Monatsarchiv für Dezember 2006

Merkelmeter und Merkelrechner: Wie Wissenschaftler die aktuelle Politik beurteilen – und was sie uns kostet

Freitag, den 29. Dezember 2006

Mit zwei wissenschaftlichen Online-Angeboten begleitet die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft den Gesetzgebungsprozess im politischen Berlin.Hier geht es zur Website der INSM-WiWo-Dauerstudie Merkelmeter

  • Das Merkelmeter bewertet fortlaufend nach einem von Ökonomen des Instituts der deutschen Wirtschaft erstellten Punktesystem, wie gut oder weniger gut die Regierung Merkel-Müntefering das Land auf Wachstums- und Beschäftigungskurs bringt. Im Fokus steht dabei die mittelfristige Perspektive aus wissenschaftlicher Sicht. Bewertet werden die Einzelfelder Arbeitsmarkt, Soziales, Steuern & Finanzen sowie Governance. Hier geht es zur Website des Merkelmeters, das die INSM in Kooperation mit dem Magazin WirtschaftsWoche erstellen lässt. Merkelmeter im Netz zum Beispiel hier.

Hier geht es zum Merkelrechner der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

  • Der Merkelrechner ermittelt dagegen die kurzfristigen Folgen der Berliner Politik für jeden persönlich. Mit wenigen Mausklicks kann der Surfer die Auswirkungen der Entscheidungen von Merkel, Müntefering & Co. auf seinen Geldbeutel ermitteln und vergleichen, wie er oder sie zu Zeiten von Ludwig Erhard oder Rot-Grün dagestanden hätte. Die wissenschaftlichen Grundlagen für dieses Instrument sind am Institut des Freiburger Finanzwissenschaftlers Professor Bernd Raffelhüschen entwickelt worden. Merkelrechner in BamS.

Das gemeinsam mit der WirtschaftsWoche betriebene Merkelmeter und der neue Merkelrechner – für Max A. Höfer, INSM-Geschäftsführer, sind beide Instrumente Teil einer integrierten Politik-Beobachtung und -bewertung durch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. “Wir wollen im komplizierten Politikbetrieb für Transparenz sorgen.”

P. S. Lesen Sie zum Merkelrechner auch einen Bericht auf der Website von Bild am Sonntag.

INSM-Podium im Roten Rathaus: Kirchenmann und Gewerkschafterin debattierten über den “Käfig der Bequemlichkeit”

Dienstag, den 19. Dezember 2006

Notker Wolf und Ursula Engelen-Kefer beim INSM-PodiumWie und in welchem Ausmaß kann staatliche Unterstützung sinnvoll sein? Und wann beginnt sie dem Einzelnen zu schaden, weil sie ihn daran hindert, selbst aktiv zu werden? Über solche Fragen diskutierten Abtprimas Dr. Notker Wolf und Dr. Ursula Engelen-Kefer am 19. Dezember bei einem gemeinsam vom Berliner Tagesspiegel und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft veranstalteten Podium im Roten Rathaus Berlin. Szenenapplaus unter den rund 350 Zuschauern gab es für Abtprimas Notker Wolfs Diagnose: “Die Leute bei uns suchen die Bequemlichkeit. Sie rufen nach dem Staat und wollen ihr kindliches Leben weiterführen.” Die Ursache, warum die Menschen nicht aus diesem Käfig der Bequemlichkeit herausfinden können, sieht Wolf in der 68er-Bewegung: “Die Studentenrevolte hat sich zu Recht gegen das erstarrte System der 60er Jahre aufgelehnt – und ein leistungsfeindliches System an seine Stelle gesetzt, das uns heute behindert.” Wolf weiter: “Wir müssen wieder lernen, dass Arbeit etwas Gutes ist, etwas das Spaß macht und Erfüllung bringt.”

Den Menschen sei bereits “viel abverlangt worden”, hielt die Gewerkschafterin Ursula Engelen-Kefer dagegen. Lesen Sie mehr über die unterschiedlichen Standpunkte in einem Artikel des Berliner Tagesspiegels, der Teile des Streitgespräches dokumentiert hat.  

Einen Rückblick auf die INSM-Veranstaltung mit Notker Wolf und Ursula Engelen-Kefer finden Sie hier.

Neuer Initiative Express: Alles über den Jahresendspurt der INSM

Montag, den 18. Dezember 2006

Initiative Express 03/06 - der aktuelle Newsletter der Initiative Neue Soziale MarktwirtschaftAuf 15 Seiten dokumentiert der neue Initiative Express 03/06 das Engagement der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft im vierten Quartal 2006. Ausführlich würdigt der neue INSM-Newsletter darin das INSM-Regionalranking – und die umfassende Debatte, die diese Studie landauf landab auslöste. Weitere Informationen finden Sie- zum INSM-Wachstumsmanifest,
- zur Ehrung der “Sportler mit Herz”, die die INSM sponserte,
- zu verschiedenen Studien auf dem Feld der Bildung,
- zu aktuellen Anzeigen und neuen Internetangeboten der INSM
- sowie zum Großstadt- und Bundesländerranking.

Der aktuelle Initiative Express 03/06 zum Download.

Ältere Ausgaben zum Download. 02/2006, 01/2006, 03/2005.

Schlagworte aus dem Inhalt von Initiative Express:

Bildung,

INSM-Studie löst neue Debatte um Gesundheitsreform aus. Scheitert das schwarz-rote Vorhaben?

Montag, den 18. Dezember 2006

Die von der INSM jüngst vorgestellte Studie des Kieler Wissenschafters Dr. Thomas  Drabinski stellt den von der Großen Koalition geplanten Gesundheitsfonds in Frage: Nach Bayerns Regierungschef Edmund  Stoiber drohten am Wochenende auch der hessische Ministerspräsident Roland Koch und Baden-Württembergs Regierungschef Günther Oettinger, dem Reformwerk ihre Zustimmung zu verweigern. Aus diesen drei Südländern würden laut Studie insgesamt 3,35 Milliarden Euro mehr abfließen als sie an Beiträgen eingezahlt haben. Die Ministerpräsidenten befürchten deshalb zu Recht, dass die medizinische Versorgungslage in ihren Ländern unter dem geplanten Fonds leidet.

“Kann Merkel die Gesundheitsreform noch retten?”, fragt das Nachrichtenmagazin SPIEGEL.

Kanzlerin Angela Merkel sagte der “Bild am Sonntag”, die Bundesregierung habe den festen Willen, die im Zusammenhang mit einem neuen Gutachten aufgetretenen Probleme zu lösen.

Zahlreiche Medien widmeten sich am Wochenende sowie am heutigen Montag der Debatte um Konsequenzen aus der INSM-Studie zu den Umverteilungseffekten der Gesundheitsreform. Eine Auswahl:

Aachener Zeitung
Hamburger Abendblatt
Der SPIEGEL
dpa / VDI-Nachrichten
Flensburger Tageblatt
General-Anzeiger Bonn
Kölnische Rundschau
Münchner Merkur
Netzeitung
Reutinger General-Anzeiger
Sat 1 Nachrichten
Tagesspiegel
Thüringer Allgemeine
Südkurier
WAZ
Westdeutsche Zeitung

Die Studie finden Sie hier. Zur Kurzfassung geht es hier.

Der INSM-Merkelrechner macht Karriere

Sonntag, den 17. Dezember 2006

Hier geht es zum Merkelrechner der INSMMerkel-Rechner in BamS“So teuer wird 2007 wirklich für Sie”, titelt heute die Bild am Sonntag. Anlass für die Titelstory im reichweitenstärksten Wochentitel Deutschlands: der neue Merkelrechner der INSM. Damit kann jedermann mit wenigen Mausklicks seine individuelle Steuer- und Abgabenbelastung für 2007 ausrechnen und diese mit der Belastung in der Ära Schröder sowie zu Zeiten Ludwig Erhards vergleichen.

Hier finden Sie den Merkelrechner.

Lesen dazu auch ein Interview mit INSM-Berater Professor Bernd Raffelhüschen über den wissenschaftlichen Hintergrund zu diesem neuen online-Tool der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Der INSM-Merkelrechner in BamS.

Studie zur Gesundheitsreform zieht Kreise

Freitag, den 15. Dezember 2006

Baden-Württembergs Wirtschaftsminister Ernst Pfister hat vor dem Hintergrund der von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft vorgestellten Studie zur Gesundheitsreform vor dramatischen wirtschaftlichen Konsequenzen der Gesundheitsreform für Baden-Württemberg gewarnt. „Baden-Württemberg soll mit immer neuen Umverteilungsprogrammen offenbar dauerhaft zur Melkkuh der Nation degradiert werden. Das können wir uns nicht bieten lassen!“ sagte Pfister.

Mehr dazu lesen Sie hier.

Lesen Sie dazu auch den Bericht in in faz.net sowie im online-Portal der taz.

Studie: Baden-Württemberg und Bayern sind Gesundheitsreform-Verlierer, die neuen Bundesländer gewinnen

Donnerstag, den 14. Dezember 2006

Hier finden Sie mehr Informationen über die Studie zur GesundheitsreformDie geplante Gesundheitsreform wird vor allem die CDU/CSU-regierten Bundesländer stärker belasten als bisher angenommen. Gewinner sind die ostdeutschen Bundesländer, in die 2,76 Mrd. Euro fließen werden. Zu diesem Ergebnis kommen Berechnungen des Wissenschaftlers Dr. Thomas Drabinski, Institut für Mikrodaten-Analyse (IfMDA, Kiel). Gemeinsam mit INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer stellte Drabinski diesen Forschungbefund bei einer Pressekonferenz in Berlin vor. Lesen Sie hier mehr.

Hier finden Sie einen Bericht in SPIEGEL-online.  

Lesen Sie mehr Resonanzen in den Osnabrücker Nachrichten,

im Oberbayerischen Volksblatt.

 

Von taz bis Welt: Breite Medienresonanz auf INSM-Kindergarten-Studie

Dienstag, den 12. Dezember 2006

Die gestern in Berlin präsentierte INSM-Studie zum bundesweit kostenlosen Kindergartenbesuch hat eine breite Medienresonanz ausgelöst. Lesen Sie die entsprechenden Meldungen aus der taz: Kindergarten bringen gute Rendite, der Frankfurter Rundschau: Studie: Gebührenfreie Plätze zahlen sich aus, der WirtschaftsWoche online: Kostenfreie Kindergärten machen sich bezahlt, dem Berliner Tagesspiegel: Auf in den Kindergarten, der Tageszeitung Die Welt: Kindergartenbesuch macht schlau.
Kommentar von INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer zur INSM-Studie

„Unsere Initiative steht sonst nicht dafür, dass der Staat mehr Geld ausgibt. In diesem Fall ist das anders! Kostenloser Kindergarten für alle kostet einiges, aber das eingesetzte Kapital ist hier gut investiert, in den Nachwuchs der Wissensgesellschaft, von der wir morgen leben wollen. 

Investitionen mit dem Ziel, mehr Kindern den Zugang zu einer optimalen Vorschulförderung zu geben, sind zudem sozial. Denn sie schaffen Chancengleichheit für Kinder, die aufgrund ihres sozialen Umfeldes benachteiligt sind und daheim nicht die notwendige Förderung erfahren. Bereits im Vorschulalter werden spätere Schulversager-Laufbahnen begründet. Auf diese Weise wird Bildungsarmut in Deutschland vererbt. Diesen Teufelskreis müssen wir durchbrechen, und deshalb machen wir uns für einen kostenlosen Kindergartenbesuch für alle stark.

Unsere Initiative steht für mehr Wettbewerb, aber wir stehen genauso entschieden für Chancengleichheit – denn nur dadurch ist eine faire Teilnahme am Wettbewerb möglich.“ 

Die INSM-Studie zum kostenlosen Kindergartenbesuch finden Sie hier.  

Mehr zum Thema:

Rückfragen zum Projekt: Carsten Seim.

INSM-Studie weist nach: Kostenloser Kindergarten für alle rechnet sich!

Montag, den 11. Dezember 2006

Dr. Axel Plünnecke, Autor der INSM-StudieELTERN-Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki präsentierte in Berlin Ergebnisse einer INSM-Studie zur besseren und kostenlosen Vorschulförderung von KindernIn Kooperation mit der Zeitschrift ELTERN macht sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft für einen kostenlosen Kindergartenbesuch stark. 3,6 Milliarden Euro würde die die Bereitstellung kostenloser Plätze plus Höherqualifizierung der Erzieher und Erzieherinnen den Staat kosten, doch die Investition rechnet sich für den Staat, so eine von der INSM in Auftrag gegebene bildungsökonomische Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Dr. Axel Plünnecke, Wissenschaftlicher Berater der INSM (Foto rechts): “Diese Kosten werden mittel- und langfristig wieder eingespielt. Wenn deutlich mehr Kinder vorschulische Bildung in gleichzeitig besseren Kindergärten erfahren, fallen künftig deutlich weniger Kosten für teure Nachschulungen und berufsvorbereitende Maßnahmen an.” Die INSM-Studie rechnet hier mit einer Entlastung von mindestens 1 Milliarde Euro jährlich. 

Marie Luise-Lewicki, Chefredakteurin von ELTERN (Foto), veröffentliche die Ergebnisse heute bei einem Termin im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin. Im aktuellen Heft von ELTERN, das am Dienstag, 12. Dezember, erscheint, widmete sie dem Thema einen ausführlichen Bericht.  

ELTERN widmete der INSM-Studie die Aufmacherstory in der Ausgabe vom 12. Dezember. Mehr zur INSM-Studie und weitere Informationen zum Thema finden Sie hier.

Das Thema hat auch in Presseagenturen sowie in den Medien für Resonanz gesorgt. Beispiele:  

Lesen Sie auch den Gastbeitrag von ELTERN-Chefredakteurin Marie-Luise-Lewicki.

Bildung auf dieser Seite.

INSM-Großstadtranking in FAZ “Beruf und Chance”

Montag, den 11. Dezember 2006

Münster gehört “nach dem Ranking eines Wirtschaftsmagazins und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu den Top-ten-Standorten in Deutschland. Unter den 50 größten Städten belegt Münster vor Köln, Dortmund und Berlin den achten Platz. Vor allem in puncto Wirtschaftsfreundlichkeit, geringer Arbeitslosenquote und hohem Bildungsniveau einer Universitätsstadt hat Münster gut abgeschnitten.” Nichtsdestotrotz sei die Stadt über die Grenzen hinaus als Industriestandort weitgehend unbekannt”, obwohl sich hier gute Jobchancen böten, schreibt die FAZ in einem Artikel über “Personalnot in der Provinz”. Den ganzen Artikel der FAZ finden Sie hier.

Alle Daten und Fakten zum INSM-Großstadt-Ranking 2006 finden Sie hier.

Bildungsdebatte im INSM-Tagebuch.

INSM-Studie: Berlins Kindergärten sind bundesweit die besten

Mittwoch, den 6. Dezember 2006

Kindergarten & Co. - der wissenschaftliche INSM-Vorschultest“Berlins Kitas sind bundesweit Spitze”, titelt die Berliner Zeitung und beruft sich in dem am 7. Dezember erscheinenden Artikel auf eine aktuelle Studie der INSM. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hatte in einem wissenschaftlichen Ländervergleich die Rahmenbedingungen in der vorschulischen Erziehung und Bildung untersuchen lassen. Das Fazit laut Berliner Zeitung: “Berlin ist Spitzenreiter und damit Vorbild für die übrigen 15 Bundesländer”. In acht von zwölf Kategorien wurde die Hauptstadt positiv bewertet.

Weiter schreibt das Blatt: “Bei der Studie wurden Gesetze, Bildungspläne und Vorgaben miteinander verglichen, die die Arbeit in den Krippen und Kindertagesstätten prägen. Als Maßstab haben die Autoren ein Leitbild entwickelt, wie eine moderne vorschulische Betreuung und Bildung auszusehen hat. Bewertet wurden unter anderem die Kategorien Platzangebot, Ausbildungsstruktur der Erzieherinnen, die Weiterbildungsmöglichkeiten, die Sprachförderung, die Wahlfreiheit der Eltern und der Personalschlüssel. Den ganzen Artikel finden Sie hier.

Kindergarten & Co. – der wissenschaftliche INSM-Vorschultest. Mehr Informationen dazu finden Sie hier.

Die Studie stieß auch in anderen Medien auf hohe Resonanz. Beispiele: 

Frankfurter Allgemeine Zeitung: Hessen will Sprachtests in allen Kindergärten

Die Welt: Berlins Kindergärten sind bundesweit Spitze

Aachener Zeitung: Nach PISA: Fortschritte in Kindergärten

Gemeinsam mit der Zeitschrift ELTERN hat sich die INSM darüberhinaus für einen flächendeckend kostenlosen Kindergartenbesuch stark gemacht. Die entsprechende INSM-Studie finden Sie hier.

Mehr zu Kindergarten & Co.: