VI. Ludwig-Erhard-Lecture der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): Nobelpreisträger Phelps will mehr Dynamik für Deutschland
Warum ist Deutschlands Wirtschaft jahrelang kaum gewachsen? Professor Edmund Phelps, Wirtschaftsnobelpreisträger mit Lehrstuhl an der New Yorker Columbia University, macht dafür “unternehmerfeindliche Überregulierung und fehlende
Anreize zur Innovation” verantwortlich. Das erklärte Phelps am Freitag in seinem Redebeitrag zur VI. Ludwig-Erhard-Lecture der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Politik und Wirtschaft müssten dringend dynamischer werden, sagte Phelps, der den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften im vergangenen Jahr erhielt.
Politik und Wirtschaft in Germany müssten dringend dynamischer werden, um Wachstumsdefizite gegenüber der US-Wirtschaft aufzuholen.
Die Agenda 2010 sei zwar ein Schritt in diese Richtung und dürfe keineswegs zurückgenommen werden, sie bewege sich aber noch zu sehr “an der Oberfläche”. Deutschlands Wirtschafts- und Sozialsystem brauche eine “Herzoperation”, die kreative Unternehmer und damit neue Jobs bringe.
Hier finden Sie das amerikanische Manuskript der Rede von Professor Edmund S. Phelps anlässlich der VI. Ludwig-Erhard-Lecture der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
Zur Person des Autors: Bereits seit den sechziger Jahren prägt Phelps die Grundsatzforschung zur Marktwirtschaft. Er untersucht Volkswirtschaften auf ihrer innere ökonomische Dynamik. Dieses Begriff hat er in die Ökonomie eingeführt. Neben politischen Aspekten sind dabei für Phelps auch kulturelle Fragen von Bedeutung.
Am 15. Oktober 2007 um 08:44 Uhr
[...] Reformen zu verhindern“, heißt es laut FAZ in dem Schreiben. Der FAZ-Artikel erwähnt auch den Berliner Auftritt von Professor Edmund S. Phelps auf Einladung der Initiative Neue Soziale Marktwirt…: „Auch der Nobelpreisträger … sprach sich gegen die Rücknahme der Arbeitsmarktreformen [...]