Monatsarchiv für Februar 2008

INSM-Studie ermittelt die tatsächlichen Fahrtkosten von Berufspendlern

Mittwoch, den 27. Februar 2008

INSM-Fahrtkostenranking: Hier geht es zur WebsiteWas kostet der Weg zur Arbeit? Das ermittelt eine aktuelle Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Im Auftrag der INSM hat die IW Consult die tatsächlichen Kosten für das Pendeln in den 100 größten Städten Deutschlands ermittelt. Berufspendler müssen danach jährlich 1900 Euro ausgeben, um mit einem Mittelklasseauto der Golf-Klasse zur Arbeit zu kommen.

Die Fahrtkosten schwanken je nach Region und Stadt sehr stark. Am billigsten ist der Weg zur Arbeit mit durchschnittlich 1.395 Euro im Jahr in Ludwigshafen. Am teuersten ist er in Velbert mit 2705 Euro. Lesen Sie hier mehr über die Gründe, warum die Kosten fürs Pendeln regional so unterschiedlich sind.

Die Studie zeigt: Die Menschen müssen für ihre berufliche Mobilität erhebliche finanzielle Belastungen in Kauf nehmen. Der Weg zur Arbeit kostet im Schnitt nahezu das durchschnittlichen Monatsbruttoeinkommen eines Arbeitnehmers. Fast ein Drittel dieser Kosten verursacht der Staat über Steuern und Abgaben – vor allem durch die sehr hohe Steuerbelastung von Treibstoff und auch durch die Anfang 2007 nochmals erhöhte Mehrwertsteuer.

Kommentar von INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer: „Wenn die Politik von den Menschen mehr berufliche Mobilität fordert, muss sie gleichzeitig darauf achten, dass die Belastungen nicht weiter steigen.” Deshalb solle auch die “Höhe der Mineralölsteuer überdacht werden”.

Fahrtkostenprofile aller 100 untersuchten Städte finden Sie im Internet unter www.insm-fahrtkostenranking.de. Hier sind auch durchschnittliche Kosten für den Öffentlichen Nahverkehr und sowie die Autoversicherung für alle 100 untersuchten Städte abrufbar. Hier erfahren Sie auch mehr zur Methodik des INSM-Fahrtkostenrankings. Hier finden Sie auch die Berechnungsgrundlagen des INSM-Pendler-Rankings.

Alle Daten und der Endbericht zur Studie finden Sie auf dem Webportal www.insm-fahrtkostenranking.de.

Die INSM-Pressemeldung als PDF zum Download.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

Cleverle Lothar Späth übernimmt Patenschaft für Grund- und Hauptschule

Mittwoch, den 27. Februar 2008

INSM-Botschafter Lothar Späth“Investition in Bildung darf nicht nur Elitenförderung an Universitäten heißen. Investitionen in Bildung muss es in allen Ausbildungswegen und über alle Schultypen hinweg geben. Junge Menschen aller Schularten angefangen bei den Hauptschulen können es in jede qualifizierte Ausbildung schaffen. Da spreche ich aus eigener Erfahrung. Und die Unternehmen brauchen den Nachwuchs aus den Hauptschulen.” Das sagt INSM-Botschafter Lothar Späth. Der frühere Ministerpräsident und heutige Vorsitzende der Geschäftsführung der Investmentbank Merrill Lynch, besucht am 3. März die Gustav-Werner-Schule in Walddorfhäslach (Baden-Württemberg), eine Grund- und Hauptschule.

Um 19:30 Uhr hält er dort einen Vortrag zum Thema „Schule braucht Wirtschaft”. Daran schließt sich eine offene Diskussion mit den Schülern der Gustav-Werner-Schule, Gewerbetreibenden aus der Region und Lothar Späth an.

 Der Auftritt von Lothar Späth kam zustande durch eine Aktion des Bildungsmagazins “Focus Schule” und des „Fördervereins Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft e.V.” (FINSM), der die Aktion unterstützt.

Lothar Späth übernimmt ein Jahr lang offiziell die Patenschaft für die Grund und Hauptschule. Er wird noch Zwei weitere Termine vor Ort wahrnehmen. Geplant sind eine Unterrichtsstunde, die Späth als “Lehrer” bestreiten wird, und ein Praktikumsbesuch mit Schülern in örtlichen Betrieben.

Focus Schule wird mit Unterstützung des Fördervereins Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft e.V.” (FINSM) weitere Prominente in deutschen Schulen auftreten lassen - unter anderem sind Thomas Gottschalk und die Band “Silbermond” geplant.  Mit dabei sind nach einer Mitteilung  von Focus Schule auch Schauspieler Peter Lohmeyer, Klimaforscher Professor Mojib Latif und Biathlon-Sportlerin Kati Wilhelm.

Statistisches Bundesamt bestätigt von der INSM vermeldeten Beschäftigungsrekord

Freitag, den 22. Februar 2008

destatis-insm-tagebuch.gifNun ist es auch amtlich: Das Statistische Bundesamt bestätigte gestern, was die INSM im Rahmen einer IZA-Untersuchung bereits am 1. Oktober 2007 öffentlich gemacht hatte: Die Zahl der Beschäftigten ist am vierten Quartal 2007 auf über 40 Millionen und damit auf einen Rekordwert seit der Wiedervereinigung gestiegen. Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es in der Zeit von Oktober bis Dezember 2007 im Schnitt 40,3 Millionen Erwerbstätige. Binnen eines Jahres stieg den Angaben von Destatis zu folge die Beschäftigung damit um 1,6 Prozent oder 617 000. Bereinigt um jahreszeitlich bedingte Schwankungen waren es 106 000 oder 0,3 Prozent mehr als im Sommerquartal. Den stärksten Zuwachs meldeten die Dienstleister.

Zitat aus der Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes:  Von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt konnten im vierten Quartal 2007 nicht alle Wirtschaftsbereiche profitieren: Im Baugewerbe gingen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum erstmals seit sechs Quartalen wieder Arbeitsplätze verloren (– 3 000 Personen oder – 0,1%). Ein erfreuliches Bild zeigen dagegen die Dienstleistungsbereiche insgesamt, bestehend aus Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister sowie öffentliche und private Dienstleister. Hier wurde der größte Beitrag zum Aufwuchs der Beschäftigung geleistet, der sich im vierten Quartal 2007 mit einem Plus von 490 000 Personen (+ 1,7%) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum absolut gesehen wieder beschleunigt hat (drittes Quartal 2007: + 479 000 Personen oder 1,7%). Im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe haben sich die Beschäftigungsgewinne gegenüber dem Vorjahr seit dem ersten Quartal 2007 kontinuierlich vergrößert: Im vierten Quartal betrug der Zuwachs 123 000 Personen (+ 1,6%). In der Land- und Forstwirtschaft wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im Berichtsquartal um 7 000 Personen (+ 0,8%).”

Nach Auffassung von Ökonomen waren es neben der guten Weltkonjunktur vor allem marktwirtschaftliche Reformen, die diesen Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt möglich gemacht haben. “Die Wachstums-Wende wurde ab 2003 durch die Agenda 2010 angestoßen”, sagte Professor Hüther, wissenschaftlicher Berater der INSM, im September vergangenen Jahres zur Vorstellung einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft über die Ursachen des Aufschwungs. Auch einige Reformen der Großen Koalition haben durchaus positiv gewirkt.

Lesen Sie dazu hier mehr.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.

Hier finden Sie die Anfang Oktober 2007 veröffentlichte IZA-Studie im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

Sprit sparen auf den Weltmeeren – FAZ beschreibt Schiffe, die von Zugdrachen gezogen werden

Dienstag, den 19. Februar 2008

Hier finden Sie mehr zum Projekt Sky Sails

Skysails – die Schiffe, die Waren einer globalen Weltwirtschaft und Rohstoffe von Kontinent zu Kontoninent fahren, könnten in Zukunft mit deutlich weniger Treibstoff auskommen. Sie lassen sich von Zugdrachen ziehen und nutzen die Kraft des Windes. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete jüngst ausführlich über dieses Konzept. Es stammt von Stephan Wrage. Der Ingenieur gründete das Unternehmen SkySails GmbH mit Sitz in Hamburg. Die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) stellte den Forscher in ihrem Buch “Deutschlands wahre Superstars” vor. Mehr dazu finden Sie hier. Den FAZ-Artikel lesen Sie hier. Mehr Bücher der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) finden Sie hier.

Spiegel online über den Begriff “Neoliberal”

Samstag, den 9. Februar 2008

“Das Wort “neoliberal” ist zum politischen Kampfbegriff verkommen. Von CSU-Politikern bis zu Vertretern der Linken: Der unsoziale Generalverdacht wird gern und schnell formuliert – dabei hat die Vokabel mal so unschuldig begonnen.”

Zitat aus einem Artikel des Nachrichtenportals SPIEGEL online. Weiter heißt es in diesem Artikel: “Den Kämpfern wider die neoliberale Kälte gilt vor allem als heilige Pflicht, die soziale Marktwirtschaft gegen die Angriffe der Neoliberalen zu schützen. Da sind sich die Gefährten aller Parteifarben einig. Das Ansinnen ist einigermaßen komisch und zeugt vor allem von eklatanter Vokabelschwäche der ebenso eifernden wie eifrigen Politiker. Denn, liebe Anti-Neoliberalen, verehrte Frau Nahles, sehr geehrter Herr Minister Seehofer, Genosse Lafontaine, Sie alle müssen jetzt sehr tapfer sein, weil: Die soziale Marktwirtschaft ist eine Idee von Neoliberalen.”

Lesen Sie hier mehr.

Lesen Sie auch, was INSM-Botschafter Oswald Metzger zum Thema ”Neoliberal” sagt.

INSM-Buch über die wahren Superstars: Rezension aus Passau

Dienstag, den 5. Februar 2008

INSM-Buch Deutschlands wahre Superstars: Hier geht es zur WebsiteDie Passauer Neue Presse hat heute das INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars” rezensiert. Zitat aus dem Artikel:  “Die breite Themenvielfalt der zumeist bereits ausgezeichneten Forscher deckt viele der derzeit heiß diskutierten Fragen ab wie Klimawandel und Energiesparpotenziale, Gesundheit und Überalterung, Mobilität und neue Wohnformen, Atom- und Biotechnik, Globalisierung und Informationsflut.”

Die jeweilige Herangehensweise der jungen Wissenschaftler sei “erwartungsgemäß von großem Optimismus und breiter Offenheit geprägt. Nur so gelingen ihnen neue Denk- und Lösungsansätze”, schreibt das Blatt weiter über die Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Fazit des Artikels: Der Leser erhalte im INSM-Buch Deutschlands wahre Superstars “einen hilfreichen Eindruck von der Denkweise, mit denen die Autoren an ihre Arbeit, aber auch an ihr Leben und an gesellschaftliche Gegebenheiten herangehen”. Diese Porträts zu lesen sei “ebenso interessant wie die Auseinandersetzung mit den Ideen der akademischen “Superstars”, meint der Autor der Passauer Neuen Presse.

Mehr über das  INSM-Buch und weitere Publikationen der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft finden Sie hier.

Zeitungsinterview mit INSM-Geschäftführer Dieter Rath: “Sichtbare Erfolge” am Arbeitsmarkt jetzt nicht verspielen

Samstag, den 2. Februar 2008

Die Cellesche Zeitung hat INSM-Geschäftsführer Dieter Rath interviewt. Zur aktuellen politischen Lage merkte der INSM-Geschäftsführer folgendes an:

“Die marktwirtschaftlichen Reformen der letzten Jahre haben zu ersten sichtbaren Erfolgen auf dem Arbeitsmarkt geführt. Dass das Reformpendel derzeit eher in die andere Richtung zu schwingen scheint, führt uns auf diesem Weg nicht weiter.”

Zu grundsätzlichen Fehlentwicklungen im Wirtschafts- und Sozialsystem erklärte er:

“Der Staat bürdet den Menschen zu viele Lasten auf und schränkt ihre Gestaltungsspielräume zu stark ein. Individuelle Leistungsbereitschaft und private Initiative sind dadurch weniger lohnend geworden. Ludwig Erhard hat früh davor gewarnt, dass zu viel staatliche Einmischung den Bürger zum sozialen Untertan werden lässt.”

INSM-Bildungsmonitor im Ärzteblatt

Freitag, den 1. Februar 2008

INSM-Bildungsmonitor 2007: Hier geht es zur WebsiteDas Deutsche Ärzteblatt berichtet über den INSM-Bildungsmonitor. Diesen bildungsökönomischen Standortvergleich der Bundesländer führen Wissenschaftler des Instituts der Deutschen Wirtschaft Köln (IW) zum vierten Mal für die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) durch. Dabei zeigen sich bundesweite Verbesserungen in den Bildungssystemen aller Bundesländer. Das Ärzteblatt zitiert dazu den IW-Bildungsexperten Dr. Hans-Peter Klös: „Der demografische Wandel bietet Chancen, bei gleichbleibendem Budget die Betreuung und Förderung der Kinder zu verbessern.“ Im Klartext: Weniger Kinder: Das macht mit gleich bleibenenden Mitteln eine bessere Betreuung für jedes einzelne Kind möglich. Es sind aber auch darüber hinaus Fortschritte in der Bildung erzielt worden.

Dazu heißt es im Artikel des Ärzteblattes:

„Der PISA-Schock hat viel bewirkt“, stellt Max Höfer, Geschäftsführer der INSM, fest. Alle Bundesländer konnten ihre Bildungssysteme klar verbessern. Seit 2000 wurde der Fremdsprachenunterricht an Grund- und Berufsschulen deutlich ausgebaut. Die Zahl der Hochschulabsolventen hat zugenommen. Ebenso der Anteil der Erstsemester in Bachelorstudiengängen. Immer mehr sogenannte Bildungsausländer studieren an deutschen Hochschulen. Auch der Ganztagsunterricht an den Schulen wurde ausgebaut, und die Bildungsausgaben je Schüler sind in fast allen Bundesländern gestiegen.”

Die INSM-Studie finden Sie unter dieser Webadresse: www.insm-bildungsmonitor.de.  

Lesen Sie hier den ganzen Artikel zum INSM-Bildungsmonitor.