Reaktion auf INSM-Veranstaltung: Bernanke antwortet Merkel

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In ihrer Eröffnungrede zur INSM-Veranstaltung “Erfolg made in Germany – Die Soziale Marktwirtschaft” hat Bundeskanzlerin Angela Merkel vor dem Eingriff der Politik in die Unabhängkeit der Zentralbanken gewarnt. Merkel forderte, zur Bewältigung der Wirtschaftskrise “gemeinsam wieder zu einer unabhängigen Notenbankpolitik und einer Politik der Vernunft zurückzukehren”.

Kritik, die beim Chef der amerikanischen Notenbank, Ben Bernanke, offensichtlich einen empfindlichen Nerv getroffen hat. Bernanke hatte sich in einer Anhörung vor dem amerikanischen Kongress direkt auf die Äußerungen Merkels bezogen. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung (FAZ) zitiert Bernanke in einem Artikel vom 4. Juni mit den Worten: “Vor diesem Kontext [der Kombination aus Finanzkrise und der Krise der Reakwirtschaft a.d.R.] glaube ich, dass entschlossene Maßnahmen in der Haushalts- und Geldpolitik gerechtfertigt sind, um eine weitere Vertiefung der Krise zu vermeiden.” 

Die Bundeskanzlerin fürchtet, dass mit einem Wiedererstarken des Finanzsektors notwendige internationale Abkommen zur Regulierung der Finanzmärkte verschoben werden könnten. Während die Stabilisierung in Deutschland weitgehend gelungen sei, drohe nun auf internationaler Ebene der Schwung verloren zu gehen, so Merkel.

Auf der INSM-Veranstaltung “Erfolg made in Germany – Die Soziale Marktwirtschaft” am 2. Juni in Berlin diskutierten internationale Experten über die Rolle der Sozialen Marktwirtschaft bei der Neuordung der Finanzmärkte.

Dokumentation der Veranstaltung “Erfolg made in Germany – Die soziale Marktwirtschaft”: Alle Bilder, Bilder, Beiträge.

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