Monatsarchiv für April 2007

Rodenstocks zehn Weichen für mehr Wachstum und Beschäftigung: INSM-Handlungsempehlungen an die Politk

Freitag, den 27. April 2007

Hier geht es zum Rückblick auf die Veranstaltung von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Main PostZum informellen EU-Ministerratstreffen war die INSM am 26. April mit einem prominent besetzten Unternehmer-Podium in der fränkischen Universitätsstadt präsent. Zu dieser Veranstaltung in Kooperation mit der Tageszeitung Main Post hatte Randolf Rodenstock, Präsident der Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft, vbw, ein Würzburger Manifest vorbereitet, das den inhaltlichen Auftakt für ein prominent besetztes Podium vor rund 500 Zuschauern im Cinemaxx-Kino markierte. Das Manifest stellte „Weichen für mehr Wettbewerbsfähigkeit“ vor – Entscheidungsempfehlungen eines Unternehmers an die Politik, damit mehr Wachstum und Beschäftigung möglich werden. „Die deutsche Wirtschaft ist stark“ betont Rodenstock in dem Papier, doch: „Damit Deutschland auch in Zukunft eine erfolgreiche Volkswirtschaft sein kann, müssen jetzt die Weichen für mehr Wettbewerbsfähigkeit und wirtschaftliches Wachstum gestellt werden.“ Das Papier fordert unter anderem nach der Rentenreform zu einer mutigen Pflegereform auf: „So sichern wir unseren Sozialstaat und entlasten gleichzeitig den Faktor Arbeit.“

Lesen Sie hier mehr über das Würzburger Manifest der Initative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Und hier finden Sie einen Artikel der Main Post über die Veranstaltung.

Wirtschaftswachstum: Hier lesen Sie mehr.

Loewe-Chef wünscht sich Bürokratieabbau

Mittwoch, den 25. April 2007

Morgen, Donnerstag, kommt Dr. Rainer Hecker, Vorstandschef der Loewe AG, auf Einladung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM, zu einem Podium der Main Post-Akademie. Das Blatt veröffentliche heute ein Vorab-Interview. Hecker, der sein Unternehmen gemeinsam mit Belegschaft und Gewerkschaften aus der Krise zurück in die Gewinnzone geführt hat, wünscht sich Bürokratieabbau. Auf die Frage ”Was erwarten Sie von der Politik?” antwortete er: “Als Vertreter des Mittelstandes wünsche ich mir, dass die bürokratischen Fesseln fallen: Das gesamte Berichts- und Meldewesen ist sehr stark ausgeprägt. Bei Baumaßnahmen ist der bürokratische Aufwand hoch. Das Dickicht der Richtlinien und Gesetze macht einem mittelständischen Unternehmen wie uns schwer zu schaffen.” Dies wird eins der Themen des Podiums sein. Mehr dazu lesen Sie hier und hier

Wissenschaftlicher Nachschlag zur Schattenwirtschaftsstudie: Ist der Mindestlohn ein Konjunkturprogramm für die Schwarzarbeit?

Dienstag, den 24. April 2007

constr17.gifDer Gesetzliche Mindestlohn ist eins der zentralen Reizthemen in der politischen Debatte. Die einen glauben, dass es ohne nicht gehe, die anderen meinen: Ein staatlich verordneter Mindestlohn koste Jobs. Im Gespräch sind aktuell Mindest-Stundenlöhne um 7,5 Euro. Während die Politiker noch streiten, haben sich Professor Friedrich Schneider, Schattenwirtschaftsexperte an der Johannes Kepler Universität Linz (Österreich), und Dominik Enste vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) ans Rechnen gemacht und einmal ermittelt, wie sich der neue Mindestlohn volkswirtschaftlich auswirken würde: und zwar auf die Schattenwirtschaft. Sie kommen in ihrer heute vorgelegten Studie zu einem alarmierenden Befund. Ein Mindestlohn von 7,50 Euro kann die Umsätze in der Schwarzarbeit um 7 Prozent steigen lassen – in Zahlen: um bis zu 25 Milliarden Euro. Erfahren Sie hier mehr über die Berechnungen der beiden Wirtschaftswissenschaftler.

Mehr zur Studie, aus der Schneider und Enste ihre Erkenntnisse abgeleitet haben, finden Sie hier. Pressemitteilung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM und weitere Meldung. Presseportal.  

Bionade, Loewe, Rodenstock: Unternehmer und Politiker debattieren in Würzburg über Wettbewerbsfähigkeit

Montag, den 23. April 2007

Main Post und <a href=INSM veranstalten am 26. April in Würzburg ein Unternehmer-Podium" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/04/main-post-logo.jpg" width="234" align="right" />„Wettbewerb – Wachstum – Wohlstand“ unter diesem Motto diskutieren am Donnerstag, 26. April, abends im Würzburger Cinemaxx prominente Unternehmer mit Politikern darüber, wie wettbewerbsfähig Deutschland schon ist oder noch werden muss, um in der Globalisierung zu bestehen. Mit dabei sind:

Rainer Hecker, Vorstandsvorsitzender der Loewe AG (Kronach): Er brachte das Traditionsunternehmen nach erheblichen Turbulenzen gemeinsam mit den Mitarbeitern wieder nach vorn.  

Peter Kowalsky, Geschäftsführer der Bionade GmbH (Ostheim vor der Rhön): Er schuf mit Bionade ein neues Kultgetränk und wurde dafür als “Mittelständler des Jahres” ausgezeichnet.

Randolf Rodenstock: Der Präsident der vbw (München) ist Mitglied des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und wird an diesem Abend ein Würzburger Manifest präsentieren, das Forderungen zusammenfasst, wie Deutschland aus Unternehmersicht wirtschaftlich noch fitter werden kann.

Oswald Metzger, seit seiner Zeit im Bundestag bekannt als grüner Querdenker. Heute ist er Landtagsabgeordneter von B 90/Die Grünen in Baden-Württemberg, unterstützt nach wie vor die INSM und nimmt auch als Autor (”Einspruch”) kein Blatt vor den Mund.

Gudrun Grieser, Oberbürgermeisterin von Schweinfurt. Ihre von der Metallindustrie geprägte Stadt punktete im jüngsten Prognos-Ranking der Regionen.

Der Termin findet statt als Kooperation zwischen der Tageszeitung Main Post und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Anlass ist das informelle Ministerratstreffen der EU, das zu diesem Zeitpunkt ebenfalls in Würzburg tagt.  

Anmeldung erforderlich, kostenlose Tickets für den Termin gibt es in der Main-Post-Geschäftsstelle Würzburg, Plattnerstraße.

Hier geht es zur Pressemitteilung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zum Würzburger Unternehmer-Podium.

Was sonst noch zum Thema “Weltweite wirtschaftliche Vernetzung” im INSM-Tagebuch zu lesen ist.  

“Leicht werden es die Hochschulen beim Verplempern studentischer Gelder künftig nicht mehr haben”

Donnerstag, den 19. April 2007

Unicheck - ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): Fragen und Antworten“Der Alma Mater auf die Finger geschaut” - so beschreibt heute die Märkische Allgemeine das Studi-Portal www.unicheck.de. Zitat aus dem Artikel: “Leicht werden es die Hochschulen von inzwischen fünf Bundesländern beim Verplempern studentischer Gelder künftig nicht mehr haben. Kürzlich wurde die Internetseite “www.unicheck.de” freigeschaltet. Mit der von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) auf den Weg gebrachten und bezahlten Seite sollen von Studiengebühren betroffene Studenten die Ausgaben ihrer Hochschulen kontrollieren. Laut einer Emnid-Umfrage fühlen sich nämlich 84 Prozent aller Studierenden nicht ausreichend über die Verwendung der Gebühren informiert.”

Zitiert wird auch die Unicheck-Redaktion: “Uns geht es vor allem um die Bewertung der Lage vor Ort an den Unis aus Studentensicht.”

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Die Presseinformation zur Emnid-Umfrage finden Sie unter anderem hier.

Meldung auf dem Portal der Landesregierung NRW.

Sendung in „Radio Fritz“ über Unicheck: Es „ist schon eine sehr interessante Seite“

Montag, den 16. April 2007

im BerlIner Jugendradio gab die Unicheck-Redaktion ein InterviewDas Berliner Jugend-„Radio Fritz“ widmete dem Unicheck-Portal am Freitag, 13. April, einen Beitrag in seiner Sendung „Die RadioFritzen am Nachmittag“. Nadine Kreutzer aus der Fritz-Inforedaktion sprach dabei mit der Unicheck- Redaktion und dem Journalisten Armin Himmelrath.

Die Unicheck-Redakteurin  Carina Groh erläuterte zunächst kurz Sinn und Zweck des Projekts: „Wenn man auf die Internetseite von Unicheck geht, sieht man dort ein Bewertungsportal für Studenten zum Thema Studiengebühren und dort kann man dann abstimmen und seine Hochschule bewerten.“ Ein Fragebogen mit 26 Fragen erlaube differenzierte Antworten – zum Beispiel, „ob die Uni-Bibliothek immer super voll ist ,  ob der Vorlesungssaal auch überfüllt ist“

Zur Wort kam auch der Journalist Armin Himmelrath, der sich in SPIEGEL-online kritisch über das Projekt Unicheck geäußert hatte. Stein  des Anstoßes war die – allerdings bereits zu einem frühen Zeitpunkt veröffentlichte Urheberschaft der INSM  für Unicheck.

Frage des Senders an ihn: „Macht es denn jetzt nun Sinn, ob man seine Meinung da auf dem Portal abgibt oder nicht?“

Himmelrath: „Also es ist natürlich immer interessant, wer sich mit dem Thema Studiengebühren und der Debatte um die Studiengebühren beschäftigt, alle möglichen Seiten dazu kennen zu lernen und dazu gehört natürlich auch die Seite Unicheck. Und von daher ist das schon eine sehr interessante Seite. Da sind ja auch interessante Artikel und Aspekte drauf. Aber es ist eben wichtig zu wissen, woher kommen welche Meinungen.“ 

P. S. Lesen Sie alles über die INSM unter http://www.insm.de/Die_INSM.html.

Emnid-Umfrage zum Start von Unicheck.de: Studenten klagen als Kunden mehr Leistung ein!

Samstag, den 14. April 2007

Studenten, die bereits Studienbeiträge zahlen, werden ihre Hochschulen und Universitäten mit deutlich höheren Ansprüchen konfrontieren und mehr Mitsprache bei der Verwendung von Geldern fordern.  Das sind zentrale Ergebnisse einer  repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) unter 1000 Studierenden aus jenen fünf Bundesländern, die seit dem Sommersemester 2007 Studiengebühren erheben. Die Daten wurden zum Start von Unicheck erhoben. 

Hier finden Sie wichtige Ergebnisse der TNS-Emnid-Studentenumfrage im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM.

INSM zum Launch von Unicheck.de: Hier finden Sie mehr." style="width: 437px; height: 301px" alt="Eine Tafel aus der TNS-Emnid-Umfrage der INSM zum Launch von Unicheck.de: Hier finden Sie mehr." src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/04/tns-emnid-studentenumfrage-im-auftrag-der-insm.jpg" />

www.unicheck.de: Resonanz von kruemel2111 bis Presse

Freitag, den 13. April 2007

Unicheck - wer steht hinter dem Projekt?“Das Reiseziel der Studiengebühren ist ungewiss”, schreiben die VDI-Nachrichten in ihrer Online-Ausgabe.  Zitat aus dem Artikel: “Licht ins Dickicht der Gelderverwendung zu bringen, ist deshalb das erklärte Ziel von Unicheck. Und dafür wurde eine Online-Plattform geschaffen: “Herzstück ist ein Fragebogen, auf dem jeder Student das Service- und Studienangebot seiner Fakultät bewerten kann”, erklärt Ronald Voigt. Aus den Einzelbewertungen soll dann ein Ranking entstehen. Welche Hochschule schneidet bei der Ausbildungsqualität besser und welche schlechter ab? Wo haben die durch die Studiengebühren finanzierten Maßnahmen gegriffen, wo nicht? “Das sind die Fragen, auf die unsere Plattform Antworten liefern soll.”"

Wie wichtig Transparenz und Kontrolle über die Verwendung der Studienbeiträge ist, wie sie in Unicheck stattfinden soll, thematisiert ein Artikel auf dem Online-Portal der Aachener Zeitung, die auf die Gefahr hinwies, dass ”dass sich die Länder nach Einführung der Gebühren aus der Finanzierung verabschieden oder zumindest ihre Mittel kürzen”. Der Artikel zitiert den amtierenden Präsident der Kultusministerkonferenz, Jürgen Zöllner (SPD): “Die “Gesetzmäßigkeiten der öffentlichen Haushalte” würden dazu führen, dass an den Hochschuletats gekürzt werde, wenn diese eigene Einnahmen zu verzeichnen hätten”, habe dieser, so die Aachener Zeitung, kürzlich in einem Interview erklärt.

Weitere Artikel in der Rheinischen Post und der Zeitung 20 Cent. PS: Einfach mal reinschauen in das neue Studi-Portal. Bericht zum Testen von Unicheck hier!

PPS: Das Studi-Feedback ist bereits im Gang. Vgl. Eintrag von kruemel2111 (Paderborn): “Zu viele monotone Referate, zur Arbeitserleichterung der Dozenten. Überfüllung der Veranstaltungen.” Das sagt der Rektor.

INSM-Thema Bildung.

www.unicheck.de in den Medien: Von Focus bis FR

Donnerstag, den 12. April 2007
Unicheck -ein Projekt der <a href=INSM, der Verbraucherzentrale NRW, UNICUM" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/04/unicheck-ein-projekt-der-insm-der-verbraucherzentrale-nrw-und-unicum.jpg" width="198" align="right" />Der Start des von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufenen Studi-Portals http://www.unicheck.de/ hat eine breite Medienresonanz gefunden.
  • Focus-online stellte die in der TNS-Emnid-Umfrage zu Tage getretene breite Skepsis der Studenten in den Vordergrund, ob die Hochschulen wirklich Sinnvolles mit ihren Studienbeiträgen anstellen. Titel: “Viel Geld für Nichts.”
  • Die Frankfurter Rundschau befasste sich unter anderem mit der Frage, ob die INSM bei Unicheck auch mit hinreichender Transparenz ausgewiesen ist: “Fairerweise aber muss man festhalten: Es bedarf nur eines Klicks auf das Portal, um die INSM als Initiator auszumachen. Irreführung sei auch dem fzs nicht bekannt, so Elke Michauk.” (–> Info: fzs = Freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften).
  • Studenten machen den Unis Druck titelte der Reutlinger General-Anzeiger.
  • Die Frankfurter Neue Presse schrieb: “Das (einen Rückzahlungsanspruch von Studiengebühren, wenn die Leistung einer Uni nicht stimmt, Anm. d. Red.) wird auch in Hessen die Jung-Akademiker noch selbstbewusster machen, wie es deren Kommilitonen in anderen Bundesländern bereits sind: 77 Prozent der Studenten, die bereits Studiengebühren zahlen, fordern von ihren Hochschulen künftig eine stark verbesserte Ausbildung, belegte eine gestern veröffentliche Emnid-Umfrage. Gar 90 Prozent wollen mehr Mitsprache darüber, wie die Gebühren für ein besseres Lehrangebot eingesetzt werden. Die Qualität ihrer Unis können die zahlenden Studenten ab sofort über das Internet bewerten (http://www.unicheck.de/).”
  • Auch die Berliner Zeitung widmet sich der Debatte um mehr Mitsprache der Studenten an den Unis. In einem Kommentar schreibt das Blatt: “Vielleicht ist ja Druck von außen doch ein Weg – und sei es über ein Internet-Ranking, das immer wieder öffentlich ausgewertet werden kann.” (Übrigens: Wie wenig manche an den Hochschulen diesen Druck von außen bisweilen mögen, ist hier auf amüsante Weise nachzulesen.)
  • “Hochschulen: Zu wenig Leistung fürs Geld?” titelte das Online-Portal der ZEIT. Hier lesen Sie den ganzen Artikel.
  • Mehr Meldungen über Unicheck und die Emnid-Studenten-Umfrage
    auf campus-med,
    auf Yahoo! Deutschland.
  • Bocholter Volksblatt
  • Die INSM-Pressemappe finden Sie hier.

INSM-Tagebuch: Bildung, Studenten, Universität, Hochschule.

www.unicheck.de: Das interaktive Studiengebühren-Feedback ist live geschaltet

Mittwoch, den 11. April 2007

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer (Mitte) auf der INSM-Pressekonferenz zur Präsentation von www.unicheck.deProfs & Co. müssen sich warm anziehen. Denn gebührenzahlende Studenten wollen künftig deutlich höhere Ansprüche an ihre Hochschulen stellen. Das ist eins der zentralen Ergebnisse einer repräsentativen TNS-Emnid-Umfrage, die die die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft heute in Berlin zum Start des Studi-Portals www.unicheck.de vorstellte. Die große Mehrheit aller Studenten will mehr Infos und Mitsprache darüber, wie Hochschulen ihre Studienbeiträge für ein besseres Lehrangebot einsetzen.

“Als Gebührenzahler haben Studenten ein Mitspracherecht, wie Ihr Geld für eine bessere Ausbildung eingesetzt wird,” sagte INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer auf einer Pressekonferenz, an der sich auch der Kölner Sozialforscher Professor Jürgen Friedrichs, Wolfgang Starke von der Verbraucherzentrale NRW und Jennifer Litters vom Campus-Magazin UNICUM beteiligten (Foto). Verbraucherzentrale, UNICUM und Financial Times Deutschland haben als Kooperationspartner der INSM für das Studi-Portal Unicheck mitgewirkt. Verbraucherschützer Wolfgang Starke: “An den Studiengebühren in den meisten Bundesländern lässt sich nicht mehr rütteln. Jetzt heißt es, den Studierenden den Weg zur Lehre finanziell zu ebnen. Uns geht es dabei um den Service für Studierende als Verbraucher. Denn das sind sie ab sofort in doppelter Hinsicht:
Einerseits zahlen sie Geld und können dafür eine adäquate Gegenleistung fordern. Zum anderen werden Themen wie Kreditfinanzierung wichtiger. Auf Unicheck stellen wir unser Know-how zur Verfügung.”

Detail von der neuen Website www.unicheck.deDas von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufene Unicheck-Portal soll, wie bereits in der Ankündigung vom 5. April beschrieben, für Transparenz sorgen, wie die Hochschulen mit den Beiträgen ihrer zahlenden Kunden wirtschaften. Eine aus Studenten zusammengesetzte Redaktion betreut das Portal redaktionell und prüft mit Hilfe von Kommilitonen an diversen Hochschulen, ob die versprochenen Verbesserungen auch tatsächlich eintreten.

Immerhin zwei Drittel aller befragten Studenten sind nach dieser TNS-Emnid-Befragung für die INSM überzeugt, dass Studiengebühren prinzipiell für Verbesserungen des Lehrbetriebes sorgen können, obwohl Studienbeiträge weiterhin unpopulär sind (nur 33 Prozent dafür). Die Wunschliste der Studis ist laut TNS-Emnid-Umfrage für die INSM lang. Ganz oben stehen mehr übungsangebote, mehr Lehrveranstaltungen und generell ein besserer Unterricht. Unicheck überprüft systematisch die Gebührenverwendung. Das Portal www.unicheck.de gibt den Studenten, die als Zahler zu Bildungskunden werden, die Möglichkeit eines öffentlichen Feedbacks, wie ihrer Meinung nach mit ihrem Geld umgegangen wird. über Fragebögen können die Studierenden das Service- und Studienangebot bewerten. Aus dem diesem gesammelten Einzelfeedbacks erstellt Unicheck ein Hochschulranking. Wer schneidet bei der Ausbildungsqualität besser und wer schlechter ab? Wo haben Maßnahmen gegriffen und wo nicht? Für die 25 größten Universitäten liegen diese Berichte bereits vor.

Die INSM-Pressekonferenz zu www.unicheck.de fand großes InteresseMax A. Höfer: “Unicheck schafft die nötige Transparenz, wie die Hochschulen mit den Studienbeiträgen ihrer zahlenden Bildungskunden umgehen.” Die Notwendigkeit hier mehr Öffentlichkeit zu schaffen, unterstrich auch Jennifer Litters von UNICUM: “Einige Hochschulen sollen beim Investieren der Studiengebühren sehr kreativ sein. Da ist von gestopften Haushaltslöchern und glänzenden Imagebroschüren die Rede”, sagte Sie beim Pressetermin in Berlin und setzte hinzu: “Unicheck” ist unter anderem dafür da, solche Fehlgriffe öffentlich zu machen. Aber selbstverständlich sollen auch die guten Beispiele ein Forum finden.” Unicheck bietet zudem die jeweiligen Verwendungspläne für Studiengebühren an jeder Hochschule. Interaktiv kann hier jeder Student per Mausklick Einblick bekommen und Leistungen anderer Hochschulen vergleichen. Das Portal will zudem erfassen, wo Studenten den größten Verbesserungsbedarf an ihrer Hochschule sehen.

Zahlreiche Nachrichtenagenuren und Medien griffen das Thema auf. Unter anderem Associated Press, FTD, Kölnische Rundschau.

Unter der Schlagzeile “Sag mir, wo die Gebühren sind” schrieb zum Beispiel die FTD: “Fortan können Studierende Gebührenverschwendung öffentlich anprangern. In dem Onlineportal www.unicheck.de steht ein Fragebogen, in dem sie Auskunft geben können, wie ihre Hochschule die Gebührengelder einsetzt, wie Hörsäle ausgestattet sind und wie sie über die Verwendung des Geldes informiert werden. Daraus entsteht dann ein Gebührenvergleich der Hochschulen. “Der eine oder andere Rektor wird sich selbstverständlich darüber beschweren, wer lässt sich schon gerne in die Karten sehen”, sagt Jürgen Friedrichs, Sozialforscher an der Uni Köln, “aber Vergleiche regen ja dazu an, es besser machen zu wollen.”

Studenfutter des INSM-Kooperationspartners UNICUMZum Pressetermin gab es Studentenfutter von UNICUM.

Dass das Thema nicht allen schmeckte, zeigt unser P. S.:

spiegel-online hatte in einer brutalstmöglichen Recherche 14 Stunden vor unserer Unicheck-Start-Pressekonferenz “aufgedeckt”, dass die INSM das Portal unicheck betreibt, was nicht nur auf diesem Portal schon länger angekündigt, sondern schon 14 Tage vorher ganz offen in UNICUM zu lesen war - dem größten Campusmagazin mit 579.000 Lesern, nur von der Hochschulredaktion von spiegel-online ist offenbar keiner dabei.

P.P.S. Dazu hier ein Kommentar

Unicheck-Meldung auf dem NRW-Landesregierungsportal.

Mehr über Bildung hier. Alles über Unicheck auf dieser Site.

unicheck.de – Live-Berichte aus Forschung und Lehre

Donnerstag, den 5. April 2007

Hier geht es ab 11. April zur Website von www.unicheck.dewww.unicheck.de – ab 11. April ist unter diesem Namen ein neues Studi-Portal online, das die INSM in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, dem bedeutendsten deutschen Campusmagazin UNICUM und der Tageszeitung Financial Times Deutschland ins Netz stellt. Die Website beschäftigt sich damit, wie die Universitäten und Hochschulen mit den Studiengebühren umgehen, die neues Geld in die vielfach klammen Kassen von Forschung & Lehre spülen. www.unicheck.de gibt außerdem wertvolle Tipps, wie man sein Studium finanziert und startet mit 25 Live-Berichten zur Lage an Hochschulen, die bereits mit Gebühren arbeiten. Eine Studenten-Redaktion erarbeitet die Inhalte für die Zielgruppe – Studenten, die aufgerufen sind, die Beiträge zu kommentieren und mit eigenen Erfahrungen anzureichern.

Zum Start wird www.unicheck.de die Ergebnisse einer Emnid-Umfrage unter Studierenden aus fünf Bundesländern präsentieren, die Studiengebühren bereits eingeführt haben.

Unicheck im INSM-Tagebuch