Unerwartetes Lob von Linken-Vize Katja Kipping
Aus der Parteispitze der Linken kommt ein unerwartetes Lob für die Arbeit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
In einem Interview mit der Online-Redaktion der Süddeutschen Zeitung sagte die stellvertretende Vorsitzende der Linkspartei, Katja Kipping:
“Dass sich die neoliberale Weltsicht so durchsetzen konnte, ist ja großflächig vorbereitet worden. Ein Beispiel ist die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, die seit 2000 massiv für eine Politik geworben hat, wie sie sich später in der Agenda 2010 manifestiert hat. Die Initiative hat Ideologien wie “Sozial ist, was Arbeit schafft” oder “Jede Arbeit ist besser als keine Arbeit” erst gesellschaftsfähig gemacht.”
Kipping lobt die INSM im Zusammenhang eines Gesprächs mit der Juso-Chefin Franziska Drohsel, das von sueddeutsche.de unter dem Titel “Die Linken sind gescheitert” veröffentlicht wurde. Darin stellt Drohsel die These auf, die SPD sei mit dem Neoliberalismus einer “geglaubten und angenommenen gesamtgesellschaftlichen Strömung aufgesessen”. Die Linken in der SPD seien “daran gescheitert diese Politik zu stoppen”. Kipping stimmt ihr mit dem Verweis auf das Beispiel der INSM zu.
