Archiv der Kategorie 'Rheinland-Pfalz'

INSM-Bildungsmonitor: Die Expertise in der Presse

Mittwoch, den 27. August 2008

INSM-Bildungsmonitor: Erste Presseresonanzen zur Expertise der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)Zahlreiche Zeitungen berichteten über den Bildungsmonitor der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Ein Blick auf prominente Schlagzeilen.

„Bildungsbumerang“ titelt die Münchner Abendzeitung. Artikel-Zitat: „Ein Dämpfer für den Musterknaben: Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat Bayern bei der Ingenieurs-Ausbildung ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. … Hier zeigt sich also mal wieder der einst noch von Stoiber selbst geschnitzte bildungspolitische Bumerang: Man kann halt nicht einerseits Spitzenkräfte einfordern, damit man in Wahlkampfzeiten stolz durch die blank polierten Hallen bayerischer Hightech-Firmen schreiten kann und gleichzeitig am Zukunfts-Rohstoff für erfolgreiche Unternehmen sparen, den Schülern nämlich.“

Auf Olympia greift auch die Thüringer Allgemeine in ihrer Berichterstattung über den INSM-Bildungsmonitor zurück. Zitat: „Bronze für Thüringen. Mit den höchsten Bildungsausgaben für Grundschüler, der besten Lehrer-Schüler-Relation ab Klasse fünf und der Spitzenposition bei den berufstätigen Ingenieuren konnte Thüringen seinen dritten Platz im Führungstrio noch einmal ausbauen.“

„Bildungsstudie: Sachsen am besten“ titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und schreibt weiter: „Die größten Fortschritte hätten die Bundesländer bei der Anzahl der Schüler mit Fremdsprachenunterricht und bei der internationalen Ausrichtung der Hochschulen erzielt. Außerdem habe die Gesamtdauer abgenommen, in der Schule und Studium absolviert würden. Zu den größten Schwächen gehörten die weiter zurückgegangene Ausbildung von Ingenieuren an deutschen Hochschulen und die Stagnation der Ganztagsbetreuung in vielen Bundesländern auf niedrigem Niveau. Gerade in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern fehlten Lehrer, die für ein Ingenieurstudium begeistern könnten.“

Die Frankfurter Neue Presse animierte das mäßige Abschneiden Hessens im INSM-Bildungsmonitor zur Schlagzeile „Zu wenig Lehrer, zu große Klassen“. „Im Bildungsmonitor 2008 stellen die Autoren fest, dass sich Hessen in den meisten Handlungsfeldern im Mittelfeld befindet. Besonders schlecht schneidet das Land aber bei der Betreuung von Grundschülern ab. Statistisch gesehen stünde 22,4 Schülern nur ein Lehrer gegenüber – so wenig wie in  einem anderen westdeutschen Bundesland. Negativ bewertet die Studie auch die Zahl verspätet eingeschulten Kinder. Mit 7,9 Prozent ist dieser Wert der zweithöchste in Deutschland.“

„Kindergärten, Schulen und Hochschulen in Deutschland scheinen besser zu sein als ihr Ruf“, meint die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf den Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. “Danach lernen mehr Schüler als bisher Fremdsprachen, die Hochschulen sind internationaler geworden und die Studenten kommen schneller zum Abschluss als bisher“, so der Artikel der FR. Doch es gebe auch schlechte Nachrichten: „Es fehlt der Nachwuchs bei den Ingenieurberufen. Und der positive Bundestrend beim Ausbau der Ganztagsangebote als auch bei der Akademisierung von Erzieherinnen sei “fast zum Erliegen gekommen”, monieren die Bildungsökonomen. Hessens Kultusminister Jürgen Banzer (CDU) räumte ein, dass die Klassen kleiner werden müssten. Er werde mit Wissenschafts- und Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) die Ergebnisse auswerten “und mit Sicherheit auch wertvolle Anregungen erhalten”.“

Der Kölner Stadt-Anzeiger erkennt in den Ergebnissen für Nordrhein-Westfalen des Bildungsmonitors 2008 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) Licht und Schatten: „….So konnte sich Nordrhein-Westfalen gegenüber der Vorjahres-Untersuchung um 3,3 Punkte auf 56,6 Punkte verbessern. Schlusslicht ist das Bundesland hingegen weiterhin bei den Betreuungsbedingungen.“

„NRW hat viel aufzuholen“ meint die Kölnische Rundschau und schreibt weiter: „Trotz einiger Fortschritte liegt NRW im Vergleich der Bildungssysteme der 16 Bundesländern auf dem vorletzten Platz. Die Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der ebenfalls wirtschaftsnahen ” Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ” analysiert in ihrem seit 2004 jährlich erstellten “Bildungsmonitor” die Vorschul-, Schul-, Lehr- und Hochschulausbildung.

Die Leipziger Volkszeitung über die INSM-Expertise: „Sachsen hat einer aktuellen Studie zufolge das beste Bildungssystem in Deutschland. Laut Bildungsmonitor ist die Ausbildung in Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik herausragend. Sachsen bleibe die “Ingenieurschmiede“ Deutschlands.“

„NRW bei Bildung am Ende“ titelt groß das Mindener Tageblatt.

„Bayerns Konkurrenz holt auf“, stellt der Münchner Merkur fest und kommentiert weiter: „An manchen Tagen gibt es mehr vermeintliche Gewinner als Siegertreppchen: Gestern ist der “Bildungsmonitor 2008″ veröffentlicht worden – und beinahe jedes der 16 Kultusministerien in Deutschland verbreitete Sätze wie: “Wir zählen zu den Siegern” oder “Die Leistungsfähigkeit unseres Systems wurde bestätigt”. Auch Siegfried Schneider (CSU), Schulminister im Freistaat, ließ schriftlich verlautbaren, dass Bayerns Bildungssystem “sehr leistungsstark und gerecht” ist. Dabei hat der Freistaat, für den nicht nur Schneider gern das Prädikat “Bildungsprimus” beansprucht, wie schon 2007 nur den vierten Platz im Ländervergleich belegt. Und: Die Verfasser der Studie bescheinigen den meisten anderen Bundesländern raschere Fortschritte als Bayern.“

„Wirtschaft lechzt nach Ingenieuren“ überschreibt Der Neue Tag aus Bayern seinen Beitrag zum INSM-Bildungsmonitor 2008 und meint trotz allem anerkennend: „In der Gesamtbetrachtung sind die Bildungssysteme aber durchaus besser geworden. Fortschritte konnten die 16 Bundesländer der Studie zufolge bei der Ausweitung des Fremdsprachenunterrichts und bei der internationalen Ausrichtung der Hochschulen erzielen. Zudem seien Schul- und Studienzeiten kürzer geworden.

„Zu späte Einschulungen, zu viele Sitzenbleiber, zu viele Schulabbrecher – die Probleme sind bekannt. Sie müssen nur gelöst werden“ kommentiert die Ostsee-Zeitung die Ergebnisse Mecklenburg-Vorpommerns im Bildungsmonitors 2008 der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). „Die Probleme lägen in der Schule. ‚Der Anteil verspätet eingeschulter Kinder sowie die Wiederholungsquoten in Grundschule und weiterführenden Schulen lagen deutlich über dem Bundesdurchschnitt’, heißt es in der Landesbewertung. Ein Problem, das bekannt ist und von der Expertenkommission des Landtages erst Ende Juni im Bildungsbericht klar benannt wurde. Die Experten empfahlen darin, künftig auf Zurückstellungen vom Schulbesuch und Klassenwiederholungen zu verzichten und förderbedürftige Schüler zu integrieren.“

„Der Freistaat Sachsen ist mit seinem Bildungssystem weiter führend in Deutschland. Das geht aus dem gestern veröffentlichten “Bildungsmonitor 2008″ hervor“ freute sich die Sächsische Zeitung. „Bei der bundesweiten Vergleichsanalyse im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erreicht Sachsen in nahezu allen Untersuchungsfeldern sehr gute oder gute Ergebnisse, teilen die Autoren mit.“

„Zeugnisausgabe in den Sommerferien“ kommentieren die Stuttgarter Nachrichten, allerdings „nicht für die Schüler, sondern für die Landesregierung. Das Ergebnis fällt so aus, wie man es sich als Verantwortlicher für die Kultuspolitik kaum schöner ausmalen könnte: Platz zwei im Bundesvergleich, besser als Bayern, nur knapp hinter Sachsen. Ein Zeugnis zum Zungeschnalzen. Kultusminister Helmut Rau findet es “ausgezeichnet”. In der Tat schneidet der Südwesten in der jüngsten Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – wie bereits 2007 – überdurchschnittlich gut ab. … Das Lob darf jedoch nicht blind machen für die Schattenseiten. So ist der Bildungserfolg in Baden-Württemberg nach wie vor an die soziale Herkunft geknüpft. Wer aus einkommensschwachen Verhältnissen stammt oder Ausländer ist, tut sich in der Schule schwerer.“

„Sachsen und Baden-Württemberg bieten aus ökonomischer Sicht die beste Bildung in Deutschland“ schreibt die Süddeutsche Zeitung, „dicht gefolgt von Thüringen und Bayern. So lautet das Ergebnis des Bildungsmonitors 2008. Zum vierten Mal haben Forscher im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Bildungssysteme der Bundesländer verglichen, und diesmal bietet die Studie fast nur Sieger. Selbst Bremen, das lange Zeit als Sorgenkind des deutschen Bildungssystems galt, bescheinigt die Studie erstaunlichen Reformeifer. Es landet nach Niedersachsen auf dem zweiten Platz im Dynamik-Ranking, das die Reformkraft der Länder wiedergeben soll. Enttäuschend sind die Ergebnisse vor allem für Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern, die im Vergleich die letzten Plätze einnehmen.“

„Berlin wird besser – langsam“ gesteht der Tagesspiegel dem größten Stadtstaat zu und schreibt weiter: „Berlins Bildungssystem ist wieder etwas besser geworden. Allerdings hat  es sich im Vergleich zu den anderen Bundesländern im vergangenen Jahr langsamer entwickelt. So sieht es jedenfalls der am Dienstag veröffentlichte “Bildungsmonitor”, eine Studie zweier arbeitgeberfreundlicher Einrichtungen: des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Berlins Schul- und Hochschulwesen setzt offenbar immer mehr auf Tempo. Das gefällt den Forschern. Beim Kriterium “Zeiteffizienz” gewähren sie der Hauptstadt besonders viele Pluspunkte (18,5). Im Ranking belohnt werden Länder, in denen immer weniger Kinder verspätet eingeschult werden, in denen die Zahl der Sitzenbleiber und die der Abbrecher von Ausbildungen sinkt. An Berlins Hochschulen würdigt die Studie steigende Zahlen von Bachelorstudierenden und kürzere Studienzeiten.“

Die links alternative tageszeitung schreibt: „Im schulischen Bereich ist es dem Bund gar gesetzlich untersagt, den Ländern finanzielle Hilfe zu leisten. Der gleichfalls am Dienstag erschiene Bildungsmonitor im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bezeichnet die schulische und vorschulische Ganztagsbetreuung als “deutlich ausbaufähig”. … Vorreiter unter den Ländern ist Sachsen, Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern.“

„Platz 14 von 16 in Sachen Schulqualität; Platz 13 bei Bildungsarmut und Ausgaben für weiterführende Schulen; Platz 10 bei der Integration von Migrantenkindern: Im Bildungsmonitor 2008 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) steht Nordrhein-Westfalens Bildungslandschaft nicht gut da“ folgert die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. „Manchen Fortschritt registrieren die Forscher allerdings auch in NRW. So gab es hier zu Lande die zweit niedrigste Schulabbrecher-Quote: 6,6 Prozent (Spitzenreiter Baden-Württemberg: 6,3 Prozent). Und dass mehr als jeder zweite Schulabgänger (52 Prozent) das Abitur hat, ist bundesweit Spitze.“ Schlusslicht bleibe NRW dagegen bei der Relation von Professoren zu Studenten.

INSM-Abwassergebührenvergleich: drastische Kostenunterschiede von Ost nach West

Dienstag, den 26. August 2008

“Das Wasser ist im Osten bis zu 560 Euro teuer!” schreibt heute vorab  die Bild-Zeitung unter Berufung auf eine heute vorgestellte Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Im INSM-Auftrag hatten Wissenschaftler der IW Consult GmbH die Abwassergebühren  der 100 größten Städte Deutschlands untersucht. Sie kamen zu dem überraschenden Ergebnis, dass die Gebühren um Faktor 3,5 (!) variieren. Die Gründe dafür sind nach Ansicht der Experten trotz eingehender Analyse “nicht nachvollziehbar”.

So kostet die durchschnittliche Abwassermenge einer vierköpfigen Familie im Einfamilienhaus in Karlsruhe 226 Euro und in Potsdam 786 Euro. Die Preise schwanken in Ost UND West sehr stark, allerdings gibt es im Osten zusätzliche Lasten zu schultern, weil dort vor dem Hintergrund zu optimistischer Bevölkerungsprognosen und zusätzlich überdimensionierter Anlagen im Vergleich zum Westen im Schnitt tendenziell höhere Gebühren anfallen.

Die zehn günstigsten Städte im INSM-Abwassermonitor:

1 Karlsruhe € 226
2 Augsburg € 245
3 Freiburg (im Breisgau) € 283
4 Erlangen € 287
5 Heidelberg € 292
6 Trier € 319
7 Herne € 321
8 Regensburg € 323
9 Stuttgart € 324
10 Ingolstadt € 324

INSM-Abwassermonitor: Hier geht es zur WebseiteDie zehn teuersten Städte im INSM-Abwassermonitor:  

90 Krefeld € 671
91 Berlin € 673
92 Velbert € 679
93 Saarbrücken € 681
94 Neuss € 681
95 Halle (Saale) € 703
96 Cottbus € 728
97 Mönchengladbach € 729
98 Moers € 743
99 Wuppertal € 759
100 Potsdam € 786

Sie finden die ausführlichen Gebührenprofile aller untersuchten Städte und weitere Informationen auf der Webseite www.insm-abwassermonitor.de.

INSM-Pressemitteilung zum Abwassermonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.

Lesen Sie dazu auch einen Bericht des Berliner Tagesspiegels zum Abwasserkostenranking der INSM.

Projekt-Kontakt: Carsten Seim, INSM, 0221 4981 403.  

INSM-Bildungsmonitor 2008: Sachsen liegt wieder vorn!

Dienstag, den 26. August 2008

INSM-Bildungsmonitor 2008 - hier geht es zur WebseiteIngesamt positive Bilanz des heute vorgelegten INSM-Bildungsmonitors: Auch im vergangenen Jahr hat sich der Zustand der Bildungssysteme in allen 16 Bundesländern weiter verbessert. Gepunktet haben die Länder vor allem beim Fremdensprachenunterricht. Hier stieg die Zahl der Schüler, die Fremdsprachen lernen. Auch die internationale Ausrichtung der Hochschulen ist vorangekommen.

Der Freistaat Sachsen liegt im INSM-Bildungsmonitor wie bereits im vergangenen Jahr vorn, gefolgt von Baden-Württemberg, Thüringen und Bayern. Schwächen machten die von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) beauftragten Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) bei der Ingenieurausbildung sowie bei der nach wie vor nicht ausreichend ausgebauten Ganztagsbetreuung in den Schulen aus. Die ganztätige Betreuung von Kindern, von der vor allem Schüler aus bildungsärmeren und sozial schwächeren Schichten in besonderer Weise profitieren, stagniert nach dem Urteil der Bildungsökononomen “auf niedrigem Niveau”.

Die Wissenschaftler haben für die INSM-Studie über 100 Kriterien ausgewertet. Studienleiter Dr. Hans-Peter Klös beklagte zur Vorstellung der Studie, dass an den Schulen Lehrer in naturwissenschaftlichen Fächern fehlen. Diese brauche es aber, wenn man Schüler “für technische Berufe interessieren” wolle.

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer verwies auf die aktuellen bildungspolitischen Anstrengungen der Bundesregierung und erklärte zur Präsentation des INSM-Bildungsmonitors 2008: „Wir haben mit dieser Studie erneut einen aktuellen Statusreport über die Stärken und Schwächen unseres Bildungssystems vorgelegt. Das schafft im Vorfeld des geplanten Bildungsgipfels allen Verantwortlichen einen guten Überblick darüber, wo weitere Anstrengungen notwendig sind.“

Lesen Sie mehr über die Studie auf der Webseite www.insm-bildungsmonitor.de.

Hier geht es zur INSM-Pressemitteilung des INSM-Bildungsmonitors 2008.

Projektkontakt: Ronald Voigt, 0221 4981418.

“Wohlstand für alle heißt Bildung für alle.” Bereits Juli hatte Bundeskanzlerin Angela Merkel die Bildung als Voraussetzung für den beruflichen Einstieg und die Chance zum sozialen Aufstieg in den Mittelpunkt einer Rede gestellt. INSM-Tagebuch hat wichtige Passagen dieser Rede dokumentiert.

Weitere Rankings der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die sich mit Bildungsthemen beschäftigten:

  • Unicheck: Hier können Studenten ihre Hochschulen online bewerten. Ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
  • INSM-Politik-Check Schule: Der INSM-Politik-Check Schule stellt den 16 Landesregierungen Zeugnisse für ihre Schulreformpolitik aus.
  • INSM-Kindergartenmonitor: Diese Website schafft Übersicht über die KiTa-Gebührensituation in den 100 größten Städten der Bundesrepublik – ein Service-Angebot für alle Eltern. Diese INSM-Studie stellt die wichtige frühkindliche Bildung und Förderung in den Fokus.

BILD löst Gerechtigkeitsdebatte um Beamtenpensionen aus – INSM hatte

Mittwoch, den 20. August 2008

Laut BILD-Zeitung hat sich SPD-Innenexperte Dieter Wiefelspütz für eine grundlegende Reform der Beamtenpensionen ausgesprochen. “Beim jetzigen System stellt sich die Frage der Gerechtigkeit”, zitiert ihn das Blatt. Weiter führte Wiefelspütz aus, dass mittelfristig Renten- und Pensionssystem angeglichen werden müssten. “Es kann nicht sein, dass die Arbeit eines Angestellten weniger wert ist als die Arbeit eines Beamten. Sowohl Angestellte als auch Beamte müssen ins gleiche Rentensystem einzahlen.”

Korrekturbedarf sieht auch Unions-Fraktionsvize Wolfgang Bosbach (CDU) laut BILD: ”Alle Elemente der Rentenreform (zum Beispiel Abschläge, Lebensarbeitszeit) müssen wirkungsgleich auf die Beamten übertragen werden.” Der frühere Verteidigungsminister und Staatsrechtler Rupert Scholz hält es demnach für die “gerechteste und sauberste Regelung”, “die Pensionen abzuschaffen.”

Schrieb INSM-Studie zu den Beamtenpensionen: Professor Winfried FuestBereits Ende November 2007 hatte die INSM eine Expertise von Professor Winfried Fuest zum Thema Beamtenpensionen vorgelegt. Das Papier hatte damals bereits eine breite Debatte ausgelöst, die bis weit ins Jahr 2008 hineinreichte. Der Kölner Ökonom war in exklusiven Berechnungen für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft zu dem Ergebnis gekommen, dass die Durchschnitts-Pensionen den Standardrenten bereits seit Mitte der 90er Jahre davongeeilt sind. Fuest damals: “Die Kluft wird weiter wachsen. Wenn die Altersversorgung im Öffentlichen Dienst nicht radikal reformiert wird, könnte ein Durchschnittspensionär in gut einem Jahrzehnt rund 125 Prozent mehr Geld bekommen als der durchschnittliche Rentner.”

Hier finden Sie die komplette Expertise im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) sowie die Presseinformation zur INSM-Studie.

Hier geht es zu weiteren Resonanzen auf die INSM-Studie zur Altersverorgung im Öffentlichen Dienst.

Alles zum Thema Beamtenpensionen im INSM-Tagebuch. 

Konsequenzen aus INSM-Fahrtkostenranking: Bericht der Sächsischen Zeitung

Freitag, den 18. Juli 2008

PendlerranklingNach einem Bericht der Sächsischen Zeitung hat das INSM-Fahrtkostenranking in Sachsen zu Konsequenzen im Sinne der Berufspendler geführt. “Auf einer Internetseite können Tagespendler Gleichgesinnte für den Arbeitsweg finden”, so der Artikel. Das Fahrtkostenranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hatte durchschnittliche Kosten von 2200 Euro pro Jahr ergeben, die sächsischen Berufspendlern entstehen.

Ab dieser Woche”, so die Sächsische Zeitung weiter, “können Pendler auf einer neuen Internetseite Mitfahrgelegenheiten für die tägliche Fahrt zur Arbeit suchen oder anbieten.” Die Adresse der Website: www.sachsen.pendlernetz.de. Betreiber der Plattform ist die Sächsische Energieagentur (Saena). Sie arbeitet im Auftrag des Freistaates Sachsen an Konzepten, um den Energieverbrauch zu reduzieren.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

Rückfragen zum INSM-Fahrtkostenranking: Carsten Seim, Projektleiter, 0221 4981 403.

INSM-Kampagne findet prominente Unterstützer für einen besseren Einstieg in Arbeit

Mittwoch, den 16. Juli 2008

INSM-Kampagne Einstieg in Arbeit: Hier geht es zur WebseiteBildungsdefizite, Bürokratie, hohe Lohnzusatzkosten – vom Kindes- bis zum Rentenalter sehen sich die Menschen in Deutschland mit Hürden konfrontiert, die sie daran hindern, durch eigene Arbeit, Initiative und Leistung beruflich erfolgreich zu sein. Unter dem Titel „Einstieg in Arbeit“ hat die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) eine neue Kampagne aufgelegt. Sie will Wege zu einem einfacheren Einstieg in Arbeit aufzeigen und öffentlich diskutieren, damit zig Tausende Menschen eine neue Chance auf Beschäftigung, auf beruflichen und sozialen Aufstieg erhalten. Unterdessen hat diese Kampagne zahlreiche prominente Unterstützer gefunden. Lesen Sie hier die Statements von Prominenten, die gemeinsam mit der INSM dafür werben, dass zig tausende Menschen den Einstieg in Arbeit schaffen. Zahlreiche Prominente unterstützen die Aktion der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

Unterstützt Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Kochprofi Ralf ZacherlMit dabei sind Die Kochprofis. Kochprofi Ralf Zacherl und seine Kollegen Mario Kotaska, Stefan Marquart sowie Martin Baudrexel unterstützen die INSM-Kampagne, damit “jeder eine Chance bekommt, sein Talent zu entdecken und den Einstieg in Arbeit zu bekommen”. Die TV-Köche verweisen darauf, dass “wir von den Kochprofis” auf unterschiedlichsten Wegen als Köche angefangen und eine Chance bekommen haben, “durch Kreativität und Leistungsbereitschaft erfolgreiche Köche zu werden”.

Unterstützt Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Schauspieler Ralf MöllerDer Schauspieler und Sportler Ralf Möller („Gladiator“): „Für junge Menschen ist es sehr wichtig, eine Perspektive im Leben zu haben. Deshalb ist es auch so entscheidend, sie beim Ersteinstieg in den Beruf zu unterstützen. Denn nur wer den Einstieg schafft, kann auch aufsteigen. Jede Stufe auf der Karriereleiter muss deshalb einzeln erklommen werden. Um den Einstieg in Arbeit zu schaffen, braucht man eine Menge Eigeninitiative, Mut und den nötigen Ehrgeiz. Nur so übersteht man auch Niederlagen und Enttäuschungen. Mein Tipp: Man muss die Dinge positiv angehen. Mit einem festen Glauben an sich selbst und genügend Durchhaltevermögen kann man jede Hürde meistern.“

Unterstützt Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: Olympiasiegerin Ulrike Nasse-MeyfarthDie Doppel-Olympiasiegerin im Hochsprung, Ulrike Nasse-Meyfarth: „Gerade bei der Bildung müssen wir beispielsweise im Vergleich zu Schweden deutlich zulegen, damit neue Beschäftigung möglich wird.“ Nasse-Meyfarth hatte sich zudem an einer INSM-Aktion vor dem Berliner Reichstag beteiligt, bei der die fünf Haupt-Einstiegshürden thematisiert wurden, die Arbeitsuchende in Deutschland an der Aufnahme einer neuen Beschäftigung hindern.

Unterstützt Kampagne der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft: TV-Star Dieter-Thomas HeckDer Showmaster und TV-Moderator Dieter Thomas Heck: „Als junger Mensch will man sich im Job beweisen und sich weiterentwickeln. Meine Karriere als Entertainer und Sänger startete ich nach einer kaufmännischen Ausbildung. Ich wollte mich unbedingt vor Kamera und Mikrofon beweisen und bekam die Chance. Damit mehr Menschen eine Chance auf dem Arbeitsmarkt erhalten, unterstütze ich die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bei ihrer Kampagne Einstieg in Arbeit.“

Mehr zum Thema finden Sie auf www.einstieginarbeit.de sowie weitere Experten und Prominente, die sich zu diesem Schwerpunktthema der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) äußern.

INSM-Bundesländerranking: Brandenburgs Wirtschaftsminister sieht sich “auf richtigem Weg”

Freitag, den 13. Juni 2008

INSM-WiWo-Bundesländerranking: Hier geht es zum Länderprofil BrandenburgsIn einer Stellungnahme zum INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008 hat Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns (CDU) deutlich gemacht, dass er sich durch die Studie in seiner Politik bestätigt fühle. Brandenburgs Abschneiden als Bundesland mit der fünfthöchsten Wirtschaftsdynamik zeige, dass die Neuausrichtung der märkischen Wirtschaftspolitik richtig gewesen sei, sagte Junghanns am Freitag in Potsdam. “Der Abschied von der Gießkanne war richtig, die wirtschaftspolitische Ausrichtung des “Stärken stärken” bewähre sich. Junghanns warnte dem dpa-Bericht zufolge “zugleich vor Euphorie”. Brandenburg habe noch erhebliche Anstrengungen vor sich.

Bei der heutigen Pressekonferenz von INSM und Wirtschaftswoche erklärte dazu INSM-Geschäftsführer Dieter Rath, dass Brandenburg wie andere ostdeutsche Bundesländer – vor allem Mecklenburg-Vorpommern – in besonderer Weise Boden am Arbeitsmarkt gut gemacht haben – eine Folge des Aufschwungs der letzten Jahre. Gleichzeitig machte Rath auch deutlich, dass die Ost-Länder bei Wohlstandsdaten noch zurückliegen.

Zum Beispiel auch zum prosperierenden Süden und Südwesten der Republik. Hierzu erklärte INSM-Geschäftsführer Dieter Rath: “Kurzum, Baden-Württemberg , Bayern und auch Hamburg sind in der Globalisierung gut aufgestellt”. Die INSM-WiWo-Bundesländerranking: Hier geht es zum Länderprofil BayernsHansestadt hat den Dynamikvergleich knapp vor Mecklenburg-Vorpommern gewonnen, gefolgt von Bayern. Die Initiatoren des Rankings machten deutlich, dass diese Länder beim “Ist-Zustand” sehr große Unterschiede aufweisen. Im Dynamikvergleich entscheide jedoch der Grad der Verbesserung. Denn um Verbesserung gehe es ja im föderalen Wettbewerb, den das INSM-WiWo-Bundesländerranking unterstützen soll. Dabei zeigt sich, dass auch die starken Südländer sich nicht auf den Lorbeeren ausruhen, sondern gleichfalls eine überraschend starke Dynamik entwickeln.

Bayern arbeitet sich bei der Wirtschaftsdynamik auf den dritten Platz vor”, titelte der dpa-Landesdienst Bayern und zitierte INSM-Projektleiter Carsten Seim mit den Worten: “Bayern entwickelt sich von einem sehr hohen Niveau aus weiterhin sehr positiv und setzt sich damit absolut betrachtet weiter ab von anderen Regionen in Deutschland”.

Die Ranglisten des INSM-WiWo-Bundesländerrankings.

Hier finden Sie die Studie komplett im Internet: www.insm-bundeslaenderranking.de.

Hier finden Sie alle Länderprofile des INSM-WiWo-Bundesländerrankings zum Download.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008 wird in Berlin vorgestellt: Der neue Ministerpräsident des Jahres steht fest

Donnerstag, den 12. Juni 2008

INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008Wissenschaftlich haben Ökonomen der IW Consult GmbH im Auftrag von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche zum sechsten Mal die wirtschaftschaftliche Leistungsfähigkeit aller 16 Bundesländer untersucht. Heute, Freitag, ab 11 Uhr, wird die Expertise im Haus der Bundespressekonferenz in Berlin vorgestellt. Ab heute Mittag stehen die Ergebnisse dieser aus 98 wirtschaftlichen und strukturellen Daten zusammengesetzten Studie auf www.insm-bundeslaenderranking.de zur Auswertung im Internet. Der Regierungschef des Dynamiksiegers im INSM-WiWo-Bundesländerranking 2008 wird Ministerpräsident des Jahres. In diesem Jahr gibt es einen Überraschungssieger, der nicht aus dem Süden der Republik kommt.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

Unicheck-Studie: Welche Verwaltungskosten sich Hochschulen für die Bearbeitung von Bafög-Anträgen genehmigen

Mittwoch, den 11. Juni 2008

INSM-Studentenportal UnicheckIm Durchschnitt belaufen sich die allein die Verwaltungskosten der Hochschulen für das Bearbeiten eines Bafög-Antrages auf 220 Euro pro Jahr. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des INSM-Studentenportals Unicheck, über die die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. “Euro 220 Euro je Bafög-Antrag nur für Verwaltung”, titelte das Blatt. Unter Berufung auf die Unicheck-Studie schreibt die FTD weiter: “Beim Bearbeiten der Anträge für die staatliche Ausbildungsförderung Bafög wirtschaften die Studentenwerke unterschiedlich effizient. So belaufen sich die Verwaltungskosten des Bafög-Amts an der Uni Frankfurt auf 330 Euro pro Student und Jahr, dort bewältigt ein Sachbearbeiter jährlich 500 Anträge. In Köln sind es 700 Anträge, die Kosten liegen bei 155 Euro.”

Allerdings sind die Bedigungen, unter denen die Studentenwerke in den unterschiedlichen Bundesländern arbeiten können, sehr unterschiedlich. So können bayerische Bafög-Ämter Streitfälle an eine andere Behörde abgeben, wenn beispielsweise Eltern keinen Unterhalt für ihre studierenden Kinder zahlen.

Zum INSM-Studienportal Unicheck geht es hier.

INSM-Studie Politik-Check Schule führt zu Aktueller Stunde im Landtag Rheinland-Pfalz

Mittwoch, den 4. Juni 2008

INSM-Politik-Check Schule: Hier geht es zur WebsiteDer Landtag Rheinland-Pfalz beschäftigt sich heute in einer aktuellen Stunde auf Antrag der FDP-Fraktion mit den Ergebnissen der INSM-Studie Politik-Check Schule. In dieser Expertise hatten Wissenschaftler des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft untersucht, wie gut die 16 Landesregierungen ihr schulpolitischen Hausaufgaben gemacht haben. Das Land Rheinland-Pfalz hatte hier im Durchschnitt aller 5 untersuchten Reformbereiche eine 3+
erreicht. Das Land ist – formal gesehen – vor allem bildungsprogrammatisch sehr gut aufgestellt. Doch dem politischen Anspruch muss jetzt die Wirklichkeit folgen. Das Land steht bei der Qualitätssicherung zwar in den Startlöchern. Jedoch werden Schulen in Rheinland-Pfalz bis dato nur im Rahmen eines Pilotprojekts extern auf ihre Leistungen überprüft. Handlungsbedarf hat Rheinland-Pfalz in der Personalorganisation seiner Schulen: Die Schulleiter haben keinen disziplinarischen Durchgriff.
 
Dazu schreibt die FDP-Landtagsabgeordnete Nicole Morsblech heute in der Koblenzer Rhein Zeitung: “Auch die Sorge um die Qualität der staatlichen Schulen hält an. Ich habe beantragt, die Ergebnisse der Studie Politik-Check Schule der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft und des Instituts der deutschen Wirtschaft auf die Tagesordnung des Landtags zu setzen. RLP landet im hinteren Drittel. Fazit: Die Bildungspolitik der Landesregierung klingt auf dem Papier gut – es hapert aber an der Qualitätssicherung. Unsere Schüler werden zu wenig INSM-Politik-Check Schule: Die FDP-Abeordnete Nicole Morsblech beantragte deshalb eine Aktuelle Stunde im Landtag Rheinland-Pfalzindividuell gefördert und unsere Schulen und Schulleiter werden zu stark von oben gegängelt und bekommen zu wenig eigene finanzielle Mittel, um passgenaue Angebote zu machen, ihr Personal zielgerichtet zu führen und fortzubilden. Nach wie vor sind wir das einzige Bundesland, das keine zentralen Abschlussprüfungen eingeführt hat – obwohl sie die schulische Qualität steigern. Nach wie vor schaffen wir es nicht, junge Menschen mit besonderen Lernschwächen oder Begabungen angemessen zu fördern. Das aber ist viel entscheidender als die Schulstruktur, auf die im Moment alle Energie verwendet wird.”

Zum INSM-Studie Politik-Check Schule geht es hier.

Das INSM-Gründerranking, die “PISA-Studie” zur Existenzgründung in der Hildesheimer Zeitung

Mittwoch, den 4. Juni 2008

INSM-Gründerranking: Hier geht es zur WebseiteIn Deutschland begehrt: Modell Hildesheim”, titelte am 31. Mai die Hildesheimer Zeitung. Hintergrund: Die Region ist besonders gründerfreundlich. Sie hat im Jahr 2000 bereits die die “Gemeinschaftsinitiative Existenzgründung Hildesheim” gegründet, “Zu diesem Netzwerk, das von der Wirtschaftsförderungsgesellschaft Hi-Reg organisiert
und geleitet wird, zählen: die Kammern und ihre Junioren-Organisationen, die Agentur für Arbeit und das Job Center, die Stiftung Universität Hildesheim und die HAWK Fachhochschule in Hildesheim, die Volkshochschule, die Stadt Hildesheim und das Technologiezentrum Hildesheim sowie nicht zuletzt die Sparkasse Hildesheim und alle vier Volksbanken im Kreis Hildesheim”, schreibt die Zeitung.

Alle in diesem Netzwerk zusammengeschlossenen Institutionen und Absprechpartner stimmen ihre Angebote aufeinander ab. Dadurch finden angehende Unternehmer in Hildesheim transparente und leistungsfähige Strukturen vor, und sie haben einen statt vieler Ansprechpartner. Auch deswegen schnitt Hildesheim im jüngsten Gründerranking der INSM hervorragend ab.

Artikel-Zitat: “Es war diese Entwicklung, die im vergangenen Jahr die “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft”(INSM)” und das Magazin”Impulse” überzeugt haben. Von dort wurde eine Untersuchung zur Gründerfreundlichkeit von Regionen in Deutschland in Auftrag gegeben haben. Dabei ist die Region Hildesheim mit dem ersten Platz ausgezeichnet worden. Begründung: Die Region Hildesheim ist mit ihrem Wirtschaftsförderungsansatz ein Vorbild in ganz Deutschland. Nirgendwo arbeiten Wirtschaftsförderung, Banken, Kammern, Arbeitsverwaltung und weitere Einrichtungen so eng und erfolgreich zusammen wie in Hildesheim.”

Inzwischen, so die Hildesheimer Zeitung, gibt es in Deutschland “etliche Regionen”, die die ds Hildesheimer Best Practice nachahmen.

Pro Jahr werden in Hildesheim rund 450 Existenzgründungsvorhaben intensiv betreut.

Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hatte im Rahmen ihres Gründerrankings alle 97 Raumordnungsregionen in Deutschland nach deren Gründungsaktivitäten untersucht. Die bisher detaillierteste Regionalstudie zu Unternehmensgründungen wurde von Prof. Rolf Sternberg vom Institut für Wirtschafts- und Kulturgeographie der Leibniz Universität Hannover erstellt.

Das Gründerranking finden Sie hier: http://www.insm-gruenderranking.de/.

Weitere Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz.

Schleswig Holsteins Kultusministerin zum INSM-”Politik-Check Schule”

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Kommentierte die INSM-Studie: Ute Erdsiek-Rave“Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass wir den aktuellen Bildungsherausforderungen mit den richtigen Konzepten begegnen.” So kommentierte Schleswig Holsteins Bildungsministerin Ute Erdsiek-Rave die Ergebnisse des INSM-Politik-Checks Schule, einer Studie, die die schulpolitischen Fortschritte in 16 Bundesländern seit dem PISA-Schock 2001 analysiert. Schleswig-Holstein erreichte im Durchschnitt aller fünf in der Studie untersuchten Reformbereiche eine 3+.In einer Pressemeldung des schleswig-holsteinischen Kultusministeriums heißt es weiter: “Die Bereiche, in denen Schleswig-Holstein Nachholbedarf attestiert werde, würden bereits mit viel Elan angegangen. Das gelte für die Reduzierung von Klassenwiederholungen, etwa durch die flächendeckende Arbeit mit individuellen Lernplänen für Schülerinnen und Schüler genauso wie für den Ausbau verpflichtender Ganztagsschulangebote.”Die Landesregierung hat bereits im vergangenen Jahr vereinbart, 50 zusätzliche Stellen für die Errichtung gebundener Ganztagsschulen mit verpflichtendem Angebot bereit zu stellen, um Kinder und Jugendliche in besonderen sozialen Brennpunkten und mit hohem Migrantenanteil zu fördern”, sagte die Ministerin. “Auch die in der Studie als nicht ausreichend angesehene Eigenverantwortlichkeit der Schulleitungen haben wir in den vergangenen Jahren kontinuierlich gestärkt und diesen Weg werden wir auch konsequent weitergehen.”

Die Pressemeldung des schleswig-holsteinischen Kultusministeriums zum INSM-”Politik-Check Schule” finden Sie hier.

Bundesweite Resonanzen auf INSM-Studie Politik-Check Schule: Plädoyer für mehr Eigenverantwortung

Mittwoch, den 28. Mai 2008

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer bei der Pressekonferenz zur INSM-Studie Politik-Check Schule: Plädoyer für mehr Eigenverantwortung“Bundesweit fehlen echte Ganztagsschulen”, so fasste das Handelsblatt einen zentralen Befund der INSM-Studie “Politik-Check Schule” zusammen. Zitat aus dem Bericht: “Große Defizite sieht IW-Direktor Michael Hüther aber beim Aufbau der Ganztagsschulen, den der Bund mit vier Mrd. Euro fördert. Bisher gibt es kaum “gebundene” Ganztagsschulen, die den Unterricht über den ganzen Tag verteilen. Das wäre aber wichtig, um gerade schwächere Schüler, die zu Hause keine Hilfe erfahren, besser fördern zu können. Gerade hier seien für eine Übergangszeit “mehr Ressourcen nötig”, mahnte der IW-Chef.” Die Ergebnisse der INSM-IW-Studie fasste das Handelsblatt wie folgt zusammen:

Kopfnoten für die Schulminister
Das IW hat den Ländern Noten für Schulreformen erteilt, die sich aber aus einem Bündel von Faktoren zusammensetzen.
Ganztagsschulen
In allen Ländern gibt es viel zu wenig echte Ganztagsangebote, die den Unterricht sinnvoll über den Tag verteilen.
Schwachpunkte
Die spezielle Förderung schwacher Schüler ist überall ausbaufähig. Gut schneidet hier Berlin ab, schlecht Bremen. Die autonome Schule ist ein Traum, weit ist hier nur Mecklenburg-Vorpommern.
Politische Ziele
Die Definition der Ziele und der Aufbau einer Qualitätssicherung ist fast überall schon weit fortgeschritten.”

“Bundesländer wagen mehr Schulreformen”, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Zitat aus dem SZ-Bericht: “Die deutsche Schulpolitik hat sich seit dem schlechten Abschneiden in der ersten internationalen Pisa-Studie verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, welche die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am Dienstag in Berlin vorstellte.”

“Von PISA gelernt”, so sieht der Berliner Tagesspiegel das Ergebnis des “Politik-Checks Schule” und freut sich: ” Berlin und Nordrhein-Westfalen liegen vorn”. Zitat: “”Der Reformdruck auf die Länder, die bei Pisa schlecht abgeschnitten hatten, war enorm”, sagt IW-Forscher Helmut Klein. Hier habe die Politik Druck auf Veränderungen gemacht. Baden-Württemberg und Bayern dagegen mit ihrem funktionierenden Schulsystem hätten nach dem guten Abschneiden in den Pisa-Tests “einen geringeren Reformdruck” gehabt.”

In einem Kommentar fordert das Blatt die Berliner Bildungspolitiker aus, trotz des guten Abschneidens Berlins problembewusst zu bleiben: “Zu Recht wird gewürdigt, dass Berlin viel tut für die Hochbegabtenförderung und für die Qualitätskontrolle durch Vergleichsarbeiten. Andere angebliche Pluspunkte entpuppen sich bei näherem Hinsehen allerdings als Problemzonen. So wird Berlins frühe Einschulung gelobt, obwohl viele Schulen mangels Personal den Ansprüchen der Fünfjährigen nicht gewachsen sind. Auch die Schulinspektionen schlagen zugunsten Berlins zu Buche, obwohl sie zu selten Konsequenzen haben. Ebenso ist es mit der Behindertenintegration: Sie hat zwar laut Gesetz Vorrang, doch führt der Mangel an Sozialpädagogen dazu, dass Schulen Kinder mit großem Förderbedarf abweisen. All dies weiß Berlins Bildungssenator. Er sollte sich über das Lob der Initiative deshalb nicht zu laut freuen.”

“Für PISA-Sieger Bayern gab es nur die Note 3″, schrieb die Mittelbayerische Zeitung. Bayern habe eine “moderate Reformtätigkeit”. “Bei der operativen Steuerung der Qualitätssicherung” sei “der Freistaat dagegen top”. Zitat: “Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) mahnte in einer Reaktion auf den “Politik-Check Schule” eine konsequente Weiterführung der Reformen an. Vordringlich sei eine gezielte Fortbildung von Schulleitern und Lehrern in den Bereichen Qualitätssicherung und Schulmanagement, sagte BDA-Vize Gerhard F. Braun. ”

Thüringen mit Defiziten bei Pisa-Reformen”, kritisiert die Ostthüringer Zeitung. Der Freistaat hatte mit einem “befriedigend” abgeschnitten.

Dazu nahm in einer Pressemitteilung auch Thüringens Kultusminister Müller Stellung. Schule dürfe nicht nur durch die “wirtschaftspolitische Brille” gesehen werden, erklärte er in einer Pressemitteilung zum Erscheinen des “Politik-Checks Schule”. Müller machte gleichzeitig deutlich, dass sein Bundesland weitereVerbesserungen anstrebt: “Das Entwicklungsvorhaben ´Eigenverantwortliche Schule´, das seit 2004 an mehr als 160 Schulen umgesetzt wird, wird durch eine stärkere Verbreitung noch mehr zur Verbesserung von Unterrichts- und Schulqualität beitragen.” Bei der Ganztagsschule will er weiter auf freiwillige Angebote setzen.

Die Wetzlarer Neue Zeitung titelte “Hessen bekommt eine glatte 2″ und zitierte IW-Direktor Michael Hüther, der die INSM-Studie “Politik-Check Schule” gestern in Berlin vorstellte: “Unsere Studie belegt, dass alle Landesregierungen die aus Expertensicht notwendigen bildungspolitischen Ziele in ihren Schulgesetzen inzwischen klar formuliert haben.” Nicht unerwähnt ließ die Wetzlarer Neue Zeitung vorhandene Defizite, die es auch in Hessen gibt, das zur Gruppe der fünf reformaktivsten Länder gehört. Artikel-Zitat: “Defizite gebe es aber noch beim Angebot von Ganztagsschulen, die vor allem für die Förderung von Kindern aus bildungsfernen Schichten wichtig seien. Zudem zögerten viele Bundesländer noch, den Schulen mehr Eigenverantwortung einzuräumen, etwa bei der Einstellung von Lehrern.”

Die Rhein Zeitung titelte “PISA-Schock kuriert die Bildungspolitik” und beschäftigte sich unter anderem mit dem Auftritt der nordrhein-westfälischen Schulministerin Barbara Sommer bei der INSM-Pressekonferenz. Sommer, deren Bundesland im “Politik-Check Schule” der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft als Spitzenreiter unter den fünf Freute sich über gutes Abschneiden: NRW-Schulministerin Barbara Sommer (mit INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer)reformaktivsten Ländern abgeschnitten hatte. Artikel-Zitat aus der Rhein Zeitung: “Die Basis ist ein gutes Schulgesetz”, erläuterte Barbara Sommer (CDU), Bildungsministerin in Nordrhein-Westfalen. Das in NRW nennt die individuelle Förderung jedes Kindes als Bildungsziel, ebenfalls die vorschulische Sprachausbildung und die Eigenverantwortung der Schulen. Solche Formulierungen ziehen dann praktische Konsequenzen nach sich, ist Sommer überzeugt. So beginnt man in NRW schon zwei Jahre vor der Einschulung mit Sprachförderung, hat ein Gütesiegel eingeführt, mit dem gute Schulen glänzen können, und das Land beschäftigt 4000 Lehrer mehr als nach dem Grundbedarf erforderlich wären.”

“Nachsitzen muss”, so die Rhein Zeitung, “bei der Schulpolitik nach Ansicht der Experten Rheinland-Pfalz, das eine 3+ erhielt.”

“Wer aus PISA am meisten gelernt hat”, so die Schlagzeile der Financial Times Deutschland. Das Wirtschaftsblatt erwähnte in diesem Zusammenhang das Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns. Zitat: “Als glatte 2 wird das Bildungsangebot im Bundesland bewertet. In der Studie heißt es: “Mecklenburg-Vorpommern punktet durch eine weit überdurchschnittliche Reform- und Innovationstätigkeit im Schulsystem”. Damit gehöre das Land zur Spitzengruppe der fünf besten Länder. Lobend hebt das Papier hervor, dass die Schulen in keinem anderen Bundesland so viel Eigenverantwortung besäßen wie in Mecklenburg-Vorpommern: Da die Lehrer keine Beamten seien, sondern nur Angestellte, läge die Personalpolitik ganz in den Händen der Schulleitung.”

“Bundesländer auf gutem Weg”, meint der Nordkurier und erwähnt ein Manko, das der “Politik-Check Schule” in vielen Bundesländern aufgedeckt hat. Viele Bundesländer zögern der INSM-Studie nach noch damit, “den Schulen mehr Eigenverantwortung einzuräumen, etwa bei der Einstellung von Lehrern”.

“Nur mittelmäßige Noten für das Land.” So fasste die Pirmasenser Zeitung das Regionalergebnis des “Politik-Checks Schule” für das Land Rheinland-Pfalz zusammen. Rheinland-Pfalz hatte eine 3+ erhalten. Das Blatt beschäftigte sich auch mit dem guten Beispiel Nordrhein-Westfalens. Zitat: “Das NRW-Gesetz nenne die individuelle Förderung jedes Kindes als Bildungsziel, ebenfalls die vorschulische Sprachausbildung und die Eigenverantwortung der Schulen. Solche Formulierungen ziehen dann praktische Konsequenzen nach sich. So beginnt man in Nordrhein-Westfalen schon zwei Jahre vor der Einschulung mit Sprachförderung, man hat ein Gütesiegel eingeführt, mit dem gute Schulen glänzen können, und man beschäftigt 4 000 Lehrer mehr als nach dem Grundbedarf erforderlich wären.”

“PISA-Studie hat Bildungspolitik mobilisiert – Niedersachsens Reformen greifen”, schlagzeilte die Cellesche Zeitung. “Nach dem schlechtem Abschneiden deutscher Schüler bei der PISA-Studie haben die Bildungspolitiker ihre Hausaufgaben gemacht und die Schulgesetze sämtlicher Bundesländer reformiert. Eine gestern veröffentlichte Untersuchung stellt allen 16 Ländern zumindest ein befriedigendes Zeugnis aus. … Mit einer “2-” landete Niedersachsen auf Platz sechs.”

INSM-Politik-Check Schule: Hier geht es zur WebsiteNRW bekommt beste Noten für die Schule”, schreibt die Aachener Zeitung und beschäftigt sich in dem Artikel unter anderem mit den Ausführungen der nordrhein-westfälischen Schulministerin Barbara Sommer auf der gestrigen Pressekonferenz der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (IMSM) zum “Politik-Check Schule“. Artikel-Zitat: “Schulministerin Barbara Sommer (CDU) betonte, dass NRW seit 2006 “das fortschrittlichste Schulgesetz in ganz Deutschland” habe. Die Landesregierung setze auf die Eigenverantwortung der Schulen und nicht auf Beaufsichtigung und Steuerung.”

“Ausgerechnet die Pisa-Sieger halten sich mit Reformen zurück”, bemerkt die Frankfurter Rundschau. Zitat: “Bundesweit bemängeln die Ökonomen eine zu geringe Zahl von Ganztagsschulen, deren Besuch auch am Nachmittag für alle Schüler verpflichtend ist. Neben “echter Selbstständigkeit” fordern sie mehr Transparenz an den Schulen. “Schulleistungen sollten wie in Schweden im Internet veröffentlicht werden”, so INSM-Geschäftsführer Max Höfer.

Rückfragen zum Politik-Check Schule: Carsten Seim, INSM-Projektleitung.

INSM-Studie Politik-Check Schule weist nach: Landesregierungen haben viele ihrer schulpolitischen Hausaufgaben nach dem PISA-Schock gemacht

Dienstag, den 27. Mai 2008

Auf einer INSM-Pressekonferenz in Berlin haben heute Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer die Ergebnisse der INSM-Studie Politik-Check Schule vorgestellt. Fast ein Jahr haben Wissenschaftler im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Schulgesetze der 16 Bundesländer analysiert. Ergebnis: PISA hat gewirkt. Alle Regierungen haben – wenn auch in unterschiedlichem Tempo – ihre Schulgesetze und ihre Schulpolitik modernisiert. In Schulnoten ausgedrückt reichen die Verbesserungen insgesamt von “gut” bis “befriedigend”. Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter einer Gruppe von fünf Bundesländern, die ihre schulpolitischen Hausaufgaben besonders gut erledigt haben: Neben Nordrhein-Westfalen schnitten auch die Länder Berlin, Profil des Stadtstaates Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern gut ab.

Hier finden Sie den Notenspiegel der 16 Bundesländer.  

INSM-Studie Politik-Check Schule: Die Noten der 16 Bundesländer

Dies Noten spiegeln die schulpolitische Leistung der letzten Jahre in fünf Handlungsfeldern. Es geht um:

- Bildungspolitische Ziele 
-
Qualitätssicherung
-
Systemmanagement
- Schulkultur
-
Lehren & Lernen 

INSM-Berater Michael Hüther bilanzierte bei dem INSM-Pressetermin: “Unsere Studie belegt, dass alle Länderregierungen die aus Expertensicht notwendigen bildungspolitischen Ziele in ihren Schulgesetzen inzwischen klar formuliert haben”. Lesen Sie hier sein Statement zum INSM-Politik-Check Schule.

In einigen Bereichen haben die Länder aber auch noch Verbesserungspotenziale. Hüther: “In vielen Bundesländern zögert die Politik noch, den Schulen echte Selbstständigkeit und den Schulleitern die nötigen Führungskompetenzen einzuräumen, die sie brauchen, um ihre Schulen zu besseren Lernerfolgen zu führen.”

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer forderte mehr Leistungstransparenz: “Die Bildungspolitik muss Schulen darauf verpflichten, ihre Leistung transparent zu machen, damit Eltern wissen, wo sie ihre Kinder einschulen.”

Insgesamt belegt die INSM-Studie “Politik-Check Schule” auch, dass die Bundesländer mehr für den Ausbau von Ganztagsschulen tun sollten. Dies ist nötig, damit Schülern mehr Bildung vermittelt werden kann.

Hier finden Sie die Präsentation zur INSM-Pressekonferenz. Hier geht es zur INSM-Pressemitteilung zur Studie. Alle Downloads und Länderprofile finden Sie hier zum PDF-Download.

Klicken Sie sich durch die 16 im INSM-Politik-Check Schule untersuchten Bundesländer und machen Sie sich Ihr eigenes Bild von den dort erzielten schulpolitischen Erfolgen.

Profil des Landes Baden-Württemberg

Profil des Landes Bayern

Profil des Stadtstaates Berlin

Profil des Landes Brandenburg

Profil des Stadtstaates Bremen

Profil des Stadtstaates Hamburg

Profil des Landes Hessen

Profil des Landes Mecklenburg-Vorpommern 

Profil des Landes Niedersachsen

Profil des Landes Nordrhein-Westfalen

Profil des Landes Rheinland-Pfalz

Profil des Saarlandes

Profil des Landes Sachsen

Profil des Landes Sachsen-Anhalt

Profil des Landes Schleswig-Holstein 

Profil des Landes Thüringen 

Projektkontakt “Politik-Check Schule”:
Carsten Seim, seim@insm.de.

Politikcheck Schule: Die INSM vergibt Zeugnisse für die Bildungspolitik in 16 Bundesländern

Mittwoch, den 21. Mai 2008

Am 27. Mai erhalten 16 Landesregierungen wissenschaftlich fundierte Zeugnisse von der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Im Auftrag der INSM haben Wissenschaftler untersucht, die gut haben die 16 Bundesländer ihre schulpolitischen Hausaufgaben nach PISA gemacht haben? Was haben Sie dafür getan, dass

- das Qualitätsmanagement an den Schulen verbessert wird?
- dass Schulen auf Ganztagsbetrieb umgestellt werden können?
- dass Schulen selbstständiger arbeiten können?
- dass Hochbegabte ebenso wie sozial Schwächere besser gefördert werden?
- dass die Schulleiter Personalverantwortung bekommen?INSM-Berater Professor Michael Hüther

Dazu wird die INSM eine Studie mit Länderprofilen veröffentlichen. Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und Berater der  Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) wird die Expertise am 27. Mai in der Bundespressekonferenz in Berlin vorstellen. Mit dabei sind auch Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer. Die Einladung zu diesem INSM-Termin finden Sie hier.
Pressekontakt: Carsten Seim, Tel.: (0221) 4981-403, E-Mail: seim@insm.de.

P. S: Die Ergebnisse der INSM-Studie Politikcheck Schule stehen ab dem 27. Mai, 13 Uhr, im Internet unter www.insm-bildungsmonitor.de.

INSM-Studie zu den Beamtenpensionen in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen

Dienstag, den 20. Mai 2008

Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine schreibt unter dem Titel “Einkommensschere öffnet sich weiter” über die Studie der INSM zur Entwicklung der Beamtenpensionen. Artikel-Zitat: ” Schon heute sind die durchschnittlichen monatlichen Pensionen für ehemalige Beamte fast doppelt so hoch wie die Standardrente eines Arbeitnehmers, der 45 Jahre lang vom Durchschnittseinkommen Rentenbeiträge bezahlt hat.” Und die Schere öffne sich weiter, schreibt die HNA unter Berufung auf den Studienautor Professor Winfried Fuest, Wissenschaftler am IW Köln und Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Für den Autor der HNA sprechen dessen Zahlen “eine deutliche Sprache”:
“Wenn nichts geändert wird, sähe die Situation nach der Studie von Professor Fuest im Jahr 2018 so aus: Ein Standardrentner bezöge dann 1307 Euro Rente. Ein Durchschnittspensionär würde 2939 Euro erhalten.” Mehr zur Studie finden Sie hier. Pressemitteilung zur INSM-Expertise.
 

Unicheck-Video im Netz

Donnerstag, den 15. Mai 2008

Hier geht es zum Unicheck-Video

Eine Gebrauchsanweisung für das Studentenportal Unicheck ist ab sofort als Web-Video abrufbar. Der nur wenige Minuten lange Film informiert kurz, knapp und unterhaltsam über die Funktionen des INSM-Studi-Portals. “In schlappen 7 Minuten habt Ihr Eure Uni in allen wichtigen Fragen bewertet.” Es geht um die Frage, “wie fit die eigene Uni in Sachen Service ist”. Das Bewertungsportal hatte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufen, damit Studenten als Gebühren zahlende Kunden kritisch unter die Lupe nehmen können, wie ihre Hochschule mit ihrem Geld umgeht. Mehr dazu auf der Website www.unicheck.de.

INSM-Fahrtkostenranking in FAZ-Net

Sonntag, den 20. April 2008

PendlerranklingFAZ-Net befasste sich am 18. April  mit dem INSM-Fahrtkostenranking.  Im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hatten Wissenschaftler in den 100 größten Städten der Bundesrepublik die tatsächlichen Fahrtkosten ermittelt, die Pendlern im Jahr für den Weg zur Arbeit entstehen.

“Der Weg zur Arbeit ist teuer”, kommentiert FAZ-Net das Ergebnis. Zitat: “Auf durchschnittlich 1834 Euro jährlich  belaufen sich die beruflichen KFZ-Kosten eines Mülheimer Berufspendlers, wie die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) jüngst ermittelte.” Im Schnitt koste der Weg zur Arbeit nahezu das durchschnittliche Monatsbruttoeinkommen eines Arbeitnehmers.

FAZ-Net berichtet im Weiteren über Alternativen  zur Autofahrt zum Arbeitsplatz, und wie Unternehmen sich darum bemühen.

“Wie die West LB versuchen schon einige Unternehmen, ihre Mitarbeiter durch Information und nicht zuletzt materielle Anreize zum Umsteigen auf umweltfreundlichere, gesündere und Kosten sparende Alternativen für die Fahrt von und zur Arbeit zu motivieren. Dass der Einsatz sich auch unmittelbar für die Betriebe lohnt, zeigen die Ergebnisse der mittlerweile 18 Unternehmen, die bislang am Münchner Förderprogramm Betriebliches Mobilitätsmanagement teilgenommen haben.”

Lesen Sie hier den ganzen Artikel.

Mehr zur INSM-Studie finden Sie auf einer eigenen Website, die alle Ergebnisse bundesweit und nach Bundesländern geordnet vorstellt.

Siehe auch: das wissenschaftliche Pendlerranking der INSM in der Münsterschen Zeitung.

INSM und ELTERN stellen in Berlin den ersten bundesweiten Kitagebühren-Vergleich vor

Montag, den 17. März 2008

Karl Lichtblau und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer

Das im INSM-Eltern-Kindergartenmonitor nachgewiesene Gebühren-Chaos muss ein Ende haben. Wir möchten mit dem INSM-Kindergartenmonitor einen Beitrag dazu leisten, mehr Transparenz zu schaffen.” Das sagte INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer heute bei einer Pressekonferenz in Berlin. Gemeinsam mit Marie-Luise Lewicki und Oliver Steinbach, Chefredaktion der Zeitschrift ELTERN, sowie den Studienleitern Dr. Karl Lichtblau und Raphaela Smarzcz stellte Höfer den Kindergartengebührenmonitor vor. Diese wissenschaftliche Studie vergleicht bundesweit in 100 Städten die Gebühren kommunaler Kindergärten.

ELTERN-Chefredakteurin Marie-Luise LewickiDie Expertise offenbarte eklatante regionale Unterschiede – von null Euro für alle Einkommensklassen in Heilbronn bis zu fast 4000 Euro im Jahr für Besserverdiener, die zwei Kinder in den Kindergarten schicken möchten.

„Diese Unterschiede behindern die Chancengleichheit unter Deutschlands Kindern“, erklärte dazu ELTERN-Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki.

Die Studie bot INSM-Geschäftsführer Höfer Anlass, das Thema “Frühkindliche Bildung” in den Focus zu stellen. Bereits 2006 hatte die INSM in einer Studie darauf hingewiesen, wie wichtig die Nutzung des sogenannten frühkindlichen Lernfensters ist. Optimal werden Kinder gefördert, die wenigstens halbtags in der Kita sind, Deshalb plädierte Höfer dafür, „den Halbtags-Kindergarten ab dem 3. Lebensjahr als erste Bildungsstufe zu sehen und wie die Schule bundesweit generell kostenfrei zu stellen“.

Zeitschrift ELTERN: In dieser Ausgabe erscheint der KindergartenmonitorDie Studie zeigte auch einige regionale Kitagebührentrends: Städte im Norden belasten Bezieher geringer, mittlerer und hoher Einkommen im Durchschnitt höher als Kommunen im Süden. Das Saarland, Berlin, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz stellen immerhin das pädagogisch wertvolle letzte Kindergartenjahr kostenfrei.

Den INSM-Kindergartenmonitor finden Sie auch im Internet: unter www.insm-kindergartenmonitor.de sowie INSM und ELTERN" href="http://www.eltern.de/kita-monitor">www.eltern.de/kita-monitor.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur INSM-Eltern-Studie sowie Statements der INSM und der Zeitschrift ELTERN.

ELTERN-Vize Oliver SteinbachKostenprofile aller untersuchten 100 Städte finden Sie hier als PDFs zum Download.   

Sprit sparen auf den Weltmeeren – FAZ beschreibt Schiffe, die von Zugdrachen gezogen werden

Dienstag, den 19. Februar 2008

Hier finden Sie mehr zum Projekt Sky Sails

Skysails – die Schiffe, die Waren einer globalen Weltwirtschaft und Rohstoffe von Kontinent zu Kontoninent fahren, könnten in Zukunft mit deutlich weniger Treibstoff auskommen. Sie lassen sich von Zugdrachen ziehen und nutzen die Kraft des Windes. Die Frankfurter Allgemeine Zeitung berichtete jüngst ausführlich über dieses Konzept. Es stammt von Stephan Wrage. Der Ingenieur gründete das Unternehmen SkySails GmbH mit Sitz in Hamburg. Die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) stellte den Forscher in ihrem Buch “Deutschlands wahre Superstars” vor. Mehr dazu finden Sie hier. Den FAZ-Artikel lesen Sie hier. Mehr Bücher der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) finden Sie hier.