Monatsarchiv für Juli 2007

Christian Wulff fühlt sich durch INSM-Bundesländer-Ranking bestätigt

Montag, den 30. Juli 2007

Beruft sich auf das INSM-WiWo-Bundesländerranking: Niedersachsen-Premier Christian WulffIn einem aktuellen Interview der WirtschaftsWoche hat der niedersächsische Ministerpräsident Christian Wulff Bezug auf das jüngste Bundesländer-Ranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) genommen. Zur Frage, was er im Wahlkampf herausstellen wolle, erklärte Wulff: “Wir werden auch mit unseren Erfolgen im Land in den vergangenen vier Jahren punkten. Nach dem Ländervergleich der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der WirtschaftsWoche sind wir Rang 1 in der Kategorie Bürokratieabbau und Serviceorientierung in der Verwaltung, Rang 3 bei der Lehrstellensituation, Rang 2 beim Wachstum.  (…) All das haben wir durch harte Reformen erreicht.” Hier finden Sie das Profil von Niedersachsen beim INSM-WiWo-Bundesländerranking 2007. Hier geht es zur Website des INSM-WiWo-Bundesländerrankings 2007. Alle Inhalte zur Rankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf INSM-Tagebuch.de.

INSM-Berater Bernd Raffelhüschen warnt in der FAS vor einer Kostenlawine in der Pflegeversicherung

Montag, den 30. Juli 2007

Professor Bernd Raffelhüschen legte alarmierende Zahlen zur <a href=Pflegeversicherung vor" id="image633" title="Professor Bernd Raffelhüschen legte alarmierende Zahlen zur Pflegeversicherung vor" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/07/raffelhuschen-insm-tagebuch-pflegeversicherung.jpg" /> Die FAS hat in einem Artikel Berechnungen von Bernd Raffelhüschen zur Gesetzlichen Pflegeversicherung vorgestellt. Professor Dr. Bernd Raffelhüschen ist wissenschaftlicher Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Weil die Pflege älterer Menschen vokswirtschaftlich immer mehr kostet, werde der Beitragssatz zur Gesetzlichen Pflegeversicherung von derzeit 1,7 Prozent (1,95 Prozent für Kinderlose) auf etwa sieben Prozent steigen, wenn das System nicht reformiert wird.

„Die Beitragssätze müssen extrem stark steigen, um die bisherigen Leistungen weiter zu finanzieren“, sagte Professor RaffelhÜschen der FAS. Der FreiBurger ProFessor forderte mehr kapitalgedeckte Privatvorsorge und meinte: „Noch können wir aus der umlagefinanzierten Pflegeversicherung aussteigen.“ Zum 1. Juli 2008 soll der Beitragssatz in der GPV auf 1,95 beziehungsweise 2,2 Prozent steigen.Lesen Sie hier mehr zum Thema Pflegeversicherung auf dieser Website. Hier finden Sie Inhalte zu Raffelhüschens Arbeit in der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

INSM-FAS-Roundtable: Professoren warnen vor Kostenlawine in der Pflege

Sonntag, den 29. Juli 2007

In einem Round Table Gespräch in Kooperation mit der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung warnte INSM-Berater Bernd Raffelhüschen vor einer Kostenlawine in der Pflegeversicherung. Prof. Reinhold Schnabel von der Universität Duisburg-Essen und Günter Neubauer, Direktor des Münchner Instituts für Gesundheitsökonomik nahmen ebenfalls am Round Table teil. Dieses erschien am 29. Juli 2007 in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung.

INSM-Anzeige: Fairer Wettbewerb nützt allen – der Masterplan von Handballweltmeister Heiner Brand

Sonntag, den 29. Juli 2007

Handball-Weltmeister Heiner Brand wirbt für Eigenverantwortung und fairen Wettbewerb. In einer Anzeige der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) macht sich die schnurrbärtige Trainer-Ikone für eine Verbesserung der wirtschattlichen Rahmenbedingungen in Deutschland stark. Brand fordert einen “ständigen Anpassungsprozess, der sich langfristig auszahlt” – einen “Masterplan”, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Deutschland in Gang zu bringen. So habe auch er sein Team zum Erfolg geführt. Brands Antwort auf die Frage: “Was können wir von Ihrem WM- Masterplan lernen?”: “Zwei Dinge: Wer Erfolg will, muss Reformen anschieben und sie in einer Gesamtstrategie weiterentwickeln. Das ist ein ständiger Anpassungsprozess, der sich langfristig auszahlt. Und: Im Sport wie in der Wirtschaft ist es wichtig, mit einem hohen Maß an Eigenverantwortung zu agieren und sich selbstbewusst dem Vergleich mit anderen zu stellen. Fairer Wettbewerb ist keine Bedrohung, sondern nützt allen.” Die Anzeige ist heute in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung erschienen und wird in den kommenden Tagen in weiteren Medien zu finden sein.

Hier geht es zum INSM-Anzeigenmotiv mit Heiner Brand.

Wettbewerb in Deutschland" height="374" alt="INSM-Anzeige: Handballweltmeister Heiner Brand wirbt für fairen Wettbewerb in Deutschland" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/07/heiner-brand-insm-tagebuch.jpg" width="439" />

Minister freut sich über Aufwuchs an interessanten Arbeitsplätzen

Sonntag, den 29. Juli 2007

Freut sich über das INSM-Bundesländer-Ranking: Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Rainer HaseloffEine Meldung des P.T.-Magazins nimmt Bezuf das Bundesländerranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Zitiert wird Sachsen-Anhalts Wirtschaftsminister Rainer Haseloff: „Der Aufwuchs an interessanten Arbeitsplätzen ist das einzig wirksame Mittel, mit dem wir den negativen Trend bei den Einwohnerzahlen umkehren werden.“ Im Jahr 2006 konnte die Privatwirtschaft in Sachsen-Anhalt 28 000 neue Arbeitsplätze schaffen.

Lesen Sie hier mehr über das jüngste INSM-Bundesländerranking, mit dem die INSM den Wettbewerb im Förderalismus fördern will.

INSM-Professoren-Panel: Führende Ökonomen fordern Strukturreformen, damit der Aufschwung stabil bleibt

Mittwoch, den 18. Juli 2007

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer und Professor Uhlig bei der INSM-PressekonferenzProf. Dr. Harald Uhlig, Leiter des Instituts für Wirtschaftspolitik der Humboldt-Universität zu Berlin, und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer (Foto, von rechts) stellten am Mittwoch bei einer Pressekonferenz in Berlin die Ergebnisse des 13. Professoren-Panels der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vor. Ein Ergebnis dieser Umfrage unter führenden deutschen Ökonomen fasste Professor Uhlig wie folgt zusammen: “Wir brauchen einen Arbeitsmarkt, der funktioniert.” Mehrheitlich hatten die befragten Ökonomen sich für Reformen vor allem auf dem Arbeitsmarkt ausgesprochen.

Weitere Ergebnisse des 13. Professoren-Panels:

- Den gegenwärtigen wirtschaftlichen Aufschwung der deutschen Volkswirtschaft schreiben die befragten Wissenschaftler in erster Linie der starken Weltkonjunktur zu. Fürs laufende Jahr erwarten sie 2,5 Prozent Wachstum.

INSM finden Sie hier" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/07/insm-professoren-panel-13.jpg" alt="Alle Ergebnisse des 13. Professoren-Panels der INSM finden Sie hier" />

- Für weniger bedeutend halten sie den Einfluss der Politik auf den kurzfristigen Konjunkturverlauf. Mit dieser Einschätzung bestätigen sie übrigens auch ein Ergebnis des jüngsten Merkelmeters, der wissenschaftlichen Politik-Analyse von WirtschaftsWoche und INSM.

- Die Mehrheit der Ökonomen fordert, dass die konjunkturbedingt höheren Steuereinnahmen des Staates vor allem für den staatlichen Schuldenabbau verwendet werden. Zudem sollten gezielte staatliche Investitionen in den Bereichen Bildung, Forschung und Infrastruktur stattfinden.

Alle Ergebnisse des 13. Professoren-Panels der INSM finden Sie hier.

Abtprimas Notker Wolf, “ora et labora” und eine aktuelle INSM-Anzeige

Samstag, den 14. Juli 2007

Hier geht es zum INSM-Anzeigenmotiv mit Abtprimas Notker Wolf“Arbeit ist lebensnotwendig”, meint Notker Wolf, Abtprimas des Benediktinerordens. In einer Anzeige der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erläutert der Mönch warum. Und er analysiert aktuelle Probleme der Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik in Deutschland.

Zitate Notker Wolf: “Das Motto meines Ordens, “ora et labora”, nehme ich ernst. Arbeit gehört zum Leben, weil sie eben nicht nur notwendige Pflicht, sondern auch Sinnerfüllung ist.” Und: “Soziale Gerechtigkeit bemisst sich nicht in Euro und Cent. Wir müssen jeden Einzelnen fragen: Bist du wirklich bereit, eine Arbeit anzunehmen, auch wenn sie schlecht bezahlt ist? Willst du dir deinen Lebensunterhalt selbst verdienen oder nicht? Auch ein Sozialhilfeempfänger muss sehen, dass er seinen Lebensunterhalt bald wieder allein bestreitet.” Und weiter: “Die Gemeinschaft muss einspringen, wenn der Einzelne sich nicht aus eigener Kraft erhalten kann. Wir fragen aber zu wenig danach, wo wir ohne den Staat auskommen können. Die Bürger verhalten sich zu oft wie Kinder, die keine Verantwortung übernehmen wollen.”

Hintergrund zu Notker Wolf: Als Abtprimas des Benediktiner-Ordens ist er Chef von rund 800 Benediktiner-Abteien mit 25 000 Nonnen und Mönchen weltweit. Schlagzeilen machte er mit seinem Buch „Worauf warten wir? Ketzerische Gedanken zu Deutschland“, in dem er sich aus christlich-ethischer Sicht für mehr Selbstverantwortung stark macht. „Als erstes sollten wir den Staat aus der Verantwortung für unser Lebensglück entlassen“, lautet einer seiner Schlüsselsätze.

Am 19. Dezember hatte sich Notker Wolf auf Einladung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Tageszeitung Tagesspiegel in Berlin zu einem Streitgespräch mit Ursula Engelen-Kefer, frühere Vizechefin des Deutschen Gewerkschaftsbundes, getroffen. Engelen-Kefer gilt vielen als
Bewahrerin eines Sozialstaates bisheriger Prägung. Mehr zu den Inhalten dieses Disputs finden Sie hier und im letzten Initiative Express – Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).  

Hier geht es zur Website des Domradios - der gute Draht nach oben

In einem Interview mit dem katholischen Domradio erläuterte Notker Wolf seine Haltung in der sozialen Frage. Das Interview hier anhören!

Japaner ehren INSM-Kuratoriumsvorsitzenden Hans Tietmeyer

Montag, den 9. Juli 2007

„Außerordentlich große Verdienste“ für den deutsch-japanischen Dialog in Wirtschafts- und Finanzfragen hat Professor Hans Tietmeyer nach Auffassung der japanischen Regierung. Dafür erfährt der frühere Bundesbankpräsident und heutige Kuratoriumsvorsitzende heute eine besondere Ehrung: Toshiyuki Takano, Botschafter Japans in Deutschland, verleiht Tietmeyer den „Orden der Aufgehenden Sonne mit Schulterband“. Die Ordensverleihung findet statt in der Berliner Residenz des japanischen Botschafters. Mehr dazu lesen Sie auf www.hanstietmeyer.de.

INSM-WiWo-Merkelmeter: die Halbzeitbilanz von Merkel, Müntefering & Co.

Sonntag, den 8. Juli 2007

Hier geht es zur aktuellen Ausgabe des INSM-WiWo-Merkelmeters

Nach der Sommerpause geht die Bundesregierung in die zweite Halbzeit. Im aktuellen Merkelmeter wird Bilanz gezogen, was Schwarz-Rot in der ersten Hälfte dieser Legislaturperiode für Beschäftigung und Wachstum geleistet hat. Die Bilanz fällt gemischt aus – und jüngste Weichenstellungen könnten die Bundesregierung in ein Reform-Tief abgleiten lassen. Das geht aus der wissenschaftliche Analyse des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) hervor, das die Dauerstudie seit der Bundestagswahl 2005 exklusiv für die WirtschaftsWoche und die Initiative Neue Soziale Martwirtschaft (INSM) erstellt.

Professor Dr. Michael Hüther, Direktor des IW: “Bei Amtsantritt im Herbst 2005 konnte die Große Koalition vor allem auf die arbeitsmarktpolitischen Vorarbeiten ihrer rot-grünen Amtsvorgänger bauen. Sicher haben die Arbeitsmarktreformen der Agenda 2010 mit dazu beigetragen, dass mehr Menschen in Beschäftigung kommen. Diesen Kurs hat Schwarz-Rot bisher im Wesentlichen fortgeführt. Vor allem bei der Rente mit 67 haben Müntefering und Merkel aber auch mutig eigene Akzente gesetzt. Trotz aller Kritik im Detail ist auch die Unternehmenssteuerreform auf der Haben-Seite der Großen Koalition zu nennen. Denn dadurch wird Deutschland für nationale und internationale Investoren attraktiver. Beim Bürokratieabbau und mit der Föderalismusreform wurde ebenfalls Positives erreicht.”

Allerdings könne die Politik den Aufschwung “ganz sicher nicht für sich alleine reklamieren”, meint der Ökonom. Großen Anteil am Aufschwung hätten auch die Unternehmen, betont Hüther. “Deutschland lebt wirtschaftlich auf, weil sich die Weltmärkte seit Jahren sehr dynamisch entwickeln und weil unsere Unternehmen nach schmerzhaften Umstrukturierungen wettbewerbsfähiger geworden sind. Auch die moderaten Lohnabschlüsse der Gewerkschaften und Arbeitgeber haben in den letzten Jahren dazu beigetragen.”

Kritik vermeldet das INSM-WiWo-Merkelmeter an den Koalitionsplänen zur bundesweiten Einführung branchenspezifischer Mindestlöhne und zu den Eckpunkten der geplanten Reform der sozialen Pflegeversicherung.

Mehr zum aktuellen Merkelmeter lesen Sie ab sofort auf der website www.insm-merkelmeter.de und ab Montag auch in der neuen WirtschaftsWoche.

Die Bundesregierung darf mitten im Konjunktur-Hoch nicht ins Reform-Tief abgleiten – Pressemitteilung zum 8. INSM-WiWo-Merkelmeter.

Das wissenschaftliche Papier zum 8. INSM-WiWo-Merkelmeter.

INSM-Umfrage: Breite Mehrheit hält wenig von antiautoritärer Erziehung

Donnerstag, den 5. Juli 2007

Krista Sager, B90/Die Grünen, INSM-TagebuchBernhard Bueb, Erziehungswissenschaftler, INSM-TagebuchWas macht unsere Kinder stark? Darum ging es heute bei einer Podiumsveranstaltung der Initaitive Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und des Berliner Tagesspiegels. Dabei stellte INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer die Ergebnisse einer forsa-Umfrage zur Erziehung vor. Klarer Trend der repräsentativen Erhebung: “Antiautoritär ist out”. Stattdessen ist “Disziplin” gefragt. Das jedenfalls meinen 85 Prozent der Befragten in dieser repräsentativen Studie. „Die Bevölkerung zieht aus der aktuellen Bildungsmisere den Schluss, dass sich auch am Erziehungsstil etwas ändern muss“, so Höfers Kommentar.

Das Podium bestritten der Erziehungswissenschaftler Dr. Bernhard Bueb, langjähriger Leiter des Internats Schule Schloss Salem, und Krista Sager, stellvertretende Fraktionsvorsitzende und Bildungsexpertin von Bündnis 90/Die Grünen, unter der Moderation von Dr. Ursula Weidenfeld, stellvertretende Chefredakteurin des Berliner Tagesspigel. Rund 300 Zuhörer kamen zur Veranstaltung.

Mehr zur INSM-Umfrage finden Sie hier.

Mehr zum Verlauf des Podiumsgespräches finden Sie hier.

Presseresonanz im Berliner Tagesspiegel.

Meldung zur INSM-forsa-Umfrage in Focus online.

Unicheck – Hochschulen in der Studenten-Diagnose: Es wirkt schon!

Sonntag, den 1. Juli 2007

Hier geht es zum Unicheck-Hochschul-Ranking: Ein Projekt der INSMSeit gut zwei Wochen steht das erste Hochschulranking aus Studentensicht auf der Website www.unicheck.de online. Fast 5000 Studenten haben sich daran im ersten Anlauf beteiligt, jeden Tag kommen neue Stimmen dazu. Und Resonanzen in den Medien vermitteln den Eindruck: Die Verantwortlichen in den Hochschulen beginnen zu reagieren! 

So nahm die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (29. Juni) die Tatsache, dass die Universität Duisburg-Essen im Unicheck-Ranking bei der Verwaltung schlecht weggekommen war, zum Anlass zu kritischen Fragen an an Dr. Ingrid Lotz-Ahrens, Prorektorin für Finanzen. Lotz-Ahrens im Interview des Blattes: „Auch daran arbeiten wir. 90 Prozent der Einnahmen investieren wir in Lehre und Infrastruktur, zehn Prozent in die Verwaltung. Auch hier stocken wir Personal auf, verbessern die Beratung. Auch eine Ausweitung der Öffnungszeiten wird geprüft.“ 

„Wir wollen transparent machen, wofür die Studiengebühren eingesetzt werden.“ So zitierte die Neue Osnabrücker Zeitung (28. Juni) Unicheck-Projektleiter Ronald Voigt mit dem zentralen Anliegen von Unicheck.de. Überschrieben war der Artikel mit  „Fragen nach Lehre und Service“. Die NOZ zur Lage vor Ort: „Besonders loben die Osnabrücker Studenten die Infrastruktur und das Lehrpersonal. Unzufrieden zeigen sie sich mit den Öffnungszeiten der Prüfungsämter.“ 

Auch weitere Berichte spiegeln die durch Unicheck in die Regionen getragene Debatte um eine bessere Lehre. Eine Auswahl:

  • Hannoversche Allgemeine Zeitung (15. Juni). Zitate aus dem Bericht mit der Schlagzeile „Studenten verteilen schlechte Noten“: „Und wie transparent ist die Verteilung der Gelder? Das will die Arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft herausfinden“ „Die  erste Bilanz fällt dabei mager aus. Die Studenten verteilen als Gesamtnote für ihre Hochschulen im Schnitt nur ein „genügend“. Damit schneiden die Leibniz-Uni und die MHH allerdings nicht schlechter ab als andere Hochschulen.“ „Besonders unzufrieden sind die Studenten der Leibniz-Uni mit der Unterrichtsqualität (Note 3,8), die MHH-Kommilitonen bemängeln vor allem die Sprechstundenzeiten bei den Professoren (Note 4,1).
  • Financial Times Deutschland (13. Juni). Titel: „Bezahlt und nichts bekommen: Studenten kritisieren Verwendung der Studiengebühren.“ Die FTD, Medienpartner von Unicheck, schrieb: „Spürbar investiert haben die Hochschulen offenbar in die technische Ausstattung der Hörsäle, Bücher und längere Öffnungszeiten der Bibliotheken. Insgesamt hat sich die Lehre, für die die Gebühren eingesetzt werden sollen, nach Meinung der Befragten jedoch nicht verbessert.“
  • Die Südwest-Presse (23. Juni) schlagzeilte: „Note 3,9 für Uni Stuttgart.“ In dem Artikel heißt es dazu: „Zwei Monate nach Einführung von Studiengebühren ist die Stimmung unter Studenten schlecht. In einer Onlinebefragung benoteten 4900 Studierende die Leistungsfähigkeit ihrer Hochschulen in den Bereichen Verwaltung, Lehrpersonal, Bibliothek und allgemeine Infrastruktur mit ‘genügend’.“
  • Die Neue Ruhr-Zeitung (16. Juni) bilanziert unter der Überschrift „Studierende sehen noch nichts von ihrem Geld“: „Nicht mal ein Ausreichend: Das ist das vernichtende Urteil, dass die Studierenden der Uni Duisburg-Essen ihrer Hochschule bei der Verwendung der Studiengebühren ausgestellt haben. Platz 29 von 30 möglichen, schlechteste, bundesweite Bewertung bei der Leistung der Verwaltung und der Infrastruktur – darunter wird neben der baulichen Qualität der Lehrräume auch die Einrichtung von Tutorien verstanden. “Die Befragung kommt zu früh, wir werden bestraft, weil wir noch kein Geld verausgabt haben.”, sagt Uni-Kanzler Rainer Ambrosy.  Erst gestern hatte die Universität angekündigt, nun zehn Millionen Euro von den Studenten auszugeben. Das Geld soll in die Lehre investiert werden, aber auch in Toiletten und Hörsäle. Das brauche Zeit, so Ambrosy. Der stellvertretende Asta-Vorsitzende Oliver Bay meint: “Es ist nicht Sinn und Zweck, dass ich von meinen 500 Euro Farbanstriche bezahle.” Seit Jahren machten Studierende die Tutorien – “das sind keine Stellen, wir brauchen neue Leute in der Lehre und das ganz massiv”, so Bay.