Aachen belegt im INSM-impulse-Gründungs-Ranking Platz zehn. “Das ist ein sehr gutes
Ergebnis. Gegenüber 2005 hat sich Aachen um acht Plätze verbessert. Das zeigt: Die kontinuierliche Arbeit der Gründerregion Aachen ist ein Erfolgsmodell.” So zitiert dazu die Aachener Zeitung den dortigen IHK-Hauptgeschäftsführer Jürgen Drewes (Foto).
Die Aller Zeitung berichtet über eins der Erfolgsrezepte, mit denen sich die Gründer-Region Hildesheim an die Spitze der aktuellen INSM-impulse-Studie setzen konnte.
“Existenzgründer finden in der Region Hildesheim bundesweit die besten Voraussetzungen für den Start in die Selbstständigkeit. (…) Eine zentrale Rolle nimmt dabei der Gründerlotse ein, der in Gestalt der Hi-Reg einerseits die Unternehmer durch den gesamten Gründungsprozess hindurch betreut. Andererseits koordiniert er als unabhängiger Makler die Angebote der Förderinstitutionen. “Unser Bestreben ist es, unsere Kunden zum richtigen Zeitpunkt mit der richtigen Vorbereitungzum richtigen Ansprechpartner zu leiten”, sagte Prokurist Matthias Ullrich.”
Der Kölner Stadt-Anzeiger schrieb wie folgt über die in der vergangenen vorgestellte Expertise von Professor Rolf Sternberg für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (IMSM) und das Magazin impulse:
“Im Auftrag der “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft”, die von den Metallarbeitgebern getragen wird, und dem Kölner Unternehmermagazin “impulse” hat das Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Universität Hannover die 97 Regionen auf ihrer “Gründerfreundlichkeit” untersucht – ein entscheidendes Kriterium, wenn es um eigenständige Wachstumsdynamik geht. (…)” Das gute Abschneiden Kölns sei nicht überraschend angesichts des starken Dienstleistungs- und Mediensektors in der Domstadt. “Allerdings”, so das Blatt weiter, “gab und gibt es in Köln immer noch mehr Industrie, etwa im Fahrzeugbau. Das sind Bereiche, in denen es seltenerzu Neugründungen kommt. ”
“Hessen hat die Nase vorn”, freute sich die Hessisch Niedersächsische Allgemeine.
Zitat: “Das knüpft an den alten Wahlspruch des Landes an: Hessen vorn! Im Vergleich der Bundesländer untereinander weist Hessen das beste Umfeld für Existenzgründungen aus. Das geht, nach der detaillierten Studie von Rolf Sternberg und Christian Hundt von der Leibniz Universität Hannover, vor allem auf den städtischen Ballungsraum Frankfurt und die Region Darmstadt zurück. Nordhessen allerdings ist abgehängt: Es landete in der niedrigsten Kategorie und nimmt den 69. Rang unter den 97 Raumordnungsregionen der Bundesrepublik ein. Wenn Hessen vorn ist, so ist es doch nicht an der Spitze. Die nimmt überraschenderweise die Region Hildesheim in Niedersachsen ein, wo laut der Studie Existenzgründer die besten Voraussetzungen für den Start in die Selbstständigkeit finden.”
“Im Prinzip handelt es sich bei der GEM um eine `Pisa-Studie´ für den Bereich Existenzgründung und Unternehmertum.” schrieb die Hildesheimer Allgemeine Zeitung. “Besonders erfreulich” findet es die Zeitung, dass die Region Hildesheim dank Hi-Reg auch Platz eins bei der “Opportunity-Quote” einnehme: “Das sind Existenzgründungen, die nicht aus der Not heraus stattfinden, sondern auf Basis echter Marktchancen und solider Voraussetzungen.”
“Der Region fehlen die Gründer”, titelte der Mannheimer Morgen unter Berufung auf die Sternberg-Studie für die INSM und impulse.
“In der Region lässt sich nicht so gut eine Firma gründen wie beispielsweise in Hildesheim. Zu diesem Ergebnis kommt eine neue Studie der Leibniz Universität Hannover. Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Unternehmermagazins “impulse” verglichen die Forscher 97 deutsche Regionen bezüglich ihrer Gründungsaktivitäten.”
Für Thomas Engel, Leiter des Geschäftsbereichs Starthilfe und Unternehmensförderung der IHK Pfalz, habe das schlechte Abschneiden von Ludwigshafen dem Blatt zufolge auch eine gute Seite: “Krisenzeiten sind Gründerzeiten: Bei uns ist die Arbeitslosenquote stark gesunken. Wenn die Menschen gute Chancen auf eine Festanstellung haben, gründen nicht mehr so viele ein eigenes Unternehmen.”
“Märker sind besser als Schwaben”, freute sich die Märkische Allgemeine und schrieb: “Bei Firmengründungen liegt Brandenburg einer Studie zufolge im oberen Mittelfeld.”
Während Brandenburg bei Standortrankings sonst häufig im unteren Drittel der Bundesländer lande, so der Bericht der MAZ, “konnte sich das Land jetzt bei einer Untersuchung im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) im oberen Mittelfeld platzieren. Die Mark erreichte Platz sechs – und lag damit noch vor den Schwaben aus Baden-Württemberg. Unter den bundesweit 97 sogenannten Raumordnungsregionen rangiert dabei Lausitz-Spreewald als beste märkische auf Rang 20.
Die MAZ zitiert auch eine Reaktion des brandenburgischen Wirtschaftsminister: “Ich bin überaus erfreut über das gute Abschneiden Brandenburgs”, erklärte Ulrich Junghanns (CDU). Die Mark sei ein Gründerland und liege mit einer Selbstständigenquote von 12,2 Prozent deutlich über dem Bundesschnitt.
“Großstädte sind für viele Gründer ideal”, meinte die in Koblenz erscheinende Rhein Zeitung. “Großstadtflair und unbürokratisch geführte Regionen” zögen in Deutschland die meisten Gründer an. Dies belege das “Gründer-Ranking” der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Insgesamt ist ein deutliches Ost-West-Gefälle zu erkennen, während sich die rheinland-pfälzischen Regionen nur im Mittelfeld tummeln.
“Gründer mögen die Mark”, titelte die Schweriner Volkszeitung. Gegenstand des Berichts war die Tatsache, dass das benachbarte Brandenburg im aktuellen bundesweiten Gründer-Ranking von INSM und impulse überraschend auf einen Platz im oberen Mittelfeld gekommen war. Das Blatt sieht dabei “Licht und Schatten” nah beieinander: “Während die Prignitz knapp an der Siegergruppe vorbeischrammte, ist die Uckermark fast das Schlusslicht.” Insgesamt lasse sich bei den Neugründungen ein starkes Ost-West-Gefälle erkennen. Grund sei, dass Ostdeutsche ihr regionales Umfeld tendenziell pessimistischer einschätzten als Westdeutsche und daher eher verzichteten.
“Brummt die Wirtschaft, tun sich Gründer schwer” – so die Analyse der Stuttgarter Nachrichten. Zitat: “Mit einem ungewohnten Mittelplatz müssen sich die erfolgverwöhnte Region Stuttgart sowie Baden-Württemberg als Ganzes beim Existenzgründerranking deutscher Regionen zufriedengeben. Hauptursache: Attraktive Arbeitgeber und hohe Löhne machen Existenzgründungen wenig reizvoll.”
Das Blatt zitiert Christian Hundt, der an der Sternberg-Expertise mitgearbeitet hat: “Die Region Stuttgart hat viele attraktive und sichere Arbeitsplätze für abhängig Beschäftigte zu bieten, zudem sind die Löhne sehr hoch.” Dies, so die Stuttgarter Nachrichten unter Berufung auf Hundt, “würde zu wenig sogenannter Notgründungen führen, die Arbeitslose aus Mangel an Erwerbsalternativen tätigen.”
Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)
Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.
- www.bundeslaenderranking.de/: Das INSM-WiWo-Bundesländerranking vergleicht die Standortqualität aller 16 Bundesländer und soll den föderalen Wettbewerb fördern.
- www.insm-bildungsmonitor.de/: Der INSM-Politik-Check Schule stellt den 16 Landesregierungen Zeugnisse für ihre Schulreformpolitik aus.
- www.insm-fahrtkostenranking.de/: Dieses INSM-Portal vergleicht die Kosten, die Pendlern in den 100 größten deutschen Städten entstehen.
- www.parken.insm-regionalranking.de/: Dieses INSM-Portal vergleicht die Parkgebühren in den 100 wichtigsten Städten.
- www.insm-regionalranking.de/: Das INSM-Regionalranking misst die Standortqualität von 435 Kreisen und kreisfreien Städten und führt sie in einer Rangliste auf.
- www.insm-kindergartenmonitor.de/: Diese Website schafft Übersicht über die KiTa-Gebührensituation in den 100 größten Städten der Bundesrepublik – ein Service-Angebot für alle Eltern.
- www.insm-wiwo-staedteranking.de/: Das Städteranking im Auftrag von INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und WirtschaftsWoche stellt in Form einer Rangliste dar, wie erfolgreich die 50 größten deutschen Städte wirtschaften.
- www.unicheck.de/index.html: Hier können Studenten ihre Hochschulen online bewerten. Ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).