Monatsarchiv für Oktober 2009

Wirtschaftspolitik als Audio-Podcast

Montag, den 26. Oktober 2009

ÖkonomenBlog PodcastÖkonomenBlog PodcastDer ÖkonomenBlog erklärt aktuelle wirtschaftspolitische Themen mit einem Audio-Podcast.  Gesprächsparner des neuen Podcast-Angebots der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ist Dr. Manfred Jäger, Finanzmarktexperte des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln. In den ersten beiden Folgen des ÖkonomenBlog-Podcasts geht es um den Vorschlag, die deutsche Bankenaufsicht bei der Bundesbank zu zentralisieren und um den G20-Gipfels von Pittsburgh, der einen Fahrplan zur Überwindung der Finanzkrise bringen sollte. In dem neuen Podcast werden künftig die ökonomischen Aspekte von politischen Vorschlägen und Debatten erörtert und vertieft. Der ÖkonomenBlog-Podcast kann auch bei iTunes abonniert werden.

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INSM PodcastINSM PodcastSchon länger gibt es aktuelle Stichwörter des INSM Lexikons als Audio-Podcast ebenfalls bei iTunes. Inzwischen sind 21 Folgen des Wirtschaftslexikons erschienen. Die Themen: Außenhandel, Corporate Social Responsibility, Konjunkturzyklus, Rezession, Angebotspolitik, Nachfragepolitik, Demografischer Wandel, Lohnnebenkosten, Generationengerechtigkeit, Insolvenz, BaFin, Bad Bank, Bruttoinlandsprodukt, „Brain Drain“ und „Brain Gain“, SoFFin, Elterngeld, Freiburger Schule, Exzellenzinitiative, Arbeitsmarktpolitik, Euro und Neoliberalismus.

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Unerwartetes Lob von Linken-Vize Katja Kipping

Freitag, den 23. Oktober 2009

Aus der Parteispitze der Linken kommt ein unerwartetes Lob für die Arbeit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).

Katja Kipping

Katja Kipping, Die Linke

In einem Interview mit der Online-Redaktion der Süddeutschen Zeitung sagte die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping:

“Dass sich die neoliberale Weltsicht so durchsetzen konnte, ist ja großflächig vorbereitet worden. Ein Beispiel ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die seit 2000 massiv für eine Politik geworben hat, wie sie sich später in der Agenda 2010 manifestiert hat. Die Initiative hat Ideologien wie “Sozial ist, was Arbeit schafft” oder “Jede Arbeit ist besser als keine Arbeit” erst gesellschaftsfähig gemacht.”

Kipping lobt die INSM im Zusammenhang eines Gesprächs mit der Juso-Chefin Franziska Drohsel, das von sueddeutsche.de unter dem Titel “Die Linken sind gescheitert” veröffentlicht wurde. Darin stellt Drohsel die These auf, die SPD sei mit dem Neoliberalismus einer “geglaubten und angenommenen gesamtgesellschaftlichen Strömung aufgesessen”. Die Linken in der SPD seien “daran gescheitert diese Politik zu stoppen”. Kipping stimmt ihr mit dem Verweis auf das Beispiel der INSM zu.

Zum Artikel vom 19.10.2009 auf sueddeutsche.de.

Zahlreiche regionale und überregionale Zeitungen haben über das INSM/WiWo-Städteranking berichtet. Hier eine kleine Auswahl.

Mittwoch, den 14. Oktober 2009

„Ganz schön dynamisch, unser Hamburg!“ titelt die Hamburger Morgenpost über das Abschneiden der Hansestadt im Städtevergleich von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der WirtschaftsWoche. „Aber: Auch wenn Hamburg aufholt, bleibt München nach den Ergebnissen des Städterankings wirtschaftlich erfolgreichste Stadt“, schreibt das Blatt weiter.

„Mainhatten stürzt bundesweit von Platz 3 auf Platz 8 ab“, schreibt die Bild-Zeitung in Frankfurt. Zwar sein Frankfurt immer noch reich, aber nicht mehr dynamisch im Wachstum.

„Der Wirtschaftsstandort Hannover hat laut einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) an Attraktivität verloren. Unter den 50 größten Städten landet die Landeshauptstadt beim jährlich ermittelten Städteranking der arbeitgebernahen INSM punktgenau im Mittelfeld“, so die Hannoversche Allgemeine. Der Wirtschaftsdezernent Hans Mönninghoff räumte gegenüber der Zeitung ein, dass es Handlungsbedarf bei der Einkommensentwicklung gebe: „Wir müssen mehr tunt, damit mehr einkommensstarke Familien nach Hannover ziehen.“

„Revierkomunen stürzen im Städtevergleich ab“ titelte die Westdeutsche Allgemeine Zeitung, und kommentierte damit das schlechte Abschneiden der meisten Ruhrgebietsstädte. „So landet Herne auf dem letzten Rang der 50 untersuchten Städte, wie aus der jährlich erhobenen Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche hervorgeht.“ Positiver Ausreißer sei Mühlheim, das von Platz 18 auf 11 geklettert sei.

„Top oder Flop? Dass Aachen Platz 34 von 50 untersuchten Großstädten im Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft belegt, kann man gut oder schlecht finden. Und dies gleichermaßen berechtigt“, kommentierte die Aachener Zeitung das Abschneiden Aachens beim sechsten INSM-Städteranking. Der Leiter der Aachener Wirtschaftsförderung Dieter Bergaß stellte fest, dass in Aachen die Beschäftigungsquote älterer Menschen unterdurchschnittlich ist.“ Da müsse man ansetzen, sagte er weiter.

Die Verschlechterung der Ost-Städte im Großstadtränking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der Wirtschaftswoche kommentierte die Leipziger Volkszeitung. „Leipzig ist zwar die dynamischste ostdeutsche Stadt, fällt im Gesamtvergleich mit anderen Städten aber weiter zurück.“

Die Kölnische Rundschau schreibt über das Abschneiden des Rhein-Nachbarn Bonn: „Bonn rutscht im Jahresvergleich um vier Plätze ab.“ Fast ganz hinten lande Bonn bei der Beurteilung der Wirtschaftsfreundlichkeit. „Nur 46,3 Prozent aller befragten Unternehmen beurteilen Bonn als wirtschaftsfreundlich.“ Eine weitere Schwäche der Bundeshauptstadt liege im Bereich der Beschäftigung. Nur 53 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 64 waren im Jahr 2008 abhängig beschäftigt

München ist spitze im neuen INSM-WiWo Städteranking – aber Hamburg ist am dynamischsten

Montag, den 12. Oktober 2009

Zum sechsten Mal in Folge führt die bayerische Landeshauptstadt München das wissenschaftliche Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und der WirtschaftsWoche. München ist unter den 50 untersuchten Städten Spitze in Wohlstand und Wirtschaftskraft. Hamburg ist Dynamiksieger des Rankings der INSM und der WiWo. Keine der untersuchten Städte hat sich in den vergangen 5 Jahren so dynamisch entwickelt. Die Hansestadt erlebte in den Jahren 2003-2008 einen selbst tragenden Aufschwung- getrieben durch Hafenbau und Privatisierung. Die hanseatische Aufwärtsentwicklung zahle sich auch für die Beschäftigten aus. Sie erlebten im Untersuchungszeitraum den drittgrößten Einkommenszuwachs aller untersuchten Metropolen.

Dicht dahinter folgen die Städte Saarbrücken und Münster. „Saarbrückens Erfolg speist sich unter anderem aus dem in den letzten Jahren guten Geschäft der Fahrzeughersteller“, so der stv. Chefredakteur der WirtschaftsWoche, Henning Krumrey.  In Saarbrücken und Umgebung seien viele Zulieferer ansässig.

Münster hat sich als Wissenschafts- und Verwaltungsstandort etabliert. Die Stadt hat kaum echte Schwächen und belegt auch im Niveauranking einen sehr guten vierten Platz.

Weitere Positiv-Trends: „Die verfügbaren Einkommen in allen untersuchten Städten sind in den letzten Jahren gestiegen – wenn auch in unterschiedlichem Ausmaß- im Schnitt waren es 9 Prozent“, so INSM-Geschäftsführer Dieter Rath in seinem Statement zur Studie.

INSM-WiWo-Städteranking 2009: Die Top-Five im Dynamik-Ranking

  1. Hamburg
  2. Saarbrücken
  3. Münster
  4. Nürnberg
  5. Leipzig

INSM-WiWo-Städteranking 2009: Die Top-Five im Niveau-Ranking

  1. München
  2. Stuttgart
  3. Karlsruhe
  4. Münster
  5. Wiesbaden

Alle Ergebnisse des sechsten wissenschaftlichen Städterankings von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der WirtschaftsWoche finden Sie unter www.insm-staedteranking.de