Wissenschaftlicher Nachschlag zur Schattenwirtschaftsstudie: Ist der Mindestlohn ein Konjunkturprogramm für die Schwarzarbeit?

constr17.gifDer Gesetzliche Mindestlohn ist eins der zentralen Reizthemen in der politischen Debatte. Die einen glauben, dass es ohne nicht gehe, die anderen meinen: Ein staatlich verordneter Mindestlohn koste Jobs. Im Gespräch sind aktuell Mindest-Stundenlöhne um 7,5 Euro. Während die Politiker noch streiten, haben sich Professor Friedrich Schneider, Schattenwirtschaftsexperte an der Johannes Kepler Universität Linz (Österreich), und Dominik Enste vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) ans Rechnen gemacht und einmal ermittelt, wie sich der neue Mindestlohn volkswirtschaftlich auswirken würde: und zwar auf die Schattenwirtschaft. Sie kommen in ihrer heute vorgelegten Studie zu einem alarmierenden Befund. Ein Mindestlohn von 7,50 Euro kann die Umsätze in der Schwarzarbeit um 7 Prozent steigen lassen – in Zahlen: um bis zu 25 Milliarden Euro. Erfahren Sie hier mehr über die Berechnungen der beiden Wirtschaftswissenschaftler.

Mehr zur Studie, aus der Schneider und Enste ihre Erkenntnisse abgeleitet haben, finden Sie hier. Pressemitteilung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM und weitere Meldung. Presseportal.