Podium des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung: INSM-Kuratoriumsvorsitzender Hans Tietmeyer stimmt Thesen zu

INSM-Kuratoriumsvorsitzender Professor Dr. Hans TietmeyerDiesem Thesenpapier könne er nur zustimmen, erklärte INSM-Kuratoriumsvorsitzender Professor Dr. Hans Tietmeyer am Donnerstag, 14. Juni, auf einer Podiumsveranstaltung des Manager-Kreises der Friedrich-Ebert-Stiftung. Tietmeyer meinte das Papier “Internationaler Standortwettbewerb – Wie kann Deutschland Globalisierungsgewinner bleiben?”, das Ulrich Pfeiffer, Sprecher des Managerkreises der SPD-nahen Stiftung, einleitend vorgestellt hatte. Darüber diskutierten in der Folgezeit Thomas Mirow, Staatssekretär im Bundesministerium der Finanzen, Christoph Dänzer-Vanotti, Mitglied des Vorstandes der E.ON AG, Jörg Hofmann, IG Metall Bezirksleitung Baden-Württemberg und Professor Tietmeyer.

“Die Studie zu den Herausforderungen Deutschlands in der Globalisierung räumt vor allem mit einigen Partei-Grundsätzen in der Arbeitsmarktpolitik auf”, schrieb das Handelsblatt online über das Papier des SPD-Managerkreises. Weiter im Text des Artikels: “Grundsätzlich kritisieren die Wirtschaftsführer, dass gerade die Sozialdemokraten noch immer keine befriedigenden Antworten auf den internationalen Wettbewerb gefunden haben.” In dem Papier heiße es, dass die Steuerung der nationalen Wirtschaft durch eine staatliche Stärkung der Nachfrage „in ihrer Wirksamkeit meist weit überschätzt wurde und bei der Linken noch heute überschätzt wird“. Stattdessen, so das Handelsblatt, ”plädieren die Autoren dafür, die internationale Öffnung der Güter-, Kapital- und Arbeitsmärkte als unverzichtbaren Bestandteil einer neuen Wirtschaftsordnung zu akzeptieren.”

Hier finden Sie das Thesenpapier des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung.  

Audiobeitrag von der Veranstaltung des Managerkreises der Friedrich-Ebert-Stiftung.