Statistisches Bundesamt bestätigt von der INSM vermeldeten Beschäftigungsrekord

destatis-insm-tagebuch.gifNun ist es auch amtlich: Das Statistische Bundesamt bestätigte gestern, was die INSM im Rahmen einer IZA-Untersuchung bereits am 1. Oktober 2007 öffentlich gemacht hatte: Die Zahl der Beschäftigten ist am vierten Quartal 2007 auf über 40 Millionen und damit auf einen Rekordwert seit der Wiedervereinigung gestiegen. Nach aktuellen Angaben des Statistischen Bundesamtes gab es in der Zeit von Oktober bis Dezember 2007 im Schnitt 40,3 Millionen Erwerbstätige. Binnen eines Jahres stieg den Angaben von Destatis zu folge die Beschäftigung damit um 1,6 Prozent oder 617 000. Bereinigt um jahreszeitlich bedingte Schwankungen waren es 106 000 oder 0,3 Prozent mehr als im Sommerquartal. Den stärksten Zuwachs meldeten die Dienstleister.

Zitat aus der Pressemeldung des Statistischen Bundesamtes:  Von der positiven Entwicklung am Arbeitsmarkt konnten im vierten Quartal 2007 nicht alle Wirtschaftsbereiche profitieren: Im Baugewerbe gingen gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum erstmals seit sechs Quartalen wieder Arbeitsplätze verloren (– 3 000 Personen oder – 0,1%). Ein erfreuliches Bild zeigen dagegen die Dienstleistungsbereiche insgesamt, bestehend aus Handel, Gastgewerbe und Verkehr, Finanzierung, Vermietung und Unternehmensdienstleister sowie öffentliche und private Dienstleister. Hier wurde der größte Beitrag zum Aufwuchs der Beschäftigung geleistet, der sich im vierten Quartal 2007 mit einem Plus von 490 000 Personen (+ 1,7%) gegenüber dem entsprechenden Vorjahreszeitraum absolut gesehen wieder beschleunigt hat (drittes Quartal 2007: + 479 000 Personen oder 1,7%). Im Produzierenden Gewerbe ohne Baugewerbe haben sich die Beschäftigungsgewinne gegenüber dem Vorjahr seit dem ersten Quartal 2007 kontinuierlich vergrößert: Im vierten Quartal betrug der Zuwachs 123 000 Personen (+ 1,6%). In der Land- und Forstwirtschaft wuchs die Zahl der Erwerbstätigen im Berichtsquartal um 7 000 Personen (+ 0,8%).”

Nach Auffassung von Ökonomen waren es neben der guten Weltkonjunktur vor allem marktwirtschaftliche Reformen, die diesen Aufschwung auf dem Arbeitsmarkt möglich gemacht haben. “Die Wachstums-Wende wurde ab 2003 durch die Agenda 2010 angestoßen”, sagte Professor Hüther, wissenschaftlicher Berater der INSM, im September vergangenen Jahres zur Vorstellung einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft über die Ursachen des Aufschwungs. Auch einige Reformen der Großen Koalition haben durchaus positiv gewirkt.

Lesen Sie dazu hier mehr.

Hier geht es zur Pressemitteilung des Statistischen Bundesamtes.

Hier finden Sie die Anfang Oktober 2007 veröffentlichte IZA-Studie im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

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