Auf einer INSM-Pressekonferenz in Berlin haben heute Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer die Ergebnisse der INSM-Studie Politik-Check Schule vorgestellt. Fast ein Jahr haben Wissenschaftler im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Schulgesetze der 16 Bundesländer analysiert. Ergebnis: PISA hat gewirkt. Alle Regierungen haben – wenn auch in unterschiedlichem Tempo – ihre Schulgesetze und ihre Schulpolitik modernisiert. In Schulnoten ausgedrückt reichen die Verbesserungen insgesamt von “gut” bis “befriedigend”. Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter einer Gruppe von fünf Bundesländern, die ihre schulpolitischen Hausaufgaben besonders gut erledigt haben: Neben Nordrhein-Westfalen schnitten auch die Länder Berlin, Profil des Stadtstaates Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern gut ab.
Hier finden Sie den Notenspiegel der 16 Bundesländer.

Dies Noten spiegeln die schulpolitische Leistung der letzten Jahre in fünf Handlungsfeldern. Es geht um:
- Bildungspolitische Ziele
- Qualitätssicherung
- Systemmanagement
- Schulkultur
- Lehren & Lernen
INSM-Berater Michael Hüther bilanzierte bei dem INSM-Pressetermin: “Unsere Studie belegt, dass alle Länderregierungen die aus Expertensicht notwendigen bildungspolitischen Ziele in ihren Schulgesetzen inzwischen klar formuliert haben”. Lesen Sie hier sein Statement zum INSM-Politik-Check Schule.
In einigen Bereichen haben die Länder aber auch noch Verbesserungspotenziale. Hüther: “In vielen Bundesländern zögert die Politik noch, den Schulen echte Selbstständigkeit und den Schulleitern die nötigen Führungskompetenzen einzuräumen, die sie brauchen, um ihre Schulen zu besseren Lernerfolgen zu führen.”
INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer forderte mehr Leistungstransparenz: “Die Bildungspolitik muss Schulen darauf verpflichten, ihre Leistung transparent zu machen, damit Eltern wissen, wo sie ihre Kinder einschulen.”
Insgesamt belegt die INSM-Studie “Politik-Check Schule” auch, dass die Bundesländer mehr für den Ausbau von Ganztagsschulen tun sollten. Dies ist nötig, damit Schülern mehr Bildung vermittelt werden kann.
Hier finden Sie die Präsentation zur INSM-Pressekonferenz. Hier geht es zur INSM-Pressemitteilung zur Studie. Alle Downloads und Länderprofile finden Sie hier zum PDF-Download.
Klicken Sie sich durch die 16 im INSM-Politik-Check Schule untersuchten Bundesländer und machen Sie sich Ihr eigenes Bild von den dort erzielten schulpolitischen Erfolgen.
Profil des Landes Baden-Württemberg
Profil des Landes Bayern
Profil des Stadtstaates Berlin
Profil des Landes Brandenburg
Profil des Stadtstaates Bremen
Profil des Stadtstaates Hamburg
Profil des Landes Hessen
Profil des Landes Mecklenburg-Vorpommern
Profil des Landes Niedersachsen
Profil des Landes Nordrhein-Westfalen
Profil des Landes Rheinland-Pfalz
Profil des Saarlandes
Profil des Landes Sachsen
Profil des Landes Sachsen-Anhalt
Profil des Landes Schleswig-Holstein
Profil des Landes Thüringen
Projektkontakt “Politik-Check Schule”:
Carsten Seim, seim@insm.de.