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	<title>INSM - Tagebuch der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; Steuern</title>
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	<description>INSM-TAGEBUCH / Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)</description>
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		<title>Verschwendungsatlas online!</title>
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		<pubDate>Tue, 08 Mar 2011 16:53:35 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die große Mehrheit der Deutschen ist davon überzeugt, dass der Staat Steuergelder verschwendet. Laut dem Bund der Steuerzahler sind es jährlich Milliardenbeträge, die gespart werden könnten, wenn weniger sorglos, weniger großzügig und dafür aber effizienter mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen würde. Nach früheren Berechnungen werden rund fünf Prozent aller Ausgaben für Projekte aufgewendet, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2920" href="http://www.insm-tagebuch.de/2011/03/08/verschwendungsatlas-online/verschwendungsmap/"><img class="alignleft size-full wp-image-2920" title="Die Verschwendungsmap zeigt, wo Steuergelder verschwendet werden." src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2011/03/verschwendungsmap.JPG" alt="Die Verschwendungsmap zeigt, wo Steuergelder verschwendet werden." width="294" height="206" /></a>Die große Mehrheit der Deutschen ist davon überzeugt, dass der Staat Steuergelder verschwendet. Laut dem Bund der Steuerzahler sind es jährlich Milliardenbeträge, die gespart werden könnten, wenn weniger sorglos, weniger großzügig und dafür aber effizienter mit dem Geld der Steuerzahler umgegangen würde. Nach früheren Berechnungen werden rund fünf Prozent aller Ausgaben für Projekte aufgewendet, die nach Meinung des Bundes der Steuerzahler alles andere als sinnvoll sind. Das wären rund 30 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a>.</p>
<p>Um auf Verschwendung aufmerksam zu machen und diese zukünftig zu verhindern, hat die <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> einen Verschwendungsatlas initiiert. Klicken Sie sich durch die Karte und ergänzen sie den Atlas um weitere Beispiele aus Ihrer Region. Seit dem Start am 21. Februar 2011 haben mehrere zehntausend Nutzer das interaktive Tool angeklickt, außerdem wurden zahlreiche Verschwendungen eingereicht.</p>
<p><a title="Zum Verschwendungsatlas." href="http://www.verschwendungsatlas.de" target="_blank">Hier finden Sie den Verschwendungsatlas.</a></p>
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		<title>Subventionen auf Rekordniveau</title>
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		<pubDate>Wed, 26 Jan 2011 10:04:05 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Die Subventionen in Deutschland erreichten 2010 einen Höchststand. 164 Milliarden Euro wurden insgesamt vom Bund und seinen Sondervermögen, den Ländern und Gemeinden sowie von der EU an Unternehmen und Branchen ausgezahlt.
Das ist das Ergebnis eines Gutachtens des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).
Dr. Alfred Boss, „Subventionsexperte“ des IfW, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2885" href="http://www.insm-tagebuch.de/2011/01/26/subventionen-auf-rekordniveau/pressebild_web/"><img class="alignleft size-full wp-image-2885" title="Subventionen mit dem Rasenmäher kürzen: Dr. Alfred Boss (IfW) und Hubertus Pellengahr (INSM)" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2011/01/Pressebild_web.jpg" alt="Subventionen mit dem Rasenmäher kürzen: Dr. Alfred Boss (IfW) und Hubertus Pellengahr (INSM)" width="315" height="438" /></a>Die <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a> in Deutschland erreichten 2010 einen Höchststand. 164 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> wurden insgesamt vom Bund und seinen Sondervermögen, den Ländern und Gemeinden sowie von der EU an Unternehmen und Branchen ausgezahlt.</p>
<p>Das ist das Ergebnis eines Gutachtens des Instituts für Weltwirtschaft Kiel (IfW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).<br />
Dr. Alfred Boss, „Subventionsexperte“ des IfW, bestätigt den Negativ-Trend der schwarz-gelben Bundesregierung: „Die Absichten und bisherigen Beschlüsse der Bundesregierung lassen befürchten, dass Finanzhilfen und Steuervergünstigungen im Jahr 2013 höher sein werden als 2009. Sieht man von den bereits von der Großen Koalition beschlossenen Kürzungen bei der <a href="http://www.insm-lexikon.de/eigenheimzulage.html" target="_blank">Eigenheimzulage</a> und den befristeten Investitionszulagen ab, so kommen bis 2013 <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a> in Höhe von drei Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> hinzu.“ Hierauf folgerte das Handelsblatt: „Der Union fehlt der Ehrgeiz zum Subventionsabbau“ und die Süddeutsche Zeitung titelte: „Sonderkonjunktur für Subventionen“.</p>
<p>Aber warum sind <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a> schädlich? <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a> verzerren die Allokation von Ressourcen und sind daher Gift für jede freie Marktwirtschaft. „Sie kosten viel Geld, bremsen das Wachstum und richten in der Sozialen Marktwirtschaft erheblichen Schaden an“, so der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Hubertus Pellengahr.</p>
<p>Deshalb ist es Zeit für einen beherzten Kurswechsel und einen straffen Subventionsabbau. Die Wissenschaftler des IfW berechnen ein realistisches Kürzungsvolumen von 58,5 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a>. Diese Summe ist für die Politik realistisch, da eventuelle Hürden und Hindernisse für den Abbau von <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a> mit berücksichtigt wurden. Ebenfalls herausgerechnet wurden <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a>, die an halbstaatliche Dienstleister gezahlt werden, an Kindertagesstätten, Krankenhäuser oder Museen beispielsweise. „Kürzung per Rasenmähermethode“ fordern die Wissenschaftler. So gelingt der Subventionsabbau am besten, da die Belastung fair verteilt werde und alle von der Kürzung gleichermaßen betroffen sind.</p>
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		<title>Genug verschenkt!</title>
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		<pubDate>Fri, 24 Dec 2010 09:27:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[
Armes Rentier! Wer Geschenke im Wert von 150 Mrd. Euro schleppen muss, dem geht irgendwann die Puste aus!
Die Motivation lässt zu wünschen übrig, wenn der Geschenkeberg aus willkürlichen Steuerbegünstigungen und Subventionen besteht! Höchste Zeit für die Weihnachtsmänner des Steuergelds, kleinere Päckchen zu packen: Subventionen streichen, entschlossen sparen und keine neuen Schulden machen!

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			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2869" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/12/24/genug-verschenkt/insm_rentier__wo-2/"><img class="alignleft size-full wp-image-2869" title="Genug verschenkt! " src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/12/INSM_Rentier__wo1.jpg" alt="Genug verschenkt! " width="295" height="416" /></a></p>
<p><strong>Armes Rentier! Wer Geschenke im Wert von 150 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> schleppen muss, dem geht irgendwann die Puste aus!</strong></p>
<p>Die Motivation lässt zu wünschen übrig, wenn der Geschenkeberg aus willkürlichen Steuerbegünstigungen und <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a> besteht! Höchste Zeit für die Weihnachtsmänner des Steuergelds, kleinere Päckchen zu packen: <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a> streichen, entschlossen sparen und keine neuen Schulden machen!</p>
<p><a href="http://www.dasrichtigetun.de"></p>
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		<title>INSM-WiWo-Städteranking 2010</title>
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		<pubDate>Wed, 15 Dec 2010 12:40:54 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Das siebte wissenschaftliche Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ging mit 100 statt der bisherigen 50 Städte an den Start. Zusätzlich zu den bewerten Niveau- und Dynamikrankings wurden erstmals auch Cityregionen dem wissenschaftlichen Vergleich unterzogen. Regionale wie auch nationale Medien berichteten über das Ergebnis.
„Allein unter Bayern und Schwaben“ titelt DIE WELT und nimmt Bezug [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das siebte wissenschaftliche Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ging mit 100 statt der bisherigen 50 Städte an den Start. Zusätzlich zu den bewerten Niveau- und Dynamikrankings wurden erstmals auch Cityregionen dem wissenschaftlichen Vergleich unterzogen. Regionale wie auch nationale Medien berichteten über das Ergebnis.</p>
<p>„Allein unter Bayern und Schwaben“ titelt DIE WELT und nimmt Bezug auf Wolfburgs Stellung in den Top Ten des Rankings. Denn abgesehen von Wolfsburg, liegt der Norden nur im Mittelfeld. Die WELT online widmet dem „Prinzip Wolfsburg“ deshalb einen mehrseitigen Artikel und erklärt, warum die Stadt mehr ist als nur VW. „Wolfsburg Aufsteiger des Jahres“ titelt so auch die Braunschweiger Zeitung in ihren Internetmeldungen auf newsclick.de. „Mit Platz sechs hat es Wolfsburg als einzige Stadt aus dem Norden unter die Top Ten der deutschen Städte mit der größten Wirtschaftskraft geschafft.“</p>
<p>„Erlangen ist der Champion, bayrische Städte dominieren“, so die Nürnberger Zeitung. „Die bayerischen Kommunen profitierten dabei von ihrer guten Arbeitsmarktsituation. Erlangen punkte als „Hidden Champion“ mit seiner international renommierten Medizintechnik, Ingolstadt profitiere von Audi und dessen Zulieferern“. </p>
<p>Der Münchner Merkur ist sichtlich stolz: „München bleibt Deutschlands wirtschaftsstarke Stadt. Wie im Vorjahr führt die Isarmetropole auch beim jüngsten Städte-Vergleich das Niveauranking an.“ „Beim Spitzenreiter München hoben die Verfasser der Studie die Netzwerk-Arbeit globaler Konzerne, exzellenter Hochschulen und kleiner Wissensschmieden hervor“ schreibt N24 online. Die Süddeutsche Zeitung jubelt: „Wurde aber auch Zeit, dass das jemand klarstellt: München ist doch die beste Stadt in Deutschland“. </p>
<p>Das Hamburger Abendblatt titelt „Süddeutschland hängt den Norden ab“ und verweist auf die Tendenz, dass sich das Nord-Süd-Gefälle weiter verstärkt und festsetzt. „Punkten kann Hamburg vor allem mit hohen verfügbaren Einkommen, einer hohen Wirtschaftsleistung je Einwohner und einem guten Brachenmix“ resümiert die Tageszeitung. </p>
<p>Die BZ online widmet sich natürlich der Hauptstadt: „Arme, sexy Stadt Berlin: Wirtschaft pfui, Ausblick hui. (…) Wenn es um Wirtschaftsstärke geht, kann Berlin nicht punkten. Eines hat aber die Hauptstadt: Schwung!“ Berlins Wirtschaftsenator Wolf kündigte derweil an, den Service für Unternehmen verstärken zu wollen, so die BZ online. </p>
<p>Die Berliner Morgenpost glaubt es kaum: „Stralsund und Potsdam hängen Berlin ab“. In Bezug auf Erlangen schreibt die Tageszeitung: „Eine Stadt, ordentlich, beschaulich, nicht so klein, aber auch nicht sonderlich groß, mit einem historischen Schloss und einer Universität: (…) bundesweit führend, was Arbeitsplätze, die wirtschaftliche Entwicklung und den Wohlstand angeht.“ Und Berlin? fragt man sich da. Die Hauptstadt „landet ziemlich weit hinten. (…) Potsdam ein paar Kilometer weiter süd-westlich schafft es immerhin   Der Nordkurier greift Potsdams Stellung im Ranking auf: &#8220;Wirtschaftlich auf Westniveau“, so die Tageszeitung. „Mit Platz 48 von 100 untersuchten Städten liege die Brandenburger Landeshauptstadt damit vor Ludwigshafen, Bielefeld oder Osnabrück.“</p>
<p>„Das ist eine faustdicke Überraschung!“ schreibt die BILD online. „Im Vergleich der 100 größten deutschen Städte hat Stralsund (Mecklenburg-Vorpommern) in den vergangenen fünf Jahren die größten Fortschritte erzielt. (…) Überhaupt zeigt sich bei der Studie: Der Osten holt auf! Unter den Top 10 bei der Dynamik liegen mit Greifswald, Frankfurt/Oder, Weimar und Neubrandenburg noch vier weitere Ost-Städte, so der Wortlaut der Internetmeldung.</p>
<p>„Wer ist schon Stralsund?“ fragt dagegen die Frankfurter Neue Presse und lässt Wirtschaftsdezernent Markus Frank zu Wort kommen. Dieser verteidigt Frankfurts Position als Wirtschaftsstandort, nachdem Frankfurt „schlechtere Noten als sonst“ bekommen hatte. </p>
<p>In Frankfurt (Oder) freute man sich über das positive Abschneiden der Stadt im Wirtschaftsvergleich. Die Märkische Oderzeitung folgert, dass die Investoren freundlichen Standortbedingungen den Ausschlag gegeben hätten. IHK-Geschäftsführer Gundolf Schülke: „Wir begrüßen die Aufmerksamkeit, die mit solchen Studien auf die Region gelenkt wird.“</p>
<p>„Autsch, das tut weh! In einem aktuellen Vergleich landet Köln im Durchschnitt mittelmäßig auf Platz 53! Ist Köln wirklich nur Mittelmaß?“ BILD online sucht nach Antworten. Referent Christian Buchweitz erklärt: „Die Stadt bekommt den Sockel Langzeitarbeitsloser nicht weg, braucht mehr einfache Jobs.“ Die Internet-Publikation schließt mit „Übrigens, Ehre wem Ehre gebührt: Düsseldorf erreicht Rang 19“.</p>
<p>„Quittung für hohe Gewerbesteuer“ titelt die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. „Duisburg auf Platz 97 unter den 100 größten Städten Deutschlands.“ IHK-Hauptgeschäftführer Stefan Dietzfelbinger sieht neben den sozialen Problemen der Stadt, auch hausgemachte Fehler: „Das ist ein Schlag ins Kontor. Und dann bekommt man die Quittung“. Solche Rankings seien zwar „sicherlich mit Vorsicht zu genießen“, so Ditzfelbinger. Aber er sagt auch: „Man sollte die Hinweise zur Kenntnis nehmen“. Mit der <a href="http://www.insm-lexikon.de/gewerbesteuer.html" target="_blank">Gewerbesteuer</a> belege Duisburg einen „Spitzenplatz im regionalen Wettbewerb“ – allerdings im negativen Sinne. </p>
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		<title>&#8220;Sparpaket&#8221; besteht zur Hälfte aus Steuererhöhungen</title>
		<link>http://www.insm-tagebuch.de/2010/11/26/sparpaket-besteht-zur-halfte-aus-steuererhohungen/</link>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 15:29:55 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Das Sparpaket der Regierung zur Konsolidierung des Bundeshaushaltes ist respektabel, aber zu klein. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Alfred Boss vom Institut für Weltwirtschaft (ifw) Kiel. Er hat das Sparpaket analysiert und dabei festgestellt, dass bestehende Einsparpotentiale zu zögerlich ausgeschöpft werden. Es enthält sogar zur Hälfte gar keine Sparmaßnahmen, sondern Steuer- und Abgabenerhöhungen.
Wegen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin &#8211; Das Sparpaket der Regierung zur Konsolidierung des Bundeshaushaltes ist respektabel, aber zu klein. Zu diesem Ergebnis kommt Dr. Alfred Boss vom Institut für Weltwirtschaft (ifw) Kiel. Er hat das Sparpaket analysiert und dabei festgestellt, dass bestehende Einsparpotentiale zu zögerlich ausgeschöpft werden. Es enthält sogar zur Hälfte gar keine Sparmaßnahmen, sondern Steuer- und Abgabenerhöhungen.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2844" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/11/26/sparpaket-besteht-zur-halfte-aus-steuererhohungen/sparpaket/"><img class="alignleft size-full wp-image-2844" style="margin: 10px;" title="Sparpaket" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/11/sparpaket.jpg" alt="Sparpaket" /></a>Wegen der „Schuldenbremse“ muss der Bund sein strukturelles <a href="http://www.insm-lexikon.de/defizit.html" target="_blank">Defizit</a> ab 2011 Jahr für Jahr verringern. Die Nettokreditannahme des Bundes soll von 53,2 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> 2010 pro Jahr um 7,2 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> reduziert werden, um im Jahr 2016 das Ziel von 10 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> zu erreichen. Dieses Ziel sei löblich, doch das Sparpaket zu klein, urteilt Dr. Alfred Boss.</p>
<p>„Das Zukunftspaket reicht nicht aus, um den geforderten Rückgang der strukturellen Nettokreditaufnahme um 29 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> im Zeitraum 2011 bis 2014 zu gewährleisten“, so der Finanzexperte.</p>
<p>Zudem enthalte das „Zukunftspaket“ – so der offizielle Name des Sparpakets &#8211; nicht nur Ausgabenkürzungen: „Das <a href="http://www.insm-lexikon.de/haushaltsbegleitgesetz.html" target="_blank">Haushaltsbegleitgesetz</a> 2011 beinhaltet, was den Einfluss auf das Budget des Staates insgesamt im Jahr 2011 betrifft, sogar zu 50 Prozent Abgabenerhöhungen“, kritisiert Boss. Die <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a> des Bundes blieben bei den bisherigen Entscheidungen dagegen weitgehend unangetastet.</p>
<p>Zugleich will der Bund 2011 rund 48 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> an zusätzlichen Krediten aufnehmen. Der Schuldenstand von Bund, Ländern und Gemeinden steigt damit weiter auf über 1,8 Billionen <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a>. Boss: „Trotz Sparpaket will sich der Bund in den kommenden Jahren massiv weiter verschulden. Dabei wurden Einsparpotentiale viel zu zögerlich ausgeschöpft. Von Subventionsabbau ist so gut wie nichts zu sehen. Hier schlummern bis zu 150 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a>, die schrittweise gekürzt werden sollten.“</p>
<p>Dazu Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): „Respekt für den ersten Einstieg in die Haushaltskonsolidierung. Nur sehr selten ist es der Politik gelungen, von einem zum anderen Jahr weniger Geld auszugeben. Dennoch: Dem Ausgabeplus von über neun Prozent in diesem Jahr folgt 2011 eine Senkung der Ausgaben um lediglich vier Prozent. Das Sparpaket ist zu klein. Es müsste die Ausgaben auf Vorkrisenniveau reduzieren.“ Darauf hat die <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> pünktlich zur Verabschiedung des Bundeshaushalts mit einer Werbeanzeige aufmerksam gemacht.</p>
<p>Mehr Informationen unter <a href="http://www.dasrichtigetun.de">www.dasrichtigetun.de</a></p>
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		<title>„Das sparen wir uns“: Karikaturen-Ausstellung zum Bundeshaushalt</title>
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		<pubDate>Fri, 26 Nov 2010 13:32:57 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Schwerin &#8211; Die Finanz- und Wirtschaftskrise scheint überwunden. Und schon weckt die gute Kassenlage zahlreiche Begehrlichkeiten in der Republik. Dabei hat die Bundesregierung doch gerade erst ein Sparpaket beschlossen, mit dem die Staatsfinanzen entlastet werden sollen. Passend zur Verabschiedung des Bundeshaushalts 2011 stellen prominente Karikaturisten eine Sammlung politischer Zeichnungen in Schwerin aus.
Vom 24. November bis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Schwerin &#8211; Die Finanz- und Wirtschaftskrise scheint überwunden. Und schon weckt die gute Kassenlage zahlreiche Begehrlichkeiten in der Republik. Dabei hat die Bundesregierung doch gerade erst ein Sparpaket beschlossen, mit dem die Staatsfinanzen entlastet werden sollen. Passend zur Verabschiedung des Bundeshaushalts 2011 stellen prominente Karikaturisten eine Sammlung politischer Zeichnungen in Schwerin aus.</strong></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2833" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/11/26/%e2%80%9edas-sparen-wir-uns%e2%80%9c-karikaturen-ausstellung-zum-bundeshaushalt/karikatur_tomicek/"><img class="size-medium wp-image-2833 alignleft" style="margin: 10px;" title="Karikatur von Tomicek zu den Staatsfinanzen" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/11/karikatur_tomicek-300x214.jpg" alt="Karikatur von Tomicek zu den Staatsfinanzen" width="300" height="214" /></a>Vom 24. November bis zum 15. Dezember präsentiert die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) gemeinsam mit Hansa Rostock, der AOK sowie dem Bildungswerk der Wirtschaft Mecklenburg-Vorpommern rund 60 Zeichnungen unter dem Titel &#8220;Das sparen wir uns &#8211; der bundesdeutsche Haushalt im Spiegel der Karikaturen&#8221;. Gezeigt werden Werke von Horst Haitzinger, Burkhard Mohr, Luff, Dieter Hanitzsch, Jürgen Tomicek, Gerhard Mester, Heiko Sakurai, Barbara Henniger, Thomas Plassmann, Gertraud Funke, Nel, Johann Mayr, Walter Hanel, Erik Liebermann und Wolfgang Horsch. Initiator der Ausstellung ist Professor Walther Keim. Als Leiter der Pressedokumentation im Deutschen <a href="http://www.insm-lexikon.de/bundestag.html" target="_blank">Bundestag</a> hat Keim eine Sammlung von mehr als 250 000 politischen Karikaturen zusammengetragen.</p>
<p>Die Ausstellung in Schwerin hat einen ernsten Hintergrund: Die <a href="http://www.insm-lexikon.de/staatsverschuldung.html" target="_blank">Staatsverschuldung</a> steigt weiter unerbittlich. Auf jeden Einwohner der Bundesrepublik vom Baby bis zum Greis entfällt inzwischen eine Schuldenlast von mehr als 22.000 <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a>. „Unser Land braucht mehr denn je Reformen und einen entschlossenen Sparwillen. Das Fundament unseres Wohlstandes ist ein solider Haushalt“, sagt INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr.</p>
<p>Die Besucher in Schwerin erwartet ebenso unterhaltsame wie kritische Kunst zu den Staatsfinanzen. Alle Karikaturen sind auch im Internet zu sehen: <a href="http://www.insm.de">www.insm.de</a></p>
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		<title>Mehrwertsteuer-Chaos kostet die Wirtschaft 14 Milliarden</title>
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		<pubDate>Thu, 18 Nov 2010 17:22:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Die Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP berät im Bundeskanzleramt über eine Vereinfachung des Steuersystems. Eine Kommission soll die zahlreichen Ausnahmen bei der Mehrwertsteuer auf den Prüfstand stellen. Zum Auftakt der Koalitionsgespräche hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit einer symbolischen Aktion für die notwendige Reform der Mehrwertsteuer demonstriert.
Dazu ließ die INSM einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin &#8211; Die Regierungskoalition von CDU/CSU und FDP berät im Bundeskanzleramt über eine Vereinfachung des Steuersystems. Eine Kommission soll die zahlreichen Ausnahmen bei der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> auf den Prüfstand stellen. Zum Auftakt der Koalitionsgespräche hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) mit einer symbolischen Aktion für die notwendige Reform der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> demonstriert.</p>
<p>Dazu ließ die <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> einen Eselskarren vor dem Kanzleramt auffahren, der mit einer symbolischen Last beladen war. Gezogen wurde der Karren von einem Esel und einem Maultier, denn diese beiden Tiere stehen für die Ungereimtheiten und die Ungerechtigkeit des Steuersystems: Während der Fiskus einen Esel mit dem regulären Steuersatz von 19 Prozent belegt, wird das zum verwechseln ähnliche Maultier nur mit dem ermäßigten Satz von 7 Prozent besteuert.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2826" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/11/18/mehrwertsteuer-chaos-kostet-die-wirtschaft-14-milliarden/eselaktion_insmtagebuch/"><img class="size-full wp-image-2826 alignleft" style="margin: 10px;" title="eselaktion_insmtagebuch" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/11/eselaktion_insmtagebuch.jpg" alt="eselaktion_insmtagebuch" width="300" height="217" /></a></p>
<p>Die willkürliche <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> kostet die Wirtschaft Milliarden. Das Statistische Bundesamt beziffert die Bürokratiekosten, mit denen die Unternehmen belastet werden, auf mehr als 14 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a>. Darunter sind 6,2 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> für die Aufbewahrung der Unterlagen und Belege, 2,5 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> für die Rechnungsstellung und 3,5 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> für die Abgabe der Steuererklärungen. Weitere Kosten entstehen bei der Finanzverwaltung und durch ständige Rechtsunsicherheit bei der Abgrenzung der verschiedenen Steuersätze.</p>
<p>„Steuervereinfachung ist keine Frage der steuerrechtlichen Ästhetik, sondern der ökonomischen Effizienz“, sagt Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Der Sachverständigenrat der Bundesregierung hat im Jahresgutachten 2010 einen einheitlichen Mehrwertsteuersatz von 16,5 Prozent als „Befreiungsschlag im Dickicht der Umsatzbesteuerung“ vorgeschlagen. Zu einem ähnlichen Ergebnis kommt Prof. Dr. Rolf Peffekoven in einer Studie für die <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> „Zur Reform der Mehrwertsteuer“. Er fordert einen einheitlichen Steuersatz von 16 Prozent.</p>
<p>Mehr absurde Beispiele für unterschiedliche Mehrwertsteuersätze: <a href='http://www.dasrichtigetun.de/mehrwertsteuer'>www.dasrichtigetun.de/mehrwertsteuer</a></p>
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		<title>Schäuble: &#8220;Rückführung der Neuverschuldung hat Priorität&#8221;</title>
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		<pubDate>Tue, 09 Nov 2010 21:44:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält am Kurs der Haushaltskonsolidierung fest. „Die Rückführung der zu hohen Neuverschuldung hat Priorität“, sagte Schäuble auf dem Hauptstadtforum der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Berlin.
Wir werden Steuervereinfachung machen. Ich bin auch dafür, uns die Mehrwertsteuer genau anzuschauen&#8221;, sagte Schäuble. Die Mehrwertsteuer-Ermäßigung für Hotels sei zwar &#8220;nicht reine Unvernunft&#8221; [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin &#8211; Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble hält am Kurs der Haushaltskonsolidierung fest. „Die Rückführung der zu hohen Neuverschuldung hat Priorität“, sagte Schäuble auf dem Hauptstadtforum der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) in Berlin.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2817" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/11/09/schauble-ruckfuhrung-der-neuverschuldung-hat-prioritat/hauptstadtforum_schauble_pellengahr/"><img class="alignleft size-medium wp-image-2817" style="margin: 10px;" title="Hauptstadtforum_Schäuble_Pellengahr" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/11/Hauptstadtforum_Schäuble_Pellengahr-300x200.jpg" alt="Hauptstadtforum_Schäuble_Pellengahr" width="240" height="160" /></a>Wir werden Steuervereinfachung machen. Ich bin auch dafür, uns die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> genau anzuschauen&#8221;, sagte Schäuble. Die Mehrwertsteuer-Ermäßigung für Hotels sei zwar &#8220;nicht reine Unvernunft&#8221; gewesen, &#8220;aber ich habe davor gewarnt.&#8221; Der Minister dämpfte jedoch zu hohe Erwartungen an Vereinfachung des Steuersystems. &#8220;Steuerausfälle müssen kompensiert werden&#8221;, sagte er. Die finanzpolitischen Spielräume seien bescheiden: „500 Millionen <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> sind die Obergrenze dessen, was wir uns jetzt leisten können“, sagte Schäuble.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2818" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/11/09/schauble-ruckfuhrung-der-neuverschuldung-hat-prioritat/hauptstadtforum_schauble/"><img class="alignright size-full wp-image-2818" style="margin: 10px;" title="Hauptstadtforum_Schäuble" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/11/Hauptstadtforum_Schäuble.jpg" alt="Hauptstadtforum_Schäuble" width="240" height="160" /></a>INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr forderte als vordringliche Aufgabe der Politik, die öffentlichen Finanzen wieder in Ordnung zu bringen, denn der Spielraum sei durch die positive Steuerschätzung nicht größer geworden. „Steigende Steuereinnahmen gehören nicht der Politik. Jeder Cent wurde hart erarbeitet und gehört in die Senkung der staatlichen Kreditaufnahme“, sagte Pellengahr.</p>
<p>So intensiv sich der Staat um die Krisenbewältigung gekümmert habe, genau so konsequent müsse er sich jetzt wieder auf das Normalmaß beschränken, sagte Pellengahr. Schäuble verteidigte dagegen die beschlossenen Steuererhöhungen der Regierung. „Die Vorstellung, dass man die Konsolidierung nur auf der Ausgabenseite leisten kann, ist nicht realistisch.“ Auch könne eine Schuldenbremse könne nur funktionieren, wenn die soziale Akzeptanz dafür vorhanden sei. Schäuble nannte dies einen &#8220;Konsolidierungspakt&#8221;, an dem nicht gerüttelt werde.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/insm/sets/72157625350465698/">Fotos vom Hauptstadtforum mit Bundesfinanzminister Schäuble</a></p>
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		<title>Mehrwertsteuer-Spiel zum Selberbasteln</title>
		<link>http://www.insm-tagebuch.de/2010/09/16/mehrwertsteuer-spiel-zum-selberbasteln/</link>
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		<pubDate>Thu, 16 Sep 2010 06:07:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Die Bundesregierung will die Mehrwertsteuer reformieren. Das ist dringend nötig, denn kaum jemand durchschaut noch das Chaos der Ausnahmen und Ermäßigungen auf den regulären Mehrwertsteuersatz. Wer will, kann das jetzt selbst ausprobieren: Mit dem Mehrwertsteuer-Chaos-Spiel der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).   
Das Erinnerungsspiel rund um die Mehrwertsteuersätze 19 und 7 Prozent gibt es gratis [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2758" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/09/16/mehrwertsteuer-spiel-zum-selberbasteln/mwst_spiel/"><img class="alignleft size-full wp-image-2758" style="margin: 10px;" title="MwSt_Spiel" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/09/MwSt_Spiel.jpg" alt="MwSt_Spiel" width="134" height="101" /></a>Berlin &#8211; Die Bundesregierung will die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> reformieren. Das ist dringend nötig, denn kaum jemand durchschaut noch das Chaos der Ausnahmen und Ermäßigungen auf den regulären Mehrwertsteuersatz. Wer will, kann das jetzt selbst ausprobieren: Mit dem Mehrwertsteuer-Chaos-Spiel der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM).   </p>
<p>Das Erinnerungsspiel rund um die Mehrwertsteuersätze 19 und 7 Prozent gibt es gratis zum selberbasteln. Einfach die Karten ausschneiden und umdrehen. Und dann die Paare herausfinden, die zusammengehören: Etwa Esel (19 %) und Maulesel (7 %), Karotten (7 %) und Karottensaft (19 %) oder Kartoffeln (7 %) und Süßkartoffeln (19 %).  Wer danach noch nicht durchblickt, kann nur hoffen, dass der Finanzminister die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> bald vereinfacht. </p>
<p><strong><a href="http://www.dasrichtigetun.de/index/Presse/Presse-MwSt/Downloads.html">Das Mehrwertsteuer-Spiel hier gratis herunterladen</a></strong></p>
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		<title>Sorgloser Umgang mit dem Geld der Bürger</title>
		<link>http://www.insm-tagebuch.de/2010/09/15/sorgloser-umgang-mit-dem-geld-der-burger/</link>
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		<pubDate>Wed, 15 Sep 2010 20:16:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin/ Köln &#8211; Steuereinnahmen sind für den Staat unerlässlich. Allen zahlen sie: Wohlhabende und Geringverdiener, Unternehmer und Rentner. Aber durch das unsolide Hauhalten des Staates zahlen die Bürger heute so viele Steuern und Abgaben wie nie zuvor. In den vergangenen 47 Jahren konnte sich der deutsche Fiskus 39 Mal über steigende Steuereinnahmen freuen. Diese Mehreinnahmen wurden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin/ Köln &#8211; Steuereinnahmen sind für den Staat unerlässlich. Allen zahlen sie: Wohlhabende und Geringverdiener, <a href="http://www.insm-lexikon.de/unternehmer.html" target="_blank">Unternehmer</a> und Rentner. Aber durch das unsolide Hauhalten des Staates zahlen die Bürger heute so viele <a href="http://www.insm-lexikon.de/steuern.html" target="_blank">Steuern</a> und Abgaben wie nie zuvor. In den vergangenen 47 Jahren konnte sich der deutsche Fiskus 39 Mal über steigende Steuereinnahmen freuen. Diese Mehreinnahmen wurden aber selbst in Zeiten des wirtschaftlichen Aufschwungs kaum zum Schuldenabbau verwendet, sondern weitgehend für zusätzliche Aufgaben.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2751" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/09/15/sorgloser-umgang-mit-dem-geld-der-burger/familie/"><img class="alignleft size-full wp-image-2751" style="margin: 10px;" title="Familie" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/09/Familie.png" alt="Familie" width="280" height="200" /></a>Bund, Länder und Gemeinden müssen trotz der verbesserten Konjunktur in den nächsten Jahren ihre Ausgaben drastisch kürzen, um die Schuldenbremse zu erfüllen. Zu diesem Ergebnis kommt das Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW Köln) in einem Gutachten für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). &#8220;Ohne ein zweites Sparpaket wird der Bund sein Schuldenproblem langfristig nicht lösen können&#8221;, sagt IW-Direktor Prof. Dr. Michael Hüther.</p>
<p>Im Jahr 2009 betrugen die Steuereinnahmen von Bund, Ländern und Gemeinden insgesamt rund 520 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a>. Viel Geld, könnte man meinen. Und dennoch kommt der Staat mit dieser Summe nicht aus. Obwohl er ohnehin hoch verschuldet ist, verschuldet er sich immer weiter. Solide Haushaltsführung sieht anders aus. Aber wofür braucht der Staat das viele Geld? Im besten Falle kommt er seinem Versorgungsauftrag nach, baut Verkehrswege, sorgt für Sicherheit und soziale Leistungen. Er gibt es aber auch für fragwürdige <a href="http://www.insm-lexikon.de/subventionen.html" target="_blank">Subventionen</a>, ineffiziente Verwaltungen und immer weiter steigende Zinszahlungen aus. Seit 1970 hat sich die deutsche Wirtschaftskraft verfünffacht, die Staatsausgaben sind aber um das zehnfache gestiegen – ein eklatantes Missverhältnis.</p>
<p><a href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Bund-muss-diszipliniert-konsolidieren.html">Zum Bericht des IW Köln über Haushaltskonsolidierung</a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2752" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/09/15/sorgloser-umgang-mit-dem-geld-der-burger/rentnerin/"><img class="alignright size-full wp-image-2752" style="margin: 10px;" title="Rentnerin" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/09/Rentnerin.png" alt="Rentnerin" width="280" height="200" /></a>Das bisherige Sparpaket ist ein richtiger Schritt, reicht aber nicht aus, um die Regeln der Schuldenbremse einhalten zu können. INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr: &#8220;Sparpotential ist vorhanden. Wo bleibt der Subventionsabbau? Über 100 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> gehen in Finanzhilfen. Dazu kommen über 60 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> Steuervergünstigungen. So lange der Staat unnötig Geld ausgibt, bleibt der Spardruck erhalten. Es geht immerhin um die Steuermittel der Bürger, die davon selbst lieber mehr in der Tasche hätten.&#8221; Im Auftrag der Initiative Soziale Marktwirtschaft hat das Karl-Bräuer-Institut des Bundes der Steuerzahler exemplarisch für sechs Bürger ihre jährlichen Steuerausgaben berechnet.</p>
<p><a href="http://www.dasrichtigetun.de/index/Sparen/Haushaltstypen.html">Zu den Steuerbeispielen</a></p>
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		<title>Deutschland-Check: Regierung muss den Rotstift nochmals ansetzen</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Jun 2010 22:45:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Das Sparpaket der Bundesregierung reicht noch nicht aus, um das strukturelle Defizit des Bundes bis 2016 auf die erlaubten 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu drücken. Das ergab eine Analyse des Sparpakets im Rahmen des &#8220;Deutschland-Check&#8221;, der monatlichen Politikbewertung von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche. 
Berlin &#8211; Die Schwerpunkte des Sparpakets sind unter Wachstumsaspekten richtig gesetzt. Zu [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Das Sparpaket der Bundesregierung reicht noch nicht aus, um das strukturelle <a href="http://www.insm-lexikon.de/defizit.html" target="_blank">Defizit</a> des Bundes bis 2016 auf die erlaubten 0,35 Prozent des Bruttoinlandsprodukts zu drücken. Das ergab eine Analyse des Sparpakets im Rahmen des &#8220;Deutschland-Check&#8221;, der monatlichen Politikbewertung von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WirtschaftsWoche.</strong> </p>
<p>Berlin &#8211; Die Schwerpunkte des Sparpakets sind unter Wachstumsaspekten richtig gesetzt. Zu diesem Urteil kommt die Untersuchung des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) Köln im Auftrag von <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> und WirtschaftsWoche. Gekürzt wird nämlich bei den konsumtiven Staatsausgaben und nicht bei bei <a href="http://www.insm-lexikon.de/investitionen.html" target="_blank">Investitionen</a> und Bildung. Dieser Ansatzpunkt erhöht die Erfolgsaussichten der Konsolidierung, denn diese muss auf der Ausgabenseite ansetzen. Steuererhöhungen schwächen hingegen das Wachstum. Das Sparpaket ist auch nicht sozial unausgewogen: Die Sozialleistungen bringen zwar den größten Sparbeitrag, sie stellen aber auch im Bundeshaushalt mit 54 Prozent den größten Einzelposten.</p>
<div id="attachment_2637" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a title="Bundesregierung beschließt Sparpaket" rel="attachment wp-att-2637" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/06/14/deutschland-check-regierung-muss-den-rotstift-nochmals-ansetzen/bundesregierung_sparpaket/"><img class="size-thumbnail wp-image-2637 " style="margin: 10px;" title="Bundesregierung_Sparpaket" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/Bundesregierung_Sparpaket-150x150.jpg" alt="Bundesregierung beschließt Sparpaket" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Bundesregierung beschließt Sparpaket</p></div>
<p> Den Wirtschaftsforschern gehen die beschlossenen Einsparungen allerdings nicht weit genug. Insbesondere beim Subventionsabbau sind für 2011 lediglich 2 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> vorgesehen, das Sparpotenzial in diesem Bereich beträgt aber ein Vielfaches. So hätte die Bundesregierung die Liste der Steuerbegünstigungen im Bereich der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> endlich lichten und bei der Gelegenheit auch die Mehrwertsteuerentlastung der Hotellerie in Höhe von einer Milliarde <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> jährlich zurücknehmen können. Andere Posten der Sparliste bleiben bei Absichtserklärungen wie etwa Einsparungen durch eine Streitkräftereform oder die zusätzliche Besteuerung der Kernenergie. Hierfür muss die Politik zunächst die nötigen Voraussetzungen schaffen. Außerdem wird die Schuldenbremse für das Jahr 2014 nur durch die Einbuchung einer globalen Minderausgabe von 5,6 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> eingehalten. Es bleibt aber unklar, wie dieser Betrag erreicht werden soll. Um die Schuldenbremse auch in den Jahren danach einzuhalten, muss der Rotstift also zwangsläufig nochmals angesetzt werden.</p>
<p>Eine repräsentative Umfrage der IW Consult ergab derweil, dass die Arbeitnehmer in Deutschland einen Abbau der <a href="http://www.insm-lexikon.de/staatsverschuldung.html" target="_blank">Staatsverschuldung</a> mehrheitlich befürworten. Und zwar auch dann, wenn sie selbst dadurch auf staatliche Leistungen verzichten müssten<strong>. </strong>Vier Fünftel der Arbeitnehmer sprechen sich in dieser Umfrage dafür aus, dass die Bundesregierung Ausgaben kürzen sollte. Nur 12 Prozent der Befragten lehnen Einsparungen ab. Unter den Befürwortern des Sparkurses würden sechs von zehn Arbeitnehmern die Ausgabenkürzungen auch dann unterstützen, wenn sie selbst dadurch auf staatliche Leistungen verzichten müssten. Gut ein Viertel (27 Prozent) ist dagegen nicht bereit, im Zuge der Haushaltskonsolidierung auf staatliche Leistungen zu verzichten. 14 Prozent der Befragten wollen oder können dies nicht beurteilen. “Die Bürger wissen, dass hohe <a href="http://www.insm-lexikon.de/staatsschulden.html" target="_blank">Staatsschulden</a> unweigerlich die Steuer- und Beitragszahler belasten. Gesunde Finanzen geben dem Staat dagegen den nötigen Freiraum zur Entlastung der Erwerbstätigen. Sie sind außerdem der Garant für eine stabile Währung und niedrige Inflation“, sagt INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr. </p>
<p><a href="http://www.deutschland-check.de/analyse-das-sparpaket-der-bundesregierung-im-urteil-der-oekonomen.html">Das Sparpaket der Bundesregierung im Urteil der Ökonomen</a></p>
<p><a href="http://www.deutschland-check.de/arbeitnehmer-umfrage-im-juni-2010.html">Zur Arbeitnehmer-Umfrage des Deutschland-Check</a></p>
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		<title>Chef der Monopolkommission stellt 50 Behörden in Frage</title>
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		<pubDate>Wed, 09 Jun 2010 16:26:53 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Im jüngsten Sparpaket der Bundesregierung fristen Subventions- und Bürokratieabbau nur ein Schattendasein. Dabei könnte der Staat gerade hier große Summen einsparen, indem überflüssige Behörden und staatliche Institutionen abgeschafft, privatisiert oder mit weniger Geld gefördert würden. Das regte der Vorsitzende der Monopolkommission, Prof. Dr. Justus Haucap, bei der Vorstellung seines Buches &#8220;Behördenflut in Deutschland&#8221; in Berlin [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Im jüngsten Sparpaket der Bundesregierung fristen Subventions- und Bürokratieabbau nur ein Schattendasein. Dabei könnte der Staat gerade hier große Summen einsparen, indem überflüssige Behörden und staatliche Institutionen abgeschafft, privatisiert oder mit weniger Geld gefördert würden. Das regte der Vorsitzende der Monopolkommission, Prof. Dr. Justus Haucap, bei der Vorstellung seines Buches &#8220;Behördenflut in Deutschland&#8221; in Berlin an. In dem Buch, das in Kooperation mit der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) entstanden ist, nennt Haucap 50 konkrete Beispiele.</p>
<div id="attachment_2627" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2627" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/06/09/chef-der-monopolkommission-stellt-50-behorden-in-frage/haucap_behoerdenflut-3/"><img class="size-thumbnail wp-image-2627" title="Haucap_Behoerdenflut" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/Haucap_Behoerdenflut2-150x150.jpg" alt="Prof. Dr. Justus Haucap" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Prof. Dr. Justus Haucap</p></div>
<p>&#8220;Mein Lieblingsbeispiel ist die Bundesmonopolverwaltung für Branntwein&#8221;, sagte Haucap. Diese Behörde werde immer noch mit 80 Millionen <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> subventioniert, obwohl das Branntweinmonopol seit 1976 nicht mehr existiere. &#8220;Die so genannte Monopolverwaltung verwaltet nur noch für 7 Prozent der deutschen Alkoholproduktion &#8211; von einem <a href="http://www.insm-lexikon.de/monopol.html" target="_blank">Monopol</a> ist das weit entfernt.&#8221; Ein anderes Beispiel seien die Bayreuther Festspiele, deren Eintrittskarten mit 75 <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> pro Stück staatlich subventioniert würden. &#8220;Ich will die Bayreuther Festspiele nicht abschaffen. Aber das Publikum dort braucht keinen Zuschuss zu den Eintrittspreisen, und normale Bürger kommen an die Karten sowieso nicht ran&#8221;, sagte Haucap. Überflüssig sei mit der Umstellung des Rundfunkgebühren-Modells von der Geräte- auf eine Haushaltsabgabe auch die GEZ. Haucap: &#8220;Einen solchen Riesenapparat brauchen wir dann nicht mehr. Warum kann nicht einfach das Finanzamt die Haushaltsabgabe einziehen?&#8221;</p>
<p>Die Alternative zu einer Abschaffung sei oft die Privatisierung einer Behörde, sagte der Vorsitzende der Monopolkommission. Dies sei aber kein Allheilmittel: &#8220;Ein staatliches <a href="http://www.insm-lexikon.de/monopol.html" target="_blank">Monopol</a> durch ein privates <a href="http://www.insm-lexikon.de/monopol.html" target="_blank">Monopol</a> zu ersetzen, macht keinen Sinn. Dann muss man auch für <a href="http://www.insm-lexikon.de/wettbewerb.html" target="_blank">Wettbewerb</a> sorgen.&#8221; Dennoch gebe es viele Beispiele wie Lufthansa, Telekom und Post, wie staatliche Unternehmen sehr erfolgreich privatisiert wurden. &#8220;Das Problem bei der Privatisierung ist, das zu oft das fiskalische Interesse im Vordergrund steht, also wie der Staat möglichst viel Geld aus der Privatisierung rausholt, und nicht unbedingt, wie der Bürger den größten Nutzen davon hat&#8221;, so Haucap. Es stimme nicht, dass öffentliche Unternehmen &#8220;freundlicher zu den Bürgern&#8221; seien als private. &#8220;Auch die öffentliche Hand versucht, an Geld zu kommen&#8221;. Als Beispiel nannte Haucap einen kommunalen Wasserversorger, der erst durch ein BGH-Urteil zur Senkung seiner Wasserpreise um rund ein Drittel gezwungen werden konnte. Eine Umfrage der IW Consult GmbH im Auftrag der <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> ergab, dass rund 80 Prozent der Bürger die <a href="http://www.insm-lexikon.de/arbeit.html" target="_blank">Arbeit</a> von Behörden als zu kompliziert beurteilen. 68 Prozent sind der Meinung dass manche Verwaltungsaufgaben besser von privaten Dienstleistern erledigt werden könnten. </p>
<p>&#8220;Viele Behörden haben die in der Sozialen Marktwirtschaft nötige Kosteneffizienz nicht mehr im Blick&#8221;, sagte Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Mit dem Buch &#8220;Behördenflut in Deutschland&#8221; wolle man die Regierung in ihrem Ziel, bis 2014 mindestens 10.000 Beamtenstellen einzusparen, mit konstruktiven Vorschlägen unterstützen, sagte Pellengahr. Mit Blick auf die angespannte Haushaltslage dürfe es beim Sparen keine Tabus geben, fordert er.</p>
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		<title>Schulden kosten Zukunft</title>
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		<pubDate>Sat, 05 Jun 2010 22:09:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Vor der Haushaltsklausur im Kanzleramt steht fest: Die Bundesregierung muss Ausgaben kürzen, um zu gesunden Staatsfinanzen zurückzukehren. Genügend Sparpotenzial ist vorhanden.
Berlin &#8211; Nichts hat unser Staat so nötig, wie gesunde Finanzen, denn Schulden kosten Zukunft. „Wenn es also jetzt gelingt, die öffentlichen Kassen zu konsolidieren, ersparen wir kommenden Generationen eine gigantische Kostenlawine“, sagt Hubertus Pellengahr, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Vor der Haushaltsklausur im Kanzleramt steht fest: Die Bundesregierung muss Ausgaben kürzen, um zu gesunden Staatsfinanzen zurückzukehren. Genügend Sparpotenzial ist vorhanden.</strong></p>
<p>Berlin &#8211; Nichts hat unser Staat so nötig, wie gesunde Finanzen, denn Schulden kosten Zukunft. „Wenn es also jetzt gelingt, die öffentlichen Kassen zu konsolidieren, ersparen wir kommenden Generationen eine gigantische Kostenlawine“, sagt Hubertus Pellengahr, Geschäftsführer der Initiative Neue Sozialen Marktwirtschaft (INSM). „Deshalb ist es richtig, den Stabilitäts- und Wachstumspakt wieder ernst zu nehmen und alles dafür zu tun, die Ziele der Schuldenbremse zu erreichen.“</p>
<p><img class="size-medium wp-image-2611 alignleft" style="margin: 10px;" title="INSM Special Haushaltskonsolidierung" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/insm_sparklausur_teaser-300x149.jpg" alt="INSM Special zur Haushaltskonsolidierung" width="300" height="149" />Die <a href="http://www.insm-lexikon.de/staatsverschuldung.html" target="_blank">Staatsverschuldung</a> wird zunehmend zu einer Hypothek auf die Zukunft. In diesem Jahr hat die Pro-Kopf-Verschuldung jedes Deutschen die Marke von 20.000 <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> überschritten. Die Summe der öffentlichen Schulden hat sich allein seit 1990 nahezu verdreifacht.</p>
<p><em><a href="http://www.insm.de/insm/Themen/Steuern-und-Finanzen/INSM-Dossier-Konsolidierung/Konsolidierung_Schuldenstaat.html">weiter lesen Auf dem Weg in den Schuldenstaat</a></em></p>
<p>Die hohe <a href="http://www.insm-lexikon.de/staatsverschuldung.html" target="_blank">Staatsverschuldung</a> in Deutschland schränkt seit Jahren die Handlungsmöglichkeiten des Staates massiv ein. Grund ist die dramatisch gewachsene Zinsbelastung. In diesem Jahr fallen im Bundeshaushalt dafür 38 Mrd. <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> an. Nach den Sozialausgaben ist das der größte Einzelposten im Bundeshaushalt. „Mit nachhaltiger <a href="http://www.insm-lexikon.de/finanzpolitik.html" target="_blank">Finanzpolitik</a>, die auch Rücksicht auf die kommenden Generationen nimmt, hat das nichts zu tun“, sagt der Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Rolf Peffekoven.</p>
<p><em><a href="http://www.insm.de/insm/Themen/Steuern-und-Finanzen/INSM-Dossier-Konsolidierung/Konsolidierung_Peffekoven.html">weiter lesen &#8220;Ohne Kürzen geht es nicht&#8221;</a></em></p>
<p>Neben Griechenland, Spanien und Deutschland haben fast alle OECD-Staaten hohe <a href="http://www.insm-lexikon.de/staatsschulden.html" target="_blank">Staatsschulden</a> aufgebaut. Laut Stabilitäts- und Wachstumspakt darf die Schuldenquote nicht über 60 Prozent des Bruttoinlandsproduktes liegen, Deutschland nähert sich gerade der 80-Prozent-Marke an. „Es nicht einzusehen, warum Deutschland nicht wie andere Staaten auch zu einer nachhaltigen <a href="http://www.insm-lexikon.de/finanzpolitik.html" target="_blank">Finanzpolitik</a> in der Lage sein sollte“, sagt der Wirtschaftswissenschaftler Prof. Dr. Andreas Freytag.</p>
<p><em><a href="http://www.insm.de/insm/Themen/Steuern-und-Finanzen/INSM-Dossier-Konsolidierung/Konsolidierung_Freytag.html">weiter lesen &#8220;Andere Länder machen es vor&#8221;</a></em></p>
<p>Die Ausgabenseite des Staatshaushaltes bietet viel Sparpotenzial. Da wären vor allem die Subventionen: Viele der Finanzhilfen des Bundes sind ungerecht und darüber hinaus völlig wirkungslos. Auch leistet sich der Staat überflüssige Behörden und ein teilweise undurchschaubares, von kuriosen Ausnahmen und Privilegien durchzogenes Steuersystem. Es ist an der Zeit, hier den Rasenmäher anzusetzen.</p>
<p>Die deutsche Haushaltspolitik hat Auswirkungen auf die Zukunft Europas. Staatsanleihen und Währungen sind mehr als nur Instrumente der Refinanzierung und des Zahlungsverkehrs. Beide spiegeln das Vertrauen in die aktuelle und künftige Entwicklung ihrer Emittenten wider. Ein schwacher <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> und sinkende Staatsanleihen stehen zunächst einmal für Vertrauensverlust.</p>
<p><em><a href="http://www.insm.de/insm/Themen/Steuern-und-Finanzen/INSM-Dossier-Konsolidierung/Konsolidierung_Eurostabilit-t.html">weiter lesen Eine Frage der Stabilität</a></em></p>
<p>Nicht nur in Deutschland sind deshalb Sparmaßnahmen das Thema der Stunde. Die Griechenland-Krise hat bei den EU-Staats- und Regierungschefs das Bewusstsein dafür geschärft, dass den wachsenden Staatsverschuldungen nur mit drastischen Sparmaßnahmen beizukommen ist.</p>
<p><em style="font-style: italic;"><a href="http://www.insm.de/insm/Themen/Steuern-und-Finanzen/INSM-Dossier-Konsolidierung/Konsolidierung_EUSparma-nahmen.html">weiter lesen In Europa regiert der Rotstift</a></em></p>
<p>Nicht nur Griechenland droht die Pleite, auch andere Staaten sind hoch verschuldet. Wie rutscht ein Staat eigentlich in die roten Zahlen, und was haben Anleihen, Rating-Agenturen und Spekulanten damit zu tun? Antworten gibt der Animationsfilm der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft.</p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="425" height="344" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowscriptaccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/9hOM8yxRkEs&amp;hl=de&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="425" height="344" src="http://www.youtube.com/v/9hOM8yxRkEs&amp;hl=de&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p>Wer jetzt spart, wird schon in wenigen Jahren viele Vorteile daraus erzielen. Gesunde Staatsfinanzen sind der Garant für eine stabile Währung und für niedrige <a href="http://www.insm-lexikon.de/inflation.html" target="_blank">Inflation</a>. Das Vertrauen in den <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> kehrt zurück. Die private Wirtschaft profitiert von günstigen Zinsen und die Bevölkerung von neuem Wachstum und Arbeitsplätzen. INSM-Geschäftsführer Hubertus Pellengahr: „Das Ziel der Bundesregierung ist es, in den nächsten Jahren 60 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> einzusparen. Das klingt nach viel. Umgerechnet auf den Gesamthaushalt sind es aber gerade einmal drei Prozent pro Jahr. Wenn Politik die Kunst des Machbaren ist, so kann unsere Regierung jetzt beweisen, was sie wirklich kann.“</p>
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		<title>Reformvorschlag für die Mehrwertsteuer stößt Debatte an</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 12:22:03 +0000</pubDate>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Mit ihrem Vorstoß zur Vereinfachung der Mehrwertsteuer Mitte April hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) eine breite Reformdebatte in Politik und Medien angestoßen. 
Im Auftrag der INSM hatte Prof. Dr. Rolf Peffekoven, früheres Mitglied im Sachverständigenrat, ein konkretes Reformmodell vorgelegt. Die Mehrwertsteuer sollte befreit werden von hunderten Ausnahmetatbeständen und Ermäßigungen. Ein Steuersatz [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin &#8211; Mit ihrem Vorstoß zur Vereinfachung der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> Mitte April hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) eine breite Reformdebatte in Politik und Medien angestoßen. </strong></p>
<p>Im Auftrag der <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> hatte Prof. Dr. Rolf Peffekoven, früheres Mitglied im Sachverständigenrat, ein konkretes Reformmodell vorgelegt. Die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> sollte befreit werden von hunderten Ausnahmetatbeständen und Ermäßigungen. Ein Steuersatz auf alles – nur Mieten und Pachten bleiben weiter von der Steuer befreit. Im Gegenzug könnte der allgemeine Steuersatz von heute 19 auf 16 Prozent reduziert werden.</p>
<div id="attachment_2617" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2617" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/06/02/reformvorschlag-fur-die-mehrwertsteuer-stost-debatte-an/mwst_spiel_300-2/"><img class="size-thumbnail wp-image-2617   " style="margin: 10px;" title="MwSt_Spiel_300" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/06/MwSt_Spiel_300-150x150.jpg" alt="Das politische Berlin spielt &quot;19 und 7&quot;" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Das politische Berlin spielt &quot;19 und 7&quot;</p></div>
<p>Neue Dynamik erhält die Debatte jetzt im Zuge der Haushaltskonsolidierung. Immer mehr Politiker und Wissenschaftler fordern eine Vereinfachung der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> und das Streichen unsinniger Ausnahmetatbestände. Im Handelsblatt-Interview am 20. Mai sagte Sachsens Ministerpräsident Stanislaw Tillich (CDU): „Man könnte darüber nachdenken, welche Vergünstigungen, für die Geld verschwendet wird, man ersatzlos streichen könnte, etwa ermäßigte Mehrwertsteuersätze. Warum nicht die Erleichterungen für Schnittblumen knicken?“.</p>
<p>Auch der Vorsitzende des Sachverständigenrates, Wolfgang Franz, plädierte in der Frankfurter Allgemeinen Zeitung dafür, den verminderten Mehrwertsteuersatz von 7 Prozent wegfallen zu lassen. Ebenfalls in der FAZ sagte der FDP-Haushaltspolitiker Otto Fricke: „Ich gehe davon aus, dass wir im Rahmen der ohnehin geplanten Überprüfung des Katalogs der ermäßigten <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> alle Ausnahmen auf den Prüfstand stellen.“</p>
<p>Diese Aussagen machen aber ebenso klar, welches Motiv hinter dem Gedanken der Steuervereinfachung tatsächlich steht: Mehreinnahmen zur Konsolidierung der staatlichen Haushalte. Genau davor warnt allerdings der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), Hubertus Pellengahr: „Den Staatshaushalt kann man nicht durch höhere Einnahmen sanieren. Jetzt gilt es Ausgaben zu kürzen.“ Die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> müsse einfacher gestaltet, aber nicht als „Goldesel für den Staatshaushalt missbraucht“ werden.</p>
<p>Die mit dem Streichen von Ermäßigungen erzielten Steuermehreinnahmen sollten grundsätzlich an die Bürger zurückgegeben werden, meint der Urheber des Vorschlags zur Vereinheitlichung der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a>, Rolf Peffekoven: „Nur dort, wo der ermäßigte Steuersatz eindeutig Subventionscharakter hat, könnten die Mehreinnahmen aus der Streichung für den Abbau der Defizite eingesetzt werden.“</p>
<p><a href="http://www.DasRichtigeTun.de/Mehrwertsteuer">16 Prozent auf alles &#8211; das Reformmodell von Prof Dr. Rolf Peffekoven</a></p>
<p><a href="http://www.dasrichtigetun.de/Mehrwertsteuer/Pressespiegel/Nachrichten/Presse.html">Statements und Reaktionen in der Presse auf den Reformvorschlag zur Mehrwertsteuer</a></p>
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		<title>Ökonomen lehnen „Griechen-Soli“ ab</title>
		<link>http://www.insm-tagebuch.de/2010/05/03/okonomen-lehnen-%e2%80%9egriechen-soli%e2%80%9c-ab/</link>
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		<pubDate>Mon, 03 May 2010 10:37:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Die Finanzminister des Euro-Raums sind bereit, Griechenland mit Krediten in Höhe von 110 Milliarden Euro zu versorgen. Dazu soll Deutschland laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gut 22 Milliarden Euro beitragen. Zahlreiche Ökonomen sehen in der Rettungsaktion für die angezählten Hellenen allerdings eine Gefahr für die Stabilität des Euro und einen Verstoß gegen jedes Regelwerk [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Berlin &#8211; Die Finanzminister des Euro-Raums sind bereit, Griechenland mit Krediten in Höhe von 110 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> zu versorgen. Dazu soll Deutschland laut Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble gut 22 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> beitragen. Zahlreiche Ökonomen sehen in der Rettungsaktion für die angezählten Hellenen allerdings eine Gefahr für die Stabilität des <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> und einen Verstoß gegen jedes Regelwerk der Währungsunion. Im ÖkonomenBlog der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) analysieren Wirtschaftswissenschaftler und Finanzpolitiker die Krise und nennen die Alternativen zu dem milliardenschweren Griechen-Soli.</strong></p>
<p>„Griechenland sollte die Währungsunion verlassen“, meint Prof. Dr. Rolf Peffekoven. Die könnte nämlich schon bald zu einer „Transferunion“ mit hohen Belastungen des deutschen Steuerzahlers werden. Deshalb solle Griechenland wieder seine eigene nationale Währung, die Drachme, einführen. Dabei müsse der Kurs der Drachme zum <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> in Anbetracht der ökonomischen Probleme deutlich abgewertet werden. „Damit würde ein erster Schritt zur Verbesserung der Wettbewerbsfähigkeit der griechischen Wirtschaft getan“, so Peffekoven. Damit die meist in <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> notierten Auslandsschulden der Griechen nicht zu einer noch größeren Belastung würden, müsse der Austritt aus der Währungsunion von einer Schuldenkonferenz, bei der die Gläubiger Griechenlands über substantielle Forderungsverzichte verhandeln, begleitet werden.<br />
<a href='http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/griechenland-sollte-wahrungsunion-verlassen/'>Zum Beitrag</a></p>
<p>Auch Prof. Dr. Andreas Freytag warnt davor, Griechenland mit Krediten aus der Patsche zu helfen. Vielmehr plädiert der Volkswirt für eine geordnete Insolvenz. „Staatliche Unterstützung anderer EWU-Mitglieder, das so genannte bail-out, ist laut EU-Vertrag verboten, und dies zu Recht, denn ein solches bail-out verzerrt die Anreize bei den Schuldnerländern“, sagt Freytag. Der Bruch des bail-out-Verbots habe dazu beigetragen, dass die Politik in den europäischen Partnerländern Griechenlands mit vagen, vielfach widersprüchlichen und vor allem unglaubwürdigen Aussagen die Märkte verunsichere. Eine Insolvenz mit der Folge, dass etliche Banken in Euroland größere Abschreibungen zu tätigen hätten, wäre das kleinere Risiko. „Die Banken, die ihr Risiko ja kannten, könnten sich mit der griechischen Regierung auf ein langfristiges Umschuldungsabkommen einigen; der Internationale Währungsfonds (IWF) würde das Abkommen finanziell unterstützen und zugleich strenge Auflagen formulieren“, schlägt Freytag vor.<br />
<a href='http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/axt-an-wurzeln-des-wohlstandes/'>Zum Beitrag</a></p>
<p>Prof. Dr. Michael Hüther hält den Griechen-Soli für „mehr als fragwürdig“. Der Zinssatz für mögliche Notkredite der EU-Länder an Griechenland liege bei 5 Prozent. Am freien <a href="http://www.insm-lexikon.de/markt.html" target="_blank">Markt</a> müssten etwa 7 Prozent aufgebracht werden. „Griechenland wird durch niedrige Zinsen subventioniert – zu Lasten der europäischen Gemeinschaft“, sagt Hüther. Dabei hätte die Lösung viel einfacher ausfallen können: „Ein striktes Einhalten der Regeln hätte dem <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> am meisten geholfen“, so der Wirtschaftswissenschaftler. Diese Regeln verbieten eine europäische Hilfe. Zur Not hätte der IWF einspringen müssen.<br />
<a href='http://www.insm-oekonomenblog.de/steuern/giechensoli-mehr-als-fragwurdig/'>Zum Beitrag</a></p>
<p>Eine Rettungsaktion der EWU-Länder oder der EZB für Griechenland würde die Stabilität des <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> nachhaltig untergraben, meint Prof. Dr. Renate Ohr. Sie sieht die Vorbehalte vieler Ökonomen gegen den Maastricht-Vertrag bestätigt: Im Prinzip wurden vereinbarte Sanktionsmechanismen nie ordnungsgemäß zur Anwendung gebracht. Statt die jahrelang zu hohe Neuverschuldung, etwa in Deutschland oder in Frankreich, mit Sanktionen zu belegen, wurde der Stabilitäts- und Wachstumspakt „angepasst“, indem nun auch offiziell mehr Ausnahmemöglichkeiten und längere Anpassungsfristen bei Überschreiten der Defizitkriterien zugelassen werden. Das Ergebnis könne nur lauten: „Griechenland muss seine Probleme selbst lösen. Sei es innerhalb der Währungsunion durch strukturelle Anpassungen (Lohnzurückhaltung, Steuererhöhungen, Abbau der Steuerhinterziehung) oder durch Austritt mit der Folge einer Abwertung. In beiden Fällen müsse die Bevölkerung Einschnitte hinnehmen.<br />
<a href='http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/stabilitat-des-euro-gefahrdet/'>Zum Beitrag</a></p>
<p>„Eine Rettung Griechenlands durch europäische <a href="http://www.insm-lexikon.de/fiskalpolitik.html" target="_blank">Fiskalpolitik</a> verstößt gegen das Regelwerk der EU und gefährdet die Stabilität unserer gemeinsamen Währung“, sagt der Finanzexperte der FDP-Bundestagsfraktion, Frank Schäffler. „Jegliche Hilfe wäre ein Bruch der Verträge. Da gibt es aus gutem Grund keine Umgehungsmöglichkeiten.“  Die Hilfe für die Hellenen werde Nachahmereffekte haben. „Das Beispiel Irland zeigt, dass die Finanzmärkte durchaus intelligent reagieren können. Irland hatte ähnliche Probleme wie Griechenland heute und konnte sich durch rigorose Konsolidierung selbst wieder fangen“, sagt Schäffler. Nur so habe Irland auch wieder Vertrauen in den Anleihenmärkten aufbauen können. „Statt Griechenland jetzt kurzfristig zu helfen, muss der Stabilitäts- und Wachstumspakt verschärft werden“, fordert Schäffler. Derzeit lasse das Regelwerk kein Ausscheiden aus dem <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a>, weder freiwillig noch durch Zwang zu. Die Unabhängigkeit der EZB und ihre strikte Orientierung an der Geldwertstabilität und die fiskalische Einhaltung des Stabilitäts- und Wachstumspaktes seien jedoch nicht disponibel. Schäffler: „Wenn es nicht anders geht, muss es für Griechenland heißen: und Tschüs.“<br />
<a href='http://www.insm-oekonomenblog.de/allgemein/starker-euro-%e2%80%93-nur-ohne-griechen-hilfe/'>Zum Beitrag</a></p>
<p><a href='http://www.insm.de/insm/Themen/Steuern-und-Finanzen/INSM-Dossier-Griechenland-Finanzkrise.html'>Mehr Stellungnahmen im INSM-Dossier zur Finanzkrise in Griechenland</a></p>
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		<title>Finanzpolitiker sehen Reformbedarf bei der Mehrwertsteuer</title>
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		<pubDate>Wed, 21 Apr 2010 14:58:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Führende Finanzpolitiker im Deutschen Bundestag sehen grundlegenden Reformbedarf bei der Ausgestaltung der Mehrwertsteuer. Bei einer Diskussionsrunde der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kritisierten Michael Meister (CDU/CSU), Nicolette Kressl (SPD), Frank Schäffler (FDP) und Gerhard Schick (Grüne) das System der Mehrwertsteuer als „unverständlich, widersprüchlich und ineffizient“.
Beim &#8220;Marktwirtschaftlichen Dialog&#8221; der INSM am Brandenburger Tor in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin &#8211; Führende Finanzpolitiker im Deutschen <a href="http://www.insm-lexikon.de/bundestag.html" target="_blank">Bundestag</a> sehen grundlegenden Reformbedarf bei der Ausgestaltung der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a>. Bei einer Diskussionsrunde der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) kritisierten Michael Meister (CDU/CSU), Nicolette Kressl (SPD), Frank Schäffler (FDP) und Gerhard Schick (Grüne) das System der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> als „unverständlich, widersprüchlich und ineffizient“.</p>
<div id="attachment_2517" class="wp-caption alignleft" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2517" href="http://www.insm-tagebuch.de/?attachment_id=2517"><img class="size-thumbnail wp-image-2517  " style="margin: 10px; border: grey 5px solid;" title="Marktwirtschaftlicher Dialog" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/Marktwirtschaftlicher_Dialog_2-150x150.jpg" alt="Marktwirtschaftlicher Dialog zum Thema Reform der Mehrwertsteuer" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Marktwirtschaftlicher Dialog: Reform der Mehrwertsteuer</p></div>
<p>Beim &#8220;Marktwirtschaftlichen Dialog&#8221; der <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> am Brandenburger Tor in Berlin unterstrichen alle Vertreter der vier Bundestagsfraktionen ausdrücklich den Handlungsbedarf zur Vereinfachung der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a>. Uneinig waren sich die Politiker allerdings darüber, in welchem Maße die bisherigen Steuerbefreiungen und Steuerermäßigungen auf den Regelsatz der Mehwertsteuer tatsächlich wegfallen sollen.</p>
<p>„Ich teile die Linie nicht, dass es keine ermäßigten Mehrwertsteuersatz mehr geben darf. Wir müssen allerdings &#8211; und da gibt es Reformbedarf &#8211; zurück zum ursprünglichen Zweck der Grundbedürfnisse“, sagte die finanzpolitische Sprecherin der SPD-Bundestagsfraktion Nicolette Kressl. „Wenn ich zielgenau sozial steuern will, muss ich das entweder über die Transfersysteme oder über die <a href="http://www.insm-lexikon.de/einkommensteuer.html" target="_blank">Einkommensteuer</a> machen. Indirekte <a href="http://www.insm-lexikon.de/steuern.html" target="_blank">Steuern</a> wie die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> sind dafür ungeeignet“, sagte der stellvertretende Vorsitzende der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Michael Meister. Insgesamt müsse die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> „systematisiert werden und wieder verstehbar werden“, so Meister weiter. „Ausnahmen streichen und dafür den Regelsatz vielleicht um einen Prozentpunkt absenken, halte ich nicht für abwegig. Es ist ein ehrgeiziges Ziel, aber wir sollten versuchen, in diese Richtung zu gehen“, sagte Frank Schäffler, Obmann der FDP-Bundestagsfraktion im Finanzausschuss. „Erstmal keine neuen Ausnahmen einführen. Wir stellen in Untersuchungen fest, dass das Förderziel an vielen Stellen gar nicht erreicht wird“, forderte Gerhard Schick, finanzpolitischer Sprecher der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen.</p>
<div id="attachment_2520" class="wp-caption alignright" style="width: 160px"><a rel="attachment wp-att-2520" href="http://www.insm-tagebuch.de/?attachment_id=2520"><img class="size-thumbnail wp-image-2520 " style="margin: 10px;" title="Kuriose Steuerermäßigungen" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/Marktwirtschaftlicher_Dialog_1-150x150.jpg" alt="Warenkorb der kuriosen Steuerermäßigungen" width="150" height="150" /></a><p class="wp-caption-text">Warenkorb der kuriosen Steuerermäßigungen</p></div>
<p>Der Finanzwissenschaftler Rolf Peffekoven hatte in einem Gutachten für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft vorgeschlagen, den ermäßigten Steuersatz von derzeit 7 Prozent zu streichen und auch die bestehenden Steuerbefreiungen weitgehend abzuschaffen. Der allgemeine Mehrwertsteuersatz könnte im Gegenzug um drei Prozentpunkte gesenkt werden – von derzeit 19 auf 16 Prozent. Das Gutachten des Experten zeigt, dass eine große Reform der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> den Staat aufkommensneutral wäre, Bürokratiekosten einsparen und Steuerhinterziehung weniger attraktiv machen könnte. „Ich befürchte, dass durch die Ermäßigung für die Hoteliers ein Damm gebrochen ist“, sagte Peffekoven. Es habe viel Kritik an dieser Ausnahmeregelung gegeben, „vor allem aber neue Forderungen nach Steuerermäßigung“. Es sei sogar denkbar, dass am Ende sogar noch ein weiterer ermäßigter Steuersatz eingeführt werden könnte: „Das ist nach EU-Recht möglich.“</p>
<p>„Wo verteilungspolitische Ziele erreicht werden sollen, sollte man subjekt- und nicht objektbezogen fördern“, erklärt der Wissenschaftler. Also besser die <a href="http://www.insm-lexikon.de/transferleistungen.html" target="_blank">Transferleistungen</a> für Bezieher geringer Einkommen erhöhen und nicht versuchen, die Preise bestimmter Güter niedrig zu halten. Peffekoven: „Das kann nämlich nur gelingen, wenn der Lieferant den Steuervorteil in vollem Umfang weitergibt“, was in vielen Fällen zu bezweifeln sei. Eine Reform der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> müsse von einer Neuberechnung des Existenzminimums begleitet werden, so Peffekoven.</p>
<p>„Der Vorschlag ist ökonomisch brilliant und würde eine erhebliche Vereinfachung des Steuersystems darstellen, ist aber nicht so einfach umzusetzen“, kommentierte Olaf Schulemann, der wissenschaftliche Leiter des Karl-Bräuer-Instituts des Bundes der Steuerzahler. Er plädierte für Reformbemühungen innerhalb des bestehenden Steuersystems. Dazu müsse nicht der ermäßigte Mehrwertsteuersatz insgesamt abgeschafft, wohl aber der Katalog der Ermäßigungen auf den Prüfstand gestellt werden. „Streichungen von Ausnahmetatbeständen können nur auf Akzeptanz hoffen, wenn Entlastungen oder zumindest keine weiteren Belastungen dagegen stehen“, sagte Schulemann.</p>
<p><a href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Konsens-f-r-Reform-der-Mehrwertsteuer.html">Weitere Statements aus der Diskussionsrunde Marktwirtschaftlicher Dialog</a></p>
<p><a href="http://www.dasrichtigetun.de/mehrwertsteuer">Mehr Informationen über den Reformvorschlag von Prof. Dr. Rolf Peffekoven</a></p>
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		<title>Mehrwertsteuer-Karawane zieht durch Berlin</title>
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		<pubDate>Mon, 19 Apr 2010 15:26:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Ein Karnevalszug im April, und dann noch mitten in Berlin? Ganz so humoristisch war der Anlass dann doch nicht, aus dem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am Montag eine ganze Karawane mit Großflächenplakaten bestückter Fahrzeuge durch die Bundeshauptstadt ziehen ließ. Die &#8220;Mehrwertsteuer-Chaos-Karawane&#8221; der INSM machte auf absurde Steuerbefreiungen und -ermäßigungen als Ergebnis von 40 Jahren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a rel="attachment wp-att-2502" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/04/19/mehrwertsteuer-karawane-zieht-durch-berlin/mwst_karawane_300/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2502" style="margin: 10px;" title="MwSt_Karawane_300" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/MwSt_Karawane_300-150x150.jpg" alt="Mehrwertsteuer-Karawane in Berlin" width="150" height="150" /></a>Ein Karnevalszug im April, und dann noch mitten in Berlin? Ganz so humoristisch war der Anlass dann doch nicht, aus dem die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) am Montag eine ganze Karawane mit Großflächenplakaten bestückter Fahrzeuge durch die Bundeshauptstadt ziehen ließ. Die &#8220;Mehrwertsteuer-Chaos-Karawane&#8221; der <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> machte auf absurde Steuerbefreiungen und -ermäßigungen als Ergebnis von 40 Jahren Klientelpolitik aufmerksam.</p>
<p>Jeder spricht über die Mehrwertsteuer-Ermäßigung für Hotelübernachtungen. Aber wer weiß schon, warum eine Babywindel mit 19%, Hundefutter aber mit 7% MwSt besteuert wird, oder dass Möhren mit 7% und Möhrensaft mit 19% verschiedenen Steuersätzen unterliegen?  Diese und andere Beispiele zogen als Karawane der Steuer-Kuriositäten durch das politische Berlin: Vorbei am Kanzleramt, dem Reichstag, dem Bundesfinanzministerium und auch an den Parteizentralen. </p>
<p><a rel="attachment wp-att-2503" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/04/19/mehrwertsteuer-karawane-zieht-durch-berlin/mwst_spiel_300/"><img class="alignright size-thumbnail wp-image-2503" title="Mehrwertsteuer-Spiel" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/MwSt_Spiel_300-150x150.jpg" alt="MwSt_Spiel_300" width="150" height="150" /></a>Mit der Karawane unterstützt die Initiative einen Vorschlag des Finanzwissenschaftlers Prof. Dr. Rolf Peffekoven, die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> auf einen einheitlichen Satz von 16 Prozent auf alles zu bringen.  Den Beweis, dass bei der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> niemand mehr so richtig durchblickt, traten Passanten am Brandenburger Tor an und spielten das MwSt-Spiel &#8220;19 und 7&#8243;. Mit der Aktion DasRichtigeTun/Mehrwertsteuer will die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft einen Denkanstoß zu einer Reform geben, um das Steuersystem einfacher und gerechter zu machen.</p>
<p>Die Karawane zieht weiter, aber die Diskussion um die  Mehrwertsteuer ist noch nicht zu Ende: <a href="http://www.dasrichtigetun.de/mehrwertsteuer">www.dasrichtigetun.de/mehrwertsteuer</a>.</p>
<p><a href="http://www.flickr.com/photos/insm/sets/72157623734628089/">Mehr Fotos von der Mehrwertsteuer-Chaos-Karawane</a></p>
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		<title>Mehrwertsteuer – und Das Richtige Tun!</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Apr 2010 13:47:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[16 Prozent auf alles! Diesen Standpunkt vertritt der Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Rolf Peffekoven in einem Gutachten für die Initiative Neue Soziale Markwirtschaft (INSM). Peffekoven, der langjährig als &#8220;Wirtschaftsweiser&#8221; dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung angehörte und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums ist, will die vielen Ausnahmen abschaffen und in einem niedrigeren einheitlichen Satz von 16 Prozent [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>16 Prozent auf alles! Diesen Standpunkt vertritt der Finanzwissenschaftler Prof. Dr. Rolf Peffekoven in einem Gutachten für die Initiative Neue Soziale Markwirtschaft (INSM). Peffekoven, der langjährig als &#8220;Wirtschaftsweiser&#8221; dem Sachverständigenrat zur Begutachtung der Gesamtwirtschaftlichen Entwicklung angehörte und Mitglied im wissenschaftlichen Beirat des Bundesfinanzministeriums ist, will die vielen Ausnahmen abschaffen und in einem niedrigeren einheitlichen Satz von 16 Prozent zusammenfassen.</p>
<p>Die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> ist das erste Reformthema der neuen Multimedia-Plattform <a href="http://www.dasrichtigetun.de/">DasRichtigeTun.de</a>, mit der die INSM im Internet künftig eine ständige Diskussion über klare und faire Regeln für die Soziale Marktwirtschaft führen will. Jeder kann DasRichtigeTun: Die Plattfrom zeigt einen immer aktuellen Stand der <a href="http://www.dasrichtigetun.de/Mehrwertsteuer/Pressespiegel/Nachrichten/Presse.html">Debatte in den Medien</a> und erlaubt den Nutzern, mitzudiskutieren. Zum Beispiel kann man über <a href="http://twitter.com/dasrichtigetun">Twitter</a> und das Hashtag <a href="http://twitter.com/#search?q=%23drt_de">#drt_de</a> seine Meinung beitragen. Auch eine Seite bei <a href="http://www.facebook.com/pages/DasRichtigeTun/117189971630684?ref=ts">Facebook</a> steht dafür zur Verfügung. &#8220;Mit DasRichtigeTun öffnet sich die Initiative einem Dialog über marktwirtschaftliche Reformpolitik in den Sozialen Netzwerken&#8221;, sagt Projektleiter Christoph Windscheif.</p>
<p><a rel="attachment wp-att-2496" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/04/18/mehrwertsteuer-%e2%80%93-und-das-richtige-tun/dasrichtigetun_screenshot/"><img class="size-thumbnail wp-image-2496  alignleft" style="margin: 10px;" title="dasrichtigetun_screenshot" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/dasrichtigetun_screenshot-150x150.jpg" alt="DasRichtigeTun.de" width="150" height="150" /></a></p>
<p>Auf <a href="http://www.dasrichtigetun.de/Mehrwertsteuer.html">DasRichtigeTun.de/Mehrwertsteuer</a> informiert die <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> ausführlich über den Reformvorschlag des Ökonomen Rolf Peffekoven. In einer <a href="http://www.DasRichtigeTun.de/Mehrwertsteuer/Pressespiegel/Videoarchiv.html&amp;videoID=8">virtuellen Vorlesung</a> erklärt der Experte selbst sein Modell mit vielen Hintergrundinformationen. Mit Videobeiträgen schlägt DasRichtigeTun.de außerdem eine Schneise quer durch den Mehrwertsteuer-Dschungel.  So nimmt der <a href="http://www.dasrichtigetun.de/Mehrwertsteuer.html">&#8220;Mehrwertsteuer-Fahnder&#8221;</a> Im Zoo die Besteuerung der Tiere unter die Lupe &#8211; wer weiß schon, dass ein Maulesel mit 7 Prozent besteuert wird und ein Esel mit 19 Prozent? Im Dönerladen erklärt er den Unterschied zwischen &#8220;Hier essen&#8221; (19%) und &#8220;Zum Mitnehmen&#8221; (7%). Im Supermarkt braucht der Mehrwertsteuer-Fahnder natürlich zwei Einkaufswagen &#8211; für die unterschiedlichen Steuersätze auf viele Produkte. Am Preis kann er den Unterschied nämlich nicht erkennen. Animationsfilme erklären außerdem die Geschichte der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a>, wie diese Steuer funktioniert und wie sie in anderen Ländern gehandhabt wird.<br />
<a href="http://www.dasrichtigetun.de/Mehrwertsteuer/Pressespiegel/Videoarchiv.html">Alle Videos auf DasRichtigeTun.de</a></p>
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		<title>Finanzwissenschaftler Peffekoven fordert 16 % MwSt auf alles</title>
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		<pubDate>Thu, 15 Apr 2010 19:43:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Berlin &#8211; Für eine Vereinfachung der Mehrwertsteuer hat sich der Finanzwissenschaftler und ehemalige &#8220;Wirtschaftsweise&#8221;  Prof. Dr. Rolf Peffekoven mit einer Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ausgesprochen. Am gleichen Tag,  an dem auch das Frühjahrsgutachten  der führenden Wirtschaftsforscher präsentiert wurde, stellte Peffekoven sein Modell der Mehrwertsteuer in Berlin vor. Während die Institute [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Berlin &#8211; Für eine Vereinfachung der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> hat sich der Finanzwissenschaftler und ehemalige &#8220;Wirtschaftsweise&#8221;  Prof. Dr. Rolf Peffekoven mit einer Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ausgesprochen. Am gleichen Tag,  an dem auch das Frühjahrsgutachten  der führenden Wirtschaftsforscher präsentiert wurde, stellte Peffekoven sein Modell der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> in Berlin vor. Während die Institute im Frühjahrsgutachten empfehlen, die ermäßigte <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a>  für kulturelle Leistungen, für den Nahverkehr und für  Übernachtungen abzuschaffen, geht Peffekoven einen Schritt weiter: Er fordert eine einheitliche <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> mit dem Steuersatz 16 Prozent auf alles.</p>
<p><b>Experte kritisiert kuriose Steuerermäßigungen</b></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2464" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/04/15/finanzwissenschaftler-peffekoven-fordert-16-mwst-auf-alles/insm_reform_mwst-3/"><img class="alignleft size-thumbnail wp-image-2464" style="margin: 10px;" title="INSM_Reform_MwSt" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/INSM_Reform_MwSt2-150x150.jpg" alt="INSM_Reform_MwSt" width="150" height="150" /></a>Bei einer Reform der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> soll demnach der ermäßigte Steuersatz gestrichen werden; dieser liegt derzeit bei sieben Prozent. Zudem sollen alle Steuerbefreiungen mit Ausnahme von Mieten und Pachten abgeschafft werden. Der allgemeine Mehrwertsteuersatz könnte im Gegenzug um drei Prozentpunkte von derzeit 19 auf 16 Prozent gesenkt werden. Peffekoven kritisiert vor allem nicht nachvollziehbare Ausnahmeregelungen. So werden Babywindeln, Spielzeug und Kleidung für Kinder mit 19 Prozent besteuert, während für Hundefutter, Garnelen und Schnittblumen nur der ermäßigte Steuersazt fällig wird. &#8220;Diese Beispiele zeigen, dass die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> zum Einfallstor von Partikularinteressen geworden ist“, so Peffekoven. Da unter anderem auch Esel anders besteuert werden als Maulesel, hatte die <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> beide Tiere als Sinnbild für die Eselei mit der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> vor das Haus der Bundespressekonferenz in Berlin mitgebracht.</p>
<p><b>Vereinfachung würde die Akzeptanz des Steuersystems erhöhen</b></p>
<p>„In Zeiten, in denen über Spielräume für Steuersenkungen gestritten wird, möchten wir den Blick auf das Machbare lenken, auf die Steuervereinfachung. Denn noch nie war unser Steuersystem so undurchschaubar wie heute. Von einer Steuervereinfachung würden Bürger, Unternehmen und Behörden unmittelbar profitieren&#8221;, sagte der Geschäftsführer der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, Hubertus Pellengahr. Eine umfassende Vereinfachung der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> sei schnell und unkompliziert möglich. &#8220;Sie erhöht Wohlstand und Steuereinnahmen und letztlich auch die Akzeptanz des Steuersystems insgesamt“, so Pellengahr weiter.</p>
<p></p>
<p><object classid="clsid:d27cdb6e-ae6d-11cf-96b8-444553540000" width="400" height="241" codebase="http://download.macromedia.com/pub/shockwave/cabs/flash/swflash.cab#version=6,0,40,0"><param name="allowFullScreen" value="true" /><param name="allowScriptAccess" value="always" /><param name="src" value="http://www.youtube.com/v/CSBBngbQ1aU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" /><param name="allowfullscreen" value="true" /><embed type="application/x-shockwave-flash" width="400" height="241" src="http://www.youtube.com/v/CSBBngbQ1aU&amp;color1=0xb1b1b1&amp;color2=0xcfcfcf&amp;hl=en_US&amp;feature=player_embedded&amp;fs=1" allowscriptaccess="always" allowfullscreen="true"></embed></object></p>
<p><strong>Video-Interview: Finanzwissenschaftler Prof.  Dr. Rolf Peffekoven erklärt seinen Reformvorschlag für die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> </strong></p>
<p></p>
<p>Durch die ermäßigten Steuersätze werde der <a href="http://www.insm-lexikon.de/wettbewerb.html" target="_blank">Wettbewerb</a> verzerrt und der ursprünglich soziale Zweck, nämlich ein sozialer Ausgleich zwischen Gut- und Geringverdienern, könne nicht erreicht werden, erklärte Prof.  Peffekoven. Denn in vielen Fällen würden Steuerermäßigungen nicht beim Verbraucher ankommen, sondern als getarnte Subvention bei den Unternehmen landen. &#8220;Ein sozialer Ausgleich lässt sich über Transferzahlungen an Bedürftige viel treffsicherer organisieren als über die Mehrwertsteuer“, sagte Peffekoven. Wie aus dem Gutachten hervorgeht, produzieren die gespaltenen Mehrwertsteuersätze außerdem Abgrenzungsprobleme zwischen den Gütern und in der Folge erhebliche Bürokratiekosten bei Unternehmen, Steuerverwaltung und Finanzgerichten. Diese Bürokratiekosten würden durch eine Steuervereinfachung wegfallen.</p>
<p>Zum Herunterladen:<br /> <a href="http://www.insm.de/insm/Presse/Pressemeldungen/Peffekoven-16-Prozent-auf-alles.html">Das Gutachten von Prof. Dr. Rolf Peffekoven zur Mehrwertsteuerreform</a></p>
<p><a rel="attachment wp-att-2465" href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/04/15/finanzwissenschaftler-peffekoven-fordert-16-mwst-auf-alles/peffekoven_mwst/"><img class="size-thumbnail wp-image-2465 alignright" style="margin: 10px;" title="Peffekoven_MwSt" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/04/Peffekoven_MwSt-150x150.jpg" alt="Peffekoven_MwSt" width="150" height="150" /></a>Erste Medienberichte griffen Peffekovens Idee auf: &#8220;Experte fordert 16 Prozent MwSt auf alles&#8221;, meldete BILD.de. &#8220;Aus 7 und 19 macht 16 Prozent Mehrwertsteuer&#8221;, titelte die Onlineredaktion der FTD: &#8220;Das Dickicht der unterschiedlichen Sätze ist der Wirtschaft schon seit langem ein Dorn im Auge&#8221;. <a href="http://www.ftd.de/politik/deutschland/:reformvorschlag-aus-7-und-19-macht-16-prozent-mehrwertsteuer/50101280.html">Zum Beitrag.</a> &#8220;Die <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> versteht kein Esel mehr – wann der volle Satz von 19 Prozent, wann 7 Prozent und wann gar keine <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> anfällt, ist oft unlogisch&#8221;, schreibt Heise online. &#8220;An den Grundbedürfnissen jedenfalls scheint sich das derzeitige Gesetz nicht immer zu orientieren, wird doch beispielsweise Hundefutter ermäßigt, Windeln für Kinder aber mit dem vollen Satz besteuert. Auf dieses Problem machte die den Arbeitgeberverbänden der Metall- und Elektroindustrie nahestehende <a href="http://www.insm.de/">Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</a> heute in Berlin mit einem voll besteuerten Esel und einem ermäßigten Maultier aufmerksam&#8230;&#8221; <a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/32/32457/1.html">Zum Beitrag</a></p>
<p><b>&#8220;Guter Denkansatz zur Steuervereinfachung&#8221;</b></p>
<p>Die Familienunternehmer bewerteten das Mehrwertsteuer-Modell von Prof. Peffekoven in einem Kommentar als guten Denkansatz zur Steuervereinfachung. „Eine Reform der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> gehört als Bestandteil in eine große <a href="http://www.insm-lexikon.de/steuerreform.html" target="_blank">Steuerreform</a>. Durch sie müssen insbesondere kleine und mittlere Einkommen deutlich entlastet werden. Anders sind auch die neuen – und höheren – Mehrwertsteuersätze für viele Produkte des täglichen Bedarfs wie Lebensmittel kaum vermittelbar. Unzweifelhaft ist aber: die unterschiedlich hohen Sätze der <a href="http://www.insm-lexikon.de/mehrwertsteuer.html" target="_blank">Mehrwertsteuer</a> und deren Begründung versteht keiner mehr“, erklärte der Präsident der Interessenvertretung der Familienunternehmer, Patrick Adenauer. <a href="http://www.familienunternehmer.eu/wir-tun/informieren/pressemitteilung/i/familienunternehmer-insm-modell-zur-mehrwertsteuerreform-ein-guter-denkansatz/m_b/j_b/m_v/j_v/pointer/kategorie.html">Zum Kommentar</a></p>
<p><a href='http://www.insm.de/insm/Themen/Steuern-und-Finanzen/INSM-Dossier-Mehrwertsteuer.html'>Zum Themenspecial für eine einfache und faire Mehrwertsteuer</a></p>
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		<title>Arnulf Baring: &#8220;Der Mitte unserer Gesellschaft gerecht werden&#8221;</title>
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		<pubDate>Wed, 17 Feb 2010 22:52:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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Arnulf Baring, Publizist und Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), hat in der WELT dazu aufgerufen, einer Grundsatzdebatte über Soziale Gerechtigkeit nicht länger auszuweichen. &#8220;Staat, tritt auf die Bremse!&#8221; lautet seine Forderung. Die INSM dokumentiert Auszüge aus dem Kommentar von Arnulf Baring.
Soziale Gerechtigkeit sei ein schönes Vorhaben, aber nie erreichbar, weil es immer Unterschiede geben wird, argumentiert Baring: &#8220;Manche [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-tagebuch.de/2010/02/17/arnulf-baring-der-mitte-unserer-gesellschaft-gerecht-werden/arnulf_baring/" rel="attachment wp-att-2358"><img src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2010/02/Arnulf_Baring.jpg" alt="Arnulf_Baring" title="Arnulf_Baring" width="200" height="150" class="alignleft size-full wp-image-2358" /></a></p>
<p><strong>Arnulf Baring, Publizist und Botschafter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM), hat in der WELT dazu aufgerufen, einer Grundsatzdebatte über Soziale Gerechtigkeit nicht länger auszuweichen. &#8220;Staat, tritt auf die Bremse!&#8221; lautet seine Forderung. Die <a href="http://www.insm-lexikon.de/Alias_initiative-neue-soziale-marktwirtschaft-insm-.html" target="_blank">INSM</a> dokumentiert Auszüge aus dem Kommentar von Arnulf Baring.</strong></p>
<p>Soziale Gerechtigkeit sei ein schönes Vorhaben, aber nie erreichbar, weil es immer Unterschiede geben wird, argumentiert Baring: &#8220;Manche Menschen sind einfach begabter, tüchtiger, einfallsreicher als andere und haben damit Anrecht auf einen höheren Anteil am Ergebnis allen Wirtschaftens.&#8221;</p>
<p>Wenn alle Parteien nur noch den Umfang sozialer Umverteilung erhalten oder gar ausbauen wollten, müsse man sich fragen, wo das dazu erforderliche Geld denn herkomme. &#8221;Die schwindende Zahl unserer Kinder und Enkel wird uns verfluchen&#8221;, schreibt Baring. &#8220;Schon jetzt ist absehbar, dass der Schuldendienst, allein die Zinsen, Gestaltungsmöglichkeiten, Zukunftsinvestitionen aller Art mehr und mehr abwürgen.&#8221;</p>
<p>Die öffentlichen Finanzen seien völlig aus dem Ruder gelaufen. &#8220;Niemand, kein Volk, kann auf Dauer derart über seine Verhältnisse leben. Wir brauchen also dringend eine Diskussion über heute angemessene Möglichkeiten und Grenzen sozialer Gerechtigkeit. Wer unverschuldet in Not geraten ist, muss auch künftig auf die Solidarität der Gemeinschaft rechnen können. Aber jeder, der arbeiten kann, muss für Sozialleistungen, die für ihn aufgewendet werden, der Gemeinschaft der Steuerzahler seine Gegenleistung erbringen. Dieser selbstverständliche Gedanke ausgleichender Gerechtigkeit, von Geben und Nehmen, ist bei uns in Vergessenheit geraten.&#8221;</p>
<p>Beträchtliche Teile der Bevölkerung hielten staatliche Stütze inzwischen für ein selbstverständliches Recht, auf das sie Anspruch hätten, ohne dass von einem Ausgleich die Rede wäre. Baring: &#8220;Fast die Hälfte aller staatlichen Ausgaben dient heute der sozialen Umverteilung. Dagegen wäre nichts einzuwenden, wenn wir uns diese Großzügigkeit leisten könnten.&#8221; Doch es gibt noch andere Handlungsfelder, für die der Staat eine Verantwortung trägt. Baring benennt sie konkret: &#8220;Deutschland muss dringend mehr tun für die Heranbildung künftiger Generationen. Denn von ihrer Leistungsfähigkeit hängt die Zukunft unserer Industriegesellschaft ab. Dies gilt umso mehr, als viele junge Zuwanderer unter uns leben, die dringend mehr gefördert werden müssen als bisher.&#8221;</p>
<p>&#8220;Die Debatte, die jetzt in Gang gekommen ist, wird nicht zur Ruhe kommen, weil uns das Finanzdebakel über den Kopf wächst. Unvermeidlich müssen wir angesichts leerer Kassen, einer weit über sieben Billionen unvorstellbar großen Schuldenlast, die Prioritäten deutscher Politik neu bestimmen. (&#8230;)Wir müssen dringend die Frage stellen, ob das bisherige Prinzip sozialer Gerechtigkeit der einzige Orientierungspunkt, der alleinige Maßstab politischen Handelns in Deutschland sein kann.&#8221;</p>
<p>Ein Drittel der Bürger in Deutschland zahlt überhaupt keine <a href="http://www.insm-lexikon.de/steuern.html" target="_blank">Steuern</a>, ein weiteres Drittel bringt dafür über 90 Prozent des Steueraufkommens auf. Endlich sei  nun die Frage aufgeworfen worfen, wie man den Leistungsträgern dieses Drittels, &#8220;der unersetzlichen Mitte unserer Gesellschaft&#8221;, gerecht werden könne. &#8220;Ihre Leistungsbereitschaft darf nicht erlahmen. Von ihr hängt alle Umverteilung ab&#8221;, so Baring.</p>
<p><a href="http://www.welt.de/debatte/kommentare/article6423349/Staat-tritt-auf-die-Bremse.html">Zum Kommentar von Arnulf Baring in der WELT vom 16.2.2010</a></p>
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