Archiv der Kategorie 'INSM-Anzeigen Initiative Neue Soziale Marktwirtscha'

INSM-Allensbach-Studie über die Jobchancen geringqualifizierter Jugendlicher: Bundesweite Resonanzen

Donnerstag, den 5. Juni 2008

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer und Allensbach-Projektleiter Dr. Rüdiger Schulz bei der PressekonferenzDie gestern in Berlin vorgestellte INSM-Allensbach-Studie über die Berufschancen gering qualifizierter Jugendlicher hat bundesweit Medienreaktionen ausgelöst.

“Mangelnde Kenntnisse, unzuverlässig, unpünktlich”, titelte die Frankfurter Allgemeine Zeitung und schätzte ein: “Die Chancen für gering qualifizierte Jugendliche am Arbeitsmarkt sind trotz des günstigen konjunkturellen Umfelds immer noch schlecht.” Die INSM hatte das Allensbach-Institut beauftragt, Arbeitgeber, Sozialarbeiter und Lehrer zu befragen.

Ein zentrales Ergebnis dieser Umfrage fasste die Nordseezeitung in ihrer Schlagzeile zusammen: “Keine Chance für die Unzuverlässigen – Gering qualifizierte Jugendliche ohne Aussicht auf Arbeit und Ausbildung”. Artikel-Zitat: “Die Einschätzungen in allen drei Gruppen seien erstaunlich übereinstimmend gewesen, sagte der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Max Höfer. 91 Prozent der Arbeitgeber bezeichneten die Chancen als schlecht oder sehr schlecht, dass Jugendliche miteinem schlechtem oder ohne einen Hauptschulabschluss einen Ausbildungs- oder Arbeitsplatz bekommen. Bei den Sozialarbeitern und Lehrern waren es 93 Prozent. ”

“Gering qualifizierte Jugendliche haben offenbar nur selten Interesse daran, ihren Lebensunterhalt selbst zu verdienen” – so resümiert die Nachrichtenagentur ddp das Umfrage-Ergebnis. ddp: “Darin gaben nur 12 Prozent der Sozialarbeiter und 25 Prozent der Lehrer an, dass die Jugendlichen es ihrer Meinung nach vorzögen, eigenes Geld zu verdienen, anstatt staatliche Hilfen zu beziehen.”

In einem Feature der Agentur heißt es weiter: “Mehr als drei Viertel der Arbeitgeber, Lehrer und Sozialarbeiter sind demnach davon überzeugt, dass die Anforderungen in Ausbildung und Beruf in den letzten Jahren deutlich gestiegen sind. Gering qualifizierte Jugendliche brächten dafür nicht die nötigen Voraussetzungen mit.”

Der Agenturbericht belegt auch, dass bundesweit über Abhilfe aus dieser Problematik nachgedacht wird. Zitat: “In einem bislang unveröffentlichten Gutachten, aus dem die Wochenzeitung “Die Zeit” am Mittwoch vorab zitierte, schlagen Bildungsforscher den Kultusministern vor, leistungsschwachen Schülern auch an Nachmittagen, Wochenenden und in den Ferien Unterricht zu geben.”

Auch der DGB fordert nach Angaben der Nachrichtenagentur ddp eine bessere Qualifikation der Jugendlichen. Die Agentur gibt Äußerungen der DGB-Sprecherin Marion Knappe in ihrem Bericht über die INSM-Allensbach-Umfrage wie folgt wieder: “Denkbar seien beispielsweise ausbildungsbegleitende Programme nach Schweizer Vorbild”. Dabei könnten Auszubildende gezielte Nachhilfe in ihren jeweiligen Problemfächern erhalten.

Für eine besondere adressatenspezifische Förderung schwächerer Schüler hatte sich auch die jüngst veröffentlichte INSM-Studie Politik-Check Schule stark gemacht. Die schulpolitische Analyse der 16 Bundesländer hatte ergeben, dass es hier vielerorts noch Defizite gibt. Die INSM forderte zur Vorstellung der Studie Politik-Check Schule gerade mit Blick auf Schüler aus bildungsarmen Schichten den flächendeckenden Ausbau von Ganztagsschulen, damit auch diese Schüler eine optimale Förderung erhalten können.

“Gering qualifizierten Jugendlichen fehlt Job-Motivation”, titelte die evangelische Nachrichtenagentur epd unter Berufung auf die gestern vorgestellten Allensbach-Umfrageergebnisse. Zitat: “Fehlendes Bewusstsein für Regeln und Vorschriften, geringes Durchhaltevermögen sowie eine Geringschätzung des Berufes wurden den Jugendlichen häufig attestiert. 79 Prozent der Arbeitgeber meinten, diesen Jugendlichen komme es vor allem darauf an, dass die Arbeit Spaß mache und der Arbeitsplatz gut erreichbar sei.”

“Gute Jobs gibt es nur für Motivierte”, schrieb das Boulevardblatt 20 Cent.

Wissenschaftler haben Bildungsdefizite als eine zentrale Einstiegshürde in Beschäftigung ermittelt. Mehr dazu und Auswege aus diesem Dilemma finden Sie auf dem INSM-Portal www.einstieginarbeit.de.

INSM-Emnid-Umfrage in der Süddeutschen Zeitung

Freitag, den 30. Mai 2008

insm-umfrage-in-der-suddeutschen-zeitung.jpg“Dämpfer für den Job-Boom”, titelt heute die Süddeutsche Zeitung. Der Artikel bezieht sich auf aktuelle Zahlen der Bundesagentur für Arbeit, die in Nürnberg vorgestellt wurden: “Nach vielen Monaten mit guten Botschaften vom Arbeitsmarkt haben Experten sich erstmals enttäuscht über die neuen Erwerbslosenzahlen gezeigt. Im Mai sank die Zahl der Arbeitslosen zwar unter 3,3 Millionen. Der Rückgang sei aber weniger stark als erwartet, sagte Frank-Jürgen Weise, Vorstandsvorsitzender der Bundesagentur für Arbeit, am Donnerstag in Nürnberg.”

Andere Analysten halten die aktuellen Zahlen der Süddeutschen zufolge ”ganz klar eine negative Überraschung”. Die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hat jüngst die Kampagne “Einstieg in Arbeit” gestartet, mit der sie für marktwirtschaftliche Veränderung auf dem Arbeitsmarkt wirbt, damit mehr Menschen die Chance auf neue Beschäftigung und so auf gesellschaftlichen sowie beruflichen Aufstieg haben.

In diesem Zusammenhang steht eine tns-emnid-Umfrage, die die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gestern in Berlin vorstellte. Diese zitiert die Süddeutsche Zeitung in ihrem Artikel “Dämpfer für den Job-Boom” wie folgt:

“Wie eine Umfrage des Marktforschungsinstituts TNS Emnid ergab, sehen Unternehmen und Beschäftigte zu hohe Lohnnebenkosten als wichtigstes Hemmnis für die Schaffung von neuen Jobs. In einer Befragung im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft gaben 80 Prozent der Betriebe sowie 73 Prozent der Arbeitnehmer an, dass die Abgaben den Aufbau von Beschäftigung am meisten bremsten. Laut der Umfrage meinen 54 Prozent der Bevölkerung, dass eine Senkung der Sozialabgaben ganz sicher neue Stellen schaffen würde. 41 Prozent erwarten durch niedrigere Einkommensteuern mehr Jobs.”

Mehr zur tns-emnid-Umfrage im Auftrag der INSM finden Sie hier.

Mehr zur INSM-Kampagne Einstieg in Arbeit.

INSM-Politik-Check Schule: Berlins Bildungssenator freut sich über gute Abschneiden und kündigt weitere Verbesserungen an

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Sieht INSM-Studie als Anstoß für Verbesserungen: Berlins Bildungssenator Jürgen ZöllnerIn einer Pressemitteilung hat Berlins Bildungssenator Professor Jürgen Zöllner Stellung genommen. Berlin hatte im vorgestern veröffentlichten “Politik-Check Schule” mit einer glatten 2 abgeschnitten. Die Bundeshauptstadt gehört neben Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern zur Gruppe der fünf Bundesländer, die nach Einschätzung der von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) beauftragten Wissenschaftler des IW Köln ihre schulpolitischen Hausaufgaben nach dem PISA-Schock am besten erledigt haben. Ein Manko in Berlin wie in vielen anderen Bundesländern ist die Tatsache, dass die Politik den Schulen noch nicht genug Eigenständigkeit gewährt. Hierzu heißt es in der Pressemitteilung des Bildungssenators:  

“Die Gesamteinschätzung, dass Berlin derzeit noch nicht alle Möglichkeiten zur Dezentralisierung nutzt, ist dennoch im Grundsatz korrekt.” Senator Zöllner: “Berlin verfolgt mittel- und langfristig das Ziel, den Schulen alle Entscheidungen zu übertragen, die besser und schneller vor Ort geklärt werden können. Zum Beispiel durch die größere Führungsverantwortung von Schulleiter, die Stärkung der Stellung der Eltern in der Schulkonferenz und die Personalkostenbudgetierung (mehr als 80 Prozent der Schulen nutzen im Schuljahr 2007/2008 zusätzlich drei Prozent ihres Lehrkräftebudgets als Vertretungsreserve) hat Berlin nachweislich bereits wichtige Schritte unternommen. Und wir werden die Handlungsfähigkeit der Schulen weiter Schritt für Schritt ausbauen. Wir müssen allerdings die Schulleiter/innen und Schulen für diese zusätzlichen Aufgaben gewinnen und befähigen.”

INSM-Politik-Check Schule: Hier geht es zur WebsiteEin zentrales Thema des INSM-IW-”Politik-Checks Schule” war auch die Forderung nach einem weiteren Ausbau der Ganztagsschulen. Die BIldunsgsexperten des IW Köln vertreten hier den Standpunkt, dass ein verpflichtendes Ganztagsangebot mehr Bildung in kürzerer Zeit vermitteln kann und vor allem auch Kindern aus bildungsarmen Schichten in besonderer Weise nutzt. Dazu Berlins Bildungssenator Zöllner: “Gerade weil wir auch im Sinne des Politik-Checks Kinder aus bildungsärmeren Schichten besser fördern wollen, ist es richtig gewesen, mit dem Ausbau der Grundschulen und damit der Förderung unserer Kinder so früh wie möglich zu beginnen. Das Ganztagsangebot an Oberschulen – bisher sind alle Gesamtschulen und viele Haupt- und Sonderschulen Ganztagsschulen – wollen wir weiter ausbauen.”

Zöllners Fazit: “Die Studie kann einen hilfreichen Beitrag leisten, sich mit dem Stand und der Entwicklung der Berliner Bildungspolitik kritisch, aber unversperrt auseinanderzusetzen. Das für Berlin sehr positive Fazit der Studie ist kein Anlass, dass wir uns zurücklehnen.”

Politikcheck Schule: Die INSM vergibt Zeugnisse für die Bildungspolitik in 16 Bundesländern

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Am 27. Mai erhalten 16 Landesregierungen wissenschaftlich fundierte Zeugnisse von der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Im Auftrag der INSM haben Wissenschaftler untersucht, die gut haben die 16 Bundesländer ihre schulpolitischen Hausaufgaben nach PISA gemacht haben? Was haben Sie dafür getan, dass

- das Qualitätsmanagement an den Schulen verbessert wird?
- dass Schulen auf Ganztagsbetrieb umgestellt werden können?
- dass Schulen selbstständiger arbeiten können?
- dass Hochbegabte ebenso wie sozial Schwächere besser gefördert werden?
- dass die Schulleiter Personalverantwortung bekommen?INSM-Berater Professor Michael Hüther

Dazu wird die INSM eine Studie mit Länderprofilen veröffentlichen. Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und Berater der  Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) wird die Expertise am 27. Mai in der Bundespressekonferenz in Berlin vorstellen. Mit dabei sind auch Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer. Die Einladung zu diesem INSM-Termin finden Sie hier.
Pressekontakt: Carsten Seim, Tel.: (0221) 4981-403, E-Mail: seim@insm.de.

P. S: Die Ergebnisse der INSM-Studie Politikcheck Schule stehen ab dem 27. Mai, 13 Uhr, im Internet unter www.insm-bildungsmonitor.de.

INSM-Studie zu den Beamtenpensionen in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen

Dienstag, den 20. Mai 2008

Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine schreibt unter dem Titel “Einkommensschere öffnet sich weiter” über die Studie der INSM zur Entwicklung der Beamtenpensionen. Artikel-Zitat: ” Schon heute sind die durchschnittlichen monatlichen Pensionen für ehemalige Beamte fast doppelt so hoch wie die Standardrente eines Arbeitnehmers, der 45 Jahre lang vom Durchschnittseinkommen Rentenbeiträge bezahlt hat.” Und die Schere öffne sich weiter, schreibt die HNA unter Berufung auf den Studienautor Professor Winfried Fuest, Wissenschaftler am IW Köln und Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Für den Autor der HNA sprechen dessen Zahlen “eine deutliche Sprache”:
“Wenn nichts geändert wird, sähe die Situation nach der Studie von Professor Fuest im Jahr 2018 so aus: Ein Standardrentner bezöge dann 1307 Euro Rente. Ein Durchschnittspensionär würde 2939 Euro erhalten.” Mehr zur Studie finden Sie hier. Pressemitteilung zur INSM-Expertise.
 

Unicheck-Anzeigenmotiv zur Anzeige des Jahres gewählt

Sonntag, den 18. Mai 2008

INSM-Studentenportal: Anzeige des Jahres in UNICUM33347 Leser der Studenten- zeitschrift UNICUM haben ein Anzeigenmotiv des INSM-Studentenportals www.unicheck.de zur Anzeige des Jahres gewählt. Hier finden Sie das preisgekrönte Anzeigenmotiv von Unicheck als PDF zum Download.

Das Bewertungsportal Unicheck hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufen, damit Studenten als Gebühren zahlende Kunden unter die Lupe nehmen können, wie ihre Hochschule mit ihrem Geld umgeht. Alles über Unicheck, das Studentenportal der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) im INSM-Tagebuch. 

INSM-Berater Hüther im Streitgespräch mit den Ökonomen Horn und Bofinger

Mittwoch, den 14. Mai 2008

INSM-Berater Professor Michael HütherIn einem Streitgespräch mit den Ökonomen Peter Bofinger, Gustav Horn und Charles Blankart hat IW-Direktor Professor Michael Hüther den Niedriglohnsektor als Brücke in den ersten Arbeitsmarkt bezeichnet. Hüther, der auch wissenschaftlicher Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) ist: “Wir beobachten ein Wachstum des Niedriglohnsektors. Aber heißt das, dass die Aufwärtsmobilität gar nicht mehr funktioniert? Nein, denn wenn jemand nach längerer Arbeitslosigkeit zunächst einen Niedriglohnjob aufnimmt, dann steigt die Chance, über kurz oder lang einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu bekommen. Mit dem Niedriglohnsektor haben wir also Brücken gebaut.”

Peter Bofinger, Vertreter einer nachfrageorientierten WirtschaftspolitikDie Welt am Sonntag druckte das Streitgespräch am vergangenen Wochenende in Auszügen. Sie finden es auch hier. An dem Gespräch nahmen die Wirtschaftswissenschaftler Gustav Horn und Peter Bofinger, beide Repräsentanten einer nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik, sowie Charles Blankart teil, der wie Hüther eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik vertritt.

Mehr zum Thema Einstieg in Arbeit finden Sie hier.

Neues INSM-Portal “Einstieg in Arbeit”

Dienstag, den 13. Mai 2008

einstieg-in-arbeit-1-insm-tagebuch.jpg

Vom Kindes- bis zum Rentenalter stehen Arbeitsuchende in Deutschland hohen Hürden gegenüber. Sie kämpfen mit Bildungsdefiziten und ausufernder Bürokratie. Von ihren Bruttolöhnen bleibt ihnen netto wenig. Einstiegshürden sind auch die in Deutschland immer noch hohen Lohnnebenkosten. Die INSM will diese und andere Hürden aus dem Weg räumen, damit noch mehr Menschen die Chance haben, durch eigene Arbeit, Initiative und Leistung erfolgreich zu sein. Denn nur so haben sie die Chance auf beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg. Auf dem neuen INSM-Portal www.einstieg-in-arbeit.de finden Sie Fakten zum Thema, Stimmen von Experten und Prominenten sowie Schicksale von Betroffenen.Aktuell ist die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) zudem mit einer Anzeige in bundesdeutschen Medien präsent. Weitere Schicksale von Menschen, die glücklich sind, wieder in Beschäftigung gefunden zu haben, finden Sie demnächst hier.

INSM-Kurator Randolf Rodenstock im ZEIT-Interview: Merkels Schweigen bei Mindestlöhnen und Managergehältern ist ein Skandal

Freitag, den 2. Mai 2008

INSM-Kurator Randolf RodenstockINSM-Kurator Randolf Rodenstock hat es in einem Interview mit der ZEIT beklagt, dass Bundeskanzlerin Angela Merkel sich zu Fragen des Mindestlohns und der Debatte um Managerhälter nicht deutlicher äußere. Es sei ein Skandal, “dass Angela Merkel und die CDU-Spitze all dies nicht thematisieren”. Wörtlich sagte er: “Die Partei, die den Begriff soziale Marktwirtschaft geprägt hat, überlässt die Diskussion, was sozial und gerecht ist, dem politischen Gegner. Das ist verantwortungslos. Ein Skandal. Es ist eine politische Führungsaufgabe, den Menschen zu erklären, was Gerechtigkeit ist.”

Mehr öffentliche Präsenz erwartet Rodenstock auch von Vorstandsvorsitzenden und Aufsichtsräten: “Öffentlich erklären müssen sich die betreffenden Vorstände und Aufsichtsräte, wenn sie mit gravierenden Vorwürfen konfrontiert werden. Gerade Vorstände und Geschäftsführer großer Firmen müssen sich öfter äußern und so gegen den Irrglauben ankämpfen, in kleinen Unternehmen gebe es nur gute und in großen Konzernen nur eiskalte Manager.” Allerdings fehle vielen seiner
Kollegen “die Zeit oder Übung.

Besorgt äußerte sich Rodenstock darüber, dass “die Akzeptanz der sozialen Marktwirtschaft” in Deutschland “bemerkenswert abgebröckelt” sei: “Der Großteil der Deutschen sagt heute, die soziale Marktwirtschaft sei nicht mehr sozial. Ich sehe das mit Sorge und eine der Ursachen dafür darin, dass wir Vorstände, Unternehmer und Verbandsleute Fragen von Wirtschaft und Ethik zu lange unseren politischen Gegnern überlassen haben: Gewerkschaftern, Attac oder auch der Partei Die Linke.”

Die ZEIT verbreitete das Interview mit Randolf Rodenstock als Agenturmeldung. Zu finden ist diese unter anderem hier.

Das komplette ZEIT-Interview ist am 30. April 2008 erschienen.

Kieler Nachrichten berichten über “wahre Superstars”

Dienstag, den 29. April 2008

INSM-Superstars: Hier finden Sie mehr zur <a href=Arbeit des Klimaforschers Sebastian Krug" />

“Sie sind jung, sie sind klug, und sie waren garantiert noch nie in einer Castingshow: “Deutschlands wahre Superstars”. 50 von ihnen hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in gleichnamigem Buch versammelt. … Mittendrin: Klimaforscher Sebastian Krug aus Kiel.” Das berichteten am 28. April die Kieler Nachrichten.Weiter heißt es in dem Artikel: “”Kein Piercing, keine gefärbten Haare, kein Tattoo. Kein Tanz, kein Gesang, keine Tränen. Sebastian Krug ist das Gegenteil vom Superstar-Typus à la Bohlen. Krug ist Wissenschaftler.” Aktuell arbeitet er an seiner Promotion am Leibniz Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Thema: “Die Meere und der Klimawandel Auf den Spuren der Ozeanversauerung”.

Worum es dabei geht? Zum ersten Mal seit der Zeit vor 2,5 Milliarden Jahren, als Bakterien Sauerstoff in die Atmosphäre abgaben, ist eine einzige Art im Begriff, das Klima seines Heimatplaneten zu verändern. Durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe, in Mengen, die kaum vorstellbar sind, hat es der Mensch vollbracht, Einfluss auf die Atmosphäre, die Ozeane und deren Bewohner zu nehmen. Mehr über Krugs Tätigkeitsfeld findet sich im INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars” und auf der Website zum INSM-Buch.

“Natürlich fühlt Krug sich nicht als Superstar”, schreiben die Kieler Nachrichten: “Der 27-Jährige bezeichnet sich als >Klimaforscher mit ganz normalem Werdegang<. Im Rückblick setzt er an mit der eigenen Kindheit, als er gemeinsam  mit dem Vater die Unterwasserwelt des Mittelmeeres bei ausgedehnten Tauchgängen erforschte. Da unten entstand schließlich auch der Wunsch, Forschungstaucher zu werden. Als Krug deshalb nach dem Abitur von Karlsruhe nach Kiel übersiedelte, musste er feststellen, dass eben diese schon recht zahlreich durch die Ostsee pflügten. Also studierte er lieber Biologie.”

RTL-Nachtjournal berichtet im INSM-Aktion zu Einstiegshürden am Arbeitsmarkt

Dienstag, den 29. April 2008

In einem ausführlichen Stück befasste sich gestern Abend das RTL-Nachtjournal mit der politischen Lage in der Großen Koalition. Dabei berichtete die Nachrichtensendung auch über die Aktion vor dem Berliner Reichstag, mit der die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)  auf Einstiegshürden am Arbeitsmarkt aufmerksam gemacht hatte. Das Video-Podcast finden Sie hier.

Interview: “Wenn es um das Thema Umwelt geht, bin ich optimistisch”

Montag, den 28. April 2008

Superstar in Spiesser: Hier geht es zum InterviewMartin Emmert aus Erlangen ist einer von den 50 Superstars – junge Forscher und Wissenschaftler, die das INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars” vorstellt. Das Jugendmagazin Spiesser interviewte Emmert, der bereits zahlreiche Preise gewonnen hat, jüngst für sein Online-Portal.

Spiesser Einstiegsfrage: Hallo Martin, du hast eine Physik-Facharbeit zum Thema “System zur Elektrischen Energie-Gewinnung aus Abwärme” geschrieben. Wie kommt man denn auf so was? “Ich habe mich schon immer für Umwelt interessiert und mit der Zeit hat sich das stärker ausgeprägt, sodass ich mit dem Experimentieren begonnen habe. Angefangen hat alles mit meiner ersten Jugend-forscht-Arbeit. Das Jahr darauf habe ich wieder daran teilgenommen. Im letzten Jahr bin ich dann auf die Energiegewinnung gekommen und habe das sowohl für Jugend forscht als auch als Facharbeit entwickelt. Durch die Erfahrungen in den letzten Jahren entstehen immer wieder neue Ideen. Dann fängt man an zu tüfteln und es werden erste Erfolge sichtbar. ”

spiesser-insm-tagebuch.jpgIn die Zukunft schaut “INSM-Superstar” Emmert optimistisch. Spiesser-Frage: “Glaubst du, dass wir den Sprung schaffen oder ist unsere Welt dem Untergang geweiht?”
Seine Antwort: “Mmh, in letzter Zeit gab es einen großen Ruck, was die Umwelttechnik anbelangt. Die Gesellschaft interessiert sich wieder dafür und diskutiert über die nötigen Veränderungen. Insofern bin ich eher optimistisch, was diesen Strom anbelangt und glaube schon, dass es zu schaffen ist. Man darf nur nicht den Mut verlieren.”

Lesen Sie hier das ganze Interview.

Hier geht es zum Profil von Sebastian Krug auf der INSM-Site www.wahre-superstars.de.

DER SPIEGEL zitiert INSM-Studie: “Lob für Muster-Unis”

Donnerstag, den 24. April 2008

INSM-Studentenportal UnicheckIn seiner aktuellen Ausgabe zitiert das Nachrichtenmagazin DER SPIEGEL eine Studie von Professor Andreas Hoffjan. Die im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) entstandene Expertise untersucht den Einsatz der Studiengebühren an deutschen Universitäten. Beispielhaft gehen danach die Technische Universität München sowie die Fachhochschulen Osnabrück und Offenburg mit den Gebührengeldern der Studenten um. SPIEGEL-Zitat: “So würden die Studiengebühren an der TU-München besonders zielgerichtet ausgegeben – nach zuvor mit den Studenten abgestimmten Strategieplänen für jeden Fachbereich. Die Fachhochschule Offenburg punktet mit niedrigen Verwaltungskosten für Gebührengelder, Osnabrück mit Sofortmaßnahmen für Studenten.”

Die INSM befasst sich seit längerem mit der Frage, wie die Studiengebühren an deutschen Universitäten verwendet werden. Sie hat dafür die Online-Plattform www.unicheck.de ins Leben gerufen. Darin bewerten Studenten ihre Unis und Hochschulen.  

BDI-Präsident Jürgen Thumann besuchte Präsentation von “Deutschlands wahre Superstars”

Dienstag, den 22. April 2008

BDI-Präsident Jürgen Thumann und Mike de Vries, Geschäftsführer Marketing für Deutschland GmbH„Deine Zukunft ist unsere Zukunft“ – unter diesem Motto warb die Siemens AG im Rahmen der Kampagne “Land der Ideen” auf der Hannover Messe vom 21. bis zum 25. April dafür, dass sich mehr junge Menschen für den Ingenieurberuf interessieren. Vertreten war die von Bundesregierung und Bundesverband der deutschen Industrie getragene Kampagne  in der Ausstellungshalle “TectoYou”.

Präsentiert wurden dabei unter anderem auch das INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars”, das 50 junge Wissenschaftler und Forscher vorstellt, die an der Welt von Morgen arbeiten. Das Foto zeigt BDI-Präsident Jürgen Thumann (Mitte) am 22. April bei einem Besuch des Standes. „Die Technikbranche ist ein Industriezweig mit Zukunft. Deshalb ist es notwendig, hier die Weichen neu zu stellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben”, erklärte Thumann.

Das Foto zeigt BDI-Präsident Jürgen Thumann mit Mike de Vries, Geschäftsführer der “Marketing für Deutschland GmbH” vor den Stellwänden des Buches “Deutschlands wahre Superstars” der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

Pressemitteilung zum Thema.

Mehr über TecToYou.

Das INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars” finden Sie hier.

INSM-Studie ermittelt die tatsächlichen Fahrtkosten von Berufspendlern

Mittwoch, den 27. Februar 2008

INSM-Fahrtkostenranking: Hier geht es zur WebsiteWas kostet der Weg zur Arbeit? Das ermittelt eine aktuelle Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Im Auftrag der INSM hat die IW Consult die tatsächlichen Kosten für das Pendeln in den 100 größten Städten Deutschlands ermittelt. Berufspendler müssen danach jährlich 1900 Euro ausgeben, um mit einem Mittelklasseauto der Golf-Klasse zur Arbeit zu kommen.

Die Fahrtkosten schwanken je nach Region und Stadt sehr stark. Am billigsten ist der Weg zur Arbeit mit durchschnittlich 1.395 Euro im Jahr in Ludwigshafen. Am teuersten ist er in Velbert mit 2705 Euro. Lesen Sie hier mehr über die Gründe, warum die Kosten fürs Pendeln regional so unterschiedlich sind.

Die Studie zeigt: Die Menschen müssen für ihre berufliche Mobilität erhebliche finanzielle Belastungen in Kauf nehmen. Der Weg zur Arbeit kostet im Schnitt nahezu das durchschnittlichen Monatsbruttoeinkommen eines Arbeitnehmers. Fast ein Drittel dieser Kosten verursacht der Staat über Steuern und Abgaben – vor allem durch die sehr hohe Steuerbelastung von Treibstoff und auch durch die Anfang 2007 nochmals erhöhte Mehrwertsteuer.

Kommentar von INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer: „Wenn die Politik von den Menschen mehr berufliche Mobilität fordert, muss sie gleichzeitig darauf achten, dass die Belastungen nicht weiter steigen.” Deshalb solle auch die “Höhe der Mineralölsteuer überdacht werden”.

Fahrtkostenprofile aller 100 untersuchten Städte finden Sie im Internet unter www.insm-fahrtkostenranking.de. Hier sind auch durchschnittliche Kosten für den Öffentlichen Nahverkehr und sowie die Autoversicherung für alle 100 untersuchten Städte abrufbar. Hier erfahren Sie auch mehr zur Methodik des INSM-Fahrtkostenrankings. Hier finden Sie auch die Berechnungsgrundlagen des INSM-Pendler-Rankings.

Alle Daten und der Endbericht zur Studie finden Sie auf dem Webportal www.insm-fahrtkostenranking.de.

Die INSM-Pressemeldung als PDF zum Download.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

Spiegel online über den Begriff “Neoliberal”

Samstag, den 9. Februar 2008

“Das Wort “neoliberal” ist zum politischen Kampfbegriff verkommen. Von CSU-Politikern bis zu Vertretern der Linken: Der unsoziale Generalverdacht wird gern und schnell formuliert – dabei hat die Vokabel mal so unschuldig begonnen.”

Zitat aus einem Artikel des Nachrichtenportals SPIEGEL online. Weiter heißt es in diesem Artikel: “Den Kämpfern wider die neoliberale Kälte gilt vor allem als heilige Pflicht, die soziale Marktwirtschaft gegen die Angriffe der Neoliberalen zu schützen. Da sind sich die Gefährten aller Parteifarben einig. Das Ansinnen ist einigermaßen komisch und zeugt vor allem von eklatanter Vokabelschwäche der ebenso eifernden wie eifrigen Politiker. Denn, liebe Anti-Neoliberalen, verehrte Frau Nahles, sehr geehrter Herr Minister Seehofer, Genosse Lafontaine, Sie alle müssen jetzt sehr tapfer sein, weil: Die soziale Marktwirtschaft ist eine Idee von Neoliberalen.”

Lesen Sie hier mehr.

Lesen Sie auch, was INSM-Botschafter Oswald Metzger zum Thema ”Neoliberal” sagt.

“Eine wirklich sinnvolle Prüfung”: INSM-Parkgebührenranking macht weiter Schlagzeilen

Donnerstag, den 31. Januar 2008

“Parkhausgebühren: Was der Preis über die Stadt verrät” titeln die Kieler Nachrichten heute in einem Bericht über das Parkgebührenranking der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). “Im Vergleich von 100 Städten landet hinsichtlich der Gebührenhöhe in Parkhäusern Kiel auf Platz 69. …  Fast schon hinteres Drittel also, bedeutend näher am Parkhausgebühren-Absahner München, wo man luxuriöse neun Euro berappt, als am Parkhausgebühren-Minimalisten Marl (bei Recklinghausen), wo charmante null Euro (null!) in derselben Zeit verlangt werden”, schreibt das Blatt. Zu Wort kommt in dem Artikel auch der Kieler Tiefbauamtsleiter Uwe Schmeckthal. Dieser erklärte dem Bericht zufolge, dass die Stadt auf die privaten Parkhäuser keinen Einfluss habe. Zudem seien die Gebühren der städtisch bewirtschafteten Parkhäuser “etwas geringer”. Die Kieler Nachrichten sprechen von einem für ihre Stadt “schmerzlichen Vergleich”, den die “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” in Auftrag gegeben habe.

Den Nordkurier inspririerte das INSM-Parkgebührenranking zu einer Umfrage in weiteren Städten des eigenen Verbreitungsgebietes. “Wie eine Umfrage unserer Zeitung ergab, gibt es für die zentrumsnahen Parkhäuser oder -flächen auch hier Preis-Unterschiede. In Neubrandenburg beispielsweise kosten vier Stunden Parken im Durchschnitt 3,50 Euro, während in der Müritzstadt Waren im Durchschnitt 1,86 Euro gezahlt werden müssen. Beim Luftkurort handelt es sich allerdings um Parkflächen im Freien, wobei auf einem dieser Plätze die Parkdauer auf zwei Stunden beschränkt ist. Ein Parkhaus soll in diesem Jahr eröffnet werden. Vier Stunden im Zentrum der Lilienthalstadt Anklam kosten im Durchschnitt 3 Euro, im Parkhaus Heringsdorf auf der Insel Usedom müssen 2,50 Euro berappt werden. Das Parken in den Zentren der beiden uckermärkischen Städte Prenzlau und Templin ist mit Parkscheibe bei eingeschränkter Zeitdauer möglich.”

“Eine wirklich sinnvolle Prüfung”, findet die Rheinische Post. “Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat ermitteln lassen, was das Parken in den Zentren der 100 größten Städte Deutschlands kostet. “Am teuersten – klar – ist das Parken in Metropolen wie München (neun Euro/vier Stunden), Hamburg und Köln, aber auch in Städten mit besonders attraktiven Einkaufsmeilen wie Mainz. Leverkusen steht in dem Vergleich gar nicht so schlecht da. 3,80 Euro muss man laut Studie berappen, macht im Ranking Platz 23.

Die Studie: Im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hat die IW Consult GmbH bundesweit ermittelt, was das Parken in den Zentren der 100 größten Städte Deutschlands kostet. Exemplarisch weist dieses INSM-Parkgebühren-Ranking aus, wieviel jemand bezahlen muss, der sein Auto am Samstag vormittag für vier Stunden in einem Parkhaus im Stadtzentrum abstellt. Hier geht finden Sie mehr über das INSM-Parkgebührenranking in den 100 größten Städten Deutschlands. Die INSM-Parkgebühren-Profile der Städte nach Bundesländern geordnet finden Sie hier.

INSM-Kopf der Woche: Handelsblatt-Interview mit Handballweltmeister Heiner Brand zur EM in Norwegen

Donnerstag, den 17. Januar 2008

“Wir haben einen gewissen Stolz entwickelt, sagt Nationaltrainer Heiner Brand in einem heute verbreiteten Interview des Handelsblattes. Brand und die deutsche Nationalmannschaft „peilen in Norwegen ihren nächsten Titel an“, schreibt das Handelsblatt in der Überschrift zu einem heute erschienenen Interview. Dabei ging es auch um das gesellschaftspolitische Engagement von Heiner Brand.

Handelsblatt-Frage: Ihre Vorträge waren gut besucht. Weil die Leute einige Modelle aus dem Handball auf den eigenen Alltag übertragen wollen?“ Antwort des Trainers:

„Das denke ich schon. Das merke ich an den Reaktionen der Leute. Dinge, die bei uns im Mannschaftssport selbstverständlich sind, wie wir miteinander umgehen, wie Disziplin und Hierarchien bei uns existieren, das ist offenbar interessant für die Menschen. Ich versuche zu betonen, dass sich ein Vertrauensverhältnis aufbauen muss zwischen den einzelnen Leuten und zu zeigen, dass das eine wichtige Grundlage ist für eine gute Zusammenarbeit. Das geht in der Wirtschaft heute häufig unter.“

Viele Anfragen, die nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft kamen, lehnte Brand ab. Für eine Anzeige der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) ließ er sich gewinnen. Im Handelsblatt begründete er seine Entscheidung:

„Ich habe mich informiert über das, was dahinter steckt, die Philosophie Ludwig Erhards. Marktwirtschaft auf der einen Seite, aber eben auch die soziale Komponente. Das spricht mich schon an. Da konnte ich was machen, wo ich dahinter stehe. Und das Thema ist aktueller denn je. Das Schlagwort der Sozialen Marktwirtschaft wird ja in der Öffentlichkeit immer gebraucht. Oft fehlt aber entweder die Marktwirtschaft oder die soziale Komponente. Das stört mich.“

Dem Teamgeist misst Brand seit jeher besondere Bedeutung bei:

„Nach der WM habe ich, unabhängig vom Erfolg, viele positive Rückmeldungen über das Auftreten der Mannschaft erhalten. Sowohl auf dem Spielfeld, wo der kämpferische Einsatz, der Mannschaftsgeist vorbildlich war. Aber auch in den Interviews. Wie meine Spieler danach aufgetreten sind, welche Meinungen sie kundgetan haben. Da verkörpert die Mannschaft offensichtlich auch Normalität.“

Die Ziele des Weltmeisters zur Europameisterschaft in Norwegen sind naturgemäß ehrgeizig:

„Aufgrund der gewachsenen Popularität haben wir einen gewissen Stolz entwickelt – und wir haben jetzt, dessen ist sich jeder in der Mannschaft bewusst, auch eine Verpflichtung gegenüber dem deutschen Handball.“ 

Lesen Sie hier, was Heiner Brand in einem INSM-Interview zur Lage in Deutschland sagte und was er empfiehlt, um das Land auch wirtschaftlich weiter nach vorn zu bringen. Brand fordert einen “ständigen Anpassungsprozess, der sich langfristig auszahlt” – einen “Masterplan”, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Deutschland in Gang zu bringen. Hier geht es zur Anzeige der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

INSM-Anzeigenmotiv mit Handballweltmeister Heiner Brand


 

INSM-Studie zur Krankenkassenbeiträgen macht Schlagzeilen: “Der Trend stimmt”

Dienstag, den 8. Januar 2008

Die gestern veröffentlichte Studie der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) zur Entwicklung der Krankenkassenbeiträge hat eine bundesweite Debatte ausgelöst.  Auszüge aus der Presse vom heutigen Tag.

“Gesundheit wird noch teurer Kassenbeiträge: Experte erwartet schon bald saftige Erhöhungen”, titelt die Augsburger Allgemeine. Fazit des Autors am Schluss des Artikels: “Insgesamt kommt das Münchner Institut zu dem Schluss: Noch nie ist in der Bundesrepublik ein Beitragssatz nach einer Reform so stark angestiegen wie beim Gesundheitsfonds.” 

“Ein Fonds als Preistreiber?” fragt die Badische Zeitung. Zitat aus dem Artikel: “Kanzlerin Angela Merkel (CDU) hat es kommen sehen. Als sie im Juli 2006 nach einer langen Verhandlungsnacht den schwarz-roten Kompromiss zur Gesundheitsreform vorstellte, sagte sie: “Das hat so viele Facetten und so viele Auswirkungen, dass wir uns noch lange damit beschäftigen werden.”

“Gesundheit: Keine ehrliche Bilanz.” So kommentiert das Quickborner Tageblatt die Ergebnisse der INSM-Studie. “…die Beschwichtigungen aus dem Gesundheitsministerium” sind nach Auffassung des Kommentators “unglaubhaft”: “Elke Ferner, stellvertretende SPD-Fraktionsvorsitzende, spricht die Erwartung vieler Gesundheitspolitiker offen aus. Im Gegensatz zur eigenen Ministerin Ulla Schmidt erwartet Ferner von der Einführung des Gesundheitsfonds ab 2009 höhere Kassenbeiträge. Grund dafür sind vor allem Preissteigerungen durch die Reform der Arzthonorare, zusätzliche Kassenleistungen und ein Kostenschub bei den Krankenhäusern.” 

Auch die Berliner Morgenpost beschäftigte sich mit der Debatte, die die INSM-Studie ausgelöst hat. Die Blatt erwähnte die Hinweise der Bundesregierung auf die gute Konjunktur, die den Beitragsverlauf günstig beeinflussen werde. Zudem hätten die Krankenkassen “Schulden abgebaut, die Konjunktur bringe mehr Menschen in Arbeit. Auch steige der Bundeszuschuss 2009 auf vier Milliarden Euro.” Allerdings, so das Blatt, “erwarten die Krankenkassen selbst einen Beitragsschub. Die Barmer Ersatzkasse hatte im Dezember eine Erhöhung auf 15,5 Prozent vorausgesagt. Eine Sprecherin der Techniker Krankenkasse sagte: “Es ist realistisch, dass  der Beitrag 2009 bei mindestens 15,0 Prozent liegt.” 

“Krankenversicherte müssen 2009 mehr zahlen Von der Politik festgelegter Beitragssatz wird voraussichtlich die 15-Prozent-Marke übersteigen”, titelte die Berliner Zeitung. Die Zeitung beschäftigt sich auch mit der politischen Großwetterlage, in der der Gesundheitsfonds eingeführt wird. Zitat: “Die Festlegung des Einheitsbeitrages wird nach Ansicht von Fachleuten durch verschiedene Faktoren erschwert: Zum einen soll der Beitragssatz so hoch sein, dass die Krankenkassen nicht direkt zu hohen Zusatzprämien greifen müssen. Das würde bedeuten, dass der Satz vergleichsweise hoch anzusetzen ist. Zum anderen findet die Diskussion um den Beitragssatz im Umfeld wichtiger Landtagswahlen und im Vorfeld der Bundestagswahl statt. Vor allem dem SPD dominierten Bundesgesundheitsministerium unter Ulla Schmidt (SPD) dürfte daher an einer Dämpfung des Beitragsanstieges gelegen sein. Nicht wenige  Experten aus dem Gesundheitssystem halten auch eine Verschiebung des Gesundheitsfonds aus wahltaktischen Gründen für möglich.”   

Auch der Berliner Tagesspiegel beschäftigt sich ausführlich mit der Debatte über die Expertise der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und kommt am Schluss des Artikels zu folgendem Fazit: “Unbestritten ist aber, dass die Ausgaben der Kassen weiter steigen werden, unter anderem für Medikamente. Allein die Reform der Arzthonorare ab 2009 wird die Kassen mit zwei bis drei Milliarden Euro zusätzlich belasten – das entspricht 0,2 bis 0,3 Beitragspunkten. Außerdem müssen einige Kassen bis Ende 2008 ihre Schulden abbauen, betroffen sind vor allem Ortskrankenkassen im Westen.”  

“Gesundheitsfonds gefährdet Lohnplus”, schreibt die Financial Times Deutschland unter Bezug auf  die INSM-Studie zu den Folgen des Gesundheitsfonds. “Studie sagt deutlich höhere Beitragssätze ab 2009 voraus – Anstieg droht Entlastung bei Arbeitslosenversicherung aufzufressen”, heißt es in der unterzeile zum Artikel. 

Kommentar der Frankfurter Rundschau zur INSM-Studie: “Eine Woche ist das Jahr alt, und schon hat die große Koalition eine Debatte am Hals, die sie so bald nicht mehr loswerden dürfte. Sie findet statt auf dem Feld der Gesundheitspolitik, auf dem zuletzt wegen Ermattung der Akteure wenig los war. Und sie bietet allein schon deshalb viel Zündstoff, weil es um die Beiträge geht, die gesetzlich Versicherte künftig vielleicht mehr werden zahlen müssen als bisher.” 

“Der Trend stimmt”, kommentieren die Kieler Nachrichten die aktuelle INSM-Untersuchung. Zitat: “Die Studie (belegt) einen Trend, den auch höhere Bundeszuschüsse allenfalls abmildern können. Allein die Gesundheitsreform 2007 nahm sechs neue Leistungen in den Kassenkatalog auf, schrieb empfohlene Impfungen ebenso als verpflichtend fest wie Mutter/ Vater-Kind-Kuren, begann mit Blick auf alte und schwerkranke Menschen den Ausbau der ambulanten Versorgung. Alles hilfreiche, im Einzelfall lebensrettende Leistungen. Aber eben auch Angebote, die viel Geld kosten.” 

“Steigt der Kassenbeitrag für Millionen?” fragt die Kölnische Rundschau und schreibt am Schluss ihres Berichtes über die Studie der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft): “Die Barmer Ersatzkasse hatte im letzten Dezember 15,5 Prozent vorausgesagt. Der BKK-Bundesverband hält die neuen Zahlen “nicht für aus der Luft gegriffen”.  

Die Dresdner Neuesten Nachrichten gaben die Debatte um die INSM-Studie unter anderem wie folgt wieder: “Die FDP (sah sich) in ihrer Kritik am Gesundheitsfonds bestätigt. “Die schwarz-rote Gesundheitsreform 2007 kommt die Bürger teuer zu stehen”, erklärte der FDP-Gesundheitsexperte Daniel Bahr. “Schuld an dem Anstieg ist der von der Koalition geplante Gesundheitsfonds, der eine neue bürokratische Geldumverteilungsbehörde ist.” Auch die Linksfraktion äußerte Befürchtung, dass die Kassenbeiträge steigen werden.” 

Die Märkische Allgemeine spiegelte die landespolitische Debatte nach Veröffentlichung der INSM-Expertise: “Linkspartei und FDP forderten … einen Stopp des Gesundheitsfonds. Die gesundheitspolitische Sprecherin der SPD-Landtagsfraktion, Martina Münch, kritisierte ein “Stochern im Nebel”. Viele Entwicklungen seien noch gar nicht absehbar. Ihre Kollegin Roswitha Schier von der CDU warnte dagegen vor neuen Belastungen für die Beschäftigten. Notfalls müsse man in der Sommerpause noch Korrekturen an der Reform vornehmen.” 

Artikel-Zitat aus der Nordwest-Zeitung, die ebenfalls über die INSM-Studie berichtete: “Auch Norbert Klusen, Vorstandsvorsitzender der Techniker-Krankenkasse, rechnet 2009 mindestens mit einer 15 vor dem Komma. “Sinkende Gesundheitskosten sind eine Lebenslüge mancher Politiker“, sagte er gegenüber dieser Zeitung. Den Vorwurf, die Kassen schöpften die Möglichkeiten zur Kostensenkung nicht aus, bezeichnete er als “Unsinn”. Die Kaufmännische Krankenkasse KKH in Hannover forderte eine Verschiebung des Gesundheitsfonds.” 

“Gewünschte Beitragssteigerung – Die Krankenkassen werden teurer, weil es die Politik so will”, kommentierten die Nürnberger Nachrichten. Zitat: “Ein Monstrum steht vor der Tür, doch das hat bislang kaum jemanden gekümmert: Am 1. Januar 2009 wird der Gesundheitsfonds eingeführt, und er wird unser Gesundheitssystem gründlich umkrempeln. Das war den meisten Versicherten bisher herzlich egal, 2009 klang nach ferner Zukunft. Doch die Meldung, dass an diesem Stichtag der Kassenbeitrag auf das Rekordniveau von 15,5 Prozent steigen könnte, sollte auch den letzten Träumer aufgeweckt haben.”  

Schlagzeile der Rheinischen Post: Kassenbeiträge bald bei 15,5 Prozent? AOK Rheinland: “Höhere Sätze sind durchaus möglich.” 

“Grund für die pessimistische Schätzung des Instituts sind steigende Kosten des Gesundheitswesens”, schreibt die Süddeutsche Zeitung. “So erhalten niedergelassene Ärzte durch die neue Honorarordnung künftig mehr Geld. Auch wird erwartet, dass die Arzneimittelkosten und die Ausgaben der Krankenhäuser weiter steigen. Darum rechnet auch der Sachverständigenrat zur Begutachtung des Gesundheitswesens mit einem Beitrag von mehr als 15 Prozent im Jahr 2009. “Die Prognose ist in der Tendenz richtig”, sagte der Vorsitzende Eberhard Wille.”   

Mehr zu dieser Expertise der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) finden Sie hier.  

INSM-Berater Oswald Metzger im Neuen Deutschland: Debatte um Managergehälter “verantwortungslos”

Montag, den 7. Januar 2008

Oswald Metzger schrieb in der Saarbücker Zeitung über die Politik der Großen Koalition (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, INSM)Oswald Metzger, Publizist und Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) findet die von der Politik “mit Blick auf kommende Wahlen” ausgelöste Debatte um die Gehälter von Managern “veranwortungslos”. Dies bringt er in einem Aufsatz für die Tageszeitung “Neues Deutschland” zum Ausdruck.

Zitat aus dem Aufsatz von INSM-Berater Oswald Metzger: “Die Manager, von denen hier die Rede ist, sind Angestellte großer Kapitalgesellschaften. Doch prägend für die unternehmerische Seite in Deutschland sind diese Leute nicht! Mehr als 90 Prozent aller Unternehmen sind mittelständisch. Auch diese Unternehmer werden durch die fortgesetzten Politiker-Appelle an den Sozialneid in Misskredit gebracht. Jene, die Unternehmer aus wahltaktischen Motiven als Raffkes abstempeln, müssen sich fragen, wie sie den Geist wieder in die Flasche zurückbekommen, wenn sie einmal an die Regierung kommen oder dort bleiben. Wenn es dann zum Beispiel gilt, mit Blick auf internationale Konkurrenz Abgaben zu senken oder weitere Barrieren auf dem Arbeitsmarkt einzureißen, damit Unternehmen hierzulande besser arbeiten und neue Arbeitsplätze schaffen können.”

neues-deutschland-insm-tagebuch.jpgLesen Sie hier den ganzen Aufsatz von INSM-Berater Oswald Metzger in der sozialistischen Tageszeitung Neues Deutschland.