Monatsarchiv für Dezember 2010

Genug verschenkt!

Freitag, den 24. Dezember 2010

Genug verschenkt!

Armes Rentier! Wer Geschenke im Wert von 150 Mrd. Euro schleppen muss, dem geht irgendwann die Puste aus!

Die Motivation lässt zu wünschen übrig, wenn der Geschenkeberg aus willkürlichen Steuerbegünstigungen und Subventionen besteht! Höchste Zeit für die Weihnachtsmänner des Steuergelds, kleinere Päckchen zu packen: Subventionen streichen, entschlossen sparen und keine neuen Schulden machen!

Aufschwung kommt langsam bei Arbeitnehmern an

Dienstag, den 21. Dezember 2010

Laut einer repräsentativen Umfrage der IW Consult im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche hat sich bei knapp einem Drittel der Arbeitnehmer bereits jetzt die gute konjunkturelle Entwicklung positiv auf die eigene wirtschaftliche Situation ausgewirkt. Vor allem bei jungen Arbeitnehmern machte sich laut der Umfrage die gute Konjunktur wirtschaftlich bemerkbar. So gab fast die Hälfte der jüngsten Altersgruppe (16-24 Jahre) an vom Aufschwung profitiert zu haben. In der Altersgruppe der 50 bis 65-Jährigen sind es dagegen nur 22 Prozent. 67 Prozent aller Befragten gaben an, der Aufschwung sei bei Ihnen noch nicht bzw. eher noch nicht spürbar.

dez_kuchen_auswirkung

Die Erwartungen der Arbeitnehmerschaft in den kommenden Monaten vom Aufschwung zu profitieren, fallen dagegen optimistischer aus. Elf Prozent gehen eindeutig davon aus, dass sie in den kommenden Monaten am Aufschwung teilhaben werden. Drei von zehn Befragten erwarten dies tendenziell. „Obwohl der Wirtschaftseinbruch des vergangenen Jahres noch nicht ganz aufgeholt ist, hat sich die wirtschaftliche Situation bei etwa einem Drittel der Arbeitnehmer schon heute verbessert“, sagt INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr.

Die Arbeitnehmer wurden auch darüber befragt, ob sie in diesem und im letzten Jahr von ihrem Arbeitgeber zu einer Weihnachtsfeier eingeladen wurden. Die Mehrheit (62 Prozent) gab an von ihrem Arbeitgeber in diesem Jahr zu einer Weihnachtsfeier eingeladen worden zu sein. Im Jahr 2009 war der Anteil mit 65 Prozent sogar noch etwas höher. „Das zeigt: Besonders während der Krise dankten Arbeitgeber ihren Mitarbeitern für ihr Engagement, gerade weil viele Arbeitnehmer auch finanzielle Einbußen hinnehmen mussten“, so Pellengahr.

Im Rahmen des IW-Arbeitnehmervotums wurden 1.000 Arbeitnehmer zwischen dem 22. und 29. November 2010 online befragt. Die Stichprobe der Arbeitnehmer zwischen 16 und 65 Jahren ist repräsentativ für Deutschland nach Schulbildung, Geschlecht und Altersgruppen geschichtet. Nicht berücksichtigt wurden hier Arbeitnehmer ohne Schulbildung.

INSM-WiWo-Städteranking 2010

Mittwoch, den 15. Dezember 2010

Das siebte wissenschaftliche Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ging mit 100 statt der bisherigen 50 Städte an den Start. Zusätzlich zu den bewerten Niveau- und Dynamikrankings wurden erstmals auch Cityregionen dem wissenschaftlichen Vergleich unterzogen. Regionale wie auch nationale Medien berichteten über das Ergebnis.

„Allein unter Bayern und Schwaben“ titelt DIE WELT und nimmt Bezug auf Wolfburgs Stellung in den Top Ten des Rankings. Denn abgesehen von Wolfsburg, liegt der Norden nur im Mittelfeld. Die WELT online widmet dem „Prinzip Wolfsburg“ deshalb einen mehrseitigen Artikel und erklärt, warum die Stadt mehr ist als nur VW. „Wolfsburg Aufsteiger des Jahres“ titelt so auch die Braunschweiger Zeitung in ihren Internetmeldungen auf newsclick.de. „Mit Platz sechs hat es Wolfsburg als einzige Stadt aus dem Norden unter die Top Ten der deutschen Städte mit der größten Wirtschaftskraft geschafft.“

„Erlangen ist der Champion, bayrische Städte dominieren“, so die Nürnberger Zeitung. „Die bayerischen Kommunen profitierten dabei von ihrer guten Arbeitsmarktsituation. Erlangen punkte als „Hidden Champion“ mit seiner international renommierten Medizintechnik, Ingolstadt profitiere von Audi und dessen Zulieferern“.

Der Münchner Merkur ist sichtlich stolz: „München bleibt Deutschlands wirtschaftsstarke Stadt. Wie im Vorjahr führt die Isarmetropole auch beim jüngsten Städte-Vergleich das Niveauranking an.“ „Beim Spitzenreiter München hoben die Verfasser der Studie die Netzwerk-Arbeit globaler Konzerne, exzellenter Hochschulen und kleiner Wissensschmieden hervor“ schreibt N24 online. Die Süddeutsche Zeitung jubelt: „Wurde aber auch Zeit, dass das jemand klarstellt: München ist doch die beste Stadt in Deutschland“.

Das Hamburger Abendblatt titelt „Süddeutschland hängt den Norden ab“ und verweist auf die Tendenz, dass sich das Nord-Süd-Gefälle weiter verstärkt und festsetzt. „Punkten kann Hamburg vor allem mit hohen verfügbaren Einkommen, einer hohen Wirtschaftsleistung je Einwohner und einem guten Brachenmix“ resümiert die Tageszeitung.

Die BZ online widmet sich natürlich der Hauptstadt: „Arme, sexy Stadt Berlin: Wirtschaft pfui, Ausblick hui. (…) Wenn es um Wirtschaftsstärke geht, kann Berlin nicht punkten. Eines hat aber die Hauptstadt: Schwung!“ Berlins Wirtschaftsenator Wolf kündigte derweil an, den Service für Unternehmen verstärken zu wollen, so die BZ online.

Die Berliner Morgenpost glaubt es kaum: „Stralsund und Potsdam hängen Berlin ab“. In Bezug auf Erlangen schreibt die Tageszeitung: „Eine Stadt, ordentlich, beschaulich, nicht so klein, aber auch nicht sonderlich groß, mit einem historischen Schloss und einer Universität: (…) bundesweit führend, was Arbeitsplätze, die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand angeht.“ Und Berlin? fragt man sich da. Die Hauptstadt „landet ziemlich weit hinten. (…) Potsdam ein paar Kilometer weiter süd-westlich schafft es immerhin Der Nordkurier greift Potsdams Stellung im Ranking auf: “Wirtschaftlich auf Westniveau“, so die Tageszeitung. „Mit Platz 48 von 100 untersuchten Städten liege die Brandenburger Landeshauptstadt damit vor Ludwigshafen, Bielefeld oder Osnabrück.“

„Das ist eine faustdicke Überraschung!“ schreibt die BILD online. „Im Vergleich der 100 größten deutschen Städte hat Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) in den vergangenen fünf Jahren die größten Fortschritte erzielt. (…) Überhaupt zeigt sich bei der Studie: Der Osten holt auf! Unter den Top 10 bei der Dynamik liegen mit Greifswald, Frankfurt/Oder, Weimar und Neubrandenburg noch vier weitere Ost-Städte, so der Wortlaut der Internetmeldung.

„Wer ist schon Stralsund?“ fragt dagegen die Frankfurter Neue Presse und lässt Wirtschaftsdezernent Markus Frank zu Wort kommen. Dieser verteidigt Frankfurts Position als Wirtschaftsstandort, nachdem Frankfurt „schlechtere Noten als sonst“ bekommen hatte.

In Frankfurt (Oder) freute man sich über das positive Abschneiden der Stadt im Wirtschaftsvergleich. Die Märkische Oderzeitung folgert, dass die Investoren freundlichen Standortbedingungen den Ausschlag gegeben hätten. IHK-Geschäftsführer Gundolf Schülke: „Wir begrüßen die Aufmerksamkeit, die mit solchen Studien auf die Region gelenkt wird.“

„Autsch, das tut weh! In einem aktuellen Vergleich landet Köln im Durchschnitt mittelmäßig auf Platz 53! Ist Köln wirklich nur Mittelmaß?“ BILD online sucht nach Antworten. Referent Christian Buchweitz erklärt: „Die Stadt bekommt den Sockel Langzeitarbeitsloser nicht weg, braucht mehr einfache Jobs.“ Die Internet-Publikation schließt mit „Übrigens, Ehre wem Ehre gebührt: Düsseldorf erreicht Rang 19“.

„Quittung für hohe Gewerbesteuer“ titelt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. „Duisburg auf Platz 97 unter den 100 größten Städten Deutschlands.“ IHK-Hauptgeschäftführer Stefan Dietzfelbinger sieht neben den sozialen Problemen der Stadt, auch hausgemachte Fehler: „Das ist ein Schlag ins Kontor. Und dann bekommt man die Quittung“. Solche Rankings seien zwar „sicherlich mit Vorsicht zu genießen“, so Ditzfelbinger. Aber er sagt auch: „Man sollte die Hinweise zur Kenntnis nehmen“. Mit der Gewerbesteuer belege Duisburg einen „Spitzenplatz im regionalen Wettbewerb“ – allerdings im negativen Sinne.

Komfortable Schnittstelle für digitale Kommunikation

Samstag, den 4. Dezember 2010

Ein Social Media Newsroom als Überblick für Multiplikatoren

Blogs, Facebook, Twitter, Youtube – das Socialweb ist längst zu einer wichtigen Arena für professionelle Kommunikation geworden. Wer den Dialog sucht, findet ihn in den Sozialen Netzwerken. Das gilt für Unternehmen und Parteien ebenso wie für Verbände, Vereine und gesellschaftliche Initiativen. Sie sprechen ihre Zielgruppen auf unterschiedlichen Kanälen an und möchten ihre Informationen möglichst leicht für Multiplikatoren zugänglich machen: Dabei hilft ein Social Media Newsroom.

Als Orientierungshilfe für institutionelle Kommunikation im Web und als Nachrichtenquelle für Journalisten und Blogger gewinnen Newsrooms immer mehr an Bedeutung. Ein solcher Newsroom bündelt alle Informationen, die ein Unternehmen bereitstellt, auf einer übersichtlichen Website. Neu ist, dass hier nicht nur Pressemitteilungen nachzulesen sind, sondern auch Dialoge, die das Unternehmen etwa über eigenen Corporate Blog oder in den Sozialen Netzweken wie Facebook oder Twitter führt.

Mit ihrem neuen Social Media Newsroom führt jetzt auch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ihre digitale Kommunikation an einer übersichtlichen Schnittstelle zusammen. „Der Newsroom informiert auf einen Blick über alle Aktivitäten der Initiative in den Social Media und gibt Internetnutzern die Möglichkeit, einen inhaltlichen Dialog darüber zu eröffnen“, erläutert Projektleiter Christoph Windscheif. Der Newsroom bietet eine Übersicht über Microsites, Blogs und Social-Media-Kanäle der Initiative.

INSM Social Media NewsroomSo lassen sich zum Beispiel die Artikel des „ÖkonomenBlog“ der INSM – Beiträge namhafter Gastautoren aus Wissenschaft und Politik zu tagesaktuellen wirtschaftspolitischen Themen – im Newsroom mit einem Klick aufrufen. Auch die Podcast-Reihe der INSM wird per RSS-Feed ständig im Newsroom aktualisiert. Multimediale Inhalte der INSM werden konsequent auf sozialen Medien wie YouTube und Flickr hinterlegt und können dort geteilt werden. So sind die  Pressebilder der INSM in der Fotocommunity Flickr archiviert. Journalisten und Blogger können sie über den Newsroom aufrufen und dank der Creative Commons-Lizenz für eigene Berichte verwenden. Gleiches gilt für bewegte Bilder bei Youtube, die sich über Embed-Codes leicht in ein Blog einbinden lassen. Aktueller Videobeitrag im Youtube-Kanal der INSM ist ein exklusives Interview mit Hilmar Schneider vom Forschungsinstitut zur Zukunft der Arbeit (IZA) zur Situation auf dem Arbeitsmarkt, der Perspektive für Langzeitarbeitslose und der Möglichkeit, bald Vollbeschäftigung in Deutschland zu erreichen.

Der Social Media Newsroom der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist offen für alle Nutzer. Er bietet verschiedene Möglichkeiten, schnell und direkt mit dem Presseteam der Initiative in Kontakt zu treten, zum Beispiel via Facebook oder Xing.

Der Social Media Newsroom der INSM: www.insm.de/newsroom