Monatsarchiv für Oktober 2007

Bundesagentur meldet 40 Millionen Erwerbstätige: Vor vier Wochen stand es im Tagebuch der INSM

Mittwoch, den 31. Oktober 2007

INSM-Studie: Hier finden Sie mehr zum Beschäftigungsrekord in DeutschlandGestern meldete die Bundesagentur für Arbeit, dass die Zahl der Beschäftigten im Oktober erstmals seit der Wiedervereinigung die 40-Millionen-Marke übersprungen hat.Vor vier Wochen hatte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) diese Rekordzahl unter Berufung auf eine im INSM-Auftrag erstellte Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) veröffentlicht. Die Ergebnisse finden Sie im INSM-Tagebuch.

“Glückwunsch Deutschland!” – unter dieser Schlagzeile feierte die INSM den Beschäftigungsrekord Anfang Oktober auch mit bundesweit in Zeitungen verbreiteten Anzeigen. Im Text dieser Anzeigen verwies die Initiative aber auch darauf, dass dieses “Rekordergebnis” erst durch die “Reformpolitik der letzten Jahre und die Leistungsbereitschaft aller Bürger und Unternehmen möglich wurde”. Nun sollen die Reformen der Agenda 2010 teilweise wieder zurück geschraubt werden. Dazu äußerte sich gestern auch die Bundesagentur für Arbeit. Sie sprach sich nach Zeitungs- und Agenturberichten gegen einen längeren Bezug des Arbeitslosengeldes I für Ältere aus. Dies würde bis zu 2,9 Milliarden Euro pro Jahr kosten.

Lesen Sie zum Thema auch einen Aufsatz von INSM-Berater Oswald Metzger.

Hier zur Erinnerung noch einmal das INSM-Anzeigenmotiv zur Feier des 40 millionsten Beschäftigten zum Download.

BamS präsentiert “Deutschland zum Selbermachen”

Montag, den 29. Oktober 2007

“Wenn Bürger Staat machen” Unter dieser Schlagzeile präsentierte die Bild am Sonntag an diesem Wochenende das neue INSM-Buch “Deutschland zum Selbermachen”. “Weil die Kommunen kein Geld mehr haben für Schwimmbäder, Straßen und Schulen, nehmen die Bürger viele Aufgaben selbst in die Hand.” Die BILD am SONNTAG stellt zehn Beispiele vor. Zitat: “Sie führen Büchereien, restaurieren Denkmäler, bauen Brücken. Überall in Deutschland wollen sich die Bürger nicht mehr damit abfinden, dass der Staat versagt und aus Geldnot seine Aufgaben nicht mehr erfüllen kann.” Alle eine das Motto: “Nicht jammern, kümmern!”

INSM-Buch “Deutschland zum Selbermachen” - hier geht es zur WebsiteZitiert wird auch Professor Sebastian Braun, Direktor des Forschungszentrums für Bürgerschaftliches Engagement der Uni Paderborn, der an der Buchproduktion mitwirkte. „Diese Beispiele”, so Braun, “zeigen, wie engagierte Bürger erfolgreich Aufgaben des Staates wahrnehmen. Wir müssen aber bedenken, dass auch viele ehrenamtliche Projekte scheitern. Daher dürfen die Erfolgsmodelle dem Staat nicht als Feigenblatt dienen, seine sozialstaatlichen Leistungen weiter abzubauen.“ Deutschland zum Selbermachen im Internet.

Lesen Sie zum Thema auch den Beitrag: Spart Energie: Ein “Gedankenblitz” lässt in Lemgo die Lichter an und ausgehen. Ein Experiment zum Energiesparen bei der Straßenbeleuchtung, das bald auch bundesweit Schule machen könnte.

 

INSM-Berater Oswald Metzger zur Lage der Sozialdemokraten vor dem SPD-Bundesparteitag

Freitag, den 26. Oktober 2007

INSM-Berater Oswald Metzger schrieb zum  SPD-BundesparteitagSPIEGEL ONLINE veröffentlichte gestern einen Aufsatz des grünen Haushaltsexperten und Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Oswald Metzger. Titel des Aufsatzes: “Vorwärts Genossen, es geht zurück!”

Der heute im baden-württembergischen Landtag aktive Politiker setzt sich darin mit dem Zustand der SPD auseinander und thematisiert dabei den von SPD-Chef Kurt Beck ausgelösten Streit um Rücknahmen von Reformen aus der Agenda 2010.

Zitat: “Wir erlebten eine merkwürdige Inszenierung in den vergangenen Monaten, die jetzt am Wochenende auf dem SPD-Bundesparteitag in Hamburg ihren vorläufigen Bühnenabschluss findet. Motto der ganzen Veranstaltung: Wie führe ich eine Volkspartei, die sich in ihrer 144-jährigen Geschichte vor allem als Anwalt der Schwachen fühlte, wieder zurück zur eigenen Identität?”

Aktuell ´ticke der Zeitgeist links” – “bis in die Reihen der CDU”, meint Metzger. Gleichzeitig begannen die Reformen des SPD-Kanzlers ihre “volkswirtschaftliche Wirkung” zu zeigen. “Wenn man den Hochrechnungen von Wirtschaftsforschern glauben darf, dann sorgen die Agenda- 2010-Reformen für gut ein Drittel der Erholung der volkswirtschaftlichen Leistung. “Eigentlich”, so meint Metzger, “hätten die Sozialdemokraten also einigen Grund, das Ergebnis dieser unpopulären Veränderungen positiv zu kommentieren. Doch außer Franz Müntefering (und wesentlich leiser den Herren Steinbrück und Steinmeier) sieht sich niemand als Sachwalter der notwendigen Veränderung.”

In dieser Situation habe die Auferstehung von Kurt Beck stattgefunden: “Er reibt sich an Franz Müntefering, gewinnt plötzlich an Führungsstatur und gewiss auch die Parteitagsdelegierten in Hamburg für seine Position.” Doch objektiv erwiesen Beck und Genossen dem Land einen Bärendienst: “Das Motto “Vorwärts Genossen, zurück zu den Traditionsreflexen der Sozialdemokratie” schlägt ein altes neues Kapitel in der falschen Erwartungssteuerung der traditionsreichsten deutschen Partei auf.
Ins “Stammbuch” will Metzger den “Genossinnen und Genossen” schreiben, dass man “Reformen, für die man vom Wahlvolk bereits abgestraft wurde”, nicht zu dem Zeitpunkt zurück nehme, “wo sie Wirkung entfalten”. Zudem würde die Sozialdemokratie damit “die eigenen Argumente aus der vergangenen Legislaturperiode” konterkarieren.

ZUR PERSON
Oswald Metzger, 51, ist seit Mai 2006 finanzpolitischer Sprecher der Grünen- Fraktion im Landtag von Baden- Württemberg. Zuvor saß Metzger bereits von 1994 bis 2002 im Bundestag, bis ihn seine Partei bei der Wahl für einen sicheren Listenplatz durchfallen ließ. Zwischenzeitlich arbeitete er als freier Politikberater und Publizist. 2003 erschein sein Buch “Einspruch! Wider den organisierten Staatsbankrott”. Metzger ist auch Berater der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

INSM-Anzeige: Deutschland am Scheideweg

Freitag, den 26. Oktober 2007

insm-anzeige-alg1-insm-tagebuch.jpgZum SPD-Parteitag in Hamburg hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) heute mit einer aktuellen Anzeige die Debatte über das Arbeitslosengeld I thematisiert. SPD-Chef Kurt Beck plädiert dafür, dass Ältere länger Arbeitslosengeld beziehen dürfen. Arbeitsminister Franz Müntefering hat sich dagegen ausgesprochen.

Im Text der INSM-Anzeige heißt es: “Deutschland ist auf dem richtigen Weg. 40 Millionen Erwerbstätige in unserem Land – das ist der höchste Stand seit der Wiedervereinigung. Besonders erfreulich dabei: Vor allem ältere Arbeitslose profitieren von dieser positiven Ent wicklung. Dank Wirtschaftsaufschwung und erfolgreicher Arbeitsmarktreformen erhielten 200.000 über 50-jährige Arbeitslose in den vergangenen zwölf Monaten einen neuen Job. Damit der Arbeitsmarkt weiter in Fahrt bleibt, dürfen wir jetzt nicht auf halber Strecke kehrtmachen. Kontinuierliche Verbesserung statt Ausbremsen von erfolgreichen Reformen – nur das sichert Deutschland langfristig mehr Beschäftigung und Wachstum. Mit anderen Worten: GUT BLEIBT NUR, WER STÄNDIG BESSER WIRD.”

Die INSM-Anzeige zur SPD-Debatte um das ALG 1: Hier finden Sie das Motiv als PDF.

Lesen Sie zum Thema auch einen Aufsatz von INSM-Berater Oswald Metzger.

Live-Debatte um das INSM-Städteranking und den Kölner Dom – Terminhinweis!

Freitag, den 26. Oktober 2007

Attraktion in Köln: der Dom Warum landet Köln im Städ­teranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) auf Platz 15? Was ist zu verbessern an der Stadtpolitik und in der Privatwirtschaft? Solche Fragen will der Kölner Wirtschaftsclub in einer Podiumsdiskussion öffentlich zur Debatte stellen.

Die Veranstaltung findet am Dienstag, 6. November 2007, um 19.30 Uhr im Kölner “Dom-Hotel” statt. Für die kostenfreie Teilnahme ist eine Anmeldung erforderlich unter: info@wirtschaftsclubkoeln.de.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz.

Die Fragestellung der Diskussion präzisiert die Einladung des Wirtschaftsclubs wie folgt:

“Der Kölner Dom ist laut einer Umfrage des Deutschen Tourismus-Verbandes (DTV) und des Städteportals meinestadt.de dieses Jahres die touristische Attraktion Nummer Eins in Deutschland. Insgesamt machen die Touristen einen Bruttoumsatz von 4,34 Milliarden €, davon fließen rund 100 Millionen € Steuern in die Kassen der Stadt.

Und die Kehrseite der Medaille? Im Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Zeitschrift Wirtschaftswoche liegt Köln als viertgrößte Stadt Deutschlands nur auf Platz 15. Ist Köln, wie die Schlagzeilen verkündeten, zu selbstzufrieden? Versinkt es im Mittelmaß? Verlässt sich die Stadt zu sehr auf ihre historischen Pluspunkte?”

Teilnehmer der Runde sind:
Angela Spizig, Bürgermeisterin der Stadt Köln, Jürgen Sziegoleit, General Manager Dom Hotel, Köln Norbert Minwegen, Leiter Unternehmenskommunikation der Sparkasse Köln-Bonn, Ioannis Golias, Geschäftsführer der Marketingagentur gedartworks, Volker Motz, Redakteur Wirtschaftsblatt. Die Moderation übernimmt Antonie Schweitzer von prcologne.

INSM-Tagebuch-Nachtrag zur Forenhaftung von Wikipedia, Heise und anderen

Donnerstag, den 25. Oktober 2007

INSM und Wikipedia legten ihren Rechtsstreit vor dem Kölner Landgericht gütlich beiP. S. zur Meldung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) Wikipedia distanziert sich von Schmähkritik gegen die INSM: Forenbetreiber sind – wie viele Urteile bereits feststellen – sehr wohl für die Inhalte verantwortlich, die sie auf ihren Webportalen veröffentlichen. Dies hat das Landgericht Düsseldorf auch beim Verfahren der INSM gegen den Heise Verlag eindeutig formuliert.

Zitat aus dem Urteil: “Wird einem Diensteanbieter eine Rechtsverletzung bekannt, so muss er den ihm bekannt gewordenen Beitrag nicht nur löschen oder sperren, sondern auch nachfolgend ihm technisch mögliche und zumutbare Maßnahmen ergreifen, um Vorsorge dafür zu treffen dass es nicht zu weiteren Rechtsverletzungen kommt.”

Dem Verfahren lag ein unter Pseudonym verfasster Beitrag im Internetforum des Heise Verlages zu Grunde, in dem ein anonymer Unbekannter die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft mit üblen Beleidigungen überzogen hatte. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) klagte daraufhin auf Unterlassung. Diese Klage wies das LG Düsseldorf ab, weil die Heise GmbH den Hetzartikel zwischenzeitlich aus seinem Forum entfernt hatte und keine Wiederholungsgefahr bestünde. Obwohl man über die Richtigkeit dieser Begründung anderer Meinung sein kann, sah die INSM GmbH nach diesem Ergebnis keine Veranlassung, den Rechtsstreit in der nächsten Instanz fortzusetzen.

P. P. S.: Vor einiger Zeit hat sich Wolf Lotter, stellvertretender Chefredakteur des Magazins Brand 1, in einem Gastkommentar grundsätzlich mit dem Problem anonymer Hetze und Diffamierung im Internet auseinander gesetzt. Lesen Sie hier seine Meinung zum Thema.

Die gestern veröffentlichte Meldung der INSM-Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH zum gütlichen Abschluss des Verfahrens INSM ./. Wikimedia e. V. vor dem Kölner Landgericht finden Sie hier und auch als PDF zum Download.

INSM-Studie Merkelmeter macht in Ägypten Karriere

Mittwoch, den 24. Oktober 2007

Das INSM-Merkelmeter diente als Anregung für den Reformindex Egypt - Projekt der Alexandria Business Association“Kairo merkelt.” So überschreibt die aktuelle WirtschaftsWoche einen Bericht über eine erstaunliche Entwicklung rund um das INSM-Merkelmeter. Die seit der Bundestagswahl 2005 regelmäßig aktualisierte Dauerstudie machte auch Experten der Weltbank neugierig. Sie waren auf der Suche nach einem Instrument zur Politikfolgenabschätzung für Ägypten und wurden beim INSM-Merkelmeter fündig. Diese Expertise wird im Auftrag von INSM und Wiwo durch Ökonomen des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) erstellt.

Mitte September flog Dr. Benjamin Scharnagel, wissenschaftlicher Koordinator des INSM-WiWo-Projekts, nach Ägypten. Fünf Wochen lang entwickelte er mit dem ägyptischen Unternehmerverband Alexandria Business Association den Reform Index Egypt. Im Dezember soll die erste Ausgabe erscheinen, fortan mit halbjährigen Aktualisierungen.

Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, hofft, “dass die ägyptische Variante mehr Ausschläge ins Positive verzeichnen kann als das deutsche Original”. Das Merkelmeter spiegelt die schwarz-rote “Politik der kleinen Schritte” naturgemäß mit vergleichsweise geringen Ausschlägen.

Bisher kam die große Koalition in der Gesamtbewertung des wirtschaftspolitischen Reformfortschritts seit der Wahl 2005 erst auf 4,2 von 100 möglichen Punkten. Internet: www.insm-merkelmeter.de. Lesen Sie auch das jüngste wissenschaftliche Leistungszeugnis der Koalition Merkel-Müntefering.

Das Projekt in Ägypten wird gefördert durch die Weltbank-Tochter IFC und die Sequa, eine gemeinnützige Gesellschaft der Spitzenverbände der deutschen Wirtschaft, die Projekte zum Aufbau von Wirtschaftsorganisationen in Entwicklungsländern unterstützt.

Wikipedia distanziert sich von Schmähkritik gegen die INSM

Mittwoch, den 24. Oktober 2007

Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und Wikipedia einigen sich gütlich vor dem Kölner Landgericht

Wikipedia distanzierte sich von Herabwürdigungen der <a href=INSM in der Online-Enzyklopädie" align="right" />Vor dem Kölner Landgericht ist heute der Rechtsstreit um herabwürdigende Äußerungen über die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit einer gütlichen Übereinkunft beider Seiten beendet worden.

- Der durch seinen Geschäftsführer Arne Klempert vertretene Verein Wikimedia e. V., Betreiber des Portals www.wikipedia.de, distanziert sich ausdrücklich von einer im Jahr 2006 eingestellten Herabwürdigung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und verpflichtet sich, die umstrittene Formulierung zukünftig nicht zu äußern.
- Der Verein Wikimedia e. V. verpflichtet sich darüber hinaus, bei der amerikanischen Wikimedia-Foundation darauf hinzuwirken, dass die Herabwürdigung der INSM auch in der Versionsgeschichte von Wikipeda.de sowie im deutschen Wikipedia-Pressespiegel getilgt wird.

Die INSM – Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH sah vor diesem Hintergrund keinen Anlass, ihre Klage weiter zu verfolgen.

Aktenzeichen 28 O 275 / 07

INSM – Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft GmbH
Gustav-Heinemann-Ufer 84-88
50968 Köln

Geschäftsführung:
Dieter Rath, Max A. Höfer

Hier finden Sie die INSM-Pressemitteilung zum Ausgang des Verfahrens Wikimedia e. V. ./. Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vor dem Kölner Landgericht auch als PDF.

Lesen Sie dazu auch unseren Nachtrag zur Forenhaftung von Wikipedia, Heise und anderen und einen Kommentar von Wolf Lotter, stellvertretender Chefredakteur von Brand 1, der sich generell mit dem Thema anonymer Einträge im Internet auseinandersetzt.

INSM-Kurator Martin Kannegiesser im Handelsblatt: Redet Reformerfolge nicht schlecht!

Mittwoch, den 24. Oktober 2007

INSM-Kurator Martin Kannegiesser warnt davor, sich auf den aktuellen Reformerfolge auszuruhen“Endlich haben wir Anschluss an die Jahre zuvor üblichen Wachstumsraten anderer Länder gefunden. und dennoch sucht die öffentliche Debatte fast krampfhaft Missstände, ignoriert die hart erarbeiteten Erfolge: Innerhalb eines Jahres sank die Zahl der Arbeitslosen um ein Million.” Das schreibt Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und Kuratoriumsmitglied der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in einem am 22. Oktrober veröffentlichten Gastbeitrag des Handelsblattes.

Der Unternehmer aus Vlotho ruft dazu auf, die Erfolge der Reformen in den vergangenen Jahren nicht schlechtzureden. Denn “objektiv” würden diese Erfolge “das Modell der Sozialen Marktwirtschaft” bestätigen, meint Kannegiesser. Doch niemand verteidige aktuell dieses Modell. “Wo Gerechtigkeit erschallt, schreit man halleluja und fordert Ausgleich.” Der Begriff “Reform” werde unter dem Banne der Linkspartei “nicht einmal mehr mit der Kneifzange” angefasst.

INSM-Kurator Kannegiesser warnt zum Schluss seines Artikels: “Wer glaubt, sich im Aufschwung zurücklehnen zu können, der irrt.” Hier finden Sie den ganzen Aufsatz.

Lesen Sie hier auch, was Mittelstands-Wiki über eine INSM-Studie schreibt, die sich mit den Ursachen für den aktuellen Aufschwung beschäftigt.

“Die Dividende der Arbeitnehmer” aus Sicht des Gesamtmetall-Präsidenten und INSM-Kurators Martin Kannegiesser

Mittwoch, den 24. Oktober 2007

Die Unternehmen investieren in neue Produkte und Mitarbeiter: Das Modell der Sozialen Marktwirtschaft bestätigt sich.

Von Martin Kannegiesser, Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und Mitglied des Kuratoriums der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)

Wer von einer Auslandsreise zurückkehrt, hat vielleicht noch die Komplimente seiner Gesprächspartner für unseren Mut zu politischen Reformen und zur konsequenten Umstrukturierung der Unternehmen im Ohr. Doch zu Hause hört man dann nur Klagen. Selten scheint es in Deutschland so ungerecht zugegangen zu sein wie heute. Einkommensverteilung, Nettolöhne, Arbeitsverhältnisse: alles scheint sich gegen die Arbeitnehmer zu entwickeln.

Die Windmaschine dieser Debatte ist der DGB. So präsentierte dieser einen Index, nach dem 34 Prozent der befragten Arbeitnehmer ihre Arbeit als mangelhaft bewerten. Den Arbeitgebern wiederum wird vorgeworfen, sie würden versuchen, an der Qualität der Arbeitsbedingungen zu sparen, um ihre Rendite zu steigern. In der M+E-Industrie, so die IG Metall in Stuttgart, arbeite etwa jeder zehnte Beschäftigte zu prekären Bedingungen, als Zeitarbeitskraft, Praktikant oder mit befristetem Vertrag.

Diese Agitation führt zu einem sozialpolitischen Wettlauf, in dem die Politik schnell aufgibt. Beim Mindestlohn sind die Positionen schon geräumt, die Verlängerung des Arbeitslosengeld-I-Bezugs ist in Arbeit, und ganz offenkundig wirkt derselbe Mechanismus gegen die Zeitarbeit.

Das sucht seinesgleichen: Endlich haben wir Anschluss an die Jahre zuvor üblichen Wachstumsraten anderer Länder gefunden. Und dennoch sucht die öffentliche Debatte fast krampfhaft Missstände, ignoriert die hart erarbeiteten Erfolge: Innerhalb eines Jahres sank die Zahl der Arbeitslosen um eine Million. Jeden Tag kamen 3 000 Menschen in neue Arbeit. Gab es vor zwei Jahren noch fünf Millionen Arbeitslose, sind es heute noch 3,5 Millionen. Niedriger waf die Arbeitslosigkeit seit zwölf Jahren nicht. Und die Jobs sind ganz überwiegend sozialversicherungspflichtige Vollzeitstellen. Allein die M+E-Industrie schuf in gut einem Jahr nahezu 100 000 neue Dauerarbeitsplätze. Die Investitionen in der M+E-Industrie steigen 2007 kräftig um neun Prozent, obwohl unsere Arbeitskosten weltweit nach wie vor die höchsten sind.

Das gesamte Lohnaufkommen wird durch Sie Tariferhöhung und die zusätzlichen Stellen 2007 wohl um über 5,5 Prozent steigen. Denn mehr Menschen erzielen mehr Einkommen. Die Einkommen sind nicht niedriger als vor zehn oder zwanzig Jahren. Im Gegenteil: 2007 gab es die größte Lohnerhöhung seit langem.

Dass die Reallöhne in dieser Zeit überhaupt gestiegen sind, grenzt ebenso an ein Wunder: Deutschland ist als teuerster unter allen wichtigen Industriestandorten in das Zeitalter der Globalisierung gestartet. In dieser völlig veränderten, wettbewerbsintensiven Welt hätten sich die Deutschen überhaupt nicht beschweren können, wenn ihnen, um Aufträge und Arbeit im Land zu halten, sinkende Reallöhne zugemutet worden wären. Dank einer ungeheuren Kraftanstrengung der Unternehmen ist es aber gelungen, den Rekord-Einkommenssockel von vor zehn Jahren sogar noch zu erhöhen.

Es ist also genau das eingetreten, was Unternehmen und Politik angestrebt haben, doch so nicht erwartet worden war: Die Wirtschaft wächst, die Unternehmen investieren, die Einkommen steigen wieder. Die Menschen bekommen Arbeit, auch schlechter Qualifizierte erhalten neue Chancen. Objektiv bestätigen diese Erfolge das Modell der Sozialen Marktwirtschaft. Doch niemand verteidigt dieses Modell. Wo “Gerechtigkeit” erschallt, schreit man halleluja und fordert Ausgleich.

Den Begriff Reform fasst die Politik vor allem unter dem Bann der Linkspartei nicht einmal mehr mit der Kneifzange an. Folglich kann sie auch keinen Zusammenhang zwischen Reformleistungen und dem Aufschwung im Land herstellen. “Die Wirtschaft” wiederum verfolgt wie zum Beispiel beim Mindestlohn Partikularinteressen und scheut sich, offensiv ökonomische Positionen zu beziehen. So wird das Feld Demagogen und Agitatoren überlassen.

Doch wer den aktuellen Linkspopulismus für folgenlos hält, der irrt. Kurzfristig mag diese Debatte angesichts des heutigen Aufschwungs keine Auswirkungen haben, mittelfristig aber wirken sich linke politische Entscheidungen und eine stärker werdende Umverteilungsmentalität als Standorthindernis aus.

Wir müssen klarmachen, wo wir stehen und warum wir dort stehen. Die Zunahme flexibler Arbeitsformen ist genau das, was mit den Arbeitsmarktreformen beabsichtigt wurde. Es findet keine Verdrängung, sondern Integration in den Arbeitsmarkt statt. Je besser diese gelingt, je länger der Aufschwung dauert, desto mehr werden befristete Arbeitsverhältnisse in reguläre umgewandelt.

Die Zeitarbeit wird immer noch nur als unerwünschter und stark zu regulierender “Lückenbüßer” begriffen. Aber sie ist ein dynamisches Segment des Arbeitsmarktes. Die Reformen haben sich gelohnt. Ihre Dividende beginnen jetzt auch die Arbeitnehmer einzufahren.

In der Debatte über Einkommensverteilung wird zunehmend der Eindruck erweckt, wir hätten es mit einem Fertigkuchen zu tun. Nun liege es nur am gutem Willen des Konditors, wie groß er die Stückeschneide. Tatsächlich kommt es nahezu ausschließlich darauf an, welche Leistungen und Produktivität der einzelne Arbeitsplatz bringt. Wer für seine Produkte von seinen Kunden keine auskömmlichen Preise erhält, kann keine hohen Kosten verkraften.

Wer glaubt, sich im Aufschwung zurücklehnen zu können, der irrt. Wirtschaft ist kein Zustand, sondern ein schnell verlaufender Prozess, in dem man jede Phase für den nächsten Schfitt nutzen muss: Der Staat sollte in dieser Phase Schulden abbauen, in Bildung und Infrastruktur investieren, Kraft für den nächsten Abschwung sammeln. Die Unternehmen müssen jetzt, so kräftig es geht, in neue Produkte, Märkte und Mitarbeiter investieren, und dazu muss man ihnen den Rahmen geben.

MARTIN KANNEGIESSER ist Präsident des Arbeitgeberverbandes Gesamtmetall und Mitglied im Kuratorium der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Spart Energie: Ein “Gedankenblitz” lässt in Lemgo die Lichter an und ausgehen

Mittwoch, den 24. Oktober 2007

Hier finden Sie mehr Informationen zum INSM-Buch “Deutschland zum Selbermachen”“Handy-Laternen” sind serienreif.“ Überschrift eines vergangene Woche erschienenen Artikels der Lippischen Landes-Zeitung. Das Blatt berichtete über das aktuelle INSM-Buch „Deutschland zum Selbermachen“.  Darin werden 22 Beispiele bürgerschaftlichen Engagements vorgestellt.

 Zitat: “Das Lemgoer Projekt “Dial 4 Light”, bei dem Bürger per Handy auf eigene Kosten Straßenlaternen anschalten können, hat schon reichlich öffentliche Aufmerksamkeit genossen. Jetzt ist es als ein besonderes Beispiel für bürgerschaftliches Engagement in ein Buch aufgenommen worden. Demnächst soll das System in der Praxis bestehen.”

Weiter schrieb das Blatt: “Das Lemgoer Projekt unterscheide sich in einem Punkt von den anderen, berichtet der “Erfinder” Dieter Grote. Denn aus dem Gedanken sei inzwischen eine Geschäftsidee geworden. Immer mehr Kommunen schalten ihre Straßenbeleuchtung des Nachts für einige Stunden aus. Auch in Lemgo wurde das vor Jahren schon so entschieden und sorgte damals für Proteste. Werbefachmann Grote hatte darauf hin einen Gedankenblitz: Wie wäre es, wenn ausgeschaltete Straßenlaternen von den Bürgern bei Bedarf für einzelne Straßenzüge per lippische-landeszeitung-insm-tagebuch.jpgHandy- Kurzmitteilung (SMS) wieder angeknipst werden könnten? Die Stadtwerke Lemgo griffen die Idee auf; im Jahr 2006 wurde in Dörentrup eine Teststrecke installiert. Mittlerweile sei “Dial 4 Light” (Wähle für Licht) zur Serienreife gebracht worden, schildert Frank Bräuer von den Lemgoer Stadtwerken.”

Hier finden Sie mehr Informationen über das INSM-Buch “Deutschland zum Selbermachen”.

Reaktion auf INSM-Impulse-Gründer-Ranking: Grüne Saar wollen Gründungsoffensive

Montag, den 22. Oktober 2007

Unternehmer Margareta Kumer und Salieu Alieu Ngerr, INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer, Professor Rolf Sternberg und impulse-Chefredakteur Gerd Kühlhorn" href="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/10/grunderranking-pk-insm-tagebuch.jpg">Die Landtagsfraktion von B90/Die Grünen im Saarland will nach einem Bericht der Saarbrücker Zeitung eine Gründungsoffensive. Anlass ist die Tatsache, dass das Saarland im jüngsten Gründer-Ranking von INSM und impulse im Vergleich von 97 Gründungsregionen bundesweit nur Platz 52 erreicht hatte. Die Grünen fordern bessere Finanzierungsangebote für Gründer sowie einen verbesserten Wissenstransfer von den Hochschulen in die Start-ups.

grune-saar-insm-tagebuch.jpgFraktionschef Hubert Ulrich sieht die Landesregierung in der Pflicht, die Rahmenbedingungen schnell und nachhaltig zu verbessern. Er sagte: „Wenn wir mit dem Strukturwandel vorankommen wollen, darf das Saarland gerade bei den Existenzgründern nicht so schwach abschneiden, wie es die Studie gezeigt hat. Existenzgründer in innovativen Branchen sind der Treibsatz für die Schaffung zukunftsorientierte Arbeitsplätze. Trotzdem fehlen immer noch grundlegende Voraussetzungen, damit Gründer das Saarland trotz seiner guten Lage mitten in Europa als attraktiven Standort erachten.“

P. S. Am 17. Oktober hatte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) das Gründer-Ranking in Berlin präsentiert. Mit auf dem Podium waren auch zwei Unternehmer aus der Sieger-Region Hildesheim vertreten. Margareta Kumer und Salieu Alieu Ngerr (links und zweiter von links auf dem Foto) lobten bei dem Pressetermin vor allem das Gründerlotsen-Konzept in Hildesheim. Jungunternehmer erhalten hier Informationen, Rat und Tat aus einer Hand. INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer, Professor Rolf Sternberg und impulse-Chefredakteur Gerd Kühlhorn waren sich darin einig, dass das Hildesheimer Beispiel bundesweit Schule machen sollte.

Stellten das Gründerranking in Berlin vor: Die <a href=Unternehmer Margareta Kumer und Salieu Alieu Ngerr, INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer, Professor Rolf Sternberg und impulse-Chefredakteur Gerd Kühlhorn" align="right" />

 

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz.

  • www.unicheck.de/index.html: Hier können Studenten ihre Hochschulen online bewerten. Ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
  • www.insm-bildungsmonitor.de/: Der INSM-Politik-Check Schule stellt den 16 Landesregierungen Zeugnisse für ihre Schulreformpolitik aus.
  • www.insm-fahrtkostenranking.de/: Dieses INSM-Portal vergleicht die Kosten, die Pendlern in den 100 größten deutschen Städten entstehen.
  • www.insm-regionalranking.de/: Das INSM-Regionalranking misst die Standortqualität von 435 Kreisen und kreisfreien Städten und führt sie in einer Rangliste auf.
  • www.insm-kindergartenmonitor.de/: Diese Website schafft Übersicht über die KiTa-Gebührensituation in den 100 größten Städten der Bundesrepublik – ein Service-Angebot für alle Eltern.
  • www.insm-wiwo-staedteranking.de/: Das Städteranking im Auftrag von INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und WirtschaftsWoche stellt in Form einer Rangliste dar, wie erfolgreich die 50 größten deutschen Städte wirtschaften.
  • www.parken.insm-regionalranking.de/: Dieses INSM-Portal vergleicht die Parkgebühren in den 100 wichtigsten Städten.

 

 

INSM-impulse-Gründer-Ranking: Reaktionen aus den Regionen

Sonntag, den 21. Oktober 2007

aachener-zeitung-insm-tagebuch.jpgAachen belegt im INSM-impulse-Gründungs-Ranking Platz zehn. “Das ist ein sehr gutes jurgen-drewes-insm-tagebuch.gifErgebnis. Gegenüber 2005 hat sich Aachen um acht Plätze verbessert. Das zeigt: Die kontinuierliche Arbeit der Gründerregion Aachen ist ein Erfolgsmodell.” So zitiert dazu die Aachener Zeitung den dortigen IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes (Foto).

Die Aller Zeitung berichtet über eins der Erfolgsrezepte, mit denen sich die Gründer-Region Hildesheim an die Spitze der aktuellen INSM-impulse-Studie setzen konnte.
“Existenzgründer finden in der Region Hildesheim bundesweit die besten Voraussetzungen für den Start in die Selbstständigkeit. (…) Eine zentrale Rolle nimmt dabei der Gründerlotse ein, der in Gestalt der Hi-Reg einerseits die Unternehmer durch den gesamten Gründungsprozess hindurch betreut. Andererseits koordiniert er als unabhängiger Makler die Angebote der Förderinstitutionen. “Unser Bestreben ist es, unsere Kunden zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Vorbereitungzum richtigen Ansprechpartner zu leiten”, sagte Prokurist Matthias Ullrich.”

kolner-stadt-anzeiger.jpgDer Kölner Stadt-Anzeiger schrieb wie folgt über die in der vergangenen vorgestellte Expertise von Professor Rolf Sternberg für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (IMSM) und das Magazin impulse:

“Im Auftrag der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft”, die von den Metallarbeitgebern getragen wird, und dem Kölner Unternehmermagazin “impulse” hat das Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Universität Hannover die 97 Regionen auf ihrer “Gründerfreundlichkeit” untersucht – ein entscheidendes Kriterium, wenn es um eigenständige Wachstumsdynamik geht. (…)” Das gute Abschneiden Kölns sei nicht überraschend angesichts des starken Dienstleistungs- und Mediensektors in der Domstadt. “Allerdings”, so das Blatt weiter, “gab und gibt es in Köln immer noch mehr Industrie, etwa im Fahrzeugbau. Das sind Bereiche, in denen es seltenerzu Neugründungen kommt. ”

“Hessen hat die Nase vorn”, freute sich die Hessisch Niedersächsische Allgemeine. hna-insm-tagebuch.jpgZitat: “Das knüpft an den alten Wahlspruch des Landes an: Hessen vorn! Im Vergleich der Bundesländer untereinander weist Hessen das beste Umfeld für Existenzgründungen aus. Das geht, nach der detaillierten Studie von Rolf Sternberg und Christian Hundt von der Leibniz Universität Hannover, vor allem auf den städtischen Ballungsraum Frankfurt und die Region Darmstadt zurück. Nordhessen allerdings ist abgehängt: Es landete in der niedrigsten Kategorie und nimmt den 69. Rang unter den 97 Raumordnungsregionen der Bundesrepublik ein. Wenn Hessen vorn ist, so ist es doch nicht an der Spitze. Die nimmt überraschenderweise die Region Hildesheim in Niedersachsen ein, wo laut der Studie Existenzgründer die besten Voraussetzungen für den Start in die Selbstständigkeit finden.”

hildesheimer-allgemeine-zeitung-insm-tagebuch.jpg“Im Prinzip handelt es sich bei der GEM um eine `Pisa-Studie´ für den Bereich Existenzgründung und Unternehmertum.” schrieb die Hildesheimer Allgemeine Zeitung. “Besonders erfreulich” findet es die Zeitung, dass die Region Hildesheim dank Hi-Reg auch Platz eins bei der “Opportunity-Quote” einnehme: “Das sind Existenzgründungen, die nicht aus der Not heraus stattfinden, sondern auf Basis echter Marktchancen und solider Voraussetzungen.”

“Der Region fehlen die Gründer”, titelte der Mannheimer Morgen unter Berufung auf die Sternberg-Studie für die INSM und impulse. mannheimer-morgen-insm-tagebuch.jpg“In der Region lässt sich nicht so gut eine Firma gründen wie beispielsweise in Hildesheim. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Leibniz Universität Hannover. Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Unternehmermagazins “impulse” verglichen die Forscher 97 deutsche Regionen bezüglich ihrer Gründungsaktivitäten.”
Für Thomas Engel, Leiter des Geschäftsbereichs Starthilfe und Unternehmensförderung der IHK Pfalz, habe das schlechte Abschneiden von Ludwigshafen dem Blatt zufolge auch eine gute Seite: “Krisenzeiten sind Gründerzeiten: Bei uns ist die Arbeitslosenquote stark gesunken. Wenn die Menschen gute Chancen auf eine Festanstellung haben, gründen nicht mehr so viele ein eigenes Unternehmen.”

“Märker sind besser als Schwaben”, freute sich die Märkische Allgemeine und schrieb: “Bei Firmengründungen liegt Brandenburg einer Studie zufolge im oberen Mittelfeld.”

markische-allgemeine-insm-tagebuch.jpgWährend Brandenburg bei Standortrankings sonst häufig im unteren Drittel der Bundesländer lande, so der Bericht der MAZ, “konnte sich das Land jetzt bei einer Untersuchung im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) im oberen Mittelfeld platzieren. Die Mark erreichte Platz sechs – und lag damit noch vor den Schwaben aus Baden-Württemberg. Unter den bundesweit 97 sogenannten Raumordnungsregionen rangiert dabei Lausitz-Spreewald als beste märkische auf Rang 20. Freute sich über Brandenburgs Ergebnis im INSM-impulse-Gründerranking 2007: Ulrich JunghannsDie MAZ zitiert auch eine Reaktion des brandenburgischen Wirtschaftsminister: “Ich bin überaus erfreut über das gute Abschneiden Brandenburgs”, erklärte Ulrich Junghanns (CDU). Die Mark sei ein Gründerland und liege mit einer Selbstständigenquote von 12,2 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt.

“Großstädte sind für viele Gründer ideal”, meinte die in Koblenz erscheinende Rhein Zeitung. “Großstadtflair und unbürokratisch geführte Regionen” zögen in Deutschland die meisten Gründer an. Dies belege das “Gründer-Ranking” der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Insgesamt ist ein deutliches Ost-West-Gefälle zu erkennen, während sich die rheinland-pfälzischen Regionen nur im Mittelfeld tummeln.

schweriner-volkszeitung-insm-tagebuch.jpg“Gründer mögen die Mark”, titelte die Schweriner Volkszeitung. Gegenstand des Berichts war die Tatsache, dass das benachbarte Brandenburg im aktuellen bundesweiten Gründer-Ranking von INSM und impulse überraschend auf einen Platz im oberen Mittelfeld gekommen war. Das Blatt sieht dabei “Licht und Schatten” nah beieinander: “Während die Prignitz knapp an der Siegergruppe vorbeischrammte, ist die Uckermark fast das Schlusslicht.” Insgesamt lasse sich bei den Neugründungen ein starkes Ost-West-Gefälle erkennen. Grund sei, dass Ostdeutsche ihr regionales Umfeld tendenziell pessimistischer einschätzten als Westdeutsche und daher eher verzichteten.

stuttgarter-nachrichten-insm-tagebuch.jpg“Brummt die Wirtschaft, tun sich Gründer schwer” – so die Analyse der Stuttgarter Nachrichten. Zitat: “Mit einem ungewohnten Mittelplatz müssen sich die erfolgverwöhnte Region Stuttgart sowie Baden-Württemberg als Ganzes beim Existenzgründerranking deutscher Regionen zufriedengeben. Hauptursache: Attraktive Arbeitgeber und hohe Löhne machen Existenzgründungen wenig reizvoll.”

Das Blatt zitiert Christian Hundt, der an der Sternberg-Expertise mitgearbeitet hat: “Die Region Stuttgart hat viele attraktive und sichere Arbeitsplätze für abhängig Beschäftigte zu bieten, zudem sind die Löhne sehr hoch.” Dies, so die Stuttgarter Nachrichten unter Berufung auf Hundt, “würde zu wenig sogenannter Notgründungen führen, die Arbeitslose aus Mangel an Erwerbsalternativen tätigen.”

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

  • www.bundeslaenderranking.de/: Das INSM-WiWo-Bundesländerranking vergleicht die Standortqualität aller 16 Bundesländer und soll den föderalen Wettbewerb fördern.
  • www.insm-bildungsmonitor.de/: Der INSM-Politik-Check Schule stellt den 16 Landesregierungen Zeugnisse für ihre Schulreformpolitik aus.
  • www.insm-fahrtkostenranking.de/: Dieses INSM-Portal vergleicht die Kosten, die Pendlern in den 100 größten deutschen Städten entstehen.
  • www.parken.insm-regionalranking.de/: Dieses INSM-Portal vergleicht die Parkgebühren in den 100 wichtigsten Städten.
  • www.insm-regionalranking.de/: Das INSM-Regionalranking misst die Standortqualität von 435 Kreisen und kreisfreien Städten und führt sie in einer Rangliste auf.
  • www.insm-kindergartenmonitor.de/: Diese Website schafft Übersicht über die KiTa-Gebührensituation in den 100 größten Städten der Bundesrepublik – ein Service-Angebot für alle Eltern.
  • www.insm-wiwo-staedteranking.de/: Das Städteranking im Auftrag von INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und WirtschaftsWoche stellt in Form einer Rangliste dar, wie erfolgreich die 50 größten deutschen Städte wirtschaften.
  • www.unicheck.de/index.html: Hier können Studenten ihre Hochschulen online bewerten. Ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

INSM-Impulse-Gründer-Ranking: Reaktionen aus der Hauptstadt

Samstag, den 20. Oktober 2007

Stellten das INSM-impulse-Gründerranking in Berlin vor: INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer und Rolf SternbergDie Zeitungen der Bundeshauptstadt Berlin werteten die Tatsache, dass Berlin im bundesweiten INSM-Vergleich von 97 Gründungs-Regionen Platz 17 erreichte, unterschiedlich:

“Gründerzeit in Deutschland – Berlin hinkt hinterher”, titelte der Berliner Tagesspiegel.

Der Hauptstadt fehle in punkto Gründungen “Nachhaltigkeit”, kritisierte das Blatt. Zitat aus dem Artikel: “In Berlin machen sich zwar relativ viele Menschen selbstständig – an die in anderen Regionen erreichte Qualität und Beständigkeit reichen die Gründungen aber oft nicht heran. Das ist das Ergebnis einer Studie der Universität Hannover, die am Mittwoch in Berlin vorgestellt wurde. 97 Regionen hat die Hochschule im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft dafür miteinander verglichen.”

Zwar machten sich in Berlin mit 6,2 Neugründungen auf 100 Erwachsene relativ viele Menschen selbstständig. Allerdings schwächele die Stadt bei der Zahl der Unternehmen, die sich schon länger behauptet haben. Der Tagesspiegel fragte Studienautor Professor Sternberg auch nach der möglichen “Ursache für das durchwachsene Ergebnis Berlins”. Der Wissenschaftler mache die “schwache Gründungspolitik des Senats” darüber verantwortlich und sagte dem Blatt zufolge: “Hier könnte viel mehr gemacht werden.”

“Gründerhauptstadt mit Luft nach oben.” So überschrieb die Berliner Morgenpost ihren Bericht über die INSM-impulse-Gründer-Studie von Professor Professor Rolf Sternberg, Institut für Wirtschaftsgeografie der Universität Hannover:

berliner-morgenpost-insm-tagebuch.jpgMorgenpost-Zitat: “Berlin sieht sich selbst gern als Hauptstadt der Unternehmensgründer, die weggebrochene Industriestrukturen durch junge, kreative Firmen allmählich ersetzen. Eine Vergleichsstudie der Initiative neue Soziale Marktwirtschaft und der Zeitschrift `Impulse´ ordnete die Ergebnisse Berlins gestern in ein bundesweites Ranking ein. Dabei erreicht die Gründeraktivität in der Stadt unter 97 deutschen Regionen den 17. Platz.Aus Brandenburg rangieren die Lausitz und das Oderland im oberen Drittel der Tabelle. Sie machen Brandenburg nach Einschätzung der Autoren zu einem `Lichtblick im Osten´.”

Für Ostdeutschland raten die Autoren der Studie der Mopo zufolge, “sich auf die Förderung einiger Wachstumskerne zu konzentrieren”. Generell sehen nach Angaben des Blattes aber ein Gründungsdefizit in Deutschland: “Im internationalen Vergleich sei das Gründergeschehen in Deutschland aber bescheiden. Mit 4,2 Prozent der Deutschen, die Unternehmer sind oder das anstreben, landet Deutschland unter 42 Staaten auf Platz 37.”

berliner-zeitung-insm-tagebuch.jpgAuch die Berliner Zeitung berichtete über die Pressekonferenz zur Vorstellung des INSM-impulse-Gründer-Rankings:

Auch dieser Bericht stellte auf Professor Sternbergs Kritik an der regionalen Politik ab: Zitat: “Berlin als eine Gründermetropole zu bezeichnen wäre allerdings nicht angebracht, sagte gestern der Leiter der Studie, Rolf Sternberg. `Mit einer verbesserten Politik für Unternehmensgründer könnte das große Potenzial der Hauptstadt noch viel besser ausgeschöpft werden´, merkte der Wirtschaftsgeograf an.”

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz.

  • www.unicheck.de/index.html: Hier können Studenten ihre Hochschulen online bewerten. Ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
  • www.insm-bildungsmonitor.de/: Der INSM-Politik-Check Schule stellt den 16 Landesregierungen Zeugnisse für ihre Schulreformpolitik aus.
  • www.insm-fahrtkostenranking.de/: Dieses INSM-Portal vergleicht die Kosten, die Pendlern in den 100 größten deutschen Städten entstehen.
  • www.insm-regionalranking.de/: Das INSM-Regionalranking misst die Standortqualität von 435 Kreisen und kreisfreien Städten und führt sie in einer Rangliste auf.
  • www.insm-kindergartenmonitor.de/: Diese Website schafft Übersicht über die KiTa-Gebührensituation in den 100 größten Städten der Bundesrepublik – ein Service-Angebot für alle Eltern.
  • www.insm-wiwo-staedteranking.de/: Das Städteranking im Auftrag von INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und WirtschaftsWoche stellt in Form einer Rangliste dar, wie erfolgreich die 50 größten deutschen Städte wirtschaften.
  • www.parken.insm-regionalranking.de/: Dieses INSM-Portal vergleicht die Parkgebühren in den 100 wichtigsten Städten.

“Hier boomt Deutschland…” – Bericht über das gemeinsam mit der INSM veröffentliche Gründer-Ranking

Donnerstag, den 18. Oktober 2007

impulse-insm-tagebuch.jpgDas Magazin impulse hat das aktuelle Gründer-Ranking gemeinsam mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft auf den Weg gebracht. Zitat aus dem Bericht des Wirtschaftsmagazins:

Erfolg made in Hildesheim – das klingt erst mal exotisch. Aber das Gründer-Ranking von impulse, der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und des Instituts für Wirtschaftsgeografie der Universität Hannover zeigt deutlich: Daran werden wir uns gewöhnen müssen. In der bisher detailliertesten Vergleichsstudie zu Unternehmensgründungen in Deutschland erreicht Hildesheim überzeugend Platz eins unter den 97 Regionen. Es folgen Hamburg und die Bodensee-Region. Das regelmäßig mit Siegen verwöhnte München landet hier nur auf Rang 16. Und das sonst bemitleidete Berlin beweist Aufbruchspotenzial: Platz 17, nur knapp hinter der Bayern-Metropole.

Über den Überraschungssieger im impulse-INSM-Gründerranking 2007 schrieb das Blatt:

Seit den 90er Jahren strich allein der Stuttgarter Elektrokonzern Bosch über 10 000 Stellen in der Region, andere zogen mit. Aus dieser bitteren Erfahrung entwickelte die Stadt ein zukunftsträchtiges Konzept: Statt weiterhin um schillernde, aber launische Firmen-Töchter zu buhlen, konzentrierte man sich auf seine Eigengewächse. »Hildesheim profitiert wie keine zweite Region von einer ausgezeichneten Gründerförderung «, resümiert Sternberg (Anm. Professor Sternberg, Autor der Studie) . Die dortige Wirtschaftsförderungsgesellschaft punktet ohne institutionellen Wirrwarr, ohne bürokratische Fallstricke und ohne üppige Gelder. “Wir wollen keine Bürokraten oder Subventionsabhängige – wir wollen Unternehmer”, sagt der zuständige Mitarbeiter Matthias Ullrich. “Wir helfen bei Formalitäten und prüfen kritisch die Marktchancen.”

Hildesheim – Star des INSM-Gründer-Rankings 2007!

Mittwoch, den 17. Oktober 2007

Hier geht es zum INSM-Gründer-RankingDie Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und das Magazin impulse haben heute bei einer Pressekonferenz in Berlin das Gründer-Ranking 2007 vorgestellt. Erstellt wurde diese Studie Prof. Dr. Rolf Sternberg vom Institut für Wirtschaftsgeografie der Universität Hannover. Die Expertise stellt nach Angaben von INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer die „bisher detaillierteste Untersuchung zu Unternehmensgründungen in Deutschland“ dar. Im Auftrag von INSM und Impulse hat Professor Sternberg 97 Raumordnungsregionen nach ihren Gründungsaktivitäten untersucht. An der Spitze des Gründer-Rankings 2007 steht Hildesheim, gefolgt von Hamburg und der Region Bodensee.

impulse-insm-tagebuch.jpgÜberraschungssieger Hildesheim profitiert von seiner effizienten Gründerförderung. Gründer erhalten dort optimale Beratung und Betreuung, sie werden von einem Lotsen bei allen erforderlichen Behördenwegen unterstützt. „Banken, Ämter und Kammern arbeiten hier so eng wie nirgends sonst zusammen“, lobte Höfer und forderte, dass die „in Hildesheim praktizierte Förderung aus einem Guss“ in ganz Deutschland Schule machen sollte.

Bei der Gründungsintensität zeigt sich ein deutliches West-Ost-Gefälle. Danach sind die Ostdeutschen pessimistischer bei der Bewertung ihres Gründungsumfeldes vor Ort.

Hessen, Bayern, Niedersachsen und Nordrhein-Westfalen punkten bei der Gründerfreundlichkeit. In der Rangliste folgen dann Rheinland-Pfalz, Brandenburg, Baden-Württemberg, das Saarland und Schleswig-Holstein. Schlusslichter sind Sachsen-Anhalt, Thüringen, Sachsen und Mecklenburg-Vorpommern. Die Stadtstaaten Berlin, Bremen und Hamburg wurden separat bewertet.

Alle Ergebnisse des Gründer-Rankings 2007 finden Sie ab sofort auf www.insm-gruenderranking.de.
“Hildesheim ist Start-Up-Mekka” titelte tags darauf die Financial Times Deutschland. Das Wirtschaftsblatt kommt auf ein im Rahmen der INSM-impulse-Studie angesprochenes grundsätzliches Problem zu sprechen. Zitat: “Im internationalen Vergleich schneidet Deutschland als Gründungsstandort schlecht ab. Die Deutschen hätten Angst zu scheitern, heißt es in einer Studie der `Initiative Neue Marktwirtschaft´. In Deutschland sei der Anteil an “getriebenen” Gründern groß, die nur aus Mangel an ökonomischen Alternativen ein Unternehmen starten. `Klassische Unternehmertypen findet man in Deutschland zu selten. Gerade sie versprechen größere Wachstumsimpulse und tragen zum Entstehen einer lebendigen Gründungskultur bei.´ So heißt es in der Studie, die vom Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie an der Leibniz-Universität Hannover erstellt wurde.”

financial-times-insm-tagebuch.jpgAuch der Siegerregion beim aktuellen Gründerranking widmete sich die FTD ausführlicher: “Bundesweit die Nummer 1 beim Gründungsindex ist die Region Hildesheim, die in der Öffentlichkeit nicht unbedingt als Wachstumsmetropole gilt. Der Wirtschaftsstandort geriet seit Anfang der 90er Jahre zunehmend unter Druck. Der von Töchtern großer Industrieunternehmen geprägte Wirtschaftsraum litt unter der kontinuierlichen Auslagerung von Werken und Arbeitsplätzen ins Ausland. Allein Bosch strich in der Region über 10.000 Arbeitsplätze, andere Firmen taten es ihm gleich. Der jetztige lokale Gründungsboom sei nicht ausschließlich auf den Mangel an Erwerbsalternativen zurückzuführen. “Hildesheim profitiert wie kaum eine zweite Region von seiner effizienten Gründungsförderung – einem bedarfsorientierten Beratungs- und Betreuungskonzept, das die Gründer bei den erforderlichen Regularien unterstützt, ihr betriebswirtschaftliches Know-How stärkt und den institutionellen Wirrwarr beendet”, heißt es in der Studie.

“Promis zum Anfassen” – die Frankfurter Rundschau über das Engagement der INSM und anderen zum Sportpresseball

Mittwoch, den 17. Oktober 2007

 In ihrer Ausgabe vom 17. Oktober veröffentlichte die Frankfurter Rundschau eine Vorschau zum Sportpresseball 2007, der 10. November in der Alten Oper stattfindet. Zitat: “Die Spenden und Erlöse aus der Tombola, an der jeder Gast mit seiner Eintrittskarte teilnimmt, gehen an die Uwe-Seeler-Stiftung. Der Ehrenspielführer der Deutschen Fußball-Nationalmannschaft unterstützt Menschen, die infolge ihres körperlichen, geistigen oder seelischen Zustands auf Hilfe anderer angewiesen oder unverschuldet in Not geraten sind. Außerdem wird die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) wieder einen Sportler für sein besonderes soziales Engagement auszeichnen.”

P. S: vom 31. Oktober: Unter den Nominierten für die Auszeichnung “Sportler mit Herz” ist auch Michael Ruhe: Der langjährige Schlagmann des Deutschland-Achters unterstützt  die Stiftung “Leben mit Krebs” in vielen Sportprojekten. Über diese Nominierung freut sich der Ruderverein Weser von 1985 e. V. schon jetzt, wie in seinem Blog zu lesen ist.

 Alles zum  Sportpresseball im INSM-Tagebuch.

Bilder von Michael Ruhe und weitere Infos finden Sie auch unter www.deutschlandachter.de.

wwwdeutschlandachterde.jpg

“Sportler mit Herz”: Wer dieses Jahr nominiert ist – und warum sich die INSM dafür engagiert

Mittwoch, den 17. Oktober 2007

pk-sportler-mit-herz.JPG  

Auf einer Pressekonferenz in Frankfurt wurden gestern die Nominierten für die diesjährige Preisvergabe “Sportler mit Herz” bekanntgegeben. Die Auszeichnung wird am 10. November beim Frankfurter Sportpresseball vergeben. Der Preisträger wird über eine Leserwahl der Zeitschriften “Kicker” und “TV Hören und Sehen” vergeben. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) unterstützt den Preis, denn sie bekenne  sich klar “zu einem fairen Wettbewerb in der Wirtschaft wie im  Sport”, so INSM-Geschäftsführer Dieter Rath. Denn nur höchster  persönlicher Einsatz bringe den Einzelnen und die Gesellschaft  weiter. Und in diesem Wettbewerb gelte, dass “gut nur bleibt, wer  ständig sportler-mit-herz-insm-tagebuch.JPGbesser wird”. Besonders anzuerkennen sei es, wenn  erfolgreiche Menschen sich nicht auf ihren Lorbeeren ausruhen,  sondern weitermachen und der Gemeinschaft etwas zurückgeben – neben  hartem eigenem Einsatz eben auch Herz zeigen. 

Im vergangenen Jahr ging die Auszeichnung “Sportler mit Herz” an Dressurreiterin Ann-Kathrin Linsenhoff und Sprintlegende Edwin Moses (Foto). Beide engangieren sich m it unterschiedlichen Ansätzen für Kinder und Jugendliche.

In diesem Jahr sind nominiert (alphabetische Reihenfolge): 

- Vincent Company. Der belgische Nationalspieler und HSV-Star ist nach Kinshasa (Kongo) gereist, um  als Botschafter der SOS-Kinderdörfer ein Waisenhaus aufzubauen.    

- Uschi Disl. Die Biathletin gewann mehrfach WM-  und Olympia-Gold. Jetzt unterstützt sie die Mukoviszidose-Stiftung und Pro Retina für  Betroffene von Netzhautdegeneration.      

- Philipp Lahm. Der Bayern-Star (23) ist SOS-Kinderdorf-Botschafter. Er engagiert sich für  Sportförderung und gewaltfreie Konfliktlösung in Schulen.   

- Tegla Loroupe: Die ehemalige Marathon-Weltrekordlerin setzt sich als  Präsidentin der “Tegla Loroupe Peace Foundation” setzt sie sich für  die Straßenkinder und Frauen in Afrika ein.    

- Henry Maske. Er gründete unter dem Motto “Faire Chancen für  junge Menschen” den Henry-Maske-Fonds, der sich für sozial schwache  Kinder und Jugendliche einsetzt.    

- Christian Neureuther und die von ihm mitgegründete “The Eagles Golf Club Charity- Solidarische Hilfe für Menschen in  Not”. Der Verein organisiert karitative Golfturniere und hat in 13  Jahren über 9 Mio. Euro Spenden erzielt.      

- Michael Ruhe: Der langjährige Schlagmann des Deutschland-Achters litt an  Hodenkrebs, hat seine Krankheit besiegt und trainiert wieder. Ruhe unterstützt die Stiftung “Leben mit Krebs”. 

- Klaus Wolfermann: Der Leichtathlet Klaus Wolfermann errang 1972 olympisches  Gold im Speerwurf und wurde sechsmal Deutscher Meister. Als  Vorsitzender des FC Olympia engagiert er sich für  Charity-Veranstaltungen und die KiO-Kinderhilfe Organtransplantation.    

Die INSM hat Wettbewerb in Sport und Wirtschaft wiederholt in Anzeigen und Namensbeiträgen sowie bei Terminen zum Thema gemacht.  Namen in diesem Zusammenhang sind Hochspringerin Ulrike Nasse-Meyfarth, Boxer Luan Krasniqi, Kanutin Birgit Fischer und Handballweltmeister Heiner Brand. Auch Boxer Henry Maske hat sich bereits in einer gemeinsamen Aktion der Burda-Initiative “Aufschwung Ost” und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) engagiert.  

Weiteres Interview zur INSM-Erhard-Lecture in Berlin: Professor Phelps in DIE WELT

Montag, den 15. Oktober 2007

phelps-insm-tagebuch.jpgWas die interantionale Wettbewerbsfähigkeit angeht, habe sich “vor allem Deutschland” stark verbessert. Das sagte Wirtschaftsnobelpreisträger Edmund Phelps in einem Interview mit der Tageszeitung DIE WELT. Das Gespräch fand statt aus Anlass des Deutschland-Besuchs von Professor Phelps zur VI. Ludwig-Erhard-Lecture der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Berlin.

“Ich war überrascht, dass sich der wirtschaftliche Aufschwung hier erst seit kurzem bemerkbar macht. Damit hätte ich schon etwas früher gerechnet”, sagte der Professor, der an der New Yorker Columbia-University unterrichtet. Die Chancen, dass die Weltwirtschaft weiter wächst, hält Phelps für “nicht schlecht”. Vieles werde natürlich davon abhängen, “wie sich die Immobilienkrise in den USA weiterentwickeln” werde. Das, so Phelps, “ist ein großes Risiko, das ich mit Sorge verfolge”. Dennoch rechnet der Nobelpreisträger nicht damit, “dass die Wirtschaft in den USA einbricht”. Sie werde lediglich etwas langsamer wachsen. Das aber werde “die Weltkonjunktur nicht stark bremsen”.

Phelps´ Empfehlung für Deutschland: Der Finanzsektor hierzulande müsse “sich besser aufstellen”: “In Deutschland bekommen immer noch die Kunden am leichtesten einen Kredit, die der Bank schon seit Jahren bekannt sind. Junge Leute, die mit einer Geschäftsidee kommen, haben es dagegen unverhältnismäßig schwerer, das notwendige Geld für die Umsetzung zu bekommen.”   

Lesen Sie hier mehr über den Berliner Auftritt von Professor Edmund S. Phelps auf Einladung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

 Alles über Edmund Phelps im INSM-Tagebuch.

FAZ zitiert INSM-Redner Phelps in Artikel zur Debatte um die Agenda 2010

Montag, den 15. Oktober 2007

faz-insm-tagebuch-phelps.jpg„Manager sollen für Müntefering kämpfen.“ Unter diesem Titel berichtete die Frankfurter Allgemeine Zeitung am Wochenende über einen Brief von BDI-Präsident Jürgen Thumann an mehrere tausend Unternehmer und Manager. Diese sollen nach Thumanns Überzeugung bei den Abgeordneten in ihren Wahlkreisen für den Erhalt der Agenda 2010 kämpfen. „Nötig ist eine offene Debatte, um die populistische Rücknahme von Reformen zu verhindern“, heißt es laut FAZ in dem Schreiben. Der FAZ-Artikel erwähnt auch den Berliner Auftritt von Professor Edmund S. Phelps auf Einladung der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): „Auch der Nobelpreisträger … sprach sich gegen die Rücknahme der Arbeitsmarktreformen aus. Insbesondere das geplante längere Arbeitslosengeld wäree in Fehler, warnte der Wirtschaftsprofessor in seiner Ludwig-Erhard-Lecture …“