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	<title>INSM - Tagebuch der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) &#187; Gutachten</title>
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	<description>INSM-TAGEBUCH / Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM)</description>
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		<title>Studie: &#8220;Geschäftsmodell Deutschland&#8221; bleibt intakt</title>
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		<pubDate>Mon, 31 Aug 2009 21:32:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Export- und Weltmarktorientierung wird auch zukünftig das bestimmende Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft bleiben. Zu diesem Schluss kommt eine vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellte Expertise, die IW-Direktor Prof. Dr. Michael Hüther in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Deutschland sei von der Krise besonders hart getroffen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2009/09/export_teaser.jpg" title="export_teaser.jpg"><img src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2009/09/export_teaser.thumbnail.jpg" alt="export_teaser.jpg" style="float: left; margin-right: 12px" /></a>Die Export- und Weltmarktorientierung wird auch zukünftig das bestimmende Geschäftsmodell der deutschen Wirtschaft bleiben. Zu diesem Schluss kommt eine vom Institut der deutschen Wirtschaft Köln (IW) im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) erstellte Expertise, die IW-Direktor Prof. Dr. Michael Hüther in Berlin der Öffentlichkeit vorgestellt hat. Deutschland sei von der Krise besonders hart getroffen &#8211; als Kehrseite einer starken Weltmarktorientierung, sagte Hüther. Dies rechtfertige aber nicht, das „Deutsche Geschäftsmodell“ als überholt und nicht mehr zukunftsfähig in Frage zu stellen.</p>
<p>Als entscheidendes Indiz werten die Autoren der Studie, neben Hüther sind dies die Wissenschaftler Michael Grömling, Manfred Jäger und Rolf Kroker, dass weder in Deutschland noch auf globaler Ebene eine Phase der Überinvestition festgestellt werden kann. „Die erfreuliche Dynamik bei den Ausrüstungsinvestitionen im Zeitraum 2005 bis 2008 ist auch vor dem Hintergrund der vorhergehenden langjährigen Investitionsschwäche zu sehen“, sagte Hüther. Vor allem bei der <a href="http://www.insm-lexikon.de/infrastruktur.html" target="_blank">Infrastruktur</a> könne in Deutschland keinesfalls von Überkapazitäten gesprochen werden. Auch die Investitionsquote in den fortgeschrittenen Volkswirtschaften lag in den letzten Jahren mit rund 21 Prozent um gut einen Prozentpunkt unter dem Durchschnitt der zweiten Hälfte der 1990er Jahre, und vor allem deutlich unter dem Durchschnitt der 1980er Jahre mit 23 Prozent. In den Schwellen- und Entwicklungsländern habe sich das Investitionsvolumen im Zeitraum 2002 bis 2008 zwar mehr als verdreifacht, doch legten diese Volkswirtschaften damit den Grundstein für ihr künftiges <a href="http://www.insm-lexikon.de/wirtschaftswachstum.html" target="_blank">Wirtschaftswachstum</a>. Fazit: Da eine globale Überinvestition nicht bestand, ist nun auch keine Korrekturphase zu erwarten.</p>
<p>Auch eine falsche, die Exportorientierung unterstützende und nach Auffassung von Kritikern die Binnennachfrage vernachlässigende Lohnentwicklung ließe sich laut Studie nicht erkennen. „Auch hier trifft eher das Gegenteil zu, denn dank der gesamtwirtschaftlich insgesamt relativ moderaten Lohnpolitik konnten viele neue Arbeitsplätze entstehen, mit denen Einkommen und Konsumkaufkraft erwirtschaftet wurde“, sagte Hüther. Die deutsche Industrie sei für die Zeit nach der Krise gut aufgestellt. Die Unternehmen hätten alle Chancen, von den globalen Megatrends zu profitieren. Als solche Megatrends benannte Hüther die globale Wohlstandsorientierung mit ihrem steigenden Bedarf an Investitions- und Gebrauchsgütern, die demografische Entwicklung, die Urbanisierung mit folglich steigendem Bedarf an <a href="http://www.insm-lexikon.de/infrastruktur.html" target="_blank">Infrastruktur</a>, die Ressourcenknappheit, steigende Anlageinvestitionen in den bevölkerungsreichen Schwellenländern sowie den Klimawandel. „Die Weltmarktorientierung der deutschen Wirtschaft war kein Fehler, sondern sorgt dafür, dass wir mit den expandierenden Zukunftsmärkten mitwachsen“, formuliert INSM-Geschäftsführer Max A. Höfer die Schlussfolgerung aus diesen Ergebnissen.</p>
<p>Außerdem untersuchten die Wissenschaftler die Risiken einer lang anhaltenden Deflations- und Depressionsphase, wie sie für die 90er Jahre in Japan prägend war. In der Studie wurden 10 Kriterien bewertet, die eineVolkswirtschaft in eine solche Situation führen könnten: 1. eine übermäßige Expansion der <a href="http://www.insm-lexikon.de/investitionen.html" target="_blank">Investitionen</a> in Boomzeiten, 2. eine durch niedrige Zinsen und Risikoprämien verursachte Spekulationsblase, durch deren Platzen eine Deflation-Debt- Spirale ausgelöst werden kann, 3. die aus einer <a href="http://www.insm-lexikon.de/bankenkrise_video.html" target="_blank">Bankenkrise</a> möglicherweise resultierende Kreditklemme, die <a href="http://www.insm-lexikon.de/investitionen.html" target="_blank">Investitionen</a> auf Grund des fehlenden Vertrauens zwischen den Banken hemmt, 4. der Realzins, der in rezessiven Phasen ansteigt, 5. der Reallohnanstieg, der sich am <a href="http://www.insm-lexikon.de/arbeitsmarkt.html" target="_blank">Arbeitsmarkt</a> negativ niederschlägt, 6. die Ertragsprobleme der Unternehmen, 7. stark volatile Rohstoffpreise, 8. geldpolitische Fehlreaktionen, die Kreditfinanzierungen teuer werden lassen, 9. finanzpolitische Fehlreaktionen, wenn Regierungen <a href="http://www.insm-lexikon.de/steuern.html" target="_blank">Steuern</a> erhöhen oder Ausgaben kürzen, sowie 10. <a href="http://www.insm-lexikon.de/protektionismus.html" target="_blank">Protektionismus</a> durch eine Verschärfung von tarifären und nicht-tarifären Handelshemmnissen.</p>
<p><a href="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2009/09/depressionscheckliste.jpg" title="depressionscheckliste.jpg"></a></p>
<p style="text-align: center"><img src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2009/09/depressionscheckliste.jpg" alt="depressionscheckliste.jpg" /></p>
<p>Fünf der zehn Indikatoren – Überinvestitionen, geplatzte Spekulationsblase, Realzins- und Reallohnanstieg sowie volatile Rohstoffpreise &#8211; können laut Studie als neutral eingestuft werden. Von ihnen gehen demnach weder eine Gefahr der Destabilisierung, noch expansive Impulse aus. Von den übrigen fünf Indikatoren signalisieren drei eine strukturelleGefahr: „Der Bankensektor ist noch nicht wieder in einer Verfassung, die eine vollständige Entwarnung rechtfertigen würde“, sagte Hüther. Auch der drastische Rückgang der Unternehmenserträge belastet die Liquidität und Investitionskraft der Wirtschaft. Eine nicht zu unterschätzende Gefahr für die wirtschaftliche Entwicklung Deutschlands geht von der weltweit schleichenden Zunahme des <a href="http://www.insm-lexikon.de/protektionismus.html" target="_blank">Protektionismus</a> aus. „Als exportorientiertes Land ist Deutschland wie kaum ein anderes Land auf offene Märkte und einen liberalen Außenhandel angewiesen“, sagte Hüther. Sein Gutachten stellt jedoch auch richtige Weichenstellungen bei anderen Indikatoren fest. Als Beispiel nannte Hüther den „klaren Anti-Deflations-Depressionskurs“ bei der Geld und <a href="http://www.insm-lexikon.de/finanzpolitik.html" target="_blank">Finanzpolitik</a>.</p>
<p>Die Gefahr einer langen und zähen wirtschaftlichen Entwicklung sei „keineswegs gleich Null“, so die Wissenschaftler des IW Köln. Es komme darauf an, dass die Politik zu einer mutigen Wachstumspolitik zurückfindet. Das „Deutsche Geschäftsmodell“, die export- und weltmarktorientierte Ausrichtung der deutschen Wirtschaft, stecke in einer Schwächephase steckt, aber nicht in einer existenziellen Krise.</p>
<p><a href="http://www.insm.de/insm/Aktionen/INSM-Studien/Zukunft-Exportmodell.html">Zur Studie &#8216;Geschäftsmodell Deutschland&#8217; des IW Köln</a></p>
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		<title>Experten kritisieren Rentengarantie &#8211; Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen diskutiert bei Anne Will</title>
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		<pubDate>Sat, 20 Jun 2009 12:35:15 +0000</pubDate>
		<dc:creator>INSM - Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft</dc:creator>
				<category><![CDATA[Agenda 2010]]></category>
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		<description><![CDATA[Der Deutsche Bundestag hat die umstrittene Rentengarantie mit den Stimmen von Union und SPD beschlossen. Per Gesetz wird damit festgelegt, dass die Renten in Zukunft selbst bei rückläufiger Lohnentwicklung in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht mehr sinken können. FDP und Grüne lehnten die Schutzklausel im Bundestag ab, die Linksfraktion enthielt sich der Stimme.
&#160;
Experten warnen, dass künftige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><img align="left" width="150" src="http://www.insm-tagebuch.de/wp-content/uploads/2009/06/bernd_raffelhueschen.jpg" alt="Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen" height="150" style="float: left; width: 150px; margin-right: 12px; height: 150px" title="Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen" />Der Deutsche <a href="http://www.insm-lexikon.de/bundestag.html" target="_blank">Bundestag</a> hat die umstrittene Rentengarantie mit den Stimmen von Union und SPD beschlossen. Per Gesetz wird damit festgelegt, dass die Renten in Zukunft selbst bei rückläufiger Lohnentwicklung in wirtschaftlich schlechten Zeiten nicht mehr sinken können. FDP und Grüne lehnten die Schutzklausel im <a href="http://www.insm-lexikon.de/bundestag.html" target="_blank">Bundestag</a> ab, die Linksfraktion enthielt sich der Stimme.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal">Experten warnen, dass künftige Generationen die Rentengarantie mit höheren Beiträgen bezahlen müssen. Der Freiburger Finanzwissenschaftler Bernd Raffelhüschen hat in einem Gutachten im Auftrag der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft (INSM) errechnet, dass allein dieser jüngste Eingriff in die Rentenformel Kosten in Höhe von 46 Milliarden <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> verursachen wird.</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal">&nbsp;</p>
<p style="margin: 0cm 0cm 0pt" class="MsoNormal"><a href="http://www.insm.de/insm/Aktionen/INSM-Studien/Rentenbeitr-ge-steigen.html">Das Guachten von Prof. Dr. Bernd Raffelhüschen zu den Auswirkungen der Rentengarantie ist als Download auf der Website der Initiative Neue Soziale Marktwirtschaft erhältlich</a></p>
<p>Nach Ansicht mehrerer Experten wird die Rentengarantie zwangsläufig zu Beitragserhöhungen führen. Laut Raffelhüschen kommt es zu einem Anstieg des Rentenbeitragssatzes von heute 19,9 auf 21,1 Prozent ab 2011. Der Gleichbehandlungsgrundsatz zwischen Rentnern und Erwerbstätigen werde außer Kraft gesetzt, kritisierte er. Der Mannheimer Wirtschaftswissenschaftler Axel Börsch-Supan sagt sogar einen Anstieg auf bis zu 22,2 Prozent schon im Jahr 2010 voraus. Ein Durchschnittsverdiener würde dadurch um bis zu 240 <a href="http://www.insm-lexikon.de/euro.html" target="_blank">Euro</a> im Jahr belastet. Auch Börsch-Supan kritisierte die Rentengarantie als Umverteilungsmaßnahme. „Damit wird, entgegen der ursprünglichen Absicht des Kürzungsverbots, die gesetzliche <a href="http://www.insm-lexikon.de/rentenversicherung.html" target="_blank">Rentenversicherung</a> destabilisiert“, sagte er.</p>
<p>Mit den Ergebnissen seines Gutachtens ist Prof. Dr. Raffelhüschen am 21.6.2009 um 21.45 Uhr Gast in der ARD-Sendung „Anne Will“ zum Thema „Rentner machen Kasse – wann ist Zahltag für die Jungen?“. <span> </span>Er diskutiert mit Jens Spahn (CDU-Bundestagsabgeordneter), Ursula Engelen-Kefer (ehemalige DGB-Vizechefin und Mitglied des SPD-Parteivorstands), Ralf Stegner (SPD-Landesvorsitzender von Schleswig-Holstein) und der Rentnerin Lisette Milde.</p>
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