Archiv der Kategorie 'Unicheck'

Unicheck – Hochschulen in der Studenten-Diagnose: Es wirkt schon!

Sonntag, den 1. Juli 2007

Hier geht es zum Unicheck-Hochschul-Ranking: Ein Projekt der INSMSeit gut zwei Wochen steht das erste Hochschulranking aus Studentensicht auf der Website www.unicheck.de online. Fast 5000 Studenten haben sich daran im ersten Anlauf beteiligt, jeden Tag kommen neue Stimmen dazu. Und Resonanzen in den Medien vermitteln den Eindruck: Die Verantwortlichen in den Hochschulen beginnen zu reagieren! 

So nahm die Westdeutsche Allgemeine Zeitung (29. Juni) die Tatsache, dass die Universität Duisburg-Essen im Unicheck-Ranking bei der Verwaltung schlecht weggekommen war, zum Anlass zu kritischen Fragen an an Dr. Ingrid Lotz-Ahrens, Prorektorin für Finanzen. Lotz-Ahrens im Interview des Blattes: „Auch daran arbeiten wir. 90 Prozent der Einnahmen investieren wir in Lehre und Infrastruktur, zehn Prozent in die Verwaltung. Auch hier stocken wir Personal auf, verbessern die Beratung. Auch eine Ausweitung der Öffnungszeiten wird geprüft.“ 

„Wir wollen transparent machen, wofür die Studiengebühren eingesetzt werden.“ So zitierte die Neue Osnabrücker Zeitung (28. Juni) Unicheck-Projektleiter Ronald Voigt mit dem zentralen Anliegen von Unicheck.de. Überschrieben war der Artikel mit  „Fragen nach Lehre und Service“. Die NOZ zur Lage vor Ort: „Besonders loben die Osnabrücker Studenten die Infrastruktur und das Lehrpersonal. Unzufrieden zeigen sie sich mit den Öffnungszeiten der Prüfungsämter.“ 

Auch weitere Berichte spiegeln die durch Unicheck in die Regionen getragene Debatte um eine bessere Lehre. Eine Auswahl:

  • Hannoversche Allgemeine Zeitung (15. Juni). Zitate aus dem Bericht mit der Schlagzeile „Studenten verteilen schlechte Noten“: „Und wie transparent ist die Verteilung der Gelder? Das will die Arbeitgebernahe Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft herausfinden“ „Die  erste Bilanz fällt dabei mager aus. Die Studenten verteilen als Gesamtnote für ihre Hochschulen im Schnitt nur ein „genügend“. Damit schneiden die Leibniz-Uni und die MHH allerdings nicht schlechter ab als andere Hochschulen.“ „Besonders unzufrieden sind die Studenten der Leibniz-Uni mit der Unterrichtsqualität (Note 3,8), die MHH-Kommilitonen bemängeln vor allem die Sprechstundenzeiten bei den Professoren (Note 4,1).
  • Financial Times Deutschland (13. Juni). Titel: „Bezahlt und nichts bekommen: Studenten kritisieren Verwendung der Studiengebühren.“ Die FTD, Medienpartner von Unicheck, schrieb: „Spürbar investiert haben die Hochschulen offenbar in die technische Ausstattung der Hörsäle, Bücher und längere Öffnungszeiten der Bibliotheken. Insgesamt hat sich die Lehre, für die die Gebühren eingesetzt werden sollen, nach Meinung der Befragten jedoch nicht verbessert.“
  • Die Südwest-Presse (23. Juni) schlagzeilte: „Note 3,9 für Uni Stuttgart.“ In dem Artikel heißt es dazu: „Zwei Monate nach Einführung von Studiengebühren ist die Stimmung unter Studenten schlecht. In einer Onlinebefragung benoteten 4900 Studierende die Leistungsfähigkeit ihrer Hochschulen in den Bereichen Verwaltung, Lehrpersonal, Bibliothek und allgemeine Infrastruktur mit ‘genügend’.“
  • Die Neue Ruhr-Zeitung (16. Juni) bilanziert unter der Überschrift „Studierende sehen noch nichts von ihrem Geld“: „Nicht mal ein Ausreichend: Das ist das vernichtende Urteil, dass die Studierenden der Uni Duisburg-Essen ihrer Hochschule bei der Verwendung der Studiengebühren ausgestellt haben. Platz 29 von 30 möglichen, schlechteste, bundesweite Bewertung bei der Leistung der Verwaltung und der Infrastruktur – darunter wird neben der baulichen Qualität der Lehrräume auch die Einrichtung von Tutorien verstanden. “Die Befragung kommt zu früh, wir werden bestraft, weil wir noch kein Geld verausgabt haben.”, sagt Uni-Kanzler Rainer Ambrosy.  Erst gestern hatte die Universität angekündigt, nun zehn Millionen Euro von den Studenten auszugeben. Das Geld soll in die Lehre investiert werden, aber auch in Toiletten und Hörsäle. Das brauche Zeit, so Ambrosy. Der stellvertretende Asta-Vorsitzende Oliver Bay meint: “Es ist nicht Sinn und Zweck, dass ich von meinen 500 Euro Farbanstriche bezahle.” Seit Jahren machten Studierende die Tutorien – “das sind keine Stellen, wir brauchen neue Leute in der Lehre und das ganz massiv”, so Bay.

unicheck.de veröffentlicht erstes Hochschulranking aus Studentensicht: Insgesamt nur “genügend”

Donnerstag, den 14. Juni 2007

Hier geht es zum Unicheck-Ranking

Fast 5000 Studierende aus über 100 Hochschulen haben online auf unicheck.de abgestimmt und ihre Hochschule bewertet. Genug, um das Ranking für 30 Hochschulen nun online zu stellen. Ergebnis Nummer 1: Die Studenten sind mit der Verwendung ihrer Studiengebühren unzufrieden. Zu Service  und Lehrqualität bescheinigten die Studenten ihren Universitäten im Schnitt ein “genügend”. Besonders heftig kritisierten sie fehlende Transparenz bei der Verwendung ihrer Beiträge (Durchschnitt: 4,7) sowie fehlende Mitspracherechte (4,6).
Ergebnis Nummer 2: Kleine Fachhochschulen wie Deggendorf und Offenburg werden am besten bewertet, Massen-Universitäten wie Köln und Duisburg-Essen liegen hinten. Die Fachhochschule Deggendorf punktete bei der baulichen Qualität der Hörsäle, und weil sie  aus Studentensicht vergleichsweise gute Voraussetzungen dafür schafft, dass man sein Studium zügig zu Ende bringen kann. Offenburg steht vergleichsweise gut da, was die Zahl der Seminare im Verhältnis zur Studierendenzahl angeht.

Ziel von Unicheck ist es, den Studenten als „zahlende Kunden“ zu mehr Mitsprache bei der Verwendung ihrer Studiengebühren zu verhelfen. Auf Unicheck sagen die Studis, was sie verbessern wollen und üben Druck auf die Hochschulen aus. So berichtet der Bonner General-Anzeiger (19. Juni) über die Reaktion der Universität Bonn auf das Unicheck-Ranking: “Wir nehmen das Thema Zufriedenheit mit der Verwendung von Studiengebühren ernst”, sagt Uni-Pressesprecher Andreas Archut. Statt auf Vergleiche mit anderen Universitäten setze die Alma mater vielmehr auf die studentische Mitsprache in den Hochschulgremien. “Uns ist es wichtig, dass die Studierenden ihre Ideen für mögliche  Verwendungen artikulieren”, so Archut. In regelmäßigen Berichten werde die Uni auch Rechenschaft darüber ablegen, was mit den Gebühren der Studenten passiert. Bislang konnten durch die Einnahmen schon längere Öffnungszeiten für  Bibliotheken, neue Lehrbücher oder auch zusätzliche Tutorenstellen finanziert werden.
Zum Ranking geht es hier.

Aktueller Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM

Donnerstag, den 24. Mai 2007

Initiative Express-Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft-INSMSoeben erschienen: Der aktuelle Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM. Hier downloaden.

Aus dem Inhalt:

  • Unicheck macht müde Unis munter – alles über das neue Studentenportal der INSM 
  • Roland Koch vs. Franz Müntefering – ein Podium der INSM und der Frankfurter Rundschau zum Thema Niedriglohn
  • Norbert Blüm vs. Phillipp Mißfelder: Ist die Rente mit 67 sozial?
  • Rodenstock in Würzburg: Was in Deutschland für mehr Wachstum geschehen müsste.
  • Schattenwirtschaft: Wie sich Mindestlohn und Mehrwertsteuer darauf auswirken.

Hier kann man auch gedruckte Exemplare kostenlos bestellen.

Initiative Express 01/2007 – Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM hier als PDF-Dokument downloaden.

Ältere Newsletter der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM:

Ausgabe 03/2006, Ausgabe 02/2006, Ausgabe 01/2006, Ausgabe 03/2005.

Initiative Express als PDF abonnieren.

Koch versus Müntefering, Blüm versus Mißfelder: Alles im aktuellen Initiative Express.

“Leicht werden es die Hochschulen beim Verplempern studentischer Gelder künftig nicht mehr haben”

Donnerstag, den 19. April 2007

Unicheck - ein Projekt der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM): Fragen und Antworten“Der Alma Mater auf die Finger geschaut” - so beschreibt heute die Märkische Allgemeine das Studi-Portal www.unicheck.de. Zitat aus dem Artikel: “Leicht werden es die Hochschulen von inzwischen fünf Bundesländern beim Verplempern studentischer Gelder künftig nicht mehr haben. Kürzlich wurde die Internetseite “www.unicheck.de” freigeschaltet. Mit der von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) auf den Weg gebrachten und bezahlten Seite sollen von Studiengebühren betroffene Studenten die Ausgaben ihrer Hochschulen kontrollieren. Laut einer Emnid-Umfrage fühlen sich nämlich 84 Prozent aller Studierenden nicht ausreichend über die Verwendung der Gebühren informiert.”

Zitiert wird auch die Unicheck-Redaktion: “Uns geht es vor allem um die Bewertung der Lage vor Ort an den Unis aus Studentensicht.”

Den ganzen Artikel lesen Sie hier.

Die Presseinformation zur Emnid-Umfrage finden Sie unter anderem hier.

Meldung auf dem Portal der Landesregierung NRW.

Sendung in „Radio Fritz“ über Unicheck: Es „ist schon eine sehr interessante Seite“

Montag, den 16. April 2007

im BerlIner Jugendradio gab die Unicheck-Redaktion ein InterviewDas Berliner Jugend-„Radio Fritz“ widmete dem Unicheck-Portal am Freitag, 13. April, einen Beitrag in seiner Sendung „Die RadioFritzen am Nachmittag“. Nadine Kreutzer aus der Fritz-Inforedaktion sprach dabei mit der Unicheck- Redaktion und dem Journalisten Armin Himmelrath.

Die Unicheck-Redakteurin  Carina Groh erläuterte zunächst kurz Sinn und Zweck des Projekts: „Wenn man auf die Internetseite von Unicheck geht, sieht man dort ein Bewertungsportal für Studenten zum Thema Studiengebühren und dort kann man dann abstimmen und seine Hochschule bewerten.“ Ein Fragebogen mit 26 Fragen erlaube differenzierte Antworten – zum Beispiel, „ob die Uni-Bibliothek immer super voll ist ,  ob der Vorlesungssaal auch überfüllt ist“

Zur Wort kam auch der Journalist Armin Himmelrath, der sich in SPIEGEL-online kritisch über das Projekt Unicheck geäußert hatte. Stein  des Anstoßes war die – allerdings bereits zu einem frühen Zeitpunkt veröffentlichte Urheberschaft der INSM  für Unicheck.

Frage des Senders an ihn: „Macht es denn jetzt nun Sinn, ob man seine Meinung da auf dem Portal abgibt oder nicht?“

Himmelrath: „Also es ist natürlich immer interessant, wer sich mit dem Thema Studiengebühren und der Debatte um die Studiengebühren beschäftigt, alle möglichen Seiten dazu kennen zu lernen und dazu gehört natürlich auch die Seite Unicheck. Und von daher ist das schon eine sehr interessante Seite. Da sind ja auch interessante Artikel und Aspekte drauf. Aber es ist eben wichtig zu wissen, woher kommen welche Meinungen.“ 

P. S. Lesen Sie alles über die INSM unter http://www.insm.de/Die_INSM.html.

Emnid-Umfrage zum Start von Unicheck.de: Studenten klagen als Kunden mehr Leistung ein!

Samstag, den 14. April 2007

Studenten, die bereits Studienbeiträge zahlen, werden ihre Hochschulen und Universitäten mit deutlich höheren Ansprüchen konfrontieren und mehr Mitsprache bei der Verwendung von Geldern fordern.  Das sind zentrale Ergebnisse einer  repräsentativen Umfrage von TNS Emnid im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) unter 1000 Studierenden aus jenen fünf Bundesländern, die seit dem Sommersemester 2007 Studiengebühren erheben. Die Daten wurden zum Start von Unicheck erhoben. 

Hier finden Sie wichtige Ergebnisse der TNS-Emnid-Studentenumfrage im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft – INSM.

INSM zum Launch von Unicheck.de: Hier finden Sie mehr." style="width: 437px; height: 301px" alt="Eine Tafel aus der TNS-Emnid-Umfrage der INSM zum Launch von Unicheck.de: Hier finden Sie mehr." src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/04/tns-emnid-studentenumfrage-im-auftrag-der-insm.jpg" />

www.unicheck.de: Resonanz von kruemel2111 bis Presse

Freitag, den 13. April 2007

Unicheck - wer steht hinter dem Projekt?“Das Reiseziel der Studiengebühren ist ungewiss”, schreiben die VDI-Nachrichten in ihrer Online-Ausgabe.  Zitat aus dem Artikel: “Licht ins Dickicht der Gelderverwendung zu bringen, ist deshalb das erklärte Ziel von Unicheck. Und dafür wurde eine Online-Plattform geschaffen: “Herzstück ist ein Fragebogen, auf dem jeder Student das Service- und Studienangebot seiner Fakultät bewerten kann”, erklärt Ronald Voigt. Aus den Einzelbewertungen soll dann ein Ranking entstehen. Welche Hochschule schneidet bei der Ausbildungsqualität besser und welche schlechter ab? Wo haben die durch die Studiengebühren finanzierten Maßnahmen gegriffen, wo nicht? “Das sind die Fragen, auf die unsere Plattform Antworten liefern soll.”"

Wie wichtig Transparenz und Kontrolle über die Verwendung der Studienbeiträge ist, wie sie in Unicheck stattfinden soll, thematisiert ein Artikel auf dem Online-Portal der Aachener Zeitung, die auf die Gefahr hinwies, dass ”dass sich die Länder nach Einführung der Gebühren aus der Finanzierung verabschieden oder zumindest ihre Mittel kürzen”. Der Artikel zitiert den amtierenden Präsident der Kultusministerkonferenz, Jürgen Zöllner (SPD): “Die “Gesetzmäßigkeiten der öffentlichen Haushalte” würden dazu führen, dass an den Hochschuletats gekürzt werde, wenn diese eigene Einnahmen zu verzeichnen hätten”, habe dieser, so die Aachener Zeitung, kürzlich in einem Interview erklärt.

Weitere Artikel in der Rheinischen Post und der Zeitung 20 Cent. PS: Einfach mal reinschauen in das neue Studi-Portal. Bericht zum Testen von Unicheck hier!

PPS: Das Studi-Feedback ist bereits im Gang. Vgl. Eintrag von kruemel2111 (Paderborn): “Zu viele monotone Referate, zur Arbeitserleichterung der Dozenten. Überfüllung der Veranstaltungen.” Das sagt der Rektor.

INSM-Thema Bildung.

www.unicheck.de in den Medien: Von Focus bis FR

Donnerstag, den 12. April 2007
Unicheck -ein Projekt der <a href=INSM, der Verbraucherzentrale NRW, UNICUM" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2007/04/unicheck-ein-projekt-der-insm-der-verbraucherzentrale-nrw-und-unicum.jpg" width="198" align="right" />Der Start des von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufenen Studi-Portals http://www.unicheck.de/ hat eine breite Medienresonanz gefunden.
  • Focus-online stellte die in der TNS-Emnid-Umfrage zu Tage getretene breite Skepsis der Studenten in den Vordergrund, ob die Hochschulen wirklich Sinnvolles mit ihren Studienbeiträgen anstellen. Titel: “Viel Geld für Nichts.”
  • Die Frankfurter Rundschau befasste sich unter anderem mit der Frage, ob die INSM bei Unicheck auch mit hinreichender Transparenz ausgewiesen ist: “Fairerweise aber muss man festhalten: Es bedarf nur eines Klicks auf das Portal, um die INSM als Initiator auszumachen. Irreführung sei auch dem fzs nicht bekannt, so Elke Michauk.” (–> Info: fzs = Freie Zusammenschluss von StudentInnenschaften).
  • Studenten machen den Unis Druck titelte der Reutlinger General-Anzeiger.
  • Die Frankfurter Neue Presse schrieb: “Das (einen Rückzahlungsanspruch von Studiengebühren, wenn die Leistung einer Uni nicht stimmt, Anm. d. Red.) wird auch in Hessen die Jung-Akademiker noch selbstbewusster machen, wie es deren Kommilitonen in anderen Bundesländern bereits sind: 77 Prozent der Studenten, die bereits Studiengebühren zahlen, fordern von ihren Hochschulen künftig eine stark verbesserte Ausbildung, belegte eine gestern veröffentliche Emnid-Umfrage. Gar 90 Prozent wollen mehr Mitsprache darüber, wie die Gebühren für ein besseres Lehrangebot eingesetzt werden. Die Qualität ihrer Unis können die zahlenden Studenten ab sofort über das Internet bewerten (http://www.unicheck.de/).”
  • Auch die Berliner Zeitung widmet sich der Debatte um mehr Mitsprache der Studenten an den Unis. In einem Kommentar schreibt das Blatt: “Vielleicht ist ja Druck von außen doch ein Weg – und sei es über ein Internet-Ranking, das immer wieder öffentlich ausgewertet werden kann.” (Übrigens: Wie wenig manche an den Hochschulen diesen Druck von außen bisweilen mögen, ist hier auf amüsante Weise nachzulesen.)
  • “Hochschulen: Zu wenig Leistung fürs Geld?” titelte das Online-Portal der ZEIT. Hier lesen Sie den ganzen Artikel.
  • Mehr Meldungen über Unicheck und die Emnid-Studenten-Umfrage
    auf campus-med,
    auf Yahoo! Deutschland.
  • Bocholter Volksblatt
  • Die INSM-Pressemappe finden Sie hier.

INSM-Tagebuch: Bildung, Studenten, Universität, Hochschule.

www.unicheck.de: Das interaktive Studiengebühren-Feedback ist live geschaltet

Mittwoch, den 11. April 2007

INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer (Mitte) auf der INSM-Pressekonferenz zur Präsentation von www.unicheck.deProfs & Co. müssen sich warm anziehen. Denn gebührenzahlende Studenten wollen künftig deutlich höhere Ansprüche an ihre Hochschulen stellen. Das ist eins der zentralen Ergebnisse einer repräsentativen TNS-Emnid-Umfrage, die die die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft heute in Berlin zum Start des Studi-Portals www.unicheck.de vorstellte. Die große Mehrheit aller Studenten will mehr Infos und Mitsprache darüber, wie Hochschulen ihre Studienbeiträge für ein besseres Lehrangebot einsetzen.

“Als Gebührenzahler haben Studenten ein Mitspracherecht, wie Ihr Geld für eine bessere Ausbildung eingesetzt wird,” sagte INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer auf einer Pressekonferenz, an der sich auch der Kölner Sozialforscher Professor Jürgen Friedrichs, Wolfgang Starke von der Verbraucherzentrale NRW und Jennifer Litters vom Campus-Magazin UNICUM beteiligten (Foto). Verbraucherzentrale, UNICUM und Financial Times Deutschland haben als Kooperationspartner der INSM für das Studi-Portal Unicheck mitgewirkt. Verbraucherschützer Wolfgang Starke: “An den Studiengebühren in den meisten Bundesländern lässt sich nicht mehr rütteln. Jetzt heißt es, den Studierenden den Weg zur Lehre finanziell zu ebnen. Uns geht es dabei um den Service für Studierende als Verbraucher. Denn das sind sie ab sofort in doppelter Hinsicht:
Einerseits zahlen sie Geld und können dafür eine adäquate Gegenleistung fordern. Zum anderen werden Themen wie Kreditfinanzierung wichtiger. Auf Unicheck stellen wir unser Know-how zur Verfügung.”

Detail von der neuen Website www.unicheck.deDas von der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) ins Leben gerufene Unicheck-Portal soll, wie bereits in der Ankündigung vom 5. April beschrieben, für Transparenz sorgen, wie die Hochschulen mit den Beiträgen ihrer zahlenden Kunden wirtschaften. Eine aus Studenten zusammengesetzte Redaktion betreut das Portal redaktionell und prüft mit Hilfe von Kommilitonen an diversen Hochschulen, ob die versprochenen Verbesserungen auch tatsächlich eintreten.

Immerhin zwei Drittel aller befragten Studenten sind nach dieser TNS-Emnid-Befragung für die INSM überzeugt, dass Studiengebühren prinzipiell für Verbesserungen des Lehrbetriebes sorgen können, obwohl Studienbeiträge weiterhin unpopulär sind (nur 33 Prozent dafür). Die Wunschliste der Studis ist laut TNS-Emnid-Umfrage für die INSM lang. Ganz oben stehen mehr übungsangebote, mehr Lehrveranstaltungen und generell ein besserer Unterricht. Unicheck überprüft systematisch die Gebührenverwendung. Das Portal www.unicheck.de gibt den Studenten, die als Zahler zu Bildungskunden werden, die Möglichkeit eines öffentlichen Feedbacks, wie ihrer Meinung nach mit ihrem Geld umgegangen wird. über Fragebögen können die Studierenden das Service- und Studienangebot bewerten. Aus dem diesem gesammelten Einzelfeedbacks erstellt Unicheck ein Hochschulranking. Wer schneidet bei der Ausbildungsqualität besser und wer schlechter ab? Wo haben Maßnahmen gegriffen und wo nicht? Für die 25 größten Universitäten liegen diese Berichte bereits vor.

Die INSM-Pressekonferenz zu www.unicheck.de fand großes InteresseMax A. Höfer: “Unicheck schafft die nötige Transparenz, wie die Hochschulen mit den Studienbeiträgen ihrer zahlenden Bildungskunden umgehen.” Die Notwendigkeit hier mehr Öffentlichkeit zu schaffen, unterstrich auch Jennifer Litters von UNICUM: “Einige Hochschulen sollen beim Investieren der Studiengebühren sehr kreativ sein. Da ist von gestopften Haushaltslöchern und glänzenden Imagebroschüren die Rede”, sagte Sie beim Pressetermin in Berlin und setzte hinzu: “Unicheck” ist unter anderem dafür da, solche Fehlgriffe öffentlich zu machen. Aber selbstverständlich sollen auch die guten Beispiele ein Forum finden.” Unicheck bietet zudem die jeweiligen Verwendungspläne für Studiengebühren an jeder Hochschule. Interaktiv kann hier jeder Student per Mausklick Einblick bekommen und Leistungen anderer Hochschulen vergleichen. Das Portal will zudem erfassen, wo Studenten den größten Verbesserungsbedarf an ihrer Hochschule sehen.

Zahlreiche Nachrichtenagenuren und Medien griffen das Thema auf. Unter anderem Associated Press, FTD, Kölnische Rundschau.

Unter der Schlagzeile “Sag mir, wo die Gebühren sind” schrieb zum Beispiel die FTD: “Fortan können Studierende Gebührenverschwendung öffentlich anprangern. In dem Onlineportal www.unicheck.de steht ein Fragebogen, in dem sie Auskunft geben können, wie ihre Hochschule die Gebührengelder einsetzt, wie Hörsäle ausgestattet sind und wie sie über die Verwendung des Geldes informiert werden. Daraus entsteht dann ein Gebührenvergleich der Hochschulen. “Der eine oder andere Rektor wird sich selbstverständlich darüber beschweren, wer lässt sich schon gerne in die Karten sehen”, sagt Jürgen Friedrichs, Sozialforscher an der Uni Köln, “aber Vergleiche regen ja dazu an, es besser machen zu wollen.”

Studenfutter des INSM-Kooperationspartners UNICUMZum Pressetermin gab es Studentenfutter von UNICUM.

Dass das Thema nicht allen schmeckte, zeigt unser P. S.:

spiegel-online hatte in einer brutalstmöglichen Recherche 14 Stunden vor unserer Unicheck-Start-Pressekonferenz “aufgedeckt”, dass die INSM das Portal unicheck betreibt, was nicht nur auf diesem Portal schon länger angekündigt, sondern schon 14 Tage vorher ganz offen in UNICUM zu lesen war - dem größten Campusmagazin mit 579.000 Lesern, nur von der Hochschulredaktion von spiegel-online ist offenbar keiner dabei.

P.P.S. Dazu hier ein Kommentar

Unicheck-Meldung auf dem NRW-Landesregierungsportal.

Mehr über Bildung hier. Alles über Unicheck auf dieser Site.

unicheck.de – Live-Berichte aus Forschung und Lehre

Donnerstag, den 5. April 2007

Hier geht es ab 11. April zur Website von www.unicheck.dewww.unicheck.de – ab 11. April ist unter diesem Namen ein neues Studi-Portal online, das die INSM in Kooperation mit der Verbraucherzentrale Nordrhein-Westfalen, dem bedeutendsten deutschen Campusmagazin UNICUM und der Tageszeitung Financial Times Deutschland ins Netz stellt. Die Website beschäftigt sich damit, wie die Universitäten und Hochschulen mit den Studiengebühren umgehen, die neues Geld in die vielfach klammen Kassen von Forschung & Lehre spülen. www.unicheck.de gibt außerdem wertvolle Tipps, wie man sein Studium finanziert und startet mit 25 Live-Berichten zur Lage an Hochschulen, die bereits mit Gebühren arbeiten. Eine Studenten-Redaktion erarbeitet die Inhalte für die Zielgruppe – Studenten, die aufgerufen sind, die Beiträge zu kommentieren und mit eigenen Erfahrungen anzureichern.

Zum Start wird www.unicheck.de die Ergebnisse einer Emnid-Umfrage unter Studierenden aus fünf Bundesländern präsentieren, die Studiengebühren bereits eingeführt haben.

Unicheck im INSM-Tagebuch

Neues INSM-Dossier zur Nachhaltigkeit

Freitag, den 2. Februar 2007

“Nachhaltigkeit” ist ein Begriff aus der Forstwirtschaft, der in Kürze ausgedrückt besagt, dass man nur soviel Holz einschlägt, wie nachwachsen kann. Es ging ursprünglich also um ein langfristiges Denken in der Forstwirtschaft, das eine übermäßige Ausbeutung der Wälter zum Nachteil künftiger Generationen verhindern sollte. Längst hat sich dieser Begriff in der politischen Debatte verbreitet – zum Beispiel in der Sozialpolitik. Die sozialen Sicherungssysteme brauchen Reformen, damit sie auch auf lange Frist stete und vorhersehbare Leistungen garantieren, damit jeder gegen “Lebensrisiken” wie Krankheit, Alter, Pflege etc. abgesichert ist. Nirgendwo sonst wird um das Prinzip der Nachhaltigkeit politisch heftiger gestritten als in der Sozialpolitik. Lesen Sie mehr im neuen Dossier Nachhaltigkeit der INSM.

INSM-Quiz: Wissen, wo in Deutschland am besten gelernt wird: das Quiz zum Bildungsmonitor der INSM

Mittwoch, den 6. September 2006
  • quiz-zum-insm-bildungsmonitor-2006.jpgWissen Sie, in welchem Bundesland die wenigsten Schüler sitzen bleiben?
  • Oder wo in der Bundesrepublik die meisten Ganztagsschulplätze angeboten werden?
  • Wo arbeiten die jüngsten Lehrerkollegien?
  • In welchem Bundesland studieren junge Leute am liebsten?

Bremen, Niedersachsen, Brandenburg - eins dieser drei Länder belegt bei diesen Fragen gleich zwei Mal die Spitzenposition. Und bei welchen Fragen sind die beiden anderen genannten Bundesländer top?  

Das erfahren Sie im Quiz zum aktuellen Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft. Surfen Sie spielerisch durch die bundesdeutsche Bildungslandschaft. Mehr Wissen kann auch hier nicht schaden. 

Ernstere Kost zum Thema finden Sie in der Wochenzeitung DIE ZEIT. Hier geht es zum Bericht. Zu ausführlichen Inhalten der Studie INSM-Bildungsmonitor geht es hier.

Megathema Bildung: Hier finden Sie mehr.

Neuer Bildungsmonitor der INSM: In Sachsen lernt es sich am Besten!

Mittwoch, den 23. August 2006

INSM Bildungsmonitor der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft" href="http://www.insm.de/Presse/Presseresonanz/Presseresonanz/Presseresonanz__INSM-Bildungsmonitor_in_der_ZEIT.html" target="_blank">Hier geht es zum Bildungsmonitor 2006„Jetzt lernt der Westen vom Osten“ titelt die Wochenzeitung DIE ZEIT in ihrer Ausgabe vom 24. August. Anlass ist ein Bericht über den Bildungsmonitor, ein wissenschaftlicher Vergleich der Bildungssysteme in allen Bundesländern. Wissenschaftler des IW Köln haben ihn für die Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erstellt. Bayern, das bislang das Abonnement auf einen Spitzenplatz in dieser zum dritten Mal durchgeführten Studie hatte, fällt auf Platz 3 zurück, Sachsen sprintet im Bildungsmonitor 2006 auf Platz 1 vor. IW-Ökonom Axel Plünnecke findet diese Entwicklung „erstaunlich“.  
Lesen Sie hier mehr über diese Untersuchung, die aus mehr als 100 Einzelmerkmalen zusammengesetzt ist. Den Bericht der Wochenzeitung DIE ZEIT über den INSM-Bildungsmonitor 2006 finden Sie hier.

Hier finden Sie auch eine Reaktion aus der Bundespolitik auf den INSM-Bildungsmonitor.

Bildung als Wachstumsmotor: Lesen Sie mehr über Bildung auf dieser Site.