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Kultusminister und Bildungspolitiker reagieren auf Bildungsmonitor 2009 – Schavan: “Ermutigende Analyse und Auftrag für die nächsten Jahre”

Samstag, den 5. September 2009

Politiker und Verbände haben auf die Ergebnisse des Bildungsmonitors 2009 reagiert. Zum Schuljahresbeginn in vielen Bundesländern hatte die im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) vom Institut der deutschen Wirtschaft (IW) erstellte Vergleichsstudie die Leistungsfähigkeit der Bildungssysteme auf den Prüfstand gestellt. Der Monitor betrachtet sowohl Schulen als auch Hochschulen. Anhand von mehr als 100 einbezogenen Kennziffern zeigten sich Stärken und Schwächen der Länder, die von Kultusministerien und Bildungspolitikern erwartungsgemäß sehr unterschiedlich kommentiert wurden.  Die INSM hat einige Reaktionen gesammelt.

Bundesbildungsministerin Annette Schavan:
“Die Ergebnisse der Studie sind gleichermaßen ermutigende Analyse und Auftrag für die nächsten Jahre.” Es habe sich gezeigt, dass mehr Konsens aller Akteure in der Bildungspolitik der Bildung gut tue. Die Qualifizierungsinitiative von Bund und Ländern zeige sich als Motor für Verbesserungen. Bildung wird Schavan zufolge in der nächsten Legislaturperiode ein Megathema sein. Dabei würden zwei zentrale Punkte eine herausragende Rolle spielen. Erstens sei das Süd-Nord-Gefälle nicht akzeptabel. Vergleichbarkeit und konsequente Umsetzung der Bildungsstandards seien dringend nötig, so Schavan. “Eltern und ihre Kinder müssen sich darauf verlassen können, dass überall vergleichbare Bildung gewährleistet ist.” Zweitens muss Schavan zufolge die Entkoppelung von sozialen Herkunft und schulischem Erfolg weiter abgebaut werden. Dazu bedürfe es Initiativen zur frühkindlichen Bildung und zu mehr Durchlässigkeit: “Der Zugang zu guter Bildung in allen Phasen und in jedem Alter muss unabhängig der Herkunft gewährleistet sein.”
http://www.bmbf.de/press/2648.php

Dr. Gerhard F. Braun, Vizepräsident der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) und Vorsitzende des Fachausschusses Bildung/Berufliche Bildung von BDA und BDI:
Es ist erfreulich, dass alle Bundesländer Fortschritte machen. Der Bil-dungsmonitor zeigt aber auch den weiterhin großen Handlungsbedarf im naturwissenschaftlich-technischen Bereich. Die Bildung in Mathematik, Informatik, Naturwissenschaften und Technik stagniert immer noch auf niedrigem Niveau. Das ist für den Industriestandort Deutschland auf Dauer eine Gefahr. Wir brauchen eine deutliche Prioritätensetzung: Bereits im Kindergarten müssen Fachkräfte so qualifiziert sein, dass sie den Kindern naturwissenschaftliche Phänomene altersgerecht und anschaulich erklären können. In der Schule müssen neben Mathematik zwei naturwissenschaftlich-technische Fächer bis zum Abitur verpflichtend sein. Im Studium muss der Praxisbezug erhöht werden, um die hohen Abbrecherquoten in den entsprechenden Fächern zu reduzieren.
http://www.arbeitgeber.de/www/arbeitgeber.nsf/id/2249B65F257E7FACC1257618003064D4?open&ccm=200011

Die Vereinigung der Unternehmensverbände in Berlin und Brandenburg e.V. (UVB) hat die Einschätzungen des Bildungsmonitors als zutreffend bewertet:
Der stellvertretende UVB-Hauptgeschäftsführer Klaus-Dieter Teufel sagte dazu: „Positiv für Berlin sind in der Tat der hohe Akademikeranteil an der Gesamtbevölkerung und der gute Betreuungsschlüssel für Kinder. Beides sind wichtige Standortfaktoren für die Wirtschaft.“ Handlungsbedarf sieht Teufel insbesondere im Bereich der Reform der Schulstruktur: „Hier passiert auch was. Insbesondere im Bereich der Studien- und Berufsorientierung sind wir im engen und einvernehmlichen Dialog mit dem Senat. Entsprechende Konzepte dazu haben wir vorgelegt. Jetzt gilt es, sie zügig und richtig umzusetzen. Ziel ist es insbesondere, die Zahl der Schulabgänger ohne Abschluss zu reduzieren.“ Zu diesen gehören vor allem Jungendliche mit Migrationshintergrund, deren Anteil in Berlin sehr hoch ist. Mit Blick auf Brandenburg sagte Teufel: „Hier hat sich die Situation in der Beruflichen Bildung total verändert. Inzwischen stehen mehr Ausbildungsplätze als Bewerber zur Verfügung. Auch die von der INSN beschriebene positive Entwicklung im Bereich der akademischen Bildung ist ein Erfolg für das Land.“
http://www.me-arbeitgeber.de/metallindustrie/verbaende.nsf/id/8547INSM-Bildungsmonitor_2009_Berlin_und_Brandenburg_auf_dem_richtigen_Weg

Der Verband Bildung und Erziehung (VBE) sieht den Bildungsmonitor kritisch:
„Auch der heute vorgestellte Bildungsmonitor bedeutet keine Absolution für die Bundesländer“, warnt VBE-Bundesvorsitzender Udo Beckmann. „Ungeachtet dessen bestätigt der IW-Bericht die altbekannten Schwachstellen des Bildungssystems“, bekräftigt Beckmann. Dies seien zu wenig und für viele Eltern zu teure vorschulische Bildung, zu wenig echte Ganztagsschulen, zu viele Schulabbrecher, zu wenig gemeinsames Lernen von behinderten und nichtbehinderten Schülern sowie der gravierende Lehrermangel. Beckmann betont: „Pädagogische Verbesserungen sind vor allem durch großen Einsatz der Lehrerinnen und Lehrer und nicht durch zusätzliche Bildungsinvestitionen erreicht worden. Ebenso haben sich die Arbeitsbedingungen an den Schulen nicht verbessert.“
http://vbe.de/pd35-2009.html

Bayerns Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle:
„Bayern investiert auf hohem Niveau in Bildung. Damit machen wir deutlich, dass uns die Ausbildung unserer jungen Menschen sehr wichtig ist.“ Minister Spaenle ergänzte: „Wir stellen uns den auch im Bildungsmonitor für Bayern aufgezeigten Herausforderungen. So unternehmen wir große Anstrengungen, etwa im Ausbau von Ganztagsschulen. So haben wir allein zum Schuljahr 2008/2009 die Anzahl der gebundenen Ganztagszüge an Bayerns Schulen von 223 auf 411 an-gehoben und damit fast verdoppelt“, so der Minister. „Im neuen Schuljahr 2009/2010 werden weitere 220 Ganztagszüge aufgebaut“, konkretisierte der Minister seine Aussage. Sowohl der Ausbau der gebundenen, als auch der offenen Ganztagsangebote wird in Bayern konsequent fortgesetzt. „Die Schulqualität – und die ist die Grundlage für die Chancen junger Menschen im Beruf und im Leben – genießt bei uns absolute Priorität“, so Minister Spaenle. „Wir arbeiten stetig daran, die Bildungssituation für unsere Kinder und Jugendlichen weiter zu verbessern. Deshalb nehme ich Hinweise auf Verbesserungsmöglichkeiten durchweg ernst. Auch haben viele Maßnahmen, die wir bereits beschlossen haben und die deutliche Wirkungen zeigen, etwa der massive Ausbau der Ganztagsschulen, im Bildungsmonitor noch nicht den Niederschlag gefunden, weil die Daten vor allem aus dem Jahr 2007 stammen“, so Minister Spaenle abschließend.
http://www.km.bayern.de/km/asps/presse/presse_anzeigen.asp?index=1964

In Hessen kommentierten Kultusministerin Dorothea Henzler und Wissenschaftsministerin Eva Kühne-Hörmann die Ergebnisse des Bildungsmonitors:
„Wir nehmen die Ergebnisse des Bildungsmonitors mit Interesse zur Kenntnis, werden sie einer gründlichen Auswertung unterziehen und mit Sicherheit auch wertvolle Anregungen erhalten“, sagten Hessen zeige darin eine solide, kontinuierliche Verbesserung in seinem Gesamtergebnis und insbesondere in den Bereichen Integration und Inputeffizienz. „Das ist gerade in diesen beiden zukunftsweisenden Bereichen ein sehr erfreuliches Ergebnis“, sagte Henzler. Beide Ministerinnen wiesen allerdings auch darauf hin, dass es sich beim Bildungsmonitor nicht um eine neue Forschungsstudie handele, sondern Daten älterer Erhebungen in Indikatoren gebündelt und neu dargestellt würden. So beruht der Bildungsmonitor 2009 auf Daten des Jahres 2007 und früher. „Das bedeutet, dass in Bereichen, in denen der Bildungsmonitor noch einen Entwicklungsbedarf für Hessen sieht, viele Verbesserungen bereits umgesetzt sind. So hat die Landesregierung beispielsweise längst beschlossen, dass in Hessen zukünftig kleinere Klassen gebildet werden“, sagte Henzler.
http://www.dorothea-henzler.de/meldung.php?id=59506&BackURL=/index.php

Jörg E. Feuchthofen, Geschäftsführer für Bildungs- und Gesellschaftspolitik der Vereinigung der hessischen Unternehmer-verbände (VhU):
“Hessen konnte seine Bildungsleistungen vom Jahr 2006 zum Jahr 2007 verbessern. Im Ranking der Bundesländer sind wir um einen Platz vorgerückt, von Platz 12 auf Platz 11. Das ist erfreulich”. Erfreulich seien auch die Integrationsergebnisse Hessens und die verbesserte Effizienz der eingesetzten Mittel im Bildungssystem. Dies sei u. a. darauf zurückzuführen, dass die Quoten der Sitzenbleiber und Ausbildungsabbrecher reduziert werden konnten. “Ein Ziel hessischer Bildungspolitik muss es aber sein, langfristig in die Spitzengruppe der Bundesländer vorzustoßen. Hier bleibt Hessen in allen Feldern weiter gefordert. Wie man sieht, sind die anderen Länder auch nicht untätig”, sagte Feuchthofen. Er verwies auf das Ergebnis der Studie, nachdem die positive Entwicklung in anderen Bundesländern schneller voranschreitet. Feuchthofen hob außerdem die Bedeutung des Bildungsmonitors hervor. Valide Daten und Fakten zum Bildungssystem und seinen Leistungen seien zentrale Grundlage für Reformentscheidungen. Bildungspolitik sei in Deutschland zu lange “aus dem Bauch” heraus und mit “ideologischen Scheuklappen” betrieben worden. Erst internationale Untersuchungen wie PISA oder nationale wie der Bildungsmonitor hätten dies geändert und in allen Bundesländern zu einer systematischen Qualitätsentwicklung im Schulwesen geführt.
http://www.presseportal.de/pm/23296/1460698/vereinigung_der_hessischen_unternehmerverbaende_e_v

Henry Tesch, Minister für Bildung, Wissenschaft und Kultur Mecklenburg-Vorpommern:
“Der heute vorgelegte Bildungsmonitor 2009 ist ein von externen Gutachtern, dem Institut der deutschen Wirtschaft aus Köln, erstellter Beleg für die Qualitätsverbesserung in Mecklenburg-Vorpommern. Wir haben stärkste Verbesserung aller Länder im vergangenen Jahr erreicht.” (…) “Das Konzept der ganzheitlichen Bildung – von der frühkindlichen Bildung über die schulische Bildung zur Berufsausbildung bzw. Studium weiter zur Erwachsenbildung und politischen Bildung – greift jetzt in Mecklenburg-Vorpommern.“
http://www.regierung-mv.de/cms2/Regierungsportal_prod/Regierungsportal/de/bm/_Service/Presse/Archiv_Pressemitteilungen/index.jsp?&pid=14677

Niedersachsens Kultusministerin Elisabeth Heister-Neumann: 
“Wir haben in Niedersachsen die höchsten Bildungsausgaben in der Geschichte unseres Landes. Die Studie bescheinigt uns, dass die Ausgaben im Bildungssystem deutlich stärker gestiegen sind als alle sonstigen Ausgaben”, sagte Heister-Neumann. “Wir bieten Schülerinnen und Schülern Chancen für ihre Zukunft. Wir haben die Abschlussquote deutlich erhöht. Bundesweit sind wir Vorreiter, wenn es um die Chance geht, an den berufsbildenden Schulen Abschlüsse nachzuholen. Auch beim Anteil der vorzeitig aufgelösten Ausbildungsverträge liegt Niedersachsen deutlich unter dem Bundesdurchschnitt und damit auf Platz drei im Ländervergleich”, so Heister-Neumann. “Unser Ziel lautet: Keiner darf verloren gehen. Der Bildungsmonitor bescheinigt uns, dass wir hier auf einem guten Weg sind.” Das Ganztagsangebot wurde als stark ausbaufähig bezeichnet. Hierbei lagen aber die Zahlen von 2007 zugrunde. “Wir haben gerade zum Schuljahresbeginn 2009/2010 die Ganztagsschulangebote auf 880 Schulen ausgeweitet. Dies ist eine Steigerung von 33 Prozent. Wir werden dies auch konsequent weiterführen”, sagte Heister-Neumann.
http://www.mk.niedersachsen.de/master/C57782898_L20_D0_I579.html

Sachsens Kultusminister Roland Wöller:
“Die Studie zeigt: Wir sind auf dem richtigen Weg. In Sachsen steht in der Bildungspolitik der Inhalt im Mittelpunkt – wir legen Wert auf Qualität. Der Dank für dieses hervorragende Ergebnis gehört unseren Lehrern”, so der Minister. Die Studie zeige, dass in keinem anderen Bundesland die Bildungsgerechtigkeit so hoch ist wie in Sachsen. Das heißt, auch Schüler aus sogenannten bildungsfernen Schichten können hier überdurchschnittlich oft zu einem erfolgreichen Schulabschluss geführt werden. “In Sachsen ist die soziale Herkunft nicht entscheidend für den Bildungsweg”, betonte Wöller. Auch bei Schülern mit Migrationshintergrund gebe es eine höhere Erfolgsquote als in vielen anderen Regionen. http://www.medienservice.sachsen.de/medien/news/36034

Schleswig-Holsteins Bildungs- und Wissenschaftsstaatssekretär Jost de Jager:
„Wir nehmen erfreut zur Kenntnis, dass wir uns in der Punktwertung verbessert haben, bedauern aber, dass wir zugleich im Vergleich aller Länder zurückgefallen sind“, sagte Bildungs- und Wissenschaftsstaatssekretär Jost de Jager in Kiel. Schleswig-Holstein wird in dem Bericht insbesondere für die hohe Priorität bei den Ausgaben für Bildung im Landeshaushalt gelobt und auch dafür, dass den jungen Menschen während ihrer Bildungskarriere wenig Zeit verloren geht, etwa durch Klassen-Wiederholungen. Auch bei der Umsetzung des Bologna-Prozesses mit der Umstellung auf Bachelor- und Masterstudiengänge gehört Schleswig-Holstein laut Bildungsmonitor zu den führenden Ländern. „Die Ergebnisse der Studie bestätigen, dass wir den aktuellen Bildungsherausforderungen mit den richtigen Konzepten begegnen“, so de Jager. „Mit dem Umbau des Schulsystems hin zu mehr individueller Förderung können die Schülerinnen und Schüler ihre Potenziale noch besser ausschöpfen.“ Allerdings zeige die Studie auch, dass Schleswig-Holstein in einigen Bereichen noch steigerungsfähig sei. „Diese Hinweise nehmen wir ernst und sehen sie als Ansporn, noch besser zu werden. Wir müssen uns beispielsweise auf dem Gebiet der Internationalisierung deutlich weiterentwickeln, auch wenn hier zuletzt schon einiges auf den Weg gebracht worden ist“, sagte de Jager. So sei der Englischunterricht in der 3. und 4. Klasse inzwischen flächendeckend eingeführt.
http://www.schleswig-holstein.de/MWV/DE/Service/Presse/PI/2009/090820Bildungsmonitor.html

Annegret Kramp-Karrenbauer, Bildungsministerin des Saarlandes:
„Die Studie belegt, dass im Saarland in Bildung und Wissenschaft richtungweisende Maßnahmen auf den Weg gebracht worden ist“, sagt die saarländische Bildungsministerin Annegret Kramp-Karrenbauer. Wurde das Saarland im Jahr 2004 noch mit 47,1 Punkten bewertet, sind es im aktuellen Bildungsmonitor bereits 64,2 Punkte. „Mit unseren jüngsten Maßnahmen zum Schulverbundsystem G9, zur Erhöhung der Durchlässigkeit und zur individuellen Förderung werden wir in Zukunft uns noch weiter im Bildungsmonitor verbessern können“, prognostiziert die Ministerin. Denn der Datenstand der Studie ist überwiegend aus dem Jahr 2007. Als einen Kritikpunkt bemängelt der Bildungsmonitor das geringe Angebot an gebundenen Ganztagsschulen, erfasst dabei aber nicht das nahezu flächendeckende Angebot an Freiwilligen Ganztagsschule (FGTS), wie das Ministerium betont. Dagegen erreichte das Saarland nach einer Statistik der Kultusministerkonferenz von 2003 bis 2007 Platz zwei in Deutschland bei der Kombination an freiwilligen und gebundenen Ganztagsschulen. Auch die in Zukunft flächendeckend geplanten Ganztagsklassen finden im Bildungsmonitor noch keine Beachtung. „Auch wenn es beim Ansatz verschiedener Kriterien unterschiedliche Auffassungen gibt, werden wir uns die Kritikpunkte genau anschauen und analysieren“, so Ministerin Kramp-Karrenbauer.
http://www.saarbruecker-zeitung.de/aufmacher/lokalnews/Bildungsmonitor-Saarbruecken-Berlin-Saarland;art27857,3004539

Thüringens Kultusminister Bernward Müller:
„Seit 19 Jahren steht Thüringen für eine vernünftige und zukunftsweisende Bildungspolitik mit Augenmaß. Die überdurchschnittliche Leistungsfähigkeit unseres Bildungssystems wird vom Bildungsmonitor 2009 erneut bestätigt. Mit den höchsten Bildungsausgaben, der besten Schüler-Lehrer-Relation und ausgezeichneten Betreuungsbedingungen baut der Freistaat seine Spitzenposition in Deutschland weiter aus. Das leistungsfähige gegliederte Thüringer Schulsystem bietet für jeden Schüler die richtige Schule. Statt auf die Einheitsschule und somit auf die Abschaffung des Gymnasiums setzen wir auf Kontinuität, Verlässlichkeit und auf die bestmögliche individuelle Förderung. Die Landesregierung ist für das gemeinsame Lernen und den gemeinsamen Unterricht in einem differenzierten Schulwesen. Wir wollen nicht eine Schule für alle, sondern für jeden die richtige Schule.“ Der deutliche Sprung Thüringens im Vergleich zum Vorjahr sei laut Studie vor allem auf die Fortschritte im Handlungsfeld Schulqualität zurückzuführen. http://www.thueringen.de/de/tkm/aktuell/presse/42572/uindex.html

Unicheck.de hilft bei der Wahl der richtigen Hochschule

Samstag, den 30. Mai 2009

Das Portal Unicheck.de der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) hilft Studienanfängern bei der Auswahl der richtigen Hochschule. So berichtet “Der Neue Tag Weiden” vom 29.05.2009 unter der Überschrift “Bestnoten von den schärfsten Kritikern” über das Beispiel eines 20-jährigen Malaysiers, der im Internet recherchierte, wo es den besten Studiengang für Maschinenbauer gibt.

Er entschied sich schließlich für die Hochschule Amberg-Weiden in der Oberpfalz und hat seine Wahl nicht bereut. Im Unicheck-Ranking 2008 hatte die Hochschule in den Bereichen Zufriedenheit mit dem Studienstandort, Qualität des Unterrichts, Bibliothek, Infrastruktur und Verwaltung den vierten Platz unter allen deutschen Hochschulen erreicht. Dazu schreibt die Zeitung: “Basis dieses Ranking war eine Befragung der Studenten, was HAW-Sprecher Dr. Wolfgang Weber doppelt stolz macht. ‘Unsere Studierenden sind zurecht die wichtigsten Beurteiler unserer Studienangebote und insgesamt der Studienqualität. Auf sie kommt es an.’

Die INSM befasst sich seit längerem mit der Frage, wie die Studiengebühren an deutschen Universitäten verwendet werden. Sie hat dafür die Online-Plattform www.unicheck.de ins Leben gerufen. Darin können Studenten ihre Hochschulen online bewerten.

Zahlreiche regionale und überregionale Zeitungen haben über das INSM-Städteranking berichtet. Hier eine kleine Auswahl

Montag, den 8. September 2008

INSM-Städteranking 2008München oben, Berlin ganz unten” titelt die Berliner Morgenpost über das Abschneiden der Bundeshauptstadt im Städtevergleich von Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und WiWo. Weiter bemerkt das Blatt: „Knapp 20 Städte- Vergleichsstudien mit Berücksichtigung Berlins gab es allein im vergangenen Jahr, nun ist eine  erschienen, die Standortfaktoren bewertet. Die traurige Bilanz der des “Großstadt-Rankings 2008” der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der “WirtschaftsWoche”: Berlin belegt bei 50 untersuchten deutschen Städten den letzten Platz.“

Auch die BILD macht das schlechte Abschneiden der Hauptstadt beim Städteranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zum Thema und verknüpft sogleich ihre Schlagzeile  „Berlin schlechteste Wirtschafts-Stadt Deutschlands“ mit der Frage an den Berliner Wirtschaftssenator: „Warum, Senator Wolf?“

„Stärkste Einkommensentwicklung, hohe Realsteuerkraft und viele Hochqualifizierte: So das Ergebnis für die Stadt Bonn. Sie liegt im Großstadtranking 2008 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und der Wirtschaftswoche weit vorn. Von insgesamt 50 getesteten Städten (die größten in Deutschland) belegt Bonn  Platz 11 im Gesamt-Classement“ schreibt der Express über das Städteranking 2008 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Der Positiv-Trend der Studie sei die Tatsache, dass sich die Schere zwischen den führenden und den strukturschwachen Städten schließe.

Hamburg befinde sich in beiden Bewertungen des Städteranking 2008 der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) nicht unter den  zehn Besten, schreibt das Hamburger Abendblatt und erkennt aber an: „In einem dritten Ranking, in dem es um das jetzige Leistungsniveau der Städte geht, belegt Hamburg den 9. Platz vor Nürnberg.“

„Im Wettstreit der bundesdeutschen Großstädte kann sich Hannover offenbar sehr gut behaupten. Dies belegt die Rangfolge der Initiative Neue soziale Marktwirtschaft (INSM), die Niedersachsens Landeshauptstadt auf Rang 15 von 50 Kommunen gesetzt hat“, kommentiert die Hannoversche Allgemeine die INSM-Städte-Studie. Schmerzhaft für die Landeshauptstadt sei die Untersuchung im Bereich Dynamik. Hier habe Hannover im vergangenen Jahr auf Platz 10 gelegen, dieses Jahr sei es nur Platz 17.

Die Rheinische Post sieht aufgrund des guten Abschneidens Düsseldorfs im INSM-Großstadtranking schon die 600.000-Einwohner-Marke fallen. Die Stadt belege in mehreren Studien zur Lebensqualität Spitzenplätze. „Die neue Studie der Initiative neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) führt Düsseldorf auf Platz 5. Viele ökonomische, soziale, arbeitsmarkttechnische und demografische Daten untermauern die von Experten anerkannte Studie.“ Wer irgendwo in der Welt richtig gut leben wolle, solle nach Düsseldorf ziehen folgert die Zeitung.

München hat es in einer weiteren Studie auf den Spitzenplatz geschafft“ schreibt die Süddeutsche Zeitung zum Ergebnis des Städteranking 2008 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). „Beim Niveau liegt München auf Platz eins, ebenso in einer kombinierten Tabelle der beiden Größen. Bei der Entwicklung liegt die Stadt allerdings nur auf Platz elf – in dieser Tabelle liegen die ostdeutschen Städte Dresden und Leipzig vorn.“

„Nur optisch Spitze“ titelt Der Tagesspiegel in Hinblick auf das Ergebnis Berlins im INSM-Städteranking und fragt: „Was läuft schief in der Hauptstadt?“ Die größte Stadt Deutschlands bleibe das größte wirtschaftliche Sorgenkind der Republik, weil die Wirtschaft nicht richtig anspringe und so viel Menschen wie nirgendwo in Deutschland ohne Arbeit oder auf staatliche Hilfe angewiesen seien.

Ähnlich denkt die tageszeitung wenn sie in ihrer Überschrift zum Artikel über das Großstadtranking der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) schreibt: „Wieder mal Letzter.“ Und weiter: „Als Berliner Schwächen charakterisiert die Untersuchung unter anderem, dass 2007 nur 45,7 Prozent der Einwohner zwischen 15 und 65 Jahren erwerbstätig waren (Durchschnitt der untersuchten Städte: 54,7 Pozent), dass der Anteil der ALG-II-Empfänger bei 13,4 Prozent lag (8,8 Prozent) und dass die Arbeitslosenquote mit 17,9 Prozent ebenfalls weit über dem Durchschnitt von 12,8 Prozent lag.“

„Das Ruhrgebiet kann von Sachsen lernen“ titelt Die Welt und fasst damit das Ergebnis der neuen Städte-Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) zusammen. „Leipzig kommt! So lautete lange Zeit der Werbespruch der sächsischen Stadt. Das klang gut, doch schwang die  Botschaft mit, dass Leipzig immer noch ein gutes Stück Weg vor sich hatte.“ Im Ranking von 50 deutschen Großstädten, das die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) und die Zeitschrift “Wirtschaftswoche” nun vorstellten, sei Leipzig aber in wirtschaftlicher Hinsicht längst nicht mehr nur im Kommen.

Frankfurt ist einer aktuellen Rangliste zufolge eine der drei wirtschaftlich erfolgreichsten Städte Deutschlands“, schreibt Frankfurter Rundschau Online zur INSM-Großstadtstudie und weiter: „Frankfurt punktete vor allem mit vergleichsweise hoher Kaufkraft sowie beim Thema Standortqualität, bei dem beispielsweise Gewerbesteuersätze, Arbeitskosten, Mieten und die Qualität der Kommunalverwaltung berücksichtigt wurden. Weniger gut wurde unter anderem die Lage auf dem Arbeitsmarkt beurteilt: Dabei reichte es für die Bankenmetropole nur für Platz 18.“

heute.de schreibt zum Städteranking 2008 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): „Die Münchner können zwar kein Hochdeutsch, dafür aber Wirtschaftskraft entfalten. Zum fünften Mal in Folge hat München sich als Stadt mit der größten Wirtschaftskraft in Deutschland behauptet.“ Überraschend sei: Auch Teile Ostdeutschlands hätten gut abgeschnitten.

INSM-Bildungsmonitor: Die Expertise in der Presse

Mittwoch, den 27. August 2008

INSM-Bildungsmonitor: Erste Presseresonanzen zur Expertise der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)Zahlreiche Zeitungen berichteten über den Bildungsmonitor der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). Ein Blick auf prominente Schlagzeilen.

„Bildungsbumerang“ titelt die Münchner Abendzeitung. Artikel-Zitat: „Ein Dämpfer für den Musterknaben: Das Institut der deutschen Wirtschaft in Köln hat Bayern bei der Ingenieurs-Ausbildung ein schlechtes Zeugnis ausgestellt. … Hier zeigt sich also mal wieder der einst noch von Stoiber selbst geschnitzte bildungspolitische Bumerang: Man kann halt nicht einerseits Spitzenkräfte einfordern, damit man in Wahlkampfzeiten stolz durch die blank polierten Hallen bayerischer Hightech-Firmen schreiten kann und gleichzeitig am Zukunfts-Rohstoff für erfolgreiche Unternehmen sparen, den Schülern nämlich.“

Auf Olympia greift auch die Thüringer Allgemeine in ihrer Berichterstattung über den INSM-Bildungsmonitor zurück. Zitat: „Bronze für Thüringen. Mit den höchsten Bildungsausgaben für Grundschüler, der besten Lehrer-Schüler-Relation ab Klasse fünf und der Spitzenposition bei den berufstätigen Ingenieuren konnte Thüringen seinen dritten Platz im Führungstrio noch einmal ausbauen.“

„Bildungsstudie: Sachsen am besten“ titelt die Frankfurter Allgemeine Zeitung und schreibt weiter: „Die größten Fortschritte hätten die Bundesländer bei der Anzahl der Schüler mit Fremdsprachenunterricht und bei der internationalen Ausrichtung der Hochschulen erzielt. Außerdem habe die Gesamtdauer abgenommen, in der Schule und Studium absolviert würden. Zu den größten Schwächen gehörten die weiter zurückgegangene Ausbildung von Ingenieuren an deutschen Hochschulen und die Stagnation der Ganztagsbetreuung in vielen Bundesländern auf niedrigem Niveau. Gerade in den technischen und naturwissenschaftlichen Fächern fehlten Lehrer, die für ein Ingenieurstudium begeistern könnten.“

Die Frankfurter Neue Presse animierte das mäßige Abschneiden Hessens im INSM-Bildungsmonitor zur Schlagzeile „Zu wenig Lehrer, zu große Klassen“. „Im Bildungsmonitor 2008 stellen die Autoren fest, dass sich Hessen in den meisten Handlungsfeldern im Mittelfeld befindet. Besonders schlecht schneidet das Land aber bei der Betreuung von Grundschülern ab. Statistisch gesehen stünde 22,4 Schülern nur ein Lehrer gegenüber – so wenig wie in  einem anderen westdeutschen Bundesland. Negativ bewertet die Studie auch die Zahl verspätet eingeschulten Kinder. Mit 7,9 Prozent ist dieser Wert der zweithöchste in Deutschland.“

„Kindergärten, Schulen und Hochschulen in Deutschland scheinen besser zu sein als ihr Ruf“, meint die Frankfurter Rundschau unter Berufung auf den Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. “Danach lernen mehr Schüler als bisher Fremdsprachen, die Hochschulen sind internationaler geworden und die Studenten kommen schneller zum Abschluss als bisher“, so der Artikel der FR. Doch es gebe auch schlechte Nachrichten: „Es fehlt der Nachwuchs bei den Ingenieurberufen. Und der positive Bundestrend beim Ausbau der Ganztagsangebote als auch bei der Akademisierung von Erzieherinnen sei “fast zum Erliegen gekommen”, monieren die Bildungsökonomen. Hessens Kultusminister Jürgen Banzer (CDU) räumte ein, dass die Klassen kleiner werden müssten. Er werde mit Wissenschafts- und Sozialministerin Silke Lautenschläger (CDU) die Ergebnisse auswerten “und mit Sicherheit auch wertvolle Anregungen erhalten”.“

Der Kölner Stadt-Anzeiger erkennt in den Ergebnissen für Nordrhein-Westfalen des Bildungsmonitors 2008 der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) Licht und Schatten: „….So konnte sich Nordrhein-Westfalen gegenüber der Vorjahres-Untersuchung um 3,3 Punkte auf 56,6 Punkte verbessern. Schlusslicht ist das Bundesland hingegen weiterhin bei den Betreuungsbedingungen.“

„NRW hat viel aufzuholen“ meint die Kölnische Rundschau und schreibt weiter: „Trotz einiger Fortschritte liegt NRW im Vergleich der Bildungssysteme der 16 Bundesländern auf dem vorletzten Platz. Die Studie des arbeitgebernahen Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der ebenfalls wirtschaftsnahen ” Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft ” analysiert in ihrem seit 2004 jährlich erstellten “Bildungsmonitor” die Vorschul-, Schul-, Lehr- und Hochschulausbildung.

Die Leipziger Volkszeitung über die INSM-Expertise: „Sachsen hat einer aktuellen Studie zufolge das beste Bildungssystem in Deutschland. Laut Bildungsmonitor ist die Ausbildung in Fächern wie Mathematik, Informatik, Naturwissenschaft und Technik herausragend. Sachsen bleibe die “Ingenieurschmiede“ Deutschlands.“

„NRW bei Bildung am Ende“ titelt groß das Mindener Tageblatt.

„Bayerns Konkurrenz holt auf“, stellt der Münchner Merkur fest und kommentiert weiter: „An manchen Tagen gibt es mehr vermeintliche Gewinner als Siegertreppchen: Gestern ist der “Bildungsmonitor 2008″ veröffentlicht worden – und beinahe jedes der 16 Kultusministerien in Deutschland verbreitete Sätze wie: “Wir zählen zu den Siegern” oder “Die Leistungsfähigkeit unseres Systems wurde bestätigt”. Auch Siegfried Schneider (CSU), Schulminister im Freistaat, ließ schriftlich verlautbaren, dass Bayerns Bildungssystem “sehr leistungsstark und gerecht” ist. Dabei hat der Freistaat, für den nicht nur Schneider gern das Prädikat “Bildungsprimus” beansprucht, wie schon 2007 nur den vierten Platz im Ländervergleich belegt. Und: Die Verfasser der Studie bescheinigen den meisten anderen Bundesländern raschere Fortschritte als Bayern.“

„Wirtschaft lechzt nach Ingenieuren“ überschreibt Der Neue Tag aus Bayern seinen Beitrag zum INSM-Bildungsmonitor 2008 und meint trotz allem anerkennend: „In der Gesamtbetrachtung sind die Bildungssysteme aber durchaus besser geworden. Fortschritte konnten die 16 Bundesländer der Studie zufolge bei der Ausweitung des Fremdsprachenunterrichts und bei der internationalen Ausrichtung der Hochschulen erzielen. Zudem seien Schul- und Studienzeiten kürzer geworden.

„Zu späte Einschulungen, zu viele Sitzenbleiber, zu viele Schulabbrecher – die Probleme sind bekannt. Sie müssen nur gelöst werden“ kommentiert die Ostsee-Zeitung die Ergebnisse Mecklenburg-Vorpommerns im Bildungsmonitors 2008 der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft). „Die Probleme lägen in der Schule. ‚Der Anteil verspätet eingeschulter Kinder sowie die Wiederholungsquoten in Grundschule und weiterführenden Schulen lagen deutlich über dem Bundesdurchschnitt’, heißt es in der Landesbewertung. Ein Problem, das bekannt ist und von der Expertenkommission des Landtages erst Ende Juni im Bildungsbericht klar benannt wurde. Die Experten empfahlen darin, künftig auf Zurückstellungen vom Schulbesuch und Klassenwiederholungen zu verzichten und förderbedürftige Schüler zu integrieren.“

„Der Freistaat Sachsen ist mit seinem Bildungssystem weiter führend in Deutschland. Das geht aus dem gestern veröffentlichten “Bildungsmonitor 2008″ hervor“ freute sich die Sächsische Zeitung. „Bei der bundesweiten Vergleichsanalyse im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erreicht Sachsen in nahezu allen Untersuchungsfeldern sehr gute oder gute Ergebnisse, teilen die Autoren mit.“

„Zeugnisausgabe in den Sommerferien“ kommentieren die Stuttgarter Nachrichten, allerdings „nicht für die Schüler, sondern für die Landesregierung. Das Ergebnis fällt so aus, wie man es sich als Verantwortlicher für die Kultuspolitik kaum schöner ausmalen könnte: Platz zwei im Bundesvergleich, besser als Bayern, nur knapp hinter Sachsen. Ein Zeugnis zum Zungeschnalzen. Kultusminister Helmut Rau findet es “ausgezeichnet”. In der Tat schneidet der Südwesten in der jüngsten Studie der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – wie bereits 2007 – überdurchschnittlich gut ab. … Das Lob darf jedoch nicht blind machen für die Schattenseiten. So ist der Bildungserfolg in Baden-Württemberg nach wie vor an die soziale Herkunft geknüpft. Wer aus einkommensschwachen Verhältnissen stammt oder Ausländer ist, tut sich in der Schule schwerer.“

„Sachsen und Baden-Württemberg bieten aus ökonomischer Sicht die beste Bildung in Deutschland“ schreibt die Süddeutsche Zeitung, „dicht gefolgt von Thüringen und Bayern. So lautet das Ergebnis des Bildungsmonitors 2008. Zum vierten Mal haben Forscher im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Bildungssysteme der Bundesländer verglichen, und diesmal bietet die Studie fast nur Sieger. Selbst Bremen, das lange Zeit als Sorgenkind des deutschen Bildungssystems galt, bescheinigt die Studie erstaunlichen Reformeifer. Es landet nach Niedersachsen auf dem zweiten Platz im Dynamik-Ranking, das die Reformkraft der Länder wiedergeben soll. Enttäuschend sind die Ergebnisse vor allem für Brandenburg, Nordrhein-Westfalen und Mecklenburg-Vorpommern, die im Vergleich die letzten Plätze einnehmen.“

„Berlin wird besser – langsam“ gesteht der Tagesspiegel dem größten Stadtstaat zu und schreibt weiter: „Berlins Bildungssystem ist wieder etwas besser geworden. Allerdings hat  es sich im Vergleich zu den anderen Bundesländern im vergangenen Jahr langsamer entwickelt. So sieht es jedenfalls der am Dienstag veröffentlichte “Bildungsmonitor”, eine Studie zweier arbeitgeberfreundlicher Einrichtungen: des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) und der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM). Berlins Schul- und Hochschulwesen setzt offenbar immer mehr auf Tempo. Das gefällt den Forschern. Beim Kriterium “Zeiteffizienz” gewähren sie der Hauptstadt besonders viele Pluspunkte (18,5). Im Ranking belohnt werden Länder, in denen immer weniger Kinder verspätet eingeschult werden, in denen die Zahl der Sitzenbleiber und die der Abbrecher von Ausbildungen sinkt. An Berlins Hochschulen würdigt die Studie steigende Zahlen von Bachelorstudierenden und kürzere Studienzeiten.“

Die links alternative tageszeitung schreibt: „Im schulischen Bereich ist es dem Bund gar gesetzlich untersagt, den Ländern finanzielle Hilfe zu leisten. Der gleichfalls am Dienstag erschiene Bildungsmonitor im Auftrag der arbeitgebernahen Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft bezeichnet die schulische und vorschulische Ganztagsbetreuung als “deutlich ausbaufähig”. … Vorreiter unter den Ländern ist Sachsen, Schlusslicht ist Mecklenburg-Vorpommern.“

„Platz 14 von 16 in Sachen Schulqualität; Platz 13 bei Bildungsarmut und Ausgaben für weiterführende Schulen; Platz 10 bei der Integration von Migrantenkindern: Im Bildungsmonitor 2008 des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) steht Nordrhein-Westfalens Bildungslandschaft nicht gut da“ folgert die Westdeutsche Allgemeine Zeitung. „Manchen Fortschritt registrieren die Forscher allerdings auch in NRW. So gab es hier zu Lande die zweit niedrigste Schulabbrecher-Quote: 6,6 Prozent (Spitzenreiter Baden-Württemberg: 6,3 Prozent). Und dass mehr als jeder zweite Schulabgänger (52 Prozent) das Abitur hat, ist bundesweit Spitze.“ Schlusslicht bleibe NRW dagegen bei der Relation von Professoren zu Studenten.

INSM im ersten Halbjahr 2008: alle Infos im neuen INITIATIVE EXPRESS

Sonntag, den 17. August 2008

INSM-Newsletter INITIATIVE EXPRESS erschienenINITIATIVE EXPRESS, der aktuelle Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, informiert Sie in Wort und Bild über Aktionen, Personen, Podien, Studien und mehr rund um die Arbeit der INSM im ersten Halbjahr 2008.

Aus dem Inhalt:  Einstieg in Arbeit – niemand soll ohne Beschäftigungschance bleiben; Der “Pflegerenditor”: Raffelhüschens neue Internet-Rechenmaschine; Angela Merkel: “Wir müssen allen einen Einstieg ermöglichen und einen Aufstieg erleichtern; Handballweltmeister Heiner Brand über sein Engagement für die INSM; Wissenschaftler-Disput: Hüther und Blankart vs. Horn und Bofinger: Was bringt wirklich mehr Jobs?Einsteiger – Menschen, die einen neuen Job gefunden haben; sechstes INSM-WiWo-Bundesländerranking: Zwei Überraschungssieger im Norden, “Wohlfühl-Süden”; INSM-Schulbuchstudie: In anderen Ländern lernen Schüler besser, wie man Unternehmer wird; INSM-Politik-Check Schule: Erstmals erhielten alle Landesregierungen schulpolitische Zeugnisse; Kooperation von INSM und der Zeitschrift ELTERN: Kindergartenmonitor – der erste bundesweite Kitagebührenvergleich; INSM-Aktion: Happy Birthday Soziale Marktwirtschaft: Grußadressen von zwei früheren Staatsoberhäuptern und vielen weiteren Prominenten; INSM-Fahrtkostenranking: Wie teuer der Weg zu Arbeit wirklich ist – 100 Städte im wissenschaftlichen Vergleich. INSM-Newsletter INITIATIVE EXPRESS als PDF zum Download. 

INSM-Schulbuchstudie: Schwedische und britische Schüler werden besser aufs Unternehmertum vorbereitet als deutsche

Dienstag, den 24. Juni 2008

Günter Verheugen bei der INSM-Pressekonferenz„Wirtschaftlichkeit – ein Muss! Alle Unternehmen streben nach Wirtschaftlichkeit, das heißt Gewinne zu machen“, schreibt das Gesellschaftskundebuch Samhälle (zu deutsch Gesellschaft). Wie Samhälle sind viele schwedische Schulbücher kleine „Gebrauchsanweisungen“ für das Gründen und Führen einer Firma.

“In Schweden wird unternehmerisches Handeln groß geschrieben, selbst der Arbeitnehmer handelt in der skandinavischen Sichtweise unternehmerisch, wenn er seine Arbeitskraft zu Marktpreisen anbietet und sich bildet, um seinen Marktwert zu erhöhen.” So steht es in der Zusammenfassung einer im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) entstandenen Studie von Professor Simone Lässig, Leiterin des Georg-Eckert-Instituts für internationale Schulbuchforschung. Für die INSM hatte Professor Lässig Schulbücher aus Deutschland, Schweden und Großbritannien untersucht.

Professor Lässig stellte die Expertise heute in Berlin gemeinsam mit dem EU-Kommissar Günter Verheugen (SPD) sowie INSM-Geschäftsführer Dieter Rath in Berlin der Presse vor. Verheugen betonte die Notwendigkeit, auch Kinder und junge Menschen schon früh an unternehmerische Inhalte heranzuführen. „Unsere Wirtschaft braucht neue, junge Unternehmer”, erklärte. Deshalb sei mehr Kenntnis über die Wirtschaft im Allgemeinen nötig.” Verheugen: “Diejenigen, die Unternehmerinnen und Unternehmer werden wollen, sollten unterstützt und ermutigt werden.” Moderne Arbeitsmarktpolitik müsse zudem kleinen und mittleren Unternehmen Mut machen und den Rücken stärken, “denn dort entstehen die Ausbildungs- und Arbeitsplätze von morgen und übermorgen”, so der SPD-Politiker.

INSM-Pressekonferenz mit Professor Lässig, INSM-Geschäftsführer Dieter Rath und Günter VerheugenKurzfazit der INSM-Schulbuch-Studie: In schwedischen Schulbüchern wird neben dem Sozialstaat auch unternehmerisches Handeln groß geschrieben: Hier lernen die Schüler praktisch, wie sie ein Unternehmen aufbauen. Hier kann Deutschland von den Schweden lernen, denn Schulbücher hierzulande informieren vor allem über Grundbegriffe der Wirtschaftsordnung und abstrakte Inhalte, statt praktisches Unternehmertum zu vermitteln. Englische und schwedische Schulbücher vermitteln dieses Themenfeld deutlich Einzelfall orientierter, praxisnäher und beispielhafter.

Hier finden Sie mehr zur INSM-Schulbuch-Studie.

Neue INSM-Webseite: Junge Menschen machen Soziale Marktwirtschaft

Mittwoch, den 18. Juni 2008

Hier geht es zur INSM-WebseiteDie Friseurin Ellen Kästner, eine der Protagonistinnen der Einstiegs-Kampagne der INSM, macht mit bei der neuen INSM-Internet-Plattform www.SoMaWi-ist-toll.de. Die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft hat dieses Portal geschaffen, weil sie jungen Menschen für eine marktwirtschaftliche Wirtschaftsordnung gewinnen will. Die Website stellt auch die angehende Modedesignerin Melissa Lee, den Musiker Maliq, den Sternekoch Marco Müller und Andreas Unterberg, der seinen Traumberuf Pilot anstrebt. Kurzum – alles aktive junge Leute, die ihr Schicksal in die Hand nehmen.

INSM-Credo: “Die Soziale Marktwirtschaft gibt jedem die Chance, aus eigener Kraft seine Ideen und Ziele in Freiheit und eigenverantwortlich umzusetzen. Sie bietet gerade auch jungen Menschen die meisten Wahlmöglichkeiten für ihre Lebensplanung”, heißt es in einer Pressemitteilung zum Launch der neuen INSM-Webseite. Das Portal soll jungen Menschen mit unterschiedlichen Ideen und Fähigkeiten helfen, sich zu vernetzen. Sie können eigene Profile einstellen und Kontakte zu anderen Usern aufnehmen.

“SoMaWi ist toll” will helfen, Projekte auf den Weg zu bringen, mit denen sich junge Menschen erfolgreich in der Sozialen Marktwirtschaft bewegen können. Die INSM hat dafür eine Startfinanzierung von 5.000 Euro für das beste Projekt ausgelobt, das eingereicht wird. Hier geht es zur neuen INSM-Webseite.

Unicheck-Studie: Welche Verwaltungskosten sich Hochschulen für die Bearbeitung von Bafög-Anträgen genehmigen

Mittwoch, den 11. Juni 2008

INSM-Studentenportal UnicheckIm Durchschnitt belaufen sich die allein die Verwaltungskosten der Hochschulen für das Bearbeiten eines Bafög-Antrages auf 220 Euro pro Jahr. Das ist das Ergebnis einer Untersuchung des INSM-Studentenportals Unicheck, über die die Financial Times Deutschland in ihrer heutigen Ausgabe berichtet. “Euro 220 Euro je Bafög-Antrag nur für Verwaltung”, titelte das Blatt. Unter Berufung auf die Unicheck-Studie schreibt die FTD weiter: “Beim Bearbeiten der Anträge für die staatliche Ausbildungsförderung Bafög wirtschaften die Studentenwerke unterschiedlich effizient. So belaufen sich die Verwaltungskosten des Bafög-Amts an der Uni Frankfurt auf 330 Euro pro Student und Jahr, dort bewältigt ein Sachbearbeiter jährlich 500 Anträge. In Köln sind es 700 Anträge, die Kosten liegen bei 155 Euro.”

Allerdings sind die Bedigungen, unter denen die Studentenwerke in den unterschiedlichen Bundesländern arbeiten können, sehr unterschiedlich. So können bayerische Bafög-Ämter Streitfälle an eine andere Behörde abgeben, wenn beispielsweise Eltern keinen Unterhalt für ihre studierenden Kinder zahlen.

Zum INSM-Studienportal Unicheck geht es hier.

INSM-Politik-Check Schule im Staats-Anzeiger Baden-Württemberg

Sonntag, den 1. Juni 2008

Auch der Staats-Anzeiger Baden-Württemberg registrierte die Studie Politik-Check Schule der INSM. “Beim Politik-Check Schule der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft, bei dem die Reformbemühungen in den Bundesländern beurteilt wurden, hat Baden-Württemberg die Note 3+ bekommen. “Zwar werde der Anschluss an die reformstarken Länder gehalten, hieß es. Doch selbstständige Schulen seien noch
kein Thema. Zudem sei die Förderung lernschwacher Schüler ausbaufähig.”

Zum Länderprofil Baden-Württemberg auf http://www.insm-bildungsmonitor.de/spc_index.html.

Alle 16 Länderprofile des INSM-Politik-Checks Schule zum Download.

INSM-Politik-Check Schule: Berlins Bildungssenator freut sich über gute Abschneiden und kündigt weitere Verbesserungen an

Donnerstag, den 29. Mai 2008

Sieht INSM-Studie als Anstoß für Verbesserungen: Berlins Bildungssenator Jürgen ZöllnerIn einer Pressemitteilung hat Berlins Bildungssenator Professor Jürgen Zöllner Stellung genommen. Berlin hatte im vorgestern veröffentlichten “Politik-Check Schule” mit einer glatten 2 abgeschnitten. Die Bundeshauptstadt gehört neben Nordrhein-Westfalen, Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern zur Gruppe der fünf Bundesländer, die nach Einschätzung der von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) beauftragten Wissenschaftler des IW Köln ihre schulpolitischen Hausaufgaben nach dem PISA-Schock am besten erledigt haben. Ein Manko in Berlin wie in vielen anderen Bundesländern ist die Tatsache, dass die Politik den Schulen noch nicht genug Eigenständigkeit gewährt. Hierzu heißt es in der Pressemitteilung des Bildungssenators:  

“Die Gesamteinschätzung, dass Berlin derzeit noch nicht alle Möglichkeiten zur Dezentralisierung nutzt, ist dennoch im Grundsatz korrekt.” Senator Zöllner: “Berlin verfolgt mittel- und langfristig das Ziel, den Schulen alle Entscheidungen zu übertragen, die besser und schneller vor Ort geklärt werden können. Zum Beispiel durch die größere Führungsverantwortung von Schulleiter, die Stärkung der Stellung der Eltern in der Schulkonferenz und die Personalkostenbudgetierung (mehr als 80 Prozent der Schulen nutzen im Schuljahr 2007/2008 zusätzlich drei Prozent ihres Lehrkräftebudgets als Vertretungsreserve) hat Berlin nachweislich bereits wichtige Schritte unternommen. Und wir werden die Handlungsfähigkeit der Schulen weiter Schritt für Schritt ausbauen. Wir müssen allerdings die Schulleiter/innen und Schulen für diese zusätzlichen Aufgaben gewinnen und befähigen.”

INSM-Politik-Check Schule: Hier geht es zur WebsiteEin zentrales Thema des INSM-IW-”Politik-Checks Schule” war auch die Forderung nach einem weiteren Ausbau der Ganztagsschulen. Die BIldunsgsexperten des IW Köln vertreten hier den Standpunkt, dass ein verpflichtendes Ganztagsangebot mehr Bildung in kürzerer Zeit vermitteln kann und vor allem auch Kindern aus bildungsarmen Schichten in besonderer Weise nutzt. Dazu Berlins Bildungssenator Zöllner: “Gerade weil wir auch im Sinne des Politik-Checks Kinder aus bildungsärmeren Schichten besser fördern wollen, ist es richtig gewesen, mit dem Ausbau der Grundschulen und damit der Förderung unserer Kinder so früh wie möglich zu beginnen. Das Ganztagsangebot an Oberschulen – bisher sind alle Gesamtschulen und viele Haupt- und Sonderschulen Ganztagsschulen – wollen wir weiter ausbauen.”

Zöllners Fazit: “Die Studie kann einen hilfreichen Beitrag leisten, sich mit dem Stand und der Entwicklung der Berliner Bildungspolitik kritisch, aber unversperrt auseinanderzusetzen. Das für Berlin sehr positive Fazit der Studie ist kein Anlass, dass wir uns zurücklehnen.”

Bundesweite Resonanzen auf INSM-Studie Politik-Check Schule: Plädoyer für mehr Eigenverantwortung

Mittwoch, den 28. Mai 2008

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer bei der Pressekonferenz zur INSM-Studie Politik-Check Schule: Plädoyer für mehr Eigenverantwortung“Bundesweit fehlen echte Ganztagsschulen”, so fasste das Handelsblatt einen zentralen Befund der INSM-Studie “Politik-Check Schule” zusammen. Zitat aus dem Bericht: “Große Defizite sieht IW-Direktor Michael Hüther aber beim Aufbau der Ganztagsschulen, den der Bund mit vier Mrd. Euro fördert. Bisher gibt es kaum “gebundene” Ganztagsschulen, die den Unterricht über den ganzen Tag verteilen. Das wäre aber wichtig, um gerade schwächere Schüler, die zu Hause keine Hilfe erfahren, besser fördern zu können. Gerade hier seien für eine Übergangszeit “mehr Ressourcen nötig”, mahnte der IW-Chef.” Die Ergebnisse der INSM-IW-Studie fasste das Handelsblatt wie folgt zusammen:

Kopfnoten für die Schulminister
Das IW hat den Ländern Noten für Schulreformen erteilt, die sich aber aus einem Bündel von Faktoren zusammensetzen.
Ganztagsschulen
In allen Ländern gibt es viel zu wenig echte Ganztagsangebote, die den Unterricht sinnvoll über den Tag verteilen.
Schwachpunkte
Die spezielle Förderung schwacher Schüler ist überall ausbaufähig. Gut schneidet hier Berlin ab, schlecht Bremen. Die autonome Schule ist ein Traum, weit ist hier nur Mecklenburg-Vorpommern.
Politische Ziele
Die Definition der Ziele und der Aufbau einer Qualitätssicherung ist fast überall schon weit fortgeschritten.”

“Bundesländer wagen mehr Schulreformen”, schreibt die Süddeutsche Zeitung. Zitat aus dem SZ-Bericht: “Die deutsche Schulpolitik hat sich seit dem schlechten Abschneiden in der ersten internationalen Pisa-Studie verbessert. Zu diesem Ergebnis kommt eine Untersuchung, welche die arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft am Dienstag in Berlin vorstellte.”

“Von PISA gelernt”, so sieht der Berliner Tagesspiegel das Ergebnis des “Politik-Checks Schule” und freut sich: ” Berlin und Nordrhein-Westfalen liegen vorn”. Zitat: “”Der Reformdruck auf die Länder, die bei Pisa schlecht abgeschnitten hatten, war enorm”, sagt IW-Forscher Helmut Klein. Hier habe die Politik Druck auf Veränderungen gemacht. Baden-Württemberg und Bayern dagegen mit ihrem funktionierenden Schulsystem hätten nach dem guten Abschneiden in den Pisa-Tests “einen geringeren Reformdruck” gehabt.”

In einem Kommentar fordert das Blatt die Berliner Bildungspolitiker aus, trotz des guten Abschneidens Berlins problembewusst zu bleiben: “Zu Recht wird gewürdigt, dass Berlin viel tut für die Hochbegabtenförderung und für die Qualitätskontrolle durch Vergleichsarbeiten. Andere angebliche Pluspunkte entpuppen sich bei näherem Hinsehen allerdings als Problemzonen. So wird Berlins frühe Einschulung gelobt, obwohl viele Schulen mangels Personal den Ansprüchen der Fünfjährigen nicht gewachsen sind. Auch die Schulinspektionen schlagen zugunsten Berlins zu Buche, obwohl sie zu selten Konsequenzen haben. Ebenso ist es mit der Behindertenintegration: Sie hat zwar laut Gesetz Vorrang, doch führt der Mangel an Sozialpädagogen dazu, dass Schulen Kinder mit großem Förderbedarf abweisen. All dies weiß Berlins Bildungssenator. Er sollte sich über das Lob der Initiative deshalb nicht zu laut freuen.”

“Für PISA-Sieger Bayern gab es nur die Note 3″, schrieb die Mittelbayerische Zeitung. Bayern habe eine “moderate Reformtätigkeit”. “Bei der operativen Steuerung der Qualitätssicherung” sei “der Freistaat dagegen top”. Zitat: “Die Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände (BDA) mahnte in einer Reaktion auf den “Politik-Check Schule” eine konsequente Weiterführung der Reformen an. Vordringlich sei eine gezielte Fortbildung von Schulleitern und Lehrern in den Bereichen Qualitätssicherung und Schulmanagement, sagte BDA-Vize Gerhard F. Braun. ”

Thüringen mit Defiziten bei Pisa-Reformen”, kritisiert die Ostthüringer Zeitung. Der Freistaat hatte mit einem “befriedigend” abgeschnitten.

Dazu nahm in einer Pressemitteilung auch Thüringens Kultusminister Müller Stellung. Schule dürfe nicht nur durch die “wirtschaftspolitische Brille” gesehen werden, erklärte er in einer Pressemitteilung zum Erscheinen des “Politik-Checks Schule”. Müller machte gleichzeitig deutlich, dass sein Bundesland weitereVerbesserungen anstrebt: “Das Entwicklungsvorhaben ´Eigenverantwortliche Schule´, das seit 2004 an mehr als 160 Schulen umgesetzt wird, wird durch eine stärkere Verbreitung noch mehr zur Verbesserung von Unterrichts- und Schulqualität beitragen.” Bei der Ganztagsschule will er weiter auf freiwillige Angebote setzen.

Die Wetzlarer Neue Zeitung titelte “Hessen bekommt eine glatte 2″ und zitierte IW-Direktor Michael Hüther, der die INSM-Studie “Politik-Check Schule” gestern in Berlin vorstellte: “Unsere Studie belegt, dass alle Landesregierungen die aus Expertensicht notwendigen bildungspolitischen Ziele in ihren Schulgesetzen inzwischen klar formuliert haben.” Nicht unerwähnt ließ die Wetzlarer Neue Zeitung vorhandene Defizite, die es auch in Hessen gibt, das zur Gruppe der fünf reformaktivsten Länder gehört. Artikel-Zitat: “Defizite gebe es aber noch beim Angebot von Ganztagsschulen, die vor allem für die Förderung von Kindern aus bildungsfernen Schichten wichtig seien. Zudem zögerten viele Bundesländer noch, den Schulen mehr Eigenverantwortung einzuräumen, etwa bei der Einstellung von Lehrern.”

Die Rhein Zeitung titelte “PISA-Schock kuriert die Bildungspolitik” und beschäftigte sich unter anderem mit dem Auftritt der nordrhein-westfälischen Schulministerin Barbara Sommer bei der INSM-Pressekonferenz. Sommer, deren Bundesland im “Politik-Check Schule” der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft als Spitzenreiter unter den fünf Freute sich über gutes Abschneiden: NRW-Schulministerin Barbara Sommer (mit INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer)reformaktivsten Ländern abgeschnitten hatte. Artikel-Zitat aus der Rhein Zeitung: “Die Basis ist ein gutes Schulgesetz”, erläuterte Barbara Sommer (CDU), Bildungsministerin in Nordrhein-Westfalen. Das in NRW nennt die individuelle Förderung jedes Kindes als Bildungsziel, ebenfalls die vorschulische Sprachausbildung und die Eigenverantwortung der Schulen. Solche Formulierungen ziehen dann praktische Konsequenzen nach sich, ist Sommer überzeugt. So beginnt man in NRW schon zwei Jahre vor der Einschulung mit Sprachförderung, hat ein Gütesiegel eingeführt, mit dem gute Schulen glänzen können, und das Land beschäftigt 4000 Lehrer mehr als nach dem Grundbedarf erforderlich wären.”

“Nachsitzen muss”, so die Rhein Zeitung, “bei der Schulpolitik nach Ansicht der Experten Rheinland-Pfalz, das eine 3+ erhielt.”

“Wer aus PISA am meisten gelernt hat”, so die Schlagzeile der Financial Times Deutschland. Das Wirtschaftsblatt erwähnte in diesem Zusammenhang das Beispiel Mecklenburg-Vorpommerns. Zitat: “Als glatte 2 wird das Bildungsangebot im Bundesland bewertet. In der Studie heißt es: “Mecklenburg-Vorpommern punktet durch eine weit überdurchschnittliche Reform- und Innovationstätigkeit im Schulsystem”. Damit gehöre das Land zur Spitzengruppe der fünf besten Länder. Lobend hebt das Papier hervor, dass die Schulen in keinem anderen Bundesland so viel Eigenverantwortung besäßen wie in Mecklenburg-Vorpommern: Da die Lehrer keine Beamten seien, sondern nur Angestellte, läge die Personalpolitik ganz in den Händen der Schulleitung.”

“Bundesländer auf gutem Weg”, meint der Nordkurier und erwähnt ein Manko, das der “Politik-Check Schule” in vielen Bundesländern aufgedeckt hat. Viele Bundesländer zögern der INSM-Studie nach noch damit, “den Schulen mehr Eigenverantwortung einzuräumen, etwa bei der Einstellung von Lehrern”.

“Nur mittelmäßige Noten für das Land.” So fasste die Pirmasenser Zeitung das Regionalergebnis des “Politik-Checks Schule” für das Land Rheinland-Pfalz zusammen. Rheinland-Pfalz hatte eine 3+ erhalten. Das Blatt beschäftigte sich auch mit dem guten Beispiel Nordrhein-Westfalens. Zitat: “Das NRW-Gesetz nenne die individuelle Förderung jedes Kindes als Bildungsziel, ebenfalls die vorschulische Sprachausbildung und die Eigenverantwortung der Schulen. Solche Formulierungen ziehen dann praktische Konsequenzen nach sich. So beginnt man in Nordrhein-Westfalen schon zwei Jahre vor der Einschulung mit Sprachförderung, man hat ein Gütesiegel eingeführt, mit dem gute Schulen glänzen können, und man beschäftigt 4 000 Lehrer mehr als nach dem Grundbedarf erforderlich wären.”

“PISA-Studie hat Bildungspolitik mobilisiert – Niedersachsens Reformen greifen”, schlagzeilte die Cellesche Zeitung. “Nach dem schlechtem Abschneiden deutscher Schüler bei der PISA-Studie haben die Bildungspolitiker ihre Hausaufgaben gemacht und die Schulgesetze sämtlicher Bundesländer reformiert. Eine gestern veröffentlichte Untersuchung stellt allen 16 Ländern zumindest ein befriedigendes Zeugnis aus. … Mit einer “2-” landete Niedersachsen auf Platz sechs.”

INSM-Politik-Check Schule: Hier geht es zur WebsiteNRW bekommt beste Noten für die Schule”, schreibt die Aachener Zeitung und beschäftigt sich in dem Artikel unter anderem mit den Ausführungen der nordrhein-westfälischen Schulministerin Barbara Sommer auf der gestrigen Pressekonferenz der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (IMSM) zum “Politik-Check Schule“. Artikel-Zitat: “Schulministerin Barbara Sommer (CDU) betonte, dass NRW seit 2006 “das fortschrittlichste Schulgesetz in ganz Deutschland” habe. Die Landesregierung setze auf die Eigenverantwortung der Schulen und nicht auf Beaufsichtigung und Steuerung.”

“Ausgerechnet die Pisa-Sieger halten sich mit Reformen zurück”, bemerkt die Frankfurter Rundschau. Zitat: “Bundesweit bemängeln die Ökonomen eine zu geringe Zahl von Ganztagsschulen, deren Besuch auch am Nachmittag für alle Schüler verpflichtend ist. Neben “echter Selbstständigkeit” fordern sie mehr Transparenz an den Schulen. “Schulleistungen sollten wie in Schweden im Internet veröffentlicht werden”, so INSM-Geschäftsführer Max Höfer.

Rückfragen zum Politik-Check Schule: Carsten Seim, INSM-Projektleitung.

INSM-Studie Politik-Check Schule weist nach: Landesregierungen haben viele ihrer schulpolitischen Hausaufgaben nach dem PISA-Schock gemacht

Dienstag, den 27. Mai 2008

Auf einer INSM-Pressekonferenz in Berlin haben heute Professor Michael Hüther, Direktor des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, Nordrhein-Westfalens Schulministerin Barbara Sommer und INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer die Ergebnisse der INSM-Studie Politik-Check Schule vorgestellt. Fast ein Jahr haben Wissenschaftler im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) die Schulgesetze der 16 Bundesländer analysiert. Ergebnis: PISA hat gewirkt. Alle Regierungen haben – wenn auch in unterschiedlichem Tempo – ihre Schulgesetze und ihre Schulpolitik modernisiert. In Schulnoten ausgedrückt reichen die Verbesserungen insgesamt von “gut” bis “befriedigend”. Nordrhein-Westfalen ist Spitzenreiter einer Gruppe von fünf Bundesländern, die ihre schulpolitischen Hausaufgaben besonders gut erledigt haben: Neben Nordrhein-Westfalen schnitten auch die Länder Berlin, Profil des Stadtstaates Hamburg, Hessen und Mecklenburg-Vorpommern gut ab.

Hier finden Sie den Notenspiegel der 16 Bundesländer.  

INSM-Studie Politik-Check Schule: Die Noten der 16 Bundesländer

Dies Noten spiegeln die schulpolitische Leistung der letzten Jahre in fünf Handlungsfeldern. Es geht um:

- Bildungspolitische Ziele 
-
Qualitätssicherung
-
Systemmanagement
- Schulkultur
-
Lehren & Lernen 

INSM-Berater Michael Hüther bilanzierte bei dem INSM-Pressetermin: “Unsere Studie belegt, dass alle Länderregierungen die aus Expertensicht notwendigen bildungspolitischen Ziele in ihren Schulgesetzen inzwischen klar formuliert haben”. Lesen Sie hier sein Statement zum INSM-Politik-Check Schule.

In einigen Bereichen haben die Länder aber auch noch Verbesserungspotenziale. Hüther: “In vielen Bundesländern zögert die Politik noch, den Schulen echte Selbstständigkeit und den Schulleitern die nötigen Führungskompetenzen einzuräumen, die sie brauchen, um ihre Schulen zu besseren Lernerfolgen zu führen.”

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer forderte mehr Leistungstransparenz: “Die Bildungspolitik muss Schulen darauf verpflichten, ihre Leistung transparent zu machen, damit Eltern wissen, wo sie ihre Kinder einschulen.”

Insgesamt belegt die INSM-Studie “Politik-Check Schule” auch, dass die Bundesländer mehr für den Ausbau von Ganztagsschulen tun sollten. Dies ist nötig, damit Schülern mehr Bildung vermittelt werden kann.

Hier finden Sie die Präsentation zur INSM-Pressekonferenz. Hier geht es zur INSM-Pressemitteilung zur Studie. Alle Downloads und Länderprofile finden Sie hier zum PDF-Download.

Klicken Sie sich durch die 16 im INSM-Politik-Check Schule untersuchten Bundesländer und machen Sie sich Ihr eigenes Bild von den dort erzielten schulpolitischen Erfolgen.

Profil des Landes Baden-Württemberg

Profil des Landes Bayern

Profil des Stadtstaates Berlin

Profil des Landes Brandenburg

Profil des Stadtstaates Bremen

Profil des Stadtstaates Hamburg

Profil des Landes Hessen

Profil des Landes Mecklenburg-Vorpommern 

Profil des Landes Niedersachsen

Profil des Landes Nordrhein-Westfalen

Profil des Landes Rheinland-Pfalz

Profil des Saarlandes

Profil des Landes Sachsen

Profil des Landes Sachsen-Anhalt

Profil des Landes Schleswig-Holstein 

Profil des Landes Thüringen 

Projektkontakt “Politik-Check Schule”:
Carsten Seim, seim@insm.de.

Unicheck-Anzeigenmotiv zur Anzeige des Jahres gewählt

Sonntag, den 18. Mai 2008

INSM-Studentenportal: Anzeige des Jahres in UNICUM33347 Leser der Studenten- zeitschrift UNICUM haben ein Anzeigenmotiv des INSM-Studentenportals www.unicheck.de zur Anzeige des Jahres gewählt. Hier finden Sie das preisgekrönte Anzeigenmotiv von Unicheck als PDF zum Download.

Das Bewertungsportal Unicheck hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufen, damit Studenten als Gebühren zahlende Kunden unter die Lupe nehmen können, wie ihre Hochschule mit ihrem Geld umgeht. Alles über Unicheck, das Studentenportal der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) im INSM-Tagebuch. 

Unicheck-Video im Netz

Donnerstag, den 15. Mai 2008

Hier geht es zum Unicheck-Video

Eine Gebrauchsanweisung für das Studentenportal Unicheck ist ab sofort als Web-Video abrufbar. Der nur wenige Minuten lange Film informiert kurz, knapp und unterhaltsam über die Funktionen des INSM-Studi-Portals. “In schlappen 7 Minuten habt Ihr Eure Uni in allen wichtigen Fragen bewertet.” Es geht um die Frage, “wie fit die eigene Uni in Sachen Service ist”. Das Bewertungsportal hatte die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufen, damit Studenten als Gebühren zahlende Kunden kritisch unter die Lupe nehmen können, wie ihre Hochschule mit ihrem Geld umgeht. Mehr dazu auf der Website www.unicheck.de.

Kieler Nachrichten berichten über “wahre Superstars”

Dienstag, den 29. April 2008

INSM-Superstars: Hier finden Sie mehr zur <a href=Arbeit des Klimaforschers Sebastian Krug" />

“Sie sind jung, sie sind klug, und sie waren garantiert noch nie in einer Castingshow: “Deutschlands wahre Superstars”. 50 von ihnen hat die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft in gleichnamigem Buch versammelt. … Mittendrin: Klimaforscher Sebastian Krug aus Kiel.” Das berichteten am 28. April die Kieler Nachrichten.Weiter heißt es in dem Artikel: “”Kein Piercing, keine gefärbten Haare, kein Tattoo. Kein Tanz, kein Gesang, keine Tränen. Sebastian Krug ist das Gegenteil vom Superstar-Typus à la Bohlen. Krug ist Wissenschaftler.” Aktuell arbeitet er an seiner Promotion am Leibniz Institut für Meereswissenschaften an der Universität Kiel. Thema: “Die Meere und der Klimawandel Auf den Spuren der Ozeanversauerung”.

Worum es dabei geht? Zum ersten Mal seit der Zeit vor 2,5 Milliarden Jahren, als Bakterien Sauerstoff in die Atmosphäre abgaben, ist eine einzige Art im Begriff, das Klima seines Heimatplaneten zu verändern. Durch die Verbrennung fossiler Rohstoffe, in Mengen, die kaum vorstellbar sind, hat es der Mensch vollbracht, Einfluss auf die Atmosphäre, die Ozeane und deren Bewohner zu nehmen. Mehr über Krugs Tätigkeitsfeld findet sich im INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars” und auf der Website zum INSM-Buch.

“Natürlich fühlt Krug sich nicht als Superstar”, schreiben die Kieler Nachrichten: “Der 27-Jährige bezeichnet sich als >Klimaforscher mit ganz normalem Werdegang<. Im Rückblick setzt er an mit der eigenen Kindheit, als er gemeinsam  mit dem Vater die Unterwasserwelt des Mittelmeeres bei ausgedehnten Tauchgängen erforschte. Da unten entstand schließlich auch der Wunsch, Forschungstaucher zu werden. Als Krug deshalb nach dem Abitur von Karlsruhe nach Kiel übersiedelte, musste er feststellen, dass eben diese schon recht zahlreich durch die Ostsee pflügten. Also studierte er lieber Biologie.”

Interview: “Wenn es um das Thema Umwelt geht, bin ich optimistisch”

Montag, den 28. April 2008

Superstar in Spiesser: Hier geht es zum InterviewMartin Emmert aus Erlangen ist einer von den 50 Superstars – junge Forscher und Wissenschaftler, die das INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars” vorstellt. Das Jugendmagazin Spiesser interviewte Emmert, der bereits zahlreiche Preise gewonnen hat, jüngst für sein Online-Portal.

Spiesser Einstiegsfrage: Hallo Martin, du hast eine Physik-Facharbeit zum Thema “System zur Elektrischen Energie-Gewinnung aus Abwärme” geschrieben. Wie kommt man denn auf so was? “Ich habe mich schon immer für Umwelt interessiert und mit der Zeit hat sich das stärker ausgeprägt, sodass ich mit dem Experimentieren begonnen habe. Angefangen hat alles mit meiner ersten Jugend-forscht-Arbeit. Das Jahr darauf habe ich wieder daran teilgenommen. Im letzten Jahr bin ich dann auf die Energiegewinnung gekommen und habe das sowohl für Jugend forscht als auch als Facharbeit entwickelt. Durch die Erfahrungen in den letzten Jahren entstehen immer wieder neue Ideen. Dann fängt man an zu tüfteln und es werden erste Erfolge sichtbar. ”

spiesser-insm-tagebuch.jpgIn die Zukunft schaut “INSM-Superstar” Emmert optimistisch. Spiesser-Frage: “Glaubst du, dass wir den Sprung schaffen oder ist unsere Welt dem Untergang geweiht?”
Seine Antwort: “Mmh, in letzter Zeit gab es einen großen Ruck, was die Umwelttechnik anbelangt. Die Gesellschaft interessiert sich wieder dafür und diskutiert über die nötigen Veränderungen. Insofern bin ich eher optimistisch, was diesen Strom anbelangt und glaube schon, dass es zu schaffen ist. Man darf nur nicht den Mut verlieren.”

Lesen Sie hier das ganze Interview.

Hier geht es zum Profil von Sebastian Krug auf der INSM-Site www.wahre-superstars.de.

BDI-Präsident Jürgen Thumann besuchte Präsentation von “Deutschlands wahre Superstars”

Dienstag, den 22. April 2008

BDI-Präsident Jürgen Thumann und Mike de Vries, Geschäftsführer Marketing für Deutschland GmbH„Deine Zukunft ist unsere Zukunft“ – unter diesem Motto warb die Siemens AG im Rahmen der Kampagne “Land der Ideen” auf der Hannover Messe vom 21. bis zum 25. April dafür, dass sich mehr junge Menschen für den Ingenieurberuf interessieren. Vertreten war die von Bundesregierung und Bundesverband der deutschen Industrie getragene Kampagne  in der Ausstellungshalle “TectoYou”.

Präsentiert wurden dabei unter anderem auch das INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars”, das 50 junge Wissenschaftler und Forscher vorstellt, die an der Welt von Morgen arbeiten. Das Foto zeigt BDI-Präsident Jürgen Thumann (Mitte) am 22. April bei einem Besuch des Standes. „Die Technikbranche ist ein Industriezweig mit Zukunft. Deshalb ist es notwendig, hier die Weichen neu zu stellen, um wettbewerbsfähig zu bleiben”, erklärte Thumann.

Das Foto zeigt BDI-Präsident Jürgen Thumann mit Mike de Vries, Geschäftsführer der “Marketing für Deutschland GmbH” vor den Stellwänden des Buches “Deutschlands wahre Superstars” der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft).

Pressemitteilung zum Thema.

Mehr über TecToYou.

Das INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars” finden Sie hier.

Unicheck checkt Uni-Servicefreundlichkeit

Montag, den 21. April 2008

Das INSM-Studentenportal Unicheck.de hat die Service-Freundlichkeit von Uni-Sekratariaten unter die Lupe genommen. Der Test lief folgendermaßen ab: Der Deggendorfer Gymnasiast Markus Nagler mailte 50 Immatrikulations-Ämter an und fragte beispielsweise nach Adressen, über die er sich ein Wohnheimzimmer beschaffen könne. Resultat: Bereits nach wenigen Stunden hatte die Hälfte aller Büros geantwortet. Nur zwei reagierten gar nicht. Unterschiedlich fiel im Testfeld auch die Zahl der Antworten aus. Nur fünf Hochschulen beantworteten  alle sechs Testfragen. Die anderen ließen Fragen aus, kopierten stattdessen allgemeine Informationstexte in die Mail. Und wie sieht es mit den Öffnungszeiten aus? Online waren Öffnungszeiten zwischen 6 und 33 Stunden pro Woche zu ermitteln.

Sieger im Unicheck-Servicefreundlichkeitstest ist die Georg-August-Universität Göttingen, vor der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und der Universität Rostock. Am Tabellenschluss finden sich die Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes, die Hochschule Konstanz und die Humboldt-Universität zu Berlin. Das komplette Ranking finden Sie hier.

Hintergrund zu Unicheck: Es handelt sich dabei um ein ein Portal der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft), unterstützt von Unicum, der Financial Times Deutschland FTD und dem Verbrauchermagazin Guter Rat

Mehr Infos zum Unicheck-Service-Test:

Das ganze Ranking.

Der an die Unis gesendete Fragebogen.

Der an Fachhochschulen gesendete Fragebogen.

Wahre Superstars – ein INSM-Buch in den Schlagzeilen

Donnerstag, den 3. April 2008

„Deutschlands wahre Superstars“- dieses Buch der INSM (Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft) stellt 50 junge Wissenschaftler und ihre Ideen für eine bessere Zukunft vor. Der Sammelband hat Schlagzeilen quer durch die Presselandschaft gemacht.

“Um die Forschung in Deutschland sei es schlecht bestellt, sagen Kritiker … Dass es unter dem wissenschaftlichen Nachwuchs dennoch eine ganze Reihe kluger Köpfe gibt, verdeutlicht ein von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) veröffentlichtes Buch, schreibt dpa/fwt.

“Forschung für die Welt von morgen”, titelte die Passauer Neue Presse. Fazit des Rezensenten: “Diese Porträts zu lesen, ist ebenso interessant wie die Auseinandersetzung mit den Ideen der akademischen Superstars.”  

INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars”: Das Projekt von Maximilian MlüllerDer Bayernkurier stellte ein Hightech-Klapprad vor, das der junge Ingenieur Maximilian Müller (TU München) entwickelt hat. Er wollte ein Klapprad für den Stadtverkehr kaufen, doch keines der handelsüblichen Exemplare sagte ihm zu. Also machte er sich selbst ans Entwickeln und schaffte es, ein nur 9,5 Kilogramm schweres Vehikel mit dem Namen “Klara” zu bauen. Das Rad ist nicht nur extrem stabel sondern auch sekundenschnell auf und abzubauen. Hier lesen Sie mehr über das Zukunfts-Projekt von Maximilian Müller.

“Jung bleiben beim Älterwerden.” Unter dieser Überschrift beschäftigte sich die Schweriner Volkszeitung mit der Rostocker Doktorandin Uta Ziegler. Sie arbeitet an  neuen Wegen in der Demenzforschung.

Die Heilbronner Stimme meinte in Anspielung auf das Teenager-Casting eines Privatsenders: „Das Buch zeigt: Deutschlands Zukunft liegt in den Köpfen der jungen Menschen. Die kreativen Wissenschaftler verdienen mehr Aufmerksamkeit als die belanglosen Dieter-Bohlen-Kopien.“

In die gleiche Richtung geht ein Artikel der Lausitzer Rundschau über das INSM-Buch. Zitat: “Superstars – bei diesem Begriff kommt einem unweigerlich Dieter Bohlens Castingshow in den Sinn. Doch dieses Buch handelt von den wahren Superstars, die mir richtig viel Grips im Hirn etwas bewegen wollen.” “Ein interessantes Buch”, fand der Rezensent, “das ins Reich der Wissenschaft entführt und Mut macht für den Wissenschaftsstandort Deutschland.”

“Ein Buch zum Schmökern und zum Lernen – über Forscher, von denen wir noch hören werden”, fand die Hannoversche Allgemeine Zeitung.   
 
„Philosophen, Juristen, Neurowissenschaftler oder Stammzellenforscher zeigen, wie lebensnah und spannend Forschung ist, und beschreiben, wie sie die Zukunft mit ihrer Arbeit positiv gestalten wollen“, gibt das abi-Magazin einen Einblick in die Themenvielfalt von „Deutschlands wahre Superstars“.

Die Nordsee-Zeitung widmete sich ausführlich der jüngsten Autorin des Sammelbandes – der 17-jährigen Schülerin Raphaela Burmeister: „Ihre Gedanken über Klimawandel und Wasser haben Aufsehen erregt. Anfang 2007 hat sie beim Essay-Wettbewerb ´Die Welt der Zukunft´ den ersten Platz belegt. Dadurch wurde auch die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) auf sie aufmerksam. Raphaela wurde gefragt, ob sie nicht einen Beitrag liefert für das Buch ´Deutschlands wahre Superstars´. (…) ´Ein bisschen stolz bin ich schon´, gesteht sie. ´Es spornt mich an, mich noch mehr mit dem Thema zu beschäftigen´. (…) Raphaela ist überzeugt: ´Wir können noch etwas ändern.´ Zwar könne man den Klimawandel nicht mehr stoppen. ´Aber man kann die Folgen vermindern´.“

Die Gießener Allgemeine berichtete: „Wie spannend sich das alles anhört, wenn jemand mit großem Engagement sein Feld beschreibt und beschreitet, kann man in diesem Buch nachlesen. (…) Verständlich, humorvoll und teils persönlich geschriebene Beiträge ziehen den Leser hinein selbst in Themen wie die ´Europäisierung der Gesundheitswirtschaft´ oder ´Maritime Robotik´. Ein gelungenes Konzept und Layout unterstreichen den frischen Ansatz.“

Der Abiturient, eine Zeitung für Oberstufenschüler, schreibt: „Das Buch ist eine auch für den Laien verständliche Entdeckungsreise ins Reich der Wissenschaft. Das Buch beweist, wie spannend und lebensnah Forschung ist. Vor allem aber sind die Aufsätze eindrucksvolle Belege dafür, dass wir nicht ratlos vor den Problemen der Welt stehen, sondern dass wir alle Chancen und Fähigkeiten besitzen, um unsere Zukunft positiv zu gestalten.“

INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars”: Pressemeldung der Uni Witten-Herdecke

Donnerstag, den 3. April 2008

INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars”

In einer Pressemeldung würdigt die private Universität Witten/Herdecke das INSM-Buch “Deutschlands wahre Superstars”. Der Sammelband stellt 50 Entwürfe junger Wissenschaftler für die Welt von morgen vor – darunter auch drei Wirtschaftsstudenten der Uni Witten/Herdecke: Jan Holzapfel, Tim Lehmann und Matti Spiecker. Sie sind der Universitäts-Pressemitteilung zufolge “im Februar 2006 zu einer achtmonatigen Expedition Welt aufgebrochen. Sie haben die Welt umrundet auf der Suche nach Social Entrepreneurs.”

Dazu zitiert die Hochschule Matti Spiecker wie folgt: “Das sind Unternehmer, deren primäres Ziel die Lösung eines gesellschaftlichen Problems ist. Sie entwickeln innovative Konzepte für die Unterstützung von Straßenkindern, für den Erhalt von Küstenökosystemen oder auch für die Lösung von Abfall- und Abwasserproblemen.”

Ein gemeinsames Kennzeichen der im INSM-Buch ausgewählten Autoren ist nach Auffassung der Universität deren Optimismus und Tatendrang: “Sie wenden sich gegen apokalyptische Visionen und stellen ihnen das feste Vertrauen in den menschlichen Forscherdrang und Erfindergeist entgegen.” Das Buch beweise, “wie spannend und lebensnah Forschung ist” und “dass der wissenschaftliche Nachwuchs über die Kreativität und Motivation verfügt, unsere Zukunft positiv zu gestalten und bevorstehenden Herausforderungen in Angriff zu nehmen”.

Mehr über die Inhalte des INSM-Buches erfahren Sie hier: http://www.wahre-superstars.de

Die Pressemitteilung der Universität Witten/Herdecke finden Sie hier.