Bundesbeauftragte Köppen zur INSM-Studie: “Nur” zwei Prozent der gesamten Bürokratiekosten
Donnerstag, den 16. August 2007Unter Berufung auf eine Meldung der Nachrichtenagentur AFP schreibt das Portal net-tribune: Nach einem Jahr Antidiskriminierungsgesetz wolle die Bundesbeauftragte Martina Köppen nun eine Offensive für die Akzeptanz des Gleichbehandlungsrechtes in den Unternehmen starten. “Es sei Zeit für einen Neuanfang, sagte Köppen am Donnerstag in Berlin.” Im ZDF habe Köppen eingeräumt: “Die Bevölkerung weiß in weiten Teilen nichts von diesem Gesetz und kennt den Inhalt nicht.” Köppen will nun Wissenschaft, Berater, Politik und Wirtschaft an einen Tisch bringen und meint: “Wir sollten die lange Debatte um das Gleichbehandlungsgesetz, die bis heute anhält, beenden.” Dabei strebe sie einen “Pakt mit der Wirtschaft” an.
Weiter heißt es in dieser Meldung: “Das Ergebnis einer Auftragsstudie der von Arbeitgeberverbänden finanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, derzufolge 1,73 Milliarden Euro zusätzliche Kosten und erheblich mehr Bürokratieaufwand durch das Gesetz entstanden, ließ sie nicht gelten. Bei 90 Milliarden Euro Bürokratiekosten mache der Anteil durch das Gleichstellungsrecht nur etwa zwei Prozent aus.”
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Unter der Überschrift “Der Abweichler” veröffentlichte die Frankfurter Allgemeine Sonntags Zeitung ein Porträt von Abtprimas Notker Wolf. Der oberste Repräsentant des Benedktinerordens hatte sich vor kurzem für ein
“Ruhe vor dem Sturm”, so überschreibt das heute erschienene Focus Magazin einen Artikel Über das “Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz” (AGG, vormals: Antidiskriminierungsgesetz). Das Gesetz wird Ende der Woche ein Jahr alt. Zwar habe es, so Focus, “bisher noch keine Prozessflut ausgelöst. Juristen fürchten, das könnte sich ändern.” Die Rede ist in dem Artikel auch von “AGG-Hoppern” – Personen, die gare nicht die Absicht haben, eine ausgeschriebene Stelle anzutreten, sondern sich lediglich bewerben, um bei formalen Verstößen gegen das AGG auf Schadenersatz zu klagen. Das Magazin zitiert einen Anwalt für Arbeitsrecht mit dem Satz: “Gerade kleine Firmen sind oft noch ohne Bewusstsein für das Gesetz.” Weiter heißt es in dem Bericht: “Während Regierung und Opferverbände das Werk loben, klagt die Wirtschaft über bürokratische Lasten und kuriose Nebenwirkungen. (…) Eine Studie der Universität Dortmund im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) stützt den Befund. “Die Firmen sehen nur Nachteile”, bilanziert INSM-Geschäftsführer Max Höfer, “weil es den Prozess bürokratisiert, ohne in der Sache zu helfen.”
In zwei Wochen trifft sich die Koalition Merkel-Müntefering auf Schloss Meseburg zur Klausurtagung. Im Vorfeld hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) das Allensbach-Institut eine repräsentative Umfrage unter der Bevölkerung durchführen lassen, um zu ermitteln, wer aus Bevölkerungssicht verantwortlich ist für die boomende
In einem heute erschienenen Artikel berichtet die Frankfurter Neue Presse über Angiffe der SPD gegen Ministerpräsident Roland Koch.
Koch hatte zuvor Statistiken präsentiert, die Hessen “ganz vorne im Vergleich der Bundesländer” zeigten. So punkte Hessen bei den Ganztagsschulen, bei der Wirtschaftskraft, den Gewerbeanmeldungen sowie den Arbeitsplätzen in Spitzentechnologien. Zudem habe man die geringste Bürokratie. Koch erklärte der FNP zufolge, seine Regierung “habe das 2003 präsentierte Wahlprogramm Schritt für Schritt umgesetzt und Hessen für künftige Herausforderungen bestens aufgestellt”.
Die Entwicklung des Wirtschaftstandortes Stralsund will der Kommunalpolitiker Kurt Feustel (Forum) nach einem Bericht der Ostseezeitung in der Bürgerschaftssitzung thematisieren.