Von Süddeutsche bis taz: der INSM-Kindergartenmonitor in den Zeitungen
Samstag, den 29. März 2008
Bundesweit war der jüngst veröffentlichte Kindergartengebühren-
vergleich der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Zeitschrift ELTERN Schlagzeilenthema in den Medien. Diese Studie vergleicht die Gebühren für einen Halbtagsplatz für Drei- bis Sechsjährige in den 100 größten deutschen Städten.
Die Hamburger Morgenpost fasst zusammen: „Die Höhe der Elternbeiträge variiert nach Bundesländern. Norddeutsche Kommunen belasten die Eltern im Durchschnitt höher als Kommunen aus südlichen Bundesländern.“ Die Süddeutsche Zeitung forscht nach den Ursachen für das Nord-Süd-Gefälle: „Der Grund liegt wohl darin, dass es im Süden weniger hochverschuldete Kommunen gibt. Fast überall entscheiden die Städte und Gemeinden selbst über die Gebühren ihrer Kindergärten. Je klammer die Stadtkasse, desto höher setzen sie in der Regel die Kitabeiträge an.“
Daran zeige sich gerade die Absurdität des Systems, meint die Süddeutsche Zeitung: „In einigen Städten zahlen wohlhabende Eltern keinen Cent für die Kita, andere Kommunen kassieren aber sogar bei Geringverdienern“.
„Deutscher Irrsinn – mit Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit hat das wenig zu tun“, meint die Saarbrücker Zeitung. „Schon beim Zugang zur frühkindlichen Förderung findet über die Gebühren eine massive Auslese statt.“
Zu diesem Schluss kommt auch die taz: „Oft sind Gebühren gerade in den Städten hoch, die viele soziale Brennpunkte haben – und wenig Geld in der Haushaltskasse. Genau das aber sind die Orte, an denen viele Kinder auch dringend abseits des Elternhauses gefördert werden müssten. (…) Max Höfer, Geschäftsführer der INSM, plädiert daher dafür, `den Halbtagskindergarten ab dem 3. Lebensjahr wie die Schule generell kostenfrei` anzubieten“.
Die Politik findet Gefallen an der Idee – über die Lager hinweg. In Bremen setzen sich FDP und Linkspartei in ungewohnter Einmütigkeit für kostenlose Kindergartenplätze ein.
Der baden-württembergische SPD-Abgeordnete Christoph Bayer kommt im Südkurier zu Wort: „Die Gehirnforschung zeige, dass gerade die frühkindliche Bildung der zentrale Bildungszeitraum im Leben eines Menschen sei. `Da darf der Geldbeutel der Eltern keine Rolle spielen`“.
Alle Daten und Fakten zum INSM-Kindergartenmonitor finden Sie auf der Website www.insm-kindergartenmonitor.de.
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INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)" />Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, und Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) glaubt nicht, dass die US-Bankenkrise in eine Weltwirtschaftskrise münden wird. Davon, so Hüther in einem 
Die Expertise offenbarte eklatante regionale Unterschiede – von null
Kostenprofile aller untersuchten 100 Städte finden Sie hier als PDFs zum Download.


Unterschiedlicher Meinung waren die Frauen zur Frage, ob Deutschland eine Frauenquote brauche. Braucht die Gesellschaft eine solche gesetzliche Festschreibung eines Frauenanteils, zum Beispiel für Führungspositionen, wie dies die Grünen fordern? „Nein“, meint Moderatorin Katrin Müller-Hohenstein. Sie wolle sich nur an eigenem Anspruch und an ihrer Leistung messen lassen und erklärte: „Meinen Job mache ich gern, ich mache ihn gut, ich will keine Fehler machen. Und darüber lamentiere ich auch nicht.“
Quoten-Befürworterin ist dagegen die Grüne Irmingard Schewe-Gerigk, die sich seit vielen Jahren mit Frauenpolitik befasst. Sie glaubt, dass Frauen meist höhere Ansprüche an sich selbst stellen, wenn sie beruflich vorankommen wollen: „Frauen müssen einen längeren Atem haben.“ Schewe-Gerigks Partei setzet sich für eine Frauenquote in Führungspositionen ein und hat dies seit langem innerparteilich festgeschrieben.