Monatsarchiv für Juni 2007

Konsequenzen aus INSM-Bundesländerranking gefordert

Mittwoch, den 27. Juni 2007

Nach einem Bericht der Wetzlarer Neuen Zeitung fordern die Arbeitsgemeinschaft der Selbstständigen (AGS) im SPD-Bezirk Hessen-Süd und der Arbeitskreis Wirtschaft der SPD-Landtagsfraktion politische Konsequenzen aus den Ergebnissen des jüngsten Bundesländerrankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Hessen hatte dabei in Sachen Wirtschaftsdynamik nur den vorletzten Rang erreicht. Manfred Schmidt, Landesvorsitzender der AGS, bemängelte dem Blatt zufolge mangelnde Unterstützung bei Existenzgründungen und Unternehmensübergängen. 

Das INSM-Bundesländer-Ranking 2007 finden Sie hier.

Sind Sie neoliberal? Der INSM-Test

Montag, den 25. Juni 2007
Anzeigenmotiv 1-INSM-Tagebuch

Der Begriff “neoliberal” soll einen abwertenden Generalverdacht gegen Marktwirtschaft und Globalisierung zum Ausdruck bringen. Tatsächlich ist der Begriff ein Popanz, der Angst schürt vor notwendigen wirtschaftspolitischen Veränderungen. Bei näherem Hinsehen gibt es in Deutschland gar keinen Neoliberalismus, sondern viele gelungene marktwirtschaftliche Reformen, die sogar von vielen Politkern aller Couleur vertreten werden. Und wie neoliberal sind Sie? Machen Sie den Test.

INSM-Tagebuch: Neoberal 2      

Stichwort Neoliberal? Alles zum Thema im INSM-Tagebuch

KMUs: Wie der Beschäftigungmotor noch ein paar Umdrehungen zulegen könnte

Freitag, den 22. Juni 2007

INSM, über den unternehmerischen Mittelstand" href="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/06/huther-sindelfinger-zeitung-insm-tagebuch.pdf" target="_blank">Hier geht es zum Artikel von INSM-Berater Professor Dr. Michael HütherHeute in der Sindelfinger Zeitung: INSM-Berater Professor Michael Hüther über den unternehmerischen Mittelstand, die kleinen und mittleren Unternehmen, KMU - und was passieren müsste, damit dieser Beschäftigungsmotor in Deutschland noch ein paar Umdrehungen zulegt.

“Die wahren Riesen der deutschen Wirtschaft”: INSM-Berater Michael Hüther über KMUs als Beschäftigungsmotor in Deutschland.

“Das Schmähwort der 90er”: INSM-Berater Metzger analysiert die Neolibaleralismus-Debatte

Mittwoch, den 20. Juni 2007

Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): der Grünen-Politiker Oswald Metzger“In Deutschland schlägt das politische Pendel zurück, obwohl der sogenannte neoliberale Mainstream des vergangenen Jahrzehnts eher eine virtuelle als eine tatsächliche Erscheinung war. Doch um Inhalte geht es in der Politik grundsätzlich weniger als um das Regieren. Standpunktlosigkeit ist Wesensmerkmal des guten Parteipolitikers. Deshalb wird das politische Establishment trotz dieses programmatischen Befundes auch in naher Zukunft vor allem die Machtfrage thematisieren: Wer mit wem? Wenn jetzt Zweierkoalitionen noch unwahrscheinlicher werden. Im Deutschen Bundestag gab es letztmals 1990 (!) eine eigene bürgerliche Mehrheit aus CDU und FDP, die bereits 1994 auf einen hauchdünnen Vorsprung zusammengeschmolzen war. Seither gibt es Mehrheiten links der Mitte.”

Passage aus einem Aufsatz des Grünen-Politikers Oswald Metzger, Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in der Tageszeitung “Die WELT”. Der baden-württembergische Landtagsabgeordnete und Haushaltsexperte befasst sich darin auch mit der Macht-Arithmetik im politischen Berlin nach der Fusion von WASG und SED-Nachfolgepartei PDS zur neuen “Linken”. Lesen Sie hier mehr.

Lesen Sie auch, was Oswald Metzger in einem Interview über Neoliberalismus gesagt hat.  

Podium des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung: INSM-Kuratoriumsvorsitzender Hans Tietmeyer stimmt Thesen zu

Freitag, den 15. Juni 2007

INSM-Kuratoriumsvorsitzender Professor Dr. Hans TietmeyerDiesem Thesenpapier könne er nur zustimmen, erklärte INSM-Kuratoriumsvorsitzender Professor Dr. Hans Tietmeyer am Donnerstag, 14. Juni, auf einer Podiumsveranstaltung des Manager-Kreises der Friedrich-Ebert-Stiftung. Tietmeyer meinte das Papier “Internationaler Standortwettbewerb – Wie kann Deutschland Globalisierungsgewinner bleiben?”, das Ulrich Pfeiffer, Sprecher des Managerkreises der SPD-nahen Stiftung, einleitend vorgestellt hatte. Darüber diskutierten in der Folgezeit Thomas Mirow, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Christoph Dänzer-Vanotti, Mitglied des Vorstandes der E.ON AG, Jörg Hofmann, IG Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg und Professor Tietmeyer.

“Die Studie zu den Herausforderungen Deutschlands in der Globalisierung räumt vor allem mit einigen Partei-Grundsätzen in der Arbeitsmarktpolitik auf”, schrieb das Handelsblatt online über das Papier des SPD-Managerkreises. Weiter im Text des Artikels: “Grundsätzlich kritisieren die Wirtschaftsführer, dass gerade die Sozialdemokraten noch immer keine befriedigenden Antworten auf den internationalen Wettbewerb gefunden haben.” In dem Papier heiße es, dass die Steuerung der nationalen Wirtschaft durch eine staatliche Stärkung der Nachfrage „in ihrer Wirksamkeit meist weit überschätzt wurde und bei der Linken noch heute überschätzt wird“. Stattdessen, so das Handelsblatt, ”plädieren die Autoren dafür, die internationale Öffnung der Güter-, Kapital- und Arbeitsmärkte als unverzichtbaren Bestandteil einer neuen Wirtschaftsordnung zu akzeptieren.”

Hier finden Sie das Thesenpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung.  

Audiobeitrag von der Veranstaltung des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung.

Rheinland-Pfälzer und das INSM-Regionalranking in der FTD

Donnerstag, den 14. Juni 2007

INSM-Regional-Ranking+Rheinland-Pfalz: Hier geht es zum Bericht der FTDAusführlich beschäftigte sich die Financial Times Deutschland in einem Report mit dem Land Rheinland-Pfalz. Der Autor berief sich in seinem Bericht unter der Headline “Stark im Export” auch auf Ergebnisse des INSM-Regionalrankings. Hier finden Sie den ganzen Bericht über das Land im Spannungsfeld zwischen Weinbau und High-Tech.

unicheck.de veröffentlicht erstes Hochschulranking aus Studentensicht: Insgesamt nur “genügend”

Donnerstag, den 14. Juni 2007

Hier geht es zum Unicheck-Ranking

Fast 5000 Studierende aus über 100 Hochschulen haben online auf unicheck.de abgestimmt und ihre Hochschule bewertet. Genug, um das Ranking für 30 Hochschulen nun online zu stellen. Ergebnis Nummer 1: Die Studenten sind mit der Verwendung ihrer Studiengebühren unzufrieden. Zu Service  und Lehrqualität bescheinigten die Studenten ihren Universitäten im Schnitt ein “genügend”. Besonders heftig kritisierten sie fehlende Transparenz bei der Verwendung ihrer Beiträge (Durchschnitt: 4,7) sowie fehlende Mitspracherechte (4,6).
Ergebnis Nummer 2: Kleine Fachhochschulen wie Deggendorf und Offenburg werden am besten bewertet, Massen-Universitäten wie Köln und Duisburg-Essen liegen hinten. Die Fachhochschule Deggendorf punktete bei der baulichen Qualität der Hörsäle, und weil sie  aus Studentensicht vergleichsweise gute Voraussetzungen dafür schafft, dass man sein Studium zügig zu Ende bringen kann. Offenburg steht vergleichsweise gut da, was die Zahl der Seminare im Verhältnis zur Studierendenzahl angeht.

Ziel von Unicheck ist es, den Studenten als „zahlende Kunden“ zu mehr Mitsprache bei der Verwendung ihrer Studiengebühren zu verhelfen. Auf Unicheck sagen die Studis, was sie verbessern wollen und üben Druck auf die Hochschulen aus. So berichtet der Bonner General-Anzeiger (19. Juni) über die Reaktion der Universität Bonn auf das Unicheck-Ranking: “Wir nehmen das Thema Zufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren ernst”, sagt Uni-Pressesprecher Andreas Archut. Statt auf Vergleiche mit anderen Universitäten setze die Alma mater vielmehr auf die studentische Mitsprache in den Hochschulgremien. “Uns ist es wichtig, dass die Studierenden ihre Ideen für mögliche  Verwendungen artikulieren”, so Archut. In regelmäßigen Berichten werde die Uni auch Rechenschaft darüber ablegen, was mit den Gebühren der Studenten passiert. Bislang konnten durch die Einnahmen schon längere Öffnungszeiten für  Bibliotheken, neue Lehrbücher oder auch zusätzliche Tutorenstellen finanziert werden.
Zum Ranking geht es hier.

Neoliberalismus – oder was?!

Dienstag, den 12. Juni 2007

Heute morgen bei der Zeitungslektüre über diesen Artikel gestolpert. “Was Neoliberalismus wirklich ist”. Fakten von FAZ-Redakteur Gerald Braunberger. Mehr zum Thema Neoliberal hier und hier.

 

INSM-Professoren-Panel: Experten halten Rente mit 67 mehrheitlich für unverzichtbar

Dienstag, den 12. Juni 2007

Die Rente mit 67 ist unpopulär aber unverzichtbar. Das ergab das jüngste Professoren-Panel - eine von der INSM unter deutschen Ökonomen durchgeführte Umfrage, deren Ergebnisse heute mittag beim Termin „Streitfall Rente mit 67“  mit Philipp Missfelder und Norbert Blüm in Berlin vorgestellt wurden. Jeder zweite an der Umfrage beteiligte Professor geht zudem davon aus, dass das gesetzliche Renteneintrittsalter in Zukunft weiter angehoben werden muss. Wichtig ist den Wirtschafts-Gelehrten dabei aber auch, dass das tatsächliche Renteneintrittsalters von derzeit durchschnittlich 60 Jahren ebenfalls steigt, d. h., dass die Menschen länger im Berufsleben bleiben.

Finanzierungslücken in der Rentenversicherung sind nach Auffassung einer Mehrheit der Ökonomen vor allem durch mehr Beschäftigung und Wachstum zu schließen. Die Politik sei hier insbesondere gefordert, den Arbeitsmarkt flexibler zu machen, damit mehr Menschen einen Job bekommen und damit auch zu Zahlern von Sozialabgaben werden.

Rentendebatte Blüm vs. Mißfelder in Berlin

Montag, den 11. Juni 2007

Um 12 Uhr Mittags treffen am Dienstag, 12. Juni 2007, im Berliner Kaiserin-Friedrich-Haus, Robert-Koch-Platz 7, Berlin-Mitte, zwei Antipoden der Sozialdebatte aufeinander. Zur Rente mit 67 diskutieren in einem von INSM, Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, und dem Berliner Tagesspiegel veranstalteten Podiumsgespräch Norbert Blüm  und Philipp Mißfelder.  

Die Kontrahenten:

INSM.Tagebuch">Norbert Blüm, <a href=INSM.Tagebuch" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/06/norbert-blum-insm-tagebuch.jpg" align="right" />Norbert Blüm diente volle 16 Jahre als Minister für Arbeit und Sozialordnung im Kabinett Kohl. Blüm steht für das heute vielfach belächelte Versprechen „Die Renten sind sicher“ und den Aufbau einer in Zukunft absehbar schwer defizitären Pflegeversicherung. Allerdings fällt in die Schlussphase seiner Zeit als Minister auch die Etablierung des demografischen Faktors, der ähnlich wie der Nachhaltigkeitsfaktor den Anstieg der Renten in Zukunft abflachen sollte, um der demografischen Entwicklung Rechnung zu tragen. Das Rentenalter auf 67 Jahre anzuheben, lehnt er als „fast zynisch“ ab und fügte in einem Interview hinzu: „Wenn die Arbeitsmarktverhältnisse nicht geändert werden, ist das nur ein anderes Wort für Rentenkürzung.“

Philipp-Missfelder-INSM-TagebuchDer 27-jährige Mißfelder, Vorsitzender der Jungen Union, seit 2005 mit Bundestagsmandat, hält die Anhebung des Renteneintrittsalters auf 67 nicht nur für gerechtfertigt, sondern steht einer weiteren Verlängerung der Lebensarbeitszeit aufgeschlossen gegenüber. „Für meine Generation halte ich eine Rente mit 70 für realistisch“, sagte Mißfelder jüngst in einem Zeitungsinterview und betonte: „Wenn wir eine höhere Lebenserwartung haben als unsere Elterngeneration, muss sich auch die Lebensarbeitszeit verlängern. Eine erste richtige Anpassung ist durch die Rente mit 67 erfolgt. Auf Dauer wird die Rente mit 70 kein Tabu bleiben.“

Update 13. Juni 2007:

“Blüm bleibt bei der Rente standhaft”, schreibt beispielsweise die “Mitteldeutsche Zeitung” über das Gespräch zwischen “Politpensionär” Blüm, 71, und dem Vorsitzenden der Jungen Union, 27.

Zitat aus dem  Artikel:
“Die Rente ist sicher.” So lautet Blüms berühmter Satz. Der JU-Chef hielt nach der Hälfte des Gesprächs nicht mehr hinterm Berg: “Sie haben die Bevölkerungsentwicklung zu lange ignoriert. Ich verstehe ja den Kampf, den Sie seit Jahren um Ihr Lebenswerk führen.” Mißfelder schloss mit der Anmerkung, der heutige Bundesarbeitsminister Franz Müntefering (SPD) sei in seinem Erkenntnisprozess weiter als Teile der CDU. Auch das war auf den Kontrahenten gemünzt.”

Update 20. Juni 2007:

FAZ-Feuilleton zum Streitgespräch Missfelder-Blüm: “In eigener Sache”.

Zitat über die Rolle der Kontrahenten, wie der FAZ-Autor sie sieht:

Bevor er (Blüm) im Herbst zu einer Deutschlandtournee mit dem Linksparteimann Peter Sodann aufbricht, hat er sich jetzt auf Einladung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Berlin mit Philipp Missfelder gemessen, dem Vorsitzenden der Jungen Union und geborenen Gegner seines Parteifreundes, des Schutzmanns der alten Leute. … Von diesem Platz aus erklärte er dem Auditorium, dass die Rente sicher sei – vorausgesetzt, der Beitragssatz werde der laufenden Entwicklung angepasst, also nicht auf dem gegenwärtigen Niveau eingefroren, sondern auf beispielsweise 24 Prozent erhöht. Das ist zwar längst geschehen, weil ja der Beitragssatz, realistisch, also unter Einschluss der 80 Milliarden betrachtet, die den Rentenkassen Jahr für Jahr aus Steuermitteln zufließen, schon heute weit darüber liegt – aber Blüm weiß, dass sich die Menschen gern etwas vormachen lassen, so erfüllt er ihren Wunsch und macht ihnen etwas vor.

Bundesländerranking-Resonanz 3: Happy Oettinger

Samstag, den 9. Juni 2007

Baden-Württembergs Ministerpräsident Günther OettingerEine Meldung auf dem Landesportal von Baden-Württemberg hier im Wortlaut: „Der Spitzenplatz für Baden-Württemberg beim Länderranking 2007 als Land mit dem dynamischsten Wachstum bundesweit ist ein tolles Zeugnis für Arbeitgeber, Arbeitnehmer und Politik in Baden-Württemberg. Dieses herausragende Ergebnis ist aber auch ein Ansporn für weitere Schritte zur Stärkung des Wirtschaftsstandorts Baden-Württemberg, insbesondere in den Bereichen Forschung, Technologietransfer und Clusterbildung“, erklärte Ministerpräsident Günther H. Oettinger am Freitag (8. Juni 2007) in Stuttgart zu der im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Wirtschaftswoche erstellten Studie, die heute veröffentlicht wurde. Die Studie vergleicht die deutschen Bundesländer anhand von 33 ökonomischen und standortrelevanten Indikatoren.”

INSM und WiWo gratulieren. :-)

Alles zum Thema “Rankings” auf dieser Site.

Bundesländerranking-Resonanz 2: Süddeutsche stellt auf BIP in Ba-Wü ab, BILD freut sich über hohe Löhne in Hamburg

Samstag, den 9. Juni 2007

“Der Freistaat ist noch immer Deutschlands bester Wirtschaftsstandort”- doch Baden-Württemberg holt deutlich auf”, schreibt die Süddeutsche Zeitung in einem online-Bericht über das Bundesländerranking 2007 von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche. Als Hauptgrund nimmt der Bericht Bezug auf Angaben von INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer bei der gestrigen Pressepräsentation der Studie in Berlin. Nach Angaben Höfers habe Baden-Württemberg habe vor allem vom deutlichen Zuwachs seines Bruttoinlandsprodukts (BIP) profitiert.

Werner Simon, HGF der LVUAuf der Website des Südwestrundfunks wird unter Stärken von Rheinland-Pfalz die “relativ niedrige Arbeitslosenquote” genannt. Als Gründe, warum ”Rheinland-Pfalz nicht unter den Besten” sei, nennt der Bericht die unterdurchschnittliche “Ausbildungsplatzangebot und die hohe Zahl von Schülern pro Lehrer”. Zitiert wird auch Werner Simon, Hauptgeschäftsführer der Landesvereinigung der Unternehmerverbände Rheinland-Pfalz (LVU) mit einem Kommentar zum INSM-WiWo-Bundesländerranking 2007: “Es kann nicht sein, dass wir uns auf den Lorbeeren ausruhen und alle anderen Wirtschafts-Standorte an uns vorbeiziehen lassen”. Simon appellierte nach Angaben des Südwestrundfunkts “an die Landesregierung, energisch gegenzusteuern”.

Die Agentur Associated Press stellt fest: “Als wirkliche Überraschungen gelten die Plätze zwei und drei. Sachsen-Anhalt, das im Vorjahr noch auf Platz fünf lag, schaffte laut Studie den Sprung an die Spitze, weil die Arbeitsproduktivität um 5,4 Prozent stieg, während der Bundesdurchschnitt nur bei drei Prozent lag. Sachsen, das schon zwei Mal die Trophäe gewann, blieb wie im Vorjahr auf Platz sechs stecken.”

Hamburg besticht durch den Standorteffekt, meint die Nachrichtenagentur ddp. Zitat aus der Meldung: ”Dies dürfte auch darin begründet liegen, dass annähernd zehn Prozent der 500 umsatzstärksten Unternehmen ihren Sitz in Hamburg haben und die Hansestadt vom wirtschaftlichen Erfolg der Großunternehmen profitieren kann”, erläutert Klaus Methfessel, stellvertretender Chefredakteur der WirtschaftsWoche, das Ergebnis.”

“Berlin wird dynamisch”, titeln die Potsdamer Neuesten Nachrichten. Berlin hat sich im Dynamikranking im Vergleich zum Vorjahr um sechs Plätze verbessert und kam auf Rang acht. Zitat aus dem PNN-Bericht: “Die Ergebnisse belegten, dass Berlin auf dem richtigen Weg ist, sagte Berlins Wirtschaftssenator Harald Wolf dem Tagesspiegel.” Gleichzeitig kritisierte er dem Bericht zufolge andere Studien wegen ihrer „starren Konzentration auf Bestandsgrößen“. Wegen des anhaltenden Strukturwandels schneide Berlin dann „schlechter ab als wohlhabende westdeutsche Regionen“. Dies sage aber „wenig aus über die Aktivierung zukunftsfähiger Regionalpotenziale“.

Von Mannheim nach Viernheim fährt man mit dem Auto etwa 17 Minuten. Sagt der Routenplaner im Internet. Weitaus größer ist die Distanz, wenn man einen Blick in die aktuelle Studie der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” in Köln und der “Wirtschaftswoche” wirft“, schreibt die Mannheimer Morgen. Die INSMWiWo-Studie habe Baden-Württemberg “an die Spitze der Vergleichstabelle” gesetzt, “das benachbarte Hessen muss sich mit dem vorletzten Platz begnügen”. ”Sorgenkind der Hessen” sei unter anderem “die steigende Arbeitslosigkeit”.

Neue Osnabrücker ZeitungNiedersachsen hat aufgeholt, stellt die Neue Osnabrücker Zeitung fest. Den ganzen Bericht finden Sie hier.

“Baden-Württemberg kann alles – auch Wirtschaft”, schreibt der Berliner Tagesspiegel in Anspielung auf einen Slogan, mit dem das Land für sich werben ließ (Wir können alles, außer Hochdeutsch”). Artikel-Zitat: “Der Studie zufolge kommt Baden-Württemberg vor allem der deutliche Zuwachs des Bruttoinlandsprodukts zugute, das zwischen 2004 und 2006 um 5,4 Prozent zunahm und damit weit vor dem durchschnittlichen Anstieg von 3,6 Prozent liegt. In Sachsen-Anhalt war den Angaben nach die “hervorragende” Entwicklung bei der Arbeitsproduktivität ausschlaggebend.”

Der “Wirtschaft im Norden fehlt Dynamik” beklagen die Kieler Nachrichten. Nach den gestern in Berlin veröffentlichten Ergebnissen schneide Schleswig-Holstein bei der Entwicklung von Wirtschaftskraft, Arbeitsproduktivität und Verschuldung schlecht ab. Es gibt, so das Blatt, “aber durchaus Lichtblicke: Gute Noten gab es für die Beschäftigungsentwicklung, Existenzgründungen, Standort und Struktur – hier belegt das Land einen Platz im vorderen Drittel.”

Die Mitteldeutsche Zeitung titelte: “Sachsen-Anhalt wächst im Osten am dynamischsten”
Absatz aus dem Artikel: “Rang zwei belegt Sachsen-Anhalt, das sich in den letzten Jahren konsequent nach vorn gearbeitet hat und in diesem Jahr das dynamischste Bundesland im Osten ist. Verantwortlich dafür ist der Studie zufolge die hervorragende Entwicklung bei der Arbeitsproduktivität, die im untersuchten Zeitraum um 5,4 Prozent stieg. Bundesweit waren es durchschnittlich nur 3,0 Prozent.”

Bild-online“In Hamburg gibt’s die höchsten Löhne” , freut sich die BILD-online.
Zitat: “Arbeitnehmer in Hamburg verdienen brutto im Monat rund 970 Euro mehr als in Thüringen. Das ergab eine bundesweite Studie der „Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft“. Der Durchschnittslohn für ganz Deutschland liegt bei 2628 Euro.”

Thema Ranking im INSM-Tagebuch.

Bundesländerranking-Resonanz 1: Mittelstands-Blog sieht Norden auf dem Vormarsch

Samstag, den 9. Juni 2007

Der INSM Bundesländerranking" href="http://www.mittelstandsblog.de/2007/06/norden-holt-im-bundeslanderranking-auf/" target="_blank">“Mittelstands-Blog” sieht als “größte Überraschung” im Bundesländer-Ranking 2007 die Performance Hamburgs. Der Stadtstaat hatte sich im Vergleich zum Vorjahr um sieben Ränge von Platz zehn “noch vor Bayern auf den dritten Platz schieben” können. Das online-Portal zitiert dazu WiWo-Vize Klaus Methfessel mit den Worten: “Hamburg profitiert von der Globalisierung: Fast zehn Prozent der 500 umsatzstärksten Unternehmen haben ihren Sitz in Hamburg.” Die weitere Analyse lautet beim Mittelstands-Blog wie folgt: “Bei einer Zuordnung der 16 Bundesländer in die Großregionen Nord, Süd, West und Ost liegt der Süden, bedingt durch die exzellente wirtschaftliche Dynamik Baden-Württembergs und Bayerns, erneut vorn. Dank der guten Performance der Stadtstaaten Hamburg und Bremen konnte sich der Norden in diesem Jahr vom 4. auf den 2. Platz vorschieben.

Mehr über INSM-Rankings auf dieser Site.

Baden-Württemberg und Sachsen-Anhalt überraschen beim Bundes-Länderranking mit der besten Wirtschaftsdynamik!

Freitag, den 8. Juni 2007
INSM-WiWo-Bundesländer-Ranking: Hier geht es zur Website heute präsentierten die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und die WirtschaftsWoche das Bundesländerranking 2007. Baden-Württemberg gewinnt das diesjährige Dynamik-Ranking mit deutlichem Vorsprung. Einen überraschenden zweiten Platz bei der Wirtschaftsdynamik errang Sachsen-Anhalt. Das Land konnte Hamburg – einen der stärksten Aufsteiger – knapp auf den „Bronzeplatz“ verweisen. Im Bestandsranking liegt Bayern vorn. Die wissenschaftliche Studie, die von Ökonomen der IW Consult erstellt wurde, vergleicht die deutschen Bundesländer an Hand von 33 ökonomischen und standortrelevanten Indikatoren vom Bruttoinlandsprodukt bis zur Investitionsquote. Neben dem Dynamikranking, das die Veränderungen im Zeitraum von 2004 bis 2006 ausweist, gibt die Studie zusätzlich im Bestandsranking Auskunft über den aktuellen Ist-Zustand. Alle Informationen und die detaillierten Stärken-Schwächen-Profile der einzelnen Bundesländer können Sie ab sofort auch unter www.bundeslaenderranking.de abrufen.      

Die Platzierungen im Einzelnen:

 

INSM-WiWo-Bundesländer-Ranking: Alle Profile zum Download

Freitag, den 8. Juni 2007

INSM-WiWo-BundesländerrankingHier finden Sie alle ausführlichen Profile zum Download. Baden-Württemberg 2007Bayern 2007Berlin 2007Brandenburg 2007Bremen 2007Hamburg 2007Hessen 2007Mecklenburg-Vorpommern 2007Niedersachsen 2007Nordrhein-Westfalen 2007Rheinland-Pfalz 2007Saarland 2007Sachsen 2007Sachsen-Anhalt 2007Schleswig-Holstein 2007Thüringen 2007.  

INSM-WiWo-Bundesländerranking Pressemitteilung.

Statement von Klaus Methfessel, WiWo-Chefredaktion

Statement von INSM-Geschäftsführer Max. A. Höfer.

Rückfragen: Jens Walter (Projektleitung).

Meldung auf dem Portal der Financial Times Deutschland.

G8-Gipfelgespräch bei Maybrit Illner: INSM-Botschafter Eberhard von Koerber, Bob Geldof und andere

Freitag, den 8. Juni 2007

INSM-Botschafter Eberhard von Koerber bei Maybritt IllnerEberhard von Koerber, Vizepräsident des Club of Rome und Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) diskutierte gestern abend in der Talkshow von Maybrit Illner mit Bob Geldof (Ex-Boomtown-Rats, Live Aid) und anderen über den G8-Gipfel in Heiligendamm. Hier lesen Sie mehr über die Zusammensetzung der Runde und die Inhalte des Gesprächs.

Vor kurzem hatte von Koerber in einem Interview für das Portal http://www.insm.de/ seine Ideen zur Nachhaltigkeit erläutert. Hier finden Sie den Text. Botschafterprofil von Eberhard von Koerber.

Zitat aus Süddeutsche.de über den Auftritt von Eberhard von Koerber bei Maybrit Illner:

“Überaus kompetenter kam da der langjährige Industriemanager Eberhard von Koerber über den Bildschirm. In Sachen Entwicklungshilfe konstatierte er: “Es muss mehr kommen von den USA und Europa.” Der Vertreter des Club of Rome leitet einen aus Spanien und Saudi-Arabien bestückten Milliarden-Fonds, der in Afrika zum Beispiel Kraftwerke, Raffinerien und Flughäfen baut. Der Kompromiss von Heiligendamm sei nicht genug, so Koerber, da es 20, 30 Jahre dauere, bis eine Maßnahme zum Klimaschutz wirklich greife.”

Mehr zur Sendung mit INSM-Botschafter von Koerber auch in SPIEGEL-online.

Von Koerber, Bob Geldof, Maybritt Illner

Thomas Leif lobt im Rückblick die INSM

Donnerstag, den 7. Juni 2007
Der SWR Reporter Thomas Leif findet lobende Worte für die Arbeit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Hatte Leif früher der INSM vorgehalten, sie verwische Journalismus und PR, würdigt Leif die INSM im Rückblick in einem aktuellen Beitrag im pr-magazin (6/07) geradezu überschwänglich: Über Tasso Enzweiler, der von Juli 2002 bis 2006 Geschäftsführer der INSM war sagt Leif: “Ein genialer Kopf mit genialen Ideen, der nach journalistischen Prinzipien Öffentlichkeit hergestellt hat und nicht so wie viele PR-Leute in seiner eigenen kleinen Welt gelebt und gedacht hat.”
 

Dass Leif, Vorsitzender der Journalistenvereinigung “Netzwerk Recherche”, besonders die “journalistischen Prinzipien” in Enzweilers Arbeit hervorhebt, freut uns. Vielen Dank.

Schöne Landschaft, gute Wirtschaft – Ostallgäu im INSM-Regional-Ranking

Dienstag, den 5. Juni 2007

Hier geht es zur Website des Landkreises Ostallgäu

Dass es im Ostallgäu nicht nur schöne Landschaft, sondern auch eine gut funktionierende Wirtschaft gibt, freut den Kreisentwicklungsreferenten Wolfgang Kühnl. Nachzulesen in einem online-Bericht, der sich unter anderem auf Ergebnisse des INSM-Regionalrankings beruft. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hatte darin 435 Kreise und kreisfreie Städte in Deutschland wissenschaftlich auf ihre Standortqualität untersuchen lassen. Das Ostallgäu landete bundesweit auf Rang 101, in Bayern nimmt es Platz 46 von 96 ein. Für Regionalentwickler Kühnl sind dem Bericht zufolge “derartige Bewertungen wichtig. Denn sie ermöglichen einen Vergleich mit anderen Kreisen. …” Unterm Strich zeige dies, “dass wir eine Region mit günstigem Chancen-Risiko-Mix sind und über hohe Zukunftschancen verfügen“.

Das Profil des Landkreises Ostallgäu zum Download.

INSM-Regional-Ranking auf dieser Website.

Gipfel-Sherpas: Hans Tietmeyer und Horst Köhler

Montag, den 4. Juni 2007

Hier geht es zur persönlichen Website von Hans Tietmeyer, Vorsitzender des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSMDie Nachrichtenagentur afp hat in einer Meldung ein A-Z der wichtigsten Begriffe rund um den G8-Gipfel in Heiligendamm veröffentlicht. Unter Buchstabe S findet sich das Schlagwort SHERPA: Der Artikel klärt darüber auf, dass dieses Wort eigentlich “die Bergführer im Himalaya bezeichnet”. Sherpas in der Politik bereiten zum Beispiel wichtige Termine von Regierungschefs und Ministern vor. Aktuell ist dies im Falle vom Bundeskanzlerin Merkel Bernd Pfaffenbach. “Zu den bekanntesten deutschen Sherpas in der Vergangenheit gehören der heutige Bundespräsident Horst Köhler und der frühere Bundesbankpräsident Hans Tietmeyer. ” Lesen Sie, was der heutige Kuratoriumsvorsitzende der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSMProfessor Dr. Hans Tietmeyer im Magazin Cicero über das Thema Globalisierung geschrieben hat. Alles über Globalisierung im INSM-Tagebuch.

“Für eine bessere Welt” – sprudelnde Bionade-Ideen zum G8-Gipfel

Sonntag, den 3. Juni 2007
Bionade-Kampagne zum G8-Gipfel

Eine Limo geht in die Politik. “Bionade. Das offizielle Getränk einer besseren Welt”, heißt der Slogan, den Peter Kowalsky, Brauerei-Chef aus Ostheim vor der Rhön, wenige Tage vor dem Treffen der acht mächtigsten Regierungschefs in Heiligendamm in fünfzehn deutschen Großstädten an Hausfassaden plakatieren lässt – darunter Metropolen wie Berlin, Frankfurt am Main und Hamburg. Über die Aktion berichtete unter anderem die Tageszeitung Welt.   

Vor kurzem nahm Bionade-Chef Kowalsky an einer Podiumsveranstaltung von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Main Post in Würzburg teil. Das Thema: “Wettbewerb-Wachstum-Wohlstand”.

“Von gutem Mut und schlechter Politik”, titelte die Zeitung über dieses Podium, an dem außerdem Loewe-Chef Rainer Hecker, Schweinfurts Oberbürgermeisterin Gudrun Grieser sowie die INSM-Repräsentanten Randolf Rodenstock und Oswald Metzger teilnahmen.

Zur Frage, was er sich von der Politik wünscht, antwortete Bionade-Erfinder Kowalsky dem Blatt zufolge mit den einfachen Worten: “Lasst uns machen.” ”Wir sollten ein Stück weit mehr Freiheit wagen”, ergänzte Moderator David Brandstätter. Die INSM-Position zum Thema ist in einem Würzburger Manifest von Randolf Rodenstock zusammengefasst.

Peter Kowalsky auf dem INSM-Podium in Würzburg