INSM-Schulbuchstudie: Presseresonanzen von FAZ bis WELT
Donnerstag, den 26. Juni 2008
Frankfurter Allgemeine Zeitung, Welt, Westdeutsche Allgemeine und andere Blätter berichteten über die Schulbuchstudie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
“In den Schulbüchern kommt der Gründergeist zu kurz”, titelte die Tageszeitung DIE WELT. Unter Berufung auf die jüngst vorgestellte INSM-Schulbuchstudie schreibt das Blatt, dass beispielsweise schwedische Schüler in ihren Lehrbüchern erfahren, wie man ein Solarium eröffnet. Artikelzitat: “Dieses unternehmerische Szenario, wie es das Leben nicht schöner schreiben könnte, findet sich in einem schwedischen Schulbuch für die Mittelstufe. Im deutschen Pendant sucht man derlei Gedankenexperimente leider vergebens.”
Die in deutschen Schulbüchern dargestellte Wirtschaftswelt präsentiere sich eher aus Arbeitnehmersicht. Das jedenfalls erklärt laut WELT die Studienleiterin Simone Lässig, Leiterin des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung in Braunschweig. Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hatte sie insgesamt 142 deutsche, englische und schwedische Werke auf die Frage hin untersucht, welches Bild von Wirtschaft und Unternehmertum in den Schulbüchern vermittelt wird. Insgesamt, so Lässig, fehle in Deutschland im Vergleich zu Schweden und England die Praxisorientierung.
Zitiert wird in der WELT auch Günter Verheugen, Vizepräsident der EU-Kommission. Der SPD-Politiker war zur Vorstellung der INSM-Studie nach Berlin gekommen. “Wachstum und Beschäftigung hängen wesentlich davon ab, dass wir dazu beitragen, dass unternehmerische Initiative freigesetzt wird”, sagte Verheugen dem WELT-Bericht zufolge.
Weiter heißt es dazu in dem Artikel: “Entrepreneurship Education”, das Fördern unternehmerischer Aktivität und die frühe Vermittlung der Unternehmerperspektive im Schulunterricht, ist auch ein zentrales Anliegen der Europäischen Kommission. Mit der 2006 verabschiedeten sogenannten Oslo-Agenda verständigten sich die EU-Staaten darauf, dass in den Schulen ein Unternehmerbild vermittelt werden müsse, das als Lebensziel für junge Menschen ebenso attraktiv und realistisch erscheint wie das eines Arbeitnehmers. ”
Die INSM-Studie brachte aber auch eine positive Botschaft, die die WELT im Schluss ihres Artikels ausdrücklich würdigt: “In allen drei Ländern bekennen sich die Schulbücher unzweifelhaft zu einer marktwirtschaftlichen Ordnung, heißt es. Seit den 90er-Jahren habe die Ökonomie in den aktuellen Büchern zudem deutlich an Raum gewonnen. Dennoch: Deutsche Schulbücher heben bei wirtschaftlichen Themen noch immer die Rolle des Staates hervor.”
“Unternehmertum soll schon auf der Schulbank gelernt werden”, schrieb die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrem Bericht über die Schulbuch-Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Und: “Deutsche Lehrbücher sind staatsgläubiger als schwedische”. Die FAZ beschrieb auch den Auftritt des EU-Kommissars Günter Verheugen zur Vorstellung der INSM-Schulbuchstudie in Berlin. Zitat: “Schulen und Universitäten sollten nicht nur mehr ökonomisches Wissen vermitteln, sondern auch bereits unternehmerisches Denken einüben. Das verlangte EU-Industriekommissar Günter Verheugen am Dienstag in Berlin. Er reagierte damit auf eine internationale Studie, die gerade deutschen Schulbüchern bescheinigte, dass sie wirtschaftliche Selbständigkeit nicht als so erstrebenswert darstellen.”
“Schulbücher ohne Platz für Manager”, so fasste die Mitteldeutsche Zeitung eine aus ihrer Sicht zentrale Botschaft der INSM-Studie zusammen. “Theorie zwei, Praxis fünf: So fällt das deutsche Fazit eines länderübergreifenden Schulbuchvergleichs zu Wirtschaftsthemen aus, der gestern vorgestellt wurde.”
“Firmen kaum Thema in Schulen”, bemängelt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (WAZ) in ihrem Bericht über die Schulbuch-Expertise der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Schüler erführen darin “wenig über unternehmerisches Denken und Handeln. Dafür erwerben sie breit angelegte Grundkenntnisse wirtschaftlicher Zusammenhänge”, heißt es in dem WAZ-Bericht über die Vergleichsstudie des Georg- Eckert-Instituts. WAZ-P. S. “Eine weitere Studie – von der FDP-nahen Friedrich-Naumann-Stiftung – wirft den deutschen Schulbuchautoren Wirtschaftsfeindlichkeit vor. “Schüler lernen, dass Unternehmen Arbeitsplätze zerstören, während die Politik der Regierung sie erschaffe”, kritisiert der Autor.”

„Wirtschaftlichkeit – ein Muss! Alle Unternehmen streben nach Wirtschaftlichkeit, das heißt Gewinne zu machen“, schreibt das Gesellschaftskundebuch Samhälle (zu deutsch Gesellschaft). Wie Samhälle sind viele schwedische Schulbücher kleine „Gebrauchsanweisungen“ für das Gründen und Führen einer Firma.
Kurzfazit der INSM-Schulbuch-Studie: In schwedischen Schulbüchern wird neben dem Sozialstaat auch unternehmerisches Handeln groß geschrieben: Hier lernen die Schüler praktisch, wie sie ein Unternehmen aufbauen. Hier kann Deutschland von den Schweden lernen, denn Schulbücher hierzulande informieren vor allem über Grundbegriffe der Wirtschaftsordnung und abstrakte Inhalte, statt praktisches Unternehmertum zu vermitteln. Englische und schwedische Schulbücher vermitteln dieses Themenfeld deutlich Einzelfall orientierter, praxisnäher und beispielhafter.
Zitate aus einem FAZ-Interview der Bundeskanzlerin Angela Merkel: Die Kanzlerin über
Drei Tage lang hatte die
Mit ihrer Schiffsaktion auf der Spree setzte die 



Wissenschaftlich haben Ökonomen der IW Consult GmbH im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche zum sechsten Mal die wirtschaftschaftliche Leistungsfähigkeit aller 16 Bundesländer untersucht. Heute, Freitag, ab 11 Uhr, wird die Expertise im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Ab heute Mittag stehen die Ergebnisse dieser aus 98 wirtschaftlichen und strukturellen Daten zusammengesetzten Studie auf
Seit jeher macht sich die
Und so führen uns diese Überlegungen zu dem für 






individuell gefördert und unsere Schulen und Schulleiter werden zu stark von oben gegängelt und bekommen zu wenig eigene finanzielle Mittel, um passgenaue Angebote zu machen, ihr Personal zielgerichtet zu führen und fortzubilden. Nach wie vor sind wir das einzige Bundesland, das keine zentralen Abschlussprüfungen eingeführt hat – obwohl sie die schulische Qualität steigern. Nach wie vor schaffen wir es nicht, junge Menschen mit besonderen Lernschwächen oder Begabungen angemessen zu fördern. Das aber ist viel entscheidender als die Schulstruktur, auf die im Moment alle Energie verwendet wird.”

Auf dem Hof der Kloster-Basilika im bayerischen Benediktbeuern fand am Wochenende das Lernfest statt. Tausende kamen, um sich Stände regionaler Anbieter von Bildungs- und Berufsangeboten anzuschauen. Auch die
und Arbeitsqualität für die Menschen in der Region zu verbessern. Die Lernende Region wird also in Analogie zum lernenden Unternehmen bzw. zur lernenden Organisation verstanden als einen nachhaltigen Ansatz zur effektiven Regionalentwicklung durch gezielte Nutzung der regionalen Potenziale.
Dienstleistungsunternehmen, sozialen Einrichtungen oder in der Verwaltung. Auch im privaten Leben müssen wir uns immer wieder auf neue Situationen einstellen: beim Erwachsenwerden, bei Veränderungen im persönlichen Umfeld oder im Alter. Das verlangt von jedem Einzelnen von uns lebenslanges Lernen.”