Archiv der Kategorie 'INSM-Rankings'

Braunschweiger Zeitung berichtet über INSM-Fahrtkostenranking

Montag, den 18. August 2008

INSM-Fahrtkostenranking: der Kostenvergleich für Berufspendler“So teuer ist die Fahrt zur Arbeit”, titelte in der vergangenen Woche die Braunschweiger Zeitung unter Berufung auf das INSM-Fahrtkostenranking. Im Schnitt bezahlt danach ein Braunschweiger Pendler 1824 Euro im Jahr.

Zum Stadtprofil von Braunschweig.

INSM im ersten Halbjahr 2008: alle Infos im neuen INITIATIVE EXPRESS

Sonntag, den 17. August 2008

INSM-Newsletter INITIATIVE EXPRESS erschienenINITIATIVE EXPRESS, der aktuelle Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, informiert Sie in Wort und Bild über Aktionen, Personen, Podien, Studien und mehr rund um die Arbeit der INSM im ersten Halbjahr 2008.

Aus dem Inhalt:  Einstieg in Arbeit – niemand soll ohne Beschäftigungschance bleiben; Der “Pflegerenditor”: Raffelhüschens neue Internet-Rechenmaschine; Angela Merkel: “Wir müssen allen einen Einstieg ermöglichen und einen Aufstieg erleichtern; Handballweltmeister Heiner Brand über sein Engagement für die INSM; Wissenschaftler-Disput: Hüther und Blankart vs. Horn und Bofinger: Was bringt wirklich mehr Jobs?Einsteiger – Menschen, die einen neuen Job gefunden haben; sechstes INSM-WiWo-Bundesländerranking: Zwei Überraschungssieger im Norden, “Wohlfühl-Süden”; INSM-Schulbuchstudie: In anderen Ländern lernen Schüler besser, wie man Unternehmer wird; INSM-Politik-Check Schule: Erstmals erhielten alle Landesregierungen schulpolitische Zeugnisse; Kooperation von INSM und der Zeitschrift ELTERN: Kindergartenmonitor – der erste bundesweite Kitagebührenvergleich; INSM-Aktion: Happy Birthday Soziale Marktwirtschaft: Grußadressen von zwei früheren Staatsoberhäuptern und vielen weiteren Prominenten; INSM-Fahrtkostenranking: Wie teuer der Weg zu Arbeit wirklich ist – 100 Städte im wissenschaftlichen Vergleich. INSM-Newsletter INITIATIVE EXPRESS als PDF zum Download. 

Konsequenzen aus INSM-Fahrtkostenranking: Bericht der Sächsischen Zeitung

Freitag, den 18. Juli 2008

PendlerranklingNach einem Bericht der Sächsischen Zeitung hat das INSM-Fahrtkostenranking in Sachsen zu Konsequenzen im Sinne der Berufspendler geführt. “Auf einer Internetseite können Tagespendler Gleichgesinnte für den Arbeitsweg finden”, so der Artikel. Das Fahrtkostenranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hatte durchschnittliche Kosten von 2200 Euro pro Jahr ergeben, die sächsischen Berufspendlern entstehen.

Ab dieser Woche”, so die Sächsische Zeitung weiter, “können Pendler auf einer neuen Internetseite Mitfahrgelegenheiten für die tägliche Fahrt zur Arbeit suchen oder anbieten.” Die Adresse der Website: www.sachsen.pendlernetz.de. Betreiber der Plattform ist die Sächsische Energieagentur (Saena). Sie arbeitet im Auftrag des Freistaates Sachsen an Konzepten, um den Energieverbrauch zu reduzieren.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

Rückfragen zum INSM-Fahrtkostenranking: Carsten Seim, Projektleiter, 0221 4981 403.

INSM-Bundesländerranking im Ringstorff-Interview der Illustrierten SUPER ILLU

Freitag, den 18. Juli 2008

INSM-Bundesländerranking 2008: Mecklenburg-Vorpommerns Regierungschef Harald Ringstorff im SUPER ILLU-InterviewSelbstbewusst ist Mecklenburg-Vorpommerns Ministerpräsident Harald Ringstorff (SPD) in einem Interview mit der Zeitschrift SUPER ILLU dem Eindruck entgegengetreten, sein Bundesland sei auf Dauer rückständig. Der Redakteur hatte den Regierungschef mit einem Zitat des Reichskanzlers Bismarck konfrontiert. Dieser hatte einmal scherzhaft gesagt: “Wenn die Welt untergeht, so ziehe ich nach Mecklenburg, dort geschieht alles 50 Jahre später.”

Antwort Ringstorff: “Der Mann hat sich kräftig geirrt. Nach einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft stehen wir in der Dynamik der Entwicklung in Deutschland an zweiter Stelle. Das zeigt, wo es bei uns hingeht. Übrigens haben wir in der gewerblichen Wirtschaft mit 19, 5 Prozent 2007 die höchsten Zuwachsraten in Deutschland – und der Fremdenverkehr hat daran einen gewichtigen Anteil.”

Ringstorff bezog sich dabei auf das jüngst veröffentlichte Bundesländerranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Mecklenburg-Vorpommern hatte darin mit Platz 2 abgeschnitten.

Hier finden Sie das Länderprofil von Mecklenburg-Vorpommern zum Download.

Hier geht es zum Bundesländerranking von INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und WirtschaftsWoche. 

INSM-Bundesländerranking: Brandenburgs Wirtschaftsminister sieht sich “auf richtigem Weg”

Freitag, den 13. Juni 2008

INSM-WiWo-Bundesländerranking: Hier geht es zum Länderprofil BrandenburgsIn einer Stellungnahme zum INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008 hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) deutlich gemacht, dass er sich durch die Studie in seiner Politik bestätigt fühle. Brandenburgs Abschneiden als Bundesland mit der fünfthöchsten Wirtschaftsdynamik zeige, dass die Neuausrichtung der märkischen Wirtschaftspolitik richtig gewesen sei, sagte Junghanns am Freitag in Potsdam. “Der Abschied von der Gießkanne war richtig, die wirtschaftspolitische Ausrichtung des “Stärken stärken” bewähre sich. Junghanns warnte dem dpa-Bericht zufolge “zugleich vor Euphorie”. Brandenburg habe noch erhebliche Anstrengungen vor sich.

Bei der heutigen Pressekonferenz von INSM und Wirtschaftswoche erklärte dazu INSM-Geschäftsführer Dieter Rath, dass Brandenburg wie andere ostdeutsche Bundesländer – vor allem Mecklenburg-Vorpommern – in besonderer Weise Boden am Arbeitsmarkt gut gemacht haben – eine Folge des Aufschwungs der letzten Jahre. Gleichzeitig machte Rath auch deutlich, dass die Ost-Länder bei Wohlstandsdaten noch zurückliegen.

Zum Beispiel auch zum prosperierenden Süden und Südwesten der Republik. Hierzu erklärte INSM-Geschäftsführer Dieter Rath: “Kurzum, Baden-Württemberg , Bayern und auch Hamburg sind in der Globalisierung gut aufgestellt”. Die INSM-WiWo-Bundesländerranking: Hier geht es zum Länderprofil BayernsHansestadt hat den Dynamikvergleich knapp vor Mecklenburg-Vorpommern gewonnen, gefolgt von Bayern. Die Initiatoren des Rankings machten deutlich, dass diese Länder beim “Ist-Zustand” sehr große Unterschiede aufweisen. Im Dynamikvergleich entscheide jedoch der Grad der Verbesserung. Denn um Verbesserung gehe es ja im föderalen Wettbewerb, den das INSM-WiWo-Bundesländerranking unterstützen soll. Dabei zeigt sich, dass auch die starken Südländer sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern gleichfalls eine überraschend starke Dynamik entwickeln.

Bayern arbeitet sich bei der Wirtschaftsdynamik auf den dritten Platz vor”, titelte der dpa-Landesdienst Bayern und zitierte INSM-Projektleiter Carsten Seim mit den Worten: “Bayern entwickelt sich von einem sehr hohen Niveau aus weiterhin sehr positiv und setzt sich damit absolut betrachtet weiter ab von anderen Regionen in Deutschland”.

Die Ranglisten des INSM-WiWo-Bundesländerrankings.

Hier finden Sie die Studie komplett im Internet: www.insm-bundeslaenderranking.de.

Hier finden Sie alle Länderprofile des INSM-WiWo-Bundesländerrankings zum Download.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008 wird in Berlin vorgestellt: Der neue Ministerpräsident des Jahres steht fest

Donnerstag, den 12. Juni 2008

INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008Wissenschaftlich haben Ökonomen der IW Consult GmbH im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche zum sechsten Mal die wirtschaftschaftliche Leistungsfähigkeit aller 16 Bundesländer untersucht. Heute, Freitag, ab 11 Uhr, wird die Expertise im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Ab heute Mittag stehen die Ergebnisse dieser aus 98 wirtschaftlichen und strukturellen Daten zusammengesetzten Studie auf www.insm-bundeslaenderranking.de zur Auswertung im Internet. Der Regierungschef des Dynamiksiegers im INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008 wird Ministerpräsident des Jahres. In diesem Jahr gibt es einen Überraschungssieger, der nicht aus dem Süden der Republik kommt.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

Unicheck-Studie: Welche Verwaltungskosten sich Hochschulen für die Bearbeitung von Bafög-Anträgen genehmigen

Mittwoch, den 11. Juni 2008

INSM-Studentenportal UnicheckIm Durchschnitt belaufen sich die allein die Verwaltungskosten der Hochschulen für das Bearbeiten eines Bafög-Antrages auf 220 Euro pro Jahr. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des INSM-Studentenportals Unicheck, über die die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. “Euro 220 Euro je Bafög-Antrag nur für Verwaltung”, titelte das Blatt. Unter Berufung auf die Unicheck-Studie schreibt die FTD weiter: “Beim Bearbeiten der Anträge für die staatliche Ausbildungsförderung Bafög wirtschaften die Studentenwerke unterschiedlich effizient. So belaufen sich die Verwaltungskosten des Bafög-Amts an der Uni Frankfurt auf 330 Euro pro Student und Jahr, dort bewältigt ein Sachbearbeiter jährlich 500 Anträge. In Köln sind es 700 Anträge, die Kosten liegen bei 155 Euro.”

Allerdings sind die Bedigungen, unter denen die Studentenwerke in den unterschiedlichen Bundesländern arbeiten können, sehr unterschiedlich. So können bayerische Bafög-Ämter Streitfälle an eine andere Behörde abgeben, wenn beispielsweise Eltern keinen Unterhalt für ihre studierenden Kinder zahlen.

Zum INSM-Studienportal Unicheck geht es hier.

Schleswig Holsteins Kultusministerin zum INSM-”Politik-Check Schule”

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Kommentierte die INSM-Studie: Ute Erdsiek-Rave“Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass wir den aktuellen Bildungsherausforderungen mit den richtigen Konzepten begegnen.” So kommentierte Schleswig Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave die Ergebnisse des INSM-Politik-Checks Schule, einer Studie, die die schulpolitischen Fortschritte in 16 Bundesländern seit dem PISA-Schock 2001 analysiert. Schleswig-Holstein erreichte im Durchschnitt aller fünf in der Studie untersuchten Reformbereiche eine 3+.In einer Pressemeldung des schleswig-holsteinischen Kultusministeriums heißt es weiter: “Die Bereiche, in denen Schleswig-Holstein Nachholbedarf attestiert werde, würden bereits mit viel Elan angegangen. Das gelte für die Reduzierung von Klassenwiederholungen, etwa durch die flächendeckende Arbeit mit individuellen Lernplänen für Schülerinnen und Schüler genauso wie für den Ausbau verpflichtender Ganztagsschulangebote.”Die Landesregierung hat bereits im vergangenen Jahr vereinbart, 50 zusätzliche Stellen für die Errichtung gebundener Ganztagsschulen mit verpflichtendem Angebot bereit zu stellen, um Kinder und Jugendliche in besonderen sozialen Brennpunkten und mit hohem Migrantenanteil zu fördern”, sagte die Ministerin. “Auch die in der Studie als nicht ausreichend angesehene Eigenverantwortlichkeit der Schulleitungen haben wir in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestärkt und diesen Weg werden wir auch konsequent weitergehen.”

Die Pressemeldung des schleswig-holsteinischen Kultusministeriums zum INSM-”Politik-Check Schule” finden Sie hier.

INSM-Politik-Check Schule: Berlins Bildungssenator freut sich über gute Abschneiden und kündigt weitere Verbesserungen an

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Sieht INSM-Studie als Anstoß für Verbesserungen: Berlins Bildungssenator Jürgen ZöllnerIn einer Pressemitteilung hat Berlins Bildungssenator Professor Jürgen Zöllner Stellung genommen. Berlin hatte im vorgestern veröffentlichten “Politik-Check Schule” mit einer glatten 2 abgeschnitten. Die Bundeshauptstadt gehört neben Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern zur Gruppe der fünf Bundesländer, die nach Einschätzung der von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) beauftragten Wissenschaftler des IW Köln ihre schulpolitischen Hausaufgaben nach dem PISA-Schock am besten erledigt haben. Ein Manko in Berlin wie in vielen anderen Bundesländern ist die Tatsache, dass die Politik den Schulen noch nicht genug Eigenständigkeit gewährt. Hierzu heißt es in der Pressemitteilung des Bildungssenators:  

“Die Gesamteinschätzung, dass Berlin derzeit noch nicht alle Möglichkeiten zur Dezentralisierung nutzt, ist dennoch im Grundsatz korrekt.” Senator Zöllner: “Berlin verfolgt mittel- und langfristig das Ziel, den Schulen alle Entscheidungen zu übertragen, die besser und schneller vor Ort geklärt werden können. Zum Beispiel durch die größere Führungsverantwortung von Schulleiter, die Stärkung der Stellung der Eltern in der Schulkonferenz und die Personalkostenbudgetierung (mehr als 80 Prozent der Schulen nutzen im Schuljahr 2007/2008 zusätzlich drei Prozent ihres Lehrkräftebudgets als Vertretungsreserve) hat Berlin nachweislich bereits wichtige Schritte unternommen. Und wir werden die Handlungsfähigkeit der Schulen weiter Schritt für Schritt ausbauen. Wir müssen allerdings die Schulleiter/innen und Schulen für diese zusätzlichen Aufgaben gewinnen und befähigen.”

INSM-Politik-Check Schule: Hier geht es zur WebsiteEin zentrales Thema des INSM-IW-”Politik-Checks Schule” war auch die Forderung nach einem weiteren Ausbau der Ganztagsschulen. Die BIldunsgsexperten des IW Köln vertreten hier den Standpunkt, dass ein verpflichtendes Ganztagsangebot mehr Bildung in kürzerer Zeit vermitteln kann und vor allem auch Kindern aus bildungsarmen Schichten in besonderer Weise nutzt. Dazu Berlins Bildungssenator Zöllner: “Gerade weil wir auch im Sinne des Politik-Checks Kinder aus bildungsärmeren Schichten besser fördern wollen, ist es richtig gewesen, mit dem Ausbau der Grundschulen und damit der Förderung unserer Kinder so früh wie möglich zu beginnen. Das Ganztagsangebot an Oberschulen – bisher sind alle Gesamtschulen und viele Haupt- und Sonderschulen Ganztagsschulen – wollen wir weiter ausbauen.”

Zöllners Fazit: “Die Studie kann einen hilfreichen Beitrag leisten, sich mit dem Stand und der Entwicklung der Berliner Bildungspolitik kritisch, aber unversperrt auseinanderzusetzen. Das für Berlin sehr positive Fazit der Studie ist kein Anlass, dass wir uns zurücklehnen.”

INSM-Studie Politik-Check Schule weist nach: Landesregierungen haben viele ihrer schulpolitischen Hausaufgaben nach dem PISA-Schock gemacht

Dienstag, den 27. Mai 2008

Auf einer INSM-Pressekonferenz in Berlin haben heute Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer die Ergebnisse der INSM-Studie Politik-Check Schule vorgestellt. Fast ein Jahr haben Wissenschaftler im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Schulgesetze der 16 Bundesländer analysiert. Ergebnis: PISA hat gewirkt. Alle Regierungen haben – wenn auch in unterschiedlichem Tempo – ihre Schulgesetze und ihre Schulpolitik modernisiert. In Schulnoten ausgedrückt reichen die Verbesserungen insgesamt von “gut” bis “befriedigend”. Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter einer Gruppe von fünf Bundesländern, die ihre schulpolitischen Hausaufgaben besonders gut erledigt haben: Neben Nordrhein-Westfalen schnitten auch die Länder Berlin, Profil des Stadtstaates Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern gut ab.

Hier finden Sie den Notenspiegel der 16 Bundesländer.  

INSM-Studie Politik-Check Schule: Die Noten der 16 Bundesländer

Dies Noten spiegeln die schulpolitische Leistung der letzten Jahre in fünf Handlungsfeldern. Es geht um:

- Bildungspolitische Ziele 
-
Qualitätssicherung
-
Systemmanagement
- Schulkultur
-
Lehren & Lernen 

INSM-Berater Michael Hüther bilanzierte bei dem INSM-Pressetermin: “Unsere Studie belegt, dass alle Länderregierungen die aus Expertensicht notwendigen bildungspolitischen Ziele in ihren Schulgesetzen inzwischen klar formuliert haben”. Lesen Sie hier sein Statement zum INSM-Politik-Check Schule.

In einigen Bereichen haben die Länder aber auch noch Verbesserungspotenziale. Hüther: “In vielen Bundesländern zögert die Politik noch, den Schulen echte Selbstständigkeit und den Schulleitern die nötigen Führungskompetenzen einzuräumen, die sie brauchen, um ihre Schulen zu besseren Lernerfolgen zu führen.”

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer forderte mehr Leistungstransparenz: “Die Bildungspolitik muss Schulen darauf verpflichten, ihre Leistung transparent zu machen, damit Eltern wissen, wo sie ihre Kinder einschulen.”

Insgesamt belegt die INSM-Studie “Politik-Check Schule” auch, dass die Bundesländer mehr für den Ausbau von Ganztagsschulen tun sollten. Dies ist nötig, damit Schülern mehr Bildung vermittelt werden kann.

Hier finden Sie die Präsentation zur INSM-Pressekonferenz. Hier geht es zur INSM-Pressemitteilung zur Studie. Alle Downloads und Länderprofile finden Sie hier zum PDF-Download.

Klicken Sie sich durch die 16 im INSM-Politik-Check Schule untersuchten Bundesländer und machen Sie sich Ihr eigenes Bild von den dort erzielten schulpolitischen Erfolgen.

Profil des Landes Baden-Württemberg

Profil des Landes Bayern

Profil des Stadtstaates Berlin

Profil des Landes Brandenburg

Profil des Stadtstaates Bremen

Profil des Stadtstaates Hamburg

Profil des Landes Hessen

Profil des Landes Mecklenburg-Vorpommern 

Profil des Landes Niedersachsen

Profil des Landes Nordrhein-Westfalen

Profil des Landes Rheinland-Pfalz

Profil des Saarlandes

Profil des Landes Sachsen

Profil des Landes Sachsen-Anhalt

Profil des Landes Schleswig-Holstein 

Profil des Landes Thüringen 

Projektkontakt “Politik-Check Schule”:
Carsten Seim, seim@insm.de.

Politikcheck Schule: Die INSM vergibt Zeugnisse für die Bildungspolitik in 16 Bundesländern

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Am 27. Mai erhalten 16 Landesregierungen wissenschaftlich fundierte Zeugnisse von der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Im Auftrag der INSM haben Wissenschaftler untersucht, die gut haben die 16 Bundesländer ihre schulpolitischen Hausaufgaben nach PISA gemacht haben? Was haben Sie dafür getan, dass

- das Qualitätsmanagement an den Schulen verbessert wird?
- dass Schulen auf Ganztagsbetrieb umgestellt werden können?
- dass Schulen selbstständiger arbeiten können?
- dass Hochbegabte ebenso wie sozial Schwächere besser gefördert werden?
- dass die Schulleiter Personalverantwortung bekommen?INSM-Berater Professor Michael Hüther

Dazu wird die INSM eine Studie mit Länderprofilen veröffentlichen. Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und Berater der  Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) wird die Expertise am 27. Mai in der Bundespressekonferenz in Berlin vorstellen. Mit dabei sind auch Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer. Die Einladung zu diesem INSM-Termin finden Sie hier.
Pressekontakt: Carsten Seim, Tel.: (0221) 4981-403, E-Mail: seim@insm.de.

P. S: Die Ergebnisse der INSM-Studie Politikcheck Schule stehen ab dem 27. Mai, 13 Uhr, im Internet unter www.insm-bildungsmonitor.de.

Unicheck-Anzeigenmotiv zur Anzeige des Jahres gewählt

Sonntag, den 18. Mai 2008

INSM-Studentenportal: Anzeige des Jahres in UNICUM33347 Leser der Studenten- zeitschrift UNICUM haben ein Anzeigenmotiv des INSM-Studentenportals www.unicheck.de zur Anzeige des Jahres gewählt. Hier finden Sie das preisgekrönte Anzeigenmotiv von Unicheck als PDF zum Download.

Das Bewertungsportal Unicheck hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufen, damit Studenten als Gebühren zahlende Kunden unter die Lupe nehmen können, wie ihre Hochschule mit ihrem Geld umgeht. Alles über Unicheck, das Studentenportal der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) im INSM-Tagebuch. 

Unicheck-Video im Netz

Donnerstag, den 15. Mai 2008

Hier geht es zum Unicheck-Video

Eine Gebrauchsanweisung für das Studentenportal Unicheck ist ab sofort als Web-Video abrufbar. Der nur wenige Minuten lange Film informiert kurz, knapp und unterhaltsam über die Funktionen des INSM-Studi-Portals. “In schlappen 7 Minuten habt Ihr Eure Uni in allen wichtigen Fragen bewertet.” Es geht um die Frage, “wie fit die eigene Uni in Sachen Service ist”. Das Bewertungsportal hatte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufen, damit Studenten als Gebühren zahlende Kunden kritisch unter die Lupe nehmen können, wie ihre Hochschule mit ihrem Geld umgeht. Mehr dazu auf der Website www.unicheck.de.

DIW-Expertise bestätigt INSM-Kita-Studie

Montag, den 12. Mai 2008

Nach einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung verbessert frühkindliche Förderung im Kindergarten die Chancen von Kindern aus bildungsfernen, sozial schwächeren Schichten: Drei Jahre Kindergartenbesuch, so das Papier, das dem “Tagesspiegel am Sonntag” vorliegt, erleichtern den Schulstart.

Das DIW-Papier unter dem Titel Laut der bundesweiten Studie “Soziale Ungleichheiten beim Schulstart” beleuchtet die Konsequenzen vorhandener Defizite von Kindern aus bildungsfernen sowie ausländischen Familien. So werde jedes zweite Kind vom Schulbeginn zurückgestellt, wenn die Eltern keinen formalen Bildungsabschluss haben. Deutlich bessere Ergebnisse würden jedoch erzielt, wenn Kinder aus diesen Schichten bereits mit drei Jahren den Kindergarten besucht hätten. Die Wahrscheinlichkeit einer Rückstellung vom Schulbesuch sinke dann von 50 Prozent auf 13 Prozent.

Die DIW-Studie bestätigt die Expertise und Forderungen der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), den Kindergartenbesuch ab dem dritten Lebensjahr im Interesse der Chancengleichheit von Kindern beitragsfrei zu stellen.

Mit dieser Forderung war die INSM am 17. März zur Vorstellung des INSM-Kindergartenmonitors, eines bundesweiten Kitagebührenvergleichs, an die Öffentlichkeit gegangen.  INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer plädierte damals dafür, „den Halbtags-Kindergarten ab dem 3. Lebensjahr als erste Bildungsstufe zu sehen und wie die Schule bundesweit generell kostenfrei zu stellen“.

Der INSM-Kindergartenmonitor hatte eklatante regionale Unterschiede bei der Gebührenbelastung von Eltern offenbart – von null Euro für alle Einkommensklassen in Heilbronn bis zu fast 4000 Euro im Jahr für Besserverdiener, die zwei Kinder in den Kindergarten schicken möchten.

Lesen Sie hier mehr zum INSM-Kindergartenmonitor.

Bereits 2006 hatte die INSM in einer Studie darauf hingewiesen, wie wichtig die Nutzung des sogenannten frühkindlichen Lernfensters ist. Die Studie “Kosten und Nutzen eins Kindergartenbesuchs ab 3″ hatte nachgewiesen, dass sich die notwendigen Investionen dafür später durch geringeren Nachbesserungsbedarf in der Schule und der Ausbildung wieder einspielen. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist der zusätzliche Finanzbedarf von rund 3,6 Milliarden Euro für die flächendeckende Bereitstellung kostenloser Halbtagesplätze langfristig voll zu kompensieren.

Lesen Sie hier mehr zu dieser INSM-Expertise.

Nach Oettinger (bei INSM-Termin) fordert nun auch Koch ein nationales Schuldenverbot

Dienstag, den 29. April 2008

Roland Koch, Ministerpräsident des Landes Hessen, hat ein Konzept zum konsequenten Abbau der Staatsschulden vorgestellt. Innerhalb eines halben Jahrhunderts will Koch die roten Zahlen der Öffentlichen Hand von derzeit 1,5 Billionen Euro auf null bringen. Der Plan sieht einen gemeinsamen Tilgungsfonds von Bund und Ländern vor. Schwachen Ländern soll bei der Rückzahlung geholfen werden, im Gegenzug will Koch ein striktes Neuverschuldungsverbot vereinbaren. Koch: Im Rahmen der Föderalismuskommission muss”der Ausgleich des Haushalts Priorität haben”.

Ein nationales Neuverschuldungsverbot hatte bereits Anfang 2007 der baden-württembergische Ministerpräsident Günther Oettinger beim INSM-Termin “Forum Föderalismus” mit Saarlands Ministerpräsidenten gefordert. Hier finden Sie mehr Informationen über diesen Termin der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in Berlin. Die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) tritt seit jeder für eine nachhaltige Finanzpolitik ein, die nachfolgende Generationen nicht mit Schuldenlasten überfordert.

Unicheck checkt Uni-Servicefreundlichkeit

Montag, den 21. April 2008

Das INSM-Studentenportal Unicheck.de hat die Service-Freundlichkeit von Uni-Sekratariaten unter die Lupe genommen. Der Test lief folgendermaßen ab: Der Deggendorfer Gymnasiast Markus Nagler mailte 50 Immatrikulations-Ämter an und fragte beispielsweise nach Adressen, über die er sich ein Wohnheimzimmer beschaffen könne. Resultat: Bereits nach wenigen Stunden hatte die Hälfte aller Büros geantwortet. Nur zwei reagierten gar nicht. Unterschiedlich fiel im Testfeld auch die Zahl der Antworten aus. Nur fünf Hochschulen beantworteten  alle sechs Testfragen. Die anderen ließen Fragen aus, kopierten stattdessen allgemeine Informationstexte in die Mail. Und wie sieht es mit den Öffnungszeiten aus? Online waren Öffnungszeiten zwischen 6 und 33 Stunden pro Woche zu ermitteln.

Sieger im Unicheck-Servicefreundlichkeitstest ist die Georg-August-Universität Göttingen, vor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Rostock. Am Tabellenschluss finden sich die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, die Hochschule Konstanz und die Humboldt-Universität zu Berlin. Das komplette Ranking finden Sie hier.

Hintergrund zu Unicheck: Es handelt sich dabei um ein ein Portal der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), unterstützt von Unicum, der Financial Times Deutschland FTD und dem Verbrauchermagazin Guter Rat

Mehr Infos zum Unicheck-Service-Test:

Das ganze Ranking.

Der an die Unis gesendete Fragebogen.

Der an Fachhochschulen gesendete Fragebogen.

INSM-Fahrtkostenranking in FAZ-Net

Sonntag, den 20. April 2008

PendlerranklingFAZ-Net befasste sich am 18. April  mit dem INSM-Fahrtkostenranking.  Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hatten Wissenschaftler in den 100 größten Städten der Bundesrepublik die tatsächlichen Fahrtkosten ermittelt, die Pendlern im Jahr für den Weg zur Arbeit entstehen.

“Der Weg zur Arbeit ist teuer”, kommentiert FAZ-Net das Ergebnis. Zitat: “Auf durchschnittlich 1834 Euro jährlich  belaufen sich die beruflichen KFZ-Kosten eines Mülheimer Berufspendlers, wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) jüngst ermittelte.” Im Schnitt koste der Weg zur Arbeit nahezu das durchschnittliche Monatsbruttoeinkommen eines Arbeitnehmers.

FAZ-Net berichtet im Weiteren über Alternativen  zur Autofahrt zum Arbeitsplatz, und wie Unternehmen sich darum bemühen.

“Wie die West LB versuchen schon einige Unternehmen, ihre Mitarbeiter durch Information und nicht zuletzt materielle Anreize zum Umsteigen auf umweltfreundlichere, gesündere und Kosten sparende Alternativen für die Fahrt von und zur Arbeit zu motivieren. Dass der Einsatz sich auch unmittelbar für die Betriebe lohnt, zeigen die Ergebnisse der mittlerweile 18 Unternehmen, die bislang am Münchner Förderprogramm Betriebliches Mobilitätsmanagement teilgenommen haben.”

Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Mehr zur INSM-Studie finden Sie auf einer eigenen Website, die alle Ergebnisse bundesweit und nach Bundesländern geordnet vorstellt.

Siehe auch: das wissenschaftliche Pendlerranking der INSM in der Münsterschen Zeitung.

Geldidee zitiert INSM-ELTERN-Kitastudie

Samstag, den 19. April 2008

INSM-Kindergartenmonitor: Hier geht es zur Website“Keine Kleinigkeiten – die Gebühren für kommunale Kindergärten differenzieren je nach Region enorm”, titelt die Zeitschrift “Geldidee” in Ihrem Mai-Heft. Anlass für den Bericht: der Kindergartenmonitor, ein bundesweiter Kitagebührenvergleich, den die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) vor kurzem gemeinsam mit der Zeitschrift ELTERN veröffentlicht hat. “Einsamer Sieger”, so die Zeitschrift, ist danach die Stadt Heilbronn: “Seit 1. Januar 2008 verzichtet die Stadt komplett auf Elternbeiträge.”

Hier finden Sie mehr über die INSM-ELTERN-Studie. Hier finden Sie die Pressemitteilung zur INSM-Eltern-Studie. Bereits Ende 2006 hat sich die INSM in einer Studie mit frühkindlicher Förderung befasst. Lesen Sie dazu hier mehr.

Stuttgarter Zeitung berichtet über INSM-Parkranking

Samstag, den 12. April 2008

INSM-Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Das Parkgebührenranking“In Stuttgart ist das Parken teuer”, titelt die Stuttgarter Zeitung. Eine Parkgebührenerhöhung in der baden-württenbergischen Landeshauptstadt Stuttgart ist aktueller Auslöser für einen Bericht des Blattes. Die Redaktion nimmt darin auch Bezug auf das jüngst veröffentlichte Parkgebührenranking der INSM. Artikel-Zitat: Laut einer Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die von der Metall- und Elektroindustrie finanziert wird, gehört die Landeshauptstadt bei den Parkhausgebühren in der City zu den zehn teuersten von 100 Großstädten in Deutschland. Samstags zwischen 9 und 13Uhr müssen laut INSM für einen Stellplatz in der City 6,30 Euro gezahlt werden. Deutlich teurer ist das Parken allerdings in den vergleichbaren Wirtschaftsmetropolen Köln (7,07 Euro), Hamburg (8,83 Euro) und München (9 Euro), die ebenfalls über attraktive Einkaufsmöglichkeiten verfügen. Vergleichbare Parkentgelte wie in der Landeshauptstadt müssen mit 6,33 und 6,17 Euro in Darmstadt und Hannover entrichtet werden.” Mehr zur Parkgebührensituation in Stuttgart in der Online-Ausgabe der Stuttgarter Zeitung. Das Parkgebührenranking der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) finden Sie hier.

Von Süddeutsche bis taz: der INSM-Kindergartenmonitor in den Zeitungen

Samstag, den 29. März 2008

INSM-Kindergartenmonitor: Hier geht es zur WebsiteBundesweit war der jüngst veröffentlichte Kindergartengebühren-
vergleich der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Zeitschrift ELTERN Schlagzeilenthema in den Medien. Diese Studie vergleicht die Gebühren für einen Halbtagsplatz für Drei- bis Sechsjährige in den 100 größten deutschen Städten.

Die Hamburger Morgenpost fasst zusammen: „Die Höhe der Elternbeiträge variiert nach Bundesländern. Norddeutsche Kommunen belasten die Eltern im Durchschnitt höher als Kommunen aus südlichen Bundesländern.“ Die Süddeutsche Zeitung forscht nach den Ursachen für das Nord-Süd-Gefälle: „Der Grund liegt wohl darin, dass es im Süden weniger hochverschuldete Kommunen gibt. Fast überall entscheiden die Städte und Gemeinden selbst über die Gebühren ihrer Kindergärten. Je klammer die Stadtkasse, desto höher setzen sie in der Regel die Kitabeiträge an.“

Daran zeige sich gerade die Absurdität des Systems, meint die Süddeutsche Zeitung: „In einigen Städten zahlen wohlhabende Eltern keinen Cent für die Kita, andere Kommunen kassieren aber sogar bei Geringverdienern“.

„Deutscher Irrsinn – mit Chancengleichheit und sozialer Gerechtigkeit hat das wenig zu tun“, meint die Saarbrücker Zeitung. „Schon beim Zugang zur frühkindlichen Förderung findet über die Gebühren eine massive Auslese statt.“

Zu diesem Schluss kommt auch die taz: „Oft sind Gebühren gerade in den Städten hoch, die viele soziale Brennpunkte haben – und wenig Geld in der Haushaltskasse. Genau das aber sind die Orte, an denen viele Kinder auch dringend abseits des Elternhauses gefördert werden müssten. (…) Max Höfer, Geschäftsführer der INSM, plädiert daher dafür, `den Halbtagskindergarten ab dem 3. Lebensjahr wie die Schule generell kostenfrei` anzubieten“.

Die Politik findet Gefallen an der Idee – über die Lager hinweg. In Bremen setzen sich FDP und Linkspartei in ungewohnter Einmütigkeit für kostenlose Kindergartenplätze ein.

Der baden-württembergische SPD-Abgeordnete Christoph Bayer kommt im Südkurier zu Wort: „Die Gehirnforschung zeige, dass gerade die frühkindliche Bildung der zentrale Bildungszeitraum im Leben eines Menschen sei. `Da darf der Geldbeutel der Eltern keine Rolle spielen`“.

Alle Daten und Fakten zum INSM-Kindergartenmonitor finden Sie auf der Website www.insm-kindergartenmonitor.de.