Archiv der Kategorie 'Studiengebühren'

Emnid-Umfrage zum Start von Unicheck.de: Studenten klagen als Kunden mehr Leistung ein!

Samstag, den 14. April 2007

Studenten, die bereits Studienbeiträge zahlen, werden ihre Hochschulen und Universitäten mit deutlich höheren Ansprüchen konfrontieren und mehr Mitsprache bei der Verwendung von Geldern fordern.  Das sind zentrale Ergebnisse einer  repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) unter 1000 Studierenden aus jenen fünf Bundesländern, die seit dem Sommersemester 2007 Studiengebühren erheben. Die Daten wurden zum Start von Unicheck erhoben. 

Hier finden Sie wichtige Ergebnisse der TNS-Emnid-Studentenumfrage im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM.

INSM zum Launch von Unicheck.de: Hier finden Sie mehr." style="width: 437px; height: 301px" alt="Eine Tafel aus der TNS-Emnid-Umfrage der INSM zum Launch von Unicheck.de: Hier finden Sie mehr." src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/04/tns-emnid-studentenumfrage-im-auftrag-der-insm.jpg" />

www.unicheck.de in den Medien: Von Focus bis FR

Donnerstag, den 12. April 2007
Unicheck -ein Projekt der <a href=INSM, der Verbraucherzentrale NRW, UNICUM" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/04/unicheck-ein-projekt-der-insm-der-verbraucherzentrale-nrw-und-unicum.jpg" width="198" align="right" />Der Start des von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufenen Studi-Portals http://www.unicheck.de/ hat eine breite Medienresonanz gefunden.
  • Focus-online stellte die in der TNS-Emnid-Umfrage zu Tage getretene breite Skepsis der Studenten in den Vordergrund, ob die Hochschulen wirklich Sinnvolles mit ihren Studienbeiträgen anstellen. Titel: “Viel Geld für Nichts.”
  • Die Frankfurter Rundschau befasste sich unter anderem mit der Frage, ob die INSM bei Unicheck auch mit hinreichender Transparenz ausgewiesen ist: “Fairerweise aber muss man festhalten: Es bedarf nur eines Klicks auf das Portal, um die INSM als Initiator auszumachen. Irreführung sei auch dem fzs nicht bekannt, so Elke Michauk.” (–> Info: fzs = Freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften).
  • Studenten machen den Unis Druck titelte der Reutlinger General-Anzeiger.
  • Die Frankfurter Neue Presse schrieb: “Das (einen Rückzahlungsanspruch von Studiengebühren, wenn die Leistung einer Uni nicht stimmt, Anm. d. Red.) wird auch in Hessen die Jung-Akademiker noch selbstbewusster machen, wie es deren Kommilitonen in anderen Bundesländern bereits sind: 77 Prozent der Studenten, die bereits Studiengebühren zahlen, fordern von ihren Hochschulen künftig eine stark verbesserte Ausbildung, belegte eine gestern veröffentliche Emnid-Umfrage. Gar 90 Prozent wollen mehr Mitsprache darüber, wie die Gebühren für ein besseres Lehrangebot eingesetzt werden. Die Qualität ihrer Unis können die zahlenden Studenten ab sofort über das Internet bewerten (http://www.unicheck.de/).”
  • Auch die Berliner Zeitung widmet sich der Debatte um mehr Mitsprache der Studenten an den Unis. In einem Kommentar schreibt das Blatt: “Vielleicht ist ja Druck von außen doch ein Weg – und sei es über ein Internet-Ranking, das immer wieder öffentlich ausgewertet werden kann.” (Übrigens: Wie wenig manche an den Hochschulen diesen Druck von außen bisweilen mögen, ist hier auf amüsante Weise nachzulesen.)
  • “Hochschulen: Zu wenig Leistung fürs Geld?” titelte das Online-Portal der ZEIT. Hier lesen Sie den ganzen Artikel.
  • Mehr Meldungen über Unicheck und die Emnid-Studenten-Umfrage
    auf campus-med,
    auf Yahoo! Deutschland.
  • Bocholter Volksblatt
  • Die INSM-Pressemappe finden Sie hier.

INSM-Tagebuch: Bildung, Studenten, Universität, Hochschule.

www.unicheck.de: Das interaktive Studiengebühren-Feedback ist live geschaltet

Mittwoch, den 11. April 2007

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer (Mitte) auf der INSM-Pressekonferenz zur Präsentation von www.unicheck.deProfs & Co. müssen sich warm anziehen. Denn gebührenzahlende Studenten wollen künftig deutlich höhere Ansprüche an ihre Hochschulen stellen. Das ist eins der zentralen Ergebnisse einer repräsentativen TNS-Emnid-Umfrage, die die die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft heute in Berlin zum Start des Studi-Portals www.unicheck.de vorstellte. Die große Mehrheit aller Studenten will mehr Infos und Mitsprache darüber, wie Hochschulen ihre Studienbeiträge für ein besseres Lehrangebot einsetzen.

“Als Gebührenzahler haben Studenten ein Mitspracherecht, wie Ihr Geld für eine bessere Ausbildung eingesetzt wird,” sagte INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer auf einer Pressekonferenz, an der sich auch der Kölner Sozialforscher Professor Jürgen Friedrichs, Wolfgang Starke von der Verbraucherzentrale NRW und Jennifer Litters vom Campus-Magazin UNICUM beteiligten (Foto). Verbraucherzentrale, UNICUM und Financial Times Deutschland haben als Kooperationspartner der INSM für das Studi-Portal Unicheck mitgewirkt. Verbraucherschützer Wolfgang Starke: “An den Studiengebühren in den meisten Bundesländern lässt sich nicht mehr rütteln. Jetzt heißt es, den Studierenden den Weg zur Lehre finanziell zu ebnen. Uns geht es dabei um den Service für Studierende als Verbraucher. Denn das sind sie ab sofort in doppelter Hinsicht:
Einerseits zahlen sie Geld und können dafür eine adäquate Gegenleistung fordern. Zum anderen werden Themen wie Kreditfinanzierung wichtiger. Auf Unicheck stellen wir unser Know-how zur Verfügung.”

Detail von der neuen Website www.unicheck.deDas von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufene Unicheck-Portal soll, wie bereits in der Ankündigung vom 5. April beschrieben, für Transparenz sorgen, wie die Hochschulen mit den Beiträgen ihrer zahlenden Kunden wirtschaften. Eine aus Studenten zusammengesetzte Redaktion betreut das Portal redaktionell und prüft mit Hilfe von Kommilitonen an diversen Hochschulen, ob die versprochenen Verbesserungen auch tatsächlich eintreten.

Immerhin zwei Drittel aller befragten Studenten sind nach dieser TNS-Emnid-Befragung für die INSM überzeugt, dass Studiengebühren prinzipiell für Verbesserungen des Lehrbetriebes sorgen können, obwohl Studienbeiträge weiterhin unpopulär sind (nur 33 Prozent dafür). Die Wunschliste der Studis ist laut TNS-Emnid-Umfrage für die INSM lang. Ganz oben stehen mehr übungsangebote, mehr Lehrveranstaltungen und generell ein besserer Unterricht. Unicheck überprüft systematisch die Gebührenverwendung. Das Portal www.unicheck.de gibt den Studenten, die als Zahler zu Bildungskunden werden, die Möglichkeit eines öffentlichen Feedbacks, wie ihrer Meinung nach mit ihrem Geld umgegangen wird. über Fragebögen können die Studierenden das Service- und Studienangebot bewerten. Aus dem diesem gesammelten Einzelfeedbacks erstellt Unicheck ein Hochschulranking. Wer schneidet bei der Ausbildungsqualität besser und wer schlechter ab? Wo haben Maßnahmen gegriffen und wo nicht? Für die 25 größten Universitäten liegen diese Berichte bereits vor.

Die INSM-Pressekonferenz zu www.unicheck.de fand großes InteresseMax A. Höfer: “Unicheck schafft die nötige Transparenz, wie die Hochschulen mit den Studienbeiträgen ihrer zahlenden Bildungskunden umgehen.” Die Notwendigkeit hier mehr Öffentlichkeit zu schaffen, unterstrich auch Jennifer Litters von UNICUM: “Einige Hochschulen sollen beim Investieren der Studiengebühren sehr kreativ sein. Da ist von gestopften Haushaltslöchern und glänzenden Imagebroschüren die Rede”, sagte Sie beim Pressetermin in Berlin und setzte hinzu: “Unicheck” ist unter anderem dafür da, solche Fehlgriffe öffentlich zu machen. Aber selbstverständlich sollen auch die guten Beispiele ein Forum finden.” Unicheck bietet zudem die jeweiligen Verwendungspläne für Studiengebühren an jeder Hochschule. Interaktiv kann hier jeder Student per Mausklick Einblick bekommen und Leistungen anderer Hochschulen vergleichen. Das Portal will zudem erfassen, wo Studenten den größten Verbesserungsbedarf an ihrer Hochschule sehen.

Zahlreiche Nachrichtenagenuren und Medien griffen das Thema auf. Unter anderem Associated Press, FTD, Kölnische Rundschau.

Unter der Schlagzeile “Sag mir, wo die Gebühren sind” schrieb zum Beispiel die FTD: “Fortan können Studierende Gebührenverschwendung öffentlich anprangern. In dem Onlineportal www.unicheck.de steht ein Fragebogen, in dem sie Auskunft geben können, wie ihre Hochschule die Gebührengelder einsetzt, wie Hörsäle ausgestattet sind und wie sie über die Verwendung des Geldes informiert werden. Daraus entsteht dann ein Gebührenvergleich der Hochschulen. “Der eine oder andere Rektor wird sich selbstverständlich darüber beschweren, wer lässt sich schon gerne in die Karten sehen”, sagt Jürgen Friedrichs, Sozialforscher an der Uni Köln, “aber Vergleiche regen ja dazu an, es besser machen zu wollen.”

Studenfutter des INSM-Kooperationspartners UNICUMZum Pressetermin gab es Studentenfutter von UNICUM.

Dass das Thema nicht allen schmeckte, zeigt unser P. S.:

spiegel-online hatte in einer brutalstmöglichen Recherche 14 Stunden vor unserer Unicheck-Start-Pressekonferenz “aufgedeckt”, dass die INSM das Portal unicheck betreibt, was nicht nur auf diesem Portal schon länger angekündigt, sondern schon 14 Tage vorher ganz offen in UNICUM zu lesen war - dem größten Campusmagazin mit 579.000 Lesern, nur von der Hochschulredaktion von spiegel-online ist offenbar keiner dabei.

P.P.S. Dazu hier ein Kommentar

Unicheck-Meldung auf dem NRW-Landesregierungsportal.

Mehr über Bildung hier. Alles über Unicheck auf dieser Site.

unicheck.de – Live-Berichte aus Forschung und Lehre

Donnerstag, den 5. April 2007

Hier geht es ab 11. April zur Website von www.unicheck.dewww.unicheck.de – ab 11. April ist unter diesem Namen ein neues Studi-Portal online, das die INSM in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, dem bedeutendsten deutschen Campusmagazin UNICUM und der Tageszeitung Financial Times Deutschland ins Netz stellt. Die Website beschäftigt sich damit, wie die Universitäten und Hochschulen mit den Studiengebühren umgehen, die neues Geld in die vielfach klammen Kassen von Forschung & Lehre spülen. www.unicheck.de gibt außerdem wertvolle Tipps, wie man sein Studium finanziert und startet mit 25 Live-Berichten zur Lage an Hochschulen, die bereits mit Gebühren arbeiten. Eine Studenten-Redaktion erarbeitet die Inhalte für die Zielgruppe – Studenten, die aufgerufen sind, die Beiträge zu kommentieren und mit eigenen Erfahrungen anzureichern.

Zum Start wird www.unicheck.de die Ergebnisse einer Emnid-Umfrage unter Studierenden aus fünf Bundesländern präsentieren, die Studiengebühren bereits eingeführt haben.

Unicheck im INSM-Tagebuch

Merkelmeter und Merkelrechner: Wie Wissenschaftler die aktuelle Politik beurteilen – und was sie uns kostet

Freitag, den 29. Dezember 2006

Mit zwei wissenschaftlichen Online-Angeboten begleitet die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft den Gesetzgebungsprozess im politischen Berlin.Hier geht es zur Website der INSM-WiWo-Dauerstudie Merkelmeter

  • Das Merkelmeter bewertet fortlaufend nach einem von Ökonomen des Instituts der deutschen Wirtschaft erstellten Punktesystem, wie gut oder weniger gut die Regierung Merkel-Müntefering das Land auf Wachstums- und Beschäftigungskurs bringt. Im Fokus steht dabei die mittelfristige Perspektive aus wissenschaftlicher Sicht. Bewertet werden die Einzelfelder Arbeitsmarkt, Soziales, Steuern & Finanzen sowie Governance. Hier geht es zur Website des Merkelmeters, das die INSM in Kooperation mit dem Magazin WirtschaftsWoche erstellen lässt. Merkelmeter im Netz zum Beispiel hier.

Hier geht es zum Merkelrechner der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft

  • Der Merkelrechner ermittelt dagegen die kurzfristigen Folgen der Berliner Politik für jeden persönlich. Mit wenigen Mausklicks kann der Surfer die Auswirkungen der Entscheidungen von Merkel, Müntefering & Co. auf seinen Geldbeutel ermitteln und vergleichen, wie er oder sie zu Zeiten von Ludwig Erhard oder Rot-Grün dagestanden hätte. Die wissenschaftlichen Grundlagen für dieses Instrument sind am Institut des Freiburger Finanzwissenschaftlers Professor Bernd Raffelhüschen entwickelt worden. Merkelrechner in BamS.

Das gemeinsam mit der WirtschaftsWoche betriebene Merkelmeter und der neue Merkelrechner – für Max A. Höfer, INSM-Geschäftsführer, sind beide Instrumente Teil einer integrierten Politik-Beobachtung und -bewertung durch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. “Wir wollen im komplizierten Politikbetrieb für Transparenz sorgen.”

P. S. Lesen Sie zum Merkelrechner auch einen Bericht auf der Website von Bild am Sonntag.

INSM-Quiz: Wissen, wo in Deutschland am besten gelernt wird: das Quiz zum Bildungsmonitor der INSM

Mittwoch, den 6. September 2006
  • quiz-zum-insm-bildungsmonitor-2006.jpgWissen Sie, in welchem Bundesland die wenigsten Schüler sitzen bleiben?
  • Oder wo in der Bundesrepublik die meisten Ganztagsschulplätze angeboten werden?
  • Wo arbeiten die jüngsten Lehrerkollegien?
  • In welchem Bundesland studieren junge Leute am liebsten?

Bremen, Niedersachsen, Brandenburg - eins dieser drei Länder belegt bei diesen Fragen gleich zwei Mal die Spitzenposition. Und bei welchen Fragen sind die beiden anderen genannten Bundesländer top?  

Das erfahren Sie im Quiz zum aktuellen Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Surfen Sie spielerisch durch die bundesdeutsche Bildungslandschaft. Mehr Wissen kann auch hier nicht schaden. 

Ernstere Kost zum Thema finden Sie in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Hier geht es zum Bericht. Zu ausführlichen Inhalten der Studie INSM-Bildungsmonitor geht es hier.

Megathema Bildung: Hier finden Sie mehr.