Archiv der Kategorie 'Arbeitsmarkt'

INSM-WILEX: Exklusive Moderation von Barbara Eligmann über Wirtschaftsfakten zum Mitreden

Mittwoch, den 16. Juli 2008

INSM-Videolexikon: Barbara Eligmann moderiert Fakten zum MitredenDie INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hat Fernseh-Moderatorin Barbara Eligmann als Anchorwoman für das neue INSM-Video-Lexikon WILEX gewonnen.

Es sind Fakten zum Mitreden, zum Beispiel über die Ursachen der Inflation, die Deutschland aktuell erfasst hat, oder auch den Ölpreis, der in den letzten Monaten gestiegen ist, wie kaum je zuvor.

Im Auftrag der INSM vermittelt Barbara Eligmann auch wissenschaftlich fundierte Informationen über steigende Lebensmittelpreise und die Bankenkrise.

INSM-Wilex-Video-Lexikon: moderiert von Barbara EligmannFür die INSM vermittelt Barbara Eligmann auch Hintergrundwissen über die steigenden Lebensmittelpreise und die Bankenkrise.  Weitere Videos werden folgen.

Eine Übersicht der INSM-Wirtschafts-Videos mit Barbara Eligmann finden Sie demnächst hier. Und hier geht es zu weiteren Inhalten des INSM-Video-Wirtschaftslexikons.

Hier geht es zum INSM-Lexikon, das in diesem Fall in geschriebener Form hunderte von wichtigen wirtschaftspolitischen Schlagwörtern sekundenschnell zugänglich macht: Von A wie Arbeit über G wie Globalisierung und S wie Soziale Marktwirtschaft bis Z wie Zahlungsbilanz.

INSM-Kampagne findet prominente Unterstützer für einen besseren Einstieg in Arbeit

Mittwoch, den 16. Juli 2008

INSM-Kampagne Einstieg in Arbeit: Hier geht es zur WebseiteBildungsdefizite, Bürokratie, hohe Lohnzusatzkosten – vom Kindes- bis zum Rentenalter sehen sich die Menschen in Deutschland mit Hürden konfrontiert, die sie daran hindern, durch eigene Arbeit, Initiative und Leistung beruflich erfolgreich zu sein. Unter dem Titel „Einstieg in Arbeit“ hat die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) eine neue Kampagne aufgelegt. Sie will Wege zu einem einfacheren Einstieg in Arbeit aufzeigen und öffentlich diskutieren, damit zig Tausende Menschen eine neue Chance auf Beschäftigung, auf beruflichen und sozialen Aufstieg erhalten. Unterdessen hat diese Kampagne zahlreiche prominente Unterstützer gefunden. Lesen Sie hier die Statements von Prominenten, die gemeinsam mit der INSM dafür werben, dass zig tausende Menschen den Einstieg in Arbeit schaffen. Zahlreiche Prominente unterstützen die Aktion der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

Unterstützt Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Kochprofi Ralf ZacherlMit dabei sind Die Kochprofis. Kochprofi Ralf Zacherl und seine Kollegen Mario Kotaska, Stefan Marquart sowie Martin Baudrexel unterstützen die INSM-Kampagne, damit “jeder eine Chance bekommt, sein Talent zu entdecken und den Einstieg in Arbeit zu bekommen”. Die TV-Köche verweisen darauf, dass “wir von den Kochprofis” auf unterschiedlichsten Wegen als Köche angefangen und eine Chance bekommen haben, “durch Kreativität und Leistungsbereitschaft erfolgreiche Köche zu werden”.

Unterstützt Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Schauspieler Ralf MöllerDer Schauspieler und Sportler Ralf Möller („Gladiator“): „Für junge Menschen ist es sehr wichtig, eine Perspektive im Leben zu haben. Deshalb ist es auch so entscheidend, sie beim Ersteinstieg in den Beruf zu unterstützen. Denn nur wer den Einstieg schafft, kann auch aufsteigen. Jede Stufe auf der Karriereleiter muss deshalb einzeln erklommen werden. Um den Einstieg in Arbeit zu schaffen, braucht man eine Menge Eigeninitiative, Mut und den nötigen Ehrgeiz. Nur so übersteht man auch Niederlagen und Enttäuschungen. Mein Tipp: Man muss die Dinge positiv angehen. Mit einem festen Glauben an sich selbst und genügend Durchhaltevermögen kann man jede Hürde meistern.“

Unterstützt Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Olympiasiegerin Ulrike Nasse-MeyfarthDie Doppel-Olympiasiegerin im Hochsprung, Ulrike Nasse-Meyfarth: „Gerade bei der Bildung müssen wir beispielsweise im Vergleich zu Schweden deutlich zulegen, damit neue Beschäftigung möglich wird.“ Nasse-Meyfarth hatte sich zudem an einer INSM-Aktion vor dem Berliner Reichstag beteiligt, bei der die fünf Haupt-Einstiegshürden thematisiert wurden, die Arbeitsuchende in Deutschland an der Aufnahme einer neuen Beschäftigung hindern.

Unterstützt Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: TV-Star Dieter-Thomas HeckDer Showmaster und TV-Moderator Dieter Thomas Heck: „Als junger Mensch will man sich im Job beweisen und sich weiterentwickeln. Meine Karriere als Entertainer und Sänger startete ich nach einer kaufmännischen Ausbildung. Ich wollte mich unbedingt vor Kamera und Mikrofon beweisen und bekam die Chance. Damit mehr Menschen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten, unterstütze ich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bei ihrer Kampagne Einstieg in Arbeit.“

Mehr zum Thema finden Sie auf www.einstieginarbeit.de sowie weitere Experten und Prominente, die sich zu diesem Schwerpunktthema der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) äußern.

Evangelische Kirche auf Annäherungskurs zur Sozialen Marktwirtschaft

Donnerstag, den 10. Juli 2008

EKD nähert sich der Sozialen Marktwirtschaft: Erhard würde es freuen

Die Soziale Marktwirtschaft als überlegene Wirtschaftsordnung: Die Evangelische Kirche (EKD) strebt in einer neuen Denkschrift “ein positives Verhältnis zu unternehmerischem Handeln” an, wie der Vorsitzende des Rates der EKD, Bischof Wolfgang Huber, schreibt: Auch wenn das Verhältnis von Protestantismus und Unternehmertum in Deutschland “von Spannungen“ nie frei gewesen sei. Die Denkschrift steht für eine ungewohnt optimistische Einschätzung der Globalisierung und lobt die Unternehmer, weil diese versuchten, selbst Probleme zu lösen, anstatt dies vom Staat zu verlangen. Deutschland brauche „eine Kultur der Selbstständigkeit”.

Die Soziale Marktwirtschaft sichere “scharfen Wettbewerb” und zugleich “sozialen Ausgleich”, sie nutze das Streben des Einzelnen nach persönlichem Wohlstand für das Wohl aller. Die EKD erkennt an, dass der freie Markt auch in der Sozialen Marktwirtschaft nicht durch “moralische Appelle” zu steuern sei und in seinem Kern auf dem “Eigeninteresse” beruhe. Die Soziale Marktwirtschaft habe sich in Deutschland aus protestantischem Ethos entwickelt und sei “zum Markenzeichen” für Deutschland geworden und werde gerade in Schwellenländern mehr und mehr als Vorbild genommen.

Eine Gehaltsobergrenze für Managergehälter lehnt die EKD ab. Aus “Gerechtigkeitsgründen” könne man wenig gegen “hohe und höchste Gehälter” sagen, sofern sie auf Leistung beruhten. Der Gesetzgeber soll allenfalls die hohen Abfindungszahlungen begrenzen. Wichtiger sei, die “geschlossene Gesellschaft” unter den Vorständen aufzubrechen und auch dort die Marktkräfte zur Geltung zu bringen.

Die EKD warnt vor pauschalen Verurteilungen, wenn Unternehmen Arbeitsplätze abbauen und gleichzeitig hohe Gewinne erzielen: Hohe Renditen bedeuteten nicht automatisch, dass ein Betrieb auch Arbeitsplätze schaffen könne. Unternehmen müssen sich an den Interessen der Kunden ausrichten. Wer mehr Arbeitsplätze als nötig vorhalte, steige in eine “unverantwortliche Kostenspirale” ein. Verständnis hat die EKD für Beteiligungsunternehmen, die Transparenz schaffen, anders als der alte “Klüngel” der Deutschland AG. Die von Globalisierungskritikern geforderte “Tobin-Steuer” auf Devisenumsätze hält die EKD für unpraktikabel, weil niemand Spekulation von normalen Handelsgeschäften exakt abgrenzen könne.

Hintergrundinformationen zur Sozialen Marktwirtschaft finden Sie im INSM-Dossier Soziale Marktwirtschaft und im INSM-Tagebuch.

INSM-Geschäftsführer Max Höfer bei Symposium des Deutschen Historischen Museums

Donnerstag, den 3. Juli 2008

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer bei einem Symposium des Deutschen Historischen Museums

Gemeinsam mit den Professoren Thomas Welskopp, Universität Bielefeld, und Jürgen Kocka, Freie Universität Berlin, nahm INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer am 26. Juni an einem Symposium teil, das im Berliner Zeughaus, Unter den Linden, stattfand. Thema der vom Deutschen Historischen Museum durchgeführten Veranstaltung: “Soziale Gerechtigkeit und Unternehmergeist.”Höfer beleuchtete in seinem Vortrag das Thema “Soziale Gerechtigkeit und Soziale Marktwirtschaft”.

Zitate aus dem Vortrag von INSM-Geschäftsführer Höfer:

“Die Soziale Marktwirtschaft erlebt derzeit eine Legitimationskrise. Die Zustimmung ist gesunken verglichen mit dem Nimbus, den das westdeutsche Wirtschaftsmodell etwa noch 1990 bei der Wiedervereinigung besonders bei den Ostdeutschen genoss. Die Rezession in den 90er Jahren und die Wachstumsschwäche von 2001 bis 2005 führten zu einem Vertrauensverlust.”

Allerdings habe es immer wieder Legitimationskrisen gegeben, erklärte Höfer und verwies darauf, dass Ludwig Erhard Anfang der 50er Jahre “einer der unbeliebtesten Politiker Westdeutschlands” gewesen sei. Zum beliebtesten Politiker sei er geworden, “weil er sein Versprechen, „Wohlstand für alle“ eingelöst” habe. Schon damals sei der Ruf nach einem “allesregelnden Staat sehr laut” gewesen. D o ch habe die zerbombte und besiegte Nachkriegsbundesrepublik den Menschen nicht viel zu bieten gehabt.

Höfer weiter: “Die Deutschen waren auf ihre Eigeninitiative angewiesen und Erhard hat genau diese Kräfte freigesetzt”. (…) In den ersten Jahrzehnten der westdeutschen Republik konnte die Marktwirtschaft ihre ganze Effizienz, ihre Verbraucherfreundlichkeit, ihren Erfindungsgeist ausspielen.

“Die Bilanz der Sozialen Marktwirtschaft und Westdeutschlands konnte sich Ende der 60er Jahre, als Erhard als Kanzler zurücktrat, sehen lassen: Wachstumsraten um die 8 Prozent, Arbeitslosigkeit nahezu Null, geringe Staatsverschuldung, die Zinszahlungen machten gerade mal 2 Prozent des Haushalts aus, heute sind es 15 Prozent. Die Geburtenrate war gut, 18 Kinder auf 1000 Einwohner, heute sind es 9 Kinder. Die Kriminalitätsrate nur halb so hoch wie heute. Es hatte sich ein breiter Mittelstand herausgebildet, der seine Kinder in ein expandierendes Bildungssystem schicken konnte. Das wurde als gerecht empfunden.” (…)

“Es ist aber auch klar, dass diese Erfolgskurve in den letzten zwei Jahrzehnten stark abflachte.”

Heute seien die Deutschen “bis weit in die Mittelschichten hinein von Abstiegs- und Verlustängsten geplagt”, so Höfer. “Und wir haben das Gefühl, dass die Marktwirtschaft, der Wettbewerb , für uns ungemütlicher wird. Wir sind skeptisch, ob wir den harten Wettbewerb in der Globalisierung bestehen werden. Die Deutschen glauben heute viel weniger als noch zu Erhards Zeiten, dass es uns allen gut geht, wenn es der Wirtschaft gut geht.”

Die Soziale Marktwirtschaft müsse es “wieder schaffen herauszustellen, dass es ihr auch heute gelingt, wenn auch schwerer als früher, für die große Mehrheit Wohlstand zu schaffen und einen angemessenen Interessenausgleich zu organisieren.” Seinen Vortrag schloss er mit dem Satz: “Mit Erhardscher Ordnungspolitik dafür zu sorgen, dass mehr Arbeitsplätze entstehen, in denen die Menschen Bestätigung und Lebenszufriedenheit erlangen, das könnte auch ein Schritt zu mehr Zufriedenheit mit der Sozialen Marktwirtschaft bedeuten.”

Professor Welskopp referierte über “Soziale Gerechtigkeit zwischen Vormärz und Kaiserreich”. Professor Kocka beschäftigte sich mit “Unternehmungsgeist und Gründerzeiten in Deutschland”. Die Moderation des gut besuchten Symposiums bestritt Dr. Ulrike Laufer vom Deutschen Historischen Museum.

Das schrieben die Veranstalter vom Deutschen Historischen Museum zur Veranstaltung: “Heute wie zur Mitte des 19. Jahrhunderts bildet die Soziale Frage ein zentrales Thema des gesellschaftlichen Diskurses. Das Deutsche Historische Museum möchte die Ergebnisse der Ausstellung Gründerzeit unter dieser Fragestellung in einem Symposium mit ausgesuchten Experten zur Diskussion stellen. Dabei geht es um die unterschiedliche Bedeutung der Begriffe soziale Gerechtigkeit und Unternehmungsgeist in der damaligen und der heutigen Öffentlichkeit, um die Frage von Utopie und Realität der Lösungsvorschläge und -ansätze im 19. Jahrhundert, auch um die Frage, ob die Gründerzeit des 19. Jahrhunderts in irgendeiner Form beispielgebend oder gar vorbildlich für gegenwärtige und künftige Generationen sein können und welchen, vielleicht ganz anderen Herausforderungen sich die junge Generation heute stellen muss.”

Das Programm zur  Veranstaltung mit INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer finden Sie hier.

INSM-Statement von Günter Verheugen: Soziale Marktwirtschaft “humanste Wirtschaftsform”

Mittwoch, den 25. Juni 2008

INSM-Statement von EU-Kommissar Günter VerheugenIn einem Video-Statement zum 60. Geburtstag der Sozialen Marktwirtschaft hat  (SPD), Vizepräsident der EU-Kommission, Kommissar für Unternehmen und Industrie, folgendes erklärt: “Von allen Wirtschaftssystemen, die ich kenne, ist die Soziale Marktwirtschaft das am besten geeignete System, eine hohe wirtschaftliche Leistungsfähigkeit mit gesellschaftlicher Freiheit und sozialer Verantwortung zu verbinden. Die Soziale Marktwirtschaft ist nicht nur die effektivste aller Wirtschaftsformen, sie ist auch die humanste aller Wirtschaftsformen. Und darum ist das europäische Modell von Wirtschaft, das wir haben, völlig identisch mit dem deutschen Modell einer Sozialen Marktwirtschaft.”

Verheugens Statement steht in einer Reihe prominenter Glückwünsche, die die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zum 60. Jahrestag der Währungsreform und Abschaffung der Zwangsbewirtschaftung in der Bundesrepublik eingeholt hat. Sie finden Verheugens Statement neben den Botschaften zweier Altbundespräsidenten (Walter Scheel, Roman Herzog) und anderer Prominenter auf dem Webportal der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, www.insm.de.

INSM-Schulbuchstudie: Schwedische und britische Schüler werden besser aufs Unternehmertum vorbereitet als deutsche

Dienstag, den 24. Juni 2008

Günter Verheugen bei der INSM-Pressekonferenz„Wirtschaftlichkeit – ein Muss! Alle Unternehmen streben nach Wirtschaftlichkeit, das heißt Gewinne zu machen“, schreibt das Gesellschaftskundebuch Samhälle (zu deutsch Gesellschaft). Wie Samhälle sind viele schwedische Schulbücher kleine „Gebrauchsanweisungen“ für das Gründen und Führen einer Firma.

“In Schweden wird unternehmerisches Handeln groß geschrieben, selbst der Arbeitnehmer handelt in der skandinavischen Sichtweise unternehmerisch, wenn er seine Arbeitskraft zu Marktpreisen anbietet und sich bildet, um seinen Marktwert zu erhöhen.” So steht es in der Zusammenfassung einer im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) entstandenen Studie von Professor Simone Lässig, Leiterin des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung. Für die INSM hatte Professor Lässig Schulbücher aus Deutschland, Schweden und Großbritannien untersucht.

Professor Lässig stellte die Expertise heute in Berlin gemeinsam mit dem EU-Kommissar Günter Verheugen (SPD) sowie INSM-Geschäftsführer Dieter Rath in Berlin der Presse vor. Verheugen betonte die Notwendigkeit, auch Kinder und junge Menschen schon früh an unternehmerische Inhalte heranzuführen. „Unsere Wirtschaft braucht neue, junge Unternehmer”, erklärte. Deshalb sei mehr Kenntnis über die Wirtschaft im Allgemeinen nötig.” Verheugen: “Diejenigen, die Unternehmerinnen und Unternehmer werden wollen, sollten unterstützt und ermutigt werden.” Moderne Arbeitsmarktpolitik müsse zudem kleinen und mittleren Unternehmen Mut machen und den Rücken stärken, “denn dort entstehen die Ausbildungs- und Arbeitsplätze von morgen und übermorgen”, so der SPD-Politiker.

INSM-Pressekonferenz mit Professor Lässig, INSM-Geschäftsführer Dieter Rath und Günter VerheugenKurzfazit der INSM-Schulbuch-Studie: In schwedischen Schulbüchern wird neben dem Sozialstaat auch unternehmerisches Handeln groß geschrieben: Hier lernen die Schüler praktisch, wie sie ein Unternehmen aufbauen. Hier kann Deutschland von den Schweden lernen, denn Schulbücher hierzulande informieren vor allem über Grundbegriffe der Wirtschaftsordnung und abstrakte Inhalte, statt praktisches Unternehmertum zu vermitteln. Englische und schwedische Schulbücher vermitteln dieses Themenfeld deutlich Einzelfall orientierter, praxisnäher und beispielhafter.

Hier finden Sie mehr zur INSM-Schulbuch-Studie.

Angela Merkel wirbt im FAZ-Interview für bessere Chancen zum Einstieg in Arbeit

Freitag, den 20. Juni 2008

Warb für den Einstieg in Arbeit: Angela Merkel im FAZ-InterviewZitate aus einem FAZ-Interview der Bundeskanzlerin Angela Merkel: Die Kanzlerin über Mindestlohn, falsche Versprechen in der Politik, sowie den Einstieg in Arbeit und die daraus resultierenden Chancen zum Aufstieg.

“Wir sollten uns vor falschen Versprechen hüten und nicht so tun, als könne die Politik zum Beispiel internationale Rohstoffpreise senken oder die Unternehmen zwingen, mit einem staatlich festgelegten einheitlichen flächendeckenden Mindestlohn tatsächlich auch Arbeitsplätze anzubieten. Ein solcher einheitlicher Mindestlohn würde vielmehr wie eine Barrikade für diejenigen wirken, die in den Arbeitsmarkt einsteigen wollen. Das zentrale Versprechen der Sozialen Marktwirtschaft aber lag und liegt darin, Einstieg und Aufstieg für die Menschen zu ermöglichen oder zu erleichtern. Wir müssen uns deshalb darauf konzentrieren …”

Die Kanzlerin machte sich in dem Gespräch für Kombilöhne stark. Dies sei ein “in sozial gerechter und ordnungspolitisch vertretbarer Weg, um Menschen mit geringer Qualifikation und niedriger Produktivität in Arbeit zu bringen”.

Angela Merkel beklagte in dem FAZ-Gespräch, dass in ” Deutschland viele Jahre viel zu wenig in Einstieg und Aufstieg investiert” worden seien. Man habe “Leistungsträger nicht genügend motiviert und zu allem Überfluss mit 1,5 Billionen Euro Staatsverschuldung auf Pump gelebt.”

Mehr zum Thema Einstieg in Arbeit finden Sie hier. www.einstieginarbeit.de.  

Mindestlohn-Dampfer-Demo auf hoher Spree: Medienreaktionen auf Dampfer der INSM und der Gewerkschaft

Freitag, den 20. Juni 2008

INSM-Schiff: Warb für bessere Bildung und fuhr contra MindestlohnDrei Tage lang hatte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) den Ausflugsdampfer “Spree Comtess” gechartert, um dort vom 15. bis zum 17. Juni mit Experten über die Frage zu diskutieren, wie der Einstieg in Arbeit in Deutschland verbessert werden kann. Zur Diskussion gestellt wurden fragen der Bildung, Kind und Karriere sowie auch der geplante Gesetzliche Mindestlohn. Darum ging es am zweiten Tag der INSM-Aktion auf der Spree.

Kreuzte den Weg des INSM-Dampfers: das DGB-SchiffMit ihrer Schiffsaktion auf der Spree setzte die INSM nun auch die Gewerkschaft unter Dampf. „Jobkiller Mindeslohn?“ stand auf einem Transparent an der Reling der von der INSM gecharterten „Spree Comtess“, die auf den Gewässern im Regierungsviertel kreuzte. Da wollte auch der DGB nicht abseits stehen und bestückte seinerseits die MS Luna mit einer Botschaft in seinem Sinne. Am 17. Juni begegneten sich unter den Augen von Kameraleuten beide Schiffe auf der Spree.

„Zwei Boote – zwei Botschaften Demonstrationen für und wider den Mindestlohn auf der Spree“, titelte die Süddeutsche Zeitung über diese Konfrontation auf hoher Spree. Zitat: „Täglich fahren zum Beispiel diverse Spree-Dampfer durch das Regierungsviertel. Die Gäste auf diesen Schiffen sind meist sehr fröhlich und winken den Menschen an Land und auf den anderen Booten zu. Etwas ernsthafter ging es am Dienstag auf der Spree-Comtess und der MS Luna zu. Beide legten um kurz nach halb elf von Anlegestellen in der Nähe der Friedrichstraße ab. Trotz blauen Himmels und Sonnenscheins wirkten die Gäste aber kaum touristisch-fröhlich … Die Erklärung dafür fand sich an der Reling der Dampfer. An der Spree- Comtess prangte ein Plakat mit dem Slogan “Jobkiller Mindestlohn”, an der Reling der MS Luna war zu lesen: “Kein Lohn unter 7, 50 Euro. Deutschland braucht den Mindestlohn.” Den Slogans entsprach das jeweilige Publikum auf den Schiffen: Auf die Luna hatte der DGB geladen, der Deutsche Gewerkschaftsbund, um dort mit Gästen wie Verdi-Chef Frank Bsirske und der SPD-Frau Andrea Nahles sein Plädoyer für Lohnuntergrenzen zu wiederholen. Auf der Comtess durften dagegen Arbeitgebervertreter und Ökonomen auf der Fahrt zur Moltkebrücke ihre Warnung vor Mindestlöhnen zementieren, eingeladen waren sie von der Initiative neue soziale Marktwirtschaft.“

Auch das frühere FDJ-Blatt „Junge Welt“ kümmerte sich um die von INSM und Gewerkschaft inszenierte Dampfer-Demo pro und contra Mindestlohn. „Die Propagandaschlacht um gesetzliche Mindestlöhne hat mittlerweile Berlins Wasserwege erreicht“, so die Schlagzeile. Zitat: „Bei der von Unternehmerverbänden der Metall- und Elektroindustrie finanzierten INSM stand eine Podiumsdiskussion auf dem Program, zu der nicht nur neoliberale Propheten, sondern mit Heiner Flassbeck auch ein profilierter Keynesianer eingeladen wurde. Flasbeck, der unter anderem dem früheren Bundesfinanzminister Oskar Lafontaine als Staatssekretär diente und mittlerweile Direktor der Welthandels- und Entwicklungskonferenz der Vereinten Nationen (UNCTAD) ist, betonte, daß Mindestlöhne sowohl ökonomisch als auch gesellschaftlich ein Gebot der Vernunft seien.

Dies sehen viele Ökonomen allerdings deutlich anders. Lesen sie hier, warum Gesetzliche Mindestlöhne eine Einstellungshürde sind und deshalb Arbeitsuchenden schaden.

Neue INSM-Webseite: Junge Menschen machen Soziale Marktwirtschaft

Mittwoch, den 18. Juni 2008

Hier geht es zur INSM-WebseiteDie Friseurin Ellen Kästner, eine der Protagonistinnen der Einstiegs-Kampagne der INSM, macht mit bei der neuen INSM-Internet-Plattform www.SoMaWi-ist-toll.de. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat dieses Portal geschaffen, weil sie jungen Menschen für eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung gewinnen will. Die Website stellt auch die angehende Modedesignerin Melissa Lee, den Musiker Maliq, den Sternekoch Marco Müller und Andreas Unterberg, der seinen Traumberuf Pilot anstrebt. Kurzum – alles aktive junge Leute, die ihr Schicksal in die Hand nehmen.

INSM-Credo: “Die Soziale Marktwirtschaft gibt jedem die Chance, aus eigener Kraft seine Ideen und Ziele in Freiheit und eigenverantwortlich umzusetzen. Sie bietet gerade auch jungen Menschen die meisten Wahlmöglichkeiten für ihre Lebensplanung”, heißt es in einer Pressemitteilung zum Launch der neuen INSM-Webseite. Das Portal soll jungen Menschen mit unterschiedlichen Ideen und Fähigkeiten helfen, sich zu vernetzen. Sie können eigene Profile einstellen und Kontakte zu anderen Usern aufnehmen.

“SoMaWi ist toll” will helfen, Projekte auf den Weg zu bringen, mit denen sich junge Menschen erfolgreich in der Sozialen Marktwirtschaft bewegen können. Die INSM hat dafür eine Startfinanzierung von 5.000 Euro für das beste Projekt ausgelobt, das eingereicht wird. Hier geht es zur neuen INSM-Webseite.

INSM-Bundesländerranking: Brandenburgs Wirtschaftsminister sieht sich “auf richtigem Weg”

Freitag, den 13. Juni 2008

INSM-WiWo-Bundesländerranking: Hier geht es zum Länderprofil BrandenburgsIn einer Stellungnahme zum INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008 hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) deutlich gemacht, dass er sich durch die Studie in seiner Politik bestätigt fühle. Brandenburgs Abschneiden als Bundesland mit der fünfthöchsten Wirtschaftsdynamik zeige, dass die Neuausrichtung der märkischen Wirtschaftspolitik richtig gewesen sei, sagte Junghanns am Freitag in Potsdam. “Der Abschied von der Gießkanne war richtig, die wirtschaftspolitische Ausrichtung des “Stärken stärken” bewähre sich. Junghanns warnte dem dpa-Bericht zufolge “zugleich vor Euphorie”. Brandenburg habe noch erhebliche Anstrengungen vor sich.

Bei der heutigen Pressekonferenz von INSM und Wirtschaftswoche erklärte dazu INSM-Geschäftsführer Dieter Rath, dass Brandenburg wie andere ostdeutsche Bundesländer – vor allem Mecklenburg-Vorpommern – in besonderer Weise Boden am Arbeitsmarkt gut gemacht haben – eine Folge des Aufschwungs der letzten Jahre. Gleichzeitig machte Rath auch deutlich, dass die Ost-Länder bei Wohlstandsdaten noch zurückliegen.

Zum Beispiel auch zum prosperierenden Süden und Südwesten der Republik. Hierzu erklärte INSM-Geschäftsführer Dieter Rath: “Kurzum, Baden-Württemberg , Bayern und auch Hamburg sind in der Globalisierung gut aufgestellt”. Die INSM-WiWo-Bundesländerranking: Hier geht es zum Länderprofil BayernsHansestadt hat den Dynamikvergleich knapp vor Mecklenburg-Vorpommern gewonnen, gefolgt von Bayern. Die Initiatoren des Rankings machten deutlich, dass diese Länder beim “Ist-Zustand” sehr große Unterschiede aufweisen. Im Dynamikvergleich entscheide jedoch der Grad der Verbesserung. Denn um Verbesserung gehe es ja im föderalen Wettbewerb, den das INSM-WiWo-Bundesländerranking unterstützen soll. Dabei zeigt sich, dass auch die starken Südländer sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern gleichfalls eine überraschend starke Dynamik entwickeln.

Bayern arbeitet sich bei der Wirtschaftsdynamik auf den dritten Platz vor”, titelte der dpa-Landesdienst Bayern und zitierte INSM-Projektleiter Carsten Seim mit den Worten: “Bayern entwickelt sich von einem sehr hohen Niveau aus weiterhin sehr positiv und setzt sich damit absolut betrachtet weiter ab von anderen Regionen in Deutschland”.

Die Ranglisten des INSM-WiWo-Bundesländerrankings.

Hier finden Sie die Studie komplett im Internet: www.insm-bundeslaenderranking.de.

Hier finden Sie alle Länderprofile des INSM-WiWo-Bundesländerrankings zum Download.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008 wird in Berlin vorgestellt: Der neue Ministerpräsident des Jahres steht fest

Donnerstag, den 12. Juni 2008

INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008Wissenschaftlich haben Ökonomen der IW Consult GmbH im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche zum sechsten Mal die wirtschaftschaftliche Leistungsfähigkeit aller 16 Bundesländer untersucht. Heute, Freitag, ab 11 Uhr, wird die Expertise im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Ab heute Mittag stehen die Ergebnisse dieser aus 98 wirtschaftlichen und strukturellen Daten zusammengesetzten Studie auf www.insm-bundeslaenderranking.de zur Auswertung im Internet. Der Regierungschef des Dynamiksiegers im INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008 wird Ministerpräsident des Jahres. In diesem Jahr gibt es einen Überraschungssieger, der nicht aus dem Süden der Republik kommt.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

Kanzlerin Angela Merkel über den “Einstieg in den Aufstieg” – und: “Wohlstand für alle heißt: Bildung für alle”

Donnerstag, den 12. Juni 2008

INSM-Anzeige: Bundeskanzlerin Merkel in der Pose Ludwig ErhardsSeit jeher macht sich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) energisch für einen besseren Einstieg in Arbeit statt. Dies sei, so INSM-Botschafter Roland Berger, die Voraussetzung “für beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg”. Dass dieser Zusammenhang auch vielen Verantwortlichen in der Politik bewusst ist, machte die heutige Rede der der Bundeskanzlerin Angela Merkel auf der Festveranstaltung „60 Jahre Soziale Marktwirtschaft“ in Berlin deutlich. An diesem Termin nahm auch INSM-Kuratoriumsvorsitzender Professor Dr. Hans Tietmeyer teil, der seine Karriere als Referent im damals noch von Ludwig Erhard geleiteten Wirtschaftsministerium begann, und ebenfalls eine Rede zum Jubiläum der Sozialen Marktwirtschaft hielt.

Zitate aus der Rede von Bundeskanzlerin Merkel:

“Erhard dachte nicht in den Kategorien des Status quo. Erhard sah die Energie der Eigeninitiative. Erhard spürte die Kraft der Freiheit. Um das zentrale Versprechen seiner sozialen Marktwirtschaft für jeden einzelnen Menschen einzulösen: Einstieg und Aufstieg zu ermöglichen, entsprechend den individuellen Fähigkeiten und Neigungen.

Genau diese Energie der Eigeninitiative, diese Kraft der Freiheit waren es im Übrigen auch, die es möglich machten, 1990 die deutsche Einheit zu gestalten. Trotz allem, was noch zu bewältigen ist, sollten wir nie vergessen: In weniger als 20 Jahren deutscher Einheit ist es gelungen, 40 Jahre Planwirtschaft und die daraus entstandenen Schäden zu überwinden. Das ist alles in allem eine großartige Erfolgsgeschichte.

(…)

Natürlich: Heute sind wir alle schlauer als damals. Heute wissen alle, dass die Erhardschen Reformen ein großer, ein historischer Erfolg waren, der den Deutschen – erst im Westen, später auch im Osten – Wohlstand, Arbeit, Sicherheit und natürlich Freiheit ermöglicht hat. Heute kennen wir alle das Wort vom Wirtschaftswunder, mit dem die Zeit, die im Juni 1948 beginnt, beinahe verklärt wird.

Damals aber stand Erhard zu Beginn fast allein. Das Wunder, von dem wir heute sprechen, wäre beinahe zu Ende gewesen, noch ehe es richtig begonnen hatte. Denn am 12. November 1948 fand der erste und einzige Generalstreik des Nachkriegsdeutschlands statt, der die Erhardschen Reformen beenden sollte. Wie gut, dass Erhard die Nerven behielt; wie gut, dass er ein klares Ziel vermitteln konnte und wie gut, dass er das Steuer gerade hielt, bis sich der Erfolg für alle offenbarte. Wie gut also, dass er beharrlich blieb.

(…)

Aber gerade eine Festveranstaltung wie die heutige zu 60 Jahre Soziale Marktwirtschaft bietet die Chance, über all diese Aufgaben hinaus zu schauen, den Blick auf das Eine zu lenken, was aus meiner Sicht das zentrale Versprechen der sozialen Marktwirtschaft vor 60 Jahren war und was das zentrale Versprechen der sozialen Marktwirtschaft auch in den kommenden 60 Jahren sein sollte.

Es ist – ich sagte es schon kurz zu Beginn – das Thema Einstieg und Aufstieg. Es ermöglicht dem Menschen, die Kraft der Freiheit auch zu leben.

Ich bin zutiefst davon überzeugt: Wettbewerb als zentrales Element der sozialen Marktwirtschaft kann nur überzeugen, wenn unsere Gesellschaft Einstieg und Aufstieg möglich macht, wenn sie also – mit einem Wort – durchlässig ist.

(…)

Dazu müssen wir die Talente von allen Menschen bei uns fördern. Wir müssen allen einen Einstieg ermöglichen und einen Aufstieg erleichtern. Das zu schaffen, das hat unser Land nach 1948 stark gemacht. Das brauchen wir auch für die Zukunft. Das belebt unser Land, und das ist gerecht und das klappt vielleicht schon öfter, als wir denken.

(…)

Aus der Erfahrung der letzten Jahre wissen wir: Das Aufstocken bringt Langzeitarbeitslose wieder in Arbeit. Wenn wir dagegen flächendeckend Mindestlöhne einführten, gefährdeten wir Hunderttausende Arbeitsplätze. Vor allem aber erschwerten wir den Einstieg. Ein flächendeckender einheitlicher Mindestlohn ist wie eine Barrikade rund um den Arbeitsmarkt.

Deshalb müssen wir mit den Löhnen intelligent umgehen, damit möglichst jeder einen Einstieg in Arbeit findet und damit einen Einstieg in den Aufstieg.

Aber das zeigt auch das Wichtigste. Deutschland muss ein Hochlohnland bleiben. Dafür muss es ein Hochleistungsland sein. Und das wiederum heißt: Aus allen Talenten, die wir haben, müssen wir etwas machen.

INSM-Unterstützerin Ulrike Nasse-Meyfarth bei der Hürden-Aktion am ReichstagUnd so führen uns diese Überlegungen zu dem für Einstieg und Aufstieg entscheidenden, dem zentralen Stichwort unserer Zeit: Bildung!

Ich sage es in einem Satz: Wir müssen die Bildungsrepublik Deutschland werden.

Das ist es, was unsere Zukunft für die nächsten Jahrzehnte sichert.

(…)

Ludwig Erhards große Verheißung in schwierigsten Zeiten hieß: Wohlstand für alle. (…)
Unseren so umfassend verstandenen Wohlstand weiter sichern zu wollen, den materiellen wie den immateriellen – das heißt dann heute: Bildung für alle.

Oder noch klarer: Wohlstand für alle heißt heute: Bildung für alle.

Bildung für alle – das schafft die Voraussetzungen dafür,

- dass jeder seine Chancen nutzen kann, unabhängig von der sozialen Lebenssituation seiner Eltern … .

(…)

Wohlstand für alle heißt heute und morgen: Bildung für alle.

Unser Land muss sich darauf in allen Bereichen vorbereiten. Ich selbst werde mich auch ganz persönlich dieser Sache annehmen, unter anderem mit einer Bildungsreise durch die Bildungsrepublik Deutschland, vom Kindergarten bis zur Seniorenfakultät, von der Berufsschule bis zu privaten Elterninitiativen, in Gesprächen mit Experten und Bürgern. Dies wird münden in einen nationalen Bildungsgipfel, den ich zusammen mit den Bundesländern im Oktober dieses Jahres durchführen werde.

(…)

Bildung für alle – wenn wir dies als zentrale Aufgabe des nächsten Jahrzehnts angehen, dann kann unser Land zum 100. Geburtstag der sozialen Marktwirtschaft feststellen: Die soziale Marktwirtschaft hat sich auch in einer zusammengewachsenen Welt als das wirtschaftliche und soziale Erfolgsmodell unseres Landes bewährt. Sie löst auch heute ihr zentrales Versprechen ein, jedem Einzelnen entsprechend seinen Fähigkeiten und Neigungen Einstieg und Aufstieg zu ermöglichen.

Das zu schaffen ist jede Mühe wert. Dann wird es – um noch einmal Ludwig Erhards Worte aufzugreifen – noch besser. Von Tag zu Tag immer besser. Dafür lohnt sich große Verantwortungsfreude. …”

INSM-Allensbach-Studie über die Jobchancen geringqualifizierter Jugendlicher: Bundesweite Resonanzen

Donnerstag, den 5. Juni 2008

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer und Allensbach-Projektleiter Dr. Rüdiger Schulz bei der PressekonferenzDie gestern in Berlin vorgestellte INSM-Allensbach-Studie über die Berufschancen gering qualifizierter Jugendlicher hat bundesweit Medienreaktionen ausgelöst.

“Mangelnde Kenntnisse, unzuverlässig, unpünktlich”, titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung und schätzte ein: “Die Chancen für gering qualifizierte Jugendliche am Arbeitsmarkt sind trotz des günstigen konjunkturellen Umfelds immer noch schlecht.” Die INSM hatte das Allensbach-Institut beauftragt, Arbeitgeber, Sozialarbeiter und Lehrer zu befragen.

Ein zentrales Ergebnis dieser Umfrage fasste die Nordseezeitung in ihrer Schlagzeile zusammen: “Keine Chance für die Unzuverlässigen – Gering qualifizierte Jugendliche ohne Aussicht auf Arbeit und Ausbildung”. Artikel-Zitat: “Die Einschätzungen in allen drei Gruppen seien erstaunlich übereinstimmend gewesen, sagte der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Max Höfer. 91 Prozent der Arbeitgeber bezeichneten die Chancen als schlecht oder sehr schlecht, dass Jugendliche miteinem schlechtem oder ohne einen Hauptschulabschluss einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz bekommen. Bei den Sozialarbeitern und Lehrern waren es 93 Prozent. ”

“Gering qualifizierte Jugendliche haben offenbar nur selten Interesse daran, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen” – so resümiert die Nachrichtenagentur ddp das Umfrage-Ergebnis. ddp: “Darin gaben nur 12 Prozent der Sozialarbeiter und 25 Prozent der Lehrer an, dass die Jugendlichen es ihrer Meinung nach vorzögen, eigenes Geld zu verdienen, anstatt staatliche Hilfen zu beziehen.”

In einem Feature der Agentur heißt es weiter: “Mehr als drei Viertel der Arbeitgeber, Lehrer und Sozialarbeiter sind demnach davon überzeugt, dass die Anforderungen in Ausbildung und Beruf in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Gering qualifizierte Jugendliche brächten dafür nicht die nötigen Voraussetzungen mit.”

Der Agenturbericht belegt auch, dass bundesweit über Abhilfe aus dieser Problematik nachgedacht wird. Zitat: “In einem bislang unveröffentlichten Gutachten, aus dem die Wochenzeitung “Die Zeit” am Mittwoch vorab zitierte, schlagen Bildungsforscher den Kultusministern vor, leistungsschwachen Schülern auch an Nachmittagen, Wochenenden und in den Ferien Unterricht zu geben.”

Auch der DGB fordert nach Angaben der Nachrichtenagentur ddp eine bessere Qualifikation der Jugendlichen. Die Agentur gibt Äußerungen der DGB-Sprecherin Marion Knappe in ihrem Bericht über die INSM-Allensbach-Umfrage wie folgt wieder: “Denkbar seien beispielsweise ausbildungsbegleitende Programme nach Schweizer Vorbild”. Dabei könnten Auszubildende gezielte Nachhilfe in ihren jeweiligen Problemfächern erhalten.

Für eine besondere adressatenspezifische Förderung schwächerer Schüler hatte sich auch die jüngst veröffentlichte INSM-Studie Politik-Check Schule stark gemacht. Die schulpolitische Analyse der 16 Bundesländer hatte ergeben, dass es hier vielerorts noch Defizite gibt. Die INSM forderte zur Vorstellung der Studie Politik-Check Schule gerade mit Blick auf Schüler aus bildungsarmen Schichten den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen, damit auch diese Schüler eine optimale Förderung erhalten können.

“Gering qualifizierten Jugendlichen fehlt Job-Motivation”, titelte die evangelische Nachrichtenagentur epd unter Berufung auf die gestern vorgestellten Allensbach-Umfrageergebnisse. Zitat: “Fehlendes Bewusstsein für Regeln und Vorschriften, geringes Durchhaltevermögen sowie eine Geringschätzung des Berufes wurden den Jugendlichen häufig attestiert. 79 Prozent der Arbeitgeber meinten, diesen Jugendlichen komme es vor allem darauf an, dass die Arbeit Spaß mache und der Arbeitsplatz gut erreichbar sei.”

“Gute Jobs gibt es nur für Motivierte”, schrieb das Boulevardblatt 20 Cent.

Wissenschaftler haben Bildungsdefizite als eine zentrale Einstiegshürde in Beschäftigung ermittelt. Mehr dazu und Auswege aus diesem Dilemma finden Sie auf dem INSM-Portal www.einstieginarbeit.de.

INSM-Allensbach-Umfrage: Breite Mehrheit von Lehrern, Unternehmern und Sozialarbeitern fordern bessere schulische Qualifikation

Mittwoch, den 4. Juni 2008

Einstieg in Arbeit: Hier geht es zur WebsiteEine heute in Berlin veröffentlichte im Auftrag der INSM durchgeführte INSM-Allensbach-Umfrage unter Lehrern, Sozialarbeitern und Unternehmern beleuchtet die gewaltigen Probleme, die gering qualifizierte Jugendliche auf dem Arbeitsmarkt haben. 90 Prozent aller Befragten bestätigen das.

Die Einstiegshürden gering qualifizierter Jugendlicher im Einzeln:

- Es sind vor allem Motivations- und Persönlichkeitsdefizite. Drei Viertel der an der Umfrageteilnehmer vermissen Leistungsbereitschaft, bemängeln Unpünktlichkeit und fehlendes Bewusstsein für Regeln.

- Probleme beim Rechnen und Schreiben sehen 92 Prozent der befragten Unternehmer.

- Lehrer (85 Prozent) und Sozialarbeiter (89 Prozent) beklagen dagegen die niedrige Frustrationsschwelle gering qualifzierter Jugendlicher als Haupthindernis für eine Lehrstelle oder einen Job.

- Arbeitgeber (89 Prozent), Sozialarbeiter (75 Prozent) und Lehrer (71 Prozent) meinen mit großer Übereinstimmung, dass die jungen Leute schulisch besser qualifiziert werden müssen. Sie befürworten deshalb mehr Kooperation zwischen Betrieben und Schulen. Lehrer und Sozialarbeiter machen sich darüber hinaus dafür stark, die sozialpädagogischen Betreuung Betroffener auszubauen.

Auf der INSM-Pressekonferenz machte sich Max A. Höfer, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, für eine “langfristige Qualifizierungsoffensive” und Kombilöhne stark. Diese könnten vor allem in kleineren Unternehmen neue Jobchancen für weniger qualfizierte junge Leute bringen. Dieser Forderung entspricht auch ein zentrales Ergebnis der INSM-Allensbach-Umfrage. Rund 60 Prozent aller Befragten sind dafür, dass Ausbildungsbetriebe staatliche Zuschüsse zu den Lohnkosten erhalten.

Bildungsdefizite sind nach Auffassung von Wissenschaftlern ein Hauphindernis für den Einstieg in Arbeit. . Mehr dazu und Auswege aus der Problematik finden Sie auf der INSM-Website Einstieg in Arbeit.

Die INSM-Pressemitteilung zur Allensbach-Umfrage gibt es hier als PDF-Download.

INSM-Studie Politik-Check Schule führt zu Aktueller Stunde im Landtag Rheinland-Pfalz

Mittwoch, den 4. Juni 2008

INSM-Politik-Check Schule: Hier geht es zur WebsiteDer Landtag Rheinland-Pfalz beschäftigt sich heute in einer aktuellen Stunde auf Antrag der FDP-Fraktion mit den Ergebnissen der INSM-Studie Politik-Check Schule. In dieser Expertise hatten Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft untersucht, wie gut die 16 Landesregierungen ihr schulpolitischen Hausaufgaben gemacht haben. Das Land Rheinland-Pfalz hatte hier im Durchschnitt aller 5 untersuchten Reformbereiche eine 3+
erreicht. Das Land ist – formal gesehen – vor allem bildungsprogrammatisch sehr gut aufgestellt. Doch dem politischen Anspruch muss jetzt die Wirklichkeit folgen. Das Land steht bei der Qualitätssicherung zwar in den Startlöchern. Jedoch werden Schulen in Rheinland-Pfalz bis dato nur im Rahmen eines Pilotprojekts extern auf ihre Leistungen überprüft. Handlungsbedarf hat Rheinland-Pfalz in der Personalorganisation seiner Schulen: Die Schulleiter haben keinen disziplinarischen Durchgriff.
 
Dazu schreibt die FDP-Landtagsabgeordnete Nicole Morsblech heute in der Koblenzer Rhein Zeitung: “Auch die Sorge um die Qualität der staatlichen Schulen hält an. Ich habe beantragt, die Ergebnisse der Studie Politik-Check Schule der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Instituts der deutschen Wirtschaft auf die Tagesordnung des Landtags zu setzen. RLP landet im hinteren Drittel. Fazit: Die Bildungspolitik der Landesregierung klingt auf dem Papier gut – es hapert aber an der Qualitätssicherung. Unsere Schüler werden zu wenig INSM-Politik-Check Schule: Die FDP-Abeordnete Nicole Morsblech beantragte deshalb eine Aktuelle Stunde im Landtag Rheinland-Pfalzindividuell gefördert und unsere Schulen und Schulleiter werden zu stark von oben gegängelt und bekommen zu wenig eigene finanzielle Mittel, um passgenaue Angebote zu machen, ihr Personal zielgerichtet zu führen und fortzubilden. Nach wie vor sind wir das einzige Bundesland, das keine zentralen Abschlussprüfungen eingeführt hat – obwohl sie die schulische Qualität steigern. Nach wie vor schaffen wir es nicht, junge Menschen mit besonderen Lernschwächen oder Begabungen angemessen zu fördern. Das aber ist viel entscheidender als die Schulstruktur, auf die im Moment alle Energie verwendet wird.”

Zum INSM-Studie Politik-Check Schule geht es hier.

Das INSM-Gründerranking, die “PISA-Studie” zur Existenzgründung in der Hildesheimer Zeitung

Mittwoch, den 4. Juni 2008

INSM-Gründerranking: Hier geht es zur WebseiteIn Deutschland begehrt: Modell Hildesheim”, titelte am 31. Mai die Hildesheimer Zeitung. Hintergrund: Die Region ist besonders gründerfreundlich. Sie hat im Jahr 2000 bereits die die “Gemeinschaftsinitiative Existenzgründung Hildesheim” gegründet, “Zu diesem Netzwerk, das von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hi-Reg organisiert
und geleitet wird, zählen: die Kammern und ihre Junioren-Organisationen, die Agentur für Arbeit und das Job Center, die Stiftung Universität Hildesheim und die HAWK Fachhochschule in Hildesheim, die Volkshochschule, die Stadt Hildesheim und das Technologiezentrum Hildesheim sowie nicht zuletzt die Sparkasse Hildesheim und alle vier Volksbanken im Kreis Hildesheim”, schreibt die Zeitung.

Alle in diesem Netzwerk zusammengeschlossenen Institutionen und Absprechpartner stimmen ihre Angebote aufeinander ab. Dadurch finden angehende Unternehmer in Hildesheim transparente und leistungsfähige Strukturen vor, und sie haben einen statt vieler Ansprechpartner. Auch deswegen schnitt Hildesheim im jüngsten Gründerranking der INSM hervorragend ab.

Artikel-Zitat: “Es war diese Entwicklung, die im vergangenen Jahr die “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft”(INSM)” und das Magazin”Impulse” überzeugt haben. Von dort wurde eine Untersuchung zur Gründerfreundlichkeit von Regionen in Deutschland in Auftrag gegeben haben. Dabei ist die Region Hildesheim mit dem ersten Platz ausgezeichnet worden. Begründung: Die Region Hildesheim ist mit ihrem Wirtschaftsförderungsansatz ein Vorbild in ganz Deutschland. Nirgendwo arbeiten Wirtschaftsförderung, Banken, Kammern, Arbeitsverwaltung und weitere Einrichtungen so eng und erfolgreich zusammen wie in Hildesheim.”

Inzwischen, so die Hildesheimer Zeitung, gibt es in Deutschland “etliche Regionen”, die die ds Hildesheimer Best Practice nachahmen.

Pro Jahr werden in Hildesheim rund 450 Existenzgründungsvorhaben intensiv betreut.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hatte im Rahmen ihres Gründerrankings alle 97 Raumordnungsregionen in Deutschland nach deren Gründungsaktivitäten untersucht. Die bisher detaillierteste Regionalstudie zu Unternehmensgründungen wurde von Prof. Rolf Sternberg vom Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover erstellt.

Das Gründerranking finden Sie hier: http://www.insm-gruenderranking.de/.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz.

INSM-Kuratoriumsvorsitzender Hans Tietmeyer wirbt im Bayernkurier für einen besseren Einstieg in Arbeit

Sonntag, den 1. Juni 2008

INSM-Kuratoriumsvorsitzender Professor Hans TietmeyerZum bevorstehenden 60. Jubiläum der Sozialen Marktwirtschaft in Deutschland hat Professor Hans Tietmeyer in einem Aufsatz dafür geworben, sich auf die Grundprinzipien diesen von Ludwig Erhard in Deutschland etablierten Wirtschafts- und Sozialsystems zu besinnen. “Nur der Wettbewerb sichert den Wohlstand”, so die Überschrift des Artikels.

Zitat: “Nur ein Jahrzehnt nach dem Kriegsende und der weitgehenden Zerstörung wurde die Bundesrepublik zu einer führenden Industrienation. Aus einer Gesellschaft, in der es zunächst elementar an Nahrungsmitteln, Wohnraum und effizienten Arbeitsplätzen mangelte, wurde binnen weniger Jahre eine Konsumgesellschaft, für deren Mitglieder sich das Erhardsche Postulat „Wohlstand für alle“ in beeindruckender Weise erfüllte. Den vor allem von der Presse häufig benutzten Begriff „Wirtschaftswunder“ lehnte Erhard jedoch zu Recht ab. Denn er wusste, dass dieser Begriff die eigentlichen Ursachen des Aufschwungs – die durch die Marktwirtschaft freigesetzten Kräfte – nur verschleierte. Für ihn stand fest: „Das erfolgversprechendste Mit­­tel zur Erreichung und Sicherung jeden Wohlstandes ist der Wettbewerb. Er allein führt dazu, den wirtschaftlichen Fortschritt allen Menschen, im besonderen in ihrer Funktion als Verbraucher, zugute kommen zu lassen.“ 

Tietmeyer kritisierte, dass die Politik sich von der Sozialen Marktwirtschaft im Sinne Erhards entfernt. “Gerade auch in letzter Zeit” seien “aus bestimmten politischen Kreisen immer neue Ansprüche angemeldet werden, die auf weitergehende Belastungen und Reglementierungen abzielen – von der höheren Besteuerung von Vermögen und Erbschaften über die Einführung von Mindestlöhnen, die Menschen am Einstieg in Arbeit hindern, bis hin zu nicht weiter führenden Arbeitsmarktvorschriften und Regulierungen.”

Lesen Sie hier den ganzen Aufsatz des INSM-Kuratoriumsvorsitzenden Hans Tietmeyer im Bayernkurier.

Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft beim Lernfest in Benediktbeuern

Sonntag, den 1. Juni 2008

lernfest-4.jpgAuf dem Hof der Kloster-Basilika im bayerischen Benediktbeuern fand am Wochenende das Lernfest statt. Tausende kamen, um sich Stände regionaler Anbieter von Bildungs- und Berufsangeboten anzuschauen. Auch die INSM war mit einem Stand (Foto) vertreten und präsentierte dort ihr umfassendes Publikationsangebot an Wirtschaftsthemen.

Veranstalter war die Lernende Region Tölzer Land. Sie  mobilisiert und vernetzt die Akteure aus den Bereichen Wirtschaft, Politik und Bildung, um die Lebens- lernfest-benediktbeuern-plakat.gifund Arbeitsqualität für die Menschen in der Region zu verbessern. Die Lernende Region wird also in Analogie zum lernenden Unternehmen bzw. zur lernenden Organisation verstanden als einen nachhaltigen Ansatz zur effektiven Regionalentwicklung durch gezielte Nutzung der regionalen Potenziale.

Auch Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein besuchte das Lernfest. Er machte die zentrale Bedeutung von Bildung für den Einstieg in Arbeit und zukünftigen Wohlstand deutlich. Zitat Beckstein: “Bildung gehört zu den großen Aufgaben der Gegenwart und Zukunft. Wir können im globalen Wettstreit unsere Position nur halten und ausbauen, wenn wir ständig besser werden. Das ist nur möglich, wenn wir bereit sind, unsere Fähigkeiten und Kenntnisse unaufhörlich weiterzuentwickeln und neuen Herausforderungen anzupassen. Davon sind alle Lebensbereiche betroffen. In der Landwirtschaft gilt dies ebenso wie im Handwerk, in der Industrie, in INSM beim Lernfest in BenediktbeuernDienstleistungsunternehmen, sozialen Einrichtungen oder in der Verwaltung. Auch im privaten Leben müssen wir uns immer wieder auf neue Situationen einstellen: beim Erwachsenwerden, bei Veränderungen im persönlichen Umfeld oder im Alter. Das verlangt von jedem Einzelnen von uns lebenslanges Lernen.”

Dafür macht sich die INSM auch im Rahmen ihrer Kampagne “Einstieg in Arbeit” stark. Lesen Sie hier mehr darüber.

INSM-Politik-Check Schule im Staats-Anzeiger Baden-Württemberg

Sonntag, den 1. Juni 2008

Auch der Staats-Anzeiger Baden-Württemberg registrierte die Studie Politik-Check Schule der INSM. “Beim Politik-Check Schule der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, bei dem die Reformbemühungen in den Bundesländern beurteilt wurden, hat Baden-Württemberg die Note 3+ bekommen. “Zwar werde der Anschluss an die reformstarken Länder gehalten, hieß es. Doch selbstständige Schulen seien noch
kein Thema. Zudem sei die Förderung lernschwacher Schüler ausbaufähig.”

Zum Länderprofil Baden-Württemberg auf http://www.insm-bildungsmonitor.de/spc_index.html.

Alle 16 Länderprofile des INSM-Politik-Checks Schule zum Download.

INSM präsent beim Zukunftskonvent der SPD in Nürnberg: “Nur Arbeit schützt vor Armut.”

Samstag, den 31. Mai 2008

INSM-Lithomobil beim SPD-Zukunftskonvent in NürnbergZum Zukunftskonvent der SPD am 31. Mai 2008 in Nürnberg war die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit sogenannten Lithomobilen vor dem Nürnberger Kongress-Zentrum präsent, wo die Sozialdemokraten tagten. Der Slogan “Nur Arbeit schützt vor Armut” auf den Plakaten sollte die Delegierten daran erinnern, dass Beschäftigung das beste Mittel gegen Armut ist.  Hintergrund: Unter Bezug auf den jüngst veröffentlichten Armutsbericht hatten Politiker erneut einen Gesetzlichen Mindestlohn gefordert. Viele Wirtschaftsexperten fürchten jedoch, dass eine Lohnuntergrenze von Staats Wegen Beschäftigung kostet. Sie verweisen darauf, dass Arbeit generell die Chance für beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg bietet.

Mehr dazu finden Sie auch auf dem neuen INSM-Webportal www.einstieginarbeit.de.