Monatsarchiv für Januar 2008

“Eine wirklich sinnvolle Prüfung”: INSM-Parkgebührenranking macht weiter Schlagzeilen

Donnerstag, den 31. Januar 2008

“Parkhausgebühren: Was der Preis über die Stadt verrät” titeln die Kieler Nachrichten heute in einem Bericht über das Parkgebührenranking der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). “Im Vergleich von 100 Städten landet hinsichtlich der Gebührenhöhe in Parkhäusern Kiel auf Platz 69. …  Fast schon hinteres Drittel also, bedeutend näher am Parkhausgebühren-Absahner München, wo man luxuriöse neun Euro berappt, als am Parkhausgebühren-Minimalisten Marl (bei Recklinghausen), wo charmante null Euro (null!) in derselben Zeit verlangt werden”, schreibt das Blatt. Zu Wort kommt in dem Artikel auch der Kieler Tiefbauamtsleiter Uwe Schmeckthal. Dieser erklärte dem Bericht zufolge, dass die Stadt auf die privaten Parkhäuser keinen Einfluss habe. Zudem seien die Gebühren der städtisch bewirtschafteten Parkhäuser “etwas geringer”. Die Kieler Nachrichten sprechen von einem für ihre Stadt “schmerzlichen Vergleich”, den die “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” in Auftrag gegeben habe.

Den Nordkurier inspririerte das INSM-Parkgebührenranking zu einer Umfrage in weiteren Städten des eigenen Verbreitungsgebietes. “Wie eine Umfrage unserer Zeitung ergab, gibt es für die zentrumsnahen Parkhäuser oder -flächen auch hier Preis-Unterschiede. In Neubrandenburg beispielsweise kosten vier Stunden Parken im Durchschnitt 3,50 Euro, während in der Müritzstadt Waren im Durchschnitt 1,86 Euro gezahlt werden müssen. Beim Luftkurort handelt es sich allerdings um Parkflächen im Freien, wobei auf einem dieser Plätze die Parkdauer auf zwei Stunden beschränkt ist. Ein Parkhaus soll in diesem Jahr eröffnet werden. Vier Stunden im Zentrum der Lilienthalstadt Anklam kosten im Durchschnitt 3 Euro, im Parkhaus Heringsdorf auf der Insel Usedom müssen 2,50 Euro berappt werden. Das Parken in den Zentren der beiden uckermärkischen Städte Prenzlau und Templin ist mit Parkscheibe bei eingeschränkter Zeitdauer möglich.”

“Eine wirklich sinnvolle Prüfung”, findet die Rheinische Post. “Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat ermitteln lassen, was das Parken in den Zentren der 100 größten Städte Deutschlands kostet. “Am teuersten – klar – ist das Parken in Metropolen wie München (neun Euro/vier Stunden), Hamburg und Köln, aber auch in Städten mit besonders attraktiven Einkaufsmeilen wie Mainz. Leverkusen steht in dem Vergleich gar nicht so schlecht da. 3,80 Euro muss man laut Studie berappen, macht im Ranking Platz 23.

Die Studie: Im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hat die IW Consult GmbH bundesweit ermittelt, was das Parken in den Zentren der 100 größten Städte Deutschlands kostet. Exemplarisch weist dieses INSM-Parkgebühren-Ranking aus, wieviel jemand bezahlen muss, der sein Auto am Samstag vormittag für vier Stunden in einem Parkhaus im Stadtzentrum abstellt. Hier geht finden Sie mehr über das INSM-Parkgebührenranking in den 100 größten Städten Deutschlands. Die INSM-Parkgebühren-Profile der Städte nach Bundesländern geordnet finden Sie hier.

WiWo-zitiert INSM-Studie zur Frühverrentung

Dienstag, den 29. Januar 2008

wirtschaftswoche-insm-tagebuch.jpg“Mehr motivieren”, schreibt die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe. Anlass dazu bot dem Blatt eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Die IZA-Experten hatten untersucht, welche Kosten die bisherige 58er-Regelung verursacht und was die jüngst im Bundestag beratene 63-er-Regelung kostet.

WiWo-Zitat: “Die 58er-Regel, die derzeit über 400 000 Menschen nutzen, ist zum Jahresende ausgelaufen. Nun führt eine komplizierte Mixtur sozialrechtlicher Bestimmungen dazu, dass viele ältere Arbeitslose zwangsweise aufs Altenteil geschickt werden könnten. Um das zu verhindern, wollen SPD und Union nun das alte System reanimieren, die Altersgrenze aber von 58 auf 63 Jahre hieven. Am vergangenen Freitag befasste sich damit der Bundestag; bis Mitte Februar soll auch der Bundesrat seinen Segen geben.

Ökonomisch sinnvoll ist das nicht. Das zeigt eine neue Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Die Forscher Hilmar Schneider und Jan Stuhler haben darin in Simulationsrechnungen ermittelt, welche volkswirtschaftlichen Gesamtkosten die bisherige 58er-Regel verursachte und was die nun geplante 63er-Grenze für Staatshaushalt und Sozialkassen bedeuten würde. Die Analyse umfasst sowohl direkte Transfers als auch entgangene Steuern und Sozialabgaben durch Nicht-Erwerbstätigkeit. Ergebnis: Das 58er-Schlupfloch hat selbst konservativ geschätzt iza-insm-tagebuch.jpgjährliche fiskalische Kosten von 850 Millionen Euro verursacht. Unter der Annahme, dass sich nur 20 Prozent der Betroffenen ohne die 58er-Regel einen Job gesucht hätten, explodieren die Kosten bereits auf 2,6 Milliarden Euro.”

Zur INSM-Studie geht es hier.

INSM-Parkgebühren-Ranking: Von BILD bis Neue Osnabrücker – bundesweite Debatte über die Preisunterschiede

Montag, den 28. Januar 2008

INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft): Hier geht es zum ParkgebührenrankingDas INSM-Parkgebührenranking bewegt die Medien.  Experten der IW Consult hatten dafür im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft einen Überblick der Parkgebühren in den den 100 größten deutschen Städten erarbeitet.

“Riesige Unterschiede bei den Parkgebühren in Deutschlands Innenstädten!” schrieb die BILD-Zeitung in ihrer Bundesausgabe.

“Vier Stunden Parken kosten von neun Euro bis nichts”, titelten die Aaachener Nachrichten und griffen dabei die Ergebnisse von München (Platz 100) und Mark (Platz 1) auf.  

neue-osnabrucker-insm-tagebuch.jpg“In Osnabrück ist das Parken günstig”, freute sich die Neue Osnabrücker Zeitung über das INSM-Ranking. Zitat NOZ: “Die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) verlangt in citynahen Parkhäusern einen Euro pro Stunde. Damit landet Osnabrück zusammen mit zehn anderen Städten wie Bochum, Göttingen und Erlangen im vorderen Mittelfeld der Rangliste. OPG-Geschäftsführer Ingo Hoppe griff den Städtevergleich gestern dankbar auf: Die Liste widerlege alle Kritiker, die behaupteten, das Parken in Osnabrück sei zu teuer”, schreibt die Neue Osnabrücker in ihrem Bericht über das Park-Ranking der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

rheinische-post-insm-tagebuch.jpg“Die Parkgebühren in Köln sind die teuersten in NRW”, schrieb die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post. Weiter heißt es in dem Bericht des Blattes: Zu
diesem Ergebnis komme eine Erhebung der INSM: “Zu den Gebühren, die in den “teuersten Städten” anfallen, sagte der ADAC: Sie seien “an der Schmerzgrenze”.”

“Ich möchte nicht, dass wir da Spitzenreiter sind, aber dass wir unterm Durchschnitt liegen das will ich auch nicht.” So kommentierte im Gespräch mit der Thüringer Landeszeitung Finanzdezernent Frank Jauch (SPD) Jenas 38. Platz im aktuellen Parkgebührenranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Jena hatte mit einem Gebührendurchschnitt von 4,13 Euro für vier Stunden Parken am Samstag vormittag Platz 38 unter 100 untersuchten Städten im INSM-Ranking erreicht.

“Teures Pflaster”, tittelte die Neuß-Grevenbroicher Zeitung. Im INSM-Parkranking hatte Neuss nur Platz 79 erreicht. Das Blatt interviewte dazu City-Manager Ralph Dymek und zitiert ihn wie folgt: “Das wird sicher ein Thema für das Stadtmarketing sein”, sagt Dymek, “wer auch immer das ab März betreibt.” 

main-post-insm-tagebuch.jpg“Die Breisgaumetropole Freiburg ist für Parkplatzsucher die teuerste und Tübingen die günstigste Großstadt in Baden-Württemberg”, so kommentierte die Main Post die Ergebnisse der Erhebung im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Freiburg war dabei auf Platz 96 gelandet, Tübingen hatte bundesweit den 15. Rang erreicht.

“Wiesbaden günstiger als Mainz”, schrieb der Main Taunus-Kurier. “Noch ein Grund mehr für die Mainzer, zum Einkaufen nach Wiesbaden zu kommen,
und noch ein Grund mehr für die Wiesbadener, zum Shoppen gleich hier zu bleiben: Mainz hat die drittteuersten Parkgebühren in Deutschland. Wiesbaden
liegt auf Platz sechs. … Die Tester erklären die hohen Gebühren in München und Hamburg damit, dass es sich um Metropolen handele, in Städten wie Mainz oder Freiburg seien die Einkaufsmeilen attraktiv für Käufer aus dem Umland.”

sudwestpresse-insm-tagebuch.jpgDie Südwestpresse schrieb in einem Artikel über Reutlingen: “Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) informiert in einer neuen Studie über die Parkgebühren in den 100 wichtigsten Städten Deutschlands. Ermittelt wurde, wieviel das Parken in einem Parkhaus am Samstag von 9 bis 13 Uhr durchschnittlich kostet. Das subjektive Empfinden vieler Autofahrer über angeblich recht hohe Parkgebühren in der Echazstadt wird hier widerlegt, denn Reutlingen kommt bei diesem Ranking mit 3,77 Euro auf einen guten 22. Platz.” ”Das wird viele Autofahrer überraschen: Die Gebühren in den Parkhäusern der Wolfsburger Innenstadt sind vergleichsweise moderat”, schrieb die Wolfsburger Allgemeine über das INSM-Parkranking.  Das hat eine aktuelle Studie jetzt ergeben. …Wolfsburg liegt mit Gebühren in Höhe von 3,33 Euro gemeinsam mit Oberhausen und Tübingen auf dem 15. Platz der 100 größten deutschen Städte”, so das Blatt aus der Autostadt.

mopo-insm-tagebuch.jpg“Hamburgs Parkhäuser – das ist ein teurer Spaß! Studie: Nur in München kostet es noch mehr”, schrieb die Hamburger Morgenpost. Hamburg hat den vorletzten Platz im INSM-Parkranking belegt.

Mehr zum Parkgebührenranking der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) finden Sie hier.

INSM-Parkranking – der bundesweite Überblick aller 100 untersuchten Großstädte.

INSM-Parkranking – die Übersicht nach Bundesländern.

Hintergrund zur INSM-Stude: Im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hat die IW Consult GmbH bundesweit ermittelt, was das Parken in den Zentren der 100 größten Städte Deutschlands kostet. Exemplarisch weist dieses INSM-Parkgebühren-Ranking aus, wieviel jemand bezahlen muss, der sein Auto am Samstag vormittag für vier Stunden in einem Parkhaus im Stadtzentrum abstellt.

Die Parkgebühren unterscheiden sich zwischen den einzelnen Städten sehr stark. Am teuersten ist das Parken in den Innenstadtlagen von Metropolen wie München, Hamburg oder Köln sowie in Städten, deren Einkaufsmeilen sehr attraktiv sind – zum Beispiel Mainz oder Freiburg. Diese Städte ziehen vor allem am Wochenende viele auswärtige Besucher an. In Marl ist das Parken in der Innenstadt dagegen sogar kostenlos, womit die Stadt aus dem Kreis Recklinghausen diesen Vergleich klar für sich entscheidet. Zum Parkgebühren-Überblick der INSM.  

INSM-Regionalranking: Ergebnisse standen in Coburg erneut im Fokus

Montag, den 28. Januar 2008

coburger-tageblatt-insm-tagebuch.jpgDas Coburger Tageblatt berichtete am Freitag, 25. Januar, über einen Auftritt des SPD-Kandidaten für das Amt des Landrates im Kreis Coburg, Michael Busch. Busch stellt sich am 2. März für die SPD zur Wahl für das Amt des Landrates. Deshalb musste er Vertretern der Industrie- und Handelskammer Rede und Antwort stehen. Die Fragen der Interessenvertretung der Wirtschaft beantwortete er nach Auffassung des Coburger Tagesblattes “umfassend” und zitierte dabei ebenso wie die Frager von der IHK Ergebnisse des im Herbst 2006 veröffentlichten Regionalrankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

Artikel-Zitat: “Wenn es beispielsweise um das Qualifikationsniveauim Landkreis geht, bezieht sich die Kammer auf eine Studie der Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM): “Mit einem Anteil an Hochqualifizierten von 2,9 Prozent im Jahr 2005 landet der Landkreis Coburg nur auf Platz 430 von 435 in Deutschland, in Bayern reicht es nur für Rang 92 von 96.” Die Frage an den Kandidaten:” Mit welchen Maßnahmen wollen Sie das Qualifikationsniveau im Landkreis Coburg heben.”

Um ein weiteres Mal zu belegen, dass weder er noch seine Partei den Landkreis schlechtreden möchte, wie Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein der SPD im Landkreis vorgeworfen hatte, geht Busch in seiner Antwort auf die INSM-Studie in ihrer Gesamtheit ein. “Nicht, dass es nichts
zu verbessern gäbe, aber man sollte auch nicht übersehen, dass der Landkreis in der Gesamtwertung auf Platz 202 liegt. Das ist gutes Mittelfeld.”(…)
“Greift die Kammer die negativsten Ergebnisse der INSM-Studie heraus, erinnert Busch an die Spitzenergebnisse:”Im Landkreis lebt man sicher!” (Platz 46 unter 435 in der Studie).

Zum INSM-Regionalranking, dem bundesweiten Vergleich von 435 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland, geht es hier.
Das INSM-Profil des Landkreises Coburg finden Sie hier.

Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

INSM-Ranking: Was kostet das Parken in Deutschland?

Freitag, den 25. Januar 2008

INSM-Ranking: Parken in Deutschland, die WebsiteDurch die Parkhäuser Deutschlands surfen kann man auf einer neuen Website der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die INSM hat ein bundesweiten Ranking der Parkgebühren in Deutschlands 100 größten Städten durchführen lassen. Exemplarisch weist dieses INSM-Parkgebühren-Ranking aus, wieviel jemand bezahlen muss, der sein Auto am Samstag vormittag für vier Stunden in einem Parkhaus im Stadtzentrum abstellt.Die Parkgebühren sind je nach Stadt sehr unterschiedlich! Am teuersten ist das Abstellen des Autos in den Innenstadtlagen von München, Hamburg oder Köln sowie in Städten, deren Einkaufsmeilen sehr attraktiv sind – etwa Mainz oder Freiburg. Top ist Marl: null Euro! Schlusslicht ist München: Neun 9 Euro für vier Stunden Parken. Das reicht nur für Platz 100.

Durchgeführt hat das Park-Ranking der INSM die IW Consult GmbH. Sie erhob die jetzt veröffentlichten Werte, indem sie den Mittelwert von jeweils drei zufällig ausgewählten Parkhäusern errechnete, die möglichst nahe an den Stadtzentren liegen. Alle Angaben zum INSM-Parkgebühren-Ranking finden Sie unter dieser Internet-Domain: http://parken.insm-regionalranking.de/. Hier finden Sie alle 100 untersuchten Städte. Die Auswahl erfolgte nach Einwohnerzahl. Die größte Stadt im Ranking ist Berlin, die kleinste Villingen-Schwenningen mit circa 82 000 Einwohnern (Stand 1.1.06).Die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) führt seit Jahren Rankings zu unterschiedlichen Themen durch, darunter das viel beachtete INSM-Regionalranking, ein Standortvergleich von 435 Kreisen und kreisfreien Städten bundesweit. Das Ziel ist es, Transparenz bei Abgabenlasten, Standortqualitäten und anderen Kriterien zu schaffen. Das ist eine zentrale Voraussetzung für Wettbewerb zwischen den Regionen. Auch in diesem Jahr werden weitere Regionalvergleiche folgen. Durchführendes Institut war die IW Consult GmbH.Rückfragen: Carsten Seim (Projektleiter).

Chancen des Wachstums: Das INSM-Buch geht in die zweite Auflage

Donnerstag, den 24. Januar 2008

INSM-Buch Chancen des Wachstums: Website des Campus-VerlagesDer Campus-Verlag druckt aufgrund der regen Nachfrage eine zweite Auflage des INSM-Buches Chancen des Wachstums. “Das Buch präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse, Theorien und Themen rund um das Wachstum und bleibt stets leicht verständlich”, schrieb die Neue Zürcher Zeitung über dieses Buch. Prominente Autoren schreiben darin über das Thema “Nachhaltiges Wirtschaftswachstum” und gehen dabei auch auf die spezielle deutsche Situation ein.

Ihre Beiträge zeigen: Wachstum birgt viele Chancen. 35 Jahre nach Erscheinen des Buches »Grenzen des Wachstums « hat sich die Welt stark verändert. Die Globalisierung hat die Volkswirtschaften flexibler gemacht und der Begriff des “nachhaltigen Wachstums” setzt sich immer mehr durch. International renommierte Wissenschaftler und erfolgreiche Staatsmänner stellen in dieser INSM-Publikation Thesen zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum auf. Mit dabei sind unter anderem:

INSM-Buch Chancen des Wachstums - hier bestellen

Daron Acemoglu vom Massachusetts Institute of Technology,

- David Bruce Audretsch, Direktor des Fachbereichs »Entrepreneurship, Growth and Public Policy« am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena,

- Gavin Cameron, Nicholas Fawcett und Rosa Fernandez von der Oxford University,

- der Dalai Lama,

- der Regierungsberater und Naturwissenschaftler Hartmut Graßl,

- Raghbendra Jha von der National University of Australia,

- Eberhard von Koerber, Co-Präsident des Club of Rome und Botschafter der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft),

- Richard G. Lipsey von der Simon Fraser University,

- der Kameruner Volkswirtschaftler John Mukum Mbaku,

- Thomas Pogge von der Columbia University in New York, 

- Makram El-Shagi von der Universität Mannheim

- EZB-Präsident Jean-Claude Trichet,

- Nobelpreisträger Joseph Stiglitz,

- Achim Steiner, Exekutiv-Direktor des United Nations Development Programm,

- Abtprimas Notker Wolf.

Das Buch der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) ist auch auf Amazon.de erhältlich.

INSM-Berater Raffelhüschen zu Pflegerisiken – Pflegerenditor vorgestellt

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Hier geht es zum INSM-PflegerenditorProfessor Bernd Raffelhüschen, Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hält in der gesetzlichen Pflegeversicherung einen radikalen Kurswechsel für nötig. “Denn ohne grundlegende Reformen wird das System der sozialen Pflegeversicherung (SPV) in den kommenden Jahrzehnten zusammenbrechen.” ,  erklärte der Freiburger Finanzwissenschaftler heute auf einer Pressekonferenz des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) in Berlin. Dabei stellte er eine Studie zur Gesetzlichen Pflegeversicherung vor. Diese Expertise im Auftrag des DIA weist nach, dass der Beitragssatz zur Umlage-finanzierte Versicherung für Pflegerisiken im Alter von derzeit 1,7 Prozent in Zukunft auf bis zu 7 Prozent steigen kann, Dies liegt zu einem daran, dass die Zahl von Pflegebedürftigen aufgrundgrund der gesellschaftlichen Alterung drastisch zunimmt, und zum anderen an Ausgabensteigerungen im Pflegesektor, die mit je 2,5 Prozent pro Jahr angenommen werden.

INSM-Pressekonferenz zur Pflege: von links Bernd Katzenstein, Max A. Höfer, Bernd Raffelhüschen, Jasmin Häcker“Um zu verhindern, dass junge sowie zukünftige Jahrgänge für gleiche reale Pflegeleistungen deutlich höhere Beiträge zu bezahlen haben, ist eine umfassende Reform unausweichlich”, meint Raffelhüschen. Der INSM-Berater fordert einen schrittweisen Systemwechsel in der Pflegeversicherung. Eine Möglichkeit sei, den Beitragssatz zur Pflegeversicherung bei 1,7 Prozent einzufrieren. Die entstehende Versorgungslücke könne dann sukzessive durch private Vorsorge geschlossen werden. Die solchermaßen eingefrorene Gesetzliche Pflegeversicherung werde in Zukunft nur noch den Charakter einer Grundsicherung haben.

DIA-Sprecher Bernd Katzenstein machte sich bei der INSM-Pressekonferenz für eine private Versicherungspflicht stark. “Notwendig ist eine private Versicherungspflicht für die Pflegeversicherung, deren Prämien als Sonderausgaben von der Einkommensteuerschuld abzuziehen sein muss”, erklärte Katzenstein.

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer stellte bei der Pressekonferenz der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) zudem einen neuen Internetrechner zur Pflegeversicherung vor. Mit diesem Pflegerenditor kann jeder Bürger seine individuelle Rendite, seine Deckungslücke und die erforderliche Zusatzprämie ermitteln, um Pflegerisiken im Alter wirksam abzudecken. Zum INSM-Pflegerenditor geht es hier.

Die Pressemitteilung zur Studie als PDF.

Die DIA-Studie kann hier bestellt werden.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Notker Wolf

Montag, den 21. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Notker Wolf, der ab Seite 355 über „Wachstum für alle – Freiheit und Eigenverantwortung für alle“ schreibt:

„Notker Wolf, Abtprimas des Benediktinerordens, widmet sich den Widersprüchen der westlichen Entwicklungspolitik. Eines der Hauptprobleme bei der Armutsbekämpfung in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents sieht Wolf in der Vergabe von Entwicklungsgeldern. Nach Wolf sollten die reichen Länder in erster Linie durch Handelsliberalisierung, also durch die Öffnung ihrer Märkte für Produkte aus den ärmeren Ländern, zum Wachstum beitragen. Er fordert neben der Beseitigung von Handelsbarrieren in erster Linie Eigenverantwortung »[Angenommen] die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den armen Ländern würden sich zum Besseren wenden, die Korruption könnte unter Kontrolle gehalten werden, wir hätten es mit Politikern zu tun, die ernsthaft an der Beseitigung der Armut ihres Landes interessiert sind, die Politiker der Geberländer würden sich mit denen der Empfängerländer zusammensetzen und nach Wegen suchen, die beide in die Verantwortung nehmen, die Handelsschranken würden beseitigt – [...] All das wäre zumindest eine minimale Voraussetzung«, so Wolf.“

Zitate aus dem Aufsatz „Wachstum für alle – Freiheit und Eigenverantwortung für alle“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Freiheit und Verantwortung im Sinne von Mitverantwortung und Eigenverantwortung können so zu einer nachhaltig prosperierenden Weltgemeinschaft führen.“

„Eigenverantwortung gilt nicht nur im kleinen, individuellen Bereich, sondern muss in allen Bereichen und Stufen ermöglicht und zugemutet werden. Sie muss aber beim Einzelnen ansetzen. Wie allgemein der Staat subsidiär dem Bürger zur Seite stehen muss, es aber letztlich auf den Bürger ankommt, so gilt das auch in der großen Weltgemeinschaft. Dann besteht Hoffnung auf Wachstum für alle.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor:  Notker Wolf, geboren 1940, ist Abtprimas des Benediktinerordens. In seiner Rolle als oberster Repräsentant der Benediktiner ist er weltweiter Sprecher einer der ältesten christlichen Orden mit circa 7500 Mönchen und 17100 Nonnen. 2006 brachte Notker Wolf das Buch Worauf warten wir? Ketzerische Gedanken zu Deutschland heraus. Darin plädiert er für mehr Eigenverantwortung des Einzelnen. In seinem aktuellen Buch Die Kunst, Menschen zu führen beschäftigt er sich erneut mit relevanten gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Jean-Claude Trichet

Samstag, den 19. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Jean-Claude Trichet, der sich ab Seite 55 mit der Frage beschäftigt, „Wie Europa zu mehr Wachstum kommt“:

„Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank, untersucht das europäische Wachstumspotenzial seit Mitte der neunziger Jahre im Vergleich zu anderen fortschrittlichen Wirtschaftsräumen, insbesondere den Vereinigten Staaten. Er zeigt auf, dass das schwächere Produktionswachstum Europas mit einer niedrigeren Arbeitsproduktivität und einer geringeren Auslastung des Arbeitskräftepotenzials erklärt werden kann. Er fordert Strukturreformen, um das langfristige Wachstumspotenzial Europas zu steigern. Die Hauptprioritäten sieht er in einer höheren Zahl von Erwerbstätigen und in einer Intensivierung des Wettbewerbs, um die Produktionseffizienz zu steigern und bessere Investitions- sowie Innovationsanreize zu setzen. Als weitere Voraussetzung sieht Trichet die Schaffung eines unternehmerfreundlichen wirtschaftlichen Umfelds, in dem sich mehr junge und erfolgreiche Unternehmen ansiedeln und entwickeln können, sowie Maßnahmen zur Förderung von Innovation durch höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung. Nicht zuletzt weist Jean-Claude Trichet darauf hin, dass diese Reformen durch einen angemessenen und stabilen Rahmen seitens der Finanz- und der Geldpolitik flankiert sein müssen.“

Zitate aus „Wie Europa zu mehr Wachstum kommt“in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„In meinen Augen ist das Fehlen ausreichender Strukturreformen in Europa eine der Hauptursachen für das unterschiedliche Wirtschaftswachstum in Europa und den Vereinigten Staaten sowie einigen anderen hoch entwickelten Industrienationen und außerdem für das sich verringernde Wachstumspotenzial Europas. Alles in allem scheint das vordringliche politische Problem Europas in der gleichzeitigen Erreichung eines stabilen Beschäftigungsniveaus und eines festen Produktivitätswachstums zu bestehen.“

„Alles in allem müssen angesichts dieser Herausforderungen erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um das Produktionswachstum sowie die Anpassungsfähigkeit des Euroraums im Allgemeinen und die Flexibilität der Arbeitnehmer im Besonderen zu erhöhen. Die europäischen Regierungen sollten die günstigen Wachstumsentwicklungen der letzten Zeit dazu nutzen, Strukturreformen voranzutreiben.“

„Wenn die Länder des Euroraums jetzt all ihre Stärken bündeln und Strukturreformen ehrgeizig vorantreiben, wird dies die Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung im Euro-Währungsgebiet stützen und ausweiten.“

„Doch gehen die Reformen noch immer nicht weit genug und gerade ihre Umsetzung ist zu langsam – insbesondere angesichts der Dringlichkeit solcher Reformen und der mit dieser langsamen Entwicklung verbundenen Opportunitätskosten.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor:  Jean-Claude Trichet, geboren 1942, ist seit November 2003 Präsident der Europäischen Zentralbank und Vorsitzender der G-10-Zentralbankpräsidenten. Er wurde 1993 Präsident der französischen Notenbank, nachdem er die französische Regierung in Wirtschafts- und Finanzfragen beriet. Trichet spricht sich gegen eine expansive Wirtschaftspolitik auf Kosten der Stabilität des Euros aus und sieht in einem dauerhaften inflationsfreien Wachstum die Basis für die effiziente Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Wiederholt verteidigte er die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank. Er erhielt 2006 den Deutsch-Französischen Kulturpreis.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Joseph Stiglitz

Donnerstag, den 17. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Joseph Stiglitz, der ab Seite 225 über „Das Entwicklungsversprechen“ schreibt:

„Joseph Stiglitz, Ökonom und Nobelpreisträger, ist der Auffassung, dass das Bruttoinlandsprodukt zwar ein nützlicher Maßstab für das Wirtschaftswachstum sei, er jedoch nicht ausreiche, um den Entwicklungsstand eines Landes und seines Volkes realistisch zu bestimmen. So könne Wachstum beispielsweise mit einer Verringerung von Armut einhergehen, oftmals könne es jedoch auch finanzielle Einbußen für eine bestimmte Bevölkerungsschicht bedeuten. Es sei zwingend notwendig, nachhaltiges Wachstum zu fördern, welches den Lebensstandard des Einzelnen verbessert und Möglichkeiten für Bildung, Arbeit und Gesundheit schaffen kann. Die Globalisierung und die Hochtechnologie fordern »hohe öffentliche Investitionen«. Stiglitz zeigt an Beispielen, wie Entwicklungsländer die Herausforderungen meistern, wobei die Erfolgsgeschichten leider bisher die Ausnahme bilden. Den richtigen Lösungsansatz sieht Stiglitz jedoch in eigenständigem Handeln: »Die übrigen Länder können die Probleme der Entwicklungsländer nicht lösen. Das müssen sie selbst tun.« Die richtigen Ausgangsbedingungen dafür zu schaffen, ist jedoch Aufgabe der Weltgemeinschaft, so Stiglitz.“

Zitate aus „Das Entwicklungsversprechen“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Wenn die Entwicklungsländer ihre eigenen Probleme besser gelöst hätten, wenn sie weniger korrupte Verwaltungsapparate, weniger einflussreiche Sonderinteressen, effizientere Firmen und besser qualifizierte Arbeitskräfte hätten – wenn sie nicht unter all den Nöten litten, die mit der Armut verbunden sind –, dann hätten sie mit dieser ungerechten und dysfunktionalen Globalisierung leichter umgehen können.“

„Die übrigen Länder können die Probleme der Entwicklungsländer nicht lösen. Das müssen diese selbst tun. Wir können jedoch wenigstens für gleiche Ausgangsbedingungen sorgen.“

„Wenn die Wirtschaft in den Entwicklungsländern wächst, dann wächst auch die Wirtschaft in den Industrieländern. Mehr Stabilität und Sicherheit in der Dritten Welt kommen auch der Stabilität und Sicherheit in den Industrieländern zugute.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor: Joseph E. Stiglitz, geboren 1943, ist Ökonomieprofessor an der Columbia University. Den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gewann er 2001 zusammen mit George A. Akerlof und Michael Spence für seine Arbeiten über das Verhältnis von Information und Märkten. Stiglitz war von 1993 bis 1999 Chefberater von US-Präsident Bill Clinton und von 1997 bis 2000 Chefökonom der Weltbank. Er lehrte an zahlreichen renommierten Universitäten, darunter Yale, Stanford, Oxford und Princeton. Stiglitz fungiert heute als weltweite Ikone der Globalisierungsdebatte. Er hat die führende Wirtschaftszeitschrift The Journal of Economic Perspectives gegründet, leitet das Brooks World Poverty Institute, steht dem Committee on Global Thought vor und rief die »Initiative for Policy Dialogue« ins Leben.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Kopf der Woche: Handelsblatt-Interview mit Handballweltmeister Heiner Brand zur EM in Norwegen

Donnerstag, den 17. Januar 2008

“Wir haben einen gewissen Stolz entwickelt, sagt Nationaltrainer Heiner Brand in einem heute verbreiteten Interview des Handelsblattes. Brand und die deutsche Nationalmannschaft „peilen in Norwegen ihren nächsten Titel an“, schreibt das Handelsblatt in der Überschrift zu einem heute erschienenen Interview. Dabei ging es auch um das gesellschaftspolitische Engagement von Heiner Brand.

Handelsblatt-Frage: Ihre Vorträge waren gut besucht. Weil die Leute einige Modelle aus dem Handball auf den eigenen Alltag übertragen wollen?“ Antwort des Trainers:

„Das denke ich schon. Das merke ich an den Reaktionen der Leute. Dinge, die bei uns im Mannschaftssport selbstverständlich sind, wie wir miteinander umgehen, wie Disziplin und Hierarchien bei uns existieren, das ist offenbar interessant für die Menschen. Ich versuche zu betonen, dass sich ein Vertrauensverhältnis aufbauen muss zwischen den einzelnen Leuten und zu zeigen, dass das eine wichtige Grundlage ist für eine gute Zusammenarbeit. Das geht in der Wirtschaft heute häufig unter.“

Viele Anfragen, die nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft kamen, lehnte Brand ab. Für eine Anzeige der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) ließ er sich gewinnen. Im Handelsblatt begründete er seine Entscheidung:

„Ich habe mich informiert über das, was dahinter steckt, die Philosophie Ludwig Erhards. Marktwirtschaft auf der einen Seite, aber eben auch die soziale Komponente. Das spricht mich schon an. Da konnte ich was machen, wo ich dahinter stehe. Und das Thema ist aktueller denn je. Das Schlagwort der Sozialen Marktwirtschaft wird ja in der Öffentlichkeit immer gebraucht. Oft fehlt aber entweder die Marktwirtschaft oder die soziale Komponente. Das stört mich.“

Dem Teamgeist misst Brand seit jeher besondere Bedeutung bei:

„Nach der WM habe ich, unabhängig vom Erfolg, viele positive Rückmeldungen über das Auftreten der Mannschaft erhalten. Sowohl auf dem Spielfeld, wo der kämpferische Einsatz, der Mannschaftsgeist vorbildlich war. Aber auch in den Interviews. Wie meine Spieler danach aufgetreten sind, welche Meinungen sie kundgetan haben. Da verkörpert die Mannschaft offensichtlich auch Normalität.“

Die Ziele des Weltmeisters zur Europameisterschaft in Norwegen sind naturgemäß ehrgeizig:

„Aufgrund der gewachsenen Popularität haben wir einen gewissen Stolz entwickelt – und wir haben jetzt, dessen ist sich jeder in der Mannschaft bewusst, auch eine Verpflichtung gegenüber dem deutschen Handball.“ 

Lesen Sie hier, was Heiner Brand in einem INSM-Interview zur Lage in Deutschland sagte und was er empfiehlt, um das Land auch wirtschaftlich weiter nach vorn zu bringen. Brand fordert einen “ständigen Anpassungsprozess, der sich langfristig auszahlt” – einen “Masterplan”, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Deutschland in Gang zu bringen. Hier geht es zur Anzeige der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

INSM-Anzeigenmotiv mit Handballweltmeister Heiner Brand


 

INSM-Studie zu den Kassenbeiträgen: Bundesverband deutscher Internisten wirft Ulla Schmidt “Versagen” vor

Donnerstag, den 17. Januar 2008

Bundestag zum Thema: FDP-Gesundheitsexperte Daniel Bahr">Die Debatte um eine Expertise der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) zur Entwicklung der Kassenbeiträge reißt nicht ab.  

Beruft sich auf INSM-Studie: BDI-Präsident Dr. Wolfgang WesiackDr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Internisten (BDI) griff nach einer Meldung des Portals Klinik heute die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt öffentlich an.  Über das Wettbewerbsstärkungsgesetz sagte er: “Das GKV-WSG war umsonst, allerdings nicht kostenlos.” In diesem Zusammenhang beruft sich Wesiack auf die aktuelle Beitragsstudie im Auftrag der arbeitgeberfinanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die den Einheitssatz des Gesundheitsfonds ab 2009 bei 15,5 Prozent sieht. Klinik heute: “Deutschlands oberster Internist argwöhnt, dass die offensichtlichen Finanzierungsprobleme der GKV “wieder einmal zu Lasten der Ärzteschaft” gelöst werden sollen.”

Macht INSM-Studie im <a href=Bundestag zum Thema: FDP-Gesundheitsexperte Daniel Bahr" />“FDP-Fraktion beantragt im Bundestag Stopp des Gesundheitsfonds”, meldet das Portal Liberal.  Zur Begründung heißt es dazu unter Berufung auf eine entsprechende Studie der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft): “Nach Einschätzung von Branchenexperten wird Anfang 2009 der Beitragssatz für die gesetzlich Krankenversicherten durch den geplanten Gesundheitsfonds die Marke von 15 Prozent übersteigen. Vor diesem Hintergrund fordert der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Bahr, dass diese “Umverteilungs-Bürokratie” aufgehalten wird. Anderenfalls komme die schwarz-rote Gesundheitsreform den Bürgern teuer zu stehen. Die FDP-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag zum Stopp des Gesundheitsfonds in den Bundestag eingebracht.”

Weiter meldet das Portal: “Nach Berechnung des Münchner Instituts für Gesundheitsökonomik im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wird der Beitragssatz um 0,7 Punkte auf 15,5 Prozent klettern. Im Einzelfall seien Mehrbelastungen von bis zu 700 Euro im Jahr möglich.”

INSM-Beamtenpensions-Studie in der FAZ: Die Debatte geht weiter …

Mittwoch, den 16. Januar 2008

Neue Reaktion auf INSM-Studie zur Altersversorgung der Beamten. „Kostspielige Beamte“. So überschreibt heute die FAZ einen Leserbrief, der auf die Beamtenpensionsstudie von Professor Winfried Fuest (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und Reaktionen darauf Bezug nimmt.

 „Sechzig Jahre Mehrheit oder fast Mehrheit der Exekutive in allen Parlamenten und stets die Mehrzahl der Minister aus diesem Kreis haben sich für den öffentlichen Dienst richtig gelohnt, und deshalb wird die Wahrheit nicht gewünscht“, bilanziert der Schreiber dieses Briefes.

Die INSM-Studie hatte ergeben, dass die Einkünfte von Durchschnittspensionären mehr als 90 Prozent über dem Niveau von Eckrentnern liegen. Weiterhin hatten die Berechnungen von INSM-Berater Winfried Fuest gezeigt, dass sich diese Gerechtigkeitslücke in Zukunft ohne einschneidende Reformen noch vergrößern werde.

Unter anderem hatten Berufsverbände der Beamten eingewandt, dass Öffentlich Bedienstete im Schnitt ein höheres Bildungsniveau hätten, als Arbeitnehmer, die der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen. Dazu merkt der Leserbrief folgendes an:

„Dem Argument des höheren Bildungsniveaus stelle ich die heutzutage hohen Qualifikationen mit permanenten Weiterbildungen der Fachkräfte und den früheren Berufseintritt mit analog längeren Rentenbeitragszahlungen entgegen. Mit ihren frühzeitigen Steuerabgaben beteiligen sie sich an den aufwendigen Ausbildungen der Höherqualifizierten.“

Weiter heißt es in dem Brief: „Unter Berücksichtigung der in der Regel kürzeren Berufsausbildung und längeren Altersversorgung und der hohen Staatszuschüsse bei Krankheit (auf den Privatstationen der Krankenhäuser sichtbar) kann man die Beamten wohl als äußerst kostspielige Mitarbeiter bezeichnen.“

Karl Lauterbach: Fordert wie INSM-Berater Fuest die flächendeckende Pension mit 67Mehr zur INSM-Expertise zur Entwicklung der Beamtenpensionen finden Sie hier. Die Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft löste eine bundesweite Debatte aus. Unter anderem meldete sich auch der SPD-Abgeordnete Professor Karl Lauterbach zu Wort. Es sei „für normale Arbeitnehmer nicht einzusehen, dass sie länger arbeiten sollen und ihre Renten kaum steigen, während vergleichbare Abstriche bei den Beamtenpensionen ausbleiben”, erklärte Lauterbach gegenüber dem Kölner EXPRESS, der die Studie der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) vorab Das Blatt hatte die INSM-Studie zu den Beamtenpensionen am heutigen Tage vorab veröffentlicht.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Achim Steiner

Dienstag, den 15. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Achim Steiner, der ab Seite 269 über „Grünes Licht für Wachstum: Natürliches Kapital als Schlüssel zur Nachhaltigkeit“ schreibt:

„Achim Steiner, Exekutiv-Direktor des United Nations Development Programm in Nairobi, diskutiert die Nachhaltigkeit des Wachstums angesichts des knappen und erschöpfbaren natürlichen Kapitals, wie stabiles Klima, reine Luft und sauberes Trinkwasser. Die Kosten am natürlichen Kapital zu erkennen und die ökologische Bilanz in die wirtschaftliche Bilanz fest zu integrieren, ist Kernbestandteil des Umdenkens, zu dem Steiner aufruft. Er nennt konkrete Beispiele, wie einerseits ökologisch kostspielige politische Entscheidungen korrigiert werden müssen – etwa im Feld der Fischereisubventionen – und andererseits wirtschaftliche Anreize geschaffen werden können, ökologische Zerstörung zu vermeiden – etwa bezüglich der Vermeidung von Abholzungen. Während manche Wachstumsprozesse der letzten Jahrzehnte einerseits hohe Kosten für die Natur verursacht haben, sieht Steiner so andererseits Chancen, Wachstum mit geringeren Kosten für die Umwelt zu erreichen, sowie Umweltressourcen und nachhaltige Technologien selbst zu Wachstumsbranchen zu entwickeln.“

Zitate aus „Grünes Licht für Wachstum: Natürliches Kapital als Schlüssel zur Nachhaltigkeit“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Im vergangenen Vierteljahrhundert hat das Wachstum in manchen Gesellschaften Wunder bewirkt, weil es sehr viele Menschen aus der Armut befreit hat. Aber diese Entwicklung hatte einen sehr hohen Preis für die Umwelt. Dies wiederum wird Rückwirkungen auf diejenigen Volkswirtschaften haben, deren Wachstum sich mittel- bis langfristig als nicht nachhaltig erweisen dürfte.“

„Im nächsten Vierteljahrhundert sollten wir versuchen, die Umweltkosten des Wachstums deutlich zu senken und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Umweltzerstörung sowie die wirtschaftlichen Vorteile eines intelligenten und nachhaltigen Managements sehr viel sichtbarer als in der Vergangenheit zu machen.“

„Damit wird nicht nur die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung gesichert, sondern auch gewährleistet, dass das Thema der Gerechtigkeit zwischen den Generationen – eine wichtige ethische Überlegung, die zunehmend als Verpflichtung der heutigen gegenüber den kommenden Generationen betrachtet wird – stärker in das Bewusstsein der Menschheit rückt.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor:  Achim Steiner, geboren 1961 in Brasilien, trat 2006 die Nachfolge von Klaus Töpfer zum Exekutiv-Direktor des UN-Umweltprogramms UNEP mit Sitz in Nairobi an. Steiner studierte unter anderem an der University of Oxford, der University of London und an der Harvard Business School Politikwissenschaft und Volkswirtschaft. Der überzeugte Umweltschützer sammelte zunächst bei Umweltverbänden auf lokaler Ebene Erfahrung, bevor er als Generalsekretär für die World Commission on Dams in Kapstadt und als Generaldirektor für die weltweit größte Naturschutzorganisation IUCN tätig wurde.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Berater Hüther und der Wirtschaftsweise Bofinger stritten in Würzburg über den Mindestlohn

Montag, den 14. Januar 2008

Disput um Mindestlohn: Die Professoren Peter Bofinger und Michael Hüther (Copyright: Main Post)Auf Einladung des Wirtschaftsweisen Professor Peter Bofinger war Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) zu einer Gastvorlesung nach Würzburg gekommen.  Im vollen Saal des Cinemaxx verfolgten ca. 600 Erstsemester-Studenten im Anschluss ein akademisches Streitgespräch über den in Deutschland derzeit heiß diskutierten Mindestlohn

Nach Auffassung der Würzburger Main-Post, die über die Veranstaltung berichtete, verlief der professorale Disput “unterhaltsam – und freilich kontrovers”. Artikel-Zitat: “Denn während der IW-Chef Mindestlöhne für “sozialpolitisch nicht effizient” hält und Millionen von Jobs in Gefahr sieht, würde der Würzburger Volkswirt Lohnschranken hierzulande gern verbindlich machen.” Hüther argumentierte dagegen, dass eine Lohnuntergrenze von 7,5 Euro Zigtausende in die Schwarzarbeit abdrängen würde. Bofinger dagegen sieht laut Main Post im Mindestlohn auch ein gesellschaftspolitisches Signal: “Arbeiten soll sich mehr lohnen als nicht arbeiten.” Allerdings weist die Main Post zum Schluss des Artikels darauf hin, dass Bofinger mit dieser Meinung auch im Kreise seiner Kollegen im Rat der Wirtschaftsweisen nicht die Mehrheitsmeinung vertritt.

Mehr zum Thema Mindestlohn finden Sie hier.   

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Ellen Johnson Sirleaf, Steven Radelet

Sonntag, den 13. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Ellen Johnson Sirleaf und Steven Radelet, die ab Seite 147 über „Gute Nachrichten aus Afrika Demokratie, Stabilität und endlich wieder Wachstum und Entwicklung“ schreiben:

„Aus einer afrikanischen Perspektive nähern sich die liberianische Staatspräsidentin Ellen Johnson Sirleaf und ihr Co-Autor Steven Radelet, Berater der liberianischen Regierung und Senior Fellow am Center for Global Development in Washington, der Diskussion an: Der tristen Wachstumsbilanz Afrikas insgesamt und der Analyse der Faktoren, die zu einer in vielen Fällen verheerenden Lage der postkolonialen Volkswirtschaften des Kontinents geführt haben, werden Wachstumschancen gegenüber gestellt. Der Vergleich Afrikas mit den asiatischen Tigerstaaten betont das Ausmaß der Rückständigkeit der afrikanischen Wachstumsbilanz: »Während die asiatischen Tigerstaaten historisch einmalige Wachstumsraten und Erfolge in der Armutsbekämpfung verzeichneten, versank der größte Teil Afrikas im Elend.« Der Abschied von undemokratischen und korrupten Regimes ist für einen Neuaufbruch Grundvoraussetzung, so die Autoren. Liberia selbst hat Symbolkraft, denn es galt jahrzehntelang durch seine zermürbenden Bürgerkriege als Inbegriff der Instabilität und Anarchie, die jegliche Chancen auf Wachstum unmöglich machten. Die Präsidentin beschreibt den schwierigen Pfad des Wiederaufbaus, aber auch die nötigen Rahmenbedingungen und die Hoffnung, die mit dem langsamen Prozess eines selbstverantwortlichen Liberias verbunden werden. Sie stellt hier dar, welche Wachstumspolitik Korruption, Armut, die Schuldenfalle und interne Konflikte überwinden kann.“

Zitate aus „Gute Nachrichten aus Afrika Demokratie, Stabilität und endlich wieder Wachstum und Entwicklung“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Die gute Nachricht aus Afrika lautet, dass viele Länder auf dem ganzen Kontinent endlich anfangen, nach 30 Jahren der Misswirtschaft und der wirtschaftlichen Stagnation eine Wende einzuleiten. An die Stelle von Diktatur, Machtmissbrauch und Zerstörung treten allmählich Demokratie, vernünftige Wirtschaftspolitik und Wachstum. Es ist seit vielen Jahren die beste Chance für diese Länder, der Armut zu entkommen. Aber eine Fortsetzung der bisherigen Erfolge ist keineswegs garantiert.Die afrikanischen Regierungen und die internationale Gemeinschaft müssen diese Chance nutzen, um den Trend zu stärkeren, verantwortungsbewussten Regierungen und wirtschaftlichem Aufschwung zu beschleunigen. Nichts weniger wünschen und verdienen die Völker Afrikas.“

„Die Erfolge des vergangenen Jahrzehnts sind keineswegs Garanten der Zukunft. Das Risiko eines Rückfalls in die Gewalt, weil etwa eine kleine Elite ihre Privilegien verteidigen möchte oder weil wirtschaftliche Faktoren Krisen auslösen, darf nicht vernachlässigt werden. Der Fehler, nun in Selbstgefälligkeit zu verfallen, wäre fatal.“

„Notwendig sind … mutige Schritte, um die Wirtschaft zu diversifizieren und neue Chancen für die Armen zu schaffen. Dazu gehört es, das Dickicht der Vorschriften und der Bürokratie zu lichten, die Infrastruktur für die ländliche Entwicklung auszubauen und die Wettbewerbsfähigkeit von Herstellern arbeitsintensiver Produkte zu fördern.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren: Ellen Johnson Sirleaf, geboren 1939, ist seit Januar 2006 Präsidentin von Liberia. Sie ist die erste Frau, die durch eine demokratische Wahl das Amt eines Staatsoberhauptes in Afrika erlangte. Sie gilt als konsequente Gegnerin der politischen Korruption und zugleich als Hoffnungsträgerin, Liberia politisch und wirtschaftlich zu stabilisieren. Johnson Sirleaf hat in Harvard studiert und arbeitete von 1982 bis 1985 als Vizepräsidentin der Citibank Group für Afrika. Ihr Beitrag wurde gemeinsam mit ihrem Co-Autor Steven Radelet verfasst, der als Senior Fellow und Wachstumsexperte im Center for Global Development in Washington tätig ist. Der in Harvard promovierte Wirtschaftswissenschaftler ist entwicklungspolitischer Berater der liberianischen Regierung.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Thomas Pogge

Freitag, den 11. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Thomas Pogge, der ab Seite 329 zum Thema „Wachstum ist gut! Nur welches?“ schreibt:

„Die Frage der internationalen Gerechtigkeit bewegt auch Thomas Pogge von der Columbia University in New York. Er postuliert, dass die internationale Gerechtigkeit nicht am Vergleich des Bruttoinlandproduktes verschiedener Volkswirtschaften festgemacht werden dürfe, vielmehr müsse jeweils die Position der schwächsten Bevölkerungsschichten als Maßstab genommen werden. Die konsequente Bekämpfung der Armut müsse so zum Ziel einer gerechten Wachstumspolitik werden. »Die Analyse zeigt, dass das Problem globaler Armut sowohl erstaunlich klein als auch erstaunlich groß erscheinen kann. In ökonomischer Hinsicht ist es erstaunlich klein: Denjenigen 40 Prozent aller Menschen, die unterhalb der 2-Dollar-pro-Tag-Armutsgrenze der Weltbank leben, fehlen zusammengenommen im Jahr gerade einmal 300 Milliarden Dollar, um diese Grenze zu erreichen, viel weniger, als die USA für ihr Militär ausgeben. [...] Auf der anderen Seite ist das Problem der globalen Armut in menschlicher Hinsicht erstaunlich groß, denn es ist verantwortlich für ein Drittel aller Todesfälle und für den Großteil von Mangel, Krankheit und Leid auf der Welt.« Wachstum sei nur dann positiv zu verstehen, wenn auf internationale Gerechtigkeit Rücksicht genommen werde und es für alle Bevölkerungsschichten Vorteile schaffe.“

Zitate aus „Wachstum ist gut! Nur welches?“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Eine wichtige Komponente der Globalisierung ist, dass die Welt von einem immer dichteren und folgenreicheren System von Regeln beherrscht wird, die Handel, Investitionen, Kredite, Patente, Copyrights, Warenzeichen, Doppelbesteuerung, Arbeitsstandards, Umweltschutz, die Nutzung von Meeresrohstoffen und viele andere Dinge bestimmen.“

„Der größte Teil der massiven gravierenden Armut, mit der wir es heute auf der Welt zu tun haben, ließe sich vermeiden durch gerechtere Institutionen, die für die Reichen nur winzige Opportunitätskosten zur Folge hätten.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor: Thomas Pogge, geboren 1953, ist Professor für Politikwissenschaft und Politische Philosophie an der Columbia University in New York. Er ist einer der wichtigsten Philosophen zum Thema Internationale Gerechtigkeit. Er promovierte an der Harvard University unter der Leitung von John Rawls. Pogge vertritt eine liberale, kantianische Philosophie der Internationalen Gerechtigkeit, ein Forschungsgebiet, das er in den letzten Jahren mit definiert hat. Pogge, der 2008 an die Yale University wechseln wird, hat außerdem Forschungsstellen am Centre for Applied Philosophy and Public Ethics der Australian National University und am Centre for the Study of Mind in Nature an der Universität Oslo inne.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Regionalranking in Bayerischer Staatszeitung zitiert

Freitag, den 11. Januar 2008

INSM-Regionalranking: Bericht in der Bayerischen StaatszeitungDie Bayerische Staatszeitung berichtet heute über den Landkreis Fürth und beruft sich dabei auch auf Ergebnisse des Ende 2006 veröffentlichten Regionalrankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

Artikel-Zitat: “Der Landkreis Fürth überzeugt sowohl Familien als auch Unternehmen aufgrund seiner zentralen Lage mitten in der Metropolregion Nürnberg. Kurze Entfernungen zu den Großstädten Nürnberg, Fürth und Erlangen sowie zu deren Einrichtungen wie Messe Nürnberg, Hafen Nürnberg, Flughafen Nürnberg, zu kulturellen Stätten und wissenschaftlichen Einrichtungen/Universitäten machen den Landkreis Fürth mit seinen 14 Gemeinden seit jeher attraktiv. Das lässt sich inzwischen auch statistisch nachweisen: Der Landkreis Fürth belegt … Platz 46 von insgesamt 435 untersuchten Kreisen und kreisfreien Städten im ersten wissenschaftlichen Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Als Stärken des Landkreises Fürth ermittelte das Regionalranking der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) unter anderem folgende Indikatoren:

  • Im Landkreis Fürth wurden im Jahr 2005 2.974 Straftaten je 100.000 Einwohner gemeldet. Bundesdurchschnitt sind 6.919 Delikte. Das ergibt bundesweit Rang 6.
  • Die Verwaltung im Landkreis ist relativ schlank: Es gibt statistisch betrachtet nur 0,65 öffentlich Beschäftigte je 100 Einwohner. Damit liegt Fürth bundesweit auf Rang 7. Im Bundesdurchschnitt gibt es 1,5 Staatsdiener je 100 Einwohner.
  • Mit einer Kaufkraft von 10.879 Euro je Einwohner liegt der Landkreis Fürth auf Rang 26. Die durchschnittliche Kaufkraft in Deutschland liegt bei 8.523 Euro.
  • Auch bei der Altersbeschäftigungsquote steht der Landkreis Fürth besser da als viele andere. 32,8 von 100 Einwohnern im Alter von 55-65 Jahren gingen im Jahr 2005 einer Beschäftigung nach: Rang 56. Im Bundesdurchschnitt sind es nur 29,4 Prozent. 
  • Lesen Sie mehr über den Landkreis Fürth und alle anderen wissenschaftlich auf ihre Standortqualität untersuchten Kreise und kreisfreien Städte in Deutschland auf www.insm-regionalranking.de.

    INSM-Profil des Landeskreises Fürth.

    Das wissenschaftliche Regionalranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft im INSM-Tagebuch.

    Abendblatt berichtet über INSM-Gesetzescheck-Studie

    Freitag, den 11. Januar 2008

    INSM-Studie Gesetzesecheck - hier geht es zur WebsiteDas Hamburger Abendblatt berichtete gestern über eine INSM-Studie von Professor Ulrich Karpen. Der Hamburger Staatsrechtler wies in dieser Expertise für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft nach, dass Regulierungswut und Bürokratismus trotz aller gegenteiligen Beteuerungen im politischen Berlin immer mehr zu statt abnehmen.

    Artikel-Zitat: „Allein seit Antritt der Großen Koalition im Herbst 2005 wurden im Bundesgesetzblatt 198 Gesetze und 500 Verordnungen veröffentlicht, ergab eine Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). “Das wird sich bis Ende der Legislaturperiode sogar noch auf das Doppelte erhöhen”, prognostiziert der Leiter der Studie, der Hamburger Staatsrechtler Ulrich Karpen, gegenüber dem Abendblatt.“  

    Weiter schätzte der Professor dem Blatt zufolge folgendes ein: “Beide große Parteien reden vom freien Bürger – gleichzeitig schaffen sie beständig neue Normen, die die Freiheit immer weiter einschränken und die Bürger fesseln.”

    Die meisten Neuregelungen betreffen nach dieser Studie der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) die Bereiche Wirtschaft, Steuern, Finanzen sowie Landwirtschaft und Lebensmittel. Zu den Bundes-Zahlen müssen noch die Gesetze und Verordnungen der Länder – wie jüngst zum Nichtraucherschutz – und die Gemeindesatzungen hinzugerechnet werden.  

    Im Gespräch mit dem Abendblatt warnte INSM-Berater Karpen: “Das Urvertrauen in die Gesetzgebung wird erschüttert, weil oft selbst Experten nicht mehr wissen, was gilt.” Letzteres gelte besonders für Finanzbeamte, die Mühe haben, bei Steuererklärungen auf dem aktuellen Stand zu sein.

    Mehr zu dieser INSM-Studie finden Sie hier.

    INSM-Berater Michael Hüther: Vortrag in Würzburg über „Chancen des Strukturwandels“

    Donnerstag, den 10. Januar 2008

    INSM-Berater Michael HütherAuf Einladung von Professor Peter Bofinger, Mitglied im Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung, spricht am 14. Januar Professor Michael Hüther in Würzburg. Hüther ist Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln und Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Er ist ein Vertreter der angebotsorientierten Schule in der Volkswirtschaftslehre, während Gastgeber Professor Peter Bofinger ein Repräsentant der nachfrageorientierten Schule ist. Im Cinemaxx am Alten Hafen spricht Hüther ab 11.15 Uhr zum Thema “Deutschland vor einer Re- Industrialisierung? Chancen und Risiken im Strukturwandel”. Gäste sind willkommen.

    Zum Vortrag verteilt die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) Exemplare des Buches “Klassiker der Ökonomie – Von Adam Smith bis Amartya Sen”, dessen Herausgeber INSM-Berater Michael Hüther ist. Der Kölner Ökonom war von 1991 bis 1995 wissenschaftlicher Mitarbeiter im Stab des Sachverständigenrates zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung.