Bundesbeauftragte Köppen zur INSM-Studie: “Nur” zwei Prozent der gesamten Bürokratiekosten
Unter Berufung auf eine Meldung der Nachrichtenagentur AFP schreibt das Portal net-tribune: Nach einem Jahr Antidiskriminierungsgesetz wolle die Bundesbeauftragte Martina Köppen nun eine Offensive für die Akzeptanz des Gleichbehandlungsrechtes in den Unternehmen starten. “Es sei Zeit für einen Neuanfang, sagte Köppen am Donnerstag in Berlin.” Im ZDF habe Köppen eingeräumt: “Die Bevölkerung weiß in weiten Teilen nichts von diesem Gesetz und kennt den Inhalt nicht.” Köppen will nun Wissenschaft, Berater, Politik und Wirtschaft an einen Tisch bringen und meint: “Wir sollten die lange Debatte um das Gleichbehandlungsgesetz, die bis heute anhält, beenden.” Dabei strebe sie einen “Pakt mit der Wirtschaft” an.
Weiter heißt es in dieser Meldung: “Das Ergebnis einer Auftragsstudie der von Arbeitgeberverbänden finanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, derzufolge 1,73 Milliarden Euro zusätzliche Kosten und erheblich mehr Bürokratieaufwand durch das Gesetz entstanden, ließ sie nicht gelten. Bei 90 Milliarden Euro Bürokratiekosten mache der Anteil durch das Gleichstellungsrecht nur etwa zwei Prozent aus.”
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Am 23. August 2007 um 17:20 Uhr
[...] auch die Grundsteinlegung für ein Antidiskriminierungsmahnmal in Berlin beschlossen wurde. Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle beklagte, dass nur sehr wenig Menschen von ihrem Amt Gebrauch gemacht hätten. Damit gehört die [...]