Archiv der Kategorie 'Steuern'

Braunschweiger Zeitung berichtet über INSM-Fahrtkostenranking

Montag, den 18. August 2008

INSM-Fahrtkostenranking: der Kostenvergleich für Berufspendler“So teuer ist die Fahrt zur Arbeit”, titelte in der vergangenen Woche die Braunschweiger Zeitung unter Berufung auf das INSM-Fahrtkostenranking. Im Schnitt bezahlt danach ein Braunschweiger Pendler 1824 Euro im Jahr.

Zum Stadtprofil von Braunschweig.

INSM im ersten Halbjahr 2008: alle Infos im neuen INITIATIVE EXPRESS

Sonntag, den 17. August 2008

INSM-Newsletter INITIATIVE EXPRESS erschienenINITIATIVE EXPRESS, der aktuelle Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, informiert Sie in Wort und Bild über Aktionen, Personen, Podien, Studien und mehr rund um die Arbeit der INSM im ersten Halbjahr 2008.

Aus dem Inhalt:  Einstieg in Arbeit – niemand soll ohne Beschäftigungschance bleiben; Der “Pflegerenditor”: Raffelhüschens neue Internet-Rechenmaschine; Angela Merkel: “Wir müssen allen einen Einstieg ermöglichen und einen Aufstieg erleichtern; Handballweltmeister Heiner Brand über sein Engagement für die INSM; Wissenschaftler-Disput: Hüther und Blankart vs. Horn und Bofinger: Was bringt wirklich mehr Jobs?Einsteiger – Menschen, die einen neuen Job gefunden haben; sechstes INSM-WiWo-Bundesländerranking: Zwei Überraschungssieger im Norden, “Wohlfühl-Süden”; INSM-Schulbuchstudie: In anderen Ländern lernen Schüler besser, wie man Unternehmer wird; INSM-Politik-Check Schule: Erstmals erhielten alle Landesregierungen schulpolitische Zeugnisse; Kooperation von INSM und der Zeitschrift ELTERN: Kindergartenmonitor – der erste bundesweite Kitagebührenvergleich; INSM-Aktion: Happy Birthday Soziale Marktwirtschaft: Grußadressen von zwei früheren Staatsoberhäuptern und vielen weiteren Prominenten; INSM-Fahrtkostenranking: Wie teuer der Weg zu Arbeit wirklich ist – 100 Städte im wissenschaftlichen Vergleich. INSM-Newsletter INITIATIVE EXPRESS als PDF zum Download. 

AGG-Pressekonferenz – Professor Hoffjan kontert Vorwürfe der Antidiskriminierungsbeauftragten

Donnerstag, den 14. August 2008

INSM-Berater Andreas HoffjanIm August 2007 hatte Professor Andreas Hoffjan, Inhaber des Lehrstuhls für Unternehmensrechnung und Controlling an der Technischen Universität Dortmund, eine im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellte Studie vorgestellt, die sich mit den voraussichtlichen Kosten des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) befasste. Das Ergebnis der INSM-Expertise hatte damals bundesweit für Debatten gesorgt. Die Leiterin der Antidiskriminierungsstelle der Bundesregierung, Dr. Martina Köppen, hatte daraufhin eine Kommission ins Leben gerufen, die sich mit den Ergebnissen der INSM-Expertise auseinander setzen sollte. Heute vormittag trat sie rund ein Jahr danach vor die Presse und nannte die Arbeitsergebnisse des renommierten Dortmunder Controlling-Professors “nicht haltbar”.

Dazu bezog Hoffjan am Nachmittag in einer von der INSM verbreiteten Stellungnahme Position, die INSM-Tagebuch in Auszügen wiedergibt. Die Vorwürfe von Seiten der Antiskriminierungsbeauftragten bezeichnete der Wissenschaftler als “substanzarm”.  

Für seine eigene Studie im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hatte Hoffjan die Antworten von mehr als 500 Unternehmen Fragebögen ausgewertet. Zusätzlich hatte er 27 Experten persönlich befragen lassen. “Bis zum heutigen Tag – ein Jahr nach Studienveröffentlichung – liegt keine andere Expertise zum Thema vor, die ein ähnlich großes Sample vorweisen kann”, heißt es in der heute verbreiteten INSM-Stellungnahme.

Andreas Hoffjan zum Vorwurf des angeblich nicht einbezogenen AGG-Nutzens: „Der Vorwurf der Kommentatoren, die ökonomisch deklinierbaren Vorteile des Allgemeinen Gleichbehandlungsgesetzes (AGG) müssten in eine Studie einbezogen werden, trifft ins Leere. Mit dem Nutzen ist das so genannte Diversity Management in Unternehmen gemeint. Jedoch auch ohne AGG nutzen die Unternehmen diese Vorteile von Pluralität. … Zudem habe ich in meiner Studie die Unternehmen sehr wohl zum Nutzen des AGG befragt. Indes konnten nur 6,8 Prozent der Befragten eine insgesamt positive Einschät-zung mit dem Gesetz bestätigen. Diese betreffen die Schärfung des Bewusstseins und die Sensibilisierung für die Thematik.“

Hoffjan zum Köppen-Vorwurf der angeblichen Minderbeachtung kleinerer Unternehmen: „Die AGG-Belastungen sind für kleinere und mittlere Unternehmen größer. Insofern ist ein differenzierter Ausweis der Kosten der Beschäftigten in den verschiedenen Unternehmen geboten. Beim Diversity Management gibt es nachweislich einen Größeneffekt, den es hier auch zu berücksichtigen gilt.

In meiner Untersuchung waren 36 Unternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitern und 188 Unternehmen mit 50-249 Mitarbeitern vertreten. Damit werden die Aussagen auch durch eine statistisch hinreichende Grundgesamtheit kleiner und mittlerer Unternehmen gestützt.“

Hoffjan zum Köppen-Vorwurf der „geschätzten indirekten Kosten“: „Neben den in der Studie mit zwölf Prozent bezifferten „direkten Kosten“ verursacht das AGG auch so genannte indirekte Kosten. Solche indirekten Kosten – wie beispielsweise die „verlorene“ Arbeitszeit von Mitarbeitern für Schulungen und Dokumentationen von Bewerbungsprozessen – werden in der wissenschaftlichen Methodik generell geschätzt. Das dafür unter anderem angewandte Standardkostenmodell verwendet zum Beispiel auch der Normenkontrollrat bei seinen auf Schätzungen beruhenden Berechnungen der Gesetzesfolgekosten. Dass das AGG indirekte Kosten produziert, steht außer Frage.“

Schlussendlich wundere er sich, so Hoffjan, „dass es der Kommission der Bundesregierung in einem Jahr nicht gelungen ist, eigene Daten zu erheben”.

INSM-WILEX: Exklusive Moderation von Barbara Eligmann über Wirtschaftsfakten zum Mitreden

Mittwoch, den 16. Juli 2008

INSM-Videolexikon: Barbara Eligmann moderiert Fakten zum MitredenDie INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hat Fernseh-Moderatorin Barbara Eligmann als Anchorwoman für das neue INSM-Video-Lexikon WILEX gewonnen.

Es sind Fakten zum Mitreden, zum Beispiel über die Ursachen der Inflation, die Deutschland aktuell erfasst hat, oder auch den Ölpreis, der in den letzten Monaten gestiegen ist, wie kaum je zuvor.

Im Auftrag der INSM vermittelt Barbara Eligmann auch wissenschaftlich fundierte Informationen über steigende Lebensmittelpreise und die Bankenkrise.

INSM-Wilex-Video-Lexikon: moderiert von Barbara EligmannFür die INSM vermittelt Barbara Eligmann auch Hintergrundwissen über die steigenden Lebensmittelpreise und die Bankenkrise.  Weitere Videos werden folgen.

Eine Übersicht der INSM-Wirtschafts-Videos mit Barbara Eligmann finden Sie demnächst hier. Und hier geht es zu weiteren Inhalten des INSM-Video-Wirtschaftslexikons.

Hier geht es zum INSM-Lexikon, das in diesem Fall in geschriebener Form hunderte von wichtigen wirtschaftspolitischen Schlagwörtern sekundenschnell zugänglich macht: Von A wie Arbeit über G wie Globalisierung und S wie Soziale Marktwirtschaft bis Z wie Zahlungsbilanz.

INSM-Geschäftsführer Max Höfer bei Symposium des Deutschen Historischen Museums

Donnerstag, den 3. Juli 2008

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer bei einem Symposium des Deutschen Historischen Museums

Gemeinsam mit den Professoren Thomas Welskopp, Universität Bielefeld, und Jürgen Kocka, Freie Universität Berlin, nahm INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer am 26. Juni an einem Symposium teil, das im Berliner Zeughaus, Unter den Linden, stattfand. Thema der vom Deutschen Historischen Museum durchgeführten Veranstaltung: “Soziale Gerechtigkeit und Unternehmergeist.”Höfer beleuchtete in seinem Vortrag das Thema “Soziale Gerechtigkeit und Soziale Marktwirtschaft”.

Zitate aus dem Vortrag von INSM-Geschäftsführer Höfer:

“Die Soziale Marktwirtschaft erlebt derzeit eine Legitimationskrise. Die Zustimmung ist gesunken verglichen mit dem Nimbus, den das westdeutsche Wirtschaftsmodell etwa noch 1990 bei der Wiedervereinigung besonders bei den Ostdeutschen genoss. Die Rezession in den 90er Jahren und die Wachstumsschwäche von 2001 bis 2005 führten zu einem Vertrauensverlust.”

Allerdings habe es immer wieder Legitimationskrisen gegeben, erklärte Höfer und verwies darauf, dass Ludwig Erhard Anfang der 50er Jahre “einer der unbeliebtesten Politiker Westdeutschlands” gewesen sei. Zum beliebtesten Politiker sei er geworden, “weil er sein Versprechen, „Wohlstand für alle“ eingelöst” habe. Schon damals sei der Ruf nach einem “allesregelnden Staat sehr laut” gewesen. D o ch habe die zerbombte und besiegte Nachkriegsbundesrepublik den Menschen nicht viel zu bieten gehabt.

Höfer weiter: “Die Deutschen waren auf ihre Eigeninitiative angewiesen und Erhard hat genau diese Kräfte freigesetzt”. (…) In den ersten Jahrzehnten der westdeutschen Republik konnte die Marktwirtschaft ihre ganze Effizienz, ihre Verbraucherfreundlichkeit, ihren Erfindungsgeist ausspielen.

“Die Bilanz der Sozialen Marktwirtschaft und Westdeutschlands konnte sich Ende der 60er Jahre, als Erhard als Kanzler zurücktrat, sehen lassen: Wachstumsraten um die 8 Prozent, Arbeitslosigkeit nahezu Null, geringe Staatsverschuldung, die Zinszahlungen machten gerade mal 2 Prozent des Haushalts aus, heute sind es 15 Prozent. Die Geburtenrate war gut, 18 Kinder auf 1000 Einwohner, heute sind es 9 Kinder. Die Kriminalitätsrate nur halb so hoch wie heute. Es hatte sich ein breiter Mittelstand herausgebildet, der seine Kinder in ein expandierendes Bildungssystem schicken konnte. Das wurde als gerecht empfunden.” (…)

“Es ist aber auch klar, dass diese Erfolgskurve in den letzten zwei Jahrzehnten stark abflachte.”

Heute seien die Deutschen “bis weit in die Mittelschichten hinein von Abstiegs- und Verlustängsten geplagt”, so Höfer. “Und wir haben das Gefühl, dass die Marktwirtschaft, der Wettbewerb , für uns ungemütlicher wird. Wir sind skeptisch, ob wir den harten Wettbewerb in der Globalisierung bestehen werden. Die Deutschen glauben heute viel weniger als noch zu Erhards Zeiten, dass es uns allen gut geht, wenn es der Wirtschaft gut geht.”

Die Soziale Marktwirtschaft müsse es “wieder schaffen herauszustellen, dass es ihr auch heute gelingt, wenn auch schwerer als früher, für die große Mehrheit Wohlstand zu schaffen und einen angemessenen Interessenausgleich zu organisieren.” Seinen Vortrag schloss er mit dem Satz: “Mit Erhardscher Ordnungspolitik dafür zu sorgen, dass mehr Arbeitsplätze entstehen, in denen die Menschen Bestätigung und Lebenszufriedenheit erlangen, das könnte auch ein Schritt zu mehr Zufriedenheit mit der Sozialen Marktwirtschaft bedeuten.”

Professor Welskopp referierte über “Soziale Gerechtigkeit zwischen Vormärz und Kaiserreich”. Professor Kocka beschäftigte sich mit “Unternehmungsgeist und Gründerzeiten in Deutschland”. Die Moderation des gut besuchten Symposiums bestritt Dr. Ulrike Laufer vom Deutschen Historischen Museum.

Das schrieben die Veranstalter vom Deutschen Historischen Museum zur Veranstaltung: “Heute wie zur Mitte des 19. Jahrhunderts bildet die Soziale Frage ein zentrales Thema des gesellschaftlichen Diskurses. Das Deutsche Historische Museum möchte die Ergebnisse der Ausstellung Gründerzeit unter dieser Fragestellung in einem Symposium mit ausgesuchten Experten zur Diskussion stellen. Dabei geht es um die unterschiedliche Bedeutung der Begriffe soziale Gerechtigkeit und Unternehmungsgeist in der damaligen und der heutigen Öffentlichkeit, um die Frage von Utopie und Realität der Lösungsvorschläge und -ansätze im 19. Jahrhundert, auch um die Frage, ob die Gründerzeit des 19. Jahrhunderts in irgendeiner Form beispielgebend oder gar vorbildlich für gegenwärtige und künftige Generationen sein können und welchen, vielleicht ganz anderen Herausforderungen sich die junge Generation heute stellen muss.”

Das Programm zur  Veranstaltung mit INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer finden Sie hier.

Unicheck-Studie: Welche Verwaltungskosten sich Hochschulen für die Bearbeitung von Bafög-Anträgen genehmigen

Mittwoch, den 11. Juni 2008

INSM-Studentenportal UnicheckIm Durchschnitt belaufen sich die allein die Verwaltungskosten der Hochschulen für das Bearbeiten eines Bafög-Antrages auf 220 Euro pro Jahr. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des INSM-Studentenportals Unicheck, über die die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. “Euro 220 Euro je Bafög-Antrag nur für Verwaltung”, titelte das Blatt. Unter Berufung auf die Unicheck-Studie schreibt die FTD weiter: “Beim Bearbeiten der Anträge für die staatliche Ausbildungsförderung Bafög wirtschaften die Studentenwerke unterschiedlich effizient. So belaufen sich die Verwaltungskosten des Bafög-Amts an der Uni Frankfurt auf 330 Euro pro Student und Jahr, dort bewältigt ein Sachbearbeiter jährlich 500 Anträge. In Köln sind es 700 Anträge, die Kosten liegen bei 155 Euro.”

Allerdings sind die Bedigungen, unter denen die Studentenwerke in den unterschiedlichen Bundesländern arbeiten können, sehr unterschiedlich. So können bayerische Bafög-Ämter Streitfälle an eine andere Behörde abgeben, wenn beispielsweise Eltern keinen Unterhalt für ihre studierenden Kinder zahlen.

Zum INSM-Studienportal Unicheck geht es hier.

INSM-Studie zu den Beamtenpensionen in der Hessisch-Niedersächsischen Allgemeinen

Dienstag, den 20. Mai 2008

Die Hessisch-Niedersächsische Allgemeine schreibt unter dem Titel “Einkommensschere öffnet sich weiter” über die Studie der INSM zur Entwicklung der Beamtenpensionen. Artikel-Zitat: ” Schon heute sind die durchschnittlichen monatlichen Pensionen für ehemalige Beamte fast doppelt so hoch wie die Standardrente eines Arbeitnehmers, der 45 Jahre lang vom Durchschnittseinkommen Rentenbeiträge bezahlt hat.” Und die Schere öffne sich weiter, schreibt die HNA unter Berufung auf den Studienautor Professor Winfried Fuest, Wissenschaftler am IW Köln und Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Für den Autor der HNA sprechen dessen Zahlen “eine deutliche Sprache”:
“Wenn nichts geändert wird, sähe die Situation nach der Studie von Professor Fuest im Jahr 2018 so aus: Ein Standardrentner bezöge dann 1307 Euro Rente. Ein Durchschnittspensionär würde 2939 Euro erhalten.” Mehr zur Studie finden Sie hier. Pressemitteilung zur INSM-Expertise.
 

INSM-News: Wirtschaftsinfos als Videobotschaften

Donnerstag, den 24. April 2008

teaser_wilex.jpgSie wollen sich informieren, wie zum Beispiel die Börse funktioniert? Ab sofort bietet die INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) solche Infos auch als Video an. Zu finden im INSM-Lexikon. Kurze Magazinvideos erläutern dort in lockerer Reihenfolge zentrale Begriffe rund um die Soziale Marktwirtschaft. Neben der Börse findet sich dort auch ein Video zum Thema Erbschaftssteuer. Die Reihe wird in lockerer Folge fortgesetzt.

INSM-Berater Professor Michael Hüther zur US-Bankenkrise und den Aussichten für Deutschland

Montag, den 24. März 2008

Professor Michael Hüther, Berater der <a href=INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)" />Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft, und Berater der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) glaubt nicht, dass die US-Bankenkrise in eine Weltwirtschaftskrise münden wird. Davon, so Hüther in einem Interview der Zeitschrift SUPER ILLU, sind wir noch “weit entfernt”. Hüther beschreibt die aktuelle Krise als einen “isolierten Schock”: “Denn das Ursprungsproblem ist eindeutig in den USA zu lokalisieren – mit der Hypothekenkrise und den fragwürdigen Kreditvergaben dort.”

Hüther zur Situation der deutschen Wirtschaft: “Bisher sehen wir eine sehr robuste deutsche Industrie. Das hat aber auch damit zu tun, dass ihr Erfolg weniger konjunkturell getragen ist, als vielmehr durch Wettbewerbsfähigkeit, Innovationskraft, durch das, was die Unternehmen in den vergangenen Jahren auf den Weltmärkten erreicht haben. Das ist keine kurzfristige Welle. Wir werden uns zwar nicht komplett abkoppeln können von der verunsichernden Situation in den USA, aber wir werden uns differenzieren können. Unser Wachstum kann 2008 zwar bis zu einem Prozentpunkt niedriger ausfallen als die 2,5 Prozent des Vorjahres, aber es bleibt stabil und beschäftigungsaufbauend. Und das ist doch eine gute Botschaft für Deutschland.”

Lesen Sie hier das ganze Interview mit dem INSM-Berater und früheren Generalsekretär des Rats der Wirtschaftsweisen.

Zeitungsinterview mit INSM-Geschäftführer Dieter Rath: “Sichtbare Erfolge” am Arbeitsmarkt jetzt nicht verspielen

Samstag, den 2. Februar 2008

Die Cellesche Zeitung hat INSM-Geschäftsführer Dieter Rath interviewt. Zur aktuellen politischen Lage merkte der INSM-Geschäftsführer folgendes an:

“Die marktwirtschaftlichen Reformen der letzten Jahre haben zu ersten sichtbaren Erfolgen auf dem Arbeitsmarkt geführt. Dass das Reformpendel derzeit eher in die andere Richtung zu schwingen scheint, führt uns auf diesem Weg nicht weiter.”

Zu grundsätzlichen Fehlentwicklungen im Wirtschafts- und Sozialsystem erklärte er:

“Der Staat bürdet den Menschen zu viele Lasten auf und schränkt ihre Gestaltungsspielräume zu stark ein. Individuelle Leistungsbereitschaft und private Initiative sind dadurch weniger lohnend geworden. Ludwig Erhard hat früh davor gewarnt, dass zu viel staatliche Einmischung den Bürger zum sozialen Untertan werden lässt.”

“Eine wirklich sinnvolle Prüfung”: INSM-Parkgebührenranking macht weiter Schlagzeilen

Donnerstag, den 31. Januar 2008

“Parkhausgebühren: Was der Preis über die Stadt verrät” titeln die Kieler Nachrichten heute in einem Bericht über das Parkgebührenranking der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). “Im Vergleich von 100 Städten landet hinsichtlich der Gebührenhöhe in Parkhäusern Kiel auf Platz 69. …  Fast schon hinteres Drittel also, bedeutend näher am Parkhausgebühren-Absahner München, wo man luxuriöse neun Euro berappt, als am Parkhausgebühren-Minimalisten Marl (bei Recklinghausen), wo charmante null Euro (null!) in derselben Zeit verlangt werden”, schreibt das Blatt. Zu Wort kommt in dem Artikel auch der Kieler Tiefbauamtsleiter Uwe Schmeckthal. Dieser erklärte dem Bericht zufolge, dass die Stadt auf die privaten Parkhäuser keinen Einfluss habe. Zudem seien die Gebühren der städtisch bewirtschafteten Parkhäuser “etwas geringer”. Die Kieler Nachrichten sprechen von einem für ihre Stadt “schmerzlichen Vergleich”, den die “Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft” in Auftrag gegeben habe.

Den Nordkurier inspririerte das INSM-Parkgebührenranking zu einer Umfrage in weiteren Städten des eigenen Verbreitungsgebietes. “Wie eine Umfrage unserer Zeitung ergab, gibt es für die zentrumsnahen Parkhäuser oder -flächen auch hier Preis-Unterschiede. In Neubrandenburg beispielsweise kosten vier Stunden Parken im Durchschnitt 3,50 Euro, während in der Müritzstadt Waren im Durchschnitt 1,86 Euro gezahlt werden müssen. Beim Luftkurort handelt es sich allerdings um Parkflächen im Freien, wobei auf einem dieser Plätze die Parkdauer auf zwei Stunden beschränkt ist. Ein Parkhaus soll in diesem Jahr eröffnet werden. Vier Stunden im Zentrum der Lilienthalstadt Anklam kosten im Durchschnitt 3 Euro, im Parkhaus Heringsdorf auf der Insel Usedom müssen 2,50 Euro berappt werden. Das Parken in den Zentren der beiden uckermärkischen Städte Prenzlau und Templin ist mit Parkscheibe bei eingeschränkter Zeitdauer möglich.”

“Eine wirklich sinnvolle Prüfung”, findet die Rheinische Post. “Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hat ermitteln lassen, was das Parken in den Zentren der 100 größten Städte Deutschlands kostet. “Am teuersten – klar – ist das Parken in Metropolen wie München (neun Euro/vier Stunden), Hamburg und Köln, aber auch in Städten mit besonders attraktiven Einkaufsmeilen wie Mainz. Leverkusen steht in dem Vergleich gar nicht so schlecht da. 3,80 Euro muss man laut Studie berappen, macht im Ranking Platz 23.

Die Studie: Im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hat die IW Consult GmbH bundesweit ermittelt, was das Parken in den Zentren der 100 größten Städte Deutschlands kostet. Exemplarisch weist dieses INSM-Parkgebühren-Ranking aus, wieviel jemand bezahlen muss, der sein Auto am Samstag vormittag für vier Stunden in einem Parkhaus im Stadtzentrum abstellt. Hier geht finden Sie mehr über das INSM-Parkgebührenranking in den 100 größten Städten Deutschlands. Die INSM-Parkgebühren-Profile der Städte nach Bundesländern geordnet finden Sie hier.

WiWo-zitiert INSM-Studie zur Frühverrentung

Dienstag, den 29. Januar 2008

wirtschaftswoche-insm-tagebuch.jpg“Mehr motivieren”, schreibt die WirtschaftsWoche in ihrer aktuellen Ausgabe. Anlass dazu bot dem Blatt eine Studie des Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Die IZA-Experten hatten untersucht, welche Kosten die bisherige 58er-Regelung verursacht und was die jüngst im Bundestag beratene 63-er-Regelung kostet.

WiWo-Zitat: “Die 58er-Regel, die derzeit über 400 000 Menschen nutzen, ist zum Jahresende ausgelaufen. Nun führt eine komplizierte Mixtur sozialrechtlicher Bestimmungen dazu, dass viele ältere Arbeitslose zwangsweise aufs Altenteil geschickt werden könnten. Um das zu verhindern, wollen SPD und Union nun das alte System reanimieren, die Altersgrenze aber von 58 auf 63 Jahre hieven. Am vergangenen Freitag befasste sich damit der Bundestag; bis Mitte Februar soll auch der Bundesrat seinen Segen geben.

Ökonomisch sinnvoll ist das nicht. Das zeigt eine neue Studie des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit (IZA) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Die Forscher Hilmar Schneider und Jan Stuhler haben darin in Simulationsrechnungen ermittelt, welche volkswirtschaftlichen Gesamtkosten die bisherige 58er-Regel verursachte und was die nun geplante 63er-Grenze für Staatshaushalt und Sozialkassen bedeuten würde. Die Analyse umfasst sowohl direkte Transfers als auch entgangene Steuern und Sozialabgaben durch Nicht-Erwerbstätigkeit. Ergebnis: Das 58er-Schlupfloch hat selbst konservativ geschätzt iza-insm-tagebuch.jpgjährliche fiskalische Kosten von 850 Millionen Euro verursacht. Unter der Annahme, dass sich nur 20 Prozent der Betroffenen ohne die 58er-Regel einen Job gesucht hätten, explodieren die Kosten bereits auf 2,6 Milliarden Euro.”

Zur INSM-Studie geht es hier.

INSM-Parkgebühren-Ranking: Von BILD bis Neue Osnabrücker – bundesweite Debatte über die Preisunterschiede

Montag, den 28. Januar 2008

INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft): Hier geht es zum ParkgebührenrankingDas INSM-Parkgebührenranking bewegt die Medien.  Experten der IW Consult hatten dafür im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft einen Überblick der Parkgebühren in den den 100 größten deutschen Städten erarbeitet.

“Riesige Unterschiede bei den Parkgebühren in Deutschlands Innenstädten!” schrieb die BILD-Zeitung in ihrer Bundesausgabe.

“Vier Stunden Parken kosten von neun Euro bis nichts”, titelten die Aaachener Nachrichten und griffen dabei die Ergebnisse von München (Platz 100) und Mark (Platz 1) auf.  

neue-osnabrucker-insm-tagebuch.jpg“In Osnabrück ist das Parken günstig”, freute sich die Neue Osnabrücker Zeitung über das INSM-Ranking. Zitat NOZ: “Die Osnabrücker Parkstätten-Betriebsgesellschaft (OPG) verlangt in citynahen Parkhäusern einen Euro pro Stunde. Damit landet Osnabrück zusammen mit zehn anderen Städten wie Bochum, Göttingen und Erlangen im vorderen Mittelfeld der Rangliste. OPG-Geschäftsführer Ingo Hoppe griff den Städtevergleich gestern dankbar auf: Die Liste widerlege alle Kritiker, die behaupteten, das Parken in Osnabrück sei zu teuer”, schreibt die Neue Osnabrücker in ihrem Bericht über das Park-Ranking der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

rheinische-post-insm-tagebuch.jpg“Die Parkgebühren in Köln sind die teuersten in NRW”, schrieb die in Düsseldorf erscheinende Rheinische Post. Weiter heißt es in dem Bericht des Blattes: Zu
diesem Ergebnis komme eine Erhebung der INSM: “Zu den Gebühren, die in den “teuersten Städten” anfallen, sagte der ADAC: Sie seien “an der Schmerzgrenze”.”

“Ich möchte nicht, dass wir da Spitzenreiter sind, aber dass wir unterm Durchschnitt liegen das will ich auch nicht.” So kommentierte im Gespräch mit der Thüringer Landeszeitung Finanzdezernent Frank Jauch (SPD) Jenas 38. Platz im aktuellen Parkgebührenranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Jena hatte mit einem Gebührendurchschnitt von 4,13 Euro für vier Stunden Parken am Samstag vormittag Platz 38 unter 100 untersuchten Städten im INSM-Ranking erreicht.

“Teures Pflaster”, tittelte die Neuß-Grevenbroicher Zeitung. Im INSM-Parkranking hatte Neuss nur Platz 79 erreicht. Das Blatt interviewte dazu City-Manager Ralph Dymek und zitiert ihn wie folgt: “Das wird sicher ein Thema für das Stadtmarketing sein”, sagt Dymek, “wer auch immer das ab März betreibt.” 

main-post-insm-tagebuch.jpg“Die Breisgaumetropole Freiburg ist für Parkplatzsucher die teuerste und Tübingen die günstigste Großstadt in Baden-Württemberg”, so kommentierte die Main Post die Ergebnisse der Erhebung im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Freiburg war dabei auf Platz 96 gelandet, Tübingen hatte bundesweit den 15. Rang erreicht.

“Wiesbaden günstiger als Mainz”, schrieb der Main Taunus-Kurier. “Noch ein Grund mehr für die Mainzer, zum Einkaufen nach Wiesbaden zu kommen,
und noch ein Grund mehr für die Wiesbadener, zum Shoppen gleich hier zu bleiben: Mainz hat die drittteuersten Parkgebühren in Deutschland. Wiesbaden
liegt auf Platz sechs. … Die Tester erklären die hohen Gebühren in München und Hamburg damit, dass es sich um Metropolen handele, in Städten wie Mainz oder Freiburg seien die Einkaufsmeilen attraktiv für Käufer aus dem Umland.”

sudwestpresse-insm-tagebuch.jpgDie Südwestpresse schrieb in einem Artikel über Reutlingen: “Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) informiert in einer neuen Studie über die Parkgebühren in den 100 wichtigsten Städten Deutschlands. Ermittelt wurde, wieviel das Parken in einem Parkhaus am Samstag von 9 bis 13 Uhr durchschnittlich kostet. Das subjektive Empfinden vieler Autofahrer über angeblich recht hohe Parkgebühren in der Echazstadt wird hier widerlegt, denn Reutlingen kommt bei diesem Ranking mit 3,77 Euro auf einen guten 22. Platz.” ”Das wird viele Autofahrer überraschen: Die Gebühren in den Parkhäusern der Wolfsburger Innenstadt sind vergleichsweise moderat”, schrieb die Wolfsburger Allgemeine über das INSM-Parkranking.  Das hat eine aktuelle Studie jetzt ergeben. …Wolfsburg liegt mit Gebühren in Höhe von 3,33 Euro gemeinsam mit Oberhausen und Tübingen auf dem 15. Platz der 100 größten deutschen Städte”, so das Blatt aus der Autostadt.

mopo-insm-tagebuch.jpg“Hamburgs Parkhäuser – das ist ein teurer Spaß! Studie: Nur in München kostet es noch mehr”, schrieb die Hamburger Morgenpost. Hamburg hat den vorletzten Platz im INSM-Parkranking belegt.

Mehr zum Parkgebührenranking der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) finden Sie hier.

INSM-Parkranking – der bundesweite Überblick aller 100 untersuchten Großstädte.

INSM-Parkranking – die Übersicht nach Bundesländern.

Hintergrund zur INSM-Stude: Im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) hat die IW Consult GmbH bundesweit ermittelt, was das Parken in den Zentren der 100 größten Städte Deutschlands kostet. Exemplarisch weist dieses INSM-Parkgebühren-Ranking aus, wieviel jemand bezahlen muss, der sein Auto am Samstag vormittag für vier Stunden in einem Parkhaus im Stadtzentrum abstellt.

Die Parkgebühren unterscheiden sich zwischen den einzelnen Städten sehr stark. Am teuersten ist das Parken in den Innenstadtlagen von Metropolen wie München, Hamburg oder Köln sowie in Städten, deren Einkaufsmeilen sehr attraktiv sind – zum Beispiel Mainz oder Freiburg. Diese Städte ziehen vor allem am Wochenende viele auswärtige Besucher an. In Marl ist das Parken in der Innenstadt dagegen sogar kostenlos, womit die Stadt aus dem Kreis Recklinghausen diesen Vergleich klar für sich entscheidet. Zum Parkgebühren-Überblick der INSM.  

INSM-Regionalranking: Ergebnisse standen in Coburg erneut im Fokus

Montag, den 28. Januar 2008

coburger-tageblatt-insm-tagebuch.jpgDas Coburger Tageblatt berichtete am Freitag, 25. Januar, über einen Auftritt des SPD-Kandidaten für das Amt des Landrates im Kreis Coburg, Michael Busch. Busch stellt sich am 2. März für die SPD zur Wahl für das Amt des Landrates. Deshalb musste er Vertretern der Industrie- und Handelskammer Rede und Antwort stehen. Die Fragen der Interessenvertretung der Wirtschaft beantwortete er nach Auffassung des Coburger Tagesblattes “umfassend” und zitierte dabei ebenso wie die Frager von der IHK Ergebnisse des im Herbst 2006 veröffentlichten Regionalrankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

Artikel-Zitat: “Wenn es beispielsweise um das Qualifikationsniveauim Landkreis geht, bezieht sich die Kammer auf eine Studie der Initiative neue soziale Marktwirtschaft (INSM): “Mit einem Anteil an Hochqualifizierten von 2,9 Prozent im Jahr 2005 landet der Landkreis Coburg nur auf Platz 430 von 435 in Deutschland, in Bayern reicht es nur für Rang 92 von 96.” Die Frage an den Kandidaten:” Mit welchen Maßnahmen wollen Sie das Qualifikationsniveau im Landkreis Coburg heben.”

Um ein weiteres Mal zu belegen, dass weder er noch seine Partei den Landkreis schlechtreden möchte, wie Bayerns Ministerpräsident Dr. Günther Beckstein der SPD im Landkreis vorgeworfen hatte, geht Busch in seiner Antwort auf die INSM-Studie in ihrer Gesamtheit ein. “Nicht, dass es nichts
zu verbessern gäbe, aber man sollte auch nicht übersehen, dass der Landkreis in der Gesamtwertung auf Platz 202 liegt. Das ist gutes Mittelfeld.”(…)
“Greift die Kammer die negativsten Ergebnisse der INSM-Studie heraus, erinnert Busch an die Spitzenergebnisse:”Im Landkreis lebt man sicher!” (Platz 46 unter 435 in der Studie).

Zum INSM-Regionalranking, dem bundesweiten Vergleich von 435 Kreisen und kreisfreien Städten in Deutschland, geht es hier.
Das INSM-Profil des Landkreises Coburg finden Sie hier.

Rankings der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft)

Auf den unterschiedlichsten Feldern sorgt die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) durch wissenschaftlich fundierte Studien für mehr Transparenz. Dies ist eine zentrale Voraussetzung für einen fruchtbaren und der Allgemeinheit dienenden Wettbewerb.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Notker Wolf

Montag, den 21. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Notker Wolf, der ab Seite 355 über „Wachstum für alle – Freiheit und Eigenverantwortung für alle“ schreibt:

„Notker Wolf, Abtprimas des Benediktinerordens, widmet sich den Widersprüchen der westlichen Entwicklungspolitik. Eines der Hauptprobleme bei der Armutsbekämpfung in weiten Teilen des afrikanischen Kontinents sieht Wolf in der Vergabe von Entwicklungsgeldern. Nach Wolf sollten die reichen Länder in erster Linie durch Handelsliberalisierung, also durch die Öffnung ihrer Märkte für Produkte aus den ärmeren Ländern, zum Wachstum beitragen. Er fordert neben der Beseitigung von Handelsbarrieren in erster Linie Eigenverantwortung »[Angenommen] die politischen und wirtschaftlichen Rahmenbedingungen in den armen Ländern würden sich zum Besseren wenden, die Korruption könnte unter Kontrolle gehalten werden, wir hätten es mit Politikern zu tun, die ernsthaft an der Beseitigung der Armut ihres Landes interessiert sind, die Politiker der Geberländer würden sich mit denen der Empfängerländer zusammensetzen und nach Wegen suchen, die beide in die Verantwortung nehmen, die Handelsschranken würden beseitigt – [...] All das wäre zumindest eine minimale Voraussetzung«, so Wolf.“

Zitate aus dem Aufsatz „Wachstum für alle – Freiheit und Eigenverantwortung für alle“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Freiheit und Verantwortung im Sinne von Mitverantwortung und Eigenverantwortung können so zu einer nachhaltig prosperierenden Weltgemeinschaft führen.“

„Eigenverantwortung gilt nicht nur im kleinen, individuellen Bereich, sondern muss in allen Bereichen und Stufen ermöglicht und zugemutet werden. Sie muss aber beim Einzelnen ansetzen. Wie allgemein der Staat subsidiär dem Bürger zur Seite stehen muss, es aber letztlich auf den Bürger ankommt, so gilt das auch in der großen Weltgemeinschaft. Dann besteht Hoffnung auf Wachstum für alle.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor:  Notker Wolf, geboren 1940, ist Abtprimas des Benediktinerordens. In seiner Rolle als oberster Repräsentant der Benediktiner ist er weltweiter Sprecher einer der ältesten christlichen Orden mit circa 7500 Mönchen und 17100 Nonnen. 2006 brachte Notker Wolf das Buch Worauf warten wir? Ketzerische Gedanken zu Deutschland heraus. Darin plädiert er für mehr Eigenverantwortung des Einzelnen. In seinem aktuellen Buch Die Kunst, Menschen zu führen beschäftigt er sich erneut mit relevanten gesellschaftspolitischen Fragestellungen.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Jean-Claude Trichet

Samstag, den 19. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Jean-Claude Trichet, der sich ab Seite 55 mit der Frage beschäftigt, „Wie Europa zu mehr Wachstum kommt“:

„Jean-Claude Trichet, der Präsident der Europäischen Zentralbank, untersucht das europäische Wachstumspotenzial seit Mitte der neunziger Jahre im Vergleich zu anderen fortschrittlichen Wirtschaftsräumen, insbesondere den Vereinigten Staaten. Er zeigt auf, dass das schwächere Produktionswachstum Europas mit einer niedrigeren Arbeitsproduktivität und einer geringeren Auslastung des Arbeitskräftepotenzials erklärt werden kann. Er fordert Strukturreformen, um das langfristige Wachstumspotenzial Europas zu steigern. Die Hauptprioritäten sieht er in einer höheren Zahl von Erwerbstätigen und in einer Intensivierung des Wettbewerbs, um die Produktionseffizienz zu steigern und bessere Investitions- sowie Innovationsanreize zu setzen. Als weitere Voraussetzung sieht Trichet die Schaffung eines unternehmerfreundlichen wirtschaftlichen Umfelds, in dem sich mehr junge und erfolgreiche Unternehmen ansiedeln und entwickeln können, sowie Maßnahmen zur Förderung von Innovation durch höhere Investitionen in Forschung und Entwicklung. Nicht zuletzt weist Jean-Claude Trichet darauf hin, dass diese Reformen durch einen angemessenen und stabilen Rahmen seitens der Finanz- und der Geldpolitik flankiert sein müssen.“

Zitate aus „Wie Europa zu mehr Wachstum kommt“in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„In meinen Augen ist das Fehlen ausreichender Strukturreformen in Europa eine der Hauptursachen für das unterschiedliche Wirtschaftswachstum in Europa und den Vereinigten Staaten sowie einigen anderen hoch entwickelten Industrienationen und außerdem für das sich verringernde Wachstumspotenzial Europas. Alles in allem scheint das vordringliche politische Problem Europas in der gleichzeitigen Erreichung eines stabilen Beschäftigungsniveaus und eines festen Produktivitätswachstums zu bestehen.“

„Alles in allem müssen angesichts dieser Herausforderungen erhebliche Anstrengungen unternommen werden, um das Produktionswachstum sowie die Anpassungsfähigkeit des Euroraums im Allgemeinen und die Flexibilität der Arbeitnehmer im Besonderen zu erhöhen. Die europäischen Regierungen sollten die günstigen Wachstumsentwicklungen der letzten Zeit dazu nutzen, Strukturreformen voranzutreiben.“

„Wenn die Länder des Euroraums jetzt all ihre Stärken bündeln und Strukturreformen ehrgeizig vorantreiben, wird dies die Verbesserung der konjunkturellen Entwicklung im Euro-Währungsgebiet stützen und ausweiten.“

„Doch gehen die Reformen noch immer nicht weit genug und gerade ihre Umsetzung ist zu langsam – insbesondere angesichts der Dringlichkeit solcher Reformen und der mit dieser langsamen Entwicklung verbundenen Opportunitätskosten.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor:  Jean-Claude Trichet, geboren 1942, ist seit November 2003 Präsident der Europäischen Zentralbank und Vorsitzender der G-10-Zentralbankpräsidenten. Er wurde 1993 Präsident der französischen Notenbank, nachdem er die französische Regierung in Wirtschafts- und Finanzfragen beriet. Trichet spricht sich gegen eine expansive Wirtschaftspolitik auf Kosten der Stabilität des Euros aus und sieht in einem dauerhaften inflationsfreien Wachstum die Basis für die effiziente Bekämpfung der Arbeitslosigkeit. Wiederholt verteidigte er die Unabhängigkeit der Europäischen Zentralbank. Er erhielt 2006 den Deutsch-Französischen Kulturpreis.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Joseph Stiglitz

Donnerstag, den 17. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Joseph Stiglitz, der ab Seite 225 über „Das Entwicklungsversprechen“ schreibt:

„Joseph Stiglitz, Ökonom und Nobelpreisträger, ist der Auffassung, dass das Bruttoinlandsprodukt zwar ein nützlicher Maßstab für das Wirtschaftswachstum sei, er jedoch nicht ausreiche, um den Entwicklungsstand eines Landes und seines Volkes realistisch zu bestimmen. So könne Wachstum beispielsweise mit einer Verringerung von Armut einhergehen, oftmals könne es jedoch auch finanzielle Einbußen für eine bestimmte Bevölkerungsschicht bedeuten. Es sei zwingend notwendig, nachhaltiges Wachstum zu fördern, welches den Lebensstandard des Einzelnen verbessert und Möglichkeiten für Bildung, Arbeit und Gesundheit schaffen kann. Die Globalisierung und die Hochtechnologie fordern »hohe öffentliche Investitionen«. Stiglitz zeigt an Beispielen, wie Entwicklungsländer die Herausforderungen meistern, wobei die Erfolgsgeschichten leider bisher die Ausnahme bilden. Den richtigen Lösungsansatz sieht Stiglitz jedoch in eigenständigem Handeln: »Die übrigen Länder können die Probleme der Entwicklungsländer nicht lösen. Das müssen sie selbst tun.« Die richtigen Ausgangsbedingungen dafür zu schaffen, ist jedoch Aufgabe der Weltgemeinschaft, so Stiglitz.“

Zitate aus „Das Entwicklungsversprechen“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Wenn die Entwicklungsländer ihre eigenen Probleme besser gelöst hätten, wenn sie weniger korrupte Verwaltungsapparate, weniger einflussreiche Sonderinteressen, effizientere Firmen und besser qualifizierte Arbeitskräfte hätten – wenn sie nicht unter all den Nöten litten, die mit der Armut verbunden sind –, dann hätten sie mit dieser ungerechten und dysfunktionalen Globalisierung leichter umgehen können.“

„Die übrigen Länder können die Probleme der Entwicklungsländer nicht lösen. Das müssen diese selbst tun. Wir können jedoch wenigstens für gleiche Ausgangsbedingungen sorgen.“

„Wenn die Wirtschaft in den Entwicklungsländern wächst, dann wächst auch die Wirtschaft in den Industrieländern. Mehr Stabilität und Sicherheit in der Dritten Welt kommen auch der Stabilität und Sicherheit in den Industrieländern zugute.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor: Joseph E. Stiglitz, geboren 1943, ist Ökonomieprofessor an der Columbia University. Den Nobelpreis für Wirtschaftswissenschaften gewann er 2001 zusammen mit George A. Akerlof und Michael Spence für seine Arbeiten über das Verhältnis von Information und Märkten. Stiglitz war von 1993 bis 1999 Chefberater von US-Präsident Bill Clinton und von 1997 bis 2000 Chefökonom der Weltbank. Er lehrte an zahlreichen renommierten Universitäten, darunter Yale, Stanford, Oxford und Princeton. Stiglitz fungiert heute als weltweite Ikone der Globalisierungsdebatte. Er hat die führende Wirtschaftszeitschrift The Journal of Economic Perspectives gegründet, leitet das Brooks World Poverty Institute, steht dem Committee on Global Thought vor und rief die »Initiative for Policy Dialogue« ins Leben.

Das INSM-Buch:
Das Buch „Chancen des Wachstums“ der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) kann bei amazon vorbestellt werden. Es wird ab 15. Januar 2008 ausgeliefert.

INSM-Beamtenpensions-Studie in der FAZ: Die Debatte geht weiter …

Mittwoch, den 16. Januar 2008

Neue Reaktion auf INSM-Studie zur Altersversorgung der Beamten. „Kostspielige Beamte“. So überschreibt heute die FAZ einen Leserbrief, der auf die Beamtenpensionsstudie von Professor Winfried Fuest (Institut der deutschen Wirtschaft Köln) im Auftrag der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) und Reaktionen darauf Bezug nimmt.

 „Sechzig Jahre Mehrheit oder fast Mehrheit der Exekutive in allen Parlamenten und stets die Mehrzahl der Minister aus diesem Kreis haben sich für den öffentlichen Dienst richtig gelohnt, und deshalb wird die Wahrheit nicht gewünscht“, bilanziert der Schreiber dieses Briefes.

Die INSM-Studie hatte ergeben, dass die Einkünfte von Durchschnittspensionären mehr als 90 Prozent über dem Niveau von Eckrentnern liegen. Weiterhin hatten die Berechnungen von INSM-Berater Winfried Fuest gezeigt, dass sich diese Gerechtigkeitslücke in Zukunft ohne einschneidende Reformen noch vergrößern werde.

Unter anderem hatten Berufsverbände der Beamten eingewandt, dass Öffentlich Bedienstete im Schnitt ein höheres Bildungsniveau hätten, als Arbeitnehmer, die der gesetzlichen Versicherungspflicht unterliegen. Dazu merkt der Leserbrief folgendes an:

„Dem Argument des höheren Bildungsniveaus stelle ich die heutzutage hohen Qualifikationen mit permanenten Weiterbildungen der Fachkräfte und den früheren Berufseintritt mit analog längeren Rentenbeitragszahlungen entgegen. Mit ihren frühzeitigen Steuerabgaben beteiligen sie sich an den aufwendigen Ausbildungen der Höherqualifizierten.“

Weiter heißt es in dem Brief: „Unter Berücksichtigung der in der Regel kürzeren Berufsausbildung und längeren Altersversorgung und der hohen Staatszuschüsse bei Krankheit (auf den Privatstationen der Krankenhäuser sichtbar) kann man die Beamten wohl als äußerst kostspielige Mitarbeiter bezeichnen.“

Karl Lauterbach: Fordert wie INSM-Berater Fuest die flächendeckende Pension mit 67Mehr zur INSM-Expertise zur Entwicklung der Beamtenpensionen finden Sie hier. Die Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft löste eine bundesweite Debatte aus. Unter anderem meldete sich auch der SPD-Abgeordnete Professor Karl Lauterbach zu Wort. Es sei „für normale Arbeitnehmer nicht einzusehen, dass sie länger arbeiten sollen und ihre Renten kaum steigen, während vergleichbare Abstriche bei den Beamtenpensionen ausbleiben”, erklärte Lauterbach gegenüber dem Kölner EXPRESS, der die Studie der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) vorab Das Blatt hatte die INSM-Studie zu den Beamtenpensionen am heutigen Tage vorab veröffentlicht.

INSM-Buch Chancen des Wachstums – die Autoren im Kurzporträt: Achim Steiner

Dienstag, den 15. Januar 2008

Beatrice Weder di Mauro, Herausgeberin des INSM-Buches Chancen des Wachstums, über Achim Steiner, der ab Seite 269 über „Grünes Licht für Wachstum: Natürliches Kapital als Schlüssel zur Nachhaltigkeit“ schreibt:

„Achim Steiner, Exekutiv-Direktor des United Nations Development Programm in Nairobi, diskutiert die Nachhaltigkeit des Wachstums angesichts des knappen und erschöpfbaren natürlichen Kapitals, wie stabiles Klima, reine Luft und sauberes Trinkwasser. Die Kosten am natürlichen Kapital zu erkennen und die ökologische Bilanz in die wirtschaftliche Bilanz fest zu integrieren, ist Kernbestandteil des Umdenkens, zu dem Steiner aufruft. Er nennt konkrete Beispiele, wie einerseits ökologisch kostspielige politische Entscheidungen korrigiert werden müssen – etwa im Feld der Fischereisubventionen – und andererseits wirtschaftliche Anreize geschaffen werden können, ökologische Zerstörung zu vermeiden – etwa bezüglich der Vermeidung von Abholzungen. Während manche Wachstumsprozesse der letzten Jahrzehnte einerseits hohe Kosten für die Natur verursacht haben, sieht Steiner so andererseits Chancen, Wachstum mit geringeren Kosten für die Umwelt zu erreichen, sowie Umweltressourcen und nachhaltige Technologien selbst zu Wachstumsbranchen zu entwickeln.“

Zitate aus „Grünes Licht für Wachstum: Natürliches Kapital als Schlüssel zur Nachhaltigkeit“ in Chancen des Wachstums, eine Publikation der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft):

„Im vergangenen Vierteljahrhundert hat das Wachstum in manchen Gesellschaften Wunder bewirkt, weil es sehr viele Menschen aus der Armut befreit hat. Aber diese Entwicklung hatte einen sehr hohen Preis für die Umwelt. Dies wiederum wird Rückwirkungen auf diejenigen Volkswirtschaften haben, deren Wachstum sich mittel- bis langfristig als nicht nachhaltig erweisen dürfte.“

„Im nächsten Vierteljahrhundert sollten wir versuchen, die Umweltkosten des Wachstums deutlich zu senken und die wirtschaftlichen Auswirkungen der Umweltzerstörung sowie die wirtschaftlichen Vorteile eines intelligenten und nachhaltigen Managements sehr viel sichtbarer als in der Vergangenheit zu machen.“

„Damit wird nicht nur die Nachhaltigkeit der wirtschaftlichen Entwicklung gesichert, sondern auch gewährleistet, dass das Thema der Gerechtigkeit zwischen den Generationen – eine wichtige ethische Überlegung, die zunehmend als Verpflichtung der heutigen gegenüber den kommenden Generationen betrachtet wird – stärker in das Bewusstsein der Menschheit rückt.“

INSM-Buch Chancen des Wachstums – der Autor:  Achim Steiner, geboren 1961 in Brasilien, trat 2006 die Nachfolge von Klaus Töpfer zum Exekutiv-Direktor des UN-Umweltprogramms UNEP mit Sitz in Nairobi an. Steiner studierte unter anderem an der University of Oxford, der University of London und an der Harvard Business School Politikwissenschaft und Volkswirtschaft. Der überzeugte Umweltschützer sammelte zunächst bei Umweltverbänden auf lokaler Ebene Erfahrung, bevor er als Generalsekretär für die World Commission on Dams in Kapstadt und als Generaldirektor für die weltweit größte Naturschutzorganisation IUCN tätig wurde.

Das INSM-Buch:
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INSM-Berater Hüther und der Wirtschaftsweise Bofinger stritten in Würzburg über den Mindestlohn

Montag, den 14. Januar 2008

Disput um Mindestlohn: Die Professoren Peter Bofinger und Michael Hüther (Copyright: Main Post)Auf Einladung des Wirtschaftsweisen Professor Peter Bofinger war Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft (IW) und Berater der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) zu einer Gastvorlesung nach Würzburg gekommen.  Im vollen Saal des Cinemaxx verfolgten ca. 600 Erstsemester-Studenten im Anschluss ein akademisches Streitgespräch über den in Deutschland derzeit heiß diskutierten Mindestlohn

Nach Auffassung der Würzburger Main-Post, die über die Veranstaltung berichtete, verlief der professorale Disput “unterhaltsam – und freilich kontrovers”. Artikel-Zitat: “Denn während der IW-Chef Mindestlöhne für “sozialpolitisch nicht effizient” hält und Millionen von Jobs in Gefahr sieht, würde der Würzburger Volkswirt Lohnschranken hierzulande gern verbindlich machen.” Hüther argumentierte dagegen, dass eine Lohnuntergrenze von 7,5 Euro Zigtausende in die Schwarzarbeit abdrängen würde. Bofinger dagegen sieht laut Main Post im Mindestlohn auch ein gesellschaftspolitisches Signal: “Arbeiten soll sich mehr lohnen als nicht arbeiten.” Allerdings weist die Main Post zum Schluss des Artikels darauf hin, dass Bofinger mit dieser Meinung auch im Kreise seiner Kollegen im Rat der Wirtschaftsweisen nicht die Mehrheitsmeinung vertritt.

Mehr zum Thema Mindestlohn finden Sie hier.