Archiv der Kategorie 'Soziale Sicherung'

INSM-emnid-Umfrage: Arbeitnehmer und Arbeitgeber weitgehend einig über Beschäftigungshürden in Deutschland

Donnerstag, den 29. Mai 2008

tns_emnid_insm.jpgGemeinsam mit tns emnid-Chef Klaus-Peter Schöppner stellte INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer heute in Berlin die Ergebnisse einer repräsentativen Umfrage vor. Es ging um die Frage, welche Maßnahmen wirklich neue Jobs schaffen. Gefragt wurde auch danach, war die Einstellung neuer Mitarbeiter bremst. Gleichzeitig waren dazu private Haushalte und Unternehmen befragt worden. Die Ergebnisse auf beiden Seiten waren überraschend ähnlich.

- 80 Prozent der Unternehmen und 73 Prozent der Bevölkerung sehen hohe Lohnzusatzkosten als Haupteinstiegshürde auf dem Arbeitsmarkt.

- 69 Prozent der Unternehmen und 72 Prozent der Bevölkerung machen dafür Qualifikationsmängel von Berufseinsteigern verantwortlich.

- 69 Prozent der Unternehmen und 76 Prozent der Bevölkerung beklagen den Fachkräftemangel als Beschäftigungsbremse.

Ein rigider Kündigungsschutz in Deutschland hindert Menschen am Einstieg in Arbeit- 62 Prozent der Unternehmen und 66 Prozent der Bevölkerung sind sich bewusst, dass der in Deutschland geltende rigide Kündigungsschutz Betriebe vor Neueinstellungen abschreckt.

Weitere Ergebnisse der INSM-Umfrage, die im Mai durchgeführt wurde: 42 Prozent aller Befragten in der Bevölkerung glauben, dass ein Kombilohn mehr Arbeitsplätze schafft. Rund ein Drittel der Befragten in der Bevölkerung (31 Prozent) glaubt, dass ein Mindestlohn Jobs kostet. Lediglich 21 Prozent meinen, dass ein Mindestlohn neue Jobs bringen kann.

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer forderte die Koalition in Berlin auf, “den Weg in den Arbeitsmarkt freizumachen”, statt “neue Hürden aufzubauen, wie dies beim Mindestlohn der Fall ist”.

Als weitere Beschäftigungshürde haben Wissenschaftler die in Deutschland wuchernde Bürokratie ausgemacht. Mehr dazu und Wege aus dem Beschäftigungsdilemma, das zigtausende Menschen am Einstieg in Arbeit hindert und ihnen so die Chance auf beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg vorenthält, finden Sie auf dem INSM-Webportal “Einstieg in Arbeit.”

Hier finden Sie alle Ergebnisse der INSM-tns emnid-Umfrage, die heute auf der INSM-Pressekonferenz in Berlin präsentiert wurde.

INSM-Studie zu den Beamtenpensionen in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen

Dienstag, den 20. Mai 2008

Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine schreibt unter dem Titel “Einkommensschere öffnet sich weiter” über die Studie der INSM zur Entwicklung der Beamtenpensionen. Artikel-Zitat: ” Schon heute sind die durchschnittlichen monatlichen Pensionen für ehemalige Beamte fast doppelt so hoch wie die Standardrente eines Arbeitnehmers, der 45 Jahre lang vom Durchschnittseinkommen Rentenbeiträge bezahlt hat.” Und die Schere öffne sich weiter, schreibt die HNA unter Berufung auf den Studienautor Professor Winfried Fuest, Wissenschaftler am IW Köln und Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Für den Autor der HNA sprechen dessen Zahlen “eine deutliche Sprache”:
“Wenn nichts geändert wird, sähe die Situation nach der Studie von Professor Fuest im Jahr 2018 so aus: Ein Standardrentner bezöge dann 1307 Euro Rente. Ein Durchschnittspensionär würde 2939 Euro erhalten.” Mehr zur Studie finden Sie hier. Pressemitteilung zur INSM-Expertise.
 

INSM-Berater Hüther im Streitgespräch mit den Ökonomen Horn und Bofinger

Mittwoch, den 14. Mai 2008

INSM-Berater Professor Michael HütherIn einem Streitgespräch mit den Ökonomen Peter Bofinger, Gustav Horn und Charles Blankart hat IW-Direktor Professor Michael Hüther den Niedriglohnsektor als Brücke in den ersten Arbeitsmarkt bezeichnet. Hüther, der auch wissenschaftlicher Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) ist: “Wir beobachten ein Wachstum des Niedriglohnsektors. Aber heißt das, dass die Aufwärtsmobilität gar nicht mehr funktioniert? Nein, denn wenn jemand nach längerer Arbeitslosigkeit zunächst einen Niedriglohnjob aufnimmt, dann steigt die Chance, über kurz oder lang einen gut bezahlten Arbeitsplatz zu bekommen. Mit dem Niedriglohnsektor haben wir also Brücken gebaut.”

Peter Bofinger, Vertreter einer nachfrageorientierten WirtschaftspolitikDie Welt am Sonntag druckte das Streitgespräch am vergangenen Wochenende in Auszügen. Sie finden es auch hier. An dem Gespräch nahmen die Wirtschaftswissenschaftler Gustav Horn und Peter Bofinger, beide Repräsentanten einer nachfrageorientierten Wirtschaftspolitik, sowie Charles Blankart teil, der wie Hüther eine angebotsorientierte Wirtschaftspolitik vertritt.

Mehr zum Thema Einstieg in Arbeit finden Sie hier.

Neues INSM-Portal “Einstieg in Arbeit”

Dienstag, den 13. Mai 2008

einstieg-in-arbeit-1-insm-tagebuch.jpg

Vom Kindes- bis zum Rentenalter stehen Arbeitsuchende in Deutschland hohen Hürden gegenüber. Sie kämpfen mit Bildungsdefiziten und ausufernder Bürokratie. Von ihren Bruttolöhnen bleibt ihnen netto wenig. Einstiegshürden sind auch die in Deutschland immer noch hohen Lohnnebenkosten. Die INSM will diese und andere Hürden aus dem Weg räumen, damit noch mehr Menschen die Chance haben, durch eigene Arbeit, Initiative und Leistung erfolgreich zu sein. Denn nur so haben sie die Chance auf beruflichen und gesellschaftlichen Aufstieg. Auf dem neuen INSM-Portal www.einstieg-in-arbeit.de finden Sie Fakten zum Thema, Stimmen von Experten und Prominenten sowie Schicksale von Betroffenen.Aktuell ist die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) zudem mit einer Anzeige in bundesdeutschen Medien präsent. Weitere Schicksale von Menschen, die glücklich sind, wieder in Beschäftigung gefunden zu haben, finden Sie demnächst hier.

DIW-Expertise bestätigt INSM-Kita-Studie

Montag, den 12. Mai 2008

Nach einer aktuellen Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung verbessert frühkindliche Förderung im Kindergarten die Chancen von Kindern aus bildungsfernen, sozial schwächeren Schichten: Drei Jahre Kindergartenbesuch, so das Papier, das dem “Tagesspiegel am Sonntag” vorliegt, erleichtern den Schulstart.

Das DIW-Papier unter dem Titel Laut der bundesweiten Studie “Soziale Ungleichheiten beim Schulstart” beleuchtet die Konsequenzen vorhandener Defizite von Kindern aus bildungsfernen sowie ausländischen Familien. So werde jedes zweite Kind vom Schulbeginn zurückgestellt, wenn die Eltern keinen formalen Bildungsabschluss haben. Deutlich bessere Ergebnisse würden jedoch erzielt, wenn Kinder aus diesen Schichten bereits mit drei Jahren den Kindergarten besucht hätten. Die Wahrscheinlichkeit einer Rückstellung vom Schulbesuch sinke dann von 50 Prozent auf 13 Prozent.

Die DIW-Studie bestätigt die Expertise und Forderungen der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), den Kindergartenbesuch ab dem dritten Lebensjahr im Interesse der Chancengleichheit von Kindern beitragsfrei zu stellen.

Mit dieser Forderung war die INSM am 17. März zur Vorstellung des INSM-Kindergartenmonitors, eines bundesweiten Kitagebührenvergleichs, an die Öffentlichkeit gegangen.  INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer plädierte damals dafür, „den Halbtags-Kindergarten ab dem 3. Lebensjahr als erste Bildungsstufe zu sehen und wie die Schule bundesweit generell kostenfrei zu stellen“.

Der INSM-Kindergartenmonitor hatte eklatante regionale Unterschiede bei der Gebührenbelastung von Eltern offenbart – von null Euro für alle Einkommensklassen in Heilbronn bis zu fast 4000 Euro im Jahr für Besserverdiener, die zwei Kinder in den Kindergarten schicken möchten.

Lesen Sie hier mehr zum INSM-Kindergartenmonitor.

Bereits 2006 hatte die INSM in einer Studie darauf hingewiesen, wie wichtig die Nutzung des sogenannten frühkindlichen Lernfensters ist. Die Studie “Kosten und Nutzen eins Kindergartenbesuchs ab 3″ hatte nachgewiesen, dass sich die notwendigen Investionen dafür später durch geringeren Nachbesserungsbedarf in der Schule und der Ausbildung wieder einspielen. Nach Berechnungen des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ist der zusätzliche Finanzbedarf von rund 3,6 Milliarden Euro für die flächendeckende Bereitstellung kostenloser Halbtagesplätze langfristig voll zu kompensieren.

Lesen Sie hier mehr zu dieser INSM-Expertise.

FAS schreibt über INSM-Gesetzescheck

Montag, den 5. Mai 2008

INSM-Studie Gesetzesecheck - hier geht es zur WebsiteUnter der Schlagzeile “Rinderohrmarken jetzt neu geregelt!” schrieb die FAS am 4. Mai über eine INSM-Studie des renommierten Hamburger Staatsrechtlers Professor Ulrich Karpen. Dieser hatte 698 Gesetze und Verordnungen auf ihre handwerkliche Qualität und Kostenwirkung untersucht. “Erste Befunde von Juristen kommen zu niederschmetternden Urteilen”, stellt dazu die FAS fest.  ”Schon der erste Eindruck nährt den Verdacht, dass hier neues Material für Juristenhasser ausgebreitet wird: So kompliziert, formalistisch und unverständlich können nur Rechtsexperten arbeiten. Tatsächlich aber fallen besonders den Juristen unter den Lesern die schweren handwerklichen Mängel des Gesetzgebers bei der Abfassung der entsprechenden
Normen auf.”

Die Hälfte der Gesetze sei den Experten schlicht als “sprachlich unklar” eingestuft worden, weil sie entweder unverständlich oder zu technisch seien, so die FAS. Und mutmaßt, dass die Zahl der völlig unverständlichen Gesetze nach dem Urteil juristischer Laien wohl noch deutlich höher ausgefallen wäre. Die Studie wurde veröffentlicht in Neue Justiz, 62. Jahrgang, Heft 4/2008. Ulrich Karpen, Gesetzes-Check (2005-2007): Empfehlungen zur Qualitätsverbesserung
von Gesetzen, Zeitschrift für Rechtspolitik, 41. Jg., Heft 3/2008. Sie ist auch online zu finden unter ” www.INSM-Gesetzescheck.de.

RTL-Nachtjournal berichtet im INSM-Aktion zu Einstiegshürden am Arbeitsmarkt

Dienstag, den 29. April 2008

In einem ausführlichen Stück befasste sich gestern Abend das RTL-Nachtjournal mit der politischen Lage in der Großen Koalition. Dabei berichtete die Nachrichtensendung auch über die Aktion vor dem Berliner Reichstag, mit der die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)  auf Einstiegshürden am Arbeitsmarkt aufmerksam gemacht hatte. Das Video-Podcast finden Sie hier.

INSM-News: Wirtschaftsinfos als Videobotschaften

Donnerstag, den 24. April 2008

teaser_wilex.jpgSie wollen sich informieren, wie zum Beispiel die Börse funktioniert? Ab sofort bietet die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) solche Infos auch als Video an. Zu finden im INSM-Lexikon. Kurze Magazinvideos erläutern dort in lockerer Reihenfolge zentrale Begriffe rund um die Soziale Marktwirtschaft. Neben der Börse findet sich dort auch ein Video zum Thema Erbschaftssteuer. Die Reihe wird in lockerer Folge fortgesetzt.

INSM-Berater Professor Straubhaar zum Grundeinkommen

Dienstag, den 8. April 2008

INSM-Berater Professor Dr. Thomas StraubhaarIn Uniprotokolle ist eine Meldung über eine gemeinsame Stellungnahme der Professoren Michael Opielka, Experte für Sozialpolitik an der Fachhochschule Jena, und Thomas Straubhaar, Präsident des Hamburger Weltwirtschaftsinstitutes in Hamburg, veröffentlicht worden. Diese Meldung nachrichtlich als Zitat im INSM-Tagebuch:

Kritik der Professoren Opielka und Straubhaar am Sachverständigenrat-Gutachten zum Bürgergeld neu veröffentlicht

07.04.2008 – (idw) Fachhochschule Jena

Prof. Dr. Michael Opielka, Professor für Sozialpolitik an der Fachhochschule Jena, kritisiert in einer gemeinsamen Stellungnahme mit Professor Thomas Straubhaar, Präsident des Hamburger Weltwirtschaftsinstitutes in Hamburg, die Ausführungen des Sachverständigenrats zum Thema Bürgergeld und Grundeinkommen. In seinem Jahresgutachten kommt der Sachverständigenrat zu einem sehr kritischen Befund hinsichtlich der Arbeitsmarkt- und gesamtwirtschaftlichen Effekte. Opielka und Straubhaar sehen hingegen vor allem positive Wirkungen. Ihre Stellungnahme ist soeben auch auf der Homepage der “Initiative Soziale Marktwirtschaft” veröffentlicht worden:

http://www.insm.de/Soziales/Grundeinkommen.html

Informationen und Kontakt:
Prof. Dr. Michael Opielka
Tel. 03641 – 205 816
michael.opielka.@fh-jena.de www.fh-jena.de

INSM und ELTERN stellen in Berlin den ersten bundesweiten Kitagebühren-Vergleich vor

Montag, den 17. März 2008

Karl Lichtblau und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer

Das im INSM-Eltern-Kindergartenmonitor nachgewiesene Gebühren-Chaos muss ein Ende haben. Wir möchten mit dem INSM-Kindergartenmonitor einen Beitrag dazu leisten, mehr Transparenz zu schaffen.” Das sagte INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer heute bei einer Pressekonferenz in Berlin. Gemeinsam mit Marie-Luise Lewicki und Oliver Steinbach, Chefredaktion der Zeitschrift ELTERN, sowie den Studienleitern Dr. Karl Lichtblau und Raphaela Smarzcz stellte Höfer den Kindergartengebührenmonitor vor. Diese wissenschaftliche Studie vergleicht bundesweit in 100 Städten die Gebühren kommunaler Kindergärten.

ELTERN-Chefredakteurin Marie-Luise LewickiDie Expertise offenbarte eklatante regionale Unterschiede – von null Euro für alle Einkommensklassen in Heilbronn bis zu fast 4000 Euro im Jahr für Besserverdiener, die zwei Kinder in den Kindergarten schicken möchten.

„Diese Unterschiede behindern die Chancengleichheit unter Deutschlands Kindern“, erklärte dazu ELTERN-Chefredakteurin Marie-Luise Lewicki.

Die Studie bot INSM-Geschäftsführer Höfer Anlass, das Thema “Frühkindliche Bildung” in den Focus zu stellen. Bereits 2006 hatte die INSM in einer Studie darauf hingewiesen, wie wichtig die Nutzung des sogenannten frühkindlichen Lernfensters ist. Optimal werden Kinder gefördert, die wenigstens halbtags in der Kita sind, Deshalb plädierte Höfer dafür, „den Halbtags-Kindergarten ab dem 3. Lebensjahr als erste Bildungsstufe zu sehen und wie die Schule bundesweit generell kostenfrei zu stellen“.

Zeitschrift ELTERN: In dieser Ausgabe erscheint der KindergartenmonitorDie Studie zeigte auch einige regionale Kitagebührentrends: Städte im Norden belasten Bezieher geringer, mittlerer und hoher Einkommen im Durchschnitt höher als Kommunen im Süden. Das Saarland, Berlin, Hessen, Niedersachsen und Rheinland-Pfalz stellen immerhin das pädagogisch wertvolle letzte Kindergartenjahr kostenfrei.

Den INSM-Kindergartenmonitor finden Sie auch im Internet: unter www.insm-kindergartenmonitor.de sowie INSM und ELTERN" href="http://www.eltern.de/kita-monitor">www.eltern.de/kita-monitor.

Hier finden Sie die Pressemitteilung zur INSM-Eltern-Studie sowie Statements der INSM und der Zeitschrift ELTERN.

ELTERN-Vize Oliver SteinbachKostenprofile aller untersuchten 100 Städte finden Sie hier als PDFs zum Download.   

WiWo-zitiert INSM-Studie zur Frühverrentung

Dienstag, den 29. Januar 2008

wirtschaftswoche-insm-tagebuch.jpg“Mehr motivieren”, schreibt die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe. Anlass dazu bot dem Blatt eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Die IZA-Experten hatten untersucht, welche Kosten die bisherige 58er-Regelung verursacht und was die jüngst im Bundestag beratene 63-er-Regelung kostet.

WiWo-Zitat: “Die 58er-Regel, die derzeit über 400 000 Menschen nutzen, ist zum Jahresende ausgelaufen. Nun führt eine komplizierte Mixtur sozialrechtlicher Bestimmungen dazu, dass viele ältere Arbeitslose zwangsweise aufs Altenteil geschickt werden könnten. Um das zu verhindern, wollen SPD und Union nun das alte System reanimieren, die Altersgrenze aber von 58 auf 63 Jahre hieven. Am vergangenen Freitag befasste sich damit der Bundestag; bis Mitte Februar soll auch der Bundesrat seinen Segen geben.

Ökonomisch sinnvoll ist das nicht. Das zeigt eine neue Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Die Forscher Hilmar Schneider und Jan Stuhler haben darin in Simulationsrechnungen ermittelt, welche volkswirtschaftlichen Gesamtkosten die bisherige 58er-Regel verursachte und was die nun geplante 63er-Grenze für Staatshaushalt und Sozialkassen bedeuten würde. Die Analyse umfasst sowohl direkte Transfers als auch entgangene Steuern und Sozialabgaben durch Nicht-Erwerbstätigkeit. Ergebnis: Das 58er-Schlupfloch hat selbst konservativ geschätzt iza-insm-tagebuch.jpgjährliche fiskalische Kosten von 850 Millionen Euro verursacht. Unter der Annahme, dass sich nur 20 Prozent der Betroffenen ohne die 58er-Regel einen Job gesucht hätten, explodieren die Kosten bereits auf 2,6 Milliarden Euro.”

Zur INSM-Studie geht es hier.

INSM-Regionalranking: Ergebnisse standen in Coburg erneut im Fokus

Montag, den 28. Januar 2008

coburger-tageblatt-insm-tagebuch.jpgDas Coburger Tageblatt berichtete am Freitag, 25. Januar, über einen Auftritt des SPD-Kandidaten für das Amt des Landrates im Kreis Coburg, Michael Busch. Busch stellt sich am 2. März für die SPD zur Wahl für das Amt des Landrates. Deshalb musste er Vertretern der Industrie- und Handelskammer Rede und Antwort stehen. Die Fragen der Interessenvertretung der Wirtschaft beantwortete er nach Auffassung des Coburger Tagesblattes “umfassend” und zitierte dabei ebenso wie die Frager von der IHK Ergebnisse des im Herbst 2006 veröffentlichten Regionalrankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

Artikel-Zitat: “Wenn es beispielsweise um das Qualifikationsniveauim Landkreis geht, bezieht sich die Kammer auf eine Studie der Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM): “Mit einem Anteil an Hochqualifizierten von 2,9 Prozent im Jahr 2005 landet der Landkreis Coburg nur auf Platz 430 von 435 in Deutschland, in Bayern reicht es nur für Rang 92 von 96.” Die Frage an den Kandidaten:” Mit welchen Maßnahmen wollen Sie das Qualifikationsniveau im Landkreis Coburg heben.”

Um ein weiteres Mal zu belegen, dass weder er noch seine Partei den Landkreis schlechtreden möchte, wie Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein der SPD im Landkreis vorgeworfen hatte, geht Busch in seiner Antwort auf die INSM-Studie in ihrer Gesamtheit ein. “Nicht, dass es nichts
zu verbessern gäbe, aber man sollte auch nicht übersehen, dass der Landkreis in der Gesamtwertung auf Platz 202 liegt. Das ist gutes Mittelfeld.”(…)
“Greift die Kammer die negativsten Ergebnisse der INSM-Studie heraus, erinnert Busch an die Spitzenergebnisse:”Im Landkreis lebt man sicher!” (Platz 46 unter 435 in der Studie).

Zum INSM-Regionalranking, dem bundesweiten Vergleich von 435 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland, geht es hier.
Das INSM-Profil des Landkreises Coburg finden Sie hier.

Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

INSM-Ranking: Was kostet das Parken in Deutschland?

Freitag, den 25. Januar 2008

INSM-Ranking: Parken in Deutschland, die WebsiteDurch die Parkhäuser Deutschlands surfen kann man auf einer neuen Website der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Die INSM hat ein bundesweiten Ranking der Parkgebühren in Deutschlands 100 größten Städten durchführen lassen. Exemplarisch weist dieses INSM-Parkgebühren-Ranking aus, wieviel jemand bezahlen muss, der sein Auto am Samstag vormittag für vier Stunden in einem Parkhaus im Stadtzentrum abstellt.Die Parkgebühren sind je nach Stadt sehr unterschiedlich! Am teuersten ist das Abstellen des Autos in den Innenstadtlagen von München, Hamburg oder Köln sowie in Städten, deren Einkaufsmeilen sehr attraktiv sind – etwa Mainz oder Freiburg. Top ist Marl: null Euro! Schlusslicht ist München: Neun 9 Euro für vier Stunden Parken. Das reicht nur für Platz 100.

Durchgeführt hat das Park-Ranking der INSM die IW Consult GmbH. Sie erhob die jetzt veröffentlichten Werte, indem sie den Mittelwert von jeweils drei zufällig ausgewählten Parkhäusern errechnete, die möglichst nahe an den Stadtzentren liegen. Alle Angaben zum INSM-Parkgebühren-Ranking finden Sie unter dieser Internet-Domain: http://parken.insm-regionalranking.de/. Hier finden Sie alle 100 untersuchten Städte. Die Auswahl erfolgte nach Einwohnerzahl. Die größte Stadt im Ranking ist Berlin, die kleinste Villingen-Schwenningen mit circa 82 000 Einwohnern (Stand 1.1.06).Die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) führt seit Jahren Rankings zu unterschiedlichen Themen durch, darunter das viel beachtete INSM-Regionalranking, ein Standortvergleich von 435 Kreisen und kreisfreien Städten bundesweit. Das Ziel ist es, Transparenz bei Abgabenlasten, Standortqualitäten und anderen Kriterien zu schaffen. Das ist eine zentrale Voraussetzung für Wettbewerb zwischen den Regionen. Auch in diesem Jahr werden weitere Regionalvergleiche folgen. Durchführendes Institut war die IW Consult GmbH.Rückfragen: Carsten Seim (Projektleiter).

Chancen des Wachstums: Das INSM-Buch geht in die zweite Auflage

Donnerstag, den 24. Januar 2008

INSM-Buch Chancen des Wachstums: Website des Campus-VerlagesDer Campus-Verlag druckt aufgrund der regen Nachfrage eine zweite Auflage des INSM-Buches Chancen des Wachstums. “Das Buch präsentiert die neuesten Forschungsergebnisse, Theorien und Themen rund um das Wachstum und bleibt stets leicht verständlich”, schrieb die Neue Zürcher Zeitung über dieses Buch. Prominente Autoren schreiben darin über das Thema “Nachhaltiges Wirtschaftswachstum” und gehen dabei auch auf die spezielle deutsche Situation ein.

Ihre Beiträge zeigen: Wachstum birgt viele Chancen. 35 Jahre nach Erscheinen des Buches »Grenzen des Wachstums « hat sich die Welt stark verändert. Die Globalisierung hat die Volkswirtschaften flexibler gemacht und der Begriff des “nachhaltigen Wachstums” setzt sich immer mehr durch. International renommierte Wissenschaftler und erfolgreiche Staatsmänner stellen in dieser INSM-Publikation Thesen zu nachhaltigem Wirtschaftswachstum auf. Mit dabei sind unter anderem:

INSM-Buch Chancen des Wachstums - hier bestellen

Daron Acemoglu vom Massachusetts Institute of Technology,

- David Bruce Audretsch, Direktor des Fachbereichs »Entrepreneurship, Growth and Public Policy« am Max-Planck-Institut für Ökonomik in Jena,

- Gavin Cameron, Nicholas Fawcett und Rosa Fernandez von der Oxford University,

- der Dalai Lama,

- der Regierungsberater und Naturwissenschaftler Hartmut Graßl,

- Raghbendra Jha von der National University of Australia,

- Eberhard von Koerber, Co-Präsident des Club of Rome und Botschafter der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft),

- Richard G. Lipsey von der Simon Fraser University,

- der Kameruner Volkswirtschaftler John Mukum Mbaku,

- Thomas Pogge von der Columbia University in New York, 

- Makram El-Shagi von der Universität Mannheim

- EZB-Präsident Jean-Claude Trichet,

- Nobelpreisträger Joseph Stiglitz,

- Achim Steiner, Exekutiv-Direktor des United Nations Development Programm,

- Abtprimas Notker Wolf.

Das Buch der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) ist auch auf Amazon.de erhältlich.

INSM-Berater Raffelhüschen zu Pflegerisiken – Pflegerenditor vorgestellt

Mittwoch, den 23. Januar 2008

Hier geht es zum INSM-PflegerenditorProfessor Bernd Raffelhüschen, Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hält in der gesetzlichen Pflegeversicherung einen radikalen Kurswechsel für nötig. “Denn ohne grundlegende Reformen wird das System der sozialen Pflegeversicherung (SPV) in den kommenden Jahrzehnten zusammenbrechen.” ,  erklärte der Freiburger Finanzwissenschaftler heute auf einer Pressekonferenz des Deutschen Instituts für Altersvorsorge (DIA) in Berlin. Dabei stellte er eine Studie zur Gesetzlichen Pflegeversicherung vor. Diese Expertise im Auftrag des DIA weist nach, dass der Beitragssatz zur Umlage-finanzierte Versicherung für Pflegerisiken im Alter von derzeit 1,7 Prozent in Zukunft auf bis zu 7 Prozent steigen kann, Dies liegt zu einem daran, dass die Zahl von Pflegebedürftigen aufgrundgrund der gesellschaftlichen Alterung drastisch zunimmt, und zum anderen an Ausgabensteigerungen im Pflegesektor, die mit je 2,5 Prozent pro Jahr angenommen werden.

INSM-Pressekonferenz zur Pflege: von links Bernd Katzenstein, Max A. Höfer, Bernd Raffelhüschen, Jasmin Häcker“Um zu verhindern, dass junge sowie zukünftige Jahrgänge für gleiche reale Pflegeleistungen deutlich höhere Beiträge zu bezahlen haben, ist eine umfassende Reform unausweichlich”, meint Raffelhüschen. Der INSM-Berater fordert einen schrittweisen Systemwechsel in der Pflegeversicherung. Eine Möglichkeit sei, den Beitragssatz zur Pflegeversicherung bei 1,7 Prozent einzufrieren. Die entstehende Versorgungslücke könne dann sukzessive durch private Vorsorge geschlossen werden. Die solchermaßen eingefrorene Gesetzliche Pflegeversicherung werde in Zukunft nur noch den Charakter einer Grundsicherung haben.

DIA-Sprecher Bernd Katzenstein machte sich bei der INSM-Pressekonferenz für eine private Versicherungspflicht stark. “Notwendig ist eine private Versicherungspflicht für die Pflegeversicherung, deren Prämien als Sonderausgaben von der Einkommensteuerschuld abzuziehen sein muss”, erklärte Katzenstein.

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer stellte bei der Pressekonferenz der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) zudem einen neuen Internetrechner zur Pflegeversicherung vor. Mit diesem Pflegerenditor kann jeder Bürger seine individuelle Rendite, seine Deckungslücke und die erforderliche Zusatzprämie ermitteln, um Pflegerisiken im Alter wirksam abzudecken. Zum INSM-Pflegerenditor geht es hier.

Die Pressemitteilung zur Studie als PDF.

Die DIA-Studie kann hier bestellt werden.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Notker Wolf

Montag, den 21. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Notker Wolf, der ab Seite 355 über „Wachstum für alle – Freiheit und Eigenverantwortung für alle“ schreibt:

„Notker Wolf, Abtprimas des Benediktinerordens, widmet sich den Widersprüchen der westlichen Entwicklungspolitik. Eines der Hauptprobleme bei der Armutsbekämpfung in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents sieht Wolf in der Vergabe von Entwicklungsgeldern. Nach Wolf sollten die reichen Länder in erster Linie durch Handelsliberalisierung, also durch die Öffnung ihrer Märkte für Produkte aus den ärmeren Ländern, zum Wachstum beitragen. Er fordert neben der Beseitigung von Handelsbarrieren in erster Linie Eigenverantwortung »[Angenommen] die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den armen Ländern würden sich zum Besseren wenden, die Korruption könnte unter Kontrolle gehalten werden, wir hätten es mit Politikern zu tun, die ernsthaft an der Beseitigung der Armut ihres Landes interessiert sind, die Politiker der Geberländer würden sich mit denen der Empfängerländer zusammensetzen und nach Wegen suchen, die beide in die Verantwortung nehmen, die Handelsschranken würden beseitigt – [...] All das wäre zumindest eine minimale Voraussetzung«, so Wolf.“

Zitate aus dem Aufsatz „Wachstum für alle – Freiheit und Eigenverantwortung für alle“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Freiheit und Verantwortung im Sinne von Mitverantwortung und Eigenverantwortung können so zu einer nachhaltig prosperierenden Weltgemeinschaft führen.“

„Eigenverantwortung gilt nicht nur im kleinen, individuellen Bereich, sondern muss in allen Bereichen und Stufen ermöglicht und zugemutet werden. Sie muss aber beim Einzelnen ansetzen. Wie allgemein der Staat subsidiär dem Bürger zur Seite stehen muss, es aber letztlich auf den Bürger ankommt, so gilt das auch in der großen Weltgemeinschaft. Dann besteht Hoffnung auf Wachstum für alle.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor:  Notker Wolf, geboren 1940, ist Abtprimas des Benediktinerordens. In seiner Rolle als oberster Repräsentant der Benediktiner ist er weltweiter Sprecher einer der ältesten christlichen Orden mit circa 7500 Mönchen und 17100 Nonnen. 2006 brachte Notker Wolf das Buch Worauf warten wir? Ketzerische Gedanken zu Deutschland heraus. Darin plädiert er für mehr Eigenverantwortung des Einzelnen. In seinem aktuellen Buch Die Kunst, Menschen zu führen beschäftigt er sich erneut mit relevanten gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Jean-Claude Trichet

Samstag, den 19. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Jean-Claude Trichet, der sich ab Seite 55 mit der Frage beschäftigt, „Wie Europa zu mehr Wachstum kommt“:

„Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank, untersucht das europäische Wachstumspotenzial seit Mitte der neunziger Jahre im Vergleich zu anderen fortschrittlichen Wirtschaftsräumen, insbesondere den Vereinigten Staaten. Er zeigt auf, dass das schwächere Produktionswachstum Europas mit einer niedrigeren Arbeitsproduktivität und einer geringeren Auslastung des Arbeitskräftepotenzials erklärt werden kann. Er fordert Strukturreformen, um das langfristige Wachstumspotenzial Europas zu steigern. Die Hauptprioritäten sieht er in einer höheren Zahl von Erwerbstätigen und in einer Intensivierung des Wettbewerbs, um die Produktionseffizienz zu steigern und bessere Investitions- sowie Innovationsanreize zu setzen. Als weitere Voraussetzung sieht Trichet die Schaffung eines unternehmerfreundlichen wirtschaftlichen Umfelds, in dem sich mehr junge und erfolgreiche Unternehmen ansiedeln und entwickeln können, sowie Maßnahmen zur Förderung von Innovation durch höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung. Nicht zuletzt weist Jean-Claude Trichet darauf hin, dass diese Reformen durch einen angemessenen und stabilen Rahmen seitens der Finanz- und der Geldpolitik flankiert sein müssen.“

Zitate aus „Wie Europa zu mehr Wachstum kommt“in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„In meinen Augen ist das Fehlen ausreichender Strukturreformen in Europa eine der Hauptursachen für das unterschiedliche Wirtschaftswachstum in Europa und den Vereinigten Staaten sowie einigen anderen hoch entwickelten Industrienationen und außerdem für das sich verringernde Wachstumspotenzial Europas. Alles in allem scheint das vordringliche politische Problem Europas in der gleichzeitigen Erreichung eines stabilen Beschäftigungsniveaus und eines festen Produktivitätswachstums zu bestehen.“

„Alles in allem müssen angesichts dieser Herausforderungen erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um das Produktionswachstum sowie die Anpassungsfähigkeit des Euroraums im Allgemeinen und die Flexibilität der Arbeitnehmer im Besonderen zu erhöhen. Die europäischen Regierungen sollten die günstigen Wachstumsentwicklungen der letzten Zeit dazu nutzen, Strukturreformen voranzutreiben.“

„Wenn die Länder des Euroraums jetzt all ihre Stärken bündeln und Strukturreformen ehrgeizig vorantreiben, wird dies die Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung im Euro-Währungsgebiet stützen und ausweiten.“

„Doch gehen die Reformen noch immer nicht weit genug und gerade ihre Umsetzung ist zu langsam – insbesondere angesichts der Dringlichkeit solcher Reformen und der mit dieser langsamen Entwicklung verbundenen Opportunitätskosten.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor:  Jean-Claude Trichet, geboren 1942, ist seit November 2003 Präsident der Europäischen Zentralbank und Vorsitzender der G-10-Zentralbankpräsidenten. Er wurde 1993 Präsident der französischen Notenbank, nachdem er die französische Regierung in Wirtschafts- und Finanzfragen beriet. Trichet spricht sich gegen eine expansive Wirtschaftspolitik auf Kosten der Stabilität des Euros aus und sieht in einem dauerhaften inflationsfreien Wachstum die Basis für die effiziente Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Wiederholt verteidigte er die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank. Er erhielt 2006 den Deutsch-Französischen Kulturpreis.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Joseph Stiglitz

Donnerstag, den 17. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Joseph Stiglitz, der ab Seite 225 über „Das Entwicklungsversprechen“ schreibt:

„Joseph Stiglitz, Ökonom und Nobelpreisträger, ist der Auffassung, dass das Bruttoinlandsprodukt zwar ein nützlicher Maßstab für das Wirtschaftswachstum sei, er jedoch nicht ausreiche, um den Entwicklungsstand eines Landes und seines Volkes realistisch zu bestimmen. So könne Wachstum beispielsweise mit einer Verringerung von Armut einhergehen, oftmals könne es jedoch auch finanzielle Einbußen für eine bestimmte Bevölkerungsschicht bedeuten. Es sei zwingend notwendig, nachhaltiges Wachstum zu fördern, welches den Lebensstandard des Einzelnen verbessert und Möglichkeiten für Bildung, Arbeit und Gesundheit schaffen kann. Die Globalisierung und die Hochtechnologie fordern »hohe öffentliche Investitionen«. Stiglitz zeigt an Beispielen, wie Entwicklungsländer die Herausforderungen meistern, wobei die Erfolgsgeschichten leider bisher die Ausnahme bilden. Den richtigen Lösungsansatz sieht Stiglitz jedoch in eigenständigem Handeln: »Die übrigen Länder können die Probleme der Entwicklungsländer nicht lösen. Das müssen sie selbst tun.« Die richtigen Ausgangsbedingungen dafür zu schaffen, ist jedoch Aufgabe der Weltgemeinschaft, so Stiglitz.“

Zitate aus „Das Entwicklungsversprechen“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Wenn die Entwicklungsländer ihre eigenen Probleme besser gelöst hätten, wenn sie weniger korrupte Verwaltungsapparate, weniger einflussreiche Sonderinteressen, effizientere Firmen und besser qualifizierte Arbeitskräfte hätten – wenn sie nicht unter all den Nöten litten, die mit der Armut verbunden sind –, dann hätten sie mit dieser ungerechten und dysfunktionalen Globalisierung leichter umgehen können.“

„Die übrigen Länder können die Probleme der Entwicklungsländer nicht lösen. Das müssen diese selbst tun. Wir können jedoch wenigstens für gleiche Ausgangsbedingungen sorgen.“

„Wenn die Wirtschaft in den Entwicklungsländern wächst, dann wächst auch die Wirtschaft in den Industrieländern. Mehr Stabilität und Sicherheit in der Dritten Welt kommen auch der Stabilität und Sicherheit in den Industrieländern zugute.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor: Joseph E. Stiglitz, geboren 1943, ist Ökonomieprofessor an der Columbia University. Den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gewann er 2001 zusammen mit George A. Akerlof und Michael Spence für seine Arbeiten über das Verhältnis von Information und Märkten. Stiglitz war von 1993 bis 1999 Chefberater von US-Präsident Bill Clinton und von 1997 bis 2000 Chefökonom der Weltbank. Er lehrte an zahlreichen renommierten Universitäten, darunter Yale, Stanford, Oxford und Princeton. Stiglitz fungiert heute als weltweite Ikone der Globalisierungsdebatte. Er hat die führende Wirtschaftszeitschrift The Journal of Economic Perspectives gegründet, leitet das Brooks World Poverty Institute, steht dem Committee on Global Thought vor und rief die »Initiative for Policy Dialogue« ins Leben.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Kopf der Woche: Handelsblatt-Interview mit Handballweltmeister Heiner Brand zur EM in Norwegen

Donnerstag, den 17. Januar 2008

“Wir haben einen gewissen Stolz entwickelt, sagt Nationaltrainer Heiner Brand in einem heute verbreiteten Interview des Handelsblattes. Brand und die deutsche Nationalmannschaft „peilen in Norwegen ihren nächsten Titel an“, schreibt das Handelsblatt in der Überschrift zu einem heute erschienenen Interview. Dabei ging es auch um das gesellschaftspolitische Engagement von Heiner Brand.

Handelsblatt-Frage: Ihre Vorträge waren gut besucht. Weil die Leute einige Modelle aus dem Handball auf den eigenen Alltag übertragen wollen?“ Antwort des Trainers:

„Das denke ich schon. Das merke ich an den Reaktionen der Leute. Dinge, die bei uns im Mannschaftssport selbstverständlich sind, wie wir miteinander umgehen, wie Disziplin und Hierarchien bei uns existieren, das ist offenbar interessant für die Menschen. Ich versuche zu betonen, dass sich ein Vertrauensverhältnis aufbauen muss zwischen den einzelnen Leuten und zu zeigen, dass das eine wichtige Grundlage ist für eine gute Zusammenarbeit. Das geht in der Wirtschaft heute häufig unter.“

Viele Anfragen, die nach der erfolgreichen Weltmeisterschaft kamen, lehnte Brand ab. Für eine Anzeige der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) ließ er sich gewinnen. Im Handelsblatt begründete er seine Entscheidung:

„Ich habe mich informiert über das, was dahinter steckt, die Philosophie Ludwig Erhards. Marktwirtschaft auf der einen Seite, aber eben auch die soziale Komponente. Das spricht mich schon an. Da konnte ich was machen, wo ich dahinter stehe. Und das Thema ist aktueller denn je. Das Schlagwort der Sozialen Marktwirtschaft wird ja in der Öffentlichkeit immer gebraucht. Oft fehlt aber entweder die Marktwirtschaft oder die soziale Komponente. Das stört mich.“

Dem Teamgeist misst Brand seit jeher besondere Bedeutung bei:

„Nach der WM habe ich, unabhängig vom Erfolg, viele positive Rückmeldungen über das Auftreten der Mannschaft erhalten. Sowohl auf dem Spielfeld, wo der kämpferische Einsatz, der Mannschaftsgeist vorbildlich war. Aber auch in den Interviews. Wie meine Spieler danach aufgetreten sind, welche Meinungen sie kundgetan haben. Da verkörpert die Mannschaft offensichtlich auch Normalität.“

Die Ziele des Weltmeisters zur Europameisterschaft in Norwegen sind naturgemäß ehrgeizig:

„Aufgrund der gewachsenen Popularität haben wir einen gewissen Stolz entwickelt – und wir haben jetzt, dessen ist sich jeder in der Mannschaft bewusst, auch eine Verpflichtung gegenüber dem deutschen Handball.“ 

Lesen Sie hier, was Heiner Brand in einem INSM-Interview zur Lage in Deutschland sagte und was er empfiehlt, um das Land auch wirtschaftlich weiter nach vorn zu bringen. Brand fordert einen “ständigen Anpassungsprozess, der sich langfristig auszahlt” – einen “Masterplan”, um einen kontinuierlichen Verbesserungsprozess in Deutschland in Gang zu bringen. Hier geht es zur Anzeige der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

INSM-Anzeigenmotiv mit Handballweltmeister Heiner Brand


 

INSM-Studie zu den Kassenbeiträgen: Bundesverband deutscher Internisten wirft Ulla Schmidt “Versagen” vor

Donnerstag, den 17. Januar 2008

Bundestag zum Thema: FDP-Gesundheitsexperte Daniel Bahr">Die Debatte um eine Expertise der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) zur Entwicklung der Kassenbeiträge reißt nicht ab.  

Beruft sich auf INSM-Studie: BDI-Präsident Dr. Wolfgang WesiackDr. Wolfgang Wesiack, Präsident des Bundesverbandes Deutscher Internisten (BDI) griff nach einer Meldung des Portals Klinik heute die Gesundheitsministerin Ulla Schmidt öffentlich an.  Über das Wettbewerbsstärkungsgesetz sagte er: “Das GKV-WSG war umsonst, allerdings nicht kostenlos.” In diesem Zusammenhang beruft sich Wesiack auf die aktuelle Beitragsstudie im Auftrag der arbeitgeberfinanzierten Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), die den Einheitssatz des Gesundheitsfonds ab 2009 bei 15,5 Prozent sieht. Klinik heute: “Deutschlands oberster Internist argwöhnt, dass die offensichtlichen Finanzierungsprobleme der GKV “wieder einmal zu Lasten der Ärzteschaft” gelöst werden sollen.”

Macht INSM-Studie im <a href=Bundestag zum Thema: FDP-Gesundheitsexperte Daniel Bahr" />“FDP-Fraktion beantragt im Bundestag Stopp des Gesundheitsfonds”, meldet das Portal Liberal.  Zur Begründung heißt es dazu unter Berufung auf eine entsprechende Studie der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft): “Nach Einschätzung von Branchenexperten wird Anfang 2009 der Beitragssatz für die gesetzlich Krankenversicherten durch den geplanten Gesundheitsfonds die Marke von 15 Prozent übersteigen. Vor diesem Hintergrund fordert der gesundheitspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Bahr, dass diese “Umverteilungs-Bürokratie” aufgehalten wird. Anderenfalls komme die schwarz-rote Gesundheitsreform den Bürgern teuer zu stehen. Die FDP-Fraktion hat einen entsprechenden Antrag zum Stopp des Gesundheitsfonds in den Bundestag eingebracht.”

Weiter meldet das Portal: “Nach Berechnung des Münchner Instituts für Gesundheitsökonomik im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft wird der Beitragssatz um 0,7 Punkte auf 15,5 Prozent klettern. Im Einzelfall seien Mehrbelastungen von bis zu 700 Euro im Jahr möglich.”